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DE364204C - Messtransformator - Google Patents

Messtransformator

Info

Publication number
DE364204C
DE364204C DEC29396D DEC0029396D DE364204C DE 364204 C DE364204 C DE 364204C DE C29396 D DEC29396 D DE C29396D DE C0029396 D DEC0029396 D DE C0029396D DE 364204 C DE364204 C DE 364204C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
magnetic
circuit
magnetic circuit
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC29396D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compteurs Schlumberger SA
Original Assignee
Compteurs Schlumberger SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compteurs Schlumberger SA filed Critical Compteurs Schlumberger SA
Application granted granted Critical
Publication of DE364204C publication Critical patent/DE364204C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F38/00Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
    • H01F38/20Instruments transformers
    • H01F38/22Instruments transformers for single phase AC

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

  • Meßtransformator. Die gebräuchlichen Transformatoren für- elektrische Meßinstrumente haben in der Regel den Nachteil, daß die Phasenverschiebung zwischen dem Primärstrom und dem- Sekundärstrom von 18o' abweicht, und diese Abweichung ändert sich mit der Belastung und der Reaktanz des Sekundärstromkreises. Mit diesen Größen ändert sich auch das Transformationsverhältnis.
  • Diese übelstände rühren her von der Reluktanz, den Änderungen derselben, der Hysteresis im magnetischen Stromkreis, dem Wid#,#rstand und der Selbstinduktion des Sekundär-Icreises.
  • Die Änderungen des Transformationsverhältnisses und der Phasenverschiebung hängen besonders von den Änderungen der Reluktanz des magnetischen Stromkreises ab. Die Reaktanz desSekundärkreises hat aber um so weniger Einfluß auf die Fehler, je schwächer die Reluktanz des Magnetkreises ist. Es ist also wichtig, daß in den Meßtransformatoren die Reluktanz des Magnetkreises so schwach wie möglich gemacht und daß die Änderungen dieser Reluktanz mit der Belastung ebenfalls so schwach wie möglich werden.
  • Der magnetische Fluß ist ü-n wesentlichen proportional dem Sekundärstrom und dem Widerstand im Sekundärkreis. Er ändert sich demgemäß mit der Belastung von Null bis zum Maximum. Aus Zweckmäßigkeitsgründen ist man dazu übergegangen, für die Transformatoren einen solchen Querschnitt des Magnetkreises anzunehmen, daß die Induktion sich mit der Belastung von Null bis ungefähr 5oo Gauß ändert.
  • Abb. i der Zeichnung stellt die Permeabiliatätskurve als Funktion der Induktion dar. Es ist ersichtlich, daß bei schwacher Induktion die Perineabilität sehr veränderbar ist und von ungefähr 400 für den PunktA auf ungefähr i:2oo für den PunktB ansteigt. Die schwache Induktion und demgemäß auch geringe Permeabilität und die Änderung der letzteren vom einfachen zum dreifachen Betrag sind die Ursache der Fehler in allen Meßtransformatoren.
  • Die vorliegende Erfindung hat zum Gegenstand, diese Fehler bis zu einem sehr hohen Grade zu verkleinern. Sie besteht darin, die in Abb. 2 der Zeichnung dargestellte Anordnung zu treffen: In einem Transformator mit doppeltem Magnetkreis, einem ersten Kreis A B C D und einem zweiten Kreis E F G H, sind die Pripiärwicklung P, P, und die Sekundärwickliin#i üSireinandergewickelt und umgeben den Teil A B des ersten Magnetkreises# und den Teil E F )deszweitenMagnetkreises. AufbeidenMagnetkreisen ordnet man nun nac-W-der- -Erfindung eine Wicklung 1# K, an, die so gewählt ist, daß sie in den Teilen A B und E F gleiche, aber entgegengesetzt gerichtete Magnetflüsse hervorruft, wie durch die Pfeile angedeutet.
  • Die Wicklung I)i 1#, wird von einem solchen Strom durchflossen, daß der erzeugte Magnetv fluß dem Maximum der Permeabilität entspricht. '#,'Di#ser Strom muß eine Frequenz besitzen, die #wenigstens gleich ist derjenigen des Stromes, ,der den Primär- und Sekundärkreis durckfließt.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Die Wicklung K K, erzeugt in den Teilen A B und E F zwei entgegengesetzte Magnetflüsse, deren Wirkung auf die Sekundärwicklung des Transformators gleich Null ist. Wenn die Primärwicklung von einem Strom durchflossen wird, so addiert sich der dadurch hervorgerufene Magnetfluß mit demjenigen des einen Zweiges und subtrahiert sich von demjenigen des andern Zweiges, so daß der mittlere Magnetfluß und demgemäß die Permeabilitätskonstante unveränderlich bleiben. Wenn kein Strom durch die Wicklung K K, fließt, ist die Wirkungsweise dieselbe wie bei einem gewöhnlichen Transformator, wenn sie aber durchflossen wird von einem Wechselstrom von derselben Frequenz oder von einer höheren Frequenz und von beliebiger Phase, und wenn man diesen Strom so lange steigert, bis man einen Magnetfluß erhält, der dem Maximum der Permeabilität des magnetischen Stromkreises gleichkommt, erhält man einen Transformator, dessen Reluktanz sehr schwach und konstant ist, denn er kommt zwischen den Punkten C D zur Wirkung anstatt zwischen den Punkten A B, wie es der Fall bei dem gewöhnlichen Transformator ist (Abb. i).
  • Wenn man nicht über eine Hilfsstromquelle zur Spelsung der Wicklung E K, verfügt, so kann man diese in Reihe mit der Primärwicklung oder mit der Sekundärwicklun-- schalten. In diesem Fall ist dfe--Wii'k-u-nds-w-e-il#je -zwär---ji#Wäsungünstiger, da die Wicklung zwischen den Punkten A und D zur Wirkung gelangt. Die Permeabilität ist bei gleicher Belastung aber immerhin größer als in den gewöhnlichen Transformatoren.
  • Natürlich können die beiden Magnetkreise A B C D und E F G H, anstatt wie in dem gezeichneten Ausführungsbeispiel, in einer und derselben Ebene nebeneinander zu liegen, im beliebigen Winkel zueinander stehen oder auch aufeinander liegen, vorausgesetzt, daß sie magnetisch voneinander isoliert sind.
  • Wenn die beiden Magnetkreise nicht getrenht wären, wäre die Wirkung der Wicklung K 1#, ein wenig vermindert; ihr Einfluß würde sich darauf beschränken, einen Magnetfluß D H G C zu erzeugen, der den Mittelsteg nicht durchfließen würde. Die Permeabilität würde also nur in dem Kreis vermehrt werden, der von dem Hilfsfluß durchflossen wird, d. h. um ungefähr 2/, des Magnetstromkreises.
  • Es versteht sich von selbst, daß die angegebene Methode zur Verminderung der Änderungen der Reluktanz des Magnetstromkreises und zur Abschwächung dieser Reluktanz - eine Methode, die vorstehend für den Fall beschrieben worden ist, daß die Primär- und Sekundärwicklung beide auf dem Mittelsteg des Transformatorkreises angeordnet sind - auch Anwendung finden kann, wenn die Primärwicklung auf dem Mittelsteg, die Sekundärwicklung aber auf den beiden Außenstegen angebracht ist. Es genügt, daß die Hilfswicklung in beiden Zweigen entgegengesetzte Flüsse hervorruft, die proportional sind den Windungszahlen der Sekundärwicklung, und deren einer im gleichen Sinne, deren anderer in entgegengesetztem Sinne mit dem entsprechenden Primärfluß wirkt, d. h. so, daß ihre Wirkungen auf die Sekundärwicklung sich aufheben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSFRUCH: Meßtransformator, gekennzeichnet durch die Anordnung einer von einem Wechselstrom gespeisten Zusatzwicklung, die entweder einen die Sekundärwicklung überhaupt nicht durchfließenden Magnetfluß oder zwei gleiche, aber auf die Sekundärwicklung entgegengesetzt wirkende Magnetflüsse erzeugt, in der Weise, daß die Induktion in dem gesamten Magnetkreise oder in einem Teil desselben vermehrt und auf einen Bereich gebracht wird, in dem sie bei allen Be- i lastungen praktisch unverändert bleibt.
DEC29396D 1914-06-26 1920-07-11 Messtransformator Expired DE364204C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR364204X 1914-06-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE364204C true DE364204C (de) 1922-11-18

Family

ID=8894182

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC29396D Expired DE364204C (de) 1914-06-26 1920-07-11 Messtransformator

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE364204C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006014603B4 (de) 2005-03-31 2018-04-19 Tdk Corp. Magnetisches Element und Energieversorgung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006014603B4 (de) 2005-03-31 2018-04-19 Tdk Corp. Magnetisches Element und Energieversorgung

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