DE3641103A1 - Totpump-ventil fuer eine foerdersonde - Google Patents
Totpump-ventil fuer eine foerdersondeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Totpump-Ventil für eine Förder
sonde, mit einer zwischen Abschnitte eines Steigrohrs der För
dersonde einsetzbaren Innenhülse, die einen Durchlässe aufwei
senden Wandbereich hat, und mit einer die Durchlässe abdecken
den, an der Innenhülse längsverschiebbar angeordneten Außenhül
se, die mit einem ersten Sollbruchelement an der Innenhülse fi
xiert ist.
Fördersonden sind ausgebaute Tiefbohrungen, über die belie
bige Medien, beispielsweise Öl, Wasser oder Gase aus der ange
bohrten Lagerstätte gefördert werden. Die Lagerstätten stehen
unter einem mehr oder weniger hohen Druck, durch den es zu un
kontrollierten Eruptionen des Fördermediums durch die Förderson
den kommen kann. Die Gefahr unkontrollierter Eruptionen ist
insbesondere dann gegeben, wenn Schäden an den Fördersonden
auftreten.
Es ist üblich, daß eine Fördersonde im Schadensfall "totge
pumpt" wird, damit durch Eruptionen oder dergleichen kein wei
terer Austritt des zu fördernden Mediums unter Lagerstätten
druck erfolgen kann. Dieses Totpumpen erfolgt durch Eindrücken
eines fließfähigen Mediums, z.B. einer Spültrübe in die
Fördersonde. Die Fördersonden bestehen aus der Verrohrung der
Bohrlochwandung, dem sog. Casing, und dem darin verlaufenden
Steigrohr, dem sog. Tübing.
Es ist bekannt, in den Tübing ein sog. "Totpump-Ventil"
einzusetzen. Das Totpump-Ventil sitzt in der Tiefe der Bohrung
möglichst nahe an der Lagerstätte. Im Schadensfall erfolgt das
Totpumpen entweder durch Hinabdrücken der Spültrübe in das
Steigrohr. Das Sollbruchelement, mit dem die Außenhülse an der
Innenhülse fixiert ist, ist derart bemessen, daß bei einem be
stimmten Druck der Spültrübe ein Bruch erfolgt und die Außen
hülse sich gegenüber der Innenhülse verschieben kann. Dadurch
werden die Durchlässe in der Innenhülse freigegeben, so daß
die Spültrübe aus dem Steigrohr über die Durchlässe in der In
nenhülse in den Raum zwischen Steigrohr und Bohrlochwandung
eintritt und wieder hochsteigt.
Es sind auch Totpump-Ventile bekannt, die derart ausgebil
det sind, daß die Spültrübe zunächst in den Raum zwischen
Steigrohr und Bohrlochwandung hinabgedrückt werden kann und
dann, nach Brechen des Sollbruchelementes und Verschieben der
Außenhülse, über die Durchlässe in der Innenhülse in das Steig
rohr eintritt und wieder hochsteigt.
Bei der Installation von Totpump-Ventilen ist vorher fest
zulegen, ob ein Totpumpen im Schadensfall von außen, d.h. Hin
abdrücken der Spültrübe durch den Ringraum, oder von innen,
d.h. Hinabdrücken der Spültrübe durch das Steigrohr, erfolgen
soll. Je nach Art des eingebauten Totpump-Ventils ist man bei
der jeweiligen Fördersonde dann auf das Totpumpen entweder von
außen oder von innen festgelegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Totpump-Ven
til für eine Fördersonde dahingehend zu verbessern, daß es
nach seiner Installation in die Fördersonde wahlweise für das
Totpumpen von innen oder von außen verwendbar ist.
Ein zur Lösung dieser Aufgabe geschaffenes Totpump-Ventil
zeichnet sich dadurch aus, daß zwischen Innenhülse und Außen
hülse im Bereich der Durchlässe eine Ringkammer angeordnet
ist, daß die Außenhülse in eine Endseite der Ringkammer mün
dende Durchbrechungen hat, daß eine Endseite der Ringkammer
durch einen Rezeß der Innenhülse und die jeweils andere End
seite durch einen Rezeß der Außenhülse gebildet ist und daß
der Abschnitt der Ringkammer, welcher zwischen der Einmündung
der Durchbrechungen und dem Wandbereich mit Durchlässen liegt,
durch einen in der Ringkammer längsverschiebbar angeordneten
Ringkolben abgedichtet ist, der mit einem zweiten Sollbruchele
ment an der Innenhülse fixiert ist.
Bei dem erfindungsgemäßen Totpump-Ventil hat die in beson
derer Art und Weise durch Rezesse der Hülsen ausgebildete
Ringkammer den Vorteil, daß der darin angeordnete Ringkolben
durch den Druck der in die Fördersonde hinabgedrückten Spültrü
be verschoben werden kann, sobald das Sollbruchelement, mit
dem er an der Innenhülse fixiert ist, bei einer bestimmten Kol
benkraft, die vom Druck der auf den Ringkolben einwirkenden
Spültrübe abhängig ist, gebrochen ist. Je nachdem, von wel
cher Seite aus die Spültrübe in die Fördersonde hinabgedrückt
wird, also entweder von innen, vom Steigrohr aus oder von
außen, vom Ringraum aus, wird der Ringkolben in der Ringkammer
des Totpump-Ventils nach oben oder nach unten geschoben.
Soll z.B. die Fördersonde von außen totgepumpt werden, so
wird Spültrübe in den Ringraum zwischen Steigrohr und Bohrloch
wandung hinabgedrückt und tritt durch die Durchbrechungen in
der Außenhülse in die Ringkammer ein. Der Druck der Spültrübe
wirkt auf die den Durchbrechungen zugekehrte Ringkolbenfläche
und bringt, sobald ein bestimmter Druckwert überschritten ist,
das zweite Sollbruchelement zum Brechen, so daß sich der Ring
kolben in der Ringkammer nach oben verschieben kann. Dabei
erfolgt die Verschiebung soweit, bis der Ringkolben die Durch
lässe in der Innenhülse freigibt, so daß die von außen hinabge
drückte Spültrübe nunmehr auch durch die Durchlässe in die In
nenhülse und damit in das Steigrohr eintreten kann, um wieder
in der Fördersonde aufzusteigen.
Soll die Fördersonde dagegen von innen totgepumpt werden,
wobei die Spültrübe durch das Steigrohr hinabgedrückt wird, so
tritt die Spültrübe zunächst durch die Durchlässe in der Innen
hülse in die Ringkammer ein und drückt auf die zugekehrte Ring
kolbenfläche. Nach Überschreiten eines vorbestimmten Druckes
bricht zunächst das zweite Sollbruchelement, mit welchem der
Ringkolben an der Innenhülse fixiert ist. Nach dem Brechen des
zweiten Sollbruchelementes kann sich der Ringkolben soweit in
der Ringkammer verschieben, bis er an der Endseite der Ringkam
mer anschlägt, die durch einen Rezeß der Außenhülse gebildet
ist. Steigt der Druck der hinabgedrückten Spültrübe weiter an,
so bewirkt die auf die Außenhülse übertragene Kolbenkraft des
Ringkolbens, das auch das erste Sollbruchelement bricht. Nun
mehr wird sich die vom Ringkolben mitgeschleppte Außenhülse
gegenüber der Innenhülse verschieben, bis die Außenhülse die
Durchlässe in der Innenhülse freigibt, so daß die durch das
Steigrohr hinabgedrückte Spültrübe frei in den Ringraum zwi
schen Steigrohr und Bohrlochwandung eintreten und dort wieder
aufsteigen kann.
Mit dem erfindungsgemäßen Totpump-Ventil ist es möglich,
eine Fördersonde wahlweise von innen oder von außen totzupum
pen, so daß das Totpumpen in optimaler Weise auf den jeweils
gegebenen Schadensfall anpaßbar ist.
Nach einer Weiterbildung zeichnet sich das Totpump-Ventil
dadurch aus, daß der Sollbruchwert des zweiten Sollbruchelemen
tes kleiner als der Sollbruchwert des ersten Sollbruchelemen
tes ist. Dadurch läßt sich über den Druck der für das Totpum
pen benutzten Spültrübe die jeweilige Einsetzart des Totpump-
Ventils vorbestimmen. Aufgrund des kleineren Sollbruchwertes
des zweiten Sollbruchelementes kann sich der Ringkolben in der
Ringkammer zwischen Innenhülse und Außenhülse bereits bei ge
ringerem Druck in der Spültrübe verschieben. Die Außenhülse
verschiebt sich dagegen erst bei wesentlich höherem Druck. Der
Ringkolben, der durch ein schwächeres Sollbruchelement fixiert
ist, dient somit als ein über den Druck in der Spültrübe
steuerbares Steuerelement für die Einschaltung der jeweiligen
Einsetzart des Totpump-Ventils.
Bei dem erfindungsgemäßen Totpump-Ventil genügt bereits
ein geringerer Druck in der Spültrübe, um von außen nach innen
totzupumpen.
Wird dagegen von innen nach außen totgepumpt, muß der
Druck in der Spültrübe höher sein, um das Sollbruchelement des
Ringkolbens und auch das erste Sollbruchelement, mit dem die
Außenhülse an der Innenhülse fixiert ist, zu zerbrechen, damit
sich die Außenhülse gegenüber der Innenhülse verschieben kann.
Das zweite Sollbruchelement ist vorzugsweise ein Scher
stift. Selbstverständlich kann auch das erste Sollbruchelement
ein Scherstift sein, wobei die unterschiedlichen Sollbruchwer
te z.B. durch einfache Abmessungsunterschiede oder unterschied
lich feste Werkstoffe erreicht werden können. Der Scherstift,
der die Funktion des ersten Sollbruchelementes übernimmt, hat
beispielsweise einen größeren Durchmesser als der dem Ring
kolben zugeordnete Scherstift.
Zur Verbesserung der Abdichtwirkung sind die Mantelflächen
des Ringkolbens mit Ringnuten versehen, in die Dichtungsringe
eingelegt sind.
Das erfindungsgemäße Totpump-Ventil besteht in vorteilhaf
ter Weise aus wenigen einfachen Bauteilen, die durch spanab
hebende Bearbeitung herstellbar sind. Wesentliche Bauteile
sind die Innenhülse, die Außenhülse und der Ringkolben.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, aus dem sich wei
tere erfinderische Merkmale ergeben, ist in der Zeichnung dar
gestellt. Es zeigen.
Fig. 1 eine schematische Schnittansicht durch ein Totpump-
Ventil, das in eine angedeutete Fördersonde instal
liert ist,
Fig. 2 eine schematische Schnittansicht des Totpump-Ven
tils gemäß Fig. 2 in zwei verschiedenen Betriebs
stellungen für das Totpumpen der Fördersonde von
innen und
Fig. 3 eine schematische Schnittansicht des Totpump-Ven
tils in einer Betriebsstellung zum Totpumpen von
außen.
In Fig. 1 ist eine Fördersonde lediglich schematisch ange
deutet. Die Wandung 1 eines Bohrloches einer Tiefbohrung ist
zu einer Fördersonde ausgestaltet, indem eine hier nicht wei
ter dargestellte Verrohrung eingezogen wird, welche die Wan
dung 1 des Bohrloches verkleidet. Diese verkleidende Verroh
rung wird auch als "Casing" bezeichnet.
Von der Lagerstätte des zu fördernden Mediums bis zur Erd
oberfläche verläuft ein aus mehreren Abschnitten zusammenge
setztes Steigrohr 2, das auch als "Tübing" bezeichnet wird,
von dem hier lediglich die Abschnitte 3 und 4 schematisch
angedeutet sind.
Mit 5 ist eine in der Tiefe der Fördersonde sitzende Ab
dichtung bezeichnet, die auch "Packer" genannt wird. Der
Packer dichtet den Ringraum 6 zwischen Bohrlochwandung 1 und
Steigrohr 2 ab, verschließt also die Lagerstätte des zu för
dernden Mediums gegenüber der Fördersonde.
Im Bereich der Erdoberfläche sind weitere Dichtelemente 7,
8 und 9 vorhanden, wobei die Dichtelemente 7, 8 und 9 auch Ab
sperrorgane sein können.
Zwischen die Abschnitte 3 und 4 des Steigrohres ist ein so
genanntes Totpump-Ventil gesetzt, indem dessen Innenhülse 11
in Verlängerung der Abschnitte 3 und 4 des Steigrohres 2 mit
den jeweiligen Enden der Abschnitte 3 und 4 verschraubt ist,
was beispielsweise über entsprechende Gewindemuffen 12 und 13
erfolgen kann. Die Innenhülse 11 weist etwa im mittleren Be
reich radial verlaufende Durchlässe 14 auf, die durch die Wan
dung der Innenhülse geführt sind. Diese Durchlässe 14 werden
durch eine außen an der Innenhülse 11 gehaltene Außenhülse 15
abgedeckt. Die Wandung der Außenhülse 15 ist mit Durchbrechun
gen 16, die ebenfalls radial verlaufen, versehen. Mit 18 ist
ein Dichtring bezeichnet, der in eine Nut der Innenhülse einge
legt ist, und mit 19 ist ein Dichtring bezeichnet, der in eine
Nut der Außenhülse eingelegt ist. Die Dichtringe 18 und 19
dienen der Abdichtung der Außenhülse gegenüber der Innenhülse.
Die Außenhülse 15 ist längsverschiebbar gegenüber der In
nenhülse, wird jedoch durch ein erstes Sollbruchelement 20,
das hier als Scherstift ausgebildet ist, zunächst an der Innen
hülse fixiert. Mit 21 ist eine Ringkammer bezeichnet, die zwi
schen Innenhülse 11 und Außenhülse 15 ausgebildet ist, wobei
die Endseiten der Ringkammer durch einen Rezeß 22 der Innenhül
se und einen Rezeß 23 der Außenhülse gebildet sind.
In der Ringkammer befindet sich ein Ringkolben 24, der die
Ringkammer so abdichtet, daß zwischen den Durchlässen 14 und
den Durchbrechungen 16 keine Verbindung besteht. Der Ringkol
ben 24 ist mit Dichtringen 25 gegenüber den Anlageflächen von
Innenhülse und Außenhülse abgedichtet und mit einem zweiten
Sollbruchelement 26, das hier ebenfalls als Scherstift ausge
bildet ist, an der Innenhülse fixiert.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 und Fig. 3, in denen das Tot
pump-Ventil gemäß Fig. 1 noch einmal dargestellt ist, ist die
Funktion des Totpump-Ventils folgende:
Für den Fall, daß die gesamte Fördersonde von innen durch
das Steigrohr totgepumpt werden soll, wird eine zum Totpumpen
verwendbare Flüssigkeit, beispielsweise eine Spültrübe, über
den Abschnitt 4 der Steigleitung in Richtung des Pfeiles 27
hinabgedrückt. Die Spültrübe tritt aus den Durchlässen 14 in
der Innenhülse 11 aus, tritt in die Ringkammer 21 ein und
drückt, wie dargestellt, von oben auf den Ringkolben 24.
Da der als zweites Sollbruchelement 26 dienende Scher
stift, der den Ringkolben 24 an der Innenhülse 11 fixiert,
bereits bei relativ geringen, auf den Ringkolben wirkenden
Kräften abscheren kann, wird der Ringkolben in der Ringkammer
nach unten verschoben, sobald der Scherstift abgeschert ist.
Der Ringkolben 24 schlägt an den Rezeß 23 der Außenhülse 15 an
und drückt aufgrund des weiter ansteigenden Druckes der Tot
pump-Flüssigkeit, bzw. der Spültrübe, auf die Außenhülse 15,
bis deren erstes Sollbruchelement 20, hier ebenfalls ein Scher
stift, jedoch mit höherem Sollbruchwert als der Sollbruchwert
des Scherstiftes 26, ebenfalls abschert und somit die Fixie
rung der Außenhülse 15 gegenüber der Innenhülse 11 aufgehoben
ist. Bei weiterem Verschieben drückt der Ringkolben die Außen
hülse 15 in eine Stellung, die auf der linken Seite der Fig. 2
dargestellt ist, und bei der die Außenhülse 15 so weit verscho
ben ist, daß die Durchlässe 14 in der Innenhülse freigegeben
sind, so daß die zum Totpumpen verwendete Flüssigkeit im Ring
raum 6 zwischen Bohrlochwandung 1 und Steigrohr 2 wieder auf
steigen kann (in Richtung der eingezeichneten Pfeile).
In Fig. 3 ist das Totpump-Ventil in Betriebstellungen ge
zeigt, die einem Totpumpen der Fördersonde "von außen" entspre
chen.
Auf der rechten Seite der Zeichnung ist das Totpump-Ventil
in der Ausgangsstellung entsprechend Fig. 1 gezeichnet, welche
seiner Installation entspricht. Die Außenhülse 15 ist gegen
über der Innenhülse 11 über das Sollbruchelement 20 noch fi
xiert. Auch der Ringkolben 24 ist mit seinem Sollbruchelement
26 an der Innenhülse festgesetzt.
Für den Fall, daß die Fördersonde von außen totgepumpt wer
den soll, wird beispielsweise eine Spültrübe in Richtung des
Pfeiles 28 in den Ringraum 6 zwischen Steigrohr 2 und Bohrloch
wandung 1 hinabgedrückt. Über die radialen Durchbrechungen 16
tritt das Medium in die Ringkammer 21 ein und drückt auf den
Ringkolben 24. Sobald der Druck soweit angestiegen ist, da8
das zweite Sollbruchelement 26 abschert, wandert der Ringkol
ben 24 in der Ringkammer 21 nach oben, bis er an den Rezeß 22
der Innenhülse 11 anschlägt. Diese Stellung ist auf der linken
Seite der Fig. 3 dargestellt. In dieser Stellung hat der Ring
kolben die Durchlässe 14 in der Innenhülse freigegeben, so daß
die zum Totpumpen benutzte Spültrübe nun auch in die Innenhül
se und damit in das Steigrohr eintreten und wieder zur Erdober
fläche aufsteigen kann (s. eingezeichnete Pfeile).
Fig. 2 und Fig. 3 verdeutlichen somit, daß das in Fig. 1
dargestellte Totpump-Ventil sowohl für das Totpumpen einer För
dersonde von außen als auch von innen wahlweise genutzt werden
kann. Im Schadensfall kann die jeweils optimale Art des Totpum
pens gewählt werden.
Claims (4)
1. Totpump-Ventil für eine Fördersonde, mit einer zwischen
Abschnitte eines Steigrohres der Fördersonde einsetzbaren In
nenhülse, die einen Durchlässe aufweisenden Wandbereich hat
und mit einer die Durchlässe abdeckenden, an der Innenhülse
längsverschiebbar angeordneten Außenhülse, die mit einem er
sten Sollbruchelement an der Innenhülse fixiert ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen Innenhülse (11) und Außenhülse (15) im Bereich
der Durchlässe (14) eine Ringkammer (21) angeordnet ist, daß
die Außenhülse (15) in eine Endseite der Ringkammer (21) mün
dende Durchbrechungen (16) hat, daß eine Endseite der Ringkam
mer (21) durch einen Rezeß (22) der Innenhülse (11) und die je
weils andere Endseite durch einen Rezeß (23) der Außenhülse
(15) gebildet ist und daß der Abschnitt der Ringkammer (21),
welcher zwischen der Einmündung der Durchbrechungen (16) und
dem Wandbereich mit Durchlässen (14) liegt, durch einen in der
Ringkammer (21) längsverschiebbar angeordneten Ringkolben (24)
abgedichtet ist, der mit einem zweiten Sollbruchelement (26)
an der Innenhülse (11) fixiert ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Sollbruchwert des zweiten Sollbruchelementes (26) kleiner als
der Sollbruchwert des ersten Sollbruchelementes (20) ist.
3. Ventil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Sollbruchelement (26) ein Scherstift ist.
4. Ventil nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß Mantelflächen des Ringkolbens (24) umlau
fende Ringnuten mit einliegenden Dichtungsringen (25) aufwei
sen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863641103 DE3641103A1 (de) | 1986-12-02 | 1986-12-02 | Totpump-ventil fuer eine foerdersonde |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19863641103 DE3641103A1 (de) | 1986-12-02 | 1986-12-02 | Totpump-ventil fuer eine foerdersonde |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3641103A1 true DE3641103A1 (de) | 1988-06-16 |
Family
ID=6315254
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863641103 Withdrawn DE3641103A1 (de) | 1986-12-02 | 1986-12-02 | Totpump-ventil fuer eine foerdersonde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3641103A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19511722A1 (de) * | 1995-03-30 | 1996-10-02 | Preussag En Gmbh | Schiebemuffe |
| US7159667B2 (en) * | 1999-02-25 | 2007-01-09 | Shell Oil Company | Method of coupling a tubular member to a preexisting structure |
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| GB2080365A (en) * | 1980-07-07 | 1982-02-03 | Vann Roy Randell | Pressure actuated vent assembly |
| US4657083A (en) * | 1985-11-12 | 1987-04-14 | Halliburton Company | Pressure operated circulating valve with releasable safety and method for operating the same |
-
1986
- 1986-12-02 DE DE19863641103 patent/DE3641103A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
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| US7159667B2 (en) * | 1999-02-25 | 2007-01-09 | Shell Oil Company | Method of coupling a tubular member to a preexisting structure |
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| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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