DE3640701A1 - Vorrichtung zum messen der dickeaenderung von verschleissteilen - Google Patents
Vorrichtung zum messen der dickeaenderung von verschleissteilenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung
mit einer Wählsperre zur Sperrung von von
einer Endeinrichtung abgehenden Fernmelde
verbindungen.
Eine derartige Schaltungsanordnung, die beispiels
weise in der DE-PS 35 02 947 beschrieben ist,
bewirkt, daß andere Endeinrichtungen nicht ange
wählt, ankommende Rufe aber empfangen werden
können. Bei der bekannten Schaltungsanordnung
ist in einer Ader der Amtsleitung ein Relais
einschaltbar, über dessen selbsthaltenden Kontakt
beim Abnehmen des Handapparates und Umschalten
des Gabelumschalters die beiden Adern der Amts
leitung zur Verhinderung des Aussendens einer
Wählimpulsfolge miteinander verbindbar sind.
In Reihe mit dem Kontakt des Relais ist eine
Diodenschaltung mit einer die Spannung zwischen
den beiden Adern übersteigenden Durchbruchspannung
geschaltet, wodurch das Führen eines Gespräches
bei einer von außen hergestellten Verbindung
möglich ist. Eine derartige Schaltungsanordnung
verhindert bei einem Impulswahlverfahren eine
Wahl nach außen, bei dem Mehrfrequenzwahlverfahren
ist sie aber nicht anwendbar.
Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, der
die Aufgabe zugrunde liegt, eine Schaltungs
anordnung mit einer Wählsperre zu schaffen,
die sowohl bei dem Impulswahlverfahren als auch
bei dem Mehrfrequenzwahlverfahren anwendbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die
kennzeichnenden Merkmale des Hauptanspruchs
gelöst.
Erfindungsgemäß ist die Schaltungsanordnung mit
einer Wählsperre derart ausgebildet, daß im
Sperrzustand abhängig von einem bei Abheben
des Handapparates der Endeinrichtung fließen
den kleinen, für die Erzeugung einer Wahl nicht
ausreichenden Steuerstrom eine Schleife zwischen
den Amtsleitungen eingeschleift wird, über die
ein Belegungsstrom fließt und daß bei ankommen
dem Ruf die Rufwechselspannung abgetastet und
abhängig von der Rufwechselspannung die Schleife
getrennt und die Endeinrichtung an die Amts
leitungen geschaltet wird. Diese Schaltungs
anordnung verhindert die Wahl für den Aufbau
einer von der Endeinrichtung abgehenden Verbindung
sowohl bei Anwendung des Impuls- als auch des
Mehrfrequenzwahlverfahrens, wobei gleichzeitig
die ankommenden Rufe empfangen werden können.
Durch die in den Unteransprüchen angegebenen Maßnahmen
sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen
möglich. Besonders vorteilhaft ist, daß die
einzuschleifende Schleife antiparallel ge
schaltete elektronische Schalter aufweist,
so daß die Amtsleitungen vertauschbar sind und
somit eine Verpolung nicht mehr möglich ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
der Zeichnung dargestellt und wird in der
nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
Die einzige Figur zeigt die schaltungsgemäße
Ausgestaltung eines Ausführungsbeispiels der
Erfindung.
Die Schaltungsanordnung nach der Figur ist üblicher
weise als getrennte Einheit ausgebildet und
wird an den Klemmen La, Lb an die Amtsleitungen
und mit den Klemmen a, b an die Endeinrichtung,
beispielsweise an einen Fernsprechapparat
angeschlossen. In der Figur sind die Klemmen
mit La/Lb bzw. Lb/La und a/b bzw. b/a bezeichnet.
Dies bedeutet, daß die Anschlüsse vertauscht
werden können und keine Verpolung auftritt.
Für das Einschalten der Wählsperre ist ein
Schlüsselschalter vorgesehen, der mit S 1 bezeichnet
ist, wobei die Wählsperre eingeschaltet ist,
wenn der Schalter S 1 offen ist. Somit ist die
direkte Verbindung zwischen der Amtsleitung Lb
und dem Anschluß b der Endeinrichtung getrennt.
Der Schalter S 1 ist mit einem RC-Glied R 8, C 4
überbrückt, das eine gleichstrommäßige Entkopplung
des Anschlusses von der Amtsleitung bewirkt,
das heißt, der als Endeinrichtung ausgebildete
Fernsprechapparat ist bei offenem Schalter S 1
gleichstrommäßig abgetrennt, wobei die Rufwechsel
spannung von 425 Hz durchschaltbar ist.
Wird bei nichtankommendem Ruf der Handapparat
des Fernsprechapparates abgehoben und der
Gabelumschalter umgeschaltet, so wird der
Fernsprechapparat wegen der gleichstrom
mäßigen Entkopplung durch den Kondensator C 4
nicht versorgt, es fließt aber über die Wider
stände R 5 und R 7 ein kleiner Steuerstrom,
wobei die Widerstände R 5 und R 7 so bemessen
sind, daß der Steuerstrom für die Erzeugung
einer Wahl nicht ausreicht. Der Verbindungs
punkt zwischen den Widerständen R 5 und R 7
ist mit den Steuerelektroden zweier als
Feldeffekttransistoren V 8, V 9 verbunden,
wobei der Fet V 8 ein P-Kanal Fet V 9 ein N-Kanal Fet
ist. Die Drain-Anschlüsse der Fets V 8, V 9
sind über entsprechende Dioden V 6, V 7 und
den Widerstand R 4 an die Amtsleitung La
angeschlossen, während die Source-Anschlüsse
über den Widerstand R 6 mit der Amtsleitung Lb
verbunden sind. Bei Fließen des Steuerstromes
über die Amtsleitung Lb, die Widerstände R 7,
R 5, den Fernsprechapparat bei abgehobenem
Handapparat zu La ändert sich das Steuerpotential
an den Gate-Anschlüssen der Fets, so daß je
nach Polung der Amtsleitungen La, Lb einer
von beiden durchschaltet und über die durch
R 4, V 6, V 8 oder V 7, V 9 und R 6 gebildete Schleife
1 ein großer Strom fließt, der dem Amt die
Belegung des Fernsprechapparates signalisiert.
Der Wählton gelangt weiterhin über das RC-Glied
R 8, C 4 an den Fernsprechapparat und kann bei
vorhandener passiver Sprechschaltung mit
Transformator dort gehört werden.
Ankommende Rufe werden dem Fernsprechapparat
signalisiert, da die Wechselstromverbindung über
das RC-Glied R 8, C 4 gegeben ist. Die Rufwechsel
spannung wird außerdem von einer Abtast
schaltung 2 abgetastet, die parallel zu den
ankommenden Amtsleitungen geschaltet ist.
Zwischen den Amtsleitungen La, Lb liegt eine
Reihenschaltung aus dem Kondensator C 1, dem
Widerstand R 2 und einer Diodenbrücke V 1.
Parallel zu den weiteren Brückenzweigen
liegt ein Glättungskondensator C 2, ein Relais K 1,
ein als Energiespeicher dienender Kondensator C 3
und die Sendedioden zweier Optokoppler V 4, V 5.
Die Dioden V 2 und V 3 dienen als Schutzdioden.
Die ankommende Rufwechselspannung wird über
die Brücke V 1 gleichgerichtet und über den
Kondensator C 2 geglättet. Das Relais K 1 wird
erregt und gleichzeitig senden die Sendedioden
der Optokoppler V 4, V 5 eine Strahlung aus.
Bei Erregung des Relais K 1 wird der zugehörige
Kontakt k 1 geschaltet. Gleichzeitig schaltet
einer der Fototransistoren des Optokopplers V 4, V 5
die Gate-Anschlüsse der Fets V 8 , V 9 auf das
Potential der Amtsleitung Lb, so daß der
leitende Fet V 8 oder V 9 sperrt und die Ver
bindung zwischen den Amtsleitungen La, Lb
unterbrochen wird.
Wenn der Kontakt k 1 geschlossen ist, lädt sich
der Speicherkondensator C 6 auf und das Relais
K 2 wird erregt, so daß der zugehörige Kontakt k 2
schaltet. Bei Abheben des Handapparates wird
somit der Fernsprechapparat versorgt und die
Verbindung wird über die Selbsthalteschaltung,
bestehend aus dem Relais K 2 und dem zugehörigen
Kontakt k 2, aufrechterhalten. Nach Beendigung
des Gespräches und Auflegen des Handapparates
bleibt das Relais K 2 noch solange erregt, bis
sich der Kondensator C 6 entladen hat und dann
fällt auch der Kontakt k 2 wieder ab.
Die Dioden V 10, V 11, V 12, V 13 dienen als Schutz
dioden und der Varistor R 1 als Schutz gegen
Überspannung.
In dem Ausführungsbeispiel ist als Steuereinheit
für den Kontakt k 1 ein Relais K 1 verwendet.
Für den gesteuerten Schalter kann aber bei
spielsweise auch ein Optokoppler benutzt werden.
Befindet sich der Schlüsselschalter in der
Normalstellung, dann ist der Schalter S 1 ge
schlossen und die Wählsperre ist unwirksam,
da die Amtsleitungen La und Lb auf die Anschlüsse
a und b des Fernsprechapparates durchgeschaltet
sind.
Claims (15)
1. Schaltungsanordnung mit einer Wählsperre zur
Sperrung von von einer Endeinrichtung ab
gehenden Fernmeldeverbindungen,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Sperrzustand abhängig von einem bei
Abheben des Handapparates der Endeinrichtung
fließenden kleinen, zur Erzeugung einer Wahl
nicht ausreichenden Steuerstrom eine Schleife
(1) zwischen den Amtsleitungen (La, Lb) einge
schleift wird, über die ein Belegungsstrom
fließt und daß eine Abtastschaltung (2)
vorgesehen ist, die bei ankommendem Ruf
die Rufwechselspannung abtastet, wobei ab
hängig von der Rufwechselspannung die Schleife
(1) getrennt und die Endeinrichtung an die
Amtsleitungen (La, Lb) geschaltet wird.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß in die eine Amtsleitung
(Lb) ein Schlüsselschalter (S 1) geschaltet ist,
der bei Sperrung geöffnet ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schleife
(1) mindestens einen elektronischen Schalter
(V 8, V 9) aufweist, der bei Ansteuerung
durch den kleinen Steuerstrom leitend wird.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Erzeugung des kleinen Steuerstroms zwischen
einer Amtsleitung (Lb) und des entsprechenden
Anschlusses (b) in der Endeinrichtung
unter Überbrückung des Schlüsselschalters (S 1)
mindestens ein Widerstand (R 5 , R 7) geschaltet
ist.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der mindestens eine
Widerstand (R 5, R 7) mit der Steuerelektrode
des elektronischen Schalters (V 8, V 9) ver
bunden ist.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abtastschaltung (2) eine erste Steuereinheit
(V 4, V 5) aufweist, die einen die Schleife (1)
trennenden ersten Schalter (V 4, V 5) ansteuert.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5 und 6,
dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schalter
(V 4, V 5) die Steuerelektrode des elektronischen
Schalters (V 8, V 9) mit der Amtsleitung (Lb)
verbindet.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Steuereinheit und der zugehörige Schalter
als Optokoppler (V 4, V 5) ausgebildet sind.
9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abtastschaltung (2) eine zweite Steuer
einheit (K 1) aufweist, die einen den
Schlüsselschalter (S 1) überbrückenden
zweiten Schalter (k 1) ansteuert.
10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch
gekennzeichnet, daß in Reihe zu dem zweiten
Schalter (k 1) eine dritte Steuereinheit
(K 2) liegt, die einen parallel zum zweiten
Schalter (k 1) angeordneten dritten Schalter
(k 2) ansteuert.
11. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite
und/oder dritte Steuereinheit (K 1, K 2) als
Relais ausgebildet sind.
12. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
parallel zum Schlüsselschalter (S 1) ein
RC-Glied (R 8, C 4) zur gleichstrommäßigen
Entkopplung der Amtsleitung (Lb) vom
Anschluß (b) der Endeinrichtung vorgesehen ist.
13. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
zur Verhinderung der Polung die Schleife
(1) zwei antiparallel geschaltete elektronische
Schalter (V 8, V 9) aufweist.
14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 8 und 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die erste
Steuereinheit mit entsprechendem Schalter
zwei Optokoppler (V 4, V 5) aufweist.
15. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche
1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Abtastschaltung (2) eine Brückenschaltung
(V 1) aufweist, deren zwei Brückenzweige
parallel zu den Amtsleitungen (La, Lb) ge
schaltet sind und zu deren weiteren Brücken
zweigen die Steuereinheiten (K 1, V 4, V 5)
parallel liegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863640701 DE3640701A1 (de) | 1986-11-28 | 1986-11-28 | Vorrichtung zum messen der dickeaenderung von verschleissteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863640701 DE3640701A1 (de) | 1986-11-28 | 1986-11-28 | Vorrichtung zum messen der dickeaenderung von verschleissteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3640701A1 true DE3640701A1 (de) | 1988-06-09 |
Family
ID=6315008
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863640701 Withdrawn DE3640701A1 (de) | 1986-11-28 | 1986-11-28 | Vorrichtung zum messen der dickeaenderung von verschleissteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3640701A1 (de) |
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