DE3539922A1 - Verfahren zum betrieb eines mikroskopiergeraets - Google Patents
Verfahren zum betrieb eines mikroskopiergeraetsInfo
- Publication number
- DE3539922A1 DE3539922A1 DE19853539922 DE3539922A DE3539922A1 DE 3539922 A1 DE3539922 A1 DE 3539922A1 DE 19853539922 DE19853539922 DE 19853539922 DE 3539922 A DE3539922 A DE 3539922A DE 3539922 A1 DE3539922 A1 DE 3539922A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- imaging area
- fluid
- fluid sample
- flow
- thickness
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 23
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims description 78
- 238000003384 imaging method Methods 0.000 claims description 47
- 239000002245 particle Substances 0.000 claims description 11
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 3
- 239000008280 blood Substances 0.000 description 1
- 210000004369 blood Anatomy 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000013507 mapping Methods 0.000 description 1
- 238000000386 microscopy Methods 0.000 description 1
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
- 210000002700 urine Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N15/00—Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
- G01N15/10—Investigating individual particles
- G01N15/14—Optical investigation techniques, e.g. flow cytometry
- G01N15/1484—Optical investigation techniques, e.g. flow cytometry microstructural devices
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N15/00—Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
- G01N15/10—Investigating individual particles
- G01N15/14—Optical investigation techniques, e.g. flow cytometry
- G01N15/1404—Handling flow, e.g. hydrodynamic focusing
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Dispersion Chemistry (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
- Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
- Optical Measuring Cells (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb eines Mikroskopiergeräts
und bezieht sich insbesondere auf ein mikroskopisches Instrument mit einer Strömungszelle zum Analysieren
von Teilchen in einer in der Zelle fließenden Fluidprobe.
Mikroskopiergeräte zum Analysieren von Teilchen, beispielsweise biologischen Partikeln sind allgemein bekannt. Es ist typisch,
die Mikroskopiergeräte auf die Teilchen zu fokussieren, die sich entweder auf einem Objektträger befinden oder in
einer in einer Strömungszelle fließenden Fluidprobe suspendiert sind. Der zuletzt genannte Fall ist allgemein bekannt. In US-PS
3 893 766 und RE 29 141 sowie US-PS 4 338 024 ist eine Art von Strömungszelle für ein Mikroskopiergerät offenbart, mit dem
die darin fließenden Partikel analysiert werden können. In den beiden genannten Veröffentlichungen ist die Strömungszelle
durch einen Einlaß und einen Auslaß sowie einen vom Einlaß zum Auslaß führenden Kanal gekennzeichnet. Der Kanal hat einen Abbildungsbereich,
auf den das Mikroskopiergerät gerichtet ist. Die Dicke der Strömungszelle nimmt mit zunehmender Entfernung
des Kanals vom Einlaß zum Abbildungsbereich ab. Gemäß US-PS
4 338 024 wird in die Strömungszelle auch ein umhüllendes Fluid eingeleitet, um die Fluidprobe vom Einlaß zum Auslaß zu führen.
Gemäß US-PS 3 893 766 wird das umhüllende Fluid von einer Hüllfluidströmungseinrichtung
gefördert, die eine Vielzahl von Röhrchen aufweist, welche sich in Richtung der Fluidströmung
erstrecken und das Probenröhrchen umgeben. In keiner der genannten Veröffentlichungen sind jedoch die nötigen Parameter
zum Betrieb des Mikroskopiergeräts im Zusammenhang mit den Abmessungen der Strömungszelle gelehrt oder vorgeschlagen.
Die Erfindung offenbart ein Verfahren zum Betrieb eines Mikroskopiergeräts. Das Mikroskopiergerät weist eine Mikroskopiereinrichtung
zum Analysieren von Teilchen auf, die in einer Strömungszelle fließen. Die Strömungszelle hat einen Einlaß
und einen Auslaß sowie einen vom Einlaß zum Auslaß führenden Kanal. Die Mikroskopiereinrichtung ist auf einen Abbildungsbereich
zwischen dem Einlaß und dem Auslaß des Kanals gerichtet. Der Kanal zeichnet sich dadurch aus, daß seine Dicke zunächst
vom Einlaß zum Abbildungsbereich abnimmt, eine gleichbleibende
Dicke erreicht und dann im Abbildungsbereich unverändert bleibt. Die Fluidprobe wird mit einem umhüllenden Fluid vom Einlaß zum
Auslaß gefördert. Zu der Mikroskopiereinrichtung gehört auch eine auf den Abbildungsbereich fokussierte
Optik. Zu dem erfindungsgemäßen Verfahren gehört es, den Durchsatz
des umhüllenden Fluids so zu wählen, daß im Abbildungsbereich eine planare, laminare Strömung erzeugt wird. Die Mikroskopiere
inrichtung ist in Richtung parallel zur Dicke auf den Abbildungsbereich gerichtet. Die Arbeitsentfernung der Linse ist
so gewählt, daß sie größer ist als die Hälfte der Dicke der Strömungszelle im Abbildungsbereich. Die Tiefenschärfe der Linse
ist so gewählt, daß sie beträchtlich geringer ist als die Dicke der Strömungszelle im Abbildungsbereich. Es wird ein solcher
Durchsatz der Fluidprobe aufrechterhalten, daß die Dicke der Fluidprobe im Abbildungsbereich geringer ist als die Tiefenschärfe
der Linse.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten
anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine Schnittansicht einer Vorrichtung, an der das erfindungsgemäße
Verfahren angewandt ist; Fig. 2 einen stark vergrößerten Schnitt durch einen Teil der
Vorrichtung gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung, die bei der Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens verwendet wird; Fig. 4 einen Schnitt durch die Vorrichtung gemäß Fig. 3.
In Fig. 1 ist eine Vorrichtung 10 im Schnitt gezeigt, die bei
dem erfindungsgemäßen Verfahren verwendbar ist. Zu der Vorrichtung
10 gehört eine Strömungszelle 12 mit einem Abbildungsbereich 14, auf den eine Mikroskopiereinrichtung 16 gerichtet ist.
Die Mikroskopiereinrichtung 16 ist an einer Seite der Strömungszelle 12 angeordnet, während an der anderen Seite derselben
eine Lichtquelle 18 zur Belichtung der Mikroskopiereinrichtung 16 vorgesehen ist. Die Strömungszelle 12 hat einen
Einlaß 20, einen Auslaß 22 sowie einen vom Einlaß 20 zum Auslaß
22 führenden Kanal 24, der durch den Abbildungsbereich 14. führt. Durch die Strömungszelle 12 wird eine Fluidprobe geleitet,
die hier interessierende Teilchen enthält, beispielsweise Blut oder Urin, und die durch den Einlaß 20 eintritt und dann
durch den Kanal 24 zum Auslaß 22 geführt wird. Der Strömungszelle 12 werden außerdem umhüllende Fluide durch Fluideinlässe
26 und 28 zugeführt. Die Fluideinlässe 26 und 28 sind jeweils an einer Seite des Einlasses 2 0 und stromaufwärts von demselben
angeordnet. Die Entfernung vom Einlaß 20, an dem die Fluidprobe in den Kanal 24 eintritt, bis zum Abbildungsbereich 14 ist
mit L bezeichnet. Der Kanal 24 ist dadurch gekennzeichnet, daß er eine Dicke und eine Breite hat, die mit zunehmender Entfernung
des Kanals 24 vom Einlaß 20 bis zu einer Verengung 21 wesentlich abnimmt. Von der Verengung 21 bis zum Auslaß 22 bleibt
die Dicke der Strömungszelle unverändert, während die Breite zunimmt. Die Querschnittsfläche der Strömungszelle nimmt vom
Einlaß 20 zur Verengung 21 ab. Danach nimmt die Querschnittsfläche zu.
Zu der Mikroskopiereinrichtung 16 gehört eine Linse 30, die in Fig. 2 gezeigt ist.
Fig. 2 ist ein stark vergrößerter Querschnitt durch einen Teil
der in Fig. 1 gezeigten Strömungszelle 12. Der in Fig. 2 dargestellte Teil der Strömungszelle 12 ist der Teil in der Nähe
des Abbildungsbereichs 14. Die Linse 30 ist auf den Abbildungsbereich 14 fokussiert und zeichnet sich durch eine Arbeitsentfernung
W, sowie eine Tiefenschärfe F, aus. Die Dicke der Strömungszelle
12 im Abbildungsbereich 14 ist mit D bezeichnet. Die Fluidprobe hat im Abbildungsbereich 14 eine mit t bezeichnete
Dicke.
Das Verfahren gemäß der Erfindung sieht vor, die Fluidprobe in die Strömung des umhüllenden Fluids einzulassen. Das Fluid
(bestehend aus Fluidprobe und umhüllendem Fluid), wird durch die Verengung 21 geleitet, die einen rechteckigen Querschnitt
hat, dessen Breite ein Vielfaches seiner Dicke ist. Im Abbildungsbereich 14 wird das Fluid in einer planaren Strömung
gehalten.
Die Breite ist typischerweise 0,813 mm und die Dicke 0,050 mm. Der Durchsatz an Fluid ist so gewählt, daß eine laminare Strömung
entsteht. Wie in ÜS-PS 3 893 766 angegeben, kann eine laminare Strömung mit Hilfe der Hüllfluidströmungseinrichtung
aufrechterhalten werden, die eine Vielzahl von Röhrchen aufweist, welche sich durch die Mitte der Leitung in Richtung der
Strömung erstrecken und das Probenröhrchen umgeben. Aufgabe der Röhrchen ist es, eine Turbulenz zu vermeiden, so daß das
in die Strömungszelle eintretende Fluid "kollimiert" ist und nicht turbulent ist. Mit dem Eintritt in die Strömungszelle
nimmt die Fluidprobe eine laminare Fluidströmung an. Eine laminare Strömung läßt sich ohne Röhrchen erzielen, wenn Fluid
mit geringer Geschwindigkeit in eine ziemlich lange Leitung eingeführt wird, ehe es in die Strömungszelle 12 eintritt. Die
Geschwindigkeit des umhüllenden Fluids in der Strömungszelle liegt im Abbildungsbereich 14 typischerweise im Bereich von
0,7 χ 10 mm/s bis 2,7 χ 10 mm/s. Sobald eine laminare Strömung
hergestellt ist, hat die Strömung des umhüllenden Fluids ein Geschwindigkeitsprofil. Die Mikroskopiereinrichtung 16
ist vorzugsweise an der Stelle oder nach der Stelle angeordnet, an der das umhüllende Fluid ein im wesentlichen gleichbleibendes
Geschwindigkeitsprofil erreicht hat, welches die Form einer Parabel hat. Die Entfernung L ist folglich typischerweise
12,7 mm.
Sobald die Entfernung vom Einlaß bis zum Abbildungsbereich
festgelegt ist, wird die äußere Dicke D im Abbildungsbereich 14 der Strömungszelle 12 festgelegt. Dann muß die Arbeitsentfernung
Wj der Linse 30 größer gewählt werden als der Abstand
von der Abbildungsebene zur Außenseite der Strömungszelle 12 im Abbildungsbereich 14.
Nach dem Festlegen der Arbeitsentfernung W., der Linse 30 und
der äußeren Dicke D im Abbildungsbereich 14 wird die Tiefenschärfe
Fd der Linse 30 so gewählt, daß sie viel kleiner ist
als die äußere Dicke D.
Die Dicke T der Fluidprobe im Abbildungsbereich 14 muß mit der Tiefenschärfe F, der Linse 30 vergleichbar oder kleiner sein
als diese. Die Dicke T der Pluidprobe im Abbildungsbereich 14 wird durch die Strömungsdurchsätze der Fluidprobe und des umhüllenden
Fluids bestimmt. Die Strömungsdurchsätze der Fluidprobe und des umhüllenden Fluids sind einstellbar, wodurch die
Dicke T der Fluidprobe im Abbildungsbereich 14 variierbar ist. Wie schon erwähnt, ist natürlich der Strömungsdurchsatz des
umhüllenden Fluids beschränkt, um eine laminare Strömung zu erzeugen.
Falls die Dicke T der Fluidprobe im Abbildungsbereich 14 größer ist als die Tiefenschärfe F, der Linse 30, kann das Verfahren
gemäß der Erfindung doch immer noch angewandt werden, indem die Durchsätze der Fluidprobe und des umhüllenden Fluids so geändert
werden, daß die in der Fluidprobe enthaltenen, interessierenden Teilchen in der Mitte der Fluidprobenströmung fliessen,
wo sie sich innerhalb der Tiefenschärfe der Linse 30 befinden.
Um schließlich die in der Fluidprobe enthaltenen Teilchen zu betrachten, ist als Lichtquelle 18 eine Stroboskoplampe vorgesehen.
Die Dauer der Blitze der Lichtquelle 18 muß so kurz sein, daß die Abbildung der Fluidprobe "eingefroren" wird. Die Dauer des
Blitzes der Lichtquelle, die zum Einfrieren einer Abbildung nötig ist, wird selbstverständlich durch den Strömungsdurchsatz
der Fluidprobe bestimmt. Sobald jedoch der Strömungsdurchsatz der Fluidprobe festgelegt ist, wie vorstehend erläutert,
liegt auch die Mindestdauer des Stroboskoplichts fest.
Es soll nun ein bestimmtes Ausführungsbeispiel beschrieben werden. Eine Strömungszelle 12 hat folgende Abmessungen: 0,4 cm
(Breite) mal 0,005 cm (Tiefe, innere Abmessung) im Abbildungsbereich. Die Länge beträgt 3,81 cm. Die Entfernung L vom Einlaß
20 bis zum Abbildungsbereich 14 ist größer als das Fünffache der inneren Dicke d der Strömungszelle im Abbildungsbereich
Die Entfernung L beträgt vorzugsweise 1,27 cm. Im Abbildungsbereich 14 hat die Strömungszelle 12 eine äußere Dicke D von
_ Q —
0,7 cm oder weniger. Vorzugsweise liegt die Dicke D im Größenordnungsbereich
von 0,157 cm. Das Mikroskopiergerät ist in Richtung parallel zur Dicke D im Abbildungsbereich 14 ausgerichtet.
Die Arbeitsentfernung W, der Linse 30 beträgt 0,137 cm, was mehr als die Hälfte der Dicke D im Abbildungsbereich
ist. Die Tiefenschärfe F, der Linse 30 wird zwischen 0,6 und
4,5 μπι gewählt, was erheblich weniger ist als die Dicke D der
Strömungszelle 12 im Abbildungsbereich 14 . Die Optik 30 ist typischerweise
eine von der American Optical Manufacturing Corporation
hergestellte, die eine Tiefenschärfe von _+ 1,1 μια
Schließlich werden die Strömungsdurchsätze des umhüllenden Fluids und der Fluidprobe so eingestellt, daß die Dicke T der
Fluidprobe im Abbildungsbereich 14 geringer ist als die Tiefenschärfe F, der Linse 30 oder mit dieser vergleichbar. Typische Verhältnisse
der Strönungsdurchsätze der Fluidprobe und des umhüllenden
Fluids liegen im Bereich von 1:2 bis 1:50. Vorzugsweise betragen die Strömungsdurchsätze 0,0036 ml/s bzw. 0,050 ml/s bei
einem Gesamtfluiddurchsatz von 0,054 ml/s. Das Licht von der
Stroboskoplampe 12 liegt bei einer Dauer von 2 Mikrosekunden, 60 mal pro
Sekunde.
Mit der Erfindung wird ein Verfahren offenbart, um die optimalen Betriebsparameter der auf den Abbildungsbereich einer von
einer Fluidprobe durchströmten Strömungszelle gerichteten Mikroskopiereinrichtung
festzulegen.
- Leerseite -
Claims (12)
1. Verfahren zum Betrieb eines Mikroskopiergeräts mit
einer Mikroskopiereinrichtung zum Analysieren von Teilchen in einer Fluidprobe, die mit einem umhüllenden Fluid in einer
Strömungszelle fließt, welche einen Einlaß und einen Auslaß sowie einen vom Einlaß zum Auslaß führenden Kanal mit einem Abbildungsbereich
aufweist, auf den die Mikroskopiereinrichtung gerichtet ist, sowie mit einer Einrichtung zum Verteilen der
Fluidprobe und des umhüllenden Fluids in einer im wesentlichen planaren
Strömung vom Einlaß zum Abbildungsbereich, wobei die planare
Strömung eine Breite und eine Dicke hat und das umhüllende Fluid und die Fluidprobe vom Einlaß zum Auslaß gefördert
wird und die Mikroskopiereinrichtung eine Optik zum Fokussieren auf den Abbildungsbereich hat,
dadurch gekennzeichnet , daß
dadurch gekennzeichnet , daß
- der Strömungsdurchsatz des umhüllenden Fluids so gewählt wird,daß
eine planare , laminare Strömung im Abbildungsbereich erzeugt wird,
- die Mikroskopiereinrichtung im Abbildungsbereich in Richtung parallel zu der Dicke ausgerichtet wird,
- die Arbeitsentfernung der Optik so gewählt wird, daß sie
größer ist als die Entfernung von der Abbildungsebene zur Aussenseite
der Strömungszelle im Abbildungsbereich,
- die Tiefenschärfe der Optik so gewählt wird, daß sie viel kleiner ist als die Dicke der Strömungszelle im Abbildungsbereich,
und
- der Strömungsdurchsatz der Fluidprobe und des umhüllenden Fluids so aufrechterhalten wird, daß die Teilchen der Fluidprobe
im Abbildungsbereich innerhalb der Tiefenschärfe der Linse fließen.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß die Fluidprobe in die Strömung des umhüllenden Fluids eingeleitet wird, und daß
das umhüllende Fluid mit der Fluidprobe durch eine Verengung geleitet wird, die eine rechteckige Querschnittsgestalt hat,
deren Breite wesentlich größer ist als die Dicke.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß die Mikroskopiereinrichtung in einer Entfernung an derjenigen Stelle angeordnet
wird, an der das umhüllende Fluid ein im wesentlichen konstantes Geschwindigkeitsprofil erreicht.
4. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet , daß das Profil die Gestalt einer Parabel hat.
5. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß die Dicke der Fluidprobe im Abbildungsbereich mit der Tiefenschärfe der Linse vergleichbar
oder geringer ist als diese.
6. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß die äußere Dicke der Strömungszelle im Abbildungsbereich 0,7 cm oder weniger
beträgt.
7. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß die Optik eine Tiefenschärfe von 0,6 und 4,5 μΐη hat.
ο
8. Verfahren nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet , daß die Entfernung vom Abbildungsbereich zum Einlaß größer ist als das Fünffache der
inneren Dicke der Strömungszelle.
9. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß das Verhältnis des Strömungsdurchsatzes der Fluidprobe zum umhüllenden Fluid im
Bereich von 1:2 bis 1:50 liegt.
10. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß die Fluidprobe im Abbildungsbereich
einem Stroboskoplicht von solcher Dauer ausgesetzt wird, daß die Abbildung der Fluidprobe "eingefroren wird".
11. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet , daß der Strömungsdurchsatz der Fluidprobe ca. 0,0036 ml/s beträgt.
12. Verfahren nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet , daß das Stroboskoplicht ca.
60 mal pro Sekunde mit einer Blitzdauer von 2 Mikrosekunden betrieben
wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US67619084A | 1984-11-29 | 1984-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3539922A1 true DE3539922A1 (de) | 1986-06-05 |
Family
ID=24713579
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853539922 Withdrawn DE3539922A1 (de) | 1984-11-29 | 1985-11-11 | Verfahren zum betrieb eines mikroskopiergeraets |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPH0659782B2 (de) |
| AU (1) | AU563260B2 (de) |
| DE (1) | DE3539922A1 (de) |
| FR (1) | FR2573870A1 (de) |
| GB (1) | GB2167880B (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AU599053B2 (en) * | 1985-09-09 | 1990-07-12 | Commonwealth Scientific And Industrial Research Organisation | Flow cell for particle scanner |
| JPH02212742A (ja) * | 1989-02-13 | 1990-08-23 | Kowa Co | 液中微粒子測定装置 |
| US5412466A (en) * | 1991-07-26 | 1995-05-02 | Toa Medical Electronics Co., Ltd. | Apparatus for forming flattened sample flow for analyzing particles |
| JP6404317B2 (ja) | 2013-03-15 | 2018-10-10 | アイリス インターナショナル, インコーポレイテッド | 血液サンプル中の粒子分析のためのフローセルシステム及び方法 |
| US9857361B2 (en) | 2013-03-15 | 2018-01-02 | Iris International, Inc. | Flowcell, sheath fluid, and autofocus systems and methods for particle analysis in urine samples |
| KR102053487B1 (ko) * | 2013-03-15 | 2019-12-06 | 아이리스 인터내셔널 인크. | 혈액 샘플에서의 입자 분석을 위한 시스 유체 시스템 및 방법 |
| CN103558153B (zh) * | 2013-10-31 | 2016-05-25 | 长春迪瑞医疗科技股份有限公司 | 粒子成像室及其设计方法 |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT304756B (de) * | 1970-03-23 | 1973-01-25 | Max Planck Gesellschaft | Meßvorrichtung zur Messung bestimmter Eigenschaften in Flüssigkeit suspendierter Partikel |
| US3649829A (en) * | 1970-10-06 | 1972-03-14 | Atomic Energy Commission | Laminar flow cell |
| DE2050672C3 (de) * | 1970-10-15 | 1975-02-06 | Phywe Ag, 3400 Goettingen | Durchflußküvette zur mikroskopfotometrischen Messung von in einer Flüssigkeit suspendierten Teilchen |
| US3893766A (en) * | 1973-06-14 | 1975-07-08 | Coulter Electronics | Apparatus for orienting generally flat particles for slit-scan photometry |
| GB1471976A (en) * | 1974-09-20 | 1977-04-27 | Coulter Electronics | Particle sensing apparatus including a device for orienting generally flat particles |
| DE2521236C3 (de) * | 1975-05-10 | 1978-12-14 | Hildegard Dr. 4400 Muenster Goehde Geb. Kuhl | Einrichtung zum Zählen und Messen von in einer Flüssigkeit suspendierten Teilchen |
| DE2543310C2 (de) * | 1975-09-27 | 1982-04-29 | Gesellschaft für Strahlen- und Umweltforschung mbH, 8000 München | Einrichtung zum Zählen und Klassifizieren von in einer Flüssigkeit suspendierten Teilchen |
| DE3315194A1 (de) * | 1982-04-29 | 1983-11-03 | International Remote Imaging Systems Inc., 91311 Chatsworth, Calif. | Verfahren zum trennen von in einer fluidprobe stroemenden teilchen |
| DE3315195A1 (de) * | 1982-04-29 | 1983-11-03 | International Remote Imaging Systems Inc., 91311 Chatsworth, Calif. | Verfahren zum ausrichten von teilchen in einer fluidprobe |
| US4683212A (en) * | 1982-09-30 | 1987-07-28 | Technicon Instruments Corporation | Random access single channel sheath stream apparatus |
-
1985
- 1985-10-25 AU AU49060/85A patent/AU563260B2/en not_active Ceased
- 1985-11-08 JP JP63250615A patent/JPH0659782B2/ja not_active Expired - Lifetime
- 1985-11-11 DE DE19853539922 patent/DE3539922A1/de not_active Withdrawn
- 1985-11-26 GB GB08529039A patent/GB2167880B/en not_active Expired
- 1985-11-27 FR FR8517543A patent/FR2573870A1/fr active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2167880A (en) | 1986-06-04 |
| JPS61132841A (ja) | 1986-06-20 |
| JPH0659782B2 (ja) | 1994-08-10 |
| GB2167880B (en) | 1988-07-06 |
| AU4906085A (en) | 1986-06-05 |
| AU563260B2 (en) | 1987-07-02 |
| GB8529039D0 (en) | 1986-01-02 |
| FR2573870A1 (fr) | 1986-05-30 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69409567T2 (de) | Durchflusszellenvorrichtung | |
| DE2543310C2 (de) | Einrichtung zum Zählen und Klassifizieren von in einer Flüssigkeit suspendierten Teilchen | |
| DE3851458T2 (de) | Vorrichtung mit einer scheideförmigen Durchflusszelle. | |
| DE3886980T2 (de) | Vorrichtung mit Durchflusszelle. | |
| DE3146423C2 (de) | ||
| DE2142237C3 (de) | Vorrichtung zur optischen Analyse eines flüssigen Probenstroms | |
| DE69530591T2 (de) | Fluiddüse und verfahren zum einführen eines fluids | |
| DE4437758A1 (de) | Bildanalyseverfahren und -vorrichtung für Strömungspartikel | |
| DE102007017318B4 (de) | Verfahren zum hydrodynamischen Fokussieren eines Fluidstroms und Anordnung | |
| DE1498576A1 (de) | Elektrochemische Durchflusszelle | |
| EP1127261B1 (de) | Membransonde für die probenahme eines in fluidem medium befindlichen analyten | |
| DE2521236A1 (de) | Einrichtung zum zaehlen und messen von in einer fluessigkeit suspendierten teilchen | |
| DE1801684B2 (de) | Einrichtung zum durchfuehren einer chemischen reaktion eines in der form von einzelnen konzentrationszonen in einem traeger medium vorliegenden stoffes | |
| DE3631766A1 (de) | Geraet zur bestimmung von verunreinigungen in einer fluessigkeit | |
| DE2050672C3 (de) | Durchflußküvette zur mikroskopfotometrischen Messung von in einer Flüssigkeit suspendierten Teilchen | |
| DE3539922A1 (de) | Verfahren zum betrieb eines mikroskopiergeraets | |
| DE69604345T2 (de) | Vorrichtung zur Sortierung von Materialien durch Sedimentation | |
| EP1370847B1 (de) | Messsonde zur in-line-bestimmung der grösse von bewegten partikeln in transparenten medien | |
| DE4425462C2 (de) | Spektralphotometer-Zelle | |
| WO2014114530A1 (de) | Verfahren zum anreichern und vereinzeln von zellen mit konzentrationen über mehrere logarithmische stufen | |
| DE2853703A1 (de) | Kuevette zur mikroskopischen beobachtung und/oder optisch- elektrischen messung von in einer fluessigkeit suspendierten teilchen | |
| DE3420018A1 (de) | Vorrichtung zur messung bestimmter eigenschaften in einem traegermedium suspendierter partikel | |
| DE4219312C2 (de) | Durchflußprobenzelle für einen optischen Analysator | |
| DE2513832C2 (de) | Anordnung zur elektronenoptischen Untersuchung von Proben | |
| DE3718407C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: BERNHARDT, K., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |