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Tastschalter mit einer Rückstelleinrichtung
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(Priorität der japanischen Anmeldung Nr. 165992/84 Vofll 3 1.November
1984).
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Die Erfindung betrifft einen Tastschalter mit einer Rückstelleinrichtung
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
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Durch die Rückstelleinrichtung wird der Tastschalter in seine Ruhelage
zurückgeführt, nachdem er vorher eingerückt und anschließend freigegeben war.
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Es ist bereits ein Tastschalter eingangs genannten Art vorgeschlagen
worden, der nachfolgend anhand der Figuren 4 und 5 erläutert wird, welche Schnitte
durch den Schalter darstellen.
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Der Tastschalter weist ein oberes Gehäuseteil 1 mit einem in der oberen
Fläche ausgebildeten Hals 2 auf, der eine Ausnehmung 3 bildet. Eine Kappe 4 ist
an der oberen Fläche eines Schiebers 5 vorhanden und durch einen Preßsitz vereinigt,
so daß der Schieber in der Ausnehmung 3 gemeinsam mit der Kappe 4 verschiebbar ist.
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Im oberen Gehäuseteil 1 ist ein Hebel 6 durch ein Gelenk, insbesondere
einen Gelenkbolzen 7 drehbar gelagert. Es ist ein armartiges Bauteil 8 mit einer
Nase 8a vorhanden, welche gegen die Bodenfläche des Schiebers 5 drückt und einteilig
mit dem Hebel 6 ausgebildet ist. Ferner ist der Hebel 6 mit einer Bohrung odgl.
9 versehen, die nach abwärts weist und ein Betätigungselement 10, insbesondere einen
Stift oder Bolzen aufnimmt, dessen zum unteren Gehäuseteil weisendes Ende aus der
Bohrung herausragt. Das Betätigungselement wird durch eine Feder 11, insbesondere
eine Druckwendelfeder, ebenfalls nach abwärts belastet.
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An einem beweglichen Kontakt 12 ist ein bewegliches Kontaktstück 13
fest an einem Ende des ersteren befestigt. Der bewegliche Kontakt 12 wird derart
gelagert, daß er um einen abstützenden Klemmanschluß 14 rotierbar bzw. verschwenkbar
ist. Gleichzeitig mit dieser Bewegung wird bewirkt, daß das bewegliche Kontaktstück
13 nach aufwärts bzw. zum Schieber hin verstellbar ist. Der bewegliche Kontakt 12
ist mit einem Kontaktarm 12a versehen, welches ein zweites Endstück des beweglichen
Kontaktes bildet und in gleitender Berührung mit dem Betätigungselement 10 ist,
als auch ein nach aufwärts gerichtetes, vorzugsweise durch ein Biegen oder Knicken
aus dem beweglichen Kontakt hergestelltes Element ist. Der Kontaktarm 12a verursacht
ein Dreh- bzw. Torsionsmoment, um das bewegliche Kontaktstück 13 vom Festkontakt
15 abzuheben und den Kontakt zu unterbrechen, wenn das Betätigungselement 10 den
Kontaktarm 12a überfährt. Kontaktstück 13 ist so angeordnet, daß es frei nach.oben
vom Festkontakt 15 sich entfernen kann.
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Um den Gelenkbolzen 7 ist eine Feder, insbesondere Torsions-oder Haarnadelfeder
16 gewickelt, deren eines Ende gegen die Oberfläche des oberen Gehäuseteiles 1 abgestützt
ist. Das andere Ende steht in Anschlag an der Seitenwand des Hebels 6. Haarnadelfeder
16 dient als Rückstellfeder, um den Hebel 6 in die Ruhelage zurückzuführen, wobei
das Kontaktstück 13 gegen das Festkontaktstück 15 angepreßt ist. Ferner bewirkt
die Haarnadelfeder 16 ebenfalls, daß der Schieber 5 in seine Ruhelage, wie in Fig.
4 dargestellt, zurückgeführt wird.
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Der bekannte Tastschalter benötigt zwei Federn, einmal die Rückstellfeder
16,um den Schieber in die Ruhelage zurückzuführen und zusätzlich eine Druckwendelfeder
11, um das Betätigungselement 10 in Richtung zum beweglichen Kontakt 12 zu drücken,
damit eine Anpressung an den Festkontakt 15 erfolgt. Deshalb weist der bekannte
Tastschalter in nachteiliger Weise eine vergrößerte Anzahl von einzelnen Bauilen
auf, wodurch die Kosten erhöht, insbesondere die Montage erschwert
wird
und die Bedienungsperson muß den Tastschalter gegen die Kraft von zwei Federn betätigen,
so daß dieser Kraftaufwand nachteilig erhöht wird.
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Der Erdindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem Tastschalter eingangs
genannten Art die Bauart zu vereinfachen, Bauteile einzusparen,somit die Kosten
zu verringern und insbesondere die Anzahl der Federn herabzusetzen,so daß der Tastschalter
auch mit niedrigerer Kraft betätigt werden kann.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichen des Patentanspruches
1 angegebenen Merkmale gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen sind in den Unteransprüchen
dargestellt.
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Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1, im Schnitt, einen Tastschalter
Fig. 2, ebenfalls im Schnitt, den Tastschalter in eingerückter Stellung Fig. 3,
eine Explosionszeichnung, perspektivisch, des Tastschalters mit Mehrfachbetätigung
zur automatischen Fenster- bzw. Fensterscheibenverstellung bei Kraftfahrzeugen.
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In dem Tastschalter gemäß Figuren 1 - 3 ist ein obees Gehäuseteil
20 mit der Ausnehmung 22 in der Deckfläche dargesellt, wobei die Ausnehmung durch
einen Hals 21 gebildet ist. Im Gehäuse verschiebbar ist ein Schieber 24, der sich
in der Ausnehmung 22 befindet. Auf das obere Ende des Schiebers 24 ist eine Kappe
23 mit Preßsitz befestigt.
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Ein Hebel 25 ist drehbar bzw. verschwenkbar im oberen Gehäuseteil
20 mit Hilfe eines Gelenkes, insbesondere Gelenkbolzens 26 gehalten, deren eines
Ende in einer. Halte- und Lageröffnung 20a des Gehäuses 20 abgestützt ist und z.B.
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durch Feststemmen verbunden wird. Ein mit einer Nase 27a versehener
Arm 27 stützt sich am Boden des Schiebers 24 ab, wobei die Nase einstückig mit dem
Hebel 25 ausgebildet ist.
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Der Hebel 25 ist mit einer Bohrung odgl. 28 versehen, die nach abwärts
bzw. zum Gehäuseboden hin weist und dazu dient, ein Betätigungselement 29 in Form
eines Bolzens oder Stiftes aufzunehmen, dessen stirnseitiges sphärisches Ende aus
der Bohrung hervorsteht, wobei das Betätigungselement 29 nach abwärts bzw. zum Gehäuseboden
hin durch eine Rückstellfeder, insbesondere Druckwendelfeder 30 belastet ist.
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Ein bewegliches Kontaktstück 32 ist starr mit dem beweglichen Kontakt
31 verbunden, derart, daß der Kontakt um den abstützenden Klemmanschluß 33 schwenken
bzw. rotieren kann.
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Eines der Enden 31a des beweglichen Kontaktes 31 ist nach aufwärts
gebogen, so daß ein etwa V-förmiges Teil bzw. Endstück gebildet ist. Ein anderes
Endstück 31b des beweglichen Kontaktes 31 hat solche Form, daß es als Anschlag dient,
wenn es gegen die zugehörige Stirnfläche eines Gehäusevorsprungs 20b zum Anliegen
kommt. Dieser Gehäusevorsprung ist von der oberen Fläche bzw. Deckfläche des oberen
Gehäuseteiles 20 ausgeformt. Das zweite Kontaktstück 31b hat insbesondere eine L-Form.
Es ist vorzugsweise einstückig mit dem beweglichen Kontakt 31 und vorzugsweise durch
einen Biegevorgang aus dem letzteren vorteilhaft hergestellt.
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Wird die Kappe 23 niedergedrückt, bewegt sich der Schieber 24 in der
Ausnehmung 22 nach abwärts. Der Boden des Schiebers drückt gegen die Nase 27a des
Armes 27. Diese Kraft wird als Drehkraft dem Hebel 25 über den Arm 27 übertragen,
so daß der Hebel 25 im Sinne der Figur 2 rotiert bzw. schwenkt.
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Das Betätigungselement 29 macht somit eine Gleitbewegung an der oberen
Fläche des beweglichen Kontaktes 31. Mit anderen Worten, bewegt sich das Betätigungselement
29 nach aufwärts entlang des gebogenen bzw. schrägen Endstückes 31a des beweglichen
Kontaktes 31 mit der Folge, daß der bewegliche Kontakt 31 rotiert bzw. verschwenkt
wird. Gleichzeitig
wird das bewegliche Kontaktstück 32 vom Festkontakt
34 abgehoben, der elektrisch leitende Kontakt unterbrochen. Die Rotations- bzw.
Schwenkbewegung des beweglichen Kontaktes 31 wird beendet, wenn das als Anschlag
dienende Endstück 31b am Gehäusevorsprung 20b anschlägt.
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Zu dieser Zeit setzt das Betätigungselement 29 seine Gleitbewegung
entlang des Endstückes 31a des beweglichen Kontaktes fort, bewegt sich also entlang
der geneigten Oberfläche dieses Endstückes weiter. Die Wendeldruckfeder 30, die
zusammengedrückt wid, übt auf das Betätigungselement 29 eine Rückstellkraft F aus,
wobei durch diese Kraft der Tastschalter in seine Ruhelage überführt wird.
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Aus Vorstehendem sind die Vorteile des neuen Tastschalters erkennbar:
Eine zweite Feder kann vorteilhaft entfallen, die Anzahl der einzelnen Bauteile
wird verringert und insbesondere die Montage vereinfacht und verbilligt und die
Betätigungskraft der Bedienungsperson auf die Kappe des Tastschalters wird vorteilhaft
verringert.
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