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DE3535601A1 - Werkzeugaufnahmefutter - Google Patents

Werkzeugaufnahmefutter

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Publication number
DE3535601A1
DE3535601A1 DE19853535601 DE3535601A DE3535601A1 DE 3535601 A1 DE3535601 A1 DE 3535601A1 DE 19853535601 DE19853535601 DE 19853535601 DE 3535601 A DE3535601 A DE 3535601A DE 3535601 A1 DE3535601 A1 DE 3535601A1
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DE
Germany
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support
spring
tool holder
ring
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Ceased
Application number
DE19853535601
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Fauth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bilz Werkzeugfabrik GmbH and Co KG
Original Assignee
Otto Bilz Werkzeugfabrik GmbH and Co
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Publication date
Application filed by Otto Bilz Werkzeugfabrik GmbH and Co filed Critical Otto Bilz Werkzeugfabrik GmbH and Co
Priority to DE19853535601 priority Critical patent/DE3535601A1/de
Publication of DE3535601A1 publication Critical patent/DE3535601A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/08Chucks holding tools yieldably

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeugaufnahmefutter der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art.
Bei einem bekannten Werkzeugaufnahmefutter dieser Art (DE-GM 70 21 876, DE-PS 15 52 216) ist der den Axialdruck aufnehmende Pendelring in Form einer Druckscheibe direkt an einer Stütz­ fläche, insbesondere Bodenfläche, des Futtergehäuses axial abgestützt. Axiale Druckkräfte, die auf den Aufnahmekörper wirken, werden von diesem über einen radialen Stützring direkt auf die Pendellagerung und von dieser auf den Pendelring und die Bodenfläche des Futtergehäuses übertragen. Die Aufnahme­ öffnung im Aufnahmekörper ist normalerweise mit einem Innen­ kegel versehen, in den die Werkzeuge, z. B. Reibahlen, entweder direkt mit kegelförmigem Werkzeugschaft oder über eine ent­ sprechend geformte Hülse, in der die Werkzeuge gehalten sind, eingeschlagen werden. Beim Einschlagen wirken relativ starke Schläge und damit große Kräfte auf die Bestandteile der Pendel­ einrichtung, also auf die Lagerflächen der Druckscheiben einer­ seits und die Lagerkörper, z.B. Kugeln, andererseits. Auch dann, wenn im Betrieb ein Werkzeug, das mittels des Futters gefaßt ist, bei der Bearbeitung auf Grund aufläuft oder sonstwie auf­ läuft oder frißt, ergeben sich schlagartige axiale Druckkräfte mit etwa gleicher Wirkung. Diese schlagartigen axialen Druckkräfte führen zu einer starken Belastung der Lagerkörper und Lagerflächen. Es besteht die Gefahr einer Beschädigung oder vorschnellen Zerstörung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Werkzeug­ aufnahmefutter der im Oberbegriff des Anspruchs 1 ge­ nannten Art zu schaffen, bei dem die Lagerkörper und Lagerflächen von axialen Schlagkräften zumindest in Grenzen entlastet sind und die Beschädigungsgefahr für diese gemindert ist, und dies bei geringem Aufwand, niedrigen Kosten und praktisch unveränderten Bauab­ messungen.
Die Aufgabe ist bei einem Werkzeugaufnahmefutter der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art erfindungs­ gemäß durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst.
Durch die federelastische Abstützung zumindest auf einer Axialseite der Pendeleinrichtung ist erreicht, daß axiale Kräfte, die auf den Aufnahmekörper wirken und vom Futtergehäuse aufgenommen werden müssen, zunächst von der federelastischen Abstützung federelastisch aufge­ nommen werden und damit die Pendeleinrichtung mit den Lagerkörpern und deren Lagerflächen von diesen schlag­ artigen Axialkräften entlastet ist. Dadurch ist einer etwaigen Beschädigungs- oder Zerstörungsgefahr der Lagerkörper und/oder Lagerflächen der Pendeleinrichtung entgegengewirkt. Die Lebensdauer jener ist wesentlich erhöht. Der Aufwand hierfür ist außerordentlich gering. Es bedarf lediglich des Einsatzes der federelastischen Abstützung. Diese hat zugleich den Vorteil, daß dadurch insgesamt die Lagerung des Aufnahmekörpers innerhalb des Futtergehäuses axial spielfrei ist, da die gesamte Lagerung unter der axialen Federvorspannung der feder­ elastischen Abstützung steht. Die axial spielfreie Lagerung erhöht die Genauigkeit. Es ergibt sich eine bessere Parallelführung des Aufnahmekörpers im Futter­ gehäuse. Von Vorteil ist ferner, daß die federelastische Abstützung weder die radialen noch die axialen Bau­ abmessungen merklich vergrößert. Sie läßt sich bei vor­ handenen Futtern dieser Art nachträglich ohne Probleme einsetzen, so daß auch vorhandene Futter ohne Schwierig­ keiten umgerüstet werden können.
Eine vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich aus An­ spruch 2. Hier befindet sich die federelastische Ab­ stützung, in Axialrichtung der auf den Aufnahmekörper einwirkenden Kräfte betrachtet, vor der Pendeleinrichtung.
Eine andere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich aus Anspruch 3. Hier befindet sich die federelastische Ab­ stützung, in Richtung der auf den Aufnahmekörper ein­ wirkenden Axialkraft gesehen, hinter der Pendelein­ richtung. In beiden Fällen werden mit einfachen Mitteln Axialkräfte in hohem Maße zunächst federelastisch ge­ dämpft und damit die Bestandteile der Pendellagerung davon entlastet.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich aus Anspruch 4. Eine solche Gestaltung der feder­ elastischen Abstützung ist einfach und kostengünstig. Derartige Federn benötigen wenig Platz, wodurch das Bauvolumen noch weiter reduziert wird. Zudem lassen sich durch Parallelschaltung oder Hintereinanderschaltung von nur wenigen Tellerfedern jeweils gewünschte Charakteristika und Federsteifigkeiten einstellen.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich aus Anspruch 5. Die Größe der Aufnahmeöffnung im Auf­ nahmekörper ist ein Maß für letztlich das Gewicht des darin aufzunehmenden Werkzeuges und damit für etwaige wirkende axiale Kräfte. In einfacher Weise lassen sich für verschieden große Aufnahmeöffnungen abgestuft ent­ sprechend dimensionierte federelastische Abstützungen einbringen.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich aus Anspruch 6. Hierdurch ist erreicht, daß die feder­ elastische Abstützung im Betrieb fortwährend einen Teil der wirkenden Axialkraft federelastisch aufnimmt, ohne axial auf Anschlag zu stoßen. Dadurch ist eine Winkel­ pendelung mit einhergehender Taumelbewegung des Aufnahme­ körpers im Futtergehäuse möglich, was vielfältige Vor­ teile mit sich bringt, unter anderem denjenigen eines Ausgleichs von Fluchtungsfehlern. Mithin ist ohne zu­ sätzlichen Aufwand und ohne irgendwelche zusätzlichen Sondereinrichtungen eine Winkelpendelung, überlagert der Pendelung innerhalb einer Diametralebene, geschaffen.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich aus Anspruch 7. Hierdurch ist erreicht, daß der axiale Federweg begrenzt ist und nach Durchlaufen ein axialer Festanschlag zwischen dem Aufnahmekörper einerseits und Futtergehäuse andererseits wirksam ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Ansprüchen 8-15. Hierdurch ist zusätzlich sicher­ gestellt, daß die axialen und radialen Abmessungen des Futters sich gegenüber herkömmlichen nicht vergrößern.
Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen lediglich auf die Anspruchsnummer Bezug genommen, wodurch jedoch alle diese Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
Die Erfindungs ist nachfolgend anhand von in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen schematischen axialen Längsschnitt eines Teiles eines Werkzeugaufnahmefutters gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 einen schematischen axialen Längsschnitt entsprechend demjenigen in Fig. 1 eines zweiten Ausführungsbeispieles.
Das in Fig. 1 nur teilweise gezeigte Werkzeugaufnahme­ futter weist ein äußeres Futtergehäuse 10 und einen darin enthaltenen Aufnahmekörper 11 auf, der in bekannter Weise in Umfangsrichtung mit dem Futtergehäuse 10 ge­ kuppelt ist. Beispiele für derartige Kupplungen ergeben sich z.B. aus DE-GM 70 21 876 oder DE-PS 15 52 216.
Der Aufnahmekörper 11 enthält eine nach vorn, d.h. in Fig. 1 rechts, hin offene, kegelförmige Aufnahmeöffnung 12, in die ein nicht gezeigtes Werkzeug entweder direkt mit einem entsprechend geformten Werkzeugschaft einge­ steckt werden kann oder in die eine entsprechend geformte Hülse eingesteckt werden kann, in der seinerseits das z.B. mit einem Zylinderschaft versehene Werkzeug gehalten ist.
Der Aufnahmekörper 11 ist am Futtergehäuse 10 mittels radialer Stützflächen 13 bzw. 14 und mittels eines zwischen beiden liegenden, über Lagerkörper 15 in Form von Kugeln abgestützten Pendelringes 16 axial abgestützt und inner­ halb einer Diametralebene achsparallel pendelnd gehalten. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel trägt die Stützfläche 14 des Aufnahmekörpers 11 einen Axialdruckring 17, der sich auf den Lagerkörpern 15 abstützt. Beim gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Pendelring 16 und der Axialdruckring 17 mit ebenen Flächen versehen. Die Lagerkörper 15 bestehen aus einer Kugelreihe, die über einen diese außen umfangenden Außenring 18 gesichert ist.
Die Stützfläche 14 ist Teil eines radial überkragenden Stützringes 19, der einstückiger Bestandteil des Auf­ nahmekörpers 11 ist. Zwischen der äußeren Umfangsfläche des Stützringes 19 und dem Futtergehäuse 10 befindet sich ein elastischer Ring 20 z.B. aus Moosgummi, der bei der Pendelbewegung dämpfend wirkt.
Auf der Axialseite des Stützringes 19, die der Stütz­ fläche 14 abgewandt ist, liegt an einer dortigen Stützfläche 21 ein weiterer Druckring 22 an, der über Lagerkörper 23 an einem axial folgenden Stützring 24 des Futtergehäuses 10 abgestützt ist, wodurch der Aufnahmekörper 11 relativ zum Futtergehäuse 10 auf Zug in Axialrichtung abgestützt ist. Der Stützring 24 ist in das offene, in Fig. 1 rechte Ende des Futterge­ häuses 10 über Gewinde 25 eingeschraubt und trägt eine endseitig eingeschraubte Abdeckung 26, die eine kegelstumpfförmige Anfasung 27 aufweist und mit einem Sprengring 28 auf dem Aufnahmekörper 11 an diesem Ende als Anschlagbegrenzung bei der Druckbelastung des Aufnahmekörpers 11 zusammenwirkt. Auch die Lager­ körper 23 bestehen aus Kugeln, die in Form einer Kugelreihe zwischen dem Druckring 22 und Stützring 24 angeordnet und außen von einem Außenring 29 umgeben und gefaßt sind.
Die Besonderheit dieses Werkzeugaufnahmefutters besteht darin, daß zwischen dem Stützring 19 einerseits und der Stützfläche 13 des Futtergehäuses 10 andererseits eine federelastische Abstützung 30 angeordnet ist, die zumindest über einen begrenzten Axialbereich solche Druckkräfte federnd aufnimmt, die auf den Aufnahme­ körper 11 relativ zum Gehäuse 10 wirken, und verhindert, daß diese Druckkräfte sofort vom Futtergehäuse 10 als Widerlager abgestützt werden müssen und dadurch Be­ schädigungen bei den Lagerkörpern 15 und/oder auf den Laufflächen des Pendelringes 16 und des Axialdruck­ ringes 17 verursacht werden.
Die federelastische Abstützung 30 weist mindestens eine Feder 31 auf, die eine axiale Druckkraft ausübt. Die Feder 31 besteht z.B. aus einer Tellerfeder. Sie ist axial zwischen dem Pendelring 16 einerseits und der Stützfläche 13 des Futtergehäuses 10 andererseits ange­ ordnet. Dabei ist die Federsteifigkeit der feder­ elastischen Abstützung 30 der Größe der jeweiligen Auf­ nahmeöffnung 12 im Aufnahmekörper 11 angepaßt. Ist die Aufnahmeöffnung 12 groß, so daß darin ein relativ schweres Werkzeug einsetzbar ist, ist die Federsteifig­ keit der federelastischen Abstützung 30 entsprechend größer gewählt als bei einer kleineren Aufnahmeöffnung 12, die ein kleineres Werkzeug aufnehmen kann, für das eine kleinere Federsteifigkeit zu wählen ist.
Von Vorteil ist es außerdem, wenn die Federsteifigkeit der federelastischen Abstützung 30 derart gewählt ist, daß die Feder 31 einen Teil der axialen Druckkraft, die im Betrieb auf den Aufnahmekörper 11 wirkt und von diesem auf das Futtergehäuse 10 weitergegeben wird und von jenem abgestützt werden soll, federelastisch aufnimmt unter Zulassung einer federelastischen Winkelpendelung. Dies hat den Vorteil, daß bei dieser etwas schwächer dimensionierten Feder 31 die Feder einen Teil der Axialkraft aufnimmt und eine Winkelpendelung mit einher­ gehender taumelnder Bewegung möglich ist mit dem Vorteil, daß dadurch ohne irgendeine zusätzliche Gestaltung des Werkzeugaufnahmefutters Fluchtungsfehler ausgeglichen werden.
Zwischen dem Aufnahmekörper 11 und dem Futtergehäuse 10 sitzt ein axialer Anschlagteil 32, der grundsätzlich mit dem einen oder anderen Teil einstückig oder als separates Teil eingelegt sein kann. Es reichen einzelne, z.B. zwei diametrale,Axialvorsprünge. Der Anschlagteil 32 bildet einen zwischen Futtergehäuse 10 und Aufnahmekörper 11 unter der Wirkung der Druckkraft nach Durchlaufen des Federweges der federelastischen Abstützung 30 wirksamen Festanschlag. Er ist hier z.B. als Anschlagring 32 aus­ gebildet. Wenn also der Federweg der Feder 31 bei dieser Axialbe­ wegung des Aufnahmekörpers 11 relativ zum Futtergehäuse 10 durchlau­ fen ist, schlägt der Anschlagring 32 am Futtergehäuse 10 an und beendet als Festanschlag ein weiteres Einfedern. Der Anschlagring 32 ist an einer Schulter 33 des Auf­ nahmekörpers 11 gehalten. Die Schulter 33 ist der Stützfläche 13, insbesondere Bodenfläche, des Futter­ gehäuses 10 zugewandt. Die Anschlagfläche 34 des An­ schlagringes 32 befindet sich normalerweise in Axial­ abstand von der Stützfläche 13. Ist jedoch der zuge­ lassene Federweg der federelastischen Abstützung 30 durchlaufen, schlägt die Anschlagfläche 34 als Fest­ anschlag an der Stützfläche 13 an. Der Anschlagring 32 ist konzentrisch zum Pendelring 16 angeordnet, wobei der Pendelring 16 den Anschlagring 32 außen und mit radialem Abstand umgibt. Dadurch wird Platz in Axial­ richtung gespart. Die Feder 31 liegt auf der Axial­ fläche des Pendelringes 16 auf, die zur Stützfläche 13 des Futtergehäuses 10 hinweist. Die Feder 31 umgibt den Anschlagring 32 mit radialem Abstand. Sie erstreckt sich zumindest im wesentlichen innerhalb der Diametral­ ebene des Anschlagringes 32. Dabei belastet die Feder 31 im unbelasteten Zustand den Aufnahmekörper 11 unter Bildung des axialen Zwischenraumes zwischen der Anschlag­ fläche 34 und der Stützfläche 13. Die Feder 31 belastet dabei zugleich die Zugabstützung jenseits des Stütz­ ringes 19. Unter der Wirkung der Feder 31 wird der Aufnahmekörper 11 mit dem Druckring 22 axial gegen die Lagerkörper 23 gedrückt, die am Stützring 24 abgestützt sind. Die Abstützung erfolgt hier dank der feder­ elastischen Abstützung im wesentlichen axial spielfrei.
Die federelastische Abstützung 30 bewirkt also zugleich eine axial spielfreie Anordnung im Bereich der Pendel­ lagerung und auch der Zugabstützung über die Lagerkörper 23.
Aufgrund der federelastischen Abstützung 30 ist erreicht, daß Axialkräfte, die auf den Aufnahmekörper 11 wirken und vom Futtergehäuse 10 aufzunehmen sind, zunächst federelastisch von der Abstützung 30 aufgenommen werden. Dadurch werden die Laufflächen des Pendelringes 16 und des Axialdruckringes 17 entlastet ebenso wie die Lagerkörper 15. Beschädigungen dieser Laufflächen und der Lagerkörper 15 werden dadurch verhindert. Selbst wenn das Werkzeug in die Aufnahmeöffnung 12 eingeschlagen wird und entsprechende harte Stöße wirken, werden diese von der federelastischen Abstützung 30 aufgenommen. Der harte Schlag wirkt nicht auf die Laufflächen des Pendel­ ringes 16 und Axialdruckringes 17 und belastet die Lagerkörper 15 nicht. Dies führt zu deutlich höherer Lebensdauer der Lagerflächen des Pendelringes 16 und des Axialdruckringes 17 sowie der Lagerkörper 15. Auch dann, wenn im Betrieb beim Arbeiten mit diesem Werkzeug­ aufnahmefutter das Werkzeug auf Grund auflaufen sollte oder fressen sollte, wodurch ebenfalls schlagartig höhere Axialkräfte auf den Aufnahmekörper 11 wirken und vom Futtergehäuse 10 aufzunehmen sind, werden diese Kräfte über die federelastische Abstützung 30 gedämpft und dadurch bedingte etwaige Beschädigungen oder Zer­ störungen vermieden. Zugleich ist mit einfachen Mitteln ohne zusätzlichen Aufwand und zusätzliche Kosten eine axial spielfreie Lagerung des Aufnahmekörpers 11 erreicht. Außerdem ist die Parallelführung des Aufnahmekörpers 11 verbessert. Dank der einfachen Gestaltung lassen sich jederzeit und ohne großen Aufwand und ohne große Kosten auch bereits vorhandene herkömmliche Werkzeugaufnahme­ futter entsprechend umrüsten. Es bedarf hierzu lediglich einer Ausdrehung im Bereich der Bodenfläche des Futtergehäuses 10 und dann der Einbringung des Anschlag­ ringes 32 und der federelastischen Abstützung 30. Erforderlichenfalls ist ferner bei der Abdeckung 26 die kegelstumpfförmige Anfasung 27 einzubringen.
Bei dem in Fig. 2 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel sind für die Teile, die dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechen, um 100 größere Bezugszeichen verwendet, so daß dadurch zur Vermeidung von Wiederholungen auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles Bezug genommen ist.
Das zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten allein dadurch, daß die federelastische Ab­ stützung 130 in Form der mindestens einen Feder 131 hier axial zwischen der Stützfläche 114 des Stützringes 119 am Aufnahmekörper 111 einerseits und den diesen in Druckrichtung abstützenden Lagerkörpern 115, insbesondere dem Axialdruckring 117, andererseits ange­ ordnet ist. Die Feder 131 sitzt also axial zwischen dem Stützring 119 einerseits und dem Axialdruckring 117 andererseits. Die Feder 131 nimmt Axialkräfte vom Auf­ nahmekörper 111 auf, bevor sie auf die Lagerkörper 115 geführt und vom Futtergehäuse 110 aufgenommen werden müssen. Der axiale Federweg der federelastischen Ab­ stützung 130 wird wie beim ersten Ausführungsbeispiel über einen Anschlagring 132 gleicher Anordnung begrenzt.

Claims (15)

1. Werkzeugaufnahmefutter, mit einem Futtergehäuse (10) und einem darin enthaltenen und damit in Umfangsrichtung ge­ kuppelten Aufnahmekörper (11) mit vorzugsweise kegelförmiger Aufnahmeöffnung (12) für ein Werkzeug, das darin entweder direkt mit seinem Werkzeugschaft einsteckbar ist oder in einer in die Aufnahmeöffnung (12) einsteckbaren Hülse ge­ halten ist, wobei der Aufnahmekörper (11) am Futtergehäuse (10) mittels radialer Stützflächen (13, 14) axial abgestützt und mittels eines zwischen beiden liegenden, Lager­ körper, vorzugsweise Kugeln, aufweisenden Pendelringes zumindest im wesentlichen innerhalb einer Diametralebene achsparallel pendelnd gehalten ist, dadurch ge­ kennzeichnet, daß zumindest auf einer Axialseite der Lagerkörper (15, 115) des Pendelringes zwischen diesen und einer Stützfläche (13; 114) des Aufnahmekörpers (111) oder des Futtergehäuses (10) eine federelastische Abstützung (30; 130) angeordnet ist.
2. Werkzeugaufnahmefutter nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die federelastische Abstützung (130, 131) axial zwischen einer Stützfläche (114) eines Stütz­ ringes (119) des Aufnahmekörpers (111) und den diesen Stütz­ ring (119) in Druckrichtung abstützenden Lagerkörpern (115), insbesondere einem Axialdruckring (117), ange­ ordnet ist.
3. Werkzeugaufnahmefutter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die federelastische Abstützung (30, 31) axial zwischen den Lagerkörpern (15), insbesondere einem diesen zugeordneten Axial­ druckring oder Pendelring (16), einerseits und einer diese axial abstützenden Stützfläche (13) des Futtergehäuses (10) andererseits angeordnet ist.
4. Werkzeugaufnahmefutter nach einem der Ansprüche 1-3, dadurch gekennzeichnet, daß die federelastische Abstützung (30; 130) min­ destens eine eine axiale Druckkraft ausübende Feder (31; 131), insbesondere Tellerfeder, aufweist.
5. Werkzeugaufnahmefutter nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federsteifigkeit der federelastischen Ab­ stützung (30; 130) der Größe der jeweiligen Aufnahme­ öffnung (12) im Aufnahmekörper (11) angepaßt ist.
6. Werkzeugaufnahmefutter nach einem der Ansprüche 1-5, dadurch gekennzeichnet, daß die Federsteifigkeit der federelastischen Abstützung (30; 130) derart gewählt ist, daß jene zumindest einen Teil der axialen Druckkraft im Be­ trieb federelastisch aufnimmt unter Zulassung einer federelastischen Winkelpendelung.
7. Werkzeugaufnahmefutter nach einem der Ansprüche 1-6, gekennzeichnet durch einen axialen Anschlag­ teil (32; 132) zwischen dem Aufnahmekörper (17; 111) einerseits und dem Futtergehäuse (10; 110) anderer­ seits, der einen zwischen Futtergehäuse (10; 110) und Aufnahmekörper (11; 111) unter der Wirkung der Druck­ kraft nach Durchlaufen des Federweges der federelas­ tischen Abstützung (30; 130) wirksamen Festanschlag bildet.
8. Werkzeugaufnahmefutter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagteil (32; 132) am Aufnahmekörper und/oder am Futtergehäuse einstückig ausgebildet ist.
9. Werkzeugaufnahmefutter nach Anspruch 7 oder 8, da­ durch gekennzeichnet, daß der An­ schlagteil (32; 132) aus einen separaten eingesetzten Teil gebildet ist.
10. Werkzeugaufnahmefutter nach einem der Ansprüche 7-9, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagteil (32; 132) als Anschlagring ausgebildet ist.
11. Werkzeugaufnahmefutter nach einem der Ansprüche 7-10, da­ durch gekennzeichnet, daß der An­ schlagteil (32) an einer Schulter (33), insbe­ sondere Ringschulter, des Aufnahmekörpers (11) ge­ halten ist, die dessen Anschlagfläche (34) abgewandt und einer Stützfläche (13), insbesondere Bodenfläche, des Futtergehäuses (10) zugewandt ist.
12. Werkzeugaufnahmefutter nach einem der Ansprüche 7-11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlagteil (32) konzentrisch zum Pendelring (16) angeordnet ist und jener den Anschlagteil (32) mit radialem Abstand umgibt.
13. Werkzeugaufnahmefutter nach einem der Ansprüche 4-12, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (31), insbesondere Tellerfeder, auf der einen Axialseite des Pendelringes (16) aufliegt, die zur Stützfläche (13), insbesondere Bodenfläche, des Futtergehäuses (10) hinweist.
14. Werkzeugaufnahmefutter nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (31), insbesondere Tellerfeder, den Anschlag­ teil (32) mit radialem Abstand umgibt und sich zu­ mindest im wesentlichen innerhalb der Diametralebene des Anschlagteiles (32) erstreckt, wobei die Feder (31), insbesondere Tellerfeder, im unbelasteten Zu­ stand den Aufnahmekörper (11) unter Bildung eines axialen Zwischenraumes zwischen dem Anschlagteil (32) und der Stützfläche (13), insbesondere Boden­ fläche, des Futtergehäuses (10) belastet.
15. Werkzeugaufnahmefutter nach einem der Ansprüche 1-14, gekennzeichnet durch eine Zugabstützung mittels Lagerkörpern (23), vorzugs­ weise Kugeln, die auf der dem Pendelring (16) abge­ wandten Axialseite des Stützringes (19) des Auf­ nahmekörpers (11) axial zwischen diesem und einem Stützring (24) des Futtergehäuses (10) angeordnet und mittels der federelastischen Abstützung (30) ebenfalls axial spielfrei gehalten sind.
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