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DE3533366A1 - Aus flachschluessel und schliesszylinder bestehende schliessvorrichtung - Google Patents

Aus flachschluessel und schliesszylinder bestehende schliessvorrichtung

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Publication number
DE3533366A1
DE3533366A1 DE19853533366 DE3533366A DE3533366A1 DE 3533366 A1 DE3533366 A1 DE 3533366A1 DE 19853533366 DE19853533366 DE 19853533366 DE 3533366 A DE3533366 A DE 3533366A DE 3533366 A1 DE3533366 A1 DE 3533366A1
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DE
Germany
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key
intermediate plate
cylinder
locking
pin
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Application number
DE19853533366
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English (en)
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DE3533366C2 (de
Inventor
Herbert Philipp Haeuser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dom Sicherheitstechnik GmbH and Co KG
Original Assignee
Dom Sicherheitstechnik GmbH and Co KG
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Publication date
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Priority to AT86307105T priority patent/ATE39963T1/de
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Publication of DE3533366A1 publication Critical patent/DE3533366A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3533366C2 publication Critical patent/DE3533366C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/005Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in with changeable combinations

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Infusion, Injection, And Reservoir Apparatuses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine aus Flachschlüssel und Schließzylinder be­ stehende Schließvorrichtung, bei welcher der Schließzylinder zusätzlich zu den abgefederten Zuhaltungsstiften in einer oder mehreren Stiftbohrungen mit Zwischenplättchen ausgestattet ist.
Derartige Schließvorrichtungen sind bekannt und werden eingesetzt in Schließanlagen. Es ist dabei wegen des Einsatzes der Zwischenplättchen möglich, einen Schließzylinder mittels mehrerer unterschiedlich gestalteter Flachschlüssel zu schließen.
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gat­ tungsgemäße Schließvorrichtung in herstellungstechnisch einfacher Weise so auszugestalten, daß nach Verlust eines zum Schließzylinder zugehö­ rigen Flachschlüssels der Schließzylinder kurzfristig und ohne Ausbau umstellbar ist, so daß danach dieser Flachschlüssel nicht mehr schließt.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß im Rücken des Schlüssels eine Zwischenplättchen-Aufnahmetasche vorgesehen ist, die bei eingestecktem Schlüssel mit der zwischenplättchen-bestückten Kernbohrung fluchtet und der Zylinderkern im Einschubbereich des Schlüsselrückens eine Kanal­ breite von mindestens dem Durchmesser des Zwischenplättchens besitzt.
Durch die Erfindung wird nun eine Schließvorrichtung vorgeschlagen, bei welcher der Schließzylinder nach Verlust des zugehörigen Schlüssels in der Schließung in einfacher Weise umstellbar ist. Dies geschieht mittels des die Zwischenplättchen-Aufnahmetasche ausbildenden Schlüssels, der an seiner der Aufnahmetasche gegenüberliegenden Schmalkante eine Schließkerbe geringerer Tiefe besitzt. Demzufolge wird durch diesen Schlüssel die entsprechende Stiftzuhaltung so eingeordnet, daß deren Zwischenplättchen jenseits der Kerngleitfuge in der gehäuseseitigen Stift­ bohrung liegt. Durch Drehen des Schlüssels um 180° gelangt dann das Zwischenplättchen in den Bereich der rückenseitigen Aufnahmetasche des Schlüssels und wird über die Stiftfeder und Gehäusestift in diese hinein­ gedrückt. Nun kann der Schlüssel um 180° in die Schlüsselabzugsstel­ lung zurückgedreht und danach abgezogen werden, wobei das in der Aufnahmetasche befindliche Zwischenplättchen den Schlüsselkanal des Zylinderkerns im Einschubbereich des Schlüsselrückens durchwandert und nach draußen bewegt wird. Es kann dann zwar der abhandengekommene Flachschlüssel in den Schließzylinder eingesteckt werden; er ordnet dabei jedoch nicht mehr die entsprechende Stiftzuhaltung so ein, daß deren Trennfuge in der Kerngleitfuge liegt. Als neuer Flachschlüssel kann danach ein solcher Schlüssel Verwendung finden, welcher mit dem vorer­ wähnten Schlüssel identisch ist bis auf die Zwischenplättchen-Aufnahme­ tasche. Eine solche Schließvorrichtung ist interessant für Schließzylinder mit Einzelschließung. Jemand, der seinen Schlüssel verloren hat, muß nicht befürchten, daß ein Unbefugter mittels des verlorengegangenen Schlüssels das Haus bzw. die Wohnung aufschließt. Ferner ist es in einfacher Weise möglich, in einer Schließanlage einen bestimmten Schlüssel auszusperren.
Eine vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, daß beiderseits der Zwi­ schenplättchen-Aufnahmetasche zu den Schlüsselbreitseiten hin reichende Abgleitflächen am Zylinderkern vorgesehen sind. Diese Maßnahme erlaubt es, mittels des die Zwischenplättchen-Aufnahmetasche ausbildenden Schlüs­ sels ständig zu schließen. Es tritt nicht die Gefahr auf, daß nach Ent­ nahme des Zwischenplättchens und erneutem Schließversuch mit dem die Aufnahmetasche ausbildenden Flachschlüssel der Gehäusestift in den Schlüsselkanal eintritt und dadurch eine Sperrung verursacht. Fehlen diese Abgleitflächen, so ist der die Zwischenplättchen-Aufnahmetasche formende Flachschlüssel ausschließlich ein Werkzeug-Schlüssel.
Um auch Zwischenplättchen in den Schließzylinder einbringen zu können, besitzt der Schlüssel im Bereich des Schlüsselrückens einen von der Zwi­ schenplättchen-Aufnahmetasche bis zur Schlüsselhandhabe reichenden Kanal für eine Zwischenplättchen-Anhebenadel. Das Einsetzen geschieht in der Weise, daß das Zwischenplättchen in die Aufnahmetasche eingelegt und mitsamt dem Schlüssel in den Schlüsselkanal eingeschoben wird. An­ schließend ist der Schlüssel um 180° zu drehen verbunden mit einer 180°-Drehung des Zylinderkerns. Dadurch fluchtet das Zwischenplättchen bereits mit der Stiftbohrung. Es ist nun die Zwischenplättchen-Anhebe­ nadel in den Kanal einzuführen unter gleichzeitigem Hineindrücken des Zwischenplättchens in die Stiftbohrung. Anschließend hat eine gemein­ same Schließdrehung des Schlüssels mit der Anhebenadel zu erfolgen, so daß das Zwischenplättchen in seiner eingeschobenen Lage verbleibt.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Fig. 1 bis 12 erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht eines Schließzylinders,
Fig. 2 eine Ansicht des dazugehörigen Flachschlüssels, der schlüssel­ rückenseitig keine Zwischenplättchen-Aufnahmetasche ausbildet,
Fig. 3 teils in Ansicht, teils im Schnitt in vergrößerter Darstellung den Schließzylinder mit eingeführtem Schlüssel,
Fig. 4 eine der Fig. 3 entsprechende Darstellung, wobei ein die Zwi­ schenplättchen-Aufnahmetasche aufweisender Flachschlüssel in den Schließzylinder eingeführt ist,
Fig. 5 den Schnitt nach der Linie V-V in Fig. 4,
Fig. 6 einen der Fig. 5 entsprechenden Schnitt, wobei der Schließ­ zylinderkern mittels dieses Schüssels um 180° gedreht ist zwecks Eintritt des Zwischenplättchens in die Aufnahmetasche des Flach­ schlüssels,
Fig. 7 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung, wobei das Zwischen­ plättchen in der Aufnahmetasche des Flachschlüssels liegt,
Fig. 8 einen Querschnitt durch den in Fig. 7 veranschaulichten Schließ­ zylinder, jedoch bei fortgelassenem Zwischenplättchen,
Fig. 9 eine der Fig. 8 entsprechende Darstellung, und zwar in einer Zwischendrehstellung des Zylinderkerns,
Fig. 10 in vergrößerter Darstellung den neuen Benutzerschlüssel, dessen Schließkerben denjenigen des die Aufnahmetasche ausbildenden Flachschlüssel entsprechen,
Fig. 11 teils in Ansicht, teils im Schnitt den Schließzylinder mit um 180° gedrehtem Schlüssel, wobei die in den Kanal des Schlüssels eingesteckte Anhebenadel das Zwischenplättchen in die Stift­ bohrung drückt und
Fig. 12 den Schnitt nach der Linie XII-XII in Fig. 11.
Bezüglich des Schließzylinders 1 handelt es sich um einen Halbzylinder. Dieser besitzt ein querschnittsprofiliertes Zylindergehäuse 2. Vom oberen Ende desselben geht ein Ausschnitt 3 für eine einen Schließbart 4 tragen­ de Schließbartnabe 5 aus. Letztere steht in Kupplungsverbindung mit dem inneren Ende eines in einer Kernbohrung 6 des Zylindergehäuses 2 gelagerten Zylinderkern 7 , der in bekannter Weise in axialer Richtung gegen Verschieben im Zylindergehäuse festgelegt ist.
Die Kernbohrung 6 ist in einem im Querschnitt kreisförmigen Gehäuseab­ schnitt 2′ vorgesehen. Von diesem geht radial gerichtet ein flanschar­ tiger Gehäuseabschnitt 2′′ aus. In letzterem befinden sich in der Ge­ häuselängsmittelebene reihenförmig hintereinanderliegende Stiftbohrungen 8, die mit Stiftbohrungen 9 des Zylinderkerns 7 fluchten. Die Stiftboh­ rungen 8 sind an ihrem unteren Ende durch Kerbstifte 10 verschlossen. An den inneren Enden derselben stützen sich Stiftfedern 11 ab, welche ihrerseits Gehäusestifte 12 beaufschlagen. Die Gehäusestifte 12 wirken mit Kernstiften 13 zusammen. Die zweite Stiftzuhaltung, von links ge­ sehen, besitzt zwischen Kernstift 13 und Gehäusestift 12 ein Zwischen­ plättchen 14.
Der den vorbeschriebenen Schließzylinder 1 schließende Flachschlüssel 15 setzt sich zusammen aus einem Schlüsselschaft 16 und der Schlüsselhand­ habe 17. An der dem Schlüsselrücken 18 gegenüberliegenden Schmalkante sind Schließkerben 19 unterschiedlicher Tiefe eingearbeitet.
Wird nun der Flachschlüssel 15 in den in gleicher Ebene mit den Kern­ stiften 13 liegenden Schlüsselkanal 20 eingeführt, so werden von den Schließkerben 19 die Stiftzuhaltungen 12, 13 so eingeordnet, daß deren Trennfuge auf Höhe der Kerngleitfuge G liegt. Bezüglich der zweiten, das Zwischenplättchen 14 aufweisenden Stiftzuhaltung sieht dies so aus, daß das Zwischenplättchen 14 innerhalb der Stiftbohrung 9 des Zylinder­ kerns 7 liegt derart, daß die Trennfuge T zwischen Zwischenplättchen und Gehäusestift sich auf der Höhe der Kerngleitfuge G befindet. Diese Ausrichtung der Stiftzuhaltungen erlaubt dann die Schließdrehung des Zylinderkerns mittels des Flachschlüssels 15.
Sollte der Flachschlüssel 15 verlorengegangen sein, so ist der Schließ­ zylinder dennoch betätigbar mittels eines anderen Flachschlüssels 21. Dessen von links gesehen zweite Schließkerbe 19 a besitzt eine geringere Tiefe als die entsprechende Schließkerbe 19 des Flachschlüssels 15. Die Tiefendifferenz zwischen beiden Schließkerben 19 und 19 a entspricht der Höhe x des Zwischenplättchens 14. In Gegenüberlage zur Vertiefung 19 a bildet der Schlüsselrücken 22 eine Zwischenplättchen-Aufnahmetasche 23 aus. Die Länge y derselben ist etwas größer als der Durchmesser des Zwischenplättchens 14. Ferner entspricht die Tiefe z der Aufnahmetasche etwa der Höhe x des Zwischenplättchens 14. Wird nun dieser abweichend gestaltete Schlüssel 21 in den Schlüsselkanal 20 eingeführt, so werden die Stiftzuhaltungen in der vorbeschriebenen Weise eingeordnet. Wegen der geringeren Tiefe der Schließkerbe 19 a erfolgt nun eine solche Einordnung der entsprechenden Stiftzuhaltung, daß die Trennfuge T 1 zwischen Zwischenplättchen 14 und Kernstift 13 auf Höhe der Kerngleitfuge G liegt, vergl. Fig. 4 und 5. Es kann nun der Zylinderkern 7 mittels des Schlüs­ sels 21 um 180° in die Stellung gemäß Fig. 6 gedreht werden. Dadurch wird über den abgefederten Gehäusestift 12 des Zwischenplättchen 14 in die Aufnahmetasche 23 des Flachschlüssels 21 geschoben. Die Trennfuge T zwischen Zwischenplättchen 14 und Gehäusestift liegt danach in der Kerngleitfuge G. Damit das Zwischenplättchen 14 in die Aufnahmetasche 23 eintreten kann, ist der querschnittsprofilierte Schlüsselkanal 20 im Einschubbereich des Schlüsselrückens 22 mit einer Kanalerweiterung 20′ versehen. Hierdurch wird eine Kanalbreite von mindestens dem Durch­ messer des Zwischenplättchens geschaffen.
Der Grund 23′ der Schlüsselaufnahmetasche 23 fluchtet bei eingestecktem Schlüssel 21 mit durch Aussparungen 24 gebildeten Abgleitflächen F des Zylinderkerns. Die Breite der beiderseits der Zwischenplättchen-Auf­ nahmetasche befindlichen Aussparungen 24 entspricht derjenigen der Aufnahmetasche 23.
Nachdem das Zwischenplättchen 14 sich in der Aufnahmetasche 23 des Schlüssels 21 befindet, kann dieser mit dem Zylinderkern 7 in die Grund­ stellung gemäß Fig. 7 gedreht werden. Es ist danach möglich, wie mit strichpunktierten Linien angedeutet, den Schlüssel 21 abzuziehen unter Entnehmen des Zwischenplättchens 14 aus dem Schließzylinder 1. Danach kann ein neuer Flachschlüssel 25 gemäß Fig. 10 Verwendung finden, der bis auf die Zwischenplättchen-Aufnahmetasche 23 identisch ist mit dem vorbeschriebenen Flachschlüssel.
Sollte versucht werden, mittels des abhandengekommenen Flachschlüssels 15 den Schließzylinder zu betätigen, so greift der von links gesehen zweite Gehäusestift 12 noch in die fluchtend zu ihm liegende Stiftbohrung 9 des Zylinderkerns 7 ein und verhindert dessen Drehung. Somit ist in einfacher Weise durch Entnahme des Zwischenplättchens der Schließzylin­ der 1 in seiner Schließung umgestellt.
Fehlen die zuvor beschriebenen Aussparungen 24 am Zylinderkern 7, so ist der Schlüssel 21 ein reiner Werkzeugschlüssel. Er gestattet nur das Herausnehmen des Zwischenplättchens. Bei einer erneuten Schließ­ drehung würde dann eine Sperrung der Schließdrehung erfolgen. Dann ist der Flachschlüssel 21 als reiner Werkzeug-Schlüssel zu betrachten. In einem solchen Falle ist der Einsatz eines neuen Schlüssels 25 zwingend. Dagegen ist es möglich, mittels des Schlüssels 21, wenn die Abgleitflächen F am Zylinderkern vorhanden sind, den Schließzylinder zu betätigen, wobei die Abgleitflächen den Gehäusestift entsprechend Fig. 9 steuern.
Insbesondere aus Fig. 12 geht hervor, daß ein geringfügig abweichend gestalteter Schlüssel 21′ im Bereich des Schlüsselrückens 22 einen von der Zwischenplättchen-Aufnahmetasche 23 bis zur Schlüsselhandhabe reichen­ den Kanal 26 besitzt. Dieser Schlüssel 21′ erlaubt es, ein herausgenom­ menes Zwischenplättchen 14 wieder einzusetzen. Hierzu wird es in die Aufnahmetasche 23 gelegt und in den Zylinderkern bei der Einsteckbewe­ gung des Schlüssels 21′ eingeführt. Nach einer 180°-Drehung fluchtet dann das Zwischenplättchen 14 mit dem entsprechenden Gehäusestift 12. Nun ist eine Zwischenplättchen-Anhebenadel 27 von der Handhabenseite des Schlüssels 21′ her einzuführen, wobei sie das Zwischenplättchen 14 gemäß Fig. 11 und 12 in die gehäuseseitige Stiftbohrung 8 hineindrückt entgegen der Kraft der Stiftfeder. Mittels des Schlüssels 11 zusammen mit der Zwischenplättchen-Anhebenadel 27 ist dann der Zylinderkern in seine Grundstellung zurückzudrehen, wobei das Zwischenplättchen 14 in der Stiftbohrung 8 verbleibt. Nach Abziehen des Schlüssels 21′ mit Zwi­ schenplättchen-Anhebenadel 27 wird der Zustand des Schließzylinders gemäß Fig. 3 herbeigeführt.
Alle in der Beschreibung erwähnten und in der Zeichnung dargestellten neuen Merkmale sind erfindungswesentlich, auch soweit sie in den An­ sprüchen nicht ausdrücklich beansprucht sind.

Claims (3)

1. Aus Flachschlüssel und Schließzylinder bestehende Schließvorrichtung, bei welcher der Schließzylinder zusätzlich zu den abgefederten Zuhal­ tungsstiften in einer oder mehreren Stiftbohrungen mit Zwischenplättchen ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Rücken (22) des Schlüssels (21, 21′) eine Zwischenplättchen-Aufnahmetasche (23) vorge­ sehen ist, die bei eingestecktem Schlüssel mit der zwischenplättchen­ bestückten Kernbohrung (9) fluchtet und der Zylinderkern (7) im Ein­ schubbereich des Schlüsselrückens (22) eine Kanalbreite von mindestens dem Durchmesser des Zwischenplättchens (14) besitzt.
2. Schließvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beiderseits der Zwischenplättchen-Aufnahmetasche (23) zu den Schlüssel­ breitseiten hin reichende Abgleitflächen (F) am Zylinderkern (7) vorge­ sehen sind.
3. Schließvorrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel (21′) im Bereich des Schlüsselrückens (22) einen von der Zwischenplättchen-Aufnahme­ tasche (23) bis zur Schlüsselhandhabe reichenden Kanal (26) für eine Zwischenplättchen-Anhebenadel (27) besitzt.
DE19853533366 1985-09-19 1985-09-19 Aus flachschluessel und schliesszylinder bestehende schliessvorrichtung Granted DE3533366A1 (de)

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