DE3532690A1 - Verfahren zur messung der oberflaechenrauheit von werkstuecken sowie geraet zu seiner durchfuehrung - Google Patents
Verfahren zur messung der oberflaechenrauheit von werkstuecken sowie geraet zu seiner durchfuehrungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Messung der Oberflächenrauheit
von Werkstücken gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1 sowie ein Gerät zu seiner Durchführung.
Ein Verfahren der oben angesprochenen Art ist in der
DE-OS 30 20 044 beschrieben. Bei diesem bekannten Verfahren
wird teilkohärentes Licht verwendet, wobei dem Meßlicht
zusätzlich inkohärentes Licht überlagert wird. Durch die
Verwendung von Zusatzlicht wird aber dieses bekannte Verfahren
gleichzeitig empfindlich gegen sonstiges Streulicht
aus der Umgebung.
Durch die vorliegende Erfindung soll ein Verfahren gemäß
dem Oberbegriff des Anspruches 1 geschaffen werden,
welches unempfindlich gegen Zusatzlicht ist.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren
gemäß Anspruch 1.
Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren erfolgt die Auswertung
der gemessenen Intensitätsverteilung des von der Werkstückoberfläche
zurückgeworfenen Meßlichtes unter Umsetzung der
für verschiedene Raumpunkte erhaltenen Signale in eine eindimensionale
Sigalfolge, aus welcher dann das sogenannte
Fraktalsignal erzeugt wird. Wie aus der nachstehenden Beschreibung
noch deutlicher hervorgehen wird, ist das Fraktalsignal
ein Maß für die Unstetigkeit der Werkstückoberfläche,
wobei bei seiner Berechnung ein konstanter Untergrund
der ausgemessenen Intensitätsverteilung automatisch
unberücksichtigt bleibt. Das Fraktalsignal für ein bestimmtes
räumliches Intensitätsmuster hängt sowohl von der Oberflächenrauheit der Werkstückoberfläche als auch von der
Geometrie des Strahlenganges ab, sodaß erfindungsgemäß die
Umsetzung des Fraktalsignales in das Rauheitssignal unter
Verwendung einer für die betrachtete Geometrie anhand von
Prüfflächen bekannter Oberflächenrauheit ermittelten Kennlinie
erfolgt.
Das erfindungsgemäße Verfahren eignet sich gut zur berührungslosen
Messung der Oberflächenrauheit bei der Qualitätskontrolle
in hohen Stückzahlen hergestellter Werkstücke.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in weiteren
Ansprüchen angegeben.
Wird zur Ausmessung des Meßlicht-Intensitätsmusters ein
Festkörperwandler verwendet, welcher matrixartig angeordnete
einzelne Wandlerelemente aufweist, so können gemäß Anspruch 2
die Ausgangssignale der Wandlerelemente derart in
eine eindimensionale Signalfolge umgesetzt werden, daß in
der linearen Signalfolge benachbarte Meßwerte benachbarten
Flächenbereichen des Wandlers und damit des Meßlicht-Intensitätsmusters
entsprechen.
Das Verfahren gemäß Anspruch 4 läßt sich mit einer besonders
einfach aufgebauten digitalen Auswerteschaltung durchführen.
Da mit den gemessenen Signalen keine aufwendigen
Rechenoperationen durchgeführt werden, läßt sich so die
Auswertung auch besonders rasch durchführen.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 7 ist im
Hinblick auf ein einfaches Umsetzen des Fraktalsignales
in eine digitale Anzeige und im Hinblick auf den einfachen
Austausch von Kennlinien von Vorteil.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 8 kann
man Änderungen in der Geometrie des Strahlenganges, wie sie
sich aufgrund nicht exakter Positionierung der Werkstückoberfläche
bezüglich der Beleuchtungs- und Meßoptik ergeben,
durch Anpassung der zur Umsetzung des Fraktalsignales in
das Rauheitssignal verwendeten Kennlinie Rechnung tragen.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 10 wird
erreicht, daß unerwünscht große Abweichungen in der jeweils
erhaltenen Strahlengeometrie automatisch kompensiert werden.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 11 dient
der Ermittlung und Berücksichtigung der momentanen Kenndaten
von Lichtquelle und Wandler.
Ein Gerät, wie es im Anspruch 12 angegeben ist, hat besonders
kompakten und einfachen Aufbau.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 13 wird
eine starke optische Vergrößerung des ausgemessenen Bereiches
der Werkstückoberfläche bei geringen Gesamtabmessungen
des verwendeten Meßkopfes sowie eine großer Abstand zwischen
Wandler und Werkstück erhalten.
Ein Gerät gemäß Anspruch 15 eignet sich besonders gut zur
Messung über einen großen Bereich der Oberflächenrauheit,
wobei das kurzwellige Licht in erster Linie für kleine Rauheit,
das langwellige Licht in erster Linie für große Rauheit
die Messung trägt.
Handelsübliche Festkörper-Bildwandler haben sehr eng benachbarte
Wandlerelemente, deren Abstand typischerweise bei etwa
10 µ liegt. Man kann daher die Flankensteilheit in der Pegeländerung
der Meßpunktfolge, die der Steilheit der Hell/Dunkelübergänge
in der Beobachtungsebene entspricht, gemäß Anspruch
18 zur Kontrolle der Fokussierungsbedingungen verwenden.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 19 wird
die Fokuskontrolle bei nur geringem zusätzlichem baulichem
Aufwand erhalten.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
In dieser zeigen:
Fig. 1: Eine schematische Darstellung eines Gerätes zur
berührungslosen Bestimmung der Oberflächenrauheit
eines Werkstückes, wobei ein Meßkopf geschnitten
wiedergegeben ist und eine elektronische Auswerteschaltung
als Blockschaltbild dargestellt ist;
Fig. 2 bis 5: verschiedene graphische Darstellungen,
anhand derer die Ableitung eines die Unstetigkeit
des Meßlicht-Intensitätsmusters charakterisierenden
Fraktalsignales von einer eindimensionalen
Signalfolge erläutert wird, welche aus dem Meßlicht-
Intensitätsmuster abgeleitet ist;
Fig. 6: Grapische Darstellungen von Kennlinien, wie sie
in einem Kennlinienspeicher des Gerätes nach Fig. 1
abgelegt sind;
Fig. 7: Eine axiale Aufsicht auf den Wandler des in Fig. 1
gezeigten Gerätes, in welche der Abtastweg für die
einzelnen Wandlerelemente eingezeichnet ist;
Fig. 8: Eine eindimensionale Signalfolge, welche durch
Abtasten der Wandlerelemente längs des in Fig. 7
gezeigten mäanderähnlichen Weges erhalten wird; und
Fig. 9: eine Fokussierungskontrolleinrichtung zur Verwendung
an dem in Fig. 1 gezeigten Gerät.
Das in Fig. 1 gezeigte Meßgerät hat einen insgesamt mit
10 bezeichneten Meßkopf, welcher ein Beleuchtungslichtbündel
12 auf die rauhe Oberfläche 14 eines Werkstückes
16 richtet und ein von de Oberfläche 14 zurückgeworfenes
Meßlichtbündel 18 aufnimmt. Der Maßkopf 10 erzeugt elektrische
Signale, welche der räumlichen Intensitätsverteilung
des Meßlichtes in einer Beobachtungsebene entsprechen,
und diese Signale werden in einer insgesamt mit 20 bezeichneten
Auswerteschaltung in ein der Oberflächenrauheit des
Werkstückes zugeordneten Rauheitssignal umgesetzt.
Der Meßkopf 10 hat ein Gehäuse 22, in dessen dem Werkstück
16 zugewandter Stirnwand ein Objektiv 24 angeordnet ist.
Hinter dem Objektiv 24 liegt eine Kollimatorblende 26, welche
in ihrem oberen Abschnitt einen Beleuchtuntsspalt 28
und in ihrem unteren Abschnitt eine Meßlichtöffnung 30 aufweist.
Der Beleuchtungsspalt 28 ist rechteckig, wobei die
lange Rechteckseite in der Zeichenebene liegt und die kurze
Rechteckseite senkrecht auf der Zeichenebene steht. In der
Praxis kann der Beleuchtungsspalt eine Größe von 5 mm mal
0,4 mm aufweisen. Die Meßlichtöffnung 30 ist ebenfalls im
wesentlichen rechteckig, wobei die lange Seite des Rechteckes
senkrecht auf der Zeichenebene steht und in der Praxis
17 mm lang sein kann. Die in der Zeichenebene verlaufende
kurze Rechteckachse hat in der Praxis eine Länge von 8 mm.
Mit der Achse des Beleuchtungsspaltes 28 fluchtend ist eine
Sammellinse 32 vorgesehen, hinter welcher sich ein Spalt
34 befindet. Letzterer wird von einer Glühlampe 36 her beleuchtet
und dient als Lichtquelle.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, setzt die Sammellinse 32 das
vom Spalt 34 ausgehende Licht im wesentlichen in ein Parallel-
Lichtbündel um ,welches den Beleuchtungsspalt 28 durchsetzt
und vom Objektiv 24 auf die Oberfläche 14 des Werkstückes
16 abgebildet wird. Das Meßlichtbündel 18 wird vom
Objektiv 24 in ein schwach konvergierendes Lichtbündel umgesetzt,
welches die Meßlichtöffnung 30 durchsetzt und nach
Umlenkung durch einen Spiegel 38 auf die Oberfläche eines
Wandlers 40 abgebildet wird, welcher unterhalb des Objektives
24 in der Stirnwand des Gehäuses 22 angeordnet ist.
Zwischen dem Spiegel 38 und dem Wandler 40 ist in den Strahlengang
des Meßlichtbündels 18 ein halbdurchlässiger Spiegel
42 gestellt, welcher einen kleinen Teil des Meßlichtbündels
auf eine Photodiode 44 oder ein anderes lichtempfindliches
Element abbildet, wobei anstelle eines einzelnen
Elementes auch drei oder mehrere derartige in einer
Zeile angeordnete Elemente verwendet werden können.
Die Glühlampe 36 ist innerhalb eines aus Blech gefertigten
Lampengehäuses 46 angeordnet, welches auf das Gehäuse 22
aufgesetzt ist. Ein Gebläse 48 dient zur Kühlung der Glühlampe
36.
Durch die lampenseitige Stirnwand des Gehäuses 22 ist ein
im wesentlichen S-förmiger Lichtleiter 50 hindurchgeführt,
welcher durch ein Glasfaserbündel gebildet ist. Die Stirnfläche
des Lichtleiters 50 ist bündig zur Außenfläche der
Gehäusestirnwand, und über das lampenseitige Lichtleiterende
kann ein Verschlußteil 52 gestellt werden. Letzteres
wird durch einen Elektromagneten 54 betätigt.
Vor dem zweiten Ende des Lichtleiters 50 steht ein Spalt
56, welcher rechteckigen Querschnitt hat, wobei die lange
Rechteckachse in der Zeichenebene liegt, während die kurze
Rechteckachse senkrecht auf dieser steht. Die Spaltabmessungen
können in der Praxis 0,5 mm auf 0,1 mm betragen. Der
Spalt 56 wird durch eine Linse 58 auf den Wandler 40 abgebildet.
Wie aus Fig. 7 ersichtlich, hat der Wandler 40 eine Vielzahl
in Matrixform angeordneter Wandlerelemente 60, welche
einzeln auslesbar sind. Der Wandler 40 kann zum Beispiel
ein handelsüblicher Festkörperwandler sein, welcher in x-
Richtung und y-Richtung jeweils 256 Wandlerelemente aufweist.
Das in Fig. 7 angedeutete Koordinatensystem zur
Beschreibung der Lage der Wandlerelemente 60 ist auch in
Fig. 1 eingetragen. Die Auswerteschaltung 20 hat eingangsseitig
einen Auslesekreis 62, welcher das Auslesen der Ausgangssignale
der verschiedenen Wandlerelemente steuert und
die erhaltenen Signale zur Weiterverarbeitung speichert.
Das Arbeiten des Auslesekreises 62 erfolgt seinerseits gesteuert
durch einen Prozeßrechner 64, welcher ein Programm
zum vollständigen automatischen Abwickeln einer Messung
enthält.
Unter Steuerung durch den Prozeßrechner 64 wird zu Beginn
einer Messung der Elektromagnet 54 erregt, so daß das Verschlußteil
52 den Lichtleiter 50 freigibt und Licht aus dem
Lampengehäuse direkt auf den Wandler 44 gelangt. Gleichzeitig
aktiviert der Prozeßrechner 64 einen Referenzspeicher
66, der nun die durch direkte Beleuchtung des Wandler 40
erhaltenen Ausgangssignale der Wandlerelemente 60 übernimmt.
Diese Ausgangssignale sind charakteristisch für die Art und
den Alterungszustand von Glühlampe 36 und Wandler 40 und
können zur späteren Korrektur der Ausgangssignale der Wandlerelemente
60 verwendet werden.
Nach dem Einlesen des Referenzspeichers 66 beendet der Prozeßrechner
64 die Erregung des Elektromagneten 54, sodaß
der Lichtleiter 50 verschlossen ist. Nunmehr wird ein Werkstück
16 in der gezeigten Ausrichtung und Positionierung
vor das Objektiv 24 gestellt, die Intensitätsverteilung des
Meßlichtes in der durch den Wandler 40 vorgegebenen Beobachtungsebene
ist bei vorgegebener Geometrie des Strahlenganges
ein Maß für die Rauheit der Oberfläche 14. Gesteuert durch
den Prozeßrechner 64 werden nun wieder die Ausgangssignale
der Wandlerelemente 60 vom Auslesekreis 62 ausgelesen und
in einem Korrekturkreis 68 gemäß der Empfindlichkeit des
Wandlers 40 und dem Alterungszustand der Glühlampe 36 modifiziert.
Der Korrekturkreis 68 arbeitet ebenfalls gesteuert
durch den Prozeßrechner 64, wie auch weitere Schaltkreise
der Auswerteschaltung. Entsprechende Steuerleitungen sind
jeweils durch einen Pfeil gekennzeichnet, wobei sich versteht,
daß die verschiedenen Steuersignale vom Prozeßrechner
gemäß dem Gesamtablauf des Meßprozesses abgegeben werden.
Die Gesamtheit der vom Korrekturkreis 68 abgegebenen Signale
entspricht dem flächigen Intensitätsprofil des Meßlichtes
in der Beobachtungsebene. Diese Signale werden in einem
Kompressionskreis 70 in eine eindimensionale Signalfolge
umgesetzt, wobei unter "eindimensionaler Signalfolge" eine
Vielzahl von Meßpunkten verstanden werden soll, welche durch
ein Intensitätssignal und ein einziges Koordinatensignal
gekennzeichnet sind. Die hier angesprochene Eindimensionalität
entspricht somit der Dimension des Meßlicht-Beobachtungsraumes.
Der Kompressionskreis 70 kann derart arbeiten, daß er die
vom Korrekturkreis 68 bereitgestellten Signale derart linear
ordnet wie dies auch ein Auslesen der Wandlerelemente
60 längs eines mäanderähnlichen Abtastweges 72 (vergleiche
Fig. 7) ergeben würde. Die in Fig. 7 gezeigte Abtastlinie
72 entspricht einem sogenannten Hilbert Scanning, wie es
im Prinzip bei der automatischen Bilderkennung ebenfalls
verwendet wird.
Trägt man die (korrigierten) Ausgangssignale der Wandlerelemente
60 über der quasi-eindimensionalen, vielfach abgewinkelten
Hilbert-Koordinaten x H auf, so erhält man im
obigen Sinne "eindimensionale" Signalfolgen, wie sie in
Fig. 8 angedeutet sind.
Die auf eine Dimension komprimierten Wandlerausgangssignale
gelangen vom Kompressionskreis 70 auf einen Fraktalrechenkreis
74. Letzterer erstellt aus dieser Signalfolge
ein Fraktalsignal, welches direkt der Unstetigkeit der eindimensionalen
Signalfolge zugeordnet ist, die vom Kompressionskreis
70 abgegeben wird. Nachstehend werden unter Bezugnahme
auf die Fig. 2 bis 5 drei verschiedene Weisen
der Erzeugung des Fraktalsignales aus der eindimensionalen
Signalfolge beschrieben werden. Für die Zwecke der Beschreibung
sei angenommen, daß die zusammen eine Messung darstellende
eindimensionale Signalfolge aus sieben Meßpunkten S 1
bis S 7 besteht, welche jeweils durch die Intensität I des
Meßsignales und eine zugeordnete Koordinate x H gekennzeichnet
sind.
Bei dem ersten Verfahren zur Erzeugung des Fraktalsignales
werden die Abstände D 1, D 2 usw. zwischen den aufeinanderfolgenden
Meßpunkten berechnet. Zusätzlich wird der Abstand
D G zwischen dem ersten und letzten Meßpunkt ermittelt.
Hieraus berechnet man Beitragsfaktoren
R i = D i / D G
welche anschaulich den "Beitrag" eines einzelnen Meßpunktes
zum Gesamtverlauf der Messung darstellen. Unter Verwendung
dieser Beitragsfaktoren wird die Nullstelle der Funktion
bestimmt, wozu die üblichen numerischen mathematischen Lösungsverfahren
(z. B. regula falsi, Newton'sches Näherungsverfahren)
verwendet werden. Das der Nullstelle der obigen
Funktion Q (F) entsprechende Signal ist das schon weiter
oben erwähnte Fraktalsignal, welches ein Maß für die Unstetigkeit
der vom Kompressionskreis abgegebenen eindimensionalen
Signalfolge und damit auch ein Maß für die Unstetigkeit
der Oberfläche 14 ist.
Das Umsetzen des Fraktalsignales in die übliche arithmetische
Oberflächenrauheit R a erfolgt unter Verwendung einer
für die jeweils verwendete spezielle Strahlengeometrie geltenden
Kennlinie, wie sie in Fig. 6 bei 76 gezeigt ist.
Die Kennlinie 76 ist in einem adressierbaren Kennlinienspeicher
78 abgelegt, welcher ein Festwertspeicher sein
kann oder ein Schreib/Lesespeicher, welcher beim Einschalten
des Gerätes von einem Massenspeicher (Diskette, Magnetplatte
oder dergleichen) eingelesen wird. Die Speicherzellen
des Kennlinienspeichers 78 enthalten jeweils einen Rauheitswert,
der entsprechend der Kennlinie 76 einem bestimmten
Fraktalsignal F zugeordnet ist. Entsprechend wird das
vom Fraktalrechenkreis 74 abgegebene Fraktalsignal in einem
Adreßrechenkreis 80 so umgesetzt, daß der nutzbare Hub des
Fraktalsignales dem für die Kennlinie 76 zur Verfügung gestellten
Adressenbereich des Kennlinienspeichers 78 entspricht.
Das Fraktalsignal F wird so in eine bestimmte Adresse
umgesetzt, und der in der entsprechenden Speicherzelle
stehende Rauheitswert wird von einer an den Ausgang des
Kennlinienspeichers 78 angeschlossenen Anzeigeeinheit 82
ausgegeben.
Wie oben schon dargelegt, hängt die Form der Kennlinie 76
von der Strahlengeometrie ab. Die Kennlinie 76 gilt meist
nur innerhalb eines eingeschränkten Bereiches des Abstands
zwischen der Oberfläche 14 des Werkstückes 16 und dem Objektiv
24. Ändert sich dieser Abstand, muß eine andere Kennlinie
verwendet werden, zum Beispiel die in Fig. 6 gestrichelt
eingezeichnete Kennlinie 84. Ein falscher Abstand
zwischen der Oberfläche 14 und dem Objektiv 24 hat zur Folge,
daß das vom halbdurchlässigen Spiegel 42 abgelenkte
Teilbündel in seitlicher Richtung wandert, so daß sich das
Ausgangssignal der Photodiode 44 ändert. Das Ausgangssignal
der Photodiode 44 bzw. einer am gleichen Platz vorgesehenen
Diodenzeile kann somit zur Umschaltung von der für die Sollbedingungen
geltenden Kennlinie 76 auf die Kennlinie 84
dienen. Hierzu wird das Ausgangssignal der Photodiode 44
über einen Analog/Digitalwandler 86 auf einen zweiten Adreßrechenkreis
88 gegeben, dessen Ausgangssignal einige der
Bits der zum Auslesen der Kennlinie verwendeten Gesamtadresse
darstellen. Der Adreßrechenkreis 88 schaltet so zwischen
verschiedenen Speicherbereichen um, in welchen die Kennlinie
76, die Kennlinie 84 und weitere Kennlinien für andere
Strahlgeometrien und/oder andere optische Grundeigenschaften
der Werkstückoberfläche (z. B. Farbe) abgespeichert
sind.
Das Ausgangssignal der Photodiode 44 wird zusätzlich auf
einen ersten Eingang eines Differenzverstärkers 90 gegeben,
welcher an einem zweiten Eingang mit einem Referenzsignal
beaufschlagt ist, welches dem Ausgangssignal der Photodiode
44 bei Sollgeometrie des Strahlenganges entspricht. Durch
das Ausgangssignal des Differenzverstärkers 90 wird ein
Stellmotor 92 angesteuert, welcher zum Beispiel einen den
Meßkopf 10 tragenden Schlitten senkrecht zur Oberfläche
14 verfährt oder auf die Brennweitenverstellung eines Zoom-
Objektives arbeitet, welches für das Objektiv 24 verwendet
wird. Man kann nun wahlweise rasch mit Kennlinienumschaltung
oder etwas langsamer mit Einregelung der Sollgeometrie
des Strahlenganges arbeiten.
Das vom Kennlinienspeicher 78 ausgegebene Rauheitssignal
wird in einem Komparator 94 mit einem vom Prozeßrechner 64
überstellten Sollwert verglichen, und durch den Komparator
94 wird eine Alarmeinheit 96 angesteuert, wenn der vorgegebene
Sollwert überschritten wird.
In Fig. 1 ist durch ein Tastenfeld 98 angedeutet, daß der
Ablauf des Meßprozesses und die zur Umrechnung des Fraktalsignales
in das Rauheitssignal verwendete Kennlinie durch
Eingaben bezüglich der spezifischen optischen Eigenschaften
der Werkstückoberfläche modifiziert werden können.
Der Fraktalrechenkreis 74 kann die Berechnung der Beitragsfaktoren
R i auch vereinfacht vornehmen. Hierbei bleiben
die zu den Meßpunkten gehörenden Ortskoordinaten x H außer
Betracht, was geometrisch einer Projektion der Meßpunkte
S i auf die I-Achse entspricht, wobei man projizierte Meßpunkte
P i erhält, wie in Fig. 3 gezeigt.
Die projizierten Meßpunkte P i füllen die I-Achse in der
Regel nicht dicht. Teilt man die I-Achse in Rasterelemente,
die jeweils einer Einheit in I-Richtung entsprechen, so
erhält man Bereiche aufeinanderfolgender "gefüllter" Rasterelemente,
deren Ausdehnung mit H i bezeichnet ist. Zwischen
diesen zusammenhängend abgedeckten Bereichen der Intensitätsachse
I liegen jeweils Zwischenräume. Der Abstand zwischen
dem projizierten Meßpunkt kleinster Intensität und
dem projizierten Meßpunkt größter Intensität ist mit H G
bezeichnet. Der Fraktalrechenkreis 74 berechnet nun die
Beitragsfaktoren nach der Gleichung
R i = H i / H G .
Die Bestimmung des Fraktalsignales erfolgt anschließend
durch Ermittlung der Nullstelle der weiter oben angegebenen
Funktion (Q (F), wie oben beschrieben. Auch die weitere Signalverarbeitung
erfolgt wie beim oben im einzelnen beschriebenen
Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 4 und 5 zeigen ein drittes Verfahren zur Bestimmung
des Fraktalsignales F:
Ausgehend vom ersten Meßpunkt S 1 wird derjenige Meßpunkt
bestimmt, welcher in der I-x H -Ebene als erster um mehr
als die Strecke r 1 vom ersten Meßpunkt entfernt ist, wobei
r 1 ein willkürlich gewählter Radius ist, in Fig. 4
S 5. Anschließend bestimmt man denjenigen Meßpunkt, welcher
als erster um mehr als die Strecke r 1 vom Meßpunkt S 5
entfernt ist usw. Hieraus wird die Länge des durch die Kreismittelpunkte
gegebenen Polygonzuges berechnet zu
Stattdessen kann man auch vereinfacht schreiben:
wobei m i die Anzahl der benötigten Kreimittelpunkte ist.
L i wird für verschiedene r i bestimmt, wie in Fig. 5 für
einen kleineren Radius r 2 ≦ωτ r 1 gezeigt ist. Allgemein gilt
folgender Zusammenhang zwischen L(r) und dem Fraktalsignal
F:
ln(L(r)) = const + (l-F) × ln(r).
Aus der Folge der L i läßt sich somit F bestimmen.
Das auf diese Weise erhaltene Fraktalsignal ändert sich
weniger stark mit der Unstetigkeit der vom Kompressionskreis
70 abgegebenen eindimensionalen Signalfolge als das
aus der Nullstelle der oben angesprochenen Funktion Q (F)
erhaltene Fraktalsignal, sodaß zur Umsetzung in das Rauheitssignal
eine andere Kennlinie verwendet werden muß,
welche in Fig. 6 bei 100 gezeigt ist. Auch dieser Kennlinientyp
ist bei einer Änderung der Strahlengeometrie zusätzlich
zu modifizieren.
Den oben beschriebenen Verfahren zur Bestimmung des Fraktalsignales
ist gemeinsam, daß sie nur die Unstetigkeiten der
am Ausgang des Kompressionskreises 70 bereitgestellten eindimensionalen
Signalfolge verwerten, ein darunter liegender
Untergrund, welcher durch Umgebungslicht und Dunkelströme
des Wandlers bedingt sein kann, bleibt unberücksichtigt.
Durch Änderung der Geometrie (z. B. der Breite) des Spaltes
34 kann man bei Verwendung einer Glühlampe 36 die Teilkohärenz
des auf die Oberfläche 14 auffallenden Beleuchtungslichtbündels
variieren. Es versteht sich, daß bei gleicher
Oberflächenrauheit hierdurch auch die Intensitätsverteilung
des Meßlichtes in der durch den Wandler 40 vorgegebenen
Beobachtungsebene abgewandelt wird, so daß man eine abgewandelte
Kennlinie im Kennlinienspeicher 76 ablegen muß. Ist
es notwendig, die Größe des Spaltes 34 für verschiedene
Messungen unterschiedlich einzustellen, so kann dem verstellbaren
Spalt 34 ein Weggeber zugeordnet werden, dessen
Ausgangssignal ähnlich zur Umschaltung verschiedener Speicherbereiche
des Kennlinienspeichers 78 verwendet wird,
wie das Ausgangssignal der Photodiode 44. In diesem Falle
erhält man dann automatisch die Auswahl der zur jeweiligen
Teilkohärenz und Intensität des verwendeten Beleuchtungslichtbündels
passenden Kennlinie.
Anstelle der durch die Glühlampe 36 und den davor angeordneten
Spalt 34 gebildeten Lichtquelle kann man auch eine
oder mehrere Leuchtdioden oder Halbleiterlaser verwenden,
wobei wiederum in dem Kennlinienspeicher 78 eine entsprechend
angepaßte Kennlinie abgelegt sein muß, welche zuvor
anhand von Prüfoberflächen mit bekannter Oberflächenrauhigkeit
ermittelt wurde.
Wird eine Mehrzahl von Festkörper-Lichtquellen verwendet,
so wählt man vorzugsweise deren Arbeitswellenlänge unterschiedlich,
sodaß das Arbeitslicht ebenso wie bei Verwendung
einer Glühlampe mehrere Wellenlängen enthält. Der Intensitätskontrast
in der Beobachtungsebene ist nämlich für
kleine Rauheit nur dann groß, wenn das Arbeitslicht kurzwellige
Anteile hat, und für große Rauheit nur dann groß,
wenn das Arbeitslicht langwellige Anteile enthält. Mit mehrfarbigem
Arbeitslicht erhält man somit einen großen Meßbereich
des Gerätes.
Der insbesondere der Bestimmung der Alterung von Glühlampe
36 und Wandler 40 dienende zusätzliche interne Strahlengang
im Meßkopf 10 kann entfallen, wenn man jeweils zu Beginn
einer Messung anstelle des Werkstückes 16 eine Eichoberfläche
bekannter Oberflächenrauheit vor das Objektiv
24 stellt und die dann vom Wandler 40 abgegebenen Signale
in den Referenzspeicher 66 einliest.
Der in Fig. 1 gezeigte halbdurchlässige Spiegel 42 und
die Fotodiode 44 können entfallen, wenn die in Fig. 9
gezeigte Fokus-Kontrolleinrichtugn verwendet wird.
Die am Ausgang des Auslesekreises 62 bereitgestellten Signale
werden zusätzlich auf ein Hochpaßfilter 102 gegeben.
Je schärfer die Hell/Dunkelübergänge des Licht-Intensitätsmusters
in der Beobachtungsebene (Wandler 40) sind, umso
größer ist das Ausgangssignal des Hochpaßfilters 102. Damit
entspricht die optimale Abbildung der Werkstückoberfläche in
die Beobachtungsebene dem Maximum der Filter-Ausgangsspannung.
Zu dieser Optimierung ist der Filterausgang mit einem
adaptiven Fokussteuerkreis 104 verbunden, welcher den Stellmotor
92 so erregt, daß das Filter-Ausgangssignal zu einem
Maximum wird.
Claims (19)
1. Verfahren zur Messung der Oberflächenrauheit von Werkstücken,
bei welchen die Werkstückoberfläche mit Licht
bestrahlt wird und die Intensitätsverteilung des von
der Werkstückoberfläche zurückgeworfenen Lichtes unter Verwendung
eines Wandlers ausgemessen wird und aus der gemessenen
Intensitätsverteilung ein Rauheitssignal berechnet
wird, gekennzeichnet durch
folgende Verfahrensschritte:
a) aus den vom Wandler (40) erzeugten Signalen wird eine eindimensionale (x H ) Signalfolge (S i ) zusammengestellt;
b) aus der eindimensionalen Signalfolge (S i ) wird ein Fraktalsignal (F) erzeugt und
c) Das Fraktalsignal (F) wird unter Verwendung einer solchen Kennlinie (76) in das Rauheitssignal umgesetzt, welche für die jeweilige Geometrie des Strahlenganges und die jeweilige Art der Erzeugung des Fraktalsignales anhand von Prüfflächen bekannter Oberflächenrauheit ermittelt wurde.
a) aus den vom Wandler (40) erzeugten Signalen wird eine eindimensionale (x H ) Signalfolge (S i ) zusammengestellt;
b) aus der eindimensionalen Signalfolge (S i ) wird ein Fraktalsignal (F) erzeugt und
c) Das Fraktalsignal (F) wird unter Verwendung einer solchen Kennlinie (76) in das Rauheitssignal umgesetzt, welche für die jeweilige Geometrie des Strahlenganges und die jeweilige Art der Erzeugung des Fraktalsignales anhand von Prüfflächen bekannter Oberflächenrauheit ermittelt wurde.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Wandler in Zeilen
und Spalten angeordnete einzeln adressierbare Wandlerelemente
aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangssignale
der Wandlerelemente (60) in solcher Reihenfolge
zu der eindimensionalen Signalfolge (S i ) zusammengestellt
werden, wie sie sich durch ein "Hilbert-Scanning" der Wandlerelemente
(60) ergibt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß für die eindimensionale Signalfolge (S i ) die
Abstände (D i ) aufeinanderfolgender Meßpunkte im Signal/Koordinatenraum
(S, x H ) berechnet und jeweils durch den
Abstand (D G ) zwischen erstem und letztem Meßpunkt geteilt
werden, und daß mit den so erhaltenen Beitragsfaktoren (R i )
die Nullstelle der Funktion
ermittelt wird, welche dem Fraktalsignal zugeordnet ist.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pegel der eindimensionalen Signalfolge (S i )
unter Zugrundelegung eines vorgegebenen Einheitsrasters
für die Intensitätsachse (I) digital geordnet werden, und
die Ausdehnungen (H i ) zusammenhängend mit Meßergebnissen
belegter Rastergruppen bestimmt werden, diese Rastergruppenausdehnungen
(H i ) durch den Gesamtsignalhub (H G ) zwischen
niederstem und höchstem belegtem Einheitsraster geteilt werden
und mit den so erhaltenen Beitragsfaktoren (R i ) die
Nullstelle der Funktion
ermittelt wird, welche dem Fraktalsignal zugeordnet ist.
5. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß man ausgehend vom ersten Meßpunkt (S 1) denjenigen
weiteren Meßpunkt bestimmt, welcher um mehr als eine
vorgegebene Strecke (in Fig. 4: r 1) vom ersten Meßpunkt
(S 1) entfernt ist, für diesen weiteren Meßpunkt (in Fig. 4:
S 5) wiederum den nächsten Meßpunkt bestimmt, welcher um
mehr als die vorgegebene Strecke (r 1) vom betrachteten
Meßpunkt entfernt ist, usw., bis der letzte Meßpunkt (S 7)
erreicht ist, daß die Länge (L(r 1)) des durch die so bestimmten
Meßpunkte vorgegebenen Streckenzuges ermittelt
wird und unter Verwendung mindestens zweier für verschiedene
vorgegebene Strecken (r i ) derart ermittelter Streckenzuglängen
(L), das fraktale Dimensionssignal (F) unter Verwendung
der Beziehung
ln(L(r)) = const + (l-F) × ln(r)bestimmt wird.
6. Gerät zur Durchführung des Meßverfahrens nach einem
der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Meßkopf
(10), welcher eine Lichtquelle (34, 36), eine Beleuchtungsoptik
(24) zum Abbilden der Lichtquelle auf die
Oberfläche (14) des Werkstückes (16), einen optoelektrischen
Wandler (40), und eine Meßoptik (24) zum Abbilden
der Werkstückoberfläche auf den Wandler (40) aufweist, und
durch eine Auswerteschaltung (20), die einen Speicher (62)
für mindestens zwei aufeinanderfolgend ausgelesene Wandlersignale,
eine Rechenschaltung (74) zur Umrechnung der Meßpunktfolge
in das Fraktalsignal (F) und einen Kennlinienspeicher
(78) aufweist.
7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Adressierkreis (80) das Fraktalsignal (F) in ein Adressiersignal
umsetzt, dessen Variationsbereich dem Adreßbereich
der die Kennlinie enthaltenden Speicherzellen des
Kennliniespeichers (78) entspricht, und daß in den Speicherzellen
des Kennlinienspeichers (78) monoton ansteigende
Rauheitssignale abgelegt sind.
8. Gerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß im Strahlengang hinter der Meßoptik (24), jedoch
vor dem Wandler (40), ein halbdurchlässiger Spiegel
(42) angeordnet ist, welcher einen Teil des Meßlichtes auf
einen optoelektrischen Hilfswandler (44) wirft, und daß das
Ausgangssignal des letzteren zur Modifizierung der zur Umsetzung
des Fraktalsignales in das Rauheitssignal verwendeten
Kennlinie (76) verwendet wird.
9. Gerät nach Anspruch 8 in Verbindung mit Anspruch 7,
gekennzeichnet durch eine zweite Adressierschaltung
(88), welche aus dem Ausgangssignal des Hilfswandlers
(44) ein zweites Adressiersignal erzeugt, dessen Variationsbereich
der Anzahl unterschiedlicher im Kennlinienspeicher
(78) abgelegter Kennlinien entspricht, und daß das zweite
Adressiersignal zusammen mit dem Ausgangssignal des ersten
Adressierkreises (80) die jeweilige Adresse für diejenige
Speicherzelle des Kennlinienspeichers (78) bildet, in welcher
das zum jeweiligen Abstand zwischen Meßkopf (10) und
Werkstückoberfläche (14) und zum ermittelten Fraktalsignal
(F) gehörende Rauheitssignal abgelegt ist.
10. Gerät nach Anspruch 8 oder 9, gekennzeichnet durch einen
Komparator (90), welcher mit dem Ausgangssignal
des Hilfswandlers (44) und einem zugehörigen Referenzsignal
beaufschlagt ist, und durch eine durch das vom Komparator
(90) bereitgestellte Fehlersignal gesteuerte Stelleinrichtung
(92) zum Ändern des Abstandes zwischen Meßkopf
(10) und Werkstückoberfläche (14) oder zum Verstellen eines
den optischen Strahlengang bestimmenden optischen Elementes
(24).
11. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 10, gekennzeichnet
durch einen innerhalb des Meßkopfes (10) verlaufenden
zweiten Lichtweg (50, 56, 58), auf welchem Licht von
der Lichtquelle (36) gesteuert durch einen Verschluß (52)
auf den Wandler (40) gegeben werden kann, und durch einen
Referenzspeicher (66) für das Wandlerausgangssignal, welcher
mit dem Öffnen des Verschlusses (52) eingelesen wird,
sowie einen Korrekturkreis (68), welcher mit dem Ausgangssignal
des Wandlers (40) und des Referenzspeichers (66) beaufschlagt
ist.
12. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die Beleuchtungsoptik und die Meßoptik
durch transversal benachbarte Abschnitte einer einzigen
Optik (24) gebildet sind und daß eine Kollimatorblende (26)
vorgesehen ist, welche einen Beleuchtungsspalt (28) sowie
eine dieser transversal benachbarte Meßlichtöffnung (30)
enthält.
13. Gerät nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch einen mit
der Achse der Meßlichtöffnung (30) fluchtenden Umlenkspiegel
(38), welcher das Meßlicht auf den der Optik
(24) benachbarten Wandler (40) wirft.
14. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das Licht der Lichtquelle (34, 36) teilkohärent
oder kohärent ist.
15. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lichtquelle (34, 36) Mischlicht mit langwelligem und
kurzwelligem Anteil bereitstellt.
16. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die
Lichtquelle mehrere Festkörper-Strahler wie Leuchtdioden
oder Halbleiter-Laser umfaßt, welche verschiedene Arbeitswellenlänge
haben.
17. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lichtquelle durch einen Spalt
(34) und die Wendel einer hinter diesem angeordneten
Glühlampe (36) gebildet ist.
18. Gerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß an den Speicher (62) eine Fokussierungs-Kontrollschaltung
(64, 102) angeschlossen ist, welche ein der
Flankensteilheit der Pegeländerungen in der Meßpunktfolge
zugeordnetes Ausgangssignal erzeugt.
19. Gerät nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß
die Kontrollschaltung einen Taktgeber (64), welcher das
Auslesen der Meßpunkte aus dem Speicher (62) steuert,
sowie ein mit dem Speicherausgang verbundenes Frequenzfilter
(102) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853532690 DE3532690A1 (de) | 1985-09-13 | 1985-09-13 | Verfahren zur messung der oberflaechenrauheit von werkstuecken sowie geraet zu seiner durchfuehrung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853532690 DE3532690A1 (de) | 1985-09-13 | 1985-09-13 | Verfahren zur messung der oberflaechenrauheit von werkstuecken sowie geraet zu seiner durchfuehrung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3532690A1 true DE3532690A1 (de) | 1987-03-26 |
Family
ID=6280865
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853532690 Withdrawn DE3532690A1 (de) | 1985-09-13 | 1985-09-13 | Verfahren zur messung der oberflaechenrauheit von werkstuecken sowie geraet zu seiner durchfuehrung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3532690A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1995013530A1 (de) * | 1993-11-10 | 1995-05-18 | Mierswa, Klaus | Verfahren zur optischen modifikation von objekten mit selbstaffinen oder fraktalen mustern |
| DE4408226A1 (de) * | 1994-03-11 | 1995-09-14 | Peter Dipl Phys Lehmann | Meßeinrichtung zur prozeßgekoppelten Bestimmung der Rauheit technischer Oberflächen durch Auswertung di- oder polychromatischer Specklemuster |
| DE19739885A1 (de) * | 1997-09-11 | 1999-03-18 | Bernd Klose | Komparativer Oberflächenqualifizierer |
| DE19817664A1 (de) * | 1998-04-21 | 1999-11-04 | Peter Lehmann | Verfahren und Vorrichtung zur Rauheitsmessung an technischen Oberflächen bei Beleuchtung mit einem Specklemuster |
| EP3081899A1 (de) * | 2015-04-15 | 2016-10-19 | General Electric Company | Datenerfassungsvorrichtungen, systeme und verfahren zur analyse von dehnungssensoren und überwachung von turbinenkomponentendehnung |
-
1985
- 1985-09-13 DE DE19853532690 patent/DE3532690A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4338307C1 (de) * | 1993-11-10 | 1995-05-18 | Mierswa Klaus Dipl Ing | Verfahren zur optischen Detektion von Objekten oder Objektströmen, deren Oberflächen Licht zu reflektieren oder zu streuen imstande sind, die selbstaffine oder selbstähnliche oder fraktale Muster oder Strukturen aufweisen |
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