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DE35307C - Schräg zur Schiffaxe umlaufender Schaufelradpropeller - Google Patents

Schräg zur Schiffaxe umlaufender Schaufelradpropeller

Info

Publication number
DE35307C
DE35307C DENDAT35307D DE35307DA DE35307C DE 35307 C DE35307 C DE 35307C DE NDAT35307 D DENDAT35307 D DE NDAT35307D DE 35307D A DE35307D A DE 35307DA DE 35307 C DE35307 C DE 35307C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
ship
axis
angle
wheel propeller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35307D
Other languages
English (en)
Original Assignee
C. G. NOR RENBERG in Köln, Mechtildisstr. 20
Publication of DE35307C publication Critical patent/DE35307C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/02Propulsive elements directly acting on water of rotary type
    • B63H1/12Propulsive elements directly acting on water of rotary type with rotation axis substantially in propulsive direction
    • B63H1/14Propellers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es ist der Zweck dieser Radconstruction, einen Propeller zu schaffen., der wie das gewöhnliche Schaufelrad auch in geringen Wassertiefen zu verwenden ist, der vermöge raschen Umlaufs wie die Schraube eine leichte Maschinenanlage gestattet und der auch ähnlich wie jene zu den Seiten des Hinterstevens anzubringen ist, ohne über die Schiffsbreite vorzustehen.
Gemäfs dieser Erfindung wird die Achse des Propellers schräg gelegt, entsprechend der Schräge, in der die Schaufeln auf dem Radringe aufgesetzt sind. Bei solcher Construction wird der Wasserstrom zwischen dem Eintritt und Austritt der Schaufel gegen eine durch den tiefsten Tauchpunkt gehende, der Schiffsachse parallel laufende Mittellinie beiderseitig zusammengeworfen.
Auf der Zeichnung sind die Achsen der Räder unter einem Winkel von 300 schräg ' zur Schiffsachse liegend angenommen, und es ist in Fig. 1 ein rechtsseitiges Rad in dieser Stellung in der Seitenansicht, in Fig. 2 und 3 ein links- und ein rechtsseitiges Rad in der hinteren Ansicht und in Fig. 4 die Anordnung der Räder am Hintertheil des Schiffes dargestellt. Gemäfs letzterer Figur laufen die Achsen der Räder, die eine leicht ansteigend, die andere sich etwas senkend, so dafs sie sich kreuzen können, direct zur Maschine; sie können aber auch in einer Horizontalen gelegt und mit parallel zu ihnen laufenden, aber tiefer liegenden .Maschinenwellen verkuppelt werden, deren eine über die andere weggeht.
Soll, nun dieser Wellenschräge der Räder entsprechend die Schaufel eine Umfangssteigung von 300 erhalten, so mufs sie auf den Radring so aufgesetzt werden, dafs die Sehne der gebogenen Schaufelunterkante einen Winkel von 300 mit der Ebene des Radringes bildet und also im tiefsten Tauchpunkte rechtwinklig zur Schiffsachse liegt. Beträgt nun die Steigung am Umfange 300, so mufs zur Erzielung gleichmäfsiger Rückströmungsgeschwindigkeit die Steigung bei 1/i Raddurchmesser an der Schaufeloberkante 500 betragen und also bis hierhin gleichmäfsig um 200 zunehmen. Man erhält diesen Unterschied in den Steigungsverhältnissen der Schaufel auf einfache Weise, wenn man derselben in diagonaler Richtung eine solche Wrölbung giebt, dafs sich die Sehnen der gebogenen Unter- und Oberkante unter einem Winkel von 200 schneiden.
Fig. 5 soll die Schaufelflä'che eines linksseitigen Rades darstellen. Wäre die Fläche quadratisch, so ständen die Diagonalen senkrecht auf einander und die Wölbung der Schaufel könnte in der Richtung einer der Diagonalen geschehen. Da aber die Fläche abcd mehr hoch als breit genommen ist, so schneiden sich die Diagonalen nicht rechtwinklig und die Wölbung mufs daher beim linken, rechts umdrehenden Rade in der Richtung der beiden Senkrechten α e und cf auf -die Diagonale b d geschehen, ae + fc ergiebt jetzt die Länge der Sehne des Bogens für die Schaufelwölbung. Die Höhe dieses Bogens ergiebt sich aus Fig. 6. Die Schaufel ist hier so dargestellt, wie sie stehen mufs, wenn man in der Richtung der Ebene des Radringes von oben auf die Oberkante sieht. Die Sehne dieser gebogenen Oberkante g h
bezw. deren Verlängerung α b bildet mit der Sehne der gebogenen Unterkante d c einen Winkel von 200. α fällt in d und beide liegen in derselben senkrechten Ebene mit c. Die durch diese drei Punkte α d und c gedachte Ebene steht rechtwinklig zum Schiffskiel. Denkt man sich nun die beiden Sehnen α b und d c, Fig. 6, in einer Horizontalen liegend, so ergiebt eine Linie von 1J2 α b nach 1J2 d c gezogen, also i k in Fig. 6, die Höbe des Bogens der Schaufelwölbung, wenn die Sehnen der Oberkante und Unterkante sich unter einem Winkel von 200 schneiden sollen. Da somit Höhe und Sehne dieses Bogens bekannt sind, so ist der Radius für die Schablone, worüber die Biegung der Schaufel herzustellen ist, zu finden. Dieselbe Schablone läfst sich für die Biegung der Schaufeln eines linksseitigen wie rechtsseitigen Rades benutzen, nur findet bei letzterem gemäfs Fig. 7 die Wölbung in entgegengesetzter Richtung statt wie bei ersterem und zeigt dann die Schaufel von oben auf die Oberkante gesehen die Fig. 8.
Durch diese diagonale Wölbung der Schaufel wird nun nicht allein erzielt, dafs die Rückströmungsgeschwindigkeit am Radumfang, bei Y4 Durchmesser Tauchung, sowie in den dazwischenliegenden Partien die gleiche wird, sondern die schräg gestellte und gebogene Hohlschaufel wirkt auch durch die Zurückbiegung ihres oberen und äufseren Theiles von auswärts gegen eine durch den tiefsten Tauchpunkt und parallel zum Schiffskiel gedachte Ebene hin,^ während darüber hinaus durch die Zurückbiegung der entgegengesetzten unteren Schaufelpartie das Wasser von einwärts gegen diese Ebene geworfen und somit in deren Richtung concentrirt wird.

Claims (2)

Patent-ANsprüche:
1. Der vorstehend beschriebene und gezeichnete Radpropeller, der mittelst schräg zur Fortbewegungsrichtung gelegter Achse, sowie schräg aufgesetzter und diagonal gewölbter Schaufeln den Wasserstrom zwischen Eintritt und Austritt der Schaufel von beiden Seiten in die Fortbewegungsrichtung zusammenwirft.
2. An diesem Radpropeller die Anwendung der erläuterten diagonalen Schaufelwölbung, welche sich dadurch kennzeichnet, dafs die Schaufelfläche senkrecht gegen die Diagonale des Quadrats oder Rechtecks, aus dem sie herausgeschnitten ist, nach der inneren Unterecke und äufseren Qberecke hin zurückgebogen wird. Entsprechend dieser Biegung nehmen auch die Steigungen in den Kreisen zwischen Schaufelunterkante und Oberkante zu, so dafs bei passender Schaufelwölbung eine gleichmäfsige Rückströmungsgeschwindigkeit zu erzielen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35307D Schräg zur Schiffaxe umlaufender Schaufelradpropeller Expired - Lifetime DE35307C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE35307C true DE35307C (de)

Family

ID=311168

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT35307D Expired - Lifetime DE35307C (de) Schräg zur Schiffaxe umlaufender Schaufelradpropeller

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE35307C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001047770A1 (en) * 1999-12-28 2001-07-05 Fles Nenad Partially submerged controllable pitch propeller fitted to a transom contoured thereto

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2001047770A1 (en) * 1999-12-28 2001-07-05 Fles Nenad Partially submerged controllable pitch propeller fitted to a transom contoured thereto

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