DE3530245A1 - Verarbeitungsvorrichtung - Google Patents
VerarbeitungsvorrichtungInfo
- Publication number
- DE3530245A1 DE3530245A1 DE19853530245 DE3530245A DE3530245A1 DE 3530245 A1 DE3530245 A1 DE 3530245A1 DE 19853530245 DE19853530245 DE 19853530245 DE 3530245 A DE3530245 A DE 3530245A DE 3530245 A1 DE3530245 A1 DE 3530245A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- carousel
- spindle
- sample
- devices
- drive
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Ceased
Links
- 238000012545 processing Methods 0.000 title claims description 25
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 9
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 claims description 6
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 4
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 4
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 4
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 claims description 4
- 230000003287 optical effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000013019 agitation Methods 0.000 claims description 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims 1
- 238000007654 immersion Methods 0.000 description 5
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000008569 process Effects 0.000 description 4
- 239000013078 crystal Substances 0.000 description 3
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000018109 developmental process Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 1
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 description 1
- 210000002216 heart Anatomy 0.000 description 1
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 1
- 210000003734 kidney Anatomy 0.000 description 1
- 210000004185 liver Anatomy 0.000 description 1
- 230000014759 maintenance of location Effects 0.000 description 1
- 238000012544 monitoring process Methods 0.000 description 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 description 1
- 230000007170 pathology Effects 0.000 description 1
- 238000003756 stirring Methods 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N1/00—Sampling; Preparing specimens for investigation
- G01N1/28—Preparing specimens for investigation including physical details of (bio-)chemical methods covered elsewhere, e.g. G01N33/50, C12Q
- G01N1/30—Staining; Impregnating ; Fixation; Dehydration; Multistep processes for preparing samples of tissue, cell or nucleic acid material and the like for analysis
- G01N1/31—Apparatus therefor
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Biomedical Technology (AREA)
- Molecular Biology (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Sampling And Sample Adjustment (AREA)
- Devices For Use In Laboratory Experiments (AREA)
Description
Verarbeitungsvorrichtunp;
Die Erfindung bezieht sich auf eine Verarbeitungsvorrichtung der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art und
insbesondere auf eine Verarbeitungsvorrichtung zur Verarbeitung von Proben und sie betrifft insbesondere Verarbeitungsvorrichtungen,
die zur Verarbeitung von Gewebeproben verwendet werden können. Derartige Vorrichtungen
werden beispielsweise in den pathologischen Abteilungen von Hospitälern und Laboratorien verwendet, um Proben für
eine mikroskopische Untersuchung herzustellen, beispielsweise eine Untersuchung mit Hilfe eines Elektronenstrahlmikroskops.
Beispiele für auf diese Weise hergestellte Proben sind Hautgewebe oder Gewebe aus Organen wie beispielsweise
Leber, Nieren oder Herz. Es erscheint zweckmäßig, die Erfindung unter spezieller Bezugnahme auf eine
Verarbeitungsvorrichtung für Gewebe zu beschreiben, doch
ist es verständlich, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung auch andere Anwendungen aufweist. In dieser Hinsicht kann
die Verarbeitungsvorrichtung für biologische und nichtbiologische Zwecke verwendet werden.
Verarbeitungsvorrichtungen dieser Art weisen allgemein einen komplizierten und aufwendigen Aufbau auf. Die Kosten
für eine Verarbeitungsvorrichtung mit befriedigenden Eigenschaften sind tatsächlich so hoch, daß einige Organisationen
weiterhin Gewebeproben manuell verarbeiten, wobei dieser Vorgang ein arbeitsaufwendiger und
zeitraubender Vorgang ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine relativ einfache Verarbeitungsvorrichtung der eingangs genannten
Art zu schaffen, die eine bequeme Verarbeitung einer Probe oder einer Vielzahl von Proben, insbesondere von
Gewebeproben ermöglicht.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Die erfindungsgemäße Verarbeitungsvorrichtung weist ein Karussell auf, das drehbar und in Richtung der Achse dieser
Drehung hin- und herbewegbar ist, wobei ein Steuermechanismus vorgesehen ist, der die Drehung und die
Axialbewegung des Karussells hervorruft. Der Steuermechanismus schließt einen Antriebsmotor ein, der sowohl
in einer Vorwärts- als auch in einer Bückwärts-Betriebsart betrieben werden kann, und es sind Übertragungseinrichtungen
vorgesehen, die das Karussell und den Antriebsmotor miteinander verbinden. Die Übertragungseinrichtungen
sprechen auf den Betrieb des Motors in der einen Betriebsart an, um eine Drehung des Karussells hervorzurufen,
während sie auf den Betrieb des Motors in der anderen Betriebsart ansprechen, um die Axialbewegung des
Karussells hervorzurufen.
Durch diese Ausgestaltung der Erfindung benötigt die Verarbeitungsvorrichtung
lediglich einen Antriebsmotor, um
eine Vielzahl von Funktionen durchzuführen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist das Karussell
auf einer senkrechtstehenden drehbaren Spindel befestigt,
die eine schraubenlinienförmige Zweiweg-Wendel aufweist, die entlang der Spindel ausgebildet ist, und ein Folgeglied
ist mit dem Karussell derart verbunden, daß es mit der Wendel in Eingriff kommt. Dieser Eingriff ist derart
ausgebildet, daß sich das Karussell in Axialrichtung der Spindel bewegt, wenn eine Relativdrehung zwischen der
Spindel und dem Karussell auftritt. Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung weist die Antriebsverbindung
zwischen dem Motor und der Spindel eine Einweg- oder Freilauf-Kupplung auf, die derart betrieben
wird, daß sich die Spindel gegenüber dem Karussell in der einen Richtung drehen kann, während eine derartige Relativdrehung
in der entgegengesetzten Richtung verhindert wird.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine halb-schematische Ansicht einer Ausführungsform
der Verarbeitungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Ansicht entlang der Linie II-II nach
Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Behälters oder einer
Phiole zur Verwendung mit der Ausführungsform
der Verarbeitungsvorrichtung,
Fig. 4 eine schematische Ansicht lediglich eines
Teils der in der Mitte angeordneten Spindel der Ausführungsform der Vorrichtung nach
Fig. 1,
Fig. 5 eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang der Linie V-V nach Fig. 1,
Fig. 6 eine vergrößerte Querschnittsansicht entlang der Linie VI-VI nach Fig. 1,
Fig. 7 eine Querschnittsansicht entlang der Linie VII-VII nach Fig. 6.
Die in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform der
Verarbeitungsvorrichtung schließt ein drehbares Karussell oder einen Tisch ein, der entweder die Probe oder die
Proben oder zumindest einen Behälter trägt, in den die oder jede Probe eingetaucht werden soll. Bei der speziellen,
in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsform ist
der drehbare Tisch 1 so ausgebildet, daß er eine Vielzahl von Behältern oder Phiolen 2 tragt, jedoch können, wie
weiter oben erwähnt, auch andere Anordnungen verwendet werden. Die Vorrichtung schließt weiterhin einen einzigen
in seiner Drehrichtung umkehrenden Motor 3 ein, der so betrieben werden kann, daß er eine Drehung des Tisches
während eines Teils der Betriebsfolge hervorrufen kann, während er während eines anderen Teils dieser
Betriebsfolge eine Axialbewegung des Tisches hervorruft.
Die in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsform ist
insbesondere für die Verarbeitung von Gewebeproben geeignet, und bei dieser Ausführungsform ist der drehbare
Tisch kreisförmig und so ausgebildet, daß er eine Vielzahl von ein oberes offenes Ende aufweisenden Behältern
oder Phiolen 2 trägt. Die Phiolen 2 sind auf einem Kreis angeordnet und sie können an dem Tisch 1 in irgendeiner
Weise befestigt oder angebracht werden. Bei der speziellen dargestellten Ausführungsform schließt der Tisch 1
eine Vielzahl von Befestigungsstationen in Form von kreisförmigen Öffnungen 4 ein, die jeweils mit dem Umfang
des Tisches über einen Kanal 5 verbunden sind, der eine Breite aufweist, die kleiner als der Durchmesser der öffnung
4 (Fig.2) ist. Wie dies in Fig. 3 gezeigt ist, weist jede Phiole 2 einen Halsteil 6 mit verringertem
Durchmesser benachbart zum unteren Ende auf, und dieser Halsteil 6 weist einen derartigen Durchmesser auf, daß er
straff in eine Öffnung 4 paßt. Der Kanal 5 ist jedoch schmaler als dieser Durchmesser und die Phiole 2 und/oder
der Tisch 1 weisen eine ausreichende Elastizität oder Biegsamkeit auf, damit der Halsteil 6 durch den Kanal 5
hindurch in einen Einrasteingriff mit der Öffnung 4 gedrückt
werden kann. Andere Anordnungen könnten zur Erzielung des gleichen Ergebnisses verwendet werden.
Wenn dies erwünscht ist, kann der Tisch 1 so ausgebildet werden, daß er zwei oder mehr konzentrische Kreise von
Phiolen 2 trägt. Der Tisch Λ ist vorzugsweise auf einer aufrechtstehenden Säule 7 befestigt, wie dies weiter
unten noch näher erläutert wird. Bei anderen Anordnungen kann jedoch die Säule 7 auch unter einem Winkel angeordnet
sein oder sie kann sich statt in Vertikalrichtung, wie gezeigt, in Horizontalrichtung erstrecken.
Ein Probenhalteteil 8 ist so angeordnet, daß es über dem
Tisch 1 liegt und zumindest eine Probe derart tragen kann, daß sie in der erforderlichen Weise in eine Phiole
2 eingetaucht werden kann. Das Probenhalteteil 8 weist
die Form einer plattenförmigen Abdeckung auf, die so befestigt ist, daß sie gegen eine Bewegung in irgendeiner
Richtung festgehalten wird. Dennoch können Einrichtungen vorgesehen sein, die ein Trennen des Probenhalteteils 8
von der übrigen Vorrichtung ermöglichen, so daß die Entfernung und/oder Anordnung von Gewebeproben möglich ist.
Weiterhin könnte bei anderen Ausführungsformen das Probenhalteteil
8 die Form eines Armes aufweisen, der über dem Tisch 1 hängt, und ein ,derartiger Arm könnte eine
oder mehrere Proben tragen. Weiterhin kann bei einer speziellen Anordnung eine Vielzahl derartiger Arme vorgesehen
sein, und in diesem Fall können die verschiedenen Arme gleiche Lange oder unterschiedliche Längen aufweisen,
so daß sie mit dem gleichen Kreis oder mit unterschiedlichen Kreisen von Phiolen 2 zusammenwirken können.
Es kann irgendeine geeignete Einrichtung zur Befestigung der Proben an dem Probenhalteteil 8 vorgesehen sein. Bei
der dargestellten Ausführungsform weist das Abdeckteil
oder das Probenhalteteil 8 eine Vielzahl von Probenstationen
9 auf, die in ihrer Position und Anzahl den darunterliegenden Phiolen 2 entsprechen. Das heißt, daß
es möglich ist, daß eine Jeweilige Probe oberhalb jeder Phiole 2 angeordnet ist und in diese eingetaucht werden
kann- Die Probenhalteeinrichtungen an irgendeiner Station 9 können in der dargestellten Weise einen Stab 10 einschließen,
der von der unteren Oberfläche des Probenhalteteils 8 herabhängt, wobei ein Käfig oder Korb 11 an
dem unteren Ende der Stange 10 befestigt ist und eine (nicht gezeigte) Gewebeprobe halten kann.
Vorzugsweise ist das obere Ende jeder Stange 10 an einer Kappe 12 befestigt, die in einer Bohrung angeordnet ist,
die durch das Abdeck- oder Probenhalteteil 8 hindurch ausgebildet ist,und die von dieser Bohrung entfernbar
ist, um das Anbringen oder Entfernen einer Probe an oder von dem jeweiligen Käfig oder Korb 11 zu ermöglichen. Das
heißt, daß die Kappe 12 von der Oberseite des Abdeckteils 8 aus zugänglich ist, so daß der daran befestigte Probenhalter
10, 11 durch die zugehörige Bohrung nach oben hin herausgehoben und damit von dem Abdeckteil 8 getrennt
werden kann.
Es ist ein Steuermechanismus vorgesehen, mit dessen Hilfe
der Tisch 1 in Axialrichtung aufwärts und abwärts bewegt werden kann, um jeweils eine Probe in einer Phiole 2 anzuordnen,
wie dies strichpunktiert in Fig. 1 gezeigt ist, und um die Phiole 2 von der Probe zu trennen, wie dies
mit voll durchgezogenen Linien in Fig. 1 gezeigt ist. Bei einer abgeänderten Ausführungsform, die nicht gezeigt
ist, könnte das Abdeckteil 8 in Richtung auf den Tisch 1 und von diesem fort bewegt werden, um das gleiche Ergebnis
zu erzielen, doch wird die erstgenannte Anordnung bei der hier beschriebenen Ausführungsform der Vorrichtung
bevorzugt. Ein kreisringförmiges Kissen 13 aus elastischem
Material wie beispielsweise Schwammgummi kann an der unteren Oberfläche des Abdeckteils 8 an jeder Probenstation
9 derart angeordnet sein, daß dieses Kissen gegen den Rand in Eingriff bringbar ist, der die offene Mündung
14 einer darunterliegenden Phiole 2 umgibt. Das heißt,
daß dann, wenn der Tisch 1 in die Probeneintauchposition gebracht wird, die strichpunktiert in Fig. 1 dargestellt
ist, der Rand jeder Phiole 2 mit einem jeweiligen Kissen
13 in Eingriff kommt, so daß die offene Mündung 14 der Phiole 2 im wesentlichen abgedichtet ist.
Zur Verarbeitung von Gewebeproben kann jede Phiole 2 der von dem Tisch 1 getragenen Gruppe eine unterschiedliche
Lösung enthalten, in die die Probe aufeinanderfolgend eingetaucht wird. Es wird im allgemeinen bevorzugt, eine
gewisse Bewegung oder ein Aufrühren der Probe und/oder des Inhaltes der Phiolen während des Eintauchens hervorzurufen,
so daß sichergestellt wird, daß die Lösung eine maximale Wirkung auf die Probe hat. Dies kann durch die
Verwendung eines Piezo-Kristalls erreicht werden, der an jeder Probenhaltestange 10 befestigt und so angeordnet
ist, daß er mit Hilfe geeigneter (nicht gezeigter) Einrichtungen mit Energie versorgt wird. Die Rühreinrichtung
kann jedoch auch andere Formen aufweisen und sie könnte beispielsweise irgendeine geeignete elektrische, elektromechanische
oder elektromagnetische Einrichtung sein. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist jede Stange 10
an der jeweiligen Kappe 12 über einen derartigen Piezo-Kristall 15 befestigt.
Der Steuermechanismus für den Tisch 1 schließt den in
seiner Drehrichtung umkehrbaren Antriebsmotor 3 und Übertragungseinrichtungen
ein, die den Antriebsmotor 3 und den Tisch 1 miteinander verbinden. Der Motor 3 arbeitet
entweder in der Vorwärts-Betriebsweise oder einer Rückwärt s-Betriebsweise und die Übertragungseinrichtung ist
so ausgebildet, daß sie auf eine Betriebsart anspricht, um eine Drehung des Tisches hervorzurufen, während sie
auf die andere Betriebsart anspricht, um eine nach oben und nach unten gerichtete Bewegung des Tisches 1 hervorzurufen.
Bei einer typischen Betriebsfolge wird der Tisch 1 bis zum Ende seines Aufwärts-Hubes angehoben und in
dieser Position für eine geeignete Zeitperiode gehalten, worauf er abgesenkt und über eine vorgegebene Strecke gedreht
wird, während er sich in der abgesenkten Position befindet, um ihn auf den Beginn einer weiteren Betriebsfolge vorzubereiten.
Bei der dargestellten speziellen Ausführungsform schließen
die Übertragungseinrichtungen eine senkrechtstehende Spindel 7 niit einer darin ausgebildeten schraubenlinienförmigen
Zweiweg-Vendel ein. Das heißt, daß die Wendel zwei einander schneidende schraubenlinienförmige Bahnen
16 und 17 einschließt, die sich entlang der Spindel 7 unter entgegengesetzten Winkeln gemäß Fig. 4 erstrecken.
Ein Folgeglied 18 ist so ausgebildet, daß es jeweils mit einer der schraubenlinienförmigen Bahnen 16 oder 17 in
Eingriff steht, und das Folgeglied ist an dem Tisch 1 befestigt oder bildet einen Teil hiervon. Die Spindel 7
bildet die oben erwähnte Tragsäule für den Tisch 1 und sie ist für eine Drehung gegenüber einer Halterungsstruktur
befestigt, die die Grundplatte 19 der Vorrichtung einschließen oder an dieser befestigt sein kann. Wie dies
gezeigt ist, kann der untere Teil 20 der Spindel 7 nach unten durch eine Tragplatte 21 hindurch vorspringen, die
oberhalb der Grundplatte 19 liegt, und die Spindel ist mit dieser Tragplatte 21 über ein geeignetes Lager verbunden.
Der Antriebsmotor 3 kann direkt mit dem unteren Teil 20 der Spindel 7 in irgendeiner geeigneten Weise
verbunden sein, doch schließt die dargestellte Verbindung einen Eiemen 22 und zusammenwirkende Riemenscheiben 23
und 24 ein, die an dem Motor 3 bzw. der Spindel 7 befestigt
sind.
Wie dies in Fig. 5 gezeigt ist, ist bei der speziellen dargestellten Ausführungsform das Polgeglied 18 durch
einen zylindrischen Körper 25 und einen ebenen Zungenteil
26 gebildet, der von einem Ende des Körpers 25 vorspringt. Der Körper 25 befindet sich in einer Bohrung 27
einer Hülse 28, die an dem Tisch 1 derart befestigt ist, daß sie sich mit dem Tisch 1 dreht, und der Zungenteil
springt aus der Hülse 28 gemäß Fig. 1 vor, so daß er sich in einer der schraubenlinienförmigen Bahnen 16 und 17 befindet.
Die Anordnung ist derart, daß sich der Körper 25 des Eolgegliedes um seine Längsachse gegenüber der Hülse
28 drehen kann, so daß sich der Zungenteil 26 selbst an die Neigung der speziellen Bahn 16 oder 17 anpassen kann,
in der er sich befindet.
Die Übertragungseinrichtungen schließen weiterhin eine Antriebsverbindung zwischen dem Motor 3 und dem Tisch 1
ein, und diese Antriebsverbindung ist eine Einweg-Kupplung 29 (beispielsweise eine Hemmkeilkupplung), so daß
der Tisch 1 in Drehung versetzt wird, wenn sich der Motor 3 in einer bestimmten Richtung dreht. Bei der speziellen
dargestellten Ausführungsform schließt diese Antriebsverbindung
eine Antriebsplatte 30 ein, die einen Teil der drehbaren Befestigung der Spindel 7 auf der Tragplatte 21
bildet. Das heißt, daß die Antriebsplatte 30 niit der
Tragplatte 21 über das genannte Lager verbunden ist und daß die Einweg-Kupplung 29 zwischen der Antriebsplatte 30
und der Spindel 7 angeordnet ist. Ein Drucklager kann zwischen der Spindel 7 und der Antriebsplatte 30 angeordnet
sein, um eine Relativdrehung dieser Teile zu erleichtern und um die nach unten gerichtete Last der Spindel 7
aufzunehmen.
Zwischen der Antriebsplatte 30 und dem Tisch 1 sind Antriebseinrichtungen
vorgesehen, durch die eine Drehbewegung der Antriebsplatte 30 auf den Tisch 1 übertragen
wird. Diese Antriebseinrichtungen können infolge einer Axialbewegung des Tisches 1 gegenüber der Antriebsplatte
30 lösbar sein, doch bleiben sie bei der dargestellten
Ausführungsform für alle Axialpositionen des Tisches
wirksam. Bei der dargestellten Ausführungsform schließt
die Antriebseinrichtung eine Kupplung ein, von der ein Teil durch eine Stange 31 gebildet ist, die an der Antriebsplatte
30 an einer Stelle befestigt ist, die radial nach außen von der Spindel 7 liegt, wobei sich die Stange
31 von der Antriebsplatte 30 aus nach oben in Richtung
der Spindelachse erstreckt. Die Stange 31 ist verschiebbar
in einem Kanal 35 angeordnet, der in der Hülse 28 des Tisches vorgesehen ist, so daß sich die Hülse 28 während
der Bewegung des Tisches 1 in Aufwärts- und Abwärtsrichtung entlang der Spindel 7 entlang der Stange 31 bewegt.
Es ist zu erkennen, daß die Vorrichtung weiterhin zwei oder mehr Stangen 31 anstelle der einen dargestellten
Stange aufweisen könnte.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform ist der Motor
ein impulsförmig betätigter Schrittmotor und die Betriebsweise des Motors wird über geeignete Schaltungen
gesteuert, die beispielsweise einen Teil eines Mikroprozessors bilden können. Die Steuerschaltung ist so ausgebildet,
daß sie die gewünschte Betriebsfolge und die Zeitverzögerung an den verschiedenen Stufen dieser Betriebsfolge
bestimmt. Die Steuerschaltung kann weiterhin eine Überwachungsfunktion einschließen, um sicherzustellen,
daß bestimmte Operationen vervollständigt werden, bevor die Vorrichtung zur Ausführung nachfolgender Stufen
angesteuert wird.
Wenn sich der Tisch 1 in der abgesenkten Position befindet, kann er mit Hilfe von Rasteinrichtungen lösbar in
einer bestimmten Drehposition gehalten werden. Wie dies gezeigt ist, kann für diesen Zweck eine federvorgespannte
Rastkugel 32 verwendet werden, und diese Kugel 32 wird von der Halterungsstruktur getragen und ist so angeordnet,
daß sie in eine einer Anzahl von Index-Ausnehmungen 33 einrastet, die in einer zylindrischen Oberfläche 3^
der Antriebsplatte 30 ausgebildet sind. Es ist möglich,
Lagefestlegungseinrichtungen mit anderer Form als die Ausnehmungen 33 zu verwenden. Beispielsweise könnten diese
Lagefestlegungseinrichtungen die Form von Umfangsschlitzen aufweisen. Die Anzahl der Ausnehmungen 33 und
ihr Abstand werden so ausgewählt, daß sie zur Anzahl und Lage der Probenverarbeitungsstation der Vorrichtung
passen. Beispielsweise können zwanzig Stationen vorgesehen sein, die unter gleichförmigen Abständen angeordnet
sind. Das "bedeutet, daß an jeder durch die Rastkugel 32
festgelegten Drehposition des Tisches 1 eine von dem Tisch 1 getragene Phiole 2 direkt unterhalb einer speziellen
Probenstation 9 des Abdeckteils 8 liegt.
Es ist vorzuziehen, Einrichtungen vorzusehen, die in eindeutiger Weise verhindern, daß die Rastkugel 32 außer
Eingriff mit einer Index- oder Rastausnehmung 33 kommt, während der Tisch 1 zwischen seiner angehobenen und seiner
abgesenkten Position bewegt wird oder während die Probenverarbeitung tatsächlich erfolgt. Eine Möglichkeit
der Erzielung dieses Festhaltens ist in den Fig. 6 und 7 gezeigt, wobei in dieser speziellen Ausführungsform eine
Magnetspule 36 in eindeutiger Weise ein Zurückziehen der
Rastkugel 32 aus der Ausnehmungs-Eingriffsposition verhindert, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist.
In der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 wird die
Rastkugel 32 mit Hilfe eines Stößels 38 und einer zugehörigen
Feder 39 aus ihrer Befestigung 37 heraus vorgespannt. Die Magnetspule 36 treibt ein Verriegelungsteil
40 in Richtung auf eine Umfangsausnehmung 41 an, die um
den Stößel 38 herum angeordnet ist, wodurch ein Außer-Eingriff-kommen
der Rastkugel 32 aus der Ausnehmung 33 verhindert wird. Bei der dargestellten Ausbildungsform
ist die Magnetspule 36 in diese Verriegelungsstellung
federvorgespannt, und wenn die Magnetspule 36 angesteuert
wird, so zieht sie das Verriegelungsteil 40 aus der Rastkugel-Verriegelungsposition
zurück, wodurch die Rastkugel 32 in Ausrückstellung bewegt werden kann.
Die Magnetspule 36 kann mit der Steuerschaltung der
Vorrichtung derart verbunden sein, daß sie die Rastkugel
32 zu geeigneten Zeitpunkten innerhalb einer Betriebsfolge verriegelt und freigibt. Betätigungsmeßeinrichtungen
4-5 sprechen auf die Bewegung der Magnetspule 36 derart
an, daß eine Anzeige dafür geliefert wird, ob die Magnetspule 36 eine Verriegelung der Rastkugel bewirkt
oder nicht. Selbstverständlich könnten auch andere Einrichtungen für den Zweck der Feststellung des Zustandes
der Magnetspule verwendet werden.
Wenn der Antriebsmotor 3 angesteuert wird, um die Spindel 7 in der Kupplungsfreigaberichtung anzutreiben, so bewegt
sich das Polgeglied 18 entlang beispielsweise der Wendelbahn
16 und hebt dadurch den Tisch 1 an. In diesem Zusammenhang wird die Antriebsplatte 30 durch die Rastkugel 32
gegen eine Drehung festgehalten, und entsprechend wird auch der Tisch 1 gegen eine Drehung festgehalten, während
er sich in Axialrichtung die Spindel 7 hinaufbewegt. Der
Betrieb des Motors 3 wird beendet, wenn der Tisch 1 den Grenzwert seiner nach oben gerichteten Bewegung erreicht,
und zu diesem Zeitpunkt befindet sich die Probe an einer bestimmten Station 9 innerhalb einer jeweiligen Phiole
2.- In dieser Hinsicht ist festzustellen, daß Grenz schalter, die einen Teil der Motorsteuerung bilden, für eine
Betätigung an den Enden der axialen Bewegung des Tisches 1 angeordnet sein können.
Bei der dargestellten Ausführungsform stellen optische Meßfühler 42 und 4-3 (Fig. 1) fest, ob sich der Tisch 1 in
seiner vollständig abgesenkten bzw. vollständig angehobenen Position befindet. Zu diesem Zweck können die Meßfühler
4-2 und 4-3 auf eine Marke 44- ansprechen, die an der
Hülse 28 angeordnet ist. Ein weiterer (nicht gezeigter) optischer Meßfühler kann zur Überwachung der Drehpositionen
des Tisches 1 dienen.
Es kann mehr als eine Probe in den Halteeinrichtungen 11
an einer oder mehreren der Stationen 9 angeordnet sein, doch ist es für den Zweck der vorliegenden Beschreibung
zweckmäßig, lediglich auf eine Probe Bezug zu nehmen. Jede Phiole 2 enthält eine geeignete und jeweilige Lösung
zur Verarbeitung der eingetauchten Probe, und eine unterschiedliche Eintauchperiode kann für einige der Lösungen
und/oder Proben erforderlich sein. Die Steuerschaltung kann so ausgebildet sein, daß sie automatisch solche
Unterschiede berücksichtigt, wahrend des Eintauchens werden
die Piezo-Kristalle 15 angesteuert, um so eine geeignete
Bewegung der zugehörigen Proben hervorzurufen.
Am Ende der Eintauchperiode wird die Steuerschaltung so betrieben, daß sie erneut den Motor 5 in der Kupplungsfreigaberichtung
antreibt. Weil das Folgeglied 18 sich an. dem oberen Ende einer Bahn befindet, wird es auf die andere
Wendelbahn 17 überführt, die dann auf das Folgeglied 18 und damit auf den Tisch 1 einwirkt, um diesen nach unten
zu bewegen. Die Drehung des Motors 3 in der genannten Richtung wird beendet, wenn der Tisch 1 seine unterste
Position erreicht, die durch das Zusammenwirken des Folgegliedes 18 und der schraubenlinienformigen Wendelbahn
17 festgelegt ist.
Wenn die Vorrichtung nur einen Teil der Verarbeitung einer Probe durchgeführt hat, so ist es erforderlich, den
Tisch 1 zu drehen, während er sich in der abgesenkten
Position befindet, um die Phiole 2 unter eine andere Probenstation
9 zu bringen. Die Steuerschaltungen bewirken daher eine Bewegung des Motors 3 in der Kupplungseinrückrichtung,
so daß die Antriebsplatte 30 der Drehung
der Spindel 7 folgt. Die von der Spindel 7 auf die Antriebsplatte
30 ausgeübte Antriebskraft überwindet den Widerstand der Rastfeder 39» so daß die Kugel 32 aus der
Ausnehmung 33 herausgedrückt wird, mit der sie in Eingriff stand. Die Rastkugel 32 folgt dann der zylindrischen
Oberfläche 34- der Antriebsplatte 30 und rastet in
eine weitere Ausnehmung 33 ein, um den Tisch 1 in der nächsten Probenstationsposition einzurasten, worauf die
Betätigung des Antriebsmotors 3 beendet wird.
Wenn der Tisch 1 auf diese Weise in eine neue Indes- oder Drehstellung gebracht wurde, so löst die Steuerschaltung
den Beginn einer weiteren Betriebsfolge aus, wie sie weiter oben beschrieben wurde.
Es ist aus der vorstehenden Beschreibung zu erkennen, daß die erfindungsgemäße Vorrichtung eine relativ einfache
und dennoch wirkungsvolle Vorrichtung zur Verarbeitung von Proben bildet. Die Verwendung eines einzigen Motors
zvx Ausführung verschiedener Punktionen ist von besonderem Vorteil»
Bei einer typischen Anordnung ist lediglich ein Probenhalter
11 an dem Abdeckteil befestigt, der ein oder mehrere Proben trägt, die aufeinanderfolgend in jede der Phiolen
eingetaucht werden sollen. In dieser Hinsicht kann der Tisch 1 die maximale Anzahl von Phiolen 2 tragen, die durch
die Konstruktion des Tisches 1 bedingt
ist, oder der Tisch kann eine geringere Anzahl derartiger Phiolen 2 tragen, und zwar in Abhängigkeit von den Bedingungen
einer speziellen Probe, die verarbeitet wird. Unter der Annahme, daß eine einzige kreisförmige Reihe
von Probenstationen 9 vorgesehen ist, ist eine Vielzahl von Probenhaltern 11 in dieser Reihe unter geeigneten Abständen
angeordnet, und jeder dieser Abstände überbrückt eine Anzahl von Stationen 9j die der maximalen Anzahl von
Phiolen 2 entspricht, in die eine spezielle Probe eingetaucht werden soll. Wenn mehr als eine Reihe von Stationen
9 vorgesehen ist, so kann jede Reihe einen oder mehrere Probenhalter 11 einschließen, und zwar entsprechend
der jeweiligen Anforderungen.
Bei einer abgeänderten Ausführungsform kann die Probe auf
dem Tisch 1 befestigt sein und Lösungen zur Aufnahme dieser Proben könnten in irgendeiner geeigneten V/eise gegenüber
dem Tisch 1 befestigt sein. Beispielsweise könnte ein Mechanismus vorgesehen sein, der so betätigbar ist,
daß jede der verschiedenen Lösungen einer speziellen Probe dargeboten wird, während der Tisch stationär ist,
und der Tisch wird dann gedreht, um eine Verarbeitung einer weiteren Probe in der gleichen Weise zu ermöglichen.
INSPECTED
Claims (1)
- Patentanwälte D:p.l, -Ing. Ctirt Wa11achEuropäische Patentvertreter Dipl.-Ing. Günther KochEuropean Patent Attorneys Dipl.-Phys. Dr.Tino HaibachDipl.-Ing. Rainer"FeldkampD-8000 München 2 · Kaufingerstraße 8 · Telefon (0 89) 2 60 80 78 · Telex 5 29 513 wakat dDatum: 23. August 1985AUSTRALIAN BIOMEDICAL CORP. L T D. Unser zeichen: 18 184 F/NuVerajbeitungsvorrichtung;Patentansprüche:C 1 .y'Verarbeitungsvorrichtung für Proben, mit einem Karussell, das drehbar und in Richtung der Drehachse vor- und zurückbewegbar befestigt ist, und ^ mit einem Steuermechanismus, der die Drehung und \ die Axialbewegung des Karussells hervorrufen kann * und der einen Antriebsmotor und Ubertragungseinrichtungen einschließt, die das Karussell und den Antriebsmotor miteinander verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß der Antriebsmotor (3) sowohl in einer Vorwärtsais auch in einer Bückwärts-Betriebsart betreibbar ist und daß die Übertragungseinrichtungen (7, 22, 30) auf den Betrieb des Motors (3) in der einen Betriebsart ansprechen, um die Drehung des Karussells (1) hervorzurufen, während sie auf den Betrieb des Motors (3) in der anderen Betriebsart ansprechen, um die Axialbewegung des Karussells (1) hervorzurufen.2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet , daß das Karussell (1) durch einen Tisch (1) gebildet ist, der zur Halterung einer Vielzahl von Behältern (2) ausgebildet ist, und daß ein Probenhalteteil (8) über dem Tisch (1) angeordnet und so ausgebildet ist, daß es zumindest eine Probe derart trägt, daß die Probe in den Behälter (2) eintauchbar ist, wenn sich der Tisch (1) in einer angehobenen Position befindet.3· Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Probenhalteteil (8) die Form einer plattenförmigen Abdeckung (8) aufweist, die gegen eine Bewegung mit dem Tisch (1) festgehalten ist.τ* 4-. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,dadurch gekennzeichnet, daß das Karussell (1) auf einer aufrechtstehenden drehbaren Spindel (7) befestigt ist, die eine schraubenlinienförmige Zweiweg-Vendel (16, 17) entlang ihrer Länge aufweist, und daß ein mit dem Karussell (1) verbundenes Folgeglied (18) mit der schraubenlinienförmigen Zweiweg-Wendel (16, 17) derart in Eingriff steht, daß sie mit dieser zusammenwirkt und die Axialbewegung des Karussells (1) hervorruft.5. Vorrichtung nach Anspruch 4-, dadurch gekennzeichnet , daß die Übertragungseinrichtungen (7, 22, 30) eine Antriebsverbindung zwischen dem Motor (3) und dem Karussell (1) einschließen und daß die Antriebsverbindung die Spindel (7)und eine Einweg-Kupplung (29) zwischen der Spindel (7) und dem Karussell (1) einschließt, die eine Drehung der Spindel (7) gegenüber dem Karussell (1) in einer Richtung zuläßt und eine Relativdrehung in der entgegengesetzten Richtung verhindert.6. Vorrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet , daß die Antriebsverbindung eine Antriebsplatte (30) und Kupplungseinrichtungen (31) einschließt, die die Antriebsplatte (30) und das Karussell (1) derart verbinden, daß eine Relativdrehung der Antriebsplatte (30) und des Karussells (1) verhindert wird, jedoch eine relative Axialbewegung ermöglicht wird, und daß die Einweg-Kupplung (29) zwischen der Spindel (7) und der An- \ triebsplatte (30) wirkt und die Spindel (7) sich in Abhängigkeit von der Betätigung des Motors (3) in. einer der Betriebsarten dreht.7· Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Kupplungseinrichtungen (31) eine Stange (31) einschließen, die an der Antriebsplatte (30) an einer Stelle befestigt ist, die radial außerhalb der Spindel (7) liegt, daß sich die Stange (31) im wesentlichen in Axialrichtung der Spindel (7) erstreckt und daß die Stange (31) in Gleiteingriff mit dem Karussell (1) steht.8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Halteeinrichtungen (32) das Karussell (1) gegen eineDrehung mit der Spindel (7) festhalten, wenn der Motor (3) in der anderen Betriebsart betrieben wird.9· Vorrichtung nach Anspruch 8 in Verbindung mit Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet , daß die Halteeinrichtungen (32) ein federbelastetes Rastelement (32) einschließen, das mit einer einer Vielzahl von Index-Lagefestlegung seinrichtungen (33) in Eingriff bringbar ist, die um die Antriebsplatte (30) herum angeordnet sind.10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet , daß eine Magnetspule (36) zum Festhalten der Rasteinrichtungen (32) gegen ein Trennen von den Lagefestlegungseinrichtungen (33) vorgesehen ist.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß Meßfühlereinrichtungen (45) vorgesehen sind, die feststellen, ob die Magnetspule (36) eingeschaltet oder ausgeschaltet ist.12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß optische Meßfühlereinrichtungen (42, 43) zur Feststellung sowohl der Dreh- als auch der Axial-Positionen des Karussells (1) vorgesehen sind.13· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß Riihreinrichtungen (15) zur Erzielung einer Bewegung der Probe im eingetauchten Zustand in dem Behälter (2) vorgesehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AUPG672584 | 1984-08-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3530245A1 true DE3530245A1 (de) | 1986-03-27 |
Family
ID=3770730
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853530245 Ceased DE3530245A1 (de) | 1984-08-23 | 1985-08-23 | Verarbeitungsvorrichtung |
Country Status (6)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4688517A (de) |
| JP (1) | JPH0655279B2 (de) |
| AU (1) | AU571727B2 (de) |
| DE (1) | DE3530245A1 (de) |
| FR (1) | FR2569479B1 (de) |
| GB (1) | GB2163568B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3890175C1 (de) * | 1987-04-03 | 1994-04-21 | Avl Ag Schaffhausen | Einrichtung zur wahlweisen Beschickung eines Analysengerätes |
| DE10132710A1 (de) * | 2001-07-05 | 2003-01-16 | Max Setzer | Vorrichtung zum Positionieren von Proben |
Families Citing this family (14)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB8628371D0 (en) * | 1986-11-27 | 1986-12-31 | Shandon Southern Prod | Tissue specimen treatment apparatus |
| JPH0511046U (ja) * | 1991-07-22 | 1993-02-12 | 株式会社千代田製作所 | 顕微鏡標本作成用自動染色装置 |
| DE19647662C1 (de) * | 1996-11-19 | 1998-03-12 | Leica Instr Gmbh | Antriebseinrichtung für einen Einbettautomaten zur Behandlung von Proben für histologische Untersuchungen |
| DE19732903A1 (de) | 1997-07-30 | 1999-02-04 | Falk Pharma Gmbh | Pellet-Formulierung zur Behandlung des Intestinaltraktes |
| US6780380B2 (en) | 2001-01-16 | 2004-08-24 | Triangle Biomedical Sciences, Inc. | Tissue processor |
| EP1243911A1 (de) * | 2001-03-22 | 2002-09-25 | Leica Mikrosysteme GmbH | Vorrichtung zur Gewebepräparation |
| EP1243910A1 (de) * | 2001-03-22 | 2002-09-25 | Leica Mikrosysteme GmbH | Vorrichtung zur Gewebepräparation und Halterung für Behandlungsbehälter zur Gewebepräparation |
| EP1243912A1 (de) * | 2001-03-22 | 2002-09-25 | Leica Mikrosysteme GmbH | Heiz- und Kühleinrichtung für eine Vorrichtung zur Gewebepräparation |
| EP1262758A1 (de) * | 2001-05-25 | 2002-12-04 | Leica Mikrosysteme GmbH | Behälter und Vorrichtung zur Gewebepräparation für die Gewebeeinbettung |
| US7648678B2 (en) | 2002-12-20 | 2010-01-19 | Dako Denmark A/S | Method and system for pretreatment of tissue slides |
| JP4978892B2 (ja) * | 2007-12-12 | 2012-07-18 | セイコーエプソン株式会社 | 生体物質検出装置、反応用チップ、および生体物質検出方法 |
| JP5298718B2 (ja) * | 2008-09-12 | 2013-09-25 | セイコーエプソン株式会社 | 生体試料反応用チップに反応液を充填する遠心装置 |
| US8920720B2 (en) | 2011-06-03 | 2014-12-30 | Rushabh Instruments, Inc. | Rotary tissue processor with configurable stations |
| CN109718889A (zh) * | 2019-01-21 | 2019-05-07 | 山东交通学院 | 一种电气工程及自动化综合实验装置 |
Citations (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911551C (de) * | 1949-05-19 | 1954-05-17 | Technicon Internat Ltd | Automatische Eintauchvorrichtung |
| GB860979A (en) * | 1958-03-03 | 1961-02-15 | Technicon Company Inc | Manual control for automatic immersion apparatus |
| DE1145389B (de) * | 1961-07-08 | 1963-03-14 | Erich Mrukwa | Antrieb fuer ein Geraet zur Bearbeitung von Proben, Versuchsmaterialien u. dgl., insbesondere fuer histologische Praeparate |
| GB1083511A (en) * | 1965-02-03 | 1967-09-13 | Technicon Company Inc | Method and apparatus for treating histologic tissue for microscopic examination |
| DE1257456B (de) * | 1962-09-18 | 1967-12-28 | Telefunken Patent | Probenwechsler fuer Messgeraete |
| DE1262887B (de) * | 1962-12-11 | 1968-03-07 | Elliotts Liverpool Ltd | Vorrichtung zum Befoerdern eines Gegenstandes durch eine Reihe von in mehreren Stockwerken uebereinander und in Ringform angeordneten Baedern oder dergleichen Fluessigkeitsbehaeltern |
| US3809008A (en) * | 1972-11-10 | 1974-05-07 | Sakura Finetechnical Co Ltd | Apparatus for processing tissue for electron microscope examination |
| DE2353793B1 (de) * | 1973-10-26 | 1975-03-20 | Siemens Ag | Rotierende Vorrichtung zum selbsttaetigen Eingeben flacher Proben in ein Analysegeraet |
| US3951609A (en) * | 1974-09-03 | 1976-04-20 | Palenscar William J | Sampling apparatus |
| US4356722A (en) * | 1979-11-08 | 1982-11-02 | The Secretary Of State For Social Services In Her Britannic Majesty's Government Of The United Kingdom Of Great Britain And Northern Ireland | Apparatus for testing a liquid sample |
| US4447395A (en) * | 1982-02-12 | 1984-05-08 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Sampling device |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2583379A (en) * | 1949-03-16 | 1952-01-22 | Technicon Company | Automatic immersion apparatus |
| US3350220A (en) * | 1963-07-12 | 1967-10-31 | Technicon Company Inc | Tissue processing for electron microscope examination thereof |
| SU369944A1 (ru) * | 1971-02-11 | 1973-02-15 | Карусельная установка | |
| GB1405940A (en) * | 1972-11-10 | 1975-09-10 | Sakura Finetechnical Co Ltd | Apparatus for processing tissue for electron microscope examination |
-
1984
- 1984-08-23 AU AU46291/85A patent/AU571727B2/en not_active Ceased
-
1985
- 1985-08-20 GB GB08520823A patent/GB2163568B/en not_active Expired
- 1985-08-22 US US06/768,339 patent/US4688517A/en not_active Expired - Lifetime
- 1985-08-23 FR FR8512673A patent/FR2569479B1/fr not_active Expired
- 1985-08-23 JP JP60185611A patent/JPH0655279B2/ja not_active Expired - Lifetime
- 1985-08-23 DE DE19853530245 patent/DE3530245A1/de not_active Ceased
Patent Citations (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE911551C (de) * | 1949-05-19 | 1954-05-17 | Technicon Internat Ltd | Automatische Eintauchvorrichtung |
| GB860979A (en) * | 1958-03-03 | 1961-02-15 | Technicon Company Inc | Manual control for automatic immersion apparatus |
| DE1145389B (de) * | 1961-07-08 | 1963-03-14 | Erich Mrukwa | Antrieb fuer ein Geraet zur Bearbeitung von Proben, Versuchsmaterialien u. dgl., insbesondere fuer histologische Praeparate |
| DE1257456B (de) * | 1962-09-18 | 1967-12-28 | Telefunken Patent | Probenwechsler fuer Messgeraete |
| DE1262887B (de) * | 1962-12-11 | 1968-03-07 | Elliotts Liverpool Ltd | Vorrichtung zum Befoerdern eines Gegenstandes durch eine Reihe von in mehreren Stockwerken uebereinander und in Ringform angeordneten Baedern oder dergleichen Fluessigkeitsbehaeltern |
| GB1083511A (en) * | 1965-02-03 | 1967-09-13 | Technicon Company Inc | Method and apparatus for treating histologic tissue for microscopic examination |
| US3809008A (en) * | 1972-11-10 | 1974-05-07 | Sakura Finetechnical Co Ltd | Apparatus for processing tissue for electron microscope examination |
| DE2353793B1 (de) * | 1973-10-26 | 1975-03-20 | Siemens Ag | Rotierende Vorrichtung zum selbsttaetigen Eingeben flacher Proben in ein Analysegeraet |
| US3951609A (en) * | 1974-09-03 | 1976-04-20 | Palenscar William J | Sampling apparatus |
| US4356722A (en) * | 1979-11-08 | 1982-11-02 | The Secretary Of State For Social Services In Her Britannic Majesty's Government Of The United Kingdom Of Great Britain And Northern Ireland | Apparatus for testing a liquid sample |
| US4447395A (en) * | 1982-02-12 | 1984-05-08 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army | Sampling device |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3890175C1 (de) * | 1987-04-03 | 1994-04-21 | Avl Ag Schaffhausen | Einrichtung zur wahlweisen Beschickung eines Analysengerätes |
| DE10132710A1 (de) * | 2001-07-05 | 2003-01-16 | Max Setzer | Vorrichtung zum Positionieren von Proben |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB2163568A (en) | 1986-02-26 |
| FR2569479A1 (fr) | 1986-02-28 |
| JPS61114745A (ja) | 1986-06-02 |
| JPH0655279B2 (ja) | 1994-07-27 |
| US4688517A (en) | 1987-08-25 |
| FR2569479B1 (fr) | 1988-09-09 |
| GB8520823D0 (en) | 1985-09-25 |
| AU571727B2 (en) | 1988-04-21 |
| AU4629185A (en) | 1986-02-27 |
| GB2163568B (en) | 1988-04-07 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3530245A1 (de) | Verarbeitungsvorrichtung | |
| EP1407861B1 (de) | Greiferwerkzeug, Dosierwerkzeug und Werkzeughalter für einen Laborautomaten | |
| DE3883079T2 (de) | Probenkreis für klinisches Analysatorennetz. | |
| DE2807262C2 (de) | Behälteranordnung mit einem restlos entleerbaren Probengefäß | |
| DE3905465C2 (de) | Vorrichtung zum Färben von Geweben für die Beobachtung von Immunantworten | |
| DE3229118C2 (de) | ||
| DE69220714T2 (de) | Automatischer Analysenapparat, geeignet zum Lesen von Behälterdaten, und Verfahren zur Handhabung von darin verwendeten Reagenzien | |
| DE3634976C2 (de) | Vorrichtung zur automatischen Färbung von Präparaten zur mikroskopischen Untersuchung | |
| DE69516134T2 (de) | Vorrichtung und verfahren für eine hochparallele pipette | |
| EP0048452B1 (de) | Verfahren zur Verteilung von Proben aus Primärgefässen | |
| EP3478418A1 (de) | Dosierkopf, dosiervorrichtung umfassend einen dosierkopf und verfahren zum dosieren mittels eines dosierkopfes | |
| DE1598080B2 (de) | Verfahren und vorrichtung fuer die probenahme eines genau reproduzierbaren volumens einer fluessigkeit | |
| DE3306491A1 (de) | Vorrichtung zum transferieren von fluessigkeit fuer automatische analysiergeraete | |
| DE3619062A1 (de) | Mikromanipulator fuer ein lichtmikroskop inverser bauart | |
| DE2418509C3 (de) | Vorrichtung zur halbautomatischen gleichzeitigen säulenchromatographischen Auftrennung einer Vielzahl von Probenlösungen | |
| DE212016000153U1 (de) | Automatischer Analysator | |
| DE69008740T2 (de) | Einrichtung zum Öffnen eines folienartigen Verschlusses. | |
| DE3882675T2 (de) | Automatisches probenvorbereitungsgeraet und filter fuer ein solches geraet. | |
| DE1941366A1 (de) | Blutprobenanalysator | |
| DE2416899A1 (de) | Automatische proben-reagenzien-ladevorrichtung | |
| DE1598220B2 (de) | Automatische Pipettiervorrichtung | |
| DE3335641A1 (de) | Verduennungspipettiergeraet | |
| DE9405224U1 (de) | Automatisches Analysegerät | |
| EP0329006A2 (de) | Zerfallstestgerät | |
| DE2754820A1 (de) | Probenentnahmevorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8131 | Rejection |