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DE3530014C2 - Tragehilfe für flexiblen Flüssigkeitsbehälter - Google Patents

Tragehilfe für flexiblen Flüssigkeitsbehälter

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Publication number
DE3530014C2
DE3530014C2 DE19853530014 DE3530014A DE3530014C2 DE 3530014 C2 DE3530014 C2 DE 3530014C2 DE 19853530014 DE19853530014 DE 19853530014 DE 3530014 A DE3530014 A DE 3530014A DE 3530014 C2 DE3530014 C2 DE 3530014C2
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DE
Germany
Prior art keywords
liquid container
carrying aid
outer edge
punched
liquid containers
Prior art date
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Expired - Fee Related
Application number
DE19853530014
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English (en)
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DE3530014A1 (de
Inventor
Rolf Roemer
Bernd Dipl Ing Schenk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cubidor Bernd Schenk KG
Original Assignee
Cubidor Bernd Schenk KG
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Publication date
Application filed by Cubidor Bernd Schenk KG filed Critical Cubidor Bernd Schenk KG
Priority to DE19853530014 priority Critical patent/DE3530014C2/de
Publication of DE3530014A1 publication Critical patent/DE3530014A1/de
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Publication of DE3530014C2 publication Critical patent/DE3530014C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D25/00Details of other kinds or types of rigid or semi-rigid containers
    • B65D25/28Handles
    • B65D25/30Hand holes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Flüssig­ keitsbehälter nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1; die Erfindung bezieht sich auch auf das Verfahren zur Her­ stellung dieses Gegenstandes.
Flüssigkeitsbehälter der genannten Art und Tragehilfen dazu sind bekannt (vgl. DE 25 42 969 A1); sie sind eingeführt und haben sich gut bewährt. Eines der wenigen noch nicht optimal gelösten Probleme ist das der Tragehilfen bzw. eines Tragegriffs.
Aus der DE 18 77 437 U ist ein "Beutelartiger Flüssigkeits­ behälter" bekannt, bei dem eine Tragehilfe auf der Grundlage eines Grifflochs und eines Tragestabs verifiziert ist; aus der DE 85 00 114 U1 ist es darüberhinaus bekannt, als Tragehilfe dienende Handgriffe in einer um den Behälter um­ laufenden, seitlich abstehenden Naht bzw. Wulst einzu­ arbeiten.
Diesem Stand der Technik gegenüber besteht die der vorliegen­ den Erfindung zugrunde liegende Aufgabe darin, eine ein­ fachere Lösung des Problems "TRAGEHILFE" dergestalt vorzu­ schlagen, daß bei einem gattungsgemäßen Behälter mit Invertiernaht eine stabile und einfacher herstellbare Tragmöglichkeit angeordnet wird.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst. Mit anderen als im Patentanspruch 1 gebrauchten Worten besteht der Kern der vorliegende Erfindung darin, längs einer Außenkante, um die die eine Hälfte des Flüssigkeitsbehälters eingeschlagen werden kann, in spezieller geometrischer Zu­ ordnung eine abgedichtete Griffloch-Ausstanzung vorzusehen.
Diese Ausstanzung wird im invertierten Zustand des Flüssigkeits­ behälters angebracht.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert:
Fig. 1 zeigt einen Flüssigkeitsbehälter in bekannter Ausführung;
Fig. 2 zeigt einen Flüssigkeitsbehälter analog dem Stand der Technik mit einer erfindungsgemäß vorgesehenen Ausstanzung;
Fig. 3 zeit den Flüssigkeitsbehälter nach Fig. 2 in "Tragestellung".
Der in Fig. 1 dargestellte Flüssigkeitsbehälter 1 ist im Blas- oder Vakuumverfahren aus einer zweibahnig extrudierten Kunststoff-Folie hergestellt. Er weist eine sogn. Invertier­ naht auf, die beim Verschweißen der den zwei Bahnen der Kunst­ stoff-Folie entsprechenden zwei Formhälften des Flüssigkeits­ behälters 1 entsteht. Diese Invertiernaht 2 dient darüber­ hinaus dazu, daß dann, wenn mehrere leere Behälter zum Ab­ füllbetrieb transportiert werden, jeweils eine Formhälfte umgeschlagen werden kann; das Transportvolumen reduziert sich somit ganz erheblich.
Der Vollständigkeit halber sei noch angemerkt, daß der Flüs­ sigkeitsbehälter 1 bei der Herstellung mit einer Öffnung 3 versehen ist, in die ein Gießstutzen eingesetzt werden kann.
Fig. 2 zeigt den in Fig. 1 dargestellten Flüssigkeitsbehälter in invertiertem (Transport-) Zustand. Die eine Formhälfte ist dabei um die beiden sich gegenüberliegenden Invertiernähte 2 und die sie verbindenden Außenkanten 4 eingeschlagen, so daß ein Hohlkörper mit dreieckiger Stirnfläche entsteht.
Erfindungsgemäß ist im Abstand von einer der genannten Außen­ kanten 4 eine langlochähnliche Ausstanzung 5 vorgesehen, die groß genug ist, daß mit der Hand durchgegriffen werden kann. Diese Ausstanzung 5 muß selbstverständlich längs des Umfangs dicht, d. h. vorzugsweise verschweißt, sein. Um auch den Bereich zwischen Ausstanzung 5 und Außenkante 4 abzuschließen und da­ mit flüssigkeitsdicht zu machen, wird von den beiden Enden der Ausstanzung 5 zur Außenkante 4 hin eine Quernaht 6 gezogen; selbstverständlich kann auch der gesamte Bereich zwischen Aus­ stanzung 5 und Außenkante 6 verschweißt werden.
Diese Behandlung des Flüssigkeitsbehälters 1 wird im invertier­ ten Zustand nach Fig. 2 vorgenommen. Die ineinandergefalteten Formhälften werden mit der der ausgewählten Außenkante 4 benachbarten Flachseite auf eine Stanzmaschine gelegt und wie vorstehend beschrieben "bearbeitet". Vorzugsweise wird im gleichen Arbeitsgang gestanzt und geschweißt.
In Fig. 3 ist ein erfindungsgemäß ausgebildeter Flüssigkeits­ behälter 1 in Tragestellung dargestellt. Dabei ist zu ersehen, daß die eine Formhälfte formgetreu bleibt, während die zweite Formhälfte aufgrund der Ausstanzung 5 verformt ist. Aus Grün­ den der Demonstration ist durch diese Ausstanzung 5 ein einfacher Haken 7 gesteckt.
Abschließend soll noch angemerkt werden, daß aufgrund der durch die Ausstanzung bedingten Einschnürung der Außenkante zwar der Nenninhalt des Flüssigkeitsbehälters 1 nicht erreicht wird; dadurch aber ist eine einfache, billige und stabile Tragemöglichkeit realisiert.

Claims (3)

1. Tragehilfe für einen dünnwandigen und flexiblen, aus thermoplastischer Kunststoff-Folie herge­ stellten und bis auf eine Öffnung geschlossenen Flüssigkeitsbehälter, der eine diagonale Invertier­ naht aufweist, um die eine Hälfte des Flüssigkeits­ behälters eingeschlagen (invertiert) werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß im Verlauf mindestens einer der an die Invertier­ naht (2) anschließenden Außenkanten (4) im Abstand von der Außenkante (4) selbst, eine Ausstanzung (5) vorgesehen ist, deren Randzone dem Innenraum des Flüssigkeitsbehälters (1) gegenüber abgedichtet ist.
2. Tragehilfe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bereich zwischen Ausstanzung (5) und Außen­ kante (4) zumindest partiell gegeneinander abge­ dichtet ist.
3. Verfahren zur Herstellung der Tragehilfe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die als Grifföffnung dienende Ausstanzung (5) im invertierten Zustand des Flüssigkeitsbehälters (1) angebracht wird.
DE19853530014 1985-08-22 1985-08-22 Tragehilfe für flexiblen Flüssigkeitsbehälter Expired - Fee Related DE3530014C2 (de)

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DE3530014A1 DE3530014A1 (de) 1987-02-26
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DE3530014A1 (de) 1987-02-26

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