DE3525685A1 - Absperrorgan - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Absperrorgan zum Steuern des Durchlasses von Luft, Gas oder eines Strömungsmittels, wie
Luft, die festes, teilchenförmiges Material trägt, Flüssigkeit
oder eines fließfähigen, teilchenförmigen Feststoffs längs einer Leitung oder durch eine öffnung. Solche Absperrorgane
werden nachfolgend als Absperrorgane für den genannten Zweck bezeichnet.
Die Erfindung betrifft insbesondere Absperrventile, die manchmal auch als Dämpfer bezeichnet und hauptsächlich, jedoch
nicht ausschließlich in Rohren verwendet werden, durch die pulverisierter Brennstoff geblasen wird. Da das Gemisch
aus pulverisiertem Brennstoff und Luft eine Explosionsgefahr darstellt, müssen die in solchen Rohrleitungen verwendeten
Absperrventile robust sein und eine gute Abdichtung gewährleisten. Allerdings können ähnliche Ventile auch in
Rohrleitungen verwendet werden, durch die Fluide allgemein, sowohl gasförmige als auch flüssige und Feststoffe in fließfähigem
Zustand transportiert werden, gleichgültig ob diese in einem Fluid mitgerissen werden oder nicht.
Die gegenwärtig für derartige Zwecke verwendeten Absperrorgane sind meistens von zwei Hauptarten, die insgesamt als
Platten- und als Brillenventile bezeichnet werden.
Plattenventile bestehen aus einer Platte oder einem Blatt 5 oder Schieber, der in eine Öffnung und aus einer Öffnung in
einem quer über das Rohr angeordneten Rahmen bewegbar ist und mit dem Rahmen unter Schaffung einer Abdichtung zusammenwirkt.
Die Schieberbewegung ist insgesamt linear, und der Wirkungsgrad der Dichtung hängt insgesamt von den Bearbeitungstoleranzen
der Bauelemente ab.
Brillenventile haben auch einen Schieber, der in einem Rahmen gleitet, dessen Größe aber so bemessen ist, daß er in
seinem ganzen Bewegungsbereich immer mit dem Rohr ausgerichtet ist, wobei in dem Schieber oder in der Platte ein exzentrisches
Loch vorgesehen ist, dessen Abmessung etwa mit dem Querschnitt des Rohres übereinstimmt. In "geöffneter Stellung"
ist das Loch mit dem Rohr ausgerichtet, und in "geschlossener" Stellung ist das Loch seitlich vom Rohr weg bewegt,
so daß der Rest der Platte oder des Schiebers die Rohrabschnitte an beiden Seiten voneinander trennt. Bei beiden
Stellungen müssen die Spielräume zwischen der Brillenplatte und dem festen Rahmen abgedichtet werden. Die Abdichtung
erfolgt in manchen Fällen mittels unter Federspannung stehender Dichtringe, die während der Bewegung mit dem
Schieber in Berührung bleiben. Das verursacht aber Verschleiß, und außerdem ist zum Bewegen des Schiebers erhöhte
Zugkraft nötig. In anderen Fällen erfolgt die Abdichtung durch steife Sitze, die von Hand oder automatisch bewegbare
Leitungsflansche bieten, welche locker gelassen werden, um
eine Bewegung der Brillenplatte zu ermöglichen, und erneut angezogen werden, wenn sich die Platte in der einen oder
anderen der beiden Endstellungen befindet. Wenn dies von Hand geschieht, kann viel Betriebszeit verschwendet werden,
während durch das Anordnen einer zweiten mechanischen Betätigungsvorrichtung für das Anziehen die Kosten für das Absperrorgan
beträchtlich erhöht werden, wie übrigens auch
die Kosten für Nachfolgeschaltungen für einen automatischen Betrieb.
Eine dritte Art von Absperrorgan, die manchmal verwendet wird, beruht auf einem ganz anderen Prinzip und erfordert
einen Sitz innerhalb des Querschnitts des Rohres und einen Schließkörper, der nicht nur in seitlicher Richtung bewegbar
ist, um ihn mit dem Sitz auszurichten und aus dieser ausgerichteten Stellung zu bewegen sondern außerdem in
axialer Richtung, um ihn in Dichtungseingriff mit dem Sitz zu bringen und aus diesem Dichtungseingriff zu bewegen.
Diese Konstruktion hat den Nachteil, daß der Sitz die glatte Strömung innerhalb des Rohres behindern kann, und daß
die Betätigungsvorrichtung kompliziert ist, weil eine zweistufige Bewegung nötig ist, insbesondere da die axiale Bewegung
mittels einer Betätigungseinrichtung erfolgen muß, die innerhalb der Leitung angeordnet und folglich dem von
ihr transportierten Material ausgesetzt ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein verbessertes Absperrorgan für den genannten Zweck zu schaffen.
Dazu wird gemäß der Erfindung ein Absperrorgan geschaffen, welches eine Platte aufweist, die gegenüber einem von dem
Absperrorgan begrenzten Leitungsabschnitt seitlich zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung bewegbar ist,
wobei federnd nachgiebige Dichtungseinrichtungen an oder in Zuordnung zu der Platte vorgesehen sind und entweder die
Platte oder die Dichtungseinrichtungen in axialer Richtung gegenüber der Leitung bewegbar sind, um eine Umfangsdichtung
zu schaffen, die zwischen der Platte und der Leitung wirksam ist.
Bei einer bevorzugten Anordnung steht die Dichtungseinrichtung mit entgegengesetzten Flächen der Platte so in Eingriff,
daß sie die Platte einklemmt und Umfangsdichtungen mit beiden Plattenflächen herstellt, wenn sich die Platte
in ihrer geschlossenen Stellung befindet. Gemäß einer Alter-
native kann die Dichtungseinrichtung auch nur mit einer Fläche der Platte in Eingriff stehen. In diesem Fall kann die
Platte zwischen der Dichtungseinrichtung an einer Fläche und einem festen Anschlag an der anderen Fläche eingeklemmt
sein. In beiden Fällen kann die Dichtungseinrichtung wirksam sein, wenn sich die Platte in geöffneter Stellung befindet,
um um die Leitung herum eine Umfangsdichtung zu bilden.
Gemäß der Erfindung wird ferner ein Absperrorgan geschaffen, welches eine Platte aufweist, die gegenüber einem vom Ventil
begrenzten Leitungsabschnitt seitlich bewegbar ist, wobei eine Einrichtung die Platte an einer Stelle außerhalb des
Leitungsabschnitts festklemmt und eine federnd nachgiebige Abdichtung bildet, die zwischen der Platte und dem Leitungsabschnitt mindestens an einer Fläche der Platte wirksam ist.
Die Ventilplatte kann nach Brillenart gestaltet und zwischen geöffneter und geschlossener Stellung gegenüber einer öffnung
bewegbar sein, die von zwei axial im Abstand voneinander angeordneten Rahmen gemeinsam begrenzt wird. Die Klemmeinrichtung
ist dabei so angeordnet, daß sie bei beiden Stellungen der Platte, d. h. in der öffnungs- und in der
Schließstellung mit den entgegengesetzten Flächen der Platte in Eingriff steht. Gemäß einer Alternative kann die Ventilplatte
in diese öffnung und aus der öffnung bewegbar sein, wobei dann die Klemmeinrichtung nur in der Schließstellung
mit der Platte in Eingriff tritt.
Insbesondere wird ein Absperrorgan geschaffen, welches eine Ventilplatte aufweist, die gegenüber einer von zwei axial
im Abstand voneinander angeordneten Rahmengliedern gemeinsam begrenzten öffnung zwischen einer geöffneten und einer
geschlossenen Stellung bewegbar ist, wobei mindestens eines der Rahmenglieder federnd nachgiebige Dichtungsmittel trägt,
die so angeordnet sind, daß sie mit der Ventilplatte in Eingriff stehen, und wobei außerdem mindestens eines der Rahmenglieder
zu und von dem anderen Rahmenglied in Richtung quer zur Bewegungsrichtung der Ventilplatte bewegbar ist.
Die Dichtungseinrichtung kann so angeordnet sein, daß sie wahlweise entweder mit dem anderen Rahmenglied oder mit der
Ventilplatte in Eingriff tritt, je nach der Stellung der letzteren. Wenn die Ventilplatte von Brillenart ist, kann
die Dichtungseinrichtung auch in beiden Stellungen, d. h. in der öffnungs- und in der Schließstellung mit der Ventilplatte in Eingriff stehen.
Bei einer bevorzugten Anordnung tragen beide Rahmenglieder federnd nachgiebige Dichtungseinrichtungen, so daß bei ihrer
Anordnung in einer mit dem Absperrorgan versehenen Leitung diese Leitung an beiden Seiten der Ventilplatte abgedichtet
ist, wenn sich die Platte in geschlossener Stellung befindet. In manchen Anwendungsfallen kann es jedoch ausreichend
sein, wenn nur eines der Rahmenglieder solche Dichtungsmittel abstützt.
Vorzugsweise ist gemäß der Erfindung eine einzige Betätigungseinrichtung
vorgesehen, um die nötigen seitlichen und axialen Bewegungen zu steuern und zu synchronisieren, d. h.
die Bewegung der Ventilplatte und des beweglichen Rahmengliedes. Eine solche Betätigungseinrichtung kann ein Betätigungsglied
mit einem ersten Bewegungsbereich aufweisen, bei dem die Ventilplatte zwischen der geöffneten und geschlossenen
Stellung bewegt wird, und mindestens einem weiteren Bewegungsbereich über den ersten Bereich hinaus, bei
dem das bewegliche Rahmenglied ohne weitere Bewegung der Ventilplatte bewegt wird.
Die Erfindung ist besonders geeignet für Platten- und Brillenventile
der vorstehend genannten Art, da durch die axial bewegliche Dichtung die genannten Nachteile umgangen werden.
Allerdings ist die Erfindung im weitesten Sinne auch bei der vorstehend genannten dritten Art von Ventilen mit Vorteil
anwendbar.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften Einzelheiten anhand schematisch dargestellter Ausführungs-
-ίο- 3525G85
beispiele näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines in eine Leitung eingebauten Absperrorgans gemäß einem Ausführungsbeispiel der
Erfindung;
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Absperrorgan gemäß Fig. 1; Fig. 3 den Querschnitt längs der Linie III-III in Fig. 1;
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Absperrorgan gemäß Fig. 1; Fig. 3 den Querschnitt längs der Linie III-III in Fig. 1;
Fig. 4 eine Stirnansicht des Absperrorgans in Richtung des Pfeiles IV in Fig. 1;
Fig. 5A, B und C Teilschnitte in größerem Maßstab längs der Linie V-V in Fig. 3, in denen die Ventilplatte in geschlossener
Stellung bzw. in einer Zwischenstellung und in geöffneter Stellung gezeigt ist;
Fig. 6 einen Schnitt durch ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Absperrorgans gemäß der Erfindung.
Wie aus Fig. 1 bis 5 hervorgeht, gehört zu einem bevorzugten Ausführungsbeispiel eines Absperrorgans gemäß der Erfindung
eine Leitung, die zwei miteinander ausgerichtete Leitungsabschnitte 10 und 20 aufweist, welche eine rohrförmige öffnung
für den Durchlaß eines Strömungsmittels begrenzen. Die Leitungsabschnitte 10, 20 haben an den Stirnenden Flansche
19, 29, mit denen sie mit einer Rohrleitung oder einer Leitung entsprechender Abmessungen verbunden werden können,
z. B. zwischen dem Auslaß eines Trichters und einer Rohrleitung.
Die beiden Leitungsabschnitte 10, 20 sind, wie aus der Zeichnung hervorgeht, mit axialem Abstand voneinander angeordnet
und bilden einen Spalt 15, in dem eine Ventilplatte 40 aufnehmbar ist. Die beiden Leitungsabschnitte sind mittels
eines Gehäuses 30 verbunden, welches eine Stirnplatte 11, die eine öffnung 12 von einer der Leitung entsprechenden
Größe hat, eine entgegengesetzte Stirnplatte 21 mit einer öffnung 22 für die Aufnahme des Leitungsabschnitts 20
sowie ein Umfangsgehäuse 31 aufweist, welches sich axial
zwischen den Stirnplatten 11, 21 erstreckt. Die Stirnplatte 11 ist am Leitungsabschnitt 10 unmittelbar neben dem Spalt
15 befestigt, während die Stirnplatte 21 am Leitungsabschnitt
20 an einer Stelle zwischen dessen Enden befestigt ist, wie am besten in Fig. 5 erkennbar.
Die Stirnplatte 11 trägt an ihrer Innenfläche eine Dichtung 35, die sich außen um die von den Leitungsabschnitten 10
und 20 begrenzte Leitung erstreckt. Die Dichtung 35 hat einen flachen Teil 36, an welchem sie an der Stirnplatte 11
befestigt ist, sowie einen vorstehenden Wulst 37, der so angeordnet ist, daß er mit der Ventilplatte 40 in abdichtende
Berührung tritt.
Die Stirnplatte 11 dient als ein Rahmenglied, welches die Leitung umgibt, um die Dichtung 35 abzustützen. Obwohl es
besonders zweckmäßig ist, diese Stirnplatte 11 als das eine Rahmenglied zu nutzen, ist klar, daß es auch möglich wäre,
ein getrenntes Rahmenglied vorzusehen, welches dann der Leitungsabschnitt 10 oder die Stirnplatte 11 zum Abstützen
der Dichtung 35 tragen würde.
Ein weiteres Rahmenglied ist von einem ringförmigen Flansch 23 gebildet, den eine Hülse 24 trägt, welche auf dem Leitungsabschnitt
20 verschiebbar angebracht ist. Der ringförmige Flansch 23 stützt eine Dichtung 25, die einen flachen
Teil 26 hat, an dem sie am Flansch angebracht ist, sowie einen vorstehenden Wulst 27.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, stützt jedes Rahmenglied einen einzigen Dichtungsring, der durchgehend ringförmig
ist und aus einem zweckmäßigen, federnd nachgiebigen Werkstoff bestehen kann und durch örtliche Befestigungsmittel,
z. B. Schrauben in seiner Lage gehalten ist. Wie in der Zeichnung erkennbar, sind die Wülste 27 und 37 auf unterschiedlichem
Radius von der Mittellinie der Leitung angeordnet, um nicht miteinander zu fluchten. Sie können allerdings
auch miteinander ausgerichtet vorgesehen sein. Ferner kann das eine oder andere oder beide Rahmenglieder einen
oder mehrere zusätzliche Dichtungsringe konzentrisch mit den gezeigten abstützen.
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Durch axiales Bewegen der Hülse 24 kann die Ventilplatte 40 zwischen den Dichtungen 25 und 35 mindestens dann eingeklemmt
werden, wenn sie sich in der Schließstellung gegenüber der Leitung befindet. Sie kann aber auch zur Bewegung
zwischen der Schließstellung und der geöffneten Stellung freigegeben werden.
Die axiale Bewegung der Hülse 24 ist durch die Anordnung von zwei Gleitdichtungen 38 erleichtert, die mit der Außenseite
des Leitungsabschnitts 20 in Eingriff stehen.
Um die Hülse 24 axial bewegen zu können, ist sie an dem die Dichtung 25 tragenden Flansch 23 gegenüberliegenden Ende
mit einem ringförmigen Flansch 28 versehen, und zwischen diesem Flansch 28 und dem Leitungsabschnitt 20 wirkt eine
Steuervorrichtung 50.
Die Steuervorrichtung weist einen Ring 51 auf, der den Leitungsabschnitt
20 außen mit Abstand umgibt. Am Ring 51 ist an einer Seite eine Vielzahl nach innen weisender Platten
52 vorgesehen, die an ihren inneren Enden in eine ringförmige, im Querschnitt rinnenartige Spur 53 eingreifen. Auf
diese Weise ist der Ring 51 in ümfangsrichtung gegenüber dem Leitungsabschnitt 20 bewegbar.
An seiner entgegengesetzten Seite trägt der Ring 51 eine Vielzahl von Blöcken 54, die jeweils einen geformten Flansch
55 darstellen, der im Abstand vom Ring 51 nach innen in Richtung zum Leitungsabschnitt 20 weist.
Jeder Flansch 55 hat einen Mittelbereich 56, der sich in einer Ebene parallel zu der des Ringes 51 erstreckt, sowie
Endbereiche 57 und 58, die in Richtung vom Ring 51 weg geneigt sind, wie am deutlichsten in Fig. 2 erkennbar. Die
radial nach innen weisende Fläche 59 jedes Flansches 55 hat gekrümmte Gestalt, wobei der Krümmungsmittelpunkt mit der
Mittellinie der vom Leitungsabschnitt 20 bestimmten Leitung zusammenfällt.
Die Flansche 55 dienen als Nocken, die mit Nockenfolgegliedern in Form von axial ausgerichteten Klötzen zusammenwirken,
die am ringförmigen Flansch 28 abgestützt sind und durch öffnungen in der Stirnplatte 21 des Gehäuses unter
Zwischenschaltung geeigneter Dichtungsanordnungen hindurchragen. In jedem Klotz ist ein radial nach außen weisender
Schlitz 48 ausgebildet, in den der entsprechende Flansch hineinragt. An den entgegengesetzten Seiten des Schlitzes
sind zum Eingriff mit den entgegengesetzten Seiten des entsprechenden Flansches 55 Kugellager 47 vorgesehen.
Im Betrieb ist der Ring 51 mittels einer nachfolgend noch näher zu beschreibenden Einrichtung zwischen einer Endstellung,
bei der der Endbereich 57 jedes Flansches im Schlitz 48 des entsprechenden Klotzes angeordnet ist, und einer weiteren
Endstellung drehbar, bei der der Endbereich 58 des Flansches sich in einem solchen Schlitz befindet. Die Auswirkung
dieser Drehbewegung ist in Fig. 5A bis 5C gezeigt. Wenn die Ventilplatte 40 sich in Schließstellung befindet,
tritt der Endbereich 57 jedes Flansches in den Schlitz 48 des entsprechenden Klotzes 49 ein, und die Hülse 24 befindet
sich in der in Fig. 5A gezeigten Stellung, bei der die Dichtung 25 mit der Ventilplatte 40 in Eingriff steht und
sie gegen die entgegengesetzte Dichtung 35 preßt. Wenn der Ring 51 gedreht wird, um den Mittelbereich 56 jedes Flansches
mit dem Schlitz 48 auszurichten, wird die Hülse 24 in die in Fig. 5B gezeigte Stellung zurückgezogen, bei der die
Dichtung 25 vom Ende des Leitungsabschnitts 20 neben dem Spalt 15 zurückgezogen wird, so daß sie die Ventilplatte
freigibt, die sich infolgedessen in ihre geöffnete Stellung bewegen kann.
Bei fortgesetzter Drehbewegung des Ringes 51, die die Bewegung
der Ventilplatte 40 in ihre geöffnete Stellung begleitet, wird der Endbereich 58 des Flansches in dem Schlitz
bewegt, wenn die Ventilplatte ihre voll geöffnete Stellung erreicht. Die Hülse 24 wird dabei in Richtung vom Ring 51
weg bewegt, bis sie die in Fig. 5C gezeigte Stellung erreicht,
bei der die Dichtung 25 mit der Stirnplatte 11 und die Dichtung 35 mit dem ringförmigen Flansch 23 in Eingriff steht.
Es ist ersichtlich, daß in diesem Zustand die Leitung unbehindert frei ist, und daß der Spalt 15 von einer doppelten
Umfangsdichtung umgeben ist.
Die Ventilplatte 40 hat einen Hauptteil 41, dessen Größe ausreicht, um die Leitung zu blockieren, sowie einen Verlängerungsteil
42. Der Verlängerungsteil 42 sitzt fest auf einer der Betätigung dienenden Welle 43, so daß die Ventilplatte
40 beim Drehen der Welle um ihre Längsachse aus einer Schließstellung, bei der sie um eine Linie 44 zentriert ist,
in eine Öffnungsstellung schwenken kann, bei der sie um eine Linie 45 zentriert ist. Das Gehäuse 30 kann mit inneren Führungen
für den radial äußersten Teil der Ventilplatte 40 über dessen Bewegungsbereich hinweg versehen sein, wie in
Fig. 3 mit 46 angedeutet.
Die Bewegung der Ventilplatte zwischen den genannten Stellungen und die damit koordinierte Bewegung des Ringes 51
wird mittels einer Betätigungsvorrichtung 60 bewirkt.
Die Betätigungsvorrichtung 60 weist einen hydraulischen oder pneumatischen Stößel oder Kolben 61 mit einem Zylinder 62
auf, der, wie bei 63 gezeigt, an einem vom Gehäuse 30 getragenen Stützglied 33 angelenkt ist. Ferner weist die Betätigungsvorrichtung
eine Kolbenstange 64 auf, die an ihrem äußeren Ende an einem insgesamt dreieckigen Hebel 65 angelenkt
ist, der auf der Welle 43 fest sitzt, die die Ventilplatte 40 abstützt. Der Hebel 65 trägt eine Rolle 66, die
in einen Schlitz 67 eingreift, der in einer am Ring 51 fest angebrachten Platte 68 ausgebildet ist, die sich vom Ring
radial nach außen erstreckt. Wenn die Ventilplatte 40 ihre Schließstellung einnimmt, befindet sich die Rolle 66 am äusseren
Ende des Schlitzes 67 und die Kolbenstange 64 in eingefahrener Stellung, was alles aus Fig. 3 hervorgeht. Wenn
der Stößel oder Kolben 61 betätigt wird, bewegt sich die Kolbenstange 64 nach außen, um den Hebel 65 um die Achse der
Welle 43 zu schwenken. Die Rolle 66 folgt also einer gekrümmten Bahn, wodurch sie zum inneren Ende des Schlitzes
67 und zurück zum äußeren Ende gelangt und dabei die Platte
68 veranlaßt/ in einem Bogen, der um die Mittellinie der Leitung zentriert ist in Fig. 3 gesehen entgegen dem Uhrzeigersinn
zu wandern. Auf diese Weise wird der Ring 51 um ein entsprechendes Winkelausmaß gedreht, welches der Bewegung
der geformten Flansche 55 durch die Schlitze 48 entspricht.
Gleichzeitig schwenkt die auf der Welle 43 abgestützte Ventilplatte
40 aus der Schließstellung, die um die Linie 44 zentriert ist, in die voll geöffnete Stellung, die um die
Linie 45 zentriert ist. Die Welle 43 trägt vorzugsweise auch ein Gegengewicht 69 und eine Nockenplatte 70 zum Betätigen
von zur Steuerung vorgesehenen Mikroschaltern 71.
Um dem Ring 51 einen Grad an Bewegung gegenüber der Ventilplatte 40 zu geben, damit die weitere Bewegung des Ringes,
wenn die Ventilplatte ihre Schließstellung erreicht hat, bewirken kann, daß auf die Ventilplatte Klemmdruck ausgeübt
wird, kann die Welle 43 in Form von zwei axial getrennten Stummelwellen ausgebildet sein, die durch eine Torsionsfeder
miteinander verbunden sind. Auf diese Weise kann Klemmdruck auf die Ventilplatte ausgeübt oder freigegeben werden,
ohne daß die Ventilplatte einer Kraft ausgesetzt ist, die bestrebt ist, sie seitlich zu bewegen.
Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel stehen die Dichtungen
25 und 35 mit den beiden Flächen der Ventilplatte in Eingriff, wenn diese sich in Schließstellung befindet,
so daß stromaufwärts und stromabwärts liegende Bereiche der Leitung um den Spalt 15 herum abgedichtet sind. Es kann
aber unter gewissen Umständen ausreichend sein, lediglich an einer Seite der Ventilplatte einen dichtenden Eingriff
vorzusehen, so daß nur der stromaufwärts oder der stromabwärts liegende Bereich der Leitung zwangsläufig abgedichtet
wird. In diesem Fall kann entweder die Dichtung 25 oder die
Dichtung 35 fehlen. Gemäß einer weiteren Alternative könnte die Dichtung oder jede Dichtung an der Ventilplatte 40
statt an den von der Stirnplatte 11 und dem ringförmigen
Flansch 23 gebildeten Rahmengliedern vorgesehen sein.
Es ist zwar erwünscht, daß das Gehäuse 30 ein abgedichtetes Gehäuse aufweist, um das Entweichen von Fluid oder eines
sonstigen Strömungsmittels aus der Anlage zu verhindern, wenn die Schieber- oder Ventilplatte bewegt wird; aber in
manchen Fällen kann es unnötig sein, ein abgedichtetes Gehäuse vorzusehen. Wenn z. B. das Absperrorgan in einer Rohrleitung
vorgesehen ist, durch die lediglich Luft gefördert wird, kann ein solches Gehäuse ganz fehlen.
Die Steuervorrichtung 50 und die Betätigungsvorrichtung 60 werden hier mittels eines einzigen Stößels oder Kolbens betätigt;
aber es wäre auch möglich, getrennte Betätigungsvorrichtungen vorzusehen, deren Arbeitsweise dann z. B.
elektrisch oder mechanisch zu koordinieren wäre.
Das anhand von Fig. 1 bis 5 erläuterte Ausführungsbeispiel betrifft ein Plattenventil, dessen Platte zwischen Stellungen
bewegbar ist, bei denen sie die Leitungsabschnitte schneidet oder seitlich einen Abstand von denselben hat.
Es ist klar, daß ohne weiteres eine solche Abwandlung möglich ist, daß sich ein Absperrorgan der Brillenart ergibt.
In diesem Fall kann die Platte z. B. halbkreisförmige Gestalt haben und mit einer öffnung versehen sein, die im
wesentlichen den Innenabmessungen der Leitungsabschnitte 10 und 20 entspricht und zwischen einer Stellung bewegbar ist,
bei der die öffnung mit den Leitungsabschnxtten fluchtet, und einer anderen Stellung, bei der die öffnung völlig ausserhalb
der Leitungsabschnitte liegt. Die Dichtungen 25, 35 würden dann mit der Ventilplatte sowohl in geöffneter als
auch in geschlossener Stellung in Eingriff stehen und die Platte einklemmen, während der Eingriff bei der Bewegung der
Ventilplatte von der einen Stellung zur anderen gelöst wäre.
Es wäre auch möglich, eine vollkommen kreisförmige Verschlußplatte,
die z. B. zwei einander diametral gegenüberliegende Öffnungen hätte, und zwei Sätze von Leitungsabschnitten zu
benutzen, so daß zwei getrennte parallele Leitungen gleichzeitig zu steuern wären. Wenn dabei zwei öffnungen nahe beisammen
vorgesehen wären, könnte die Ventilplatte in vier verschiedene Stellungen gebracht werden, eine, bei der beide
Leitungen geschlossen sind, eine bei der eine erste Leitung geschlossen und eine zweite Leitung offen ist, eine weitere,
bei der die erste Leitung offen und die zweite Leitung geschlossen ist, und schließlich eine Stellung, bei der beide
Leitungen offen sind.
Bei dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Ventilplatte 40 um die Achse der Welle 43 drehbar. Es wäre aber
auch möglich, eine Ventilplatte vorzusehen, die linear bewegbar ist. Eine rechteckige Gleitplatte könnte dann z. B.
mittels eines Rahmens abgestützt sein, der vier Wellen trägt, die sich durch in der Nähe der Ecken der Platte ausgebildete
öffnungen erstrecken, um eine begrenzte axiale Bewegung zu ermöglichen.
Bei den vorstehend erwähnten Ausführungsbeispxelen kann die Dämpferplatte eine begrenzte axiale Bewegung durchführen,
so daß sie während ihrer Bewegung zwischen der geöffneten und der geschlossenen Stellung entweder völlig außer
Berührung mit dem Dichtring oder den Dichtringen ist oder zumindest ohne nennenswerte Kraft mit ihm bzw. ihnen in
Eingriff steht. Bei dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel
ist das bewegliche Rahmenglied, welches den ringförmigen Flansch 23 aufweist, für die Bewegung der Ventilplatte
40 gegen die äußere Dichtung 35 verantwortlich. Die Erfindung ist aber auch bei AbsperrOrganen anwendbar, bei denen
eine Platte axial bewegbar ist, um mit einem inneren Sitz in der Leitung in Eingriff zu treten. In diesem Fall können,
wie in Fig. 6 gezeigt, ein oder mehrere federnd angeordnete Dichtringe 125, 135, die den Dichtungen 25, 35 ähnlich sein
können, um den Umfangsrand einer Fläche einer axial beweg-
baren Ventilplatte 140 und/oder auf der Fläche eines gegenüberliegenden,
in einem Leitungsabschnitt 110 vorgesehenen Umfangssitzes 111 angebracht sein. Auf diese Weise ist die
axiale Bewegung weniger kritisch, die die Platte ausführen muß. Eine seitliche Bewegung der Ventilplatte 140 in die
Leitung und aus der Ausrichtung mit der Leitung wird durch Schwenken der Platte um eine Achse parallel zur Achse der
Leitung erreicht, und zu diesem Zweck kann die Platte von einem radialen Arm 142 abgestützt sein, der auf einer außerhalb
des Querschnitts der Leitung angeordneten Welle 143 angebracht ist. Die Welle 143 trägt einen Kragen 144, der auf
der Welle verkeilt ist und eine schräge Fläche 145 bietet, mit der eine komplementäre schräge Fläche 146 eines drehbaren
Kragens 147 in Eingriff steht, welcher unter Federbelastung in diesen Eingriff vorgespannt ist. Bei der Benutzung
wird der drehbare Kragen 147 mittels einer beliebigen Einrichtung gedreht, beispielsweise mittels eines Betätigungshebels
141, und die Federbelastung bietet einen ausreichenden Reibungskontakt mit dem auf der Welle 143 verkeilten
Kragen 144, um die Welle zu drehen und dadurch die Ventilplatte 140 in Ausrichtung mit der Leitung zu schwenken.
Durch Anordnen eines Anschlags, der eine seitliche Bewegung der Ventilplatte 140 verhindert, wenn diese mit dem Sitz
111 ausgerichtet ist, bewirkt das weitere Drehen des drehbaren Kragens 147 eine steuerkurvenartige Wirkung auf den
Kragen 144, wodurch die Welle 143 axial verlagert wird und die Ventilplatte 140 in abdichtenden Eingriff mit dem Sitz
111 bringt.
- Leerseite -
Claims (14)
1. Absperrorgan mit einer Platte, die gegenüber einem von dem Absperrorgan begrenzten Leitungsabschnitt zwischen
einer geöffneten und einer geschlossenen Stellung seitlich bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet , daß an oder im Zusammenwirken
mit der Platte (40) federnd nachgiebige Dichtungseinrichtungen (25, 35) vorgesehen sind, und daß entweder die
Platte (40) oder die Dichtung (25) in axialer Richtung gegenüber dem Leitungsabschnitt (10, 20) bewegbar ist und eine
Umfangsdichtung bildet, die zwischen der Platte und der Leitung wirksam ist.
2. Absperrorgan nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß die Dichtungseinrichtung (25, 35) mit den beiden Flächen der Platte (40) so
in Eingriff steht, daß sie die Platte einklemmt und mit beiden Flächen Umfangsdichtungen bildet, wenn sich die Platte
(40) in ihrer geschlossenen Stellung (44) befindet.
3. Absperrorgan nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet , daß die Dichtungs-
einrichtung (25, 35) nur mit einer Fläche der Platte (40) in Eingriff steht.
4. Absperrorgan nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet , daß die Platte so angeordnet ist, daß sie zwischen der Dichtungseinrichtung an
einer Fläche und einem festen Anschlag an der anderen Fläche einklemmbar ist.
5. Absperrorgan nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet , daß die Dichtungseinrichtung
(25, 35) wirksam ist, wenn sich die Platte (40) in ihrer geöffneten Stellung (45) befindet, und eine Umfangsdichtung
um den Leitungsabschnitt (10, 20) bildet.
6. Absperrorgan mit einer Platte, die gegenüber einem von dem Absperrorgan begrenzten Leitungsabschnitt seitlich
bewegbar ist,
ge kennzeichnet durch eine Einrichtung (50, 24, 25, 35), die die Platte in einer Stellung außerhalb des Leitungsabschnitts
(10, 20) einklemmt und eine federnd nachgiebige Dichtung bildet, die zwischen der Platte (40) und dem
Leitungsabschnitt (10, 20) mindestens an einer Fläche der Platte wirksam ist.
7. Absperrorgan nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet , daß die Platte mit einer öffnung versehen und zwischen einer geöffneten und
einer geschlossenen Stellung (45, 44) gegenüber einer öffnung (15) bewegbar ist, die von zwei axial im Abstand voneinander
angeordneten Rahmengliedern (11, 23) gemeinsam begrenzt ist, wobei die Klemmeinrichtung (50, 24, 25, 35) so
angeordnet ist, daß sie mit den beiden Flächen der Platte in der öffnungs- und Schließstellung (45, 44) in Eingriff
steht.
8. Absperrorgan nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet , daß die Platte (40)
in einen und aus einem Spalt (15) bewegbar ist, der von
zwei axial im Abstand voneinander angeordneten Rahmengliedern (11, 23) gemeinsam begrenzt ist, wobei die Klemmeinrichtung
(50, 24, 25, 35) so angeordnet ist, daß sie mit der Platte (40) nur in Schließstellung (44) in Eingriff
steht.
9. Absperrorgan mit einer Ventilplatte, die gegenüber einer von zwei axial im Abstand voneinander angeordneten
Rahmengliedern gemeinsam begrenzten öffnung zwischen einer offenen und einer geschlossenen Stellung bewegbar ist,
dadurch gekennzeichnet , daß mindestens eines der Rahmenglieder (11, 23) eine federnd nachgiebige Dichtungseinrichtung
(25, 35) trägt, die so angeordnet ist, daß sie mit der Ventilplatte (40) in Eingriff tritt, und daß
mindestens eines der Rahmenglieder (23) zu dem anderen und von dem anderen Rahmenglied (11) in Richtung quer zur Bewegungsrichtung
der Ventilplatte (40) bewegbar ist.
10. Absperrorgan nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet , daß die Dichtungseinrichtung (25, 35) so angeordnet ist, daß sie wahlweise
mit dem einen oder anderen der Rahmenglieder (11, 23) oder mit der Ventilplatte (40) je nach der Stellung derselben
in Eingriff tritt.
11. Absperrorgan nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet , daß die Ventilplatte brillenartig ist, und daß die Dichtungseinrichtung (25, 35)
so angeordnet ist, daß sie mit der Ventilplatte in der öffnungs- und in der Schließstellung in Eingriff tritt.
12. Absperrorgan nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß beide Rahmenglieder
(11, 23) federnd nachgiebige Dichtungseinrichtungen
(35, 25) tragen, so daß bei ihrer Anordnung in einem Leitungsabschnitt
(10, 20), in dem das Absperrorgan vorgesehen ist, die Leitung an beiden Seiten der Ventilplatte (40) ab-
gesperrt ist, wenn sich die Platte in Schließstellung (44) befindet.
13. Absperrorgan nach einem der vorhergehenden Ansprüche ,
dadurch gekennzeichnet , daß eine einzige Betätigungsvorrichtung (60) vorgesehen ist, die sowohl die
seitliche Bewegung der Ventilplatte (40) gegenüber dem Leitungsabschnitt (10, 20) als auch die nötige axiale Bewegung
zum Herstellen des abdichtenden Eingriffs zwischen der Ventilplatte und der Leitung steuert und synchronisiert.
14. Absperrorgan nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet , daß die Betätigungseinrichtung (60) ein Betätigungsglied (51) aufweist, welches
einen ersten Bewegungsbereich, bei dem die Ventilplatte (40) zwischen der öffnungs- und Schließstellung (45, 44) bewegbar
ist, und mindestens einen weiteren Bewegungsbereich über den ersten Bereich hinaus hat, bei dem die axiale Bewegung ohne
weitere Bewegung der Ventilplatte bewirkt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB848418349A GB8418349D0 (en) | 1984-07-18 | 1984-07-18 | Valve |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3525685A1 true DE3525685A1 (de) | 1986-01-30 |
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ID=10564089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853525685 Withdrawn DE3525685A1 (de) | 1984-07-18 | 1985-07-18 | Absperrorgan |
Country Status (4)
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| US (1) | US4679768A (de) |
| DE (1) | DE3525685A1 (de) |
| GB (1) | GB8418349D0 (de) |
| ZA (1) | ZA855441B (de) |
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- 1984-07-18 GB GB848418349A patent/GB8418349D0/en active Pending
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- 1985-07-18 DE DE19853525685 patent/DE3525685A1/de not_active Withdrawn
- 1985-07-18 US US06/756,232 patent/US4679768A/en not_active Expired - Fee Related
- 1985-07-18 ZA ZA855441A patent/ZA855441B/xx unknown
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| GB8418349D0 (en) | 1984-08-22 |
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Legal Events
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