DE3524074C2 - - Google Patents
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum
Befestigen einer Schlauchschelle auf einem Schlauch,
bevor der Schlauch zusammen mit der auf dem Schlauch
vormontierten Schelle auf einen Rohrstutzen oder der
gleichen, insbesondere den eine Halterippe aufweisenden
Rohrstutzen des Kühlers einer Verbrennkraftmaschine,
geschoben und die einen Spannverschluß an einem Schellen
band aufweisende Schelle gespannt wird, wobei die Befe
stigungsvorrichtung einen stoffschlüssig mit dem Schlauch
verbundenen, eine radiale Aufweitung des Schlauches
zulassenden Halteteil mit einem dem Außendurchmesser
des Schlauches entsprechenden Innendruchmesser aufweist
und den Zugang zur Betätigung des Spannverschlusses
freifläßt.
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (US-PS 33
65 218) ist das Schellenband über etwa ein Viertel seines
Umfangs mit einem Schlitz versehen, durch den der Halte
teil hindurchgeführt und am Schlauch festgeklebt ist.
In dem geschlitzten Bereich liegt das Schellenband mithin
nicht über seine ganze Breite auf dem Schlauch auf.
Dies führt zu einer verminderten Dichtwirkung. Darüber
hinaus ist das Schellenband in dem geschlitzten Bereich
geschwächt. Ein Aufschieben des Schlauches mit vormon
tierter Schelle auf einen Rohrstutzen durch einen Roboter
würde auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen, weil dessen
Greifer auch an der noch nicht gespannten Schelle an
greifen müßte, so daß die Gefahr einer Verkantung der
Schelle auf dem Schlauch beim Aufschieben auf den Rohr
stutzen besteht und ein in seiner Lage vorprogrammiertes
Spannwerkzeug nicht lagerichtig mit dem Spannverschluß
in Eingriff gebracht werden kann.
Aus der US-PS 34 24 482 ist eine Steckkupplung zum Ver
binden der Enden zweier Rohre bekannt, die eine Muffe
aus elastischem Materil mit zwei im Muffenmaterial
eingebetteten Schneckengewindeschellen aufweist. Auf
der Außenseite der Muffe sind die Spannverschlüsse der
Schneckengewindeschellen aufnehmende Gehäuse angeformt,
die einen Zugang zum Spannverschluß freilassen. Hierbei
erschwert die Einbettung der Schellen im Muffenmaterial
das Spannen der Schellen, weil die Schellenbänder nur
begrenzt in dem Muffenmaterial verschiebbar sind. Darüber
hinaus ist das Einbetten der Schellen im Muffenmaterial
bei gleichzeitiger Anformung der Gehäuse ein aufwendiges
Herstellungsverfahren. Sodann ist der Spannbereich der
Schellen aufgrund der Einbettung der Schellenbänder
im Muffenmaterial stark eingeschränkt. Zum Festklemmen
eines Schlauches auf einem Rohrstutzen wäre eine solche
Steckkupplung aufgrund der Nachgiebigkeit des Muffen
materials ungeeignet.
Aus der US-PS 26 28 134 ist ein C-förmiger Schutzring
für Bohrrohre bekannt, der aus Gummi besteht, in dem
eine spannbare Schelle eingebettet ist. Der Spannver
schluß liegt in einer von außen zugänglichen Ausnehmung
des Schutzrings. Prinzipiell treffen hier die gleichen
Schwierigkeiten wie bei der zuvor geschilderten Steck
kupplung zu, wobei die C-Form des Schutzrings darüber
hinaus eine weitere Beeinträchtigung der Dichtwirkung
ergeben würde, wollte man einen derartigen Schutzring
zum Festspannen eines Schlauches auf einem Rohrstutzen
verwenden.
Die DE-OS 27 21 090 zeigt eine Schelle zum Befestigen
eines Schlauches auf einem Rohrstutzen mit einem den
Schlauch umgebenden Schutzring, der einen radialen Durch
bruch zur Durchführung des Spannverschlusses der Schelle
aufweist. Der Schutzring besteht aus verhältnismäßig
steifem Material und erschwert daher in erheblichem
Maße das Aufschieben des Schlauches mitsamt Schutzring
und Schelle auf den eine Halterippe aufweisenden Rohr
stutzen. Der Schutzring ist auf dem Schlauch verdrehbar
und gewährleistet daher keine hinreichende Lagesicherung
der Schelle, um sie mittels eines Roboters selbsttätig
zu spannen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Be
festigungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art anzugeben,
die bei einfachem Aufbau eine höhere Sicherheit gegen
eine Lagerveränderung der der Befestigung des Schlauches
auf dem Rohrstutzen dienenden Schlauchschelle vor und
bei dem Aufschieben des Schlauches auf den Rohrstutzen
bietet, ohne das Aufschieben des Schlauches mitsamt
Schlauch und Befestigungsvorrichtung auf den Rohrstutzen
zu erschweren und die Dichtwirkung der Schelle zu beein
trächtigen.
Gemäß der Erfindung ist diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß der Halteteil als radial dehnbarer Haltering ausge
bildet ist und ein zur Innenseite des Halterings offenes
Aufnahmeloch für den Spannverschluß aufweist, das mit
einem auf der Außenseite des Halterings liegenden Zugang
zum Spannverschluß in Verbindung steht, und daß das
Schellenband auf der Innenseite des Halterings verläuft
und die Breite des Halterings größer als die des Schel
lenbandes ist.
Der Haltering hat eine verhältnismäßig einfachen Aufbau.
Die Schlauchschelle läßt sich leicht mit ihrem Spannver
schluß von der Innenseite des Halterings her in das
Aufnahmeloch einführen. Wenn dann nach Aufschieben von
Haltering und Schlauchschelle auf den Schlauch der Halte
ring stoffschlüssig mit dem Schlauch verbunden ist,
ist die Schlauchschelle durch den Haltering mit hoher
Sicherheit auf dem Schlauch fixiert, da die stoffschlüs
sige Verbindung keine Verdrehung des Halterings auf
dem Schlauch und der formschlüssige Eingriff des Spann
verschlusses der Schlauchschelle in das Aufnahmeloch
des Halterings keine Drehung oder Axialverschiebung
der Schlauchschelle auf dem Schlauch zuläßt. Die
Schlauchschelle kann daher in einer vorbestimmten Dreh
winkellage auf dem Schlauch vormontiert werden, so daß
nicht nur das Aufschieben des Schlauches mitsamt der
Schlauchschelle auf den Rohrstutzen, sondern auch das
Spannen der Schlauchschelle leicht mittels eines Roboters
durchführbar ist. Die Dehnbarkeit des Halterings er
leichtert das Aufschieben des Schleuches auf den Rohr
stutzen, insbesondere, wenn dieser mit einer Halterippe
versehen ist. Sodann wirkt die Spannkraft der Schelle
unmittelbar auf den Schlauch, so daß dieser nicht nur
dicht am Rohrstutzen festgeklemmt werden kann,
sondern auch hohen Axialkräften standhält.
Wenn der Spannverschluß der Spannschelle eine Spann
schraube aufweist, kann das Aufnahmeloch eine sich in
Richtung der Spannschraubenachse durchgehend nach außen
erstreckende Erweiterung zur Durchführung eines Schrau
bendrehers aufweisen. Auch eine solche Spannschelle,
z. B. eine Schneckengewindeschelle, läßt sich dann leicht
durch einen vorprogrammierten automatischen Schrauben
dreher eines Roboters spannen, unabhängig davon, ob
die Spannschraube einen Mehrkantkopf und/oder einen
Schraubenschlitz aufweist. Weil auch bei einer
Serienfertigung die Spannverschüsse stets die gleiche
vom Schraubendreher angefahrene Ausgangslage einnehmen.
Sodann kann sich das Aufnahmeloch um einen die radia
len Abmessungen des Spannverschlusses übersteigenden
Betrag von der Innen- zur Außenseite des Halterings
erstrecken. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß
der Spannverschluß nicht in störender Weise über den
äußeren Umfang des Halterings hinausragt.
Vorzugsweise ist ferner dafür gesorgt, daß der Halte
ring auf der dem Aufnahmeloch diametral gegenüberlie
genden Seite einen Durchführungsschlitz für die Spann
schelle aufweist. Dieser Durchführungsschlitz erleichtert
das Einführen der Schlauchschelle in den Haltering,
so daß der Spannverschluß der Schlauchschelle in das
Aufnahmeloch eingreift.
Ferner kann der Haltering an seiner Außenseite mit we
nigstens einer mit einem Greifwerkzeug formschlüssig
in Eingriff bringbaren, die Lage des Halterings relativ
zum Greifwerkzeug sichernden Einrichtung versehen sein.
Dieses Greifwerkzeug kann durch einen Roboter betätigt
werden, um den Haltering mitsamt dem Schlauch auf den
Rohrstutzen aufzuschieben und gleichzeitig beim Spannen
der Schlauchschelle, insbesondere wenn diese eine Spann
schraube aufweist, eine Verdrehung des Halterings unter
Tordierung des Schlauches, wenn dieser keine hohe Tor
tionssteifigkeit aufweist, verhindern.
Bei der Lagesicherung kann es sich um einen radialen
Vorsprung handeln, der in eine entsprechende Ausnehmung
des Greifwerkzeugs eingreift.
Stattdessen ist es aber auch möglich, daß die Lage
sicherung eine Vertiefung aufweist, in die ein ent
sprechender Vorsprung des Greifwerkzeugs eingreift.
Der Haltering kann Gummi oder Kunststoff aufweisen,
und die stoffschlüssige Verbindung kann durch Kleben
hergestellt sein. Diese Ausbildung ermöglicht eine ein
fache Herstellung des Halterings und ein einfaches Ver
binden des Halterings mit dem Schlauch.
Sodann kann der Haltering auf seiner vom Schlauchende
abgewandten Seite einen axialen Verlängerungsabschnitt
mit axialen
Schlitzen aufweisen. Wenn der geschlitzte Verlänge
rungsabschnitt an der in bezug auf die Aufschubrich
tung des Schlauches auf den Rohrstutzen hinteren
Seite des Halterings ausgebildet ist und der Rohrstut
zen auf seiner Außenseite eine umlaufende Halterippe
aufweist, können die zwischen den Schlitzen liegenden
axialen Stege des Schlauchmaterial im Bereich der
Halterippe übergreifen, wobei sie einerseits aufgrund
ihrer Eigenelastizität leicht radial nach außen
gespreizt werden und andererseits den Schlauch zur
besseren Abdichtung elastisch gegen die Halterippe
drücken.
Außerdem kann der Haltering einen radial nach innen
ragenden Flansch zur Anlage an der Stirnseite des
Schlauches aufweisen. Dieser Flansch definiert durch
einen Anschlag an der Stirnseite des Schlauches
die axiale Endlage von Haltering und Schlauchschelle
beim Aufschieben auf den Schlauch.
Die Erfindung und ihre Weiterbildung werden nach
stehend anhand der Zeichnung bevorzugter Ausführungs
beispiele näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine erfindungsgemäße
Befestigungsvorrichtung mit einer darin einge
setzten Schlauchschelle,
Fig. 2 eine Seitenansicht einer Verbindung eines
Rohrstutzens eines Kühlers einer Verbrennungs
kraftmaschine mit einem Schlauch, der mit
der erfindungsgemäßen Befestigungsvorrichtung
nach Fig. 1 versehen ist, teilweise im Axial
schnitt,
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein zweites Ausfüh
rungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Befesti
gungsvorrichtung mit der darin eingesetzten
Schlauchschelle,
Fig. 4 die Seitenansicht einer Verbindung eines Rohr
stutzens eines Kühlers einer Verbrennungs
kraftmaschine mit einem Schlauch, der mit der
Befestigungsvorrichtung nach Fig. 3 versehen
ist, teilweise im Axialschnitt.
Die Befestigungsvorrichtung nach den Fig. 1 und 2 besteht
aus einem Haltering 1 aus Gummi oder Kunststoff mit
einem zur Innenseite des Halterings 1 offenen Aufnahme
loch 2 für den Spannverschluß 3 einer Schlauchschelle
4 in Form einer Schneckengewindeschelle. Das Aufnahmeloch
2 hat einen Zugang 5 auf der radial äußeren Seite des
Halterings 1 zum Spannverschluß 3 in Form einer sich
in Richtung der Achse einer Spannschraube 6 des Spannver
schlusses 3 erstreckenden Erweiterung. Die Spannschraube
6 erstreckt sich in ein Gehäuse 7 des Spannverschlus
ses 3 und greift mit ihrem Gewinde in durch Schlitze
oder Einprägungen gebildete Gewindeabschnitte in dem
einen Endabschnitt eines Schellenbandes 8 ein, das mit
seinem anderen Endabschnitt im Gehäuse 7 befestigt ist.
Der mit dem Gewinde des Spannschraubenschaftes in Ein
griff stehende Endabschnitt des Schellenbandes 8 ist
dagegen relativ zum anderen Endabschnitt in Umfangsrich
tung der Schneckengewindeschelle 4 verschiebbar, wobei
sich die beiden Endabschnitte überlappen. Durch die
Erweiterung 5 des Aufnahmelochs 2 hindurch ist die Spann
schraube 6 von außen für einen Schraubendreher zugäng
lich.
Obwohl es möglich ist, die Schneckengewindeschelle 4
schräg von der einen oder anderen Seite ihrer Ringöffnung
her mit dem Spannverschluß 3 voran in den
Haltering 1 einzuführen, so daß das Aufnahmeloch 2 den
Spannverschluß 3 aufnimmt und das Schellenband 8 in
der Ringöffnung des Halterings 1 anliegt, weist der
Haltering auf seiner dem Aufnahmeloch 2 diametral gegen
überliegenden Seite einen Durchführungsschlitz 9 für
die Spannschelle 4 auf. Die Spannschelle 4 kann daher
mit dem Spannverschluß 3 voran durch den Durchführungs
schlitz 9 hindurch leicht in den Haltering 1 eingeführt
werden.
Nach der Erfindung der Schlauchschelle 4 in den Halte
ring 1 wird dieser zusammen mit der Schelle 4 so weit
auf einen Schlauch 10 geschoben, daß seine eine Seite
mit der Stirnseite des Schlauches 10 fluchtet, wie es
in Fig. 2 dargestellt ist. Dann wird der Haltering 1
mit seinen außerhalb der Schelle 4 liegenden inneren
Ringflächenbereichen 11 und 12 stoffschlüssig, vorzugs
weise durch Schweißen oder Kleben, mit dem Schlauch
10 verbunden.
Danach wird der Schlauch 10 zusammen mit dem Haltering
1 und der Schlauchschelle 4 über einen Rohrstutzen 13
des Kühlers 14 einer Verbrennungskraftmaschine geschoben,
und zwar bis über eine außen am Rohrstutzen 13 umlaufende
Halterippe 15 hinweg, wie es in Fig. 2 dargestellt ist.
Nach dem Aufschieben auf den Rohrstutzen 13 wird die
Schlauchschelle 4 durch Anziehen der Spannschraube 6
gespannt.
Das Aufschieben des Schlauches 10 mit Haltering 1 und
Schlauchschelle 4 auf den Rohrstutzen 13 und das Anziehen
der Spannschraube 6 kann leicht durch einen Roboter
durchgeführt werden, da die Lage der Schlauchschelle
4 durch das Aufnahmeloch in Umfangsrichtung relativ
zum Schlauch 10 fixiert ist. Zur
weiteren Drehsicherung und Erleichterung des Aufschie
bens ist der Haltering 1 mit eingeformten Vorsprüngen
16 versehen, die in entsprechende Vertiefungen in
den Hälften eines zangenartigen Greifers des Roboters
eingreifen können.
Die radiale Tiefe des Aufnahmeloches 2 ist größer
als die radiale Höhe des Spannverschlusses 3, so
daß dieser nicht über den Umkreis des Halterings 1
in hinderlicher Weise hinausragt.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 unter
scheidet sich von dem Ausführungsbeispiel nach den
Fig. 1 und 2 im wesentlichen nur dadurch, daß die
das Schellenband 8 aufnehmende Ringöffnung des Halte
rings 1′ nicht konzentrisch, wie bei dem Ausführungs
beispiel nach den Fig. 1 und 2, sondern exzentrisch
zum Umkreis des Halterings 1 ausgebildet ist, so
daß der Durchführungsschlitz 9′ eine geringere radia
le Tiefe als der Durchführungsschlitz 9 aufweist.
Dadurch ergibt sich gegenüber dem ersten Ausführungs
beispiel eine Materialersparnis. Eine weitere Mate
rialersparnis ergibt sich dadurch, daß anstelle
der Vorsprünge 16 Vertiefungen 16′ im Haltering 1′
ausgebildet sind, in die entsprechende Vorsprünge
von Greifern eines Roboters zur Axial- und Drehsiche
rung des Halterings 1′ eingreifen können.
Sodann ist der Haltering 1′ auf seiner einen Seite
mit einem axialen Verlängerungsabschnitt 17 versehen,
der axiale Schlitze 18 aufweist. Der Verlängerungsab
schnitt 17 erstreckt sich in Axialrichtung über
denjenigen Abschnitt des Schlauches 10 hinweg, der
die Halterippe 15 übergreift, wobei die Stege zwi
schen den Schlitzen 18 den Schlauch 10 aufgrund
ihrer Eigenelastizität unter Vorspannung gegen die
Halterippe 15 drücken.
Sodann ist der Haltering 1′ auf seiner dem Verlänge
rungsabschnitt gegenüberliegenden Seite mit einem
radial nach innen ragenden Flansch 19 versehen,
so daß sich der Flansch 19 beim Aufschieben des
Halterings 1′ auf den Schlauch 10 an dessen Stirn
seite anlegt und damit die Aufschubbewegung des
Halterings 1′ auf den Schlauch 10 begrenzt.
Im übrigen ist der Haltering 1′ ebenfalls stoffschlüs
sig mit dem Schlauch 10 verbunden.
Claims (10)
1. Vorrichtung zum Befestigen einer Schlauchschelle
auf einem Schlauch, bevor der Schlauch zusammen mit
der auf dem Schlauch vormontierten Schelle auf einen
Rohrstutzen oder dergleichen, insbesondere den eine
Halterippe aufweisenden Rohrstutzen des Kühlers einer
Verbrennungskraftmaschine, geschoben und die einen
Spannverschluß an einem Schellenband aufweisende
Schelle gespannt wird, wobei die Befestigungsvorrich
tung einen stoffschlüssig mit dem Schlauch verbunde
nen, eine radiale Aufweitung des Schlauches zulassen
den Halteteil mit einem dem Außendurchmesser des
Schlauches entsprechenden Innendurchmesser aufweist
und den Zugang zur Betätigung des Spannverschlusses
freiläßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Halteteil
als radial dehnbarer Haltering (1; 1′) ausgebildet
ist und ein zur Innenseite des Halterings (1; 1′)
offenes Aufnahmeloch (2) für den Spannverschluß (3)
aufweist, das mit einem auf der Außenseite des Halte
rings (1; 1′) liegenden Zugang (5) zum Spannverschluß
in Verbindung steht, und daß das Schellenband auf
der Innenseite des Halterings (1; 1′) verläuft und
die Breite des Halterings größer als die des Schellen
bandes ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 für eine Schlauchschelle
(4), deren Spannverschluß (3) eine Spannschraube
(6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Auf
nahmeloch (2) eine sich in Richtung der Spannschrau
benachse durchgehend nach außen erstreckende Erweite
rung (5) zur Durchführung eines Schraubendrehers
aufweist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß sich das Aufnahmeloch (2) um einen
die radialen Abmessungen des Spannverschlusses (3)
übersteigenden Betrag von der Innen- zur Außenseite
des Halterings (1; 1′) erstreckt.
4. Vorrichtungs nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haltering (1; 1′) auf der
dem Aufnahmeloch (2) diametral gegenüberliegenden
Seiten einen Durchführungsschlitz (9; 9′) für die
Spannschelle (4) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haltering (1; 1′) an seiner
Außenseite mit wenigstens einer mit einem Greifwerk
zeug formschlüssig in Eingriff bringbaren, die Lage
des Halterings relativ zum Greifwerkzeug sichernden
Einrichtung (16; 16′) versehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagesicherung einen radialen Vorsprung (16)
aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lagesicherungseinrichtung eine Vertiefung
(16′) aufweist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haltering (1; 1′) Gummi
oder Kunststoff aufweist und die stoffschlüssige
Verbindung durch Kleben hergestellt ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haltering (1; 1′) auf seiner
vom Schlauchende abgewandten Seite einen axialen
Verlängerungsabschnitt (17) mit axialen Schlitzen
(8) aufweist.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß der Haltering (1; 1′) einen
radial nach innen ragenden Flansch (19) zur Anlage
an der Stirnseite des Schlauches (10) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853524074 DE3524074A1 (de) | 1985-07-05 | 1985-07-05 | Vorrichtung zum befestigen einer schlauchschelle auf einem schlauch |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853524074 DE3524074A1 (de) | 1985-07-05 | 1985-07-05 | Vorrichtung zum befestigen einer schlauchschelle auf einem schlauch |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3524074A1 DE3524074A1 (de) | 1987-01-15 |
| DE3524074C2 true DE3524074C2 (de) | 1987-06-19 |
Family
ID=6275049
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853524074 Granted DE3524074A1 (de) | 1985-07-05 | 1985-07-05 | Vorrichtung zum befestigen einer schlauchschelle auf einem schlauch |
Country Status (1)
| Country | Link |
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