DE352288C - Vertikal-Fraesmaschine mit wagerecht verschiebbarem Werkzeugschlitten und quer dazu wagerecht verschiebbarem einteiligen Arbeitstisch - Google Patents
Vertikal-Fraesmaschine mit wagerecht verschiebbarem Werkzeugschlitten und quer dazu wagerecht verschiebbarem einteiligen ArbeitstischInfo
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- DE352288C DE352288C DENDAT352288D DE352288DD DE352288C DE 352288 C DE352288 C DE 352288C DE NDAT352288 D DENDAT352288 D DE NDAT352288D DE 352288D D DE352288D D DE 352288DD DE 352288 C DE352288 C DE 352288C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23Q—DETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
- B23Q1/00—Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
- B23Q1/01—Frames, beds, pillars or like members; Arrangement of ways
- B23Q1/017—Arrangements of ways
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Es ist bereits eine Vertikalfräsmaschine mit wagerecht verschiebbarem einteiligen Arbeitstisch
und mit wagerecht verschiebbarem Frässchlitten bekannt, der quer zum Arbeitstisch
sich bewegt, und zwar an einer senkrechten Führungsfläche. Diese Maschine hat den Nachteil,
daß der Fräser ein Kippmoment auf seine Führungsfläche ausübt, wodurch eine Begrenzung
in der Belastung der ganzen Maschine gegeben ist. Weiter ist es an Fräsmaschinen bekannt,
den Fräserschlitten auf einer wagerechten Fläche zu führen, jedoch fehlt dieser Maschine
der quer dazu wagerecht verschiebbare Arbeitstisch. Die Erfindung besteht in der Kombination
eines auf einer wagerechten Fläche verschiebbaren Fräserschlittens, dessen Fräser eine
in annähernd gleicher Linie mit der Führungsfläche des Fräserschlittens liegende Arbeitsfläche
besitzt, mit einem quer zum Fräserao schlitten wagerecht verschiebbarem einteiligen
Arbeitstisch, wodurch der genannte Nachteil beseitigt und eine Maschine geschaffen wird,
die bei verhältnismäßig einfacher Bauart eine hohe Belastung und eine volle Ausnutzung der
Widerstandsfähigkeit aller in Frage kommenden Bauteile zuläßt, was eine nicht unerhebliche Ersparung
an Baustoff bedeutet.
Eine besondere Überlegenheit weist die neue Maschine gegenüber der allgemein verwendeten
Fräsmaschine auf, die einen zweiteiligen Arbeitstisch nach Art eines Kreuzsupportes besitzt.
Bei diesen Maschinen wird die untere Hälfte des Arbeitstisches bei Bewegung des Obertisches quer zum Untertisch ganz besonders
ungünstig beansprucht.
In Abb. ι der Zeichnung ist letztgenannter Vorgang veranschaulicht, α ist das Oberteil
des Arbeitstisches, b ist das Unterteil des Arbeitstisches. Der Arbeitsdruck des Fräsers c
wirkt in Richtung des Pfeiles P. Die punktierte Linie d-f stellt den wirkenden Hebelarm dar.
Es ist erstens klar zu erkennen, daß die Wirkung des Arbeitsdruckes außerordentlich ungünstig
auf die Unterteilung des Arbeitstisches wirkt, und es ist zweitens zu erkennen, daß die
ungünstige Wirkung des Arbeitsdruckes mit der Höhe des Arbeitsstückes im gleichen Verhältnis
wächst, da durch die Höhe des Arbeitsstückes der Hebelarm d-f verlängert wird und somit der
Arbeitsdruck P mit entsprechend größerer Kraft auf die Unterteilung des Arbeitsstückes wirkt.
Die in Abb. 2 dargestellte Vertikal-Fräsmaschine gemäß der Erfindung besteht im wesentlichen
aus dem Ständer g, dem Arbeitstisch h und dem Fräserschlitten i. Der Fräserschlitten
i ist quer verschiebbar zu dem einteiligen Arbeitstisch angeordnet, wobei die
Bauart der Maschine es zuläßt, daß die Verschiebungsflächen lang gehalten werden können.
Die Verschiebung des Arbeitsstückes zum Fräser oder des Fräsers zum Arbeitsstück ist
in eine annähernd gleiche Linie mit der Arbeitsfläche des Fräsers gelegt. Durch diese Anordnung
wird erstens erreicht, daß die Kraft P nicht mehr ein Kippmoment erzeugt, das die
Führung des Werkzeugschlittens stark beansprucht, weil die Kraft in der Linie der Führungsfläche
wirkt, und zweitens, daß der Arbeitstisch aus einem ganzen Stück ausgeführt
weiden kann, denn eine Unterteilung des Arbeitstisches ist nicht mehr erforderlich. Durch
diese Anordnung wird weiterhin erreicht, daß, da durch die Erfindung diejenige Stelle der
Fräsmaschine ausgeschaltet wird, welche die Grenze für die Beanspruchung bildete, die Gesamtkonstruktion
ganz bedeutend höher beansprucht, d. h. die Leistung gesteigert werden kann, wobei Voraussetzung ist, daß die Getriebeteile
in der Lage sind, eine größere Energie aufzunehmen. Letzteres ist jedoch durch geeignete
Konstruktion leicht zu erreichen. Auch wird durch die Erfindung die Leistung der
Maschine von der Höhe des Arbeitsstückes unabhängig, wie dieses aus der vorhergehenden
Darstellung hervorgeht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vertikal-Fräsmaschine mit wagerecht verschiebbarem Werkzeugschlitten und quer dazu wagerecht verschiebbarem einteiligen Arbeitstisch, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitsfläche des Fräsers in annähernd gleicher Linie mit der Führungsfläche des Fräserschlittens liegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352288T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE352288C true DE352288C (de) | 1922-04-24 |
Family
ID=6274259
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT352288D Expired DE352288C (de) | Vertikal-Fraesmaschine mit wagerecht verschiebbarem Werkzeugschlitten und quer dazu wagerecht verschiebbarem einteiligen Arbeitstisch |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE352288C (de) |
-
0
- DE DENDAT352288D patent/DE352288C/de not_active Expired
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