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DE352286C - Schwimmerventil fuer Milchschleudern - Google Patents

Schwimmerventil fuer Milchschleudern

Info

Publication number
DE352286C
DE352286C DE1920352286D DE352286DD DE352286C DE 352286 C DE352286 C DE 352286C DE 1920352286 D DE1920352286 D DE 1920352286D DE 352286D D DE352286D D DE 352286DD DE 352286 C DE352286 C DE 352286C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
float
valve
milk
float valve
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920352286D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SALENIUS WERKSTAEDER AB
Original Assignee
SALENIUS WERKSTAEDER AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SALENIUS WERKSTAEDER AB filed Critical SALENIUS WERKSTAEDER AB
Application granted granted Critical
Publication of DE352286C publication Critical patent/DE352286C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B11/00Feeding, charging, or discharging bowls
    • B04B11/02Continuous feeding or discharging; Control arrangements therefor

Landscapes

  • Sanitary Device For Flush Toilet (AREA)

Description

  • Schwimmerventil für Milchschleudern. Schwimmerventile, insbesondere zur Überwachung des Milchzuflusses aus dem Milchbehälter zur Schleudertrommel sind bereits kappenartig ausgeführt worden. Diese Schwimmer haben in der Mitte eine Aushöhlung zur Führung des Schwimmers an einer nach unten ragenden Tülle des Behälters oder an einem gewöhnlichen Hahn- oder Ventilgehäuse, das mit dem Behälter verbunden ist. Derartige Schwimmer haben den Nachtell, daß sie in das Schwimmergehäuse in einer bestimmten Lage eingebracht werden müssen, nämlich mit nach oben gekehrtem Boden. Es sind deshalb besondere Anweisungen für den Gebrauch des Schwimmers mit dem Schwimmer zu liefern, was sich als nachteilig herausgestellt hat.
  • Es sind auch bereits Schwimmerventile in Anwendung, die aus zwei gewölbten Hälften bestehen, welche zusammengebördelt sind. Diese Schwimmer können zwar mit der einen oder anderen Seite nach oben in das Gehäuse eingebaut werden, haben aber den Nachteil, daß die Führung an der Gehäusewand zu erfolgen hat. Hierbei besteht die Gefahr, daß der Schwimmerrand mit seiner Ventilstelle leicht an dem Flansch hängen bleibt, der sich von dem auf dem Gehäuse aufgebauten Milchbehälter in dieses erstreckt. Will man dieses vermeiden, so muß das Gehäuse so hoch gebaut und der Milchauslaß so tief herabgezogen werden, daß der Schwimmer mit diesem Flansch nicht in Berührung kommen kann. Derartige hohe Gehäuse sind jedoch ungeeignet, da der Barüberliegende Milchbehälter zu hoch zu liegen kommt und das Füllen dieses Behälters hierdurch erschwert wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Schwimmerventil, bei dem diese Nachteile beseitigt sind. Nach der Erfindung hat der Schwimmer auf beiden Seiten die gleiche Form, und in je einer von den Seiten ist eine Vertiefung vorgesehen, die eine Führung für den Schwimmer gegen das Hahn- oder Ventilgehäuse des Milchbehälters oder den zugehörigen Hahnkegel bildet. Auf Grund dieser Anordnung kann das Schwimmerventil in dem zugehörigen Gefäß angebracht, und zwar mit der einen oder anderen Seite nach oben gewendet werden, ohne daß das Ventil ungenau arbeitet, wodurch das erwähnte Schwimmergefäß flach hergestellt werden kann.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist beispielsweise ein gemäß der Erfindung angeordnetes Schwimmerventil veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. z einen senkrechten Schnitt durch das Schwimmergefäß. Abb. 2 ist eine Oberansicht und Abb. 3 ein Querschnitt durch den mittleren Teil des Schwimmers in vergrößertem Maßstab.
  • In Abb. = bezeichnet i den Boden des Milchbehälters mit dem Hahngehäuse 2. Der Milchbehälter hat einen Bodenflansch 3, der als Führung beim Anbringen des Milchbehälters auf das Schwimmergefäß 4 dient. Das Schwimmerventil ist von zwei gleichförmigen Halbteilen 5 und 6 zusammengesetzt, die aus Blech gepreßt und nach der äußeren Kante zusammengelötet sind. In der Mitte der betreffenden Halbteile ist eine Einbuchtung 7 bzw. 8 vorgesehen, die in einen ebenen zentralen Teil übergehen. Die zentralen Teile liegen gegeneinander an und in dem einen derselben ist ein hohler Stutzen 9 ausgepreßt. In dem anderen zentralen Teil ist ein Loch vorgesehen, durch welches beim Zusammensetzen der Schwimmerhälfte, der Stutzen 9, geführt wird. Die Kante des Stutzens 9 wird dann gestaucht. In dieser Weise sind die Hälften wasserdicht an der Mitte vereinigt, ohne daß eine Lötung zur Anwendung kommt. Damit der Schwimmer nicht mit seiner ganzen unteren Seite gegen den Boden des Gefäßes 4 anliegt, sind Erhöhungen ii vorgesehen. Das Schwimmerventil wirkt auf gewöhnliche Weise. Die Weite der Vertiefung 7 bzw. 8 ist so abgemessen, daß der Schwimmer, wenn er auf der Milch in dem Gefäß 4 schwimmt und die Ausströmung derselben aus dem Milchbehälter regelt, daran gehindert wird, sich seitlich zu verschieben, und zwar durch das Anliegen der Vertiefung 7 bzw. 8 gegen das Hahngehäuse oder des Hahnkegels. Der Schwimmer wird daher ausschließlich in der Mitte geführt und braucht nicht bis an die Wand des Gehäuses 4 zu ragen, wie es bei ähnlichen Schwimmern bisher der Fall war, wo sich die äußere Kante des Schwimmers auf einer Stelle leicht am unteren Rande der Bodenflansche 3 anhaken konnte, wenn der Schwimmer eine schräge Stellung einnahm und so aus seiner Arbeitsweise gebracht wurde. Die Milch, die. bei Beendigung des Schleudervorganges sich in der Vertiefung an der oberen Seite des Schwimmers befindet, strömt durch den Stutzen 9 in die Zentrifugentrommel hinein.
  • Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, haben die Schwimmerhälften die gleiche Form. Beim Anbringen des Schwimmers in das Schwimmergefäß ist es gleichgültig, welche Seite des Schwimmers auch aufwärts gewendet ist; die Arbeitsweise ist immer eine genaue. Der Schwimmer kann somit niemals fehlerhaft in das genannte Gefäß angebracht werden. Die Herstellung des Schwimmers wird außerdem wesentlich einfacher, weil hauptsächlich dieselben Preßwerkzeuge für die beiden Hälften verwendet werden können. Dadurch, daß Lötung in der Mitte des Schwimmers nicht vorkommt, wird die Herstellung noch mehr vereinfacht. Das Schwimmerventil kann natürlich auch aus einem anderen Material als Blech gemacht werden und eine andere Form als die gezeigte Kreisform haben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schwimmerventil für Milchschleudcrn u. dgl. mit oben und unten gleicher Form, gekennzeichnet durch eine Vertiefung in der Mitte jeder Seite, welche in jeder Lage des Ventils eine Führung für den Schwimmer gegen das Hahn- (oder Ventil-) Gehäuse im Boden des Milchbehälters oder den zugehörigen Hahnkegel bildet.
  2. 2. Schwimmerventil gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hälften des Schwimmers, die mit den Vertiefungen gegeneinander anliegen, durch einen in der einen Vertiefung angeordneten durch ein Loch der anderen gestauchten hohlen Stutzen miteinander wasserdicht verbunden sind.
DE1920352286D 1920-02-26 1920-02-26 Schwimmerventil fuer Milchschleudern Expired DE352286C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE352286T 1920-02-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE352286C true DE352286C (de) 1922-04-22

Family

ID=6274249

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920352286D Expired DE352286C (de) 1920-02-26 1920-02-26 Schwimmerventil fuer Milchschleudern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE352286C (de)

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