DE3521786A1 - Verfahren und anlage zur erwaermung von bloecken im durchlauf - Google Patents
Verfahren und anlage zur erwaermung von bloecken im durchlaufInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Er
wärmen von Blöcken, die in geschlossener Reihe in eine
Erwärmungszone gefördert werden, durch die sie schritt
weise mittels Hubbalken transportiert werden.
Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Anlage
zur Durchführung eines derartigen Verfahrens, bei der
das Transportmittel in der Erwärmungszone aus Hub- und
Festbalken besteht, dem eine Zuführvorrichtung für die
Blöcke, insbesondere in Form einer Rutsche oder Rollen
bahn, vorgeordnet ist.
Beim Transport von Blöcken durch eine Erwärmungsanlage
kommt es immer wieder vor, daß stirnseitig aneinander
stoßende Blöcke der Blockreihe verschweißen (kleben).
Das stirnseitige Aneinanderstoßen von Blöcken kommt des
halb vor, weil es nicht möglich ist, die von einer Rut
sche oder geneigten Rollenbahn auf die aus Fest- und
Hubbalken bestehende Transporteinrichtung gegebenen
Blöcke kontrolliert auf diese Transportvorrichtung zu
übergeben.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine Anlage zum Erwärmen von Blöcken zu schaffen,
die auf einfache Art und Weise es ermöglichen, die in
Reihe durch die Erwärmungszone transportierten Blöcke
auf stirnseitige Distanz zu halten.
Diese Aufgabe wird verfahrensmäßig dadurch gelöst, daß
am Anfang der Erwärmungszone jeder Block auf stirnsei
tige Distanz von dem in der Reihe vor ihm liegenden
Block durch einen dem Förderschritt durch Hubbalken vor
geschalteten Rückschritt gebracht wird.
Vorrichtungsmäßig wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß
zwischen den Festbalken und der Zuführvorrichtung ein
reversierender Ablagetisch für die Blöcke angeordnet
ist, von dem die Blöcke mit den Hubbalken abhebbar sind
und daß die Antriebe für den Rückhub des Ablagetisches
und dem Förderschritt der Hubbalken derart koordiniert
sind, daß der Rückhub vor dem Förderschritt erfolgt.
Nach einer ersten Ausgestaltung weist die Zuführvorrich
tung eine Durchlaufsperre auf. Diese kann aus einer Klin
ke und Klemmittel bestehen, mit denen der Block hinter
dem von der Klinke gehaltenen Block festgehalten werden
kann. Im Falle einer Durchlaufsperre sollte deren Frei
gabe mit dem Rückhub und dem Förderschritt derart koor
diniert sein, daß der Rückhub bei wirksamer Durchlauf
sperre erfolgt.
Vorzugsweise bewegt der Antrieb des Ablagetisches diesen
während des Förderschrittes der Hubbalken vor.
Bei der Erfindung wird mit einfachen Mitteln das stirn
seitige Verschweißen der hintereinander durch die Er
wärmungsstrecke geförderten Blöcke vermieden. In jedem
Fall wird mindestens ein dem Rückschritt entsprechen
der Abstand zwischen den Blöcken geschaffen. Allein
durch die im Bereich der Hubbalken angeordneten und
den Festbalken vorgeordneten beweglichen Ablagetisch
wird die gewünschte Distanz zwischen den einzelnen
Blöcken geschaffen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand einer ein Ausfüh
rungsbeispiel schematisch darstellenden Zeichnung
näher erläutert.
Die wärmezubehandelnden Blöcke A, B befinden sich auf
einem geneigten Rollgang 1 in Warteposition. Sie wer
den von einer Klinke 2 und einer Klemmvorrichtung 3
derart gehalten, daß nach Freigabe der Klinke 2 mittels
eines Antriebes 2′ der Block A den Rollgang 1 herunter
läuft, während der Block B durch die Klemmvorrichtung
3 festgehalten wird. Erst wenn die Klinke 2 wieder in
der in der Zeichnung dargestellten Position sich befin
det, wird die Klemme 3 durch ihren Antrieb 3′ gelöst,
so daß der Block B die Position des Blockes A einnehmen
kann.
Der Block A gelangt dann auf einen Ablagetisch 4 und
stößt mit seiner Stirnseite gegen einen bereits auf dem
Ablagetisch 4 ruhenden Block. Der Ablagetisch 4 ist
pendelnd an zwei Trägern 4′ aufgehängt und kann mittels
eines Antriebes 4′′ eine reversierende Bewegung um die
Strecke a ausführen.
An den Ablagetisch 4 schließen sich Festbalken 5 einer
Transportvorrichtung an, zu der auch Hubbalken 6 ge
hören. Die Hubbalken 6 sind auf einem Tragrahmen 6′
angeordnet, der durch eine Hubvorrichtung 7 hebbar und
durch eine Verschiebeeinrichtung 8 hin- und herbewegbar
ist. Der Bewegungszyklus wird in der Zeichnung durch die
vier Pfeile H 1, V 1, H 2, V 2 symbolisiert.
Die Bewegung des Ablagetisches 4 und der Hubbalken 6 sowie
der Klinke 2 sind koordiniert, damit zwischen den einzelnen
Blöcken ein stirnseitiger Abstand a geschaffen werden kann.
Dies geschieht auf folgende Art und Weise:
Ausgehend von den in der Zeichnung dargestellten Positionen
der Blöcke bewegt sich bei abgesenkten Hubbalken 6 der
Ablagetisch 4 um den Weg a bis an den Rollgang 1 zurück.
Auf diese Art und Weise wird zwischen dem Block A i+1 und
dem Block A i+1-n ein stirnseitiger Abstand des Betrages
h geschaffen. Der Block A i+n bleibt auf dem Festbalken
5 liegen, weil er überwiegend auf dem Festbalken 5 ruht.
Anschließennd werden die Hubbalken 6 angehoben (Bewegung
in Richtung des Pfeils A 1) und führen einen Förderschritt
V 1 aus. Bei diesem Förderschritt werden sämtliche Blöcke
auf den Festbalken und der Block A i+n-1 um die Strecke
H 1 unter Aufrechterhaltung des gegenseitigen Abstands
bewegt. Danach werden die Hubbalken 6 abgesenkt (Bewegung
in Richtung des Pfeils H 2) und führen einen Rückschritt
in die in der Zeichnung dargestellte Position aus.
Der Ablagetisch 4 wird in die in der Zeichnung dargestellte
Position gebracht. Nach dem Absenken der Hubbalken und
vorzugsweise schon während des Rückhubes V 2 wird die
Klinke 2 gelöst, so daß der nächste Block A auf den
Ablagetisch 4 rollen kann. Dabei stößt er stirnseitig gegen
den vorderen Block A i+n-2, verschiebt diesen auf den
Tisch 4 weiter nach vorne und kommt selbst auf dem
Ablagetisch 4 zum Aufliegen. Es wiederholt sich dann der
beschriebene Vorgang.
Sofern der Förderschritt V 1 gleich der Länge der gleich
großen Blöcke plus dem Abstand a ist, kommt jeder
nachfolgende Block an der Stelle des vorhergehenden Blocks
zu liegen. Notwendig für die Schaffung eines gegenseitigen
Abstandes zwischen den Blöcken ist diese Bedingung aber
nicht. Wird diese Bedingung nicht erfüllt, indem z.B. bei
gleich großen Schritten a Blöcke unterschiedlicher Länge
transportiert werden, dann kann es passieren, daß beim
nächsten Schritt der erste Block auf dem Ablagetisch nicht
von den Hubbalken 6 mitgenommen werden kann, weil der
Überlappungsgrad mit den Hubbalken 6 noch zu gering ist.
In diesem Fall wird ein Leerschritt ausgeführt. Durch das
Nachschieben des folgenden Blockes gelangt der nicht
mitgenommene Block aber weiter auf den Ablagetisch, so daß
er beim nächsten Schritt erfaßt wird. In jedem Fall ist
also gewährleistet, daß zwischen den einzelnen Blöcken
mindestens der Abstand a entsteht.
Claims (5)
1. Verfahren zum Erwärmen von Blöcken, die in
geschlossener Reihe in eine Erwärmungszone gefördert
werden, durch die sie schrittweise mittels Zugbalken
transportiert werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Anfang der Erwärmungszone jeder Block auf stirn
seitige Distanz von dem in der Reihe vor ihm liegenden
Block durch einen dem Förderschritt durch die Hubbalken
vorgeschalteten Rückschritt gebracht wird.
2. Erwärmungsanlage zur Durchführung des Ver
fahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einem durch
die Erwärmungszone verlaufenden, aus Hub- und Festbalken
bestehenden Transportmittel und einer dieser vorgeschal
teten Zuführvorrichtung, insbesondere Rutsche oder Roll
gang für die Blöcke,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Festbalken (5) und der Zuführvorrich
tung (1) ein reversierender Ablagetisch (4) für die
Blöcke (A) angeordnet ist, von dem die Blöcke (A) mit
den Hubbalken (6) abhebbar sind, und daß die Antriebe
(4′′,7,8) für den Rückhub des Ablagetisches (4) und den
Förderschritt der Hubbalken (6) derart koordiniert sind,
daß der Rückhub vor dem Förderschritt erfolgt.
3. Erwärmungsanlage nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuführvorrichtung (2,3) als Durchlaufsperre
für die Blöcke (A) ausgebildet ist, wobei der Rückhub
des Ablagetisches (4) nur bei wirksamer Durchlaufsperre
(2,3) erfolgt.
4. Erwärmungsanlage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Durchlaufsperre aus einer Klinke (2) und Klemm
mitteln (3) besteht, mit denen der Block (B) hinter dem
von der Klinke (2) gehaltenen Block (A) festgehalten
werden kann.
5. Erwärmungsanlage nach einem der Ansprüche 2-4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Antrieb (4′) des Ablagetisches (4) diesen während
des Förderhubes (V 1) der Hubbalken (6) vorbewegt.
Priority Applications (4)
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|---|---|---|---|
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE19853521786 DE3521786A1 (de) | 1985-06-19 | 1985-06-19 | Verfahren und anlage zur erwaermung von bloecken im durchlauf |
Publications (2)
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|---|---|
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| DE3521786C2 DE3521786C2 (de) | 1987-11-05 |
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Family Applications (2)
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Family Applications After (1)
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Country Status (3)
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| DE (2) | DE3521786A1 (de) |
Citations (2)
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Family Cites Families (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE1243223B (de) * | 1965-12-23 | 1967-06-29 | Koppers Wistra Ofenbau Gmbh | Austragevorrichtung fuer Waermebehandlungsoefen |
| DE2540985C3 (de) * | 1975-09-13 | 1980-09-11 | Enzinger-Union-Werke Ag, 6800 Mannheim | Förderbahn-Wippe |
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1985
- 1985-06-19 DE DE19853521786 patent/DE3521786A1/de active Granted
-
1986
- 1986-05-10 AT AT86106384T patent/ATE41703T1/de not_active IP Right Cessation
- 1986-05-10 EP EP86106384A patent/EP0208860B1/de not_active Expired
- 1986-05-10 DE DE8686106384T patent/DE3662560D1/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE2835240A1 (de) * | 1978-08-11 | 1980-02-21 | Kloeckner Werke Ag | Verfahren zum transportieren von brammen durch einen wiedererwaermungsofen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3521786C2 (de) | 1987-11-05 |
| ATE41703T1 (de) | 1989-04-15 |
| EP0208860A1 (de) | 1987-01-21 |
| DE3662560D1 (en) | 1989-04-27 |
| EP0208860B1 (de) | 1989-03-22 |
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|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8181 | Inventor (new situation) |
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| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |