DE352139C - Kerzengiessmaschine - Google Patents
KerzengiessmaschineInfo
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Links
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- 238000005266 casting Methods 0.000 claims description 4
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- 239000000498 cooling water Substances 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C11—ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
- C11C—FATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
- C11C5/00—Candles
- C11C5/02—Apparatus for preparation thereof
- C11C5/023—Apparatus for preparation thereof by casting or melting in a mould
Landscapes
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Description
- Kerzengießmaschine. Die Erfindung betrifft eine @erzengießmaschine, die in jedem Gießrohr zwei Kerzen auf einn,_all gießt, und die mit einer auf Rollen verschiebbaren, .mit besonderen Fräsern ausgerüsteten Fräsvorrichtung versehen ist. Das _ Herausdrücken der gegossenen Kerzen aus den von Kühlrohren umgebenen Gießrohren geschieht mit Hilfe einer durch Hebelgestänge betätigten Ausstoßvorrichtung, die in jeder Höhetrlage festgestellt werden kann.
- Nachdem die Masse in .den Gießrohren erkaltet ist, werden zunächst die oberen Enden der Kerzen aus den Gießrohren herausgedrückt und alsdann mittels der Fräsvorrichtung abgefräßt. Darauf werden die Kerzen zur Hälfte aus den Gießrohren herausgedrückt und abgeschnitten. Nachidem dites geschehen ist, wird auch die andere Hälfte aus den Gießrohren herausgedrückt. Auf diese Weise ist es möglich, mit einem Guß aus jedem Gießrohr zwei Kerzen zu gewinnen und damit :die Leistungsfähigkeit der Maschine zu verdoppeln.
- . In der Zeichnung ist die Maschine beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
- Abb. i zeigt eine teilweise ausgebrochene Vorderansicht des oberen Teiles der Maschine.
- Abb. 2 ist eine Seitenansicht,derselben. Die Abb. 3, .4 und j zeigen Einzelteile dier Maschine.
- In einem aus den vier Stützen i und den Querverbindungen 2 und 3 gebildeten Gestell ist ein Formkasten d. angebracht, in welchem die Kühlrohre 5 und die Gießrohre 6, letztere mit Hilfe der durchlochten Platte 7, befestigt sind. In Führungen io des Gestells sind zwei Gleitschienen 9 geführt, an welche .die die Stempel tragende Brücke 8 angeschlossen ist. Die Stempel i i sitzen auf den Röhren 12, welche mittels Muttern 13 in der Brücke 8 befestigt sind. Unterhalb der letzteren sind die Spulen 1.4 zur Aufnahme der Dochte angeordnet. -Mit den Gleitschienen 9 sind um Zapfen 1 7 drehbar Stangen 16 verblinden, an welche die Hebel 18 anäelenkt sind, welche um in dem Gestell angeordnete Zapfen i9 schwingen. Auf Kreisbogenschienen 2o können dis Hebel i 8 beliebig eingestellt werden.
- Auf dein Maschinengestell ist ein Rahmen 21 angeordnet, welcher in einem Scharnier 2111 aufgeklappt «-erden kann. In ' diesem Rahmen befindet sich die Haltevorrichtung, -welche zur Aufnahme der aus den Gießrohren herausgedrückten Kerzen dienen soll. Diese Haltevorrichtung besteht aus zwei in dem Rahmen feststehend angeordneten Platten 2- -und zwei in demselben verschiebbar angeordneten Platten 23, welche letzteren durch Bolzen 24. miteinander verbunden sind. Die Bolzen 24 sind an eine Stange :27 angeschlossen, an welche ein auf einer Stange 26 drehbarer Gewichtshebel 25 angreift. Die Platten 22 und" 23 besitzen halbkreisförmige, nach unten erweiterte, mit Rillen versehene Ausschnitte 28.
- Die Fräsvorrichtung besitzt ein Rahmengestell 29, in welchem die Schraubenspindeln 30 gelagert sind. i)iese greifen in eine mit Gewinden versehen; Platte 31 ein, an welche die um Zapfen 33 schwingenden Hebel 32 angeschlossen sind. Die an den Schrau'b_nspin-<leln 3o befestigten Fräser bestellen aus zwei Schneidplatten 34, welche am Ende der Schraubenspindeln derart angebracht sind, daß ein Abstand zwischen ihnen verbleibt, durch -welchen der abgefräste Span entweichen kann, wobei die Sch.neidflächen 34R, -welche der Kerzenform entsprechend gestaltet sind, einander zugekehrt sind.
- Das Rahmengestell 2c) ist mit Laufrollen 35 versehen, mit denen es auf den Schienen 36 fortbewegt -werden kann.
- Beim Gebrauch der Maschine wird die Brücke 8 mittels der Hebelgestänge 16 bis 18 so eingestellt, daß die Stempel i 1 sich in dem unteren Teil der Gießrohre 6 befinden. Nachdem der Formkasten. mit Kühlwasser versehen ist, wird die -lasse in die Rohre 6 ge-#;oss°n. Nach dem Erstarren wirr- mittels Dies Hebelgestänges .die Brücke 8 so weit gelloben, daß die oheren Enden d-r gegossenen Kerzen ati:z, den Gießrohren heraustreten. Alsdann wird glas Rahmengestell 21 urn Scharnier 21" liocligeklappt und die Fräsvorr ichtung, welcli.e bei Nichtgebrauch mit den Laufrollen 35 in den umgebogenen Enden 36b der Schienen 36 hängt, übergeklappt und vorgezogen, bis die Laufrollleii in -den :#-.usschni.tten 36a stehen. Durch Auf- und Abbewegen des Hebels 32 -werden iiun die Emden der Kerzen angefräßt, worauf die Fräsvorrichtung wieder nach hinten übergeklappt und das Gestell 21 zurückgeklappt wird. Alsdann wird d"i#- Brücke 8 weitergewoben, wobei -der obere Teil der Kerzen in die Lichthalter =2, 23 eintritt, in denen sie mittels des Hebels 25 eingespannt -werden. Nachdem -die obere Hälfte der Kerzen abgeschnitten tinid entfernt ist, -wird durch weiteres Anheben der Brücke 8 die untere Hälfte der Kerzen in die Lichthalter hineingebracli.t und in diesen festgeklemmt. Alsdann kann ein neuer Guß beginnen, -wobei die in dem Lichthalter befiirdlichen Kerzen die Dochte halten.
Claims (3)
- PATENT-ANSPRÜCHE: i. Kerzerigießmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß sie niit einer Fräsvorrichtung versehen ist, mittels welcher d;e oberen Enden der aus den Gießrohren teilweise herausgedrückten Kerzen abgefräst werden, die alsdann weiterherausgedrückt und durcligeteilt werden, so daß jedes Gießrohr bei jedem Guß zwei Kerzen liefert.
- 2. Kerzengießmaschi.ne nachAnspruchi, bei welcher die Stempelbrücke mittels Hebelgestänge verschiebbar und in verschiedenen Höhenlagen einstellbar ist, so daß die Kerzen an den Enden abgefräst, alsdann durchgeteilt und schließlich vollständig aus den Gießrohren herausgedrückt -werden können.
- 3. Kerzengießmaschine nach Anspruclii, in rl'eren oberem Teil eine auf Schienen laufende, bei Nichtgebrauch überklappbare Fräsvorrichtung vorgesehen ist, deren Fräser auf in eurem Gestell geführten Schraubenspindeln sitzen, die in Gewinde einer in dem Gestell mittels Hell°I senkrecht verschiebbaren Platte eingreifen. 4..herzengießmaschii--e nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Fräser aus zwei Schnei,dplatten bestehen, welche mit den Lichtformen entsprechend gestalteten gegeneinander gerichteten Schneidflächen versehen sind, die mit Abstand voneinander an -den Schra-u-benspindeln angebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE352139T | 1920-06-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE352139C true DE352139C (de) | 1922-04-24 |
Family
ID=6273295
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1920352139D Expired DE352139C (de) | 1920-06-05 | 1920-06-05 | Kerzengiessmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE352139C (de) |
-
1920
- 1920-06-05 DE DE1920352139D patent/DE352139C/de not_active Expired
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