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DE352032C - Aufhaenge- und Tragvorrichtung - Google Patents

Aufhaenge- und Tragvorrichtung

Info

Publication number
DE352032C
DE352032C DE1920352032D DE352032DD DE352032C DE 352032 C DE352032 C DE 352032C DE 1920352032 D DE1920352032 D DE 1920352032D DE 352032D D DE352032D D DE 352032DD DE 352032 C DE352032 C DE 352032C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arm
handle
suspension
hook
bent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920352032D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN LUZI DR
Original Assignee
JOHANN LUZI DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANN LUZI DR filed Critical JOHANN LUZI DR
Application granted granted Critical
Publication of DE352032C publication Critical patent/DE352032C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
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    • A45F2005/1066Details
    • A45F2005/1073Retaining means for controlled release of the carrying element

Landscapes

  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 20. APRIL 1922
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVl 352032 KLASSE 45 f GRUPPE
Dr. Johann Luzi in Chur, Schweiz.
Aufhänge- und Tragvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juni 1920 ab.
Bisher bekannte Aufhänge- und Tragvorrichtungen, wie solche zum Aufhängen der Pflückkörbe an Baumästen usw. sowie zum Tragen der genannten Körbe dienen, hatten den Nachteil, daß, wenn sie mit einem Verschluß nach Art einer Sicherheitsnadel versehen sind, sich die Nadel unter dem Einfluß des an ihr hängenden Korbes leicht ausbog, deformiert wurde und sich ungewollt öffnete.
ίο Wieder andere beiderends mit Haken versehene Träger hatten den Nachteil, daß sie nicht an Baumästen der verschiedensten Durchmesser angebracht werden konnten, und daß sich die Haken unter dem Einfluß einer verhältnismäßig großen Last leicht öffneten oder mindestens nachteilig beansprucht wurden.
Diesen Übelständen soll durch die vorliegende Erfindung abgeholfen werden. Dieselbe bezieht sich auf eine Aufhänge- und Tragvorrichtung, und zwar liegt das Neue an der Erfindung hauptsächlich darin, daß sie einen rechtwinklig vom Handgriff abstehenden Steg aufweist, der mit zwei verschieden tiefen Rasten versehen ist, in deren eine höher liegende das zu einem Haken umgebogene Ende des parallel mit dem Handgriff verlaufenden Armes eingelegt ist, und welches Ende zwecks Öffnens der Vorrichtung in die tiefer liegende Rast geschoben wird.
Durch diese Ausbildung erreicht die beschriebene Vorrichtung eine große Stabilität. Ein ungewolltes Lösen derselben ist nicht möglich, und eine ungünstige Beanspruchung kann selbst bei größter Zugwirkung der angehängten Last nicht erfolgen.
Auf der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Abb. ι eine Ansicht eines ersten Ausführungsbeispieles,
Abb. 2 die Anwendung desselben zum Aufhängen eines Henkelkorbes an einem Baumast,
Abb. 3 eine Ansicht eines zweiten und
Abb. 4 eine Ansicht eines dritten Ausführungsbeispieles.
Beim Ausführungsbeispiel nach den Abb. 1 und 2 ist mit α ein Handgriff bezeichnet, durch den die beiden Drähte b, b' geführt sind, die den Handgriff bei c verlassen und zweimal rechtwinklig abgebogen sind. Der durch die beiden Drähte gebildete Arm d besitzt zwei Rasten e3 e', von denen die eine etwas tiefer liegt als die andere. Der Arm f besitzt eine Abbiegung g. Der Drahtteil b verläßt anderends den Handgriff bei h und besitzt eine Ausnehmung i und einen parallel zum Handgriff α verlaufenden Arm k, der mit einer Ausbuchtung i' versehen ist. Das 6»
freie Ende des Armes k ist zu einem Haken I umgebogen, der normalerweise in der Rast e liegt. Der Arm d legt sich zufolge einer gewissen Federung fest an den Haken I an und verhindert dadurch im Verein mit der Rast e ein ungewolltes Lösen des Armes k.
Die Gebrauchs- und AYirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende:
Angenommen, man wolle sie als Aufhängevorrichtung benutzen, und es müsse mit ihr, wie in Abb. 2 beispielsweise dargestellt, ein Korb an einem Baumast aufgehängt werden, so wird die Vorrichtung mit der rechten Hand am Handgriff α erfaßt, worauf man die Hand öffnet und mit den Langfingern den Arm k umfaßt und denselben so weit gegen den Handgriff α zieht, daß das mit dem Haken I versehene Ende des Armes k in die Rast e' zu liegen kommt. Indem die Rast e' etwas tiefer liegt als die Rast e, kann das zu einem Haken umgebogene Ende des Armes k leicht außer Eingriff mit dem Arm d gebracht werden, so daß der Henkel des Korbes, wie aus Abb. 2 ersichtlich, in das durch den Handgriff α und die Arme d und k gebildete Aufnahmeorgan eingelegt werden kann, wobei er in die Ausbuchtung i zu liegen kommt. Hierauf legt man das mit dem Haken I versehene Ende des Armes k in die Rast e' ein und schiebt es darauf in die Raste (Abb. 1), worauf man das durch die Arme d und / gebildete Einhängeorgan, wie aus Abb. 2 ersichtlich, über den Ast legt. Statt, wie gezeichnet, an einem Ast, könnte das Aufliängeorgan selbstredend auch an einer Leitersprosse aufgehängt werden.
Will man die beschriebene Vorrichtung
zum Tragen, z. B. eines Korbes, verwenden, so legt man den Henkel in die Ausnehmung ι' ein, in welcher er gegen \rerschieben gesichert ist.
Die beschriebene Aufhängevorrichtung läßt sich selbstredend nicht nur für Körbe verwenden, sondern sie kann auch von Malern zum Anhängen der Farbkübel an Leitern oder von Fensterreinigern zum Anhängen der Wassereimer an Leitern usw. verwendet werden, überhaupt dient sie für alle Zwecke, wo es sich darum handelt, mit Einhängeorganen versehene Gegenstände irgendwelcher Art aufzuhängen.
Will man irgendeinen Gegenstand in bestimmter Höhe aufhängen, so können mehrere solcher Aufhängevorrichtungen miteinander verbunden werden.
Das Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 unterscheidet sich von dem erstbeschriebenen nur dadurch, daß der Arm k nahe dem Haken Ϊ mit einer Ausbuchtung i" versehen ist, in welche wie in der Ausbuchtung i' ein mit einem Einhängeorgan versehener Gegenstand zum Zwecke des bequemen Tragens eingelegt werden kann.
Beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 4 sind diejenigen Teile, die bei den beiden vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen enthalten sind, mit analogen Bezugszeichen versehen. Bei denselben ist der Arm d an seinem freien Ende zu einem Haken umgebogen, durch welchen das mit dem Haken I versehene Ende des Armes k gegen Herausfallen gesichert wird. Um das Aufhängeorgan zu öffnen, wird der Arm k nach Erfassen des Handgriffes wie beim erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel dargelegt, gegen den Handgriff α gezogen, bis das zu einem Haken umgebogene Ende des Armes k in die Rast e' zu liegen kommt. Die Ausbuchtung/", die wie beim Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 nahe dem freien Ende des Armes k vorgesehen ist, dient wie die Ausbuchtung i' zum Einlegen von mit Aufhängeorganen versehenen Gegenständen.
Statt wie gezeichnet beiderends, könnte der Arm auch in der Mitte mit einer Ausbuchtung versehen sein.
Die Aufhänge- und Tragvorrichtung gemäß den beschriebenen Ausführungsbeispielen besitzt den Vorteil der Einfachheit und der bequemen Handhabung.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Aufhänge- und Tragvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen rechtwinklig vom Handgriff abstehenden Steg (d) aufweist, der mit zwei verschieden tiefen Rasten {e, e') versehen ist, in deren eine höher liegende (e) das zu einem Haken umgebogene Ende des parallel mit dem Handgriff verlaufenden Armes (k) eingelegt ist, während zwecks Öffnens der Vorrichtung das mit dem genannten Haken versehene Ende des Armes in die tiefer liegende Rast (e') geschoben wird.
2. Aufhänge- und Tragvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen U-förmig abgebogenen Draht (f, d, b) besitzt, dessen einer Schenkel (b) durch einen Handgriff (a) no hindurchgeht und mit dem Endhaken (Z) der zweimal rechtwinklig abgebogenen Schenkelverlängerung (Ji, k) in eine Rast (e) des Steges (d) eingreift.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920352032D 1920-06-24 1920-06-24 Aufhaenge- und Tragvorrichtung Expired DE352032C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE352032T 1920-06-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE352032C true DE352032C (de) 1922-04-20

Family

ID=6272595

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920352032D Expired DE352032C (de) 1920-06-24 1920-06-24 Aufhaenge- und Tragvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE352032C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3168327A (en) * 1962-11-05 1965-02-02 Lachance Armand A Folding seat construction for nesting grocery carts

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3168327A (en) * 1962-11-05 1965-02-02 Lachance Armand A Folding seat construction for nesting grocery carts

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