DE351973C - Verfahren zur Herstellung von Treppen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von TreppenInfo
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- DE351973C DE351973C DENDAT351973D DE351973DD DE351973C DE 351973 C DE351973 C DE 351973C DE NDAT351973 D DENDAT351973 D DE NDAT351973D DE 351973D D DE351973D D DE 351973DD DE 351973 C DE351973 C DE 351973C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F11/00—Stairways, ramps, or like structures; Balustrades; Handrails
- E04F11/02—Stairways; Layouts thereof
- E04F11/022—Stairways; Layouts thereof characterised by the supporting structure
- E04F11/035—Stairways consisting of a plurality of assembled modular parts without further support
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Steps, Ramps, And Handrails (AREA)
Description
- Verfahren zur Herstellung von Treppen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Treppen. Das Wesen der Erfindung liegt darin, daß die Treppe in einem einzigen Arbeitsgang in parallel zueinander vom unteren zum oberen Laufträger verlaufenden Streifen aus schmalen Bausteinen aufgebaut wird, die aus einer unteren, schräg verlaufenden Platte von der erforderlichen . Deckenstärke und einer sich auf diese Platte unmittelbar aufsetzenden und -mit ihr ein Stück bildenden, zweckmäßig hohlen Treppenstufe aus dem gleichen Material bestehen.
- Gegenüber den bekannten Verfahren zum Aufbau von Treppen aus einzelnen Bausteinen zeichnet sich das Verfahren nach der Erfindung also dadurch aus, daß es bei ihm nicht mehr notwendig ist, zunächst eine ebene, tragende Decke aufzumauern und erst später, nachdem die Decke abgebunden ist, die einzelnen Stufen auf die Decke aufzusatteln. Infolge der Anwendung der schmalen Bausteine, die unten einen schräg laufenden Deckenteil und oben die Stufenform besitzen, wird also eine Treppe entsprechend der Erfindung.in einem. einzigen Arbeitsgange und nicht mehr in zwei getrennten Bauabschnitten ausgeführt, wonach erhebliche Ersparnisse an Zeit und Arbeitslohn erzielt werden.
- Auf der Zeichnung ist in Abb. i das Schaubild einer Ausführungsform eines für den Aufbau einer Treppe nach der Erfindung geeigneten Treppensteines dargestellt, während _ Abb. 2 eine zweite Ausführungsform eines derartigen Steines im Schaubild zeigt.
- Abb. 3 gibt den Zusammenbau der Steine zu einer Treppe wieder, bei der, wie dies allerdings in der Wirklichkeit nicht vorkommen wird, Steine etwas verschiedener Ausführungsform verwendet sind.
- Abb. q. stellt-die Ansicht mehrerer aneinanderschließender Treppenläufe von vorn und von hinten gesehen dar.
- Der in Abb. i und 2 dargestellte Stein besitzt eine untere schräge Plattenschicht a, deren Stärke sich nach der erforderlichenDeckenstärke der mit dem Stein herzustellenden Treppe richtet. Mit dieser Platte a bildet die eigentliche, aus den zwei schwächeren Wänden b und c, die im rechten Winkel aneinanderstoßen, bestehende Stufe ein Stück.
- Während bei der Ausführungsform nach Abb. 2 die schmalen Seiten d und e des Steines gerade Flächen bilden, besitzen die Schmalseiten eines Steines nach Abb. i hakenförmige Vorsprünge g und f, so daß die Steine entsprechend der Abb. 3 hakenartig ineinandergreifend vermauert werden können. In der tragenden Schicht a können noch bei Steinen, die für stärker belastete Treppen bestimmt sind, Rundeiseneinlagen h eingebettet sein, die, an der oberen Stirnseite des Steines herausstehen, während die gegenüberliegende Stirnseite des Steines entsprechende Aussparungen i besitzt. Die Rundeiseneinlagen h des einen Steines greifen dann in die Aussparungen i des nächst höheren Steines ein, wie dies Abb. 3 erkennen läßt. Die Rundeiseneinlagen können auch an beiden Seiten herausragen und mit ihren Enden ineinandergehakt werden.
- Bei dem in Abb. 3 und. q. gezeigten Aufbau der Treppe wird derart vorgegangen, daß die Steine in parallelen Schichten, von der Treppenhauswand ausgehend, von dem unteren Laufträger k zum oberen Laufträger o gespannt werden. Zum Anschluß an den unteren Laufträger k und den oberen Laufträger o können besondere Anschlußsteine l bzw. p verwendet werden.
- Zur Erzielung einer ausreichenden Haltbarkeit und Verspannung der Decke werden hinter jedem zweiten oder dritten schräg laufenden Bausteinstreifen glatte oder gelochte Bandeisen m hochkant in die Zementfuge mit eingemauert. Die Bandeisen können am oberen Laufträger gegebenenfalls über ein Rundeisen n gehängt werden, das zu diesem Zwecke an dem Laufträger in, beliebiger Art und Weise befestigt ist.
- Die Treppenstufen selbst können, wie Abb. 3 erkennen läßt, nach Belieben mit Holzbohlen oder anderem Belag belegt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Treppen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen. den Trägern je zweier aufeinanderfolgender Podeste, von der Umfassungswand des Treppenhauses ausgehend, . schmale Bausteine, die unten einen schräg laufenden Deckenteil und oben die Stufenform besitzen, in parallelen Reihen von unten nach oben schräg hoch gemauert werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE351973T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE351973C true DE351973C (de) | 1922-04-18 |
Family
ID=6272229
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT351973D Expired DE351973C (de) | Verfahren zur Herstellung von Treppen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE351973C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2615325A (en) * | 1948-08-06 | 1952-10-28 | Dale S Seeber | Precast sectional concrete stairs |
| DE1137196B (de) * | 1957-11-14 | 1962-09-27 | Karl Baessler | Treppenlauf aus nebeneinanderliegenden Treppenlaufbalken |
| FR2657106A1 (fr) * | 1990-01-18 | 1991-07-19 | Jan Claude | Element d'escalier prefabrique et escalier droit ainsi obtenu. |
-
0
- DE DENDAT351973D patent/DE351973C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| DE1137196B (de) * | 1957-11-14 | 1962-09-27 | Karl Baessler | Treppenlauf aus nebeneinanderliegenden Treppenlaufbalken |
| FR2657106A1 (fr) * | 1990-01-18 | 1991-07-19 | Jan Claude | Element d'escalier prefabrique et escalier droit ainsi obtenu. |
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