DE3519116C2 - - Google Patents
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02M—APPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen pulsbreitengeregelten
Gleichspannungswandler nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Ein solcher Wandler ist z. B. aus der DE-OS 33 10 774 bekannt.
Bei diesem bekannten Wandler werden der Eingangsstrom oder
die Ausgangsspannung auf einen Sollwert stabilisiert, indem
einer Regelschaltung Eingangsspannung, Eingangsstrom und Ausgangsspannung
zugeführt werden. Die Regelschaltung verändert
in geeigneter Weise das zyklische Schaltverhältnis eines Unterbrechers,
der in Reihe oder parallel zur Last angeordnet
ist.
Während ein solcher Wandler offenbar darauf ausgerichtet
ist, möglichst wenig Rückwirkungen auf das speisende Netz aufgrund
der Schaltvorgänge des Unterbrechers zu erzeugen, ist
es Aufgabe der Erfindung, einen Wandler gemäß Oberbegriff des
Anspruchs 1 anzugeben, dessen Ausgangsspannung besonders stabil
gegenüber Netzspannungsschwankungen sein soll.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale gemäß dem Kennzeichen
des Anspruchs 1 gelöst. Bezüglich von Merkmalen bevorzugter
Ausführungsformen der Erfindung wird auf die Unteransprüche
verwiesen.
Die Erfindung wird nun anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
vor dem Hintergrund bekannter Wandler mit Hilfe der
Zeichnungen näher erläutert.
Die Fig. 1 und 2 zeigen bekannte Wandler.
Fig. 3 zeigt einen erfindungsgemäßen Wandler.
Der bekannte Wandler gemäß Fig. 1 besitzt einen Eingang mit
zwei Klemmen AB, an den eine Gleichspannungsquelle mit einer
Ausgangsspannung V 1 angeschlossen ist. An zwei Ausgangsklemmen
MN wird eine nicht dargestellte Last angeschlossen. Wenn die
Spannung V 1 an die Klemmen A und B angelegt wird und die Last
am Ausgang liegt, erscheint eine Spannung zwischen den Klemmen
M und N.
Die Klemmen B und N liegen an Masse. Die Klemmen A und M sind
über eine Serienschaltung eines elektronischen Schaltelements 9
und einer Induktivität L miteinander verbunden. Eine Diode D
liegt einerseits am Verbindungspunkt des Schaltelements 9 und
der Induktivität L und andererseits an Masse. Ein Kondensator
C liegt zwischen den Klemmen M und N. Die Induktivität L und
der Kondensator C bilden ein Ausgangsfilter des Wandlers, um
die Spannung V 2 zu glätten. Die Diode D ermöglicht einen Stromfluß
durch die Induktivität L, wenn das Schaltelement 9 geöffnet
ist.
Ein Spannungskomparator 10 vergleicht die Spannung V 2 mit
einer Festspannung Vr. Der Ausgang des Komparators 10 liegt
über ein Korrekturfilter 11, gefolgt von einem Verstärker 12,
am ersten Eingang eines weiteren Spannungskomparators 6 und
liefert diesem eine Spannung Vc. Das Korrekturfilter 11 ist
im allgemeinen abhängig von der Ausgangslast des Wandlers und
des Frequenzbandes dimensioniert, in dem Störungen unterdrückt
werden sollen. Der Komparator 6 empfängt an seinem zweiten
Eingang ein Sägezahnsignal einer Periode P von einem Sägezahngenerator
70. Der Ausgang des Komparators 6 ist an einen Steuereingang
des Schaltelements 9 angeschlossen. Der Komparator 6
bewirkt die Öffnung des Schaltelements 9, wenn die steigende
Flanke des Sägezahnsignals die Spannung Vc übersteigt. So
wird während eines Regelungszyklus einer durch die Periode
des Sägezahns bestimmten Zyklusdauer T das Schaltelement 9
während einer Dauer t 1 = k′ · Vc geschlossen, wobei t 1 höchstens
gleich T ist und k′ eine durch die Steigung der Sägezahnflanke
vorgegebene Konstante ist.
Der Wandler nach Fig. 1 liefert eine Spannung V 2,
die ohne Berücksichtigung der Verluste in den verschiedenen
Elementen des Schaltkreises der folgenden Beziehung gehorcht:
Setzt man t 1 = k′ · Vc, dann ergibt sich
Diese Gleichung zeigt, daß bei einer plötzlichen Veränderung
von V 1 aufgrund einer Störung der Wert von Vc sehr schnell
dementsprechend geändert werden muß, um die Störung nicht auf
die Ausgangsspannung V 2 durchschlagen zu lassen. Das bedingt
eine sehr große Durchlaßbandbreite der Regelschleife 10, 11,
12, 6, 9, L, D, C, was aber schwer realisierbar ist.
Fig. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel eines bekannten
Wandlers. Diese Wandler unterscheidet sich im wesentlichen
von dem vorhergehenden durch ein Ampèremeter 2, das zwischen
die Eingangsklemme A und das Schaltelement 9 eingefügt ist,
dessen Ausgangsspannung zum Komparator 6 führt, und durch eine
Kippstufe 8, die vom Komparator 6 auf Null gestellt wird, von
einem Taktgeber 7 eingeschaltet wird und den Unterbrecher 9
steuert. Wenn zu Beginn eines Betriebszyklus des Schaltelement
9 geschlossen ist, dann steigt der im Ampèremeter 2 gemessene
Strom I 1 aufgrund der Induktivität L stetig an. Wenn dann zum
Zeitpunkt t 1 (t 1 < T) der Meßwert I max für den Strom I 1 dem
Wert von Vc entspricht (I max = k′′ · Vc; k′′ ist ein Proportionalitätsfaktor,
der einem Leitwert entspricht), dann setzt der
Komparator 6 die Kippstufe 8 auf Null zurück, so daß das Schaltelement
9 bis zum Beginn des nächstfolgenden Zyklus geöffnet
wird.
Der Leistungswandler nach Fig. 2 liefert an seinem Ausgang
eine Energie E, die von V 1, von I max und von t 1 abhängt:
E = f(V 1, I max , t 1)
Wenn V 1 plötzlich aufgrund einer Störung ansteigt, dann nimmt
auch E zu und V 2 wird somit gestört, es sei denn, t 1 wird
rasch verkleinert, was eine plötzliche Verringerung von Vc
erforderlich macht. Um dies zu erreichen, muß wie im Fall der
Fig. 1 die Durchlaßbandbreite der Regelschleife 10, 11, 12,
6, 8, 9, L, D, C sehr groß sein. Dies führt wieder zu den
erwähnten Problemen.
Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel eines Wandlers
gemäß der Erfindung, in dem die Steuerung keine Spannungssteuerung
wie im Falle der Fig. 1 und keine Stromsteuerung wie
im Fall der Fig. 2 ist, sondern eine Energiesteuerung. Die
Steuerung besteht darin, daß die Energie an einer beliebigen
Stelle des direkten Weges zwischen dem Eingang AB und dem Ausgang
MN gemessen wird, wobei diese Messung mit jedem Betriebszyklus
neu beginnt und es ermöglicht, die Verbindung vom Eingang
zum Ausgang zu unterbrechen, sobald der gemessene Wert einen
gegebenen Wert erreicht.
Fig. 3 entspricht Fig. 2 mit Ausnahme der Verbindung zwischen
dem Ampèremeter 2 und dem Komparator 6. In dieser Verbindung
ist ein Multiplizierer 3 eingefügt, der die Ausgangsspannung
des Ampèremeters 2 mit der Ausgangsspannung eines die Spannung
an den Klemmen AB messenden Voltmeters 1 multipliziert. Die
Ausgangsspannung dieses Multiplizierers 3 gelangt über ein
Integrierglied 4 und über ein Rechenglied zum Ziehen der Quadratwurzel
an einen Eingang des Komparators 6. In der Schaltung
gemäß Fig. 3 steuert die Kippstufe 8 nicht nur das Schaltelement
9, sondern auch die Nullsetzung des Integriergliedes 4.
Der Taktgeber 7 liefert schmale Impulse einer Frequenz von
60 kHz. Der Multiplizierer 3 liefert an das Integrierglied 4
ein für das Produkt aus Strom und Spannung am Eingang des
Wandlers repräsentatives Signal. Dieses wird im Integrierglied
4 in ein Signal umgewandelt, das ein Maß für die Energie
zwischen dem Beginn eines durch einen Impuls des Taktgebers
gesteuerten Betriebszyklus und dem Zeitpunkt ist, an dem die
Kippstufe 8 das Öffnen des Schaltelements 9 bewirkt. Dieses
Öffnen des Schaltelements 9 geschieht zu dem Zeitpunkt, an dem
die Energiemenge, die im Wattmeter 1 bis 3 und im Intergrierglied
4 erfaßt wird, den Wert des vom Verstärker 12 gelieferten
Signals übersteigt, oder, genauer gesagt, dem Zeitpunkt,
an dem die Quadratwurzel des Werts dieser Energie den Wert Vc
überschreitet. In diesem Moment wird die Kippstufe 8 auf Null
gesetzt, wodurch das Schaltelement 9 geöffnet und der Integrator
4 in den Anfangszustand gebracht wird. Die Übertragung von
Energie zwischen dem Eingang AB und dem Ausgang MN wird dann
bis zum Beginn des nächsten Betriebszyklus unterbrochen.
Wenn eine Störung am Eingang AB auftritt, dann wird die von
dieser Störung gebildete Energie sofort von den Bauelementen
1 bis 5 und damit vom Komparator 6 berücksichtigt, ohne daß
es notwendig ist, das vom Verstärker 12 gelieferte Signal Vc
schnell zu modifizieren. Dadurch wird die Regelschleife aus
den Bauelementen 10, 11, 12, 6, 8, 9, L, C, D stark vereinfacht.
Wenn es nur auf die Energieregelung mit einer guten Störunterdrückung
zwischen Eingang und Ausgang ankommt, dann kann das
Schaltbild gemäß Fig. 3 durch Wegfall der Bauteile 10, 11, 12
vereinfacht werden, wobei dann der Komparator 6 an seinem
ersten Eingang eine Festspannung Vc zugeführt erhält.
Mit dem Schaltbild nach Fig. 3 ist es möglich, eine Dämpfung
von Störungen zwischen dem Eingang AB und dem Ausgang MN von
40 dB mit einer Zyklusfrequenz von 60 kHz und einer Grenzfrequenz
der Regelschleife (Bauteile 10, 11, 12, 6, 8) von 80 Hz
zu erreichen. Im Vergleich dazu erzielt man mit einem Wandler
gemäß Fig. 1, dessen Zyklusfrequenz 100 kHz beträgt und dessen
Regelschleife eine Grenzfrequenz von 30 kHz besitzt, nur eine
Stördämpfung zwischen Eingang und Ausgang von 30 dB.
Das Ausgangssignal des Integrierglieds 4 aus Fig. 3 kann direkt
an den zweiten Eingang des Komparators 6 geführt werden. Der
Vorteil des Rechenglieds zum Ziehen der Quadratwurzel 5 liegt
darin, daß der Verstärkungsgrad Vc/V 2 des die Bauteile 1 bis 9,
L, D, C und die Ausgangslast enthaltenden Schaltkreises weniger
stark schwankt, als wenn dieses Rechenglied 5 nicht vorhanden
wäre.
Im Rahmen der Erfindung kann das Rechenglied 5 aus Fig. 3 durch
irgendeinen anderen Schaltkreis ersetzt werden, dessen Ausgangssignal
eine monotone Funktion des Eingangssignals ist.
Im Rahmen der Erfindung könnte die Schaltung gemäß Fig. 3
auch in anderer Weise verändert werden. So kann die Energiemessung
an jedem beliebigen Punkt der direkten Verbindung
zwischen dem Eingang AB und dem Ausgang MN erfolgen, z. B.
nach dem Schaltelement 9 oder hinter der Induktivität L. Weiter
kann das durch die Bauelemente 1 bis 3 gebildete Wattmeter
auch beispielsweise durch ein integriertes Wattmeter gemäß
dem Halleffekt ersetzt werden. Schließlich könnte der Unterbrecher
9 auch nicht nur abhängig von der gelieferten Energie
oder der Quadratwurzel daraus gesteuert werden, sondern auch
abhängig vom Produkt zweier Werte, von denen der eine ein Maß
für die Energie ist und der andere beispielsweise die folgende
Form besitzt:
Hierbei bilden H und K Konstante, und |I 2| stellt den Absolutwert
des Stroms in der Last dar, die an die Ausgangsklemmen
des Wandlers angeschlossen ist.
Claims (5)
1. Pulsbreitengeregelter Gleichspannungswandler konstanter
Frequenz, bei dem Eingangsstrom und -spannung erfaßt und
einer Steuer- und Regelschaltung zugeführt werden, dadurch
gekennzeichnet, daß in der Steuer- und Regelschaltung
ein zu Beginn jeder Schaltperiode auf Null gesetzter
Meßkreis (1-5) ein die dem Wandler während einer Schaltperiode
zugeführte Eingangsenergie repräsentierendes Meßsignal
erzeugt, welches mittels eines Komparators (6) mit einem
Fehlersignal verglichen wird, wobei das Vergleichsergebnis
den Zeitpunkt der Sperrung des Schaltelements (9) des Wandlers
bestimmt.
2. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
Fehlersignal aus der Ausgangsspannung durch Vergleich mit
einem Sollsignal in einem weiteren Komparator (10) gewonnen
wird.
3. Wandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er
eine bistabile Kippstufe (8) aufweist, deren erster Eingang
mit Taktsignalen beaufschlagt wird, die zu Beginn jedes Betriebszyklus
auftreten, während der andere Eingang am Ausgang
des Komparators (6) liegt, wobei der Ausgang der Kippstufe
an einen Steuereingang des Schaltelements (9) des Wandlers
führt.
4. Wandler nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Meßkreis ein Wattmeter (1 bis 3) sowie einen diesem nachgeschalteten
Integrierkreis (4) aufweist und daß der Nullsetzungseingang
dieses Kreises an den Ausgang der bistabilen
Kippstufe (8) angeschlossen ist, während ein Ausgang dieses
Kreises zum Komparator (6) führt.
5. Wandler nach einem beliebigen der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Meßkreis (1 bis 5) einen
Transformationskreis (5) enthält, der ausgangsseitig ein
Signal liefert, dessen Wert eine monotone Funktion eines
Wertes des an seinen Eingang angelegten Signals ist, wobei
der Ausgang dieses Transformationskreises den Ausgang des
Meßkreises bildet.
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