DE3518743C2 - - Google Patents
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- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B19/00—Keys; Accessories therefor
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- E05B19/0058—Rectangular flat keys with key bits on at least one wide side surface of the key
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
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- E05B35/003—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits
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- Transmitters (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine aus Schließzylinder und Flachschlüssel be
stehende Schließeinrichtung, mit im Schlüssel angeordnetem, quer zur
Schlüsselschaftebene beweglichem, über die Breitseite des Schlüssels
hinaus querverlagerbarem Steuerglied für eine zusätzliche, im Zylinder
kern seitlich des Schlüsselkanals angeordnete Zuhaltung, welche von dem
beim Schlüsseleinschub durch eine schlüsselkanalseitige Flanke querver
lagerten Steuerglied mittels einer in Einschubrichtung ansteigenden Auf
laufschräge parallel zur Schlüsseleinschubebene verlagert und in eine
Freigabestellung bewegt wird.
Eine Schließeinrichtung der eingangs genannten Art ist aus der DE-OS
34 24 307 bekannt und weist einen mit einer rechteckigen Ausnehmung
versehenen Schlüssel auf. In der Ausnehmung ist ein Schieber geführt.
An einer parallel zur Schlüsselschaftebene verlaufenden Seitenfläche weist
der Schieber eine Stufenkodierung auf, die eine in Einschubrichtung des
Schlüssels ansteigende Auflaufschräge umfaßt, an die sich eine horizontale
Fläche sowie eine Stufe anschließen. Der zum Schlüssel passende Schlüs
selkanal des Zylinderkerns der Schließeinrichtung weist eine Längsnut zur
Aufnahme eines Teils des Schiebers auf. Die Längsnut geht in eine
Auflauffläche über, so daß der Schieber beim Einführen des Schlüssels in
den Schlüsselkanal derart verschoben wird, daß er in eine nischenartige
Verbreiterung eintritt. Dort sind zwei Kernstifte angeordnet, die mit der
Stufenkodierung des Schiebers zusammenwirken. Indem beim Einschieben
des Schlüssels die Auflaufschräge die Enden der Kernstifte überfährt,
werden diese verlagert und in eine Freigabestellung zur Drehung des
Zylinderkerns bewegt. Diese Anordnung ermöglicht lediglich eine Verla
gerung der Kernstifte um einen maximalen Hub, der kleiner als die Höhe
des Schiebers ist. Dabei darf wegen der Blockierungsgefahr die Auflauf
schräge einen gewissen Steigungswinkel nicht überschreiten. Aus diesem
Grunde ist man gezwungen, den Schieber möglichst groß auszubilden und
den Kernstiften einen möglichst kleinen Durchmesser zu geben. Dünne
Stifte sind jedoch sicherheitstechnisch nachteilig. Wegen der Platzver
hältnisse kann der Schieber eine bestimmte Größe nicht überschreiten.
Ferner weist der Schieber eine größere Dicke als der Schlüsselschaft auf,
was insofern lästig ist, als sich an den vorstehenden Kanten des Steuer
gliedes leicht andere Gegenstände verhaken, wenn der Schlüssel bspw. in
der Hosentasche getragen wird.
Aus der DE-OS 29 47 402 ist eine Anordnung bekannt, bei der ein im
Flachschlüssel untergebrachtes Steuerglied als Kugel gestaltet ist. Die
Kugel wirkt dort auf eine quer zur Schlüsselkanalebene geführte zusätz
liche Zuhaltung. Der von der Kugel bewirkte Steuerhub ist begrenzt und
nicht größer als der Kugelradius. Damit die zusätzliche Zuhaltung um ein
ausreichendes Maß verlagerbar ist, wird der Steuerungsweg der Kugel
über ein schwenkbares Zwischenglied gespreizt.
Aus der FR-OS 24 92 872 geht ein Zylinderschloß mit Flachschlüssel her
vor, wobei der Flachschlüssel ein beweglich gelagertes Steuerglied auf
weist, das mit einer Zuhaltung des Schlosses zusammenwirkt.
Die EP-PS 29 498 zeigt eine Anordnung, bei der das Steuerglied als Kugel
ausgebildet ist.
Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Schließ
einrichtung der eingangs genannten Art derart auszubilden, daß unter
Verwendung eines relativ kleinen Steuergliedes die zusätzliche Zuhaltung
um ein größeres Maß verlagerbar ist, welches Maß sogar größer sein kann
als das Höhenmaß des Steuergliedes und wobei ein stabiler Aufbau der
zusätzlichen Zuhaltung möglich ist.
Diese Aufgabe wird - unter Zuhilfenahme der eingangs genannten Merk
male - erfindungsgemäß durch das Kennzeichen des Anspruchs 1 gelöst.
Die Unteransprüche stellen vorteilhafte Weiterbildungen dar.
Zufolge derartiger Ausgestaltung ist eine gattungsgemäße Schließeinrich
tung angegeben, bei welcher die zusätzliche Zuhaltung trotz unmittelbarer
Beaufschlagung durch das Steuerglied einen größeren Weg zurücklegen
kann. Vorzugsweise erstreckt sich die zusätzliche Zuhaltung im Bereich
zwischen zwei normalen Zuhaltungen, jedoch in versetzter Anordnung
parallel zur Schlüsseleinschubebene. Eine kräftige Bemessung der zu
sätzlichen Zuhaltung ist daher möglich. Der von ihr zurückzulegende Weg
kann größer sein als das in Querrichtung verlaufende Maß des Steuer
gliedes. Während der Einschubbewegung erfolgt die Querverlagerung des
Steuergliedes durch die schlüsselkanalseitige Flanke, wodurch das Steuer
glied die Auflaufschräge der zusätzlichen Zuhaltung beaufschlagt. Durch
entsprechende Gestaltung der Auflaufschräge ist der Verlagerungsweg der
zusätzlichen Zuhaltung variierbar. Die Ausbildung der Auflaufschräge am
verbreiterten Kopf der Zuhaltung ermöglicht einen großen Verlagerungs
weg. Nach vollständigem Einschieben des Flachschlüssels befindet sich
die zusätzliche Zuhaltung dann in einer solchen Stellung, daß deren
Sperrvorsprung auf Höhe der Gleitfuge des Zylinderkerns liegt und eine
Drehung desselben mittels des Flachschlüssels zuläßt.
Insgesamt ist eine solche Anordnung geschaffen, daß erst nach Erreichen
der - Endstellung der Querverlagerung des Steuergliedes dieses auf die
Auflaufschräge auftrifft. Dies ermöglicht einen größeren Steuerungshub
und damit eine sichere Schließung.
Günstig wirkt sich dabei die Tatsache aus, daß die Auflaufschräge von
einer parallel zur Flanke verlaufenden Seitenwand ausgeht. Der Abstand
derselben von der Flanke entspricht dem Maß der sich in Querrichtung
des Schlüssels erstreckenden Bemessung.
Eine besonders günstige Herstellung zeichnet sich dadurch aus, daß
Steuerglied als Stift auszugestalten und in der topfförmigen Vertiefung
unterzubringen. Ein Kragen des Stiftes ist dabei frei beweglich zwischen
einer Ringzone des Topfbodens und einem mündungsseitig der Vertiefung
angeordneten Verschlußring verschiebbar, so daß der Stift unverlierbar
am Flachschlüssel gehaltert ist.
Damit die zusätzliche Zuhaltung auch bei Erschütterungen und während
des Aussteuerns in ihrer Lage verbleibt, ist sie drehgesichert. Dies
geschieht durch den achsenversetzten Schaft der Zuhaltung zu ihrem
Kopf, welcher an der dem Schlüsselkanal zugekehrten Seite abgeflacht ist
und dort die Auflaufschräge ausbildet.
Bauliche Vorteile bringt es, die Flanke von der Schmalseite eines Einsatz
stückes des Zylinderkerns zu bilden, welches Einsatzstück mit der an
grenzenden Seite eine der Schlüsseleinschubrichtung zugekehrte Dach
schräge ausbildet. Mittels dieser wird das Steuerglied in die querver
lagerte Stellung vorgeschoben. Zusätzliche Ausnehmungen am Flach
schlüssel können entfallen, wenn die Flanke auf Höhe einer Profillängsnut
des Schlüssels sitzt und in die Profillängsnut hineinragt. Den störungs
freien Einschub des Flachschlüssels ermöglichen dabei sich trichterförmig
verjüngende Flanken im Mündungsbereich des Schlüsselkanals.
Ist der Flachschlüssel abgezogen, sorgt ein Hubbegrenzungsstift im Zu
sammenwirken mit einem Zapfen der Zuhaltung für eine genaue Ausgangs
stellung desselben, wobei davon ausgegangen wird, daß die dieser Zuhal
tung zugeordnete gehäuseseitige Zuhaltung in Richtung der zusätzlichen
Zuhaltung druckfederbeaufschlagt ist. Eine gesonderte Anschlagbegren
zung der gehäuseseitigen Zuhaltung kann daher entfallen.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der
Fig. 1-8 erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Ansicht des Schlüsselschaftendes eines Flachschlüssels vor
dem Einstecken eines in Ansicht dargestellten Schließzylinders,
Fig. 2 in stark vergrößerter Darstellung einen Horizontalschnitt durch
das Schließzylindergehäuse mit zugehörigem Schlüsselschaft im
Bereich des Steuergliedes vor dem Einschieben des Schlüssels in
den Schlüsselkanal,
Fig. 3 einen ebenenversetzten Querschnitt durch den Schließzylinder
bei nicht eingeführtem Schlüssel,
Fig. 4 einen teilweisen Längsschnitt durch den Schließzylinder im Be
reich der zusätzlichen Zuhaltung,
Fig. 5 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung, jedoch bei einge
führtem Schlüssel,
Fig. 6 einen der Fig. 3 entsprechenden Querschnitt, ebenfalls bei ein
geführtem Schlüssel,
Fig. 7 eine der Fig. 4 entsprechende Darstellung, wobei die zusätzliche
Zuhaltung durch den eingeführten Flachschlüssel vom Steuerstift
verlagert ist und
Fig. 8 in stark vergrößerter perspektivischer Darstellung die zusätz
liche Zuhaltung mit strichpunktiert angedeutetem Steuerglied.
Der Schließzylinder besitzt ein profiliertes Schließzylindergehäuse 1. In
diesem ist in einer Längsbohrung 2 drehbar ein Zylinderkern 3 gelagert.
Letzterer steht in drehfester Verbindung mit einer einen Schließbart 3
aufweisenden Schließbartnabe 5.
In der Längsmittelebene des Schließzylinders sind im Schließzylinderge
häuse 1 und Zylinderkern 3 fluchtend zueinander liegende Bohrungen 6, 7
vorgesehen, welche die aus Kernstiften 8′ und Gehäusestiften 8′′ be
stehenden Zuhaltungen 8 aufnehmen. Die Gehäusestifte werden von einer
Druckfeder 9 in Richtung des Zylinderkerns 3 beaufschlagt.
In axialer Längsrichtung des Zylinderkerns 3 erstreckt sich in diesem ein
querschnittsprofilierter Schlüsselkanal 10. Dieser ist dem Querschnitt des
Schlüsselschaftes 11 eines Flachschlüssels 12 angepaßt. Die eine Schmal
kante des Schlüsselschaftes 11 ist mit hintereinanderliegenden Schlüssel
kerben 13 unterschiedlicher Tiefe ausgestattet, die mit den Zuhaltungs
stiften 8 zusammenwirken und diese bei eingeschobenem Schlüssel so
einordnen, daß die Trennfuge zwischen den Kernstiften 8′ und den Ge
häusestiften 8′′ auf Höhe der Kerndrehfuge F liegt, vergl. Fig. 6.
Der Schlüsselschaft 11 besitzt entsprechend der Querprofilierung an
beiden Breitseiten Profillängsnuten. Vom Boden der mittleren, gegenüber
den anderen Profillängsnuten breiteren Profillängsnut 14 geht eine topf
förmige Vertiefung 15 aus, die nahezu bis zur gegenüberliegenden Schlüs
selbreitseite reicht. Im Topfboden 16 befindet sich eine zentrale Bohrung
17, welche von dem als Stift gestalteten Steuerglied 18 durchsetzt wird.
Mündungsseitig der Vertiefung 15 erstreckt sich ein Verschlußring 19,
der mit zur Führung des Steuerstiftes 18 dient. Eine Anschlagbegren
zung erhält der Steuerstift in Querrichtung durch einen mittleren, orts
fest vom Steuerglied ausgehenden Kragen 20, welcher frei beweglich
zwischen der Ringzone des Topfbodens 16 und dem Verschlußring 19
verschieblich ist. Letzterer ist in den Schlüsselschaft eingepreßt und
sichert somit die unverlierbare Anordnung des Steuergliedes 18. Die
Länge des Steuergliedes 18 entspricht dabei der Dicke des Schlüsselschaf
tes 11, vergl. insbesondere Fig. 2.
Im Bereich zwischen zwei Zuhaltungsstiften 8 erstreckt sich eine zusätz
liche Zuhaltung 21. Letztere ist in einer Bohrung 22 seitlich des Schlüs
selkanals 10 und parallel zur Schlüsseleinschubebene verlagerbar. Im
einzelnen setzt sich die zusätzliche Zuhaltung 21 aus einem Schaft 23 und
Kopf 24 zusammen, welch letzterer achsenversetzt zum Schaft 23 angeord
net ist. Der Mittelpunkt M des Schaftes 23 liegt dabei mit einem größeren
Abstand vom Schlüsselkanal als der Mittelpunkt M 1 des Kopfes 24.
Durch Führung des Schaftes 23 in einem Bohrungsabschnitt 22′, welcher
achsenversetzt liegt zu dem querschnittsgrößeren Bohrungsabschnitt 22′′,
ist die zusätzliche Zuhaltung 21 drehgesichert. Der in dem Bohrungsab
schnitt 22′′ verschiebliche Kopf 24 ist an der dem Schlüsselkanal 10 zuge
kehrten Seite abgeflacht und bildet dort eine die Seitenwand 25 des
Kopfes überragende Auflaufschräge 26 aus, welche Auflaufschräge bis zur
zugekehrten Breitseite 10′ des Schlüsselkanals 10 reicht. Der in Ein
schubrichtung ansteigenden Auflaufschräge 26 ist eine von der zugekehr
ten Breitseite 10′ des Schlüsselkanals ausgehende Ausnehmung 27 vorge
ordnet. In Gegenüberlage zum Schaft 23 geht vom Kopf 24 ein Zapfen 34
aus, welcher mit einem in die Mantelwand des Zylinderkerns 3 eingelasse
nen Hubbegrenzungsstift 35 zusammenwirkt. Zu diesem Zweck weist der
Zylinderkern 3 eine den Bohrungsabschnitt kreuzende, in Längsrichtung
des Zylinderkerns 3 verlaufende Nut 36 auf, dessen Tiefe etwa dem
Durchmesser des Hubbegrenzungsstiftes 35 entspricht. Seitliche An
drückungen 37 der Nut 36 sichern die eingesetzte Lage des Hubbegren
zungsstiftes 35.
Der Schaft 23 der zusätzlichen Zuhaltung 21 wirkt zusammen mit einem in
einer Bohrung 28 des Schließzylindergehäuses 1 geführten gehäuseseitigen
Zuhaltung 29. Letztere ist zufolge ihrer versetzten Anordnung aus der
Längsmittelebene des Schließzylinders drehgesichert. Auch diese Zuhal
tung wird von einer nicht dargestellten Druckfeder belastet, so daß bei
abgezogenem Schlüssel die Stellung gemäß Fig. 3 vorliegt, in welcher die
Zuhaltung 29 mit ihrem dem Zylinderkern zugekehrten Ende in den Boh
rungsabschnitt 22′ hineinragt, die Zuhaltung 21 in Anschlagstellung zum
Hubbegrenzungsstift 35 bringt und eine zusätzliche Drehsicherung dar
stellt.
In Gegenüberlage zum Kopf 24 erstreckt sich auf der anderen Seite des
Schlüsselkanals 10 ein quer zum Schlüsselkanal ausgerichteter Schlitz 30,
in welchen ein Einsatzstück 31 unverschieblich eingesetzt ist. Das dem
Schlüsselkanal zugekehrte Ende dieses Einsatzstückes 31 überragt die
korrespondierende Breitseite 10′′ des Schlüsselkanals. Die dem Schlüssel
kanal 10 zugekehrte Schmalseite stellt die Flanke 32 zur Aussteuerung des
Steuergliedes 18 dar, welche Flanke 32 mit der der Schlüsseleinschub
richtung zugekehrten Seite eine Dachschräge 33 ausbildet. Diese Flanke
32 sitzt auf Höhe der Profillängsnut 14 des Schlüssels und ragt beim Ein
schieben desselben in die Profillängsnut 14 hinein.
Der Abstand x zwischen der Seitenwand 25 des Kopfes 24 und der gegen
überliegenden Flanke 32 des Einsatzstückes 31 entspricht dem Maß y der
sich in Querrichtung des Schlüssels 12 erstreckenden Bemessung.
Der Mündungsbereich des Schlüsselkanals 10 ist mit sich trichterförmig
verjüngenden Flanken 34 ausgestattet, die das eventuell vorstehende
Steuerglied 18 in den Schlüsselkanal leiten.
Es ergibt sich folgende Wirkungsweise: Wird der Flachschlüssel 12 in den
Schlüsselkanal 10 eingeschoben, so ordnen dessen Schlüsselkerben 13 die
Zuhaltungsstifte 8 ein. Dabei durchwandert das Steuerglied 18 den
Schlüsselkanal, siehe strichpunktierte Darstellung in Fig. 5. Mit Errei
chen der Dachschräge 33 des Einsatzstückes 31 erfolgt die Querverlage
rung des Steuergliedes 18 in Richtung zur gegenüberliegenden Auflauf
schräge 26 der zusätzlichen Zuhaltung 21. Die der Dachschräge 33 vor
gelagerte Ausnehmung 27 erlaubt diese Querbewegung, so daß das
Steuerglied 18 in die strichpunkierte Stellung gemäß Fig. 4 gelangt, dabei
jedoch noch keine Verschiebung der zusätzlichen Zuhaltung herbeiführt.
Diese Stellung entspricht der Endstellung der Querverlagerung des Steu
ergliedes 18. Bei weiterem Schlüsseleinschub wird durch das über die
Breitseite des Schlüssels vorstehende Steuerglied die Auflaufschräge 26
beaufschlagt einhergehend mit einer Abwärtsverlagerung der zusätzlichen
Zuhaltung. Beendet ist diese Abwärtsbewegung, wenn der Schlüssel
vollständig eingeschoben ist. Beim Ausführungsbeispiel liegt dann das
Steuerglied mit seinem vorstehenden Ende auf der Stirnfläche des Kopfes
24 auf. In dieser Stellung hat der Schaft 23 die Zuhaltung 29 aus dem
Zylinderkern gedrängt, so daß die Trennfuge zwischen der zusätzlichen
Zuhaltung 21 und gehäuseseitigen Zuhaltung 29 sowie die Trennfugen der
übrigen, in der Längsmittelebene befindlichen Zuhaltungen 8 in der Kern
drehfuge liegen und mittels des Flachschlüssels 12 der Zylinderkern 3
gedreht werden kann. Nach Abziehen des Schlüssels kehren sämtliche
Zuhaltungen in ihre in Fig. 3 veranschaulichte Ausgangsstellung zurück
unter Blockierung einer Drehbewegung des Zylinderkerns 3 innerhalb des
Schließzylindergehäuses 1.
Claims (6)
1. Aus Schließzylinder und Flachschlüssel bestehende Schließeinrichtung,
mit in Schlüssel angeordnetem, quer zur Schlüsselschaftebene beweg
lichem, über die Breitseite des Schlüssels hinaus querverlagerbarem
Steuerglied für eine zusätzliche, im Zylinderkern seitlich des Schlüssel
kanals angeordnete Zuhaltung, welche von dem beim Schlüsseleinschub
durch eine schlüsselkanalseitige Flanke querverlagerten Steuerglied mittels
einer in Einschubrichtung ansteigenden Auflaufschräge parallel zur
Schlüsseleinschubebene verlagert und in eine Freigabestellung bewegt
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuhaltung (21) einen Schaft (23)
und einen gegenüber dem Schaft (23) verbreiterten Kopf (24) aufweist,
an dem die Auflaufschräge (26) für das Steuerglied (18) ausgebildet ist.
2. Schließeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Auflaufschräge (26) in dem Bereich beginnt, in welchem das Steuerglied
(18) beim Schlüsseleinschub seine Endstellung der Querverlagerung er
reicht hat.
3. Schließeinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflaufschräge (26) von
einer parallel zur Flanke (32) verlaufenden Seitenwand (25) ausgeht,
deren Abstand (x) von der Flanke (32) dem Maß (y) der sich in Quer
richtung des Schlüssels erstreckenden Bemessung entspricht.
4. Schließeinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das als Stift gestaltete Steuer
glied (18) in einer topfförmigen Vertiefung (15) angeordnet und einen
Kragen (20) besitzt, der frei beweglich zwischen einer Ringzone des
Topfbodens (16) und einem mündungsseitig der Vertiefung (15) ange
ordneten Verschlußring (19) verschiebbar ist.
5. Schließeinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Zuhaltung (21)
durch den achsenversetzt zum Schaft (23) der Zuhaltung (21) angeord
neten Kopf (24) drehgesichert ist, wobei der Kopf (24) an der dem
Schlüsselkanal (10) zugekehrten Seite abgeflacht ist.
6. Schließeinrichtung nach einem oder mehreren der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß von der dem Schaft (23) gegen
überliegenden Seite des Kopfes (24) ein Zapfen (34) ausgeht, welchem ein
in die Mantelwand des Zylinderkerns (3) eingelassener Hubbegrenzungs
stift (35) zugeordnet ist.
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