DE3518409C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Halbleiter-Strömungsmesser
zur Bestimmung von Strömungsmenge und -richtung eines
Strömungsmittels nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
Die Strömungsmessung von Strömungsmitteln, die in
Industrie und im täglichen Leben eine lebenswichtige
Rolle spielen, wird auf vielfältige Weise durchgeführt.
Beispielsweise sind hierfür Strömungsmesser des Wärmestrahlungstyps
und des Ultraschallwellentyps bekannt.
Derartige Strömungsmesser sind jedoch sperrig und
kompliziert im Aufbau, so daß sie hohe Fertigungskosten
bedingen. Außerdem eignen sich derartige Strömungsmesser
nicht für die Massenfertigung.
Weiterhin ist ein Halbleiter-Strömungsmesser, der
klein gebaut ist, eine genaue Strömungsmessung erlaubt
und kostengünstig bereitgestellt werden kann,
z. B. von Johan H. Huÿsing u. a. in "Monolithic
Integrated Direction-Sensitive Flow Sensor", IEEE
Transactions on Electron Devices, Vol. ED-29, Nr. 1,
Januar 1982, und in der US-PS 39 92 940 beschrieben.
Derartige Strömungsmesser vermögen jedoch nur die
Strömungsgeschwindigkeit des Strömungsmittels,
nicht aber seine Strömungsrichtung zu bestimmen.
Zudem besteht dabei eine nicht-lineare Beziehung
zwischen der Strömungsgeschwindigkeit und der Ausgangsspannung.
In IEEE Transactions on electron devices, Vol. ED-29,
Nr. 1, Jan. 1982, Seiten 133-136, ist ein Strömungsmesser
beschrieben, mit dem die Strömungsgeschwindigkeit
und Strömungsrichtung gemessen werden können,
indem der Wärmeübergang von einem erwärmten Chip zu
einem Strömungsmittel festgestellt wird. Temperaturdifferenzen
auf dem Chip sind dann ein Maß für die
Strömungsgeschwindigkeit und die Strömungsrichtung
in einer Ebene parallel zur Chipfläche. Das heißt, durch
Messung von Temperaturdifferenzen in zwei zueinander
senkrechten Richtungen können Amplitude und Richtung
eines Geschwindigkeitsvektors in einer Ebene parallel
zum Chip bestimmt werden, was aber nicht gleichzeitig
möglich ist.
In dem Firmenprospekt der Firma ROTA Apparate- und
Maschinenbau Dr. Hennig GmbH und Co. KG, 10-83, betreffend
Thermischer Durchflußmesser THERMOFLUX, ist
ein Durchflußmesser beschrieben, mit dessen Hilfe
die Strömungsgeschwindigkeit gemessen werden kann,
wobei die aufgenommene elektrische Leistung als Maß
für den Durchsatz verwendet wird. Es ist also nicht
möglich, mit Hilfe dieses bekannten thermischen Durchflußmessers
auch die Strömungsrichtung des Strömungsmittels
festzustellen.
In der US-PS 44 09 828 ist eine Gasdurchsatz-Meßschaltung
beschrieben, bei der an einem Heizwiderstand eine
Spannung liegt, die gewonnen wird, indem der durch diesen
Heizwiderstand fließende Strom gemessen wird.
Schließlich ist aus der US-PS 43 91 137 ein Grundwasser-Strömungsmesser
bekannt, bei dem Wärmeenergie an einer
vorbestimmten Stelle zugeführt und danach die Temperaturverteilung
um diese Stelle gemessen wird.
Schließlich beschreibt die US-PS 39 95 481 einen Strömungswandler
aus zwei beabstandeten elektrischen Widerstandsleitern,
mit deren Hilfe eine momentane Strömungsrichtung
festgestellt werden kann.
Mit Ausnahme der für Wetteruntersuchungen eingesetzten
mechanischen Detektoren ist bisher noch kein Strömungsmesser
entwickelt worden, der gleichzeitig sowohl die
Strömungsmenge als auch die Strömungsrichtung zu bestimmen
vermag. Im Hinblick auf diese Gegebenheiten
besteht ein dringender Bedarf nach der Entwicklung
eines kostensparenden, kleinen Strömungsmessers, der
ohne weiteres die gleichzeitige Messung sowohl der
Strömungsgeschwindigkeit als auch der Strömungsrichtung
eines Strömungsmittels erlaubt.
Es ist also Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen
Halbleiter-Strömungsmesser zu schaffen, der gleichzeitig
Strömungsgeschwindigkeit und Strömungsrichtung eines
Strömungsmittels auf einfache Weise zu ermitteln vermag.
Diese Aufgabe wird bei einem Halbleiter-Strömungsmesser
nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 erfindungsgemäß
durch die in dessen kennzeichnendem Teil enthaltenen
Merkmale gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den Patentansprüchen 2 bis 11.
Die Erfindung ermöglicht einen Halbleiter-Strömungsmesser,
der die gleichzeitige Bestimmung von sowohl
Strömungsgeschwindigkeit als auch Strömungsrichtung
eines Strömungsmittels erlaubt, der eine hohe, der
Strömungsgeschwindigkeit des Strömungsmittels praktisch
proportionale Ausgangsspannung liefert und der
bei kleinen Abmessungen einfach aufgebaut ist und
kostengünstig hergestellt werden kann. Durch die
praktisch lineare Beziehung zwischen der Strömungsgeschwindigkeit
und dem Meßausgangssignal ist es
möglich, die Strömungsgeschwindigkeit mit hoher
Genauigkeit zu bestimmen.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es
zeigt
Fig. 1 eine Aufsicht auf ein in einem Halbleiter-Strömungsmesser
gemäß der Erfindung enthaltenes
Halbleiter-Strömungsmeßelement,
Fig. 2 ein Schaltbild eines Halbleiter-Strömungsmessers
gemäß einer Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 3 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen der Strömungsgeschwindigkeit
Vf des zu bestimmenden Strömungsmittels
und der Ausgangsspannung Vc des
Halbleiter-Strömungsmessers gemäß Fig. 2,
wobei die gestrichelte Kurve für einen bisherigen Strömungsmesser steht,
Fig. 4 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen der Strömungsrichtung R des zu bestimmenden
Strömungsmittels und der Ausgangsspannung
Vo des Halbleiter-Strömungsmessers
gemäß Fig. 2 unter Heranziehung der Strömungsgeschwindigkeit
Vf als Parameter,
Fig. 5 ein Blockschaltbild der beim Strömungsmesser
nach Fig. 2 vorgesehenen Rechenschaltung,
Fig. 6 bis 10 Schaltbilder von Halbleiter-Strömungsmessern
gemäß zweiten bis sechsten Ausführungsformen
der Erfindung,
Fig. 11 ein Schaltbild eines Halbleiter-Strömungsmessers
gemäß einer siebten Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 12 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen der Strömungsmitteltemperatur und
dem kompensierten Ausgangssignal Vcc der
Meßgröße Vc der Schaltung nach Fig. 11,
Fig. 13 eine Aufsicht auf ein Halbleiter-Strömungsmeßelement
bei einem Halbleiter-Strömungsmesser
gemäß einer achten Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 14 ein Schaltbild eines Halbleiter-Strömungsmessers
gemäß der achten Ausführungsform der
Erfindung,
Fig. 15 ein Blockschaltbild einer in der Schaltung
nach Fig. 14 enthaltenen Rechenschaltung,
Fig. 16 eine Aufsicht auf ein Halbleiter-Strömungsmeßelement
bei einem Halbleiter-Strömungsmesser
gemäß einer neunten Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 17 eine Aufsicht und eine Vorderansicht des in
einer Packung untergebrachten Halbleiter-Strömungsmeßelements
gemäß Fig. 16,
Fig. 18 ein Schaltbild eines Halbleiter-Strömungsmessers
gemäß der neunten Ausführungsform
der Erfindung,
Fig. 19 eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen der Strömungsrichtung R des zu bestimmenden
Strömungsmittels und den Ausgangssignalen und
Fig. 20 ein Blockschaltbild einer Rechenschaltung
bei der Schaltung nach Fig. 18.
Die Fig. 1 bis 5 veranschaulichen gemeinsam eine erste
Ausführungsform der Erfindung. Gemäß Fig. 1 umfaßt ein
Halbleiter-Strömungsmeßelement 10 einen
in einem Mittelbereich eines Halbleiter-Substrats 12
ausgebildeten Heiztransistor 14 und zwei symmetrisch
zu diesem angeordnete Temperatur-Meßtransistoren 16 a,
16 b. Ein Strömungsmitteltemperatur-Meßfühler- oder
-Detektortransistor 18 (Fig. 2) zur Bestimmung der
Temperatur des Strömungsmittels und zur Lieferung eines
Temperaturmeßsignals befindet sich in dem Strömungsmittel,
dessen Strömungsgeschwindigkeit und Strömungsrichtung bestimmt
werden sollen. Die Temperatur des Strömungsmittels wird
nach dem Prinzip gemessen, daß sich die Basis-Emitterspannung
des Transistors 18 proportional zu einer
Temperaturänderung ändert. Es ist zu beachten, daß die
Transistoren 16 a, 16 b durch das mit einer Geschwindigkeit
Vf strömende Strömungsmittel in unterschiedlichem
Maße gekühlt werden. Die genannte Temperaturdifferenz
wird in Form eines elektrischen Signals erfaßt oder
abgegriffen. Gemäß Fig. 2 ist ein Ansteuerkreis
20 zum Erwärmen des Transistors 14 mit dem Halbleiter-Strömungsmeßelement
10 verbunden. Der Transistor
14 wird durch den Ansteuerkreis 20 entsprechend dem
Strömungsmitteltemperatur-Meßsignal erwärmt, um die
Temperatur des Elements 10 auf einer vorgeschriebenen
Größe über der Temperatur des Meß-Strömungsmittels zu
halten. Das Element 10, der Strömungsmitteltemperatur-Detektortransistor
18 und der Ansteuerkreis 20 sind
auf die in Fig. 2 gezeigte Weise zu einer Halbleiter-Strömungsmeßschaltung
zusammengeschaltet.
Der Kollektor des Temperatur-Meßtransistors 16 a im
Halbleiter-Strömungsmeßelement 10 ist
über einen ersten Widerstand R 1 mit einer ersten Stromquelle
V⁺ (vgl. Fig. 2) verbunden. Die Basis des
Transistors 16 a liegt an Masse, während sein Emitter
über einen Widerstand R 3 und eine Konstantstromquelle
22 an eine zweite Stromquelle oder -versorgung V - angeschlossen
ist. Der Kollektor des Temperatur-Meßtransistors
16 b ist ebenfalls über einen Widerstand R 2
an die erste Stromquelle V⁺ angeschlossen, während sein
Emitter mit dem Emitter des Transistors 16 a verbunden
ist. Die Basis des Transistors 16 b liegt ebenfalls an
Masse. Der Kollektor des Heiztransistors 14 ist über
einen Widerstand R 4 mit der ersten Stromquelle V⁺ verbunden,
während sein Emitter an die zweite Stromquelle
V - angeschlossen ist. Die Basis des Transistors 14
liegt an der Ausgangsklemme eines Operationsverstärkers
26. Kollektor und Basis des Strömungsmitteltemperatur-Detektortransistors
18 sind mit der ersten Stromquelle
V⁺ bzw. Masse verbunden. Weiterhin ist der
Emitter des Transistors 18 über eine Konstantstromquelle
24 mit der zweiten Stromquelle V - verbunden.
Der Knotenpunkt zwischen dem Widerstand R 3 und der
Konstantstromquelle 22 ist an die invertierende Eingangsklemme
des Operationsverstärkers 26 angeschlossen,
dessen nicht-invertierende Eingangsklemme mit einem
Knotenpunkt zwischen dem Emitter des Transistors 18 und
der Konstantstromquelle 24 verbunden ist. Der Operationsverstärker
26 dient dazu, die Temperatur des Halbleiter-Strömungsmeßelements
10 um eine vorbestimmte Größe über
der Temperatur des der Messung unterworfenen Strömungsmittels
zu halten. Insbesondere werden dabei die an
invertierende und nicht-invertierende Eingangsklemme angelegten
Eingangssignale im Operationsverstärker 26 zur
Lieferung eines Ausgangssignals, das an die Basis des
Heiztransistors 14 angelegt wird, verglichen. Hierdurch
wird der über den Transistor 14 fließende Kollektorstrom
Ic so geregelt, daß die Temperatur des Strömungsmeßelements
10 auf der gewünschten Größe gehalten wird.
Es ist zu beachten, daß eine Ausgangsspannung Vo entsprechend
der Temperaturdifferenz, die sich mit der
Strömungsgeschwindigkeit des Strömungsmittels ändert,
zwischen den Temperatur-Meßtransistoren 16 a und 16 b
zwischen deren Kollektoren erzeugt wird. Die Ausgangsspannung
Vo wird einer arithmetischen Schaltung bzw.
Rechenschaltung 28 zugeführt. Das Kollektorpotential
Vc des Heiztransistors 14, das sich mit dem Kollektorstrom
Ic ändert, wird ebenfalls der Rechenschaltung 28
eingespeist. In der Rechenschaltung 28 wird eine vorgeschriebene
arithmetische Operation bzw. Rechenoperation
anhand des Kollektorpotentials Vc und der
Ausgangsspannung Vo durchgeführt, um dadurch die
Strömungsgeschwindigkeit und -richtung des Strömungsmittels abzuleiten.
Fig. 3 ist eine graphische Darstellung der Beziehung
zwischen der Strömungsgeschwindigkeit Vf
und dem sich mit der Strömungsgeschwindigkeit Vf ändernden Kollektorpotential
Vc. Wie sich aus Fig. 3 ergibt, ist die Ausgangsspannung
beim erfindungsgemäßen Strömungsmesser deutlich größer
als beim bisherigen Halbleiter-Strömungsmesser,
der beispielsweise in "Monolithic Integrated
Direction-Sensitive Flow Sensor" beschrieben ist.
Außerdem bildet die Kurve für den erfindungsgemäßen
Strömungsmesser praktisch eine Gerade. Zu beachten ist
auch, daß der erfindungsgemäße Halbleiter-Strömungsmesser
von der Strömungsrichtung des Strömungsmittels
im wesentlichen unabhängig ist, so daß die Strömungsgeschwindigkeit
Vf anhand des Ausgangssignals bzw. der Ausgangsspannung
Vc genau bestimmt werden kann.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, entspricht das Kollektorpotential
Vc des Heiztransistors 14:
Vc = a · Vf (1)
Hieraus ergibt sich die Strömungsgeschwindigkeit Vf des Strömungsmittels
zu Vf = Vc/a.
Fig. 4 veranschaulicht die Abhängigkeit des zwischen
den Kollektoren der Temperatur-Meßtransistoren 16 a und
16 b erhaltenen Ausgangssignals Vo von der Strömungsrichtung
R des Strömungsmittels. Gemäß Fig. 4 besteht
zwischen der Strömungsgeschwindigkeit Vf des Strömungsmittels,
seiner Strömungsrichtung R und dem Ausgangssignal Vo
die folgende Beziehung:
Demzufolge gilt:
Nach diesem Verfahren kann die Strömungsrichtung R
(0 ≦ R ≦ 180) des Strömungsmittels anhand der Ausgangssignale
Vo und Vc abgeleitet werden.
Die Rechenschaltung 28 zur Durchführung der oben genannten
Operation besitzt den in Fig. 5 dargestellten
Aufbau. Insbesondere wird dabei das Kollektorpotential
Vc des Heiztransistors 14 einem Teilerkreis 30 zugeführt,
um die Operation nach Gleichung (1) auszuführen
und damit die Strömungsgeschwindigkeit des Strömungsmittels zu berechnen.
Ein Strömungsgeschwindigkeitssignal wird vom Teilerkreis
30 zu einem Quadratwurzel-Rechnerkreis 32 geleitet. In
letzterem wird die Berechnung gemäß Gleichung (3) durchgeführt,
und das Rechenergebnis wird zu einem Teilerkreis
34 übertragen. Andererseits wird das Ausgangssignal
der Temperatur-Meßtransistoren 16 a, 16 b entsprechend
der Temperaturdifferenz einem Teilerkreis
36 zugeliefert, in welchem eine Berechnung für Vo/b
durchgeführt wird. Das Rechenergebnis wird dem genannten
Teilerkreis 34 zugeführt; dies bedeutet, daß
der Teilerkreis 34 mit den Ausgangssignalen sowohl des
Quadratwurzel-Rechnerkreises 32 als auch des Teilerkreises
36 beschickt wird. Die Berechnung nach Gleichung
(5) erfolgt im Teilerkreis 34 zur Ableitung der Größe
von cos R. Das Rechenergebnis wird vom Teilerkreis 34
zu einem arithmetischen Kreis oder Rechenkreis 38 geliefert,
in welchem die Berechnung nach Gleichung (6)
zur Bestimmung oder Ableitung der Strömungsrichtung
R des Strömungsmittels durchgeführt wird. Nach diesem
Verfahren lassen sich erfindungsgemäß Strömungsgeschwindigkeit
Vf und Strömungsrichtung R des Strömungsmittels gleichzeitig
ableiten. Es ist auch darauf hinzuweisen, daß
die Strömungsgeschwindigkeit Vf des Strömungsmittels und das
Ausgangssignal Vc des Heiztransistors 14 eine lineare
Beziehung zueinander besitzen, wodurch eine hohe Meßgenauigkeit
erzielt wird. Die Meßgenauigkeit wird weiterhin
dadurch verbessert, daß das Ausgangssignal Vc einen
bemerkenswert hohen Spannungspegel besitzt.
Fig. 6 veranschaulicht eine zweite Ausführungsform der
Erfindung, die auf dem Prinzip beruht, daß der Kollektorstrom
Ic bei einem bipolaren Transistor praktisch
dem Emitterstrom Ie gleich ist. Bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 6 wird daher anstelle des Kollektorpotentials
Vc das Basispotential Vb das Basispotential Vb als Ausgangssignal
erfaßt und abgegriffen. Die Schaltung gemäß Fig. 6 entspricht
im wesentlichen derjenigen nach Fig. 2, nur
mit dem Unterschied, daß ein Widerstand R 5 zum Erfassen
oder Abgreifen des Basispotentials Vb vorgesehen ist,
und der Widerstand R 4 gemäß Fig. 2 bei der Schaltung nach
Fig. 6 nicht verwendet wird, weil bei letzterer das
Kollektorpotential nicht erfaßt oder abgegriffen zu
werden braucht. In Fig. 6 sind den Teilen von Fig. 2
entsprechende Teile mit denselben Bezugsziffern wie
vorher bezeichnet und daher nicht mehr im einzelnen
erläutert.
Fig. 7 veranschaulicht eine dritte Ausführungsform der
Erfindung, die bezüglich ihres Aufbaus im wesentlichen
der Ausführungsform nach Fig. 6 entspricht, nur mit
dem Unterschied, daß gemäß Fig. 7 anstelle des bei der
Ausführungsform nach Fig. 6 erfaßten oder abgegriffenen
Basispotentials Vb das Emitterpotential Ve erfaßt oder
abgegriffen wird. Zum Erfassen oder Abgreifen
des Emitterpotentials Ve ist bei der Schaltung gemäß
Fig. 7 ein Widerstand R 5 angeordnet. Die Ausführungsform
nach Fig. 7 gewährleistet ebenfalls ein Ausgangssignal
Ve mit einer linearen Beziehung zur Strömungsgeschwindigkeit
Vf des Strömungsmittels. In Fig. 7 sind den
Teilen von Fig. 6 entsprechende Teile mit denselben
Bezugsziffern wie vorher bezeichnet und daher nicht
im einzelnen erläutert.
Die in Fig. 8 dargestellte vierte Ausführungsform der
Erfindung entspricht aufbaumäßig praktisch der Ausführungsform
nach Fig. 2, nur mit dem Unterschied, daß
gemäß Fig. 8 die Konstantstromquellen 22 und 24 nach
Fig. 2 durch Widerstände R 6 bzw. R 7 ersetzt sind. Mit
der Ausführungsform gemäß Fig. 8 kann wiederum die
spezielle Wirkung gemäß der Erfindung erzielt werden.
Die den Teilen von Fig. 2 entsprechenden Teile gemäß
Fig. 8 sind mit denselben Bezugsziffern wie vorher bezeichnet
und nicht mehr näher erläutert.
Fig. 9 veranschaulicht eine fünfte Ausführungsform der
Erfindung, die bezüglich des Aufbaus oder der Anordnung
praktisch der Ausführungsform gemäß Fig. 2 entspricht,
nur mit dem Unterschied, daß in Fig. 9 ein
Widerstand R 8 anstelle des Strömungsmitteltemperatur-Detektortransistors
18 nach Fig. 2 vorgesehen ist.
Der Widerstand R 8 kann den Transistor 18 dann ersetzen,
wenn die Temperaturschwankungen des Strömungsmittels
gering sind. Bei der Schaltung nach Fig. 9 sind den
Teilen von Fig. 2 entsprechende Teile wiederum mit denselben
Bezugsziffern wie vorher bezeichnet und nicht
im einzelnen erläutert.
Fig. 10 veranschaulicht eine sechste Ausführungsform
der Erfindung, die aufbaumäßig praktisch der Ausführungsform
nach Fig. 2 entspricht und sich von dieser
dadurch unterscheidet, daß gemäß Fig. 10 Dioden oder
in Diodenschaltung angeordnete Transistoren 40, 42 a
und 42 b anstelle des Strömungsmitteltemperatur-Detektortransistors
18 bzw. der Temperatur-Meßtransistoren 16 a
und 16 b gemäß Fig. 2 vorgesehen sind. Außerdem wird
der Halbleiter-Strömungsmesser gemäß Fig. 10 durch
eine einzige Stromquelle 44 angesteuert. Weiterhin
ist der Kollektor des Transistors 40 mit der Pulsklemme
der Stromquelle 44 über einen Widerstand R 9 verbunden,
der dazu dient, die Potentialdifferenz zwischen invertierender
und nicht-invertierender Eingangsklemme
des Operationsverstärkers 26 zu vermindern bzw. zu
unterdrücken. Mit der Ausführungsform gemäß Fig. 10
kann wiederum die besondere Wirkung gemäß der Erfindung
erzielt werden. Den Teilen von Fig. 2 entsprechende
Teile der Schaltung gemäß Fig. 10 sind mit denselben
Bezugsziffern wie vorher bezeichnet und daher nicht
mehr erläutert.
Fig. 11 zeigt noch eine siebte Ausführungsform der Erfindung,
die im wesentlichen derjenigen nach Fig. 2
entspricht und sich von letzterer dadurch unterscheidet,
daß gemäß Fig. 11 ein Kompensationskreis 50 vorgesehen
ist, um durch Temperaturschwankung hervorgerufene
Schwankung des Ausgangssignals Vc zu kompensieren. Wenn
ein Strom nicht durch den im Halbleiter-Strömungsmeßelement
10 gemäß Fig. 2 vorgesehenen Heiztransistors 14
fließt, ändert sich das Kollektorpotential Vc des
Transistors 14 proportional zur Temperatur auf die
nachstehend angegebene Weise:
Vc = Vco - α c (T-To) (7)
Darin bedeuten:
Vco
= Kollektorpotential bei der Bezugstemperatur To und
α
c
= Temperaturkoeffizient.
Das Emitterpotential eines Transistors ändert sich bekanntlich
auch proportional zur Temperatur auf die
nachstehend angegebene Weise:
Vbe = α T(T-To) - Vbeo (8)
Darin bedeuten:
Vbeo
= Emitterpotential bei der Bezugstemperatur To und
α
T
= Temperaturkoeffizient.
Wie vorstehend erwähnt, ändern sich sowohl das Kollektorpotential
Vc als auch das Emitterpotential Vbe proportional
zur (in Abhängigkeit von der) Temperatur.
Mittels der Durchführung einer Rechenoperation an Vc
und Vbe kann somit ein Ausgangssignal erhalten werden,
das nicht durch die Temperatur verändert wird bzw.
sich nicht mit der Temperatur ändert.
Der Kompensationskreis 50 besteht aus zwei Operationsverstärkern
52 und 54 sowie Widerständen R 110, R 112,
R 114, R 116, R 118 und R 120. Die nicht-invertierende
Eingangsklemme des Operationsverstärkers 14 ist mit
der nicht-invertierenden Eingangsklemme des Operationsverstärkers
52 verbunden, dessen invertierende Eingangsklemme
über den Widerstand R 110 an Masse liegt.
Die Ausgangsklemme des Operationsverstärkers 52 ist
über den Widerstand R 112 an seine invertierende Eingangsklemme
und über den Widerstand R 114 an die nicht-invertierende
Eingangsklemme des Operationsverstärkers
54 angeschlossen. Das Kollektorpotential Vc des Heiztransistors
14 wird über den Widerstand R 116 der nicht-invertierenden
Eingangsklemme des Operationsverstärkers
54 aufgeprägt. Die invertierende Eingangsklemme
des Operationsverstärkers 54 ist über den Widerstand
R 118 mit Masse und über den Widerstand R 120 mit seiner
Ausgangsklemme verbunden. Die kompensierte Ausgangsspannung
Vcc wird von der Ausgangsklemme des Operationsverstärkers
54 abgenommen und der Rechenschaltung 28
zugeführt. Auf diese Weise werden wie bei der Ausführungsform
gemäß Fig. 2 Strömungsgeschwindigkeit
und -richtung des Strömungsmittels bestimmt oder erhalten. Es ist
darauf hinzuweisen, daß die im Kompensationskreis 50
enthaltenen Widerstände R 114, R 116, R 118 und R 120 jeweils
gleiche Widerstandswerte besitzen.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 11 entspricht das
Ausgangssignal Vcc des Halbleiter-Strömungsmessers:
Vcc = Vc + (1 + R 112/R 110)Vbe (9)
Durch Einsetzen von Gleichungen (7) und (8) in
Gleichung (9) erhält man:
Vcc = [Vco + a cto - (1 + R 112/R 110) ( α T · To + Vbeo)] + [(1 + R 112/R 110)α T - α c]T (10)
Der zweite Ausdruck in Gleichung (10) gibt an, daß
sich das Ausgangssignal Vcc mit der Temperatur ändert.
Das Ausgangssignal Vcc kann temperaturunabhängig gestaltet
werden, indem die Widerstandswerte der Widerstände
R 110 und R 112 so gewählt werden, daß der
temperaturabhängige zweite Ausdruck auf die nachstehend
angegebene Weise zu Null wird:
(1 + R 112/R 110)α T - α c = 0 (11)
Fig. 12 veranschaulicht den Temperaturgang beim Nullpunkt-Ausgangssignal
des Halbleiter-Strömungsmessers
gemäß Fig. 11. Hieraus ist ersichtlich, daß sich das
Nullpunkt-Ausgangssignal bei einer
Temperaturänderung überhaupt nicht ändert. Offensichtlich
ermöglicht die Ausführungsform nach Fig. 11 eine
noch genauere Messung von Strömungsgeschwindigkeit und -richtung
des Strömungsmittels. Die den Teilen von Fig. 2 entsprechenden
Teile gemäß Fig. 11 sind mit denselben Bezugsziffern
wie vorher bezeichnet und daher nicht im
einzelnen erläutert.
Die Fig. 13 bis 15 veranschaulichen gemeinsam eine
achte Ausführungsform der Erfindung. Bei dieser
Ausführungsform werden zwei Halbleiter-Strömungsmeßelemente
zur Messung von Strömungsgeschwindigkeit und -richtung
des Strömungsmittels über einen Bereich von 0 bis 360°
benutzt. Es ist dabei zu beachten, daß die Halbleiter-Strömungsmeßelemente
10 a und 10 b um 90° zueinander
versetzt angeordnet sind. Gemäß Fig. 13 besteht das
Halbleiter-Strömungsmeßelement 10 a aus einem Heiztransistor
14 a und zwei Temperatur-Meßtransistoren 16 a 1
und 16 b 1, während das Element 10 b einen Heiztransistor
14 b und zwei Temperatur-Meßtransistoren 16 a 2 und 16 b 2
umfaßt. Das Strömungsmittel strömt dabei in Richtung
des Winkels R in einer Menge oder mit einer Geschwindigkeit
von Vf.
Gemäß Fig. 14 ist der Kollektor des Temperatur-Meßtransistors
16 a 1 im Strömungsmeßelement 10 a über den
Widerstand R 11 mit der ersten Stromquelle V⁺ verbunden,
während die Basis des Transistors 16 a 1 an Masse liegt.
Der Emitter des Transistors 16 a 1 ist über den Widerstand
R 31 mit der zweiten Stromquelle V - sowie einer Konstantstromquelle
22 a verbunden. Der Kollektor des Temperatur-Meßtransistors
16 b 1 ist über den Widerstand R 21
mit der ersten Stromquelle V⁺ verbunden, während seine
Basis an Masse liegt. Die Emitter der Transistoren 16 a 1
und 16 b 1 sind zusammengeschaltet. Der Kollektor des
Heiztransistors 14 a ist über den Widerstand R 41 mit der
ersten Stromquelle V⁺ verbunden, während seine Basis
an die Ausgangsklemme eines Operationsverstärkers 26 a
angeschlossen ist. Der Emitter des Transistors 14 a ist
mit der zweiten Stromquelle V - verbunden. Der Kollektor
des Strömungsmitteltemperatur-Meßfühler- oder -Detektortransistors
18 ist an die erste Stromquelle V⁺ angeschlossen,
während seine Basis an Masse liegt. Der
Emitter dieses Transistors 18 ist über eine Konstantstromquelle
24 mit der zweiten Stromquelle oder
-versorgung V - verbunden. Der Knotenpunkt zwischen dem
Widerstand R 31 und der Konstantstromquelle 22 a ist an
die invertierende Eingangsklemme des Operationsverstärkers
26 a angeschlossen. Weiterhin ist der Knotenpunkt
zwischen dem Emitter des Transistors 18 und der
Konstantstromquelle 24 mit der nicht-invertierenden
Eingangsklemme des Operationsverstärkers 26 a verbunden.
Die an invertierende und nicht-invertierende
Eingangsklemme angelegten Eingangssignale werden im
Operationsverstärker 26 a zur Lieferung eines Ausgangssignals
verglichen, das an die Basis des Heiztransistors
14 a angelegt wird. Als Ergebnis wird der durch den
Transistor 14 a fließende Kollektorstrom Ic 1 so geändert,
daß die Temperatur des Strömungsmeßelements 10 a um
eine vorbestimmte Größe über der Temperatur des der
Messung unterworfenen Strömungsmittels bleibt. Es ist
darauf hinzuweisen, daß eine Ausgangsspannung Vo 1
entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen den
Temperatur-Meßtransistoren 16 a 1 und 16 b 1, die sich
aufgrund der bzw. mit der Strömungsgeschwindigkeit des
Strömungsmittels ändert, zwischen den Kollektoren der
Meßtransistoren 16 a 1 und 16 b 1 erzeugt wird. Die Ausgangsspannung
Vo 1 wird einer Rechenschaltung 128 zugeführt,
die auch mit dem sich mit dem Kollektorstrom
Ic 1 ändernden Kollektorpotential Vc 1 des Transistors
14 a gespeist wird.
Der Kollektor des Temperatur-Meßtransistors 16 a 2
im Strömungsmeßelement 10 b ist über den Widerstand
R 12 mit der ersten Stromquelle oder -versorgung
V⁺ verbunden, während seine Basis an
Masse liegt. Der Emitter des Transistors 16 a 2 ist
über den Widerstand R 32 und eine Konstantstromquelle
22 b an die zweite Stromquelle oder -versorgung V - angeschlossen.
Der Kollektor des Temperatur-Meßtransistors
16 b 2 ist über den Widerstand R 22 mit der ersten Stromquelle
V⁺ verbunden, während seine Basis an Masse
liegt. Die Emitter der Transistoren 16 a 2 und 16 b 2 sind
zusammengeschaltet. Der Kollektor des Heiztransistors
14 b ist über den Widerstand R 42 mit der ersten Stromquelle
V⁺ verbunden, während Basis und Emitter des Transistors
14 b an die Ausgangsklemme eines Operationsverstärkers
26 b bzw. die zweite Stromquelle V - angeschlossen
sind. Der Knotenpunkt zwischen dem Widerstand R 32
und der Konstantstromquelle 22 b ist mit der invertierenden
Eingangsklemme des Operationsverstärkers 26 b
verbunden, wobei der Knotenpunkt zwischen dem Emitter
des Temperatur-Detektortransistors 18 und der Konstantstromquelle
24 mit der nicht-invertierenden Eingangsklemme
des Operationsverstärkers 26 b verbunden ist.
Die an invertierende und nicht-invertierende Eingangsklemme
angelegten Eingangssignale werden im Operationsverstärker
26 b zur Lieferung eines Ausgangssignals
verglichen, das an die Basis des Heiztransistors 14 b
angelegt wird, um den durch letzteren fließenden
Kollektorstrom Ic 2 zu ändern. Infolgedessen wird die
Temperatur des Halbleiter-Strömungsmeßelements 10 b um
eine vorgeschriebene Größe über der Temperatur des
der Messung unterworfenen Strömungsmittels gehalten.
Es ist darauf hinzuweisen, daß eine der strömungsgeschwindigkeitsabhängigen
Temperaturdifferenz
zwischen den Meßtransistoren 16 a 2 und 16 b 2 entsprechende
Ausgangsspannung Vo 2 zwischen den Kollektoren dieser
Transistoren 16 a 2 und 16 b 2 erzeugt wird. Die Ausgangsspannung
Vo 2 wird der Rechenschaltung 128 zugeführt,
die auch mit dem sich mit dem Kollektorstrom
Ic 2 ändernden Kollektorpotential Vc 2 des Heiztransistors
14 b gespeist wird.
In der Rechenschaltung 128 werden anhand des Kollektorpotentials
Vc 1 oder Vc 2 sowie der Ausgangsspannung
Vo 1 und Vo 2 vorgestimmte Rechenoperationen zur Berechnung
der Strömungsgeschwindigkeit und -richtung des Strömungsmittels
ausgeführt.
Das Kollektorpotential Vc 1 des Heiztransistors 14 a entspricht:
Vc 1 = a 1 · Vf 1 (12)
Die Strömungsgeschwindigkeit des Strömungsmittels
ist daher gleich Vf 1 = Vc 1/a 1.
Das Kollektorpotential Vc 2 des Heiztransistors 14 a entspricht:
Vc 2 = a 2 · Vf 2 (13)
Die Strömungsgeschwindigkeit
Vf 2 des Strömungsmittels ist daher gleich Vf 2 = Vc 2/a 2.
Wenn die Mittelwerte der Strömungsmengen Vf 1 und Vf 2
erhalten oder abgeleitet werden, kann die Strömungsgeschwindigkeit
Vf des Strömungsmittels genau bestimmt werden.
Zwischen Strömungsgeschwindigkeit Vf, Strömungsrichtung R und
Ausgang bzw. Ausgangssignal Vo 1 besteht die folgende
Beziehung:
Zwischen Strömungsgeschwindigkeit Vf, Strömungsrichtung R und
Ausgang oder Ausgangsspannung Vo 2 besteht zudem die
folgende Beziehung:
Anhand der Gleichungen (14) und (15) ergibt sich:
tan R = Vo 2/Vo 1 (16)
R = tan-1 (Vo 2/Vo 1) (17)
Die Strömungsrichtung R des Strömungsmittels wird auf
oben angegebene Weise bestimmt.
Die Rechenschaltung 128 zur Durchführung der vorstehend
beschriebenen arithmetischen Operationen oder Rechenoperationen
besitzt den in Fig. 15 gezeigten Aufbau.
Dabei wird insbesondere das Kollektorpotential Vc 1 des
Heiztransistors 14 a einem Teilerkreis 60 zugeführt,
in welchem eine Rechenoperation gemäß Gleichung (12)
zur Berechnung der Strömungsgeschwindigkeit Vf 1 des Strömungsmittels
ausgeführt wird. Das Strömungsgeschwindigkeitssignal
Vf 1 wird einem Mittelwert(bildungs)kreis 64 zugeführt.
Andererseits wird das Kollektorpotential Vc 2
des Heiztransistors 14 b einem Teilerkreis 62 zugeführt,
in welchem eine Rechenoperation auf der Grundlage
der Gleichung (13) zur Berechnung der Strömungsgeschwindigkeit
Vf 2 des Strömungsmittels ausgeführt wird. Der
Mittelwertkreis 64 wird auch mit dem vom Teilerkreis
62 gelieferten Strömungsmengensignal Vf 2 beschickt.
Im Mittelwertkreis 64 wird ein arithmetischer Mittelwert
der Strömungsgeschwindigkeitssignale Vf 1 und Vf 2 berechnet,
um die Strömungsgeschwindigkeit Vf des Strömungsmittels zu
bestimmen. Das Ausgangssignal Vo 1 der Temperatur-Meßtransistoren
16 a 1 und 16 b 1 wird zusammen mit dem
Ausgangssignal Vo 2 der Meßtransistoren 16 a 2 und 16 b 2
einem Teilerkreis 66 eingespeist. In letzterem wird die
Größe von Vo 2/Vo 1 berechnet, und das Ausgangssignal
des Teilerkreises 66 wird einem Rechnerkreis 68 zugeführt.
In letzterem wird nach Gleichung (17) eine
Rechenoperation zur Berechnung der Strömungsrichtung
R des Strömungsmittels ausgeführt. Bei der dargestellten
Ausführungsform können Strömungsgeschwindigkeit Vf und
Strömungsrichtung R des Strömungsmittels über einen
Bereich von 0-360° gemessen werden.
Die Fig. 16 bis 20 veranschaulichen gemeinsam einen
Halbleiter-Strömungsmesser gemäß einer neunten Ausführungsform
gemäß der Erfindung, bei welcher ein Halbleiter-Strömungsmeßelement
210 einen im Mittelbereich
eines Halbleiter-Substrats 212 ausgebildeten Heiztransistors
214 sowie Temperatur-Meßtransistoren 216 a,
216 b, 216 c und 216 d aufweist, die gemäß Fig. 16 in
gleichen Abständen auf einem Kreis mit auf dem Mittelpunkt
liegendem Heiztransistor 214 angeordnet sind.
Das Meßelement 210 mit diesem Aufbau ist gemäß Fig. 17
in eine Packung bzw. Kapsel 270 eingebaut und zur Bildung
einer Halbleiter-Strömungsmeßschaltung gemäß Fig. 18
in einen Schaltkreis einbezogen. Dabei ist der zur
Messung der Strömungsmitteltemperatur zwecks Erzeugung
eines Temperaturmeßsignals dienende Strömungsmitteltemperatur-Meßfühler-
bzw. -Detektortransistor 218 in
dem der Messung unterworfenen Strömungsmittel angeordnet.
Gemäß Fig. 18 ist der Kollektor des im Halbleiter-Strömungsmeßelement
210 angeordneten Temperatur-Meßtransistor
216 a über einen Widerstand R 201 mit einer
ersten Stromquelle oder -versorgung V⁺ verbunden,
wobei die Basis des Transistors 216 a an Masse liegt.
Der Emitter des Transistors 216 a ist über einen Widerstand
R 203 und eine Konstantstromquelle 222 an eine
zweite Stromquelle oder -versorgung V - angeschlossen.
Der Kollektor des Meßtransistors 216 b ist über einen
Widerstand R 202 mit der ersten Stromquelle V⁺ verbunden,
während Basis und Emitter des Transistors 216 b
an Masse bzw. am Emitter des Transistors 216 a liegen.
Der Kollektor des Temperatur-Meßtransistors 216 c ist
über einen Widerstand R 211 an die erste Stromquelle
V⁺ angeschlossen, während Basis und Emitter des Transistors
216 c mit Masse bzw. mit dem Emitter des Transistors
216 b verbunden sind. Weiterhin ist der Kollektor
des Temperatur-Meßtransistors 216 d über einen
Widerstand R 212 mit der ersten Stromquelle V⁺ verbunden,
während Basis und Emitter des Transistors 216 d
mit Masse bzw. mit dem Emitter des Transistors 216 c
verbunden sind.
Der Kollektor des Heiztransistors 214 ist über einen
Widerstand R 204 mit der ersten Stromquelle V⁺ verbunden,
während seine Basis und sein Emitter mit der Ausgangsklemme
eines Operationsverstärkers 226 bzw. der
zweiten Stromquelle V - verbunden sind. Der Kollektor
des Strömungsmitteltemperatur-Detektortransistors 218
ist unmittelbar an die erste Stromquelle V⁺ angeschlossen,
während seine Basis an Masse liegt. Der
Emitter des Detektortransistors 218 ist über eine
Konstantstromquelle 224 mit der zweiten Stromquelle
V - verbunden.
Der Knotenpunkt zwischen dem Widerstand R 203 und der
Konstantstromquelle 222 ist an die invertierende Eingangsklemme
des Operationsverstärkers 226 angeschlossen.
Der Knotenpunkt zwischen dem Emitter des Transistors
218 und der Konstantstromquelle 224 liegt an der nicht-invertierenden
Eingangsklemme des Operationsverstärkers
226. Die an invertierende und nicht-invertierende
Eingangsklemme des Operationsverstärkers 226 angelegten
Eingangssignale werden im Operationsverstärker 226
miteinander verglichen, wobei das Ausgangssignal des
Operationsverstärkers 226 der Basis des Heiztransistors
214 aufgeprägt wird, um den durch letzteren
fließenden Kollektorstrom Ic zu steuern bzw. zu regeln.
Als Ergebnis wird die Temperatur des Halbleiter-Strömungsmeßelements
210 auf einer vorgeschriebenen Größe
über der Temperatur des der Messung unterworfenen
Strömungsmittels gehalten. Es ist darauf hinzuweisen,
daß eine Ausgangsspannung V 10 entsprechend der Temperaturdifferenz
zwischen den Temperatur-Meßtransistoren
216 a und 216 b, die sich aufgrund der bzw. mit der
Strömungsgeschwindigkeit des Strömungsmittels ändert, zwischen
den Kollektoren der Meßtransistoren 216 a und 216 b
erzeugt wird. Die Ausgangsspannung V 10 wird einer Rechenschaltung
228 zugeführt. Ebenso wird eine Ausgangsspannung
V 20 entsprechend der Temperaturdifferenz zwischen
den Temperatur-Meßtransistoren 216 c und 216 d, die sich
aufgrund der bzw. mit der Strömungsgeschwindigkeit des Strömungsmittels
ändert, zwischen den Kollektoren der Meßtransistoren
216 c und 216 d erzeugt. Die Ausgangsspannung
V 20 wird ebenfalls der Rechenschaltung 228 eingespeist.
Die Rechenschaltung 228 wird weiter mit dem Kollektorpotential
Vc des Heiztransistors 214, das durch den
Kollektorstrom Ic geändert wird, gespeist. In der
Rechenschaltung 228 werden vorbestimmte arithmetische
Operationen oder Rechenoperationen mittels des Kollektorpotentials
Vc und der Ausgangsspannungen V 10 und V 20
zur Berechnung von Strömungsgeschwindigkeit und -richtung des
Strömungsmittels ausgeführt.
Das Kollektorpotential Vc des Heiztransistors 214 entspricht:
Vc = a · Vf (18)
Die Strömungsgeschwindigkeit Vf des Strömungsmittels ist daher
gleich Vf = Vc/a.
Fig. 19 zeigt die Abhängigkeit der Ausgangssignale oder
-spannungen V 10 und V 20 von der Strömungsrichtung R
des Strömungsmittels. Zwischen Strömungsgeschwindigkeit Vf,
Strömungsrichtung R und Ausgangssignal V 10 besteht die
folgende Beziehung:
Ebenso besteht zwischen Strömungsgeschwindigkeit Vf, Strömungsrichtung
R und Ausgangssignal V 20 die folgende Beziehung:
Aus Gleichungen (19) und (15) bzw. (20) ergibt sich:
tan R = V 20/V 10 (21)
R = tan-1 (V 20/V 10) (22)
Wie sich aus obigem ergibt, ermöglicht der Strömungsmesser
gemäß dieser Ausführungsform die
genaue Bestimmung der Strömungsrichtung R des Strömungsmittels.
Die Rechenschaltung 228 zur Ausführung der vorstehend
beschriebenen Operationen besitzt den in Fig. 20 gezeigten
Aufbau. Insbesondere wird dabei das Kollektorpotential
Vc des Heiztransistors 214 einem Teilerkreis
260 zugeführt, in welchem eine Rechenoperation nach
Gleichung (18) zur Berechnung der Strömungsgeschwindigkeit Vf
des Strömungsmittels ausgeführt wird. Das Ausgangssignal
bzw. die Ausgangsspannung V 10 der Temperatur-Meßtransistoren
216 a und 216 b wird zusammen mit dem
Ausgangssignal bzw. der Ausgangsspannung V 20 der
Temperaturmeßtransistoren 216 c und 216 d einem Teilerkreis
266 eingespeist, wobei letzterer die Berechnung
V 20/V 10 ausführt. Das Ausgangssignal des Teilerkreises
266 wird einem Rechnerkreis 268 zugeführt, in welchem
eine Berechnung nach Gleichung (22) ausgeführt wird, um
die Strömungsrichtung R des Strömungsmittels zu bestimmen.
Nach diesem Verfahren können bei der dargestellten
Ausführungsform sowohl die Strömungsgeschwindigkeit Vf
als auch die Strömungsrichtung R des Strömungsmittels
genau gemessen werden.
Claims (12)
1. Halbleiter-Strömungsmesser zur Bestimmung von Strömungsgeschwindigkeit
und Strömungsrichtung eines
Strömungsmittels, umfassend:
- - ein erstes Halbleiter-Strömungsmeßelement (10, 10 a, 210) mit einem im Mittelbereich eines Halbleiter-Substrats (12) ausgebildeten ersten Heizelement (14, 214, 14 a) und zwei ersten Temperatur-Meßelementen (16 a, 16 b, 16 a 1, 16 b 1, 216 a, 216 b), die an den seitlichen Randabschnitten des Halbleiter-Substrats (12) angeordnet sind, das erste Heizelement (14, 214, 14 a) zwischen sich einschließen und symmetrisch zum ersten Heizelement (14, 214, 14 a) liegen,
- - eine Einrichtung (18, 218) zum Messen der Temperatur des der Messung unterworfenen Strömungsmittels zwecks Erzeugung eines Temperatur-Meßsignals,
- - eine elektrisch mit dem ersten Heizelement (14, 214, 14 a) verbundene erste Ansteuereinrichtung (22, 24, 26, R 3, V⁺, V -, 222, 224, 226, R 203, 22 a, 26 a, R 31) zum Erwärmen des ersten Heizelements (14, 214, 14 a) nach Maßgabe des Temperatur-Meßsignals, um die Temperatur des ersten Halbleiter-Strömungsmeßelements (10, 10 a, 210) um eine vorgeschriebene Größe über der Temperatur des der Messung unterworfenen Strömungsmittels zu halten,
- - eine Spannungsquelle (V⁺, V -) zum Anlegen einer Ansteuerspannung an die beiden ersten Temperatur-Meßelemente und
- - eine erste Temperaturdifferenz-Meßeinrichtung (R 1, R 2, R 201, R 202, R 11, R 21) zum Messen der Temperaturdifferenz zwischen den durch die beiden ersten Temperatur-Meßelemente erfaßten Temperaturen in Form einer elektrischen Spannung zwecks Erzeugung eines ersten Temperaturdifferenzsignals Vo (Vo, V 10, Vo 1),
gekennzeichnet durch
- - eine erste elektrische Spannungs-Meßeinrichtung (R 4, R 204, R 41) zum Messen des elektrischen Potentials an einem der Anschlüsse des ersten Heizelements (14, 14 a, 214) zwecks Erzeugung eines ersten elektrischen Spannungs-Meßsignals Vc (Vc, Vb, Ve, Vc 1) und
- - eine Recheneinrichtung (28, 128, 228) zur Bestimmung von Strömungsgeschwindigkeit Vf und Strömungsrichtung R des Strömungsmittels, entsprechend den Gleichungen: wobei a und b Konstanten sind.
2. Halbleiter-Strömungsmesser nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Heizelement (14, 214,
14 a) ein Bipolar-Transistor ist.
3. Halbleiter-Strömungsmesser nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektrische Spannungs-Meßeinrichtung
das Kollektorpotential (Vc, Vc 1)
des Bipolar-Transistors
als erstes elektrisches Spannungs-Meßsignal erfaßt.
4. Halbleiter-Strömungsmesser nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste elektrische Spannungs-Meßeinrichtung
das Basispotential (Vb) des Bipolar-Transistors
als erstes elektrisches Spannungs-Meßsignal
erfaßt.
5. Halbleiter-Strömungsmesser nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste elektrische Spannungs-Meßeinrichtung
das Emitterpotential (Ve) des Bipolar-Transistors
als erstes elektrisches Spannungs-Meßsignal
erfaßt.
6. Halbleiter-Strömungsmesser nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden ersten Temperatur-Meßelemente (16 a, 16 b,
16 a 1, 16 b 1, 216 a, 216 b) aus Bipolar-Transistoren
gebildet sind.
7. Halbleiter-Strömungsmesser nach Anspruch 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Temperaturdifferenz-Meßeinrichtung
die Kollektorspannungsdifferenz zwischen
den beiden Bipolar-Transistoren als erstes Temperaturdifferenzsignal
Vo (Vo, V 10, Vo 1) erfaßt.
8. Halbleiter-Strömungsmesser nach einem der Ansprüche
1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
ersten Temperatur-Meßelemente aus zwei Dioden (42 a,
42 b) gebildet sind.
9. Halbleiter-Strömungsmesser nach Anspruch 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die erste Temperaturdifferenz-Meßeinrichtung
die an jeder der beiden Dioden (42 a,
42 b) liegende Spannung erfaßt, um das erste Temperaturdifferenzsignal
Vo zu erzeugen.
10. Halbleiter-Strömungsmesser nach einem der vorangehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
- - das erste Halbleiter-Strömungsmeßelement (210) weiterhin zwei zweite Temperatur-Meßelemente (216 c, 216 d) aufweist, die unter Zwischenfügung des ersten Heizelements (214) zwischen sich im Halbleiter-Substrat (212) so in einer Richtung angeordnet sind, daß eine die zwei zweiten Temperatur-Meßelemente (216 c, 216 d) verbindende Linie senkrecht zu einer die beiden ersten Temperatur-Meßelemente (216 a, 216 b) verbindenden Linie vorgesehen ist,
- - die Spannungsquelle (V⁺, V -) auch die beiden zweiten Temperatur-Meßelemente ansteuert,
- - eine zweite Temperaturdifferenz-Meßeinrichtung (R 211, R 212) die Temperaturdifferenz zwischen den durch die beiden zweiten Temperatur-Meßelemente erfaßten Temperaturen als ein elektrisches Signal zwecks Erzeugung eines zweiten Temperaturdifferenzsignals (V 20) erfaßt, und
- - das erste Temperaturdifferenzsignal (V 10), das zweite Temperaturdifferenzsignal (V 20) und das erste elektrische Spannungs-Meßsignal (Vc) der Recheneinrichtung (228) zuführbar sind, um Strömungsgeschwindigkeit (Vf) und Strömungsrichtung (R) des Strömungsmittels zu bestimmen.
11. Halbleiter-Strömungsmesser nach einem der Ansprüche
1 bis 9, gekennzeichnet durch
- - ein zweites Halbleiter-Strömungsmeßelement (10 b) mit einem zweiten, im Mittelbereich eines Halbleiter-Substrats ausgebildeten Heizelement (14 b) und zwei zweiten, im Halbleiter-Substrat in symmetrischer Lage zum zweiten Heizelement vorgesehenen Temperatur-Meßelementen (16 a 2, 16 b 2), die so in einer Richtung angeordnet sind, daß eine die zwei zweiten Temperatur-Meßelemente (16 a 2, 16 b 2) verbindende Linie senkrecht zu einer die beiden ersten Temperatur-Meßelemente (16 a 1, 16 b 1) verbindenden Linie vorgesehen ist,
- - eine zweite Ansteuereinrichtung (22 b, 26 b, R 32, V⁺, V -) zum Erwärmen des zweiten Heizelements nach Maßgabe des Temperatur-Meßsignals, um die Temperatur des zweiten Halbleiter-Strömungsmeßelements um eine vorgeschriebene Größe über der Temperatur des der Messung unterworfenen Strömungsmittels zu halten,
- - eine zweite elektrische Spannungs-Meßeinrichtung (R 42) zum Messen des elektrischen Potentials an einem der Anschlüsse des zweiten Heizelements zwecks Erzeugung eines zweiten elektrischen Spannungs-Meßsignals (Vc 2),
- - die Spannungsquelle (V⁺, V -) zum Ansteuern der beiden zweiten Temperatur-Meßelemente und
- - eine zweite Temperaturdifferenz-Meßeinrichtung (R 12, R 22) zum Erfassen der Temperaturdifferenz zwischen den durch die beiden zweiten Temperatur-Meßelemente erfaßten Temperaturen als ein elektrisches Signal zwecks Erzeugung eines zweiten Temperaturdifferenzsignals (Vo 2), wobei die Recheneinrichtung (128) weiterhin mit dem ersten und dem zweiten Temperaturdifferenzsignal (Vo 1, Vo 2) und dem ersten und dem zweiten elektrischen Spannungs-Meßsignal (Vc 1, Vc 2) beschickbar ist, um Strömungsgeschwindigkeit (Vf) und Strömungsrichtung (R) des Strömungsmittels zu berechnen.
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