[go: up one dir, main page]

DE3518089A1 - Verfahren zur herstellung eines krafteinleitungsformteiles, vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens und krafteinleitungselement - Google Patents

Verfahren zur herstellung eines krafteinleitungsformteiles, vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens und krafteinleitungselement

Info

Publication number
DE3518089A1
DE3518089A1 DE19853518089 DE3518089A DE3518089A1 DE 3518089 A1 DE3518089 A1 DE 3518089A1 DE 19853518089 DE19853518089 DE 19853518089 DE 3518089 A DE3518089 A DE 3518089A DE 3518089 A1 DE3518089 A1 DE 3518089A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
force introduction
synthetic resin
molded
cover cap
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19853518089
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Ing. Karrösten Kugler
Wolfgang Ing. Reith Ostermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IMS Kunststoffgesellschaft Mbh
Original Assignee
IMS Kunststoffgesellschaft Mbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IMS Kunststoffgesellschaft Mbh filed Critical IMS Kunststoffgesellschaft Mbh
Publication of DE3518089A1 publication Critical patent/DE3518089A1/de
Ceased legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/68Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts by incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or layers, e.g. foam blocks
    • B29C70/74Moulding material on a relatively small portion of the preformed part, e.g. outsert moulding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C37/00Component parts, details, accessories or auxiliary operations, not covered by group B29C33/00 or B29C35/00
    • B29C37/0078Measures or configurations for obtaining anchoring effects in the contact areas between layers
    • B29C37/0082Mechanical anchoring
    • B29C37/0085Mechanical anchoring by means of openings in the layers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/02Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C43/18Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of definite length, i.e. discrete articles incorporating preformed parts or layers, e.g. compression moulding around inserts or for coating articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29KINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES B29B, B29C OR B29D, RELATING TO MOULDING MATERIALS OR TO MATERIALS FOR MOULDS, REINFORCEMENTS, FILLERS OR PREFORMED PARTS, e.g. INSERTS
    • B29K2105/00Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped
    • B29K2105/06Condition, form or state of moulded material or of the material to be shaped containing reinforcements, fillers or inserts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Moulding By Coating Moulds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Kraft#iflleit##forT#t#ii#s,
  • Vorrichtung zur Durchführung des Ver£§htAns SnS:frat Leitungselement.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung eines Krafteinleitungsformteiles im Stirnbereich eines Profiles, ferner auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, sowie auf ein an ein Profil angeformtes Krafteinleitungselement.
  • Das Einleiten von Kräften in Profile, insbesondere Rohre aus Metall ist technisch in befriedigender Weise gelöst.
  • Im einfachsten Fall besteht das Krafteinleitungselement, z.B. für Stahlrohre, in einem mit Muttergewinde ausgestatteten Stopfen aus Stahl, der in den Stirnbereich des Stahlrohres eingeschweißt wird. Schwieriger hingegen ist die Krafteinleitung in Rohre aus Kunststoff, inbesondere faserverstärktem Kunststoff. Es hat sich gezeigt, daß insbesondere für höher belastete Kunststoffrohre die Verklebung eines aus Metall bestehenden Krafteinleitungsformteiles mit dem Kunststoffrohr nicht ausreicht. Selbst eine zusätzliche mechanische Verankerung zwischen Rohr und Krafteinleitungsformteil führt zu keinem befriedigendem Ergebnis. Es wurden daher bereits andere Lösungsvorschläge unterbreitet, die jedoch sehr kompliziert und aufwendig sind, bei gewickelten CFK-Rohren beispielsweise formschlüssige Verbindungen, bei denen die unidirektionalen Fasern durch einen in Umfangsrichtung gewickelten Kohle faden in eine ringförmige Vertiefung des Krafteinleitungsformteiles aus Metall gezogen werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine zuverlässige und kostengünstig herzustellende Krafteinleitung für Rohre und andere Profile, insbesondere aus Kunststoff, vorzugsweise faserverstärktem Kunststoff, zu schaffen.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß im Stirnbereich des Profiles eine gegebenenfalls ringförmig oder pfropfenförmig vorgeformte Formmasse aus mit duroplastischem Kunstharz imprägniertem, vorzugsweise vorimprägniertem Fasermaterial (Prepreg) angeordnet wird, worauf unter Ausübung eines in bezug auf die Profilachse axialen Preßdruckes und gegebenenfalls unter Wärmezufuhr die Formmasse radial an eine Profilwandung gepreßt und das Kunstharz ausgehärtet wird. Auf diese Weise läßt sich an einem Profil ein Krafteinleitungsformteil mit hoher Eigenfestigkeit und inniger Verbindung zum Profil herstellen.
  • Bei dem erfindungsgemäßenVerfahren kann für den Krafteinleitungsformteil zweckmäßig von einem Prepreg ausgegangen werden, in dem das Kunstharz bereits vorgehärtet ist, weil sich dann der Vorgang des Aushärtens des Kunstharzes des Krafteinleitungsformteiles im Profil verkürzen läßt. Bei einem Profil aus vorzugsweise verstärktem duroplastischem Kunstharz ist es vorteilhaft, wenn dasselbe Kunstharz auch für den Krafteinleitungsformteil verwendet wird, weil dann eine besonders innige Verbindung zwischen dem Krafteinleitungsformteil und der Profilwandung auftritt.
  • Der axiale Preßdruck auf die Formmasse kann zumindest auf der dem Stirnrand des Profiles abgewandten Seite über einen Metallteil erfolgen, der nach der Anformung und Aushärtung des Krafteinleitungsformteiles an diesem als Bestandteil verbleiben kann. In vielen Belastungsfällen reicht es zwar aus, wenn der Krafteinleitungsformteil ausschließlich aus faserverstärktem Kunstharz besteht. Es können jedoch Gründe vorliegen, beispielsweise höhere Belastungsfälle, bei denen es zweckmäßig ist, wenn der Krafteinleitungsformteil auch einen Metallteil aufweist.
  • Der Metallteil kann beispielsweise ein zur Profilachse vorzugsweise koaxiales bzw. paralleles Muttergewinde aufweisen, weil in vielen Fällen die Krafteinleitung in das Rohr über Konstruktionselemente erfolgt, die an ihrem Ende ein Außengewinde aufweisen. Der Metallteil kann aber auch eine zum Profil vorzugsweise koaxiale bzw. parallele Stange sein, die etwa als Bolzen ausgebildet ist, mit oder ohne Gewinde. Selbstverständlich können im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens zusätzlich zur Anformung des Krafteinleitungsformteiles an die Profilwandung mit Hilfe des Harzanteiles der Kunstharzformmasse noch zusätzliche mechanische Verankerungen erfolgen, etwa dadurch, daß im Stirnbereich des Profiles in der Seitenwand Ausnehmungen, Vertiefungen, Sicken od. dgl. hergestellt werden, bevor das erfindungsgemäße Anformen des Krafteinleitungsformteiles erfolgt.
  • Eine einfache Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht aus einer Abdeckkappe für den Stirnbereich des Profiles und einer durch den Deckel der Abdeckkappe ragenden Zugvorrichtung, welche an ihrem Ende einen metallischen Stützteil zum Untergreifen des an das Profil anzuformenden Krafteinleitungsformteiles aufweist.
  • Dabei kann der Stützteil identisch sein mit jenem Metallteil, der gegebenenfalls als Bestandteil des Krafteinleitungsformteiles in diesen eingeformt werden soll. Die Zugvorrichtung kann eine den Deckel der Abdeckkappe durchsetzende Gewindestange aufweisen, an deren Ende der erwähnte Stützteil aufschraubbar ist. Eine leicht transportable Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht etwa darin, daß an dem die Abdeckkappe lose durchsetzenden Teil (Gewindestange) der Zugvorrichtung im Abstand von der Abdeckkappe ein Widerlager und zwischen Abdeckkappe und Widerlager ein einen axialen Druck ausübendes Element, z.B. eine Druckfeder, angeordnet ist.
  • Gegenstand des Patentes ist auch ein Krafteinleitungselement selbst, bei dem ein im Stirnbereich eines Profils angeordneter Krafteinleitungsformteil mindestens teilweise aus faserverstärktem duroplastischem Kunstharz besteht und durch das Kunstharz der Faserverstärkung mit mindestens einer Profilwand verbunden ist. Zusätzlich kann der Krafteinleitungsformteil mechanisch in an den Profilwandungen ausgebildeten Ausnehmungen, Sicken, od.dgl. verankert sein.
  • Die Erfindung eignet sich insbesondere für ein im Inneren eines Rohres, also geschlossenen Profiles, anzuordnendes Krafteinleitungselement, weil es dabei zu einer den Krafteinleitungsformteil allseits umfassenden innigen Verbindung mit dem Profil kommt. Grundsätzlich ist die Erfindung aber auch für Krafteinleitungselemente an anderen Profilen (worunter vorzugsweise stabförmige Bauteile beliebigen Querschnitts zu verstehen sind) geeignet. Auch muß das Krafteinleitungselement nicht unbedingt im Inneren eines Profils (z.B. Rohres oder U-Profiles) angeordnet sein, sondern kann das Profil auch an der Außenseite flanschartig umfassen.
  • Die Erfindung wird anhand der Zeichnungen durch Ausführungsbeispiele näher erläutert.
  • Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Ansicht, Fig. 2 zeigt dieselbe Vorrichtung im Schnitt, Fig. 3 bis 8 zeigen teilweise im Schnitt verschiedene Ausführungsformen von erfindungsgemäß hergestellten, an ein Rohr angeformten Krafteinleitungsformteilen.
  • Fig. 9 zeigt in schaubildlicher Ansicht und Fig. 10 im Schnitt X-X der Fig. 9 einen an ein U-Profil angeformten Krafteinleitungsformteil.
  • Die Vorrichtung gemäß Fig. 1 und 2 besteht aus einer Abdeckkappe 1 für den Stirnbereich eines Rohres 2 und aus einer Gewindestange 3, auf der eine Druckfeder 4 zwischen dem Deckel 5 der Abdeckkappe 1 und einem Widerlager 6 angeordnet ist. Die Stellung des Widerlagers 6 auf der Gewindestange 3 kann mittels einer Druckmutter 7 eingestellt werden. Zwischen der Druckmutter 7 und dem Widerlager 6 ist ein Kugellager 8 angeordnet. Die Abdeckkappe 1 weist einen Schlitz 9 flankiert von Laschen 10 auf, die über eine aus Schraube 11 und Mutter 12 bestehende Klemmvorrichtung verbunden sind.
  • Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird in das Rohr 2, beispielsweise ein mit Kohlefasern verstärktes Kunststoffrohr, welches im Stirnbereich gegebenenfalls mit seitlichen Ausnehmungen 13 versehen wird, ein metallischer Stützteil 14B mit Muttergewinde eingeschoben. Der Außendurchmesser des metallischen Stützteiles ist um ca. 0,2 -0,4 mm kleiner als der Innendurchmesser des Rohres. Der Raum zwischen der Stirnkante des Rohres 2 und dem Stützteil 14A wird mit der Formmasse 15 für den Krafteinleitungsformteil ringförmig angefüllt. Diese Formmasse 15 besteht aus einem mit duroplastischem Kunstharz, z.B. Epoxyharz, (vor-) imprägnierten Fasermaterial, beispielsweise Prepregschnitzeln, Preßmassegranulat oder Roving-Prepreg-Wicklungen bzw. Kombinationen hievon.
  • Sodann wird die Abdeckkappe 1 auf das Rohr 2 aufgesetzt und festgeklemmt. Dabei wird auch die Gewindestange 3 durch die Öffnung im Deckel 5 der Abdeckkappe in das Rohr eingeführt und mit dem metallischen Stützteil 14A verschraubt. Durch Anziehen der Druckmutter 7 wird die Druckfeder unter Spannung gesetzt, was zur Folge hat, daß sich auf die Gewindestange 3 eine Zugwirkung nach oben einstellt, die auf die Formmasse 15 einen axialen Preßdruck ausübt. Dadurch wird die Formmasse 15 radial sowohl an die Rohrwandung als auch an die Gewindestange 3 gepreßt. Gleichzeitig härtet das Kunstharz der Formmasse 15 - vorzugsweise unter Wärmezufuhr (etwa durch Aufheizen der Rohrwände und/oder der Abdeckkappe 1)-aus, wobei auch eine innige (mechanisch-chemische) Verbindung mit der Rohrwand erfolgt. Zur Unterstützung dieses Vorganges kann der Rohrwandbereich, an den die Formmasse 15 angeformt werden soll, mechanisch und chemisch vorbehandelt werden, beispielsweise aufgerauht und/oder mit einem Lösungsmittel, Klebstoff od. dgl. bestrichen werden.
  • Nach dem Aushärten des Harzes wird zunächst die Gewindestange 3 herausgeschraubt und hinterläßt im eingeformten Krafteinleitungsformteil auch oberhalb des metallischen Stützteiles 14A ein Innengewinde. Schließlich wird die Vorrichtung vom Rohrende abgenommen und gegebenenfalls kann durch zeitlich nachgeschaltete Tempervorgänge ein vollständiges Aushärten des Kunstharzes des Krafteinleitungsformteiles bewirkt werden.
  • In den Figuren 3 bis 10 sind verschiedene mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens hergestellte Krafteinleitungselemente veranschaulicht. Gemäß Fig. 3 besteht das Krafteinleitungselement aus einem ringförmigen Kunststoffteil 16 aus faserverstärktem duroplastischem Kunstharz mit einem Metallteil 14B mit Muttergewinde 18, welches sich über die gesamte axiale Länge des Krafteinleitungsformteiles erstreckt.
  • Im Falle der Fig. 3 weist das Rohr 2 seitliche Öffnungen 13 zur zusätzlichen mechanischen Verankerung des Krafteinleitungsformteiles auf.
  • Gemäß Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 besteht der Krafteinleitungsformteil wiederum aus einem ringförmigen Kunststoffteil 16 aus faserverstärktem duroplastischem Kunstharz und einem Metallteil 14C mit Muttergewinde 18, welches sich aber nur über einen Teil der axialen Höhe des Krafteinleitungsformteiles erstreckt. Die übrige axiale Erstreckung des Krafteinleitungsformteiles weist ein im Kunststoffteil 16 ausgebildetes Muttergewinde 19 auf. Eine zusätzliche mechanische Verankerung des Krafteinleitungsformteiles mit der Wandung des Rohres 2 wird durch eine Ausbeulung 20 des Rohres bewirkt.
  • Gemäß Fig. 5 besteht der Krafteinleitungsformteil wiederum aus einem ringförmigen Kunststoffteil 16 aus faserverstärktem Kunststoff und einem topfförmigen Metallteil 14D, an dem jedoch kein Muttergewinde ausgebildet, sondern eine Gewindestange 21 angeschweißt ist. Die Topfform des Metallteiles 14D hat den Vorteil, daß bei möglichst großer Haftfläche zwischen dem Kunststoffteil 16 und der Rohrwandung ein möglichst geringes Gewicht des gesamten Krafteinleitungsformteiles erzielbar ist.
  • Auch Fig. 6 und 7 zeigen Krafteinleitungsformteile mit dem ringförmigen Kunststoffteil 16 aus verstärktem duroplastischem Kunstharz und Metallteilen 14E, die in diesem Fall kreisscheibenförmig ausgebildet sind und an die Gewindebolzen 21 angeformt sind, wobei aus Fig. 7 ersichtlich ist, daß bei einem derartigen Krafteinleitungsformteil auf die Gewindebolzen 21 mit Hilfe einer Kontermutter 22 eine Stirnplatte 23 auf das Rohrende aufgepreßt werden kann.
  • Fig. 8 zeigt einen Krafteinleitungsformteil, der neben dem ringförmigen Kunststoffteil 16 aus faserverstärktem duroplastischem Kunstharz einen Metallteil 14F mit angeformtem Vierkantbolzen 24 zur Übertragung von Torsionskräften aufweist.
  • Die Figuren 3 bis 8 veranschaulichen nur einige der erfindungsgemäß möglichen Ausführungsformen von an ein Rohr angeformten Krafteinleitungselementen. Erwähnenswert ist beispielsweise die Möglichkeit, an beiden Stirnenden eines Rohres je ein erfindungsgemäßes Krafteinleitungselement auszubilden. Ferner muß das Rohr nicht unbedingt kreisförmigen Querschnitt aufweisen, sondern z.B. etwa rechteckigen Querschnitt, wobei dann der Metallteil des Krafteinleitungsformteiles auch mehr als ein Muttergewinde bzw.
  • mehr als einen angeformten Bolzen aufweisen kann.
  • Gemäß der Erfindung können auch an andere als rohrförmige Profile die Krafteinleitungsformteile angeformt werden, z.B. an U-Profile, wie Fig. 9 und 10 veranschaulicht. Dabei ist am Stirnende eines U-Profils 2' im Inneren desselben ein rechteckiger Kunststoffteil 16 aus faserverstärktem duroplastischem Kunstharz mit einem Metallteil 14G mit zwei Muttergewindebohrungen aufweisenden Ansätzen 25 vorgesehen.
  • Die Muttergewindebohrungen des Metallteiles 14G setzen sich in Muttergewindebohrungen des Kunststoffteiles 16 fort.
  • Statt der Muttergewindebohrungen könnte der Metallteil 14G z.B. zwei Gewindebolzen tragen.
  • Die Herstellung des Krafteinleitungselementes nach Fig. 9 und 10 erfolgt nach dem erfindungsgemäßen Verfahren, wozu im wesentlichen dieselbe Vorrichtung verwendet werden kann, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt. Lediglich die Abdeckkappe 1 muß rechteckigen Querschnitt aufweisen, entsprechend der zu einem Rechteck ergänzten Außenkontur des U-Profils 2'.

Claims (16)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e 1. Verfahren zur Herstellung eines Krafteinleitungsformteiles im Stirnbereich eines Profiles, dadurch gekennzeichnet, daß im Stirnbereich des Profiles (2,2') eine gegebenenfalls ringförmig oder pfropfenförmig vorgeformte Formmasse (15) aus mit duroplastischem Kunstharz imprägniertem, vorzugsweise vorimprägniertem Fasermaterial angeordnet wird, worauf unter Ausübung eines in bezug auf die Profilachse axialen Preßdxuckes und gegebenenfalls unter Wärmezufuhr die Formmasse (15) radial an die Profilwandung gepreßt und das Kunstharz ausgehärtet wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formmasse (15) im Inneren des Profiles (2,2') angeordnet und durch den axialen Preßdruck an die Profilinnenwandung gepreßt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kunstharz im vorimprägnierten Fasermaterial vor dem Anbringen im Stirnbereich des Profils (2,2') vorgehärtet wird.
  4. 4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der axiale Preßdruck auf die Formmasse (15) zumindest auf der dem Stirnrand des Profiles (2,2') abgewandten Seite über einen Metallteil (14A; 14B; 14C; 14D; 14E; 14F; 14G) erfolgt, der vorzugsweise einen bleibenden Bestandteil des Krafteinleitungsformteiles bildet.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Profil (2,2') aus vorzugsweise verstärktem, duroplastischem Kunstharz eine Formmasse aus demselben Kunstharz an die Profilwandung angeformt wird.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine Abdeckkappe (1) für den Stirnbereich des Profils (2,2') und eine durch den Deckel (5) der Abdeckkappe (1) ragende Zugvorrichtung (3-8), welche an ihrem dem Profilinneren zugewandten Ende einen Stützteil (14A) zum Untergreifen des an das Profil (2,2') anzuformenden Krafteinleitungsformteiles aufweist (Fig. 2).
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugvorrichtung (3-8) mindestens eine den Deckel (5) der Abdeckkappe (1) durchsetzende Gewindestange (3) aufweist, an deren Ende der Stützteil (14A) für den Krafteinleitungsformteil aufschraubbar ist (Fig. 2).
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß an dem die Abdeckkappe (1) lose durchsetzenden Teil (3) der Zugvorrichtung (3-8) im Abstand von der Abdeckkappe (1) ein Widerlager (6) und zwischen Abdeckkappe (1) und Widerlager (6) ein einen axialen Druck ausübendes Element, z.B. eine Druckfeder (4) angeordnet ist (Fig. 2).
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckkappe (1) geschlitzt und mit einer Klemmvorrichtung (9-12) für das Profil (2,2') versehen ist (Fig. 2).
  10. 10. Krafteinleitungselement, dadurch gekennzeichnet, daß ein im Stirnbereich eines Profils (2,2') angeordneter Krafteinleitüngsformteil mindestens teilweise aus faserverstärktem duroplastischem Kunstharz besteht und durch das Kunstharz der Faserverstärkung mit mindestens einer Profilwand verbunden ist.
  11. 11. Krafteinleitungselement nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Krafteinleitungsformteil zusätzlich mechanisch in in der Profilwandung ausgebildeten Ausnehmungen (13), Sicken (20) od. dgl. an der Profilwand verankert ist.
  12. 12. Krafteinleitungselement nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Krafteinleitungsformteil aus einem Kunststoffteil (16) und einem Metallteil (14A; 14B; 14C; 14D; 14E; 14F; 14G) besteht.
  13. 13. Krafteinleitungselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallteil (14A; 14B; 14C; 14G) mindestens ein Muttergewinde (18) aufweist (Fig. 2 - 4, 9 und 10).
  14. 14. Krafteinleitungselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallteil (14D) topfförmig ausgebildet ist (Fig. 5).
  15. 15. Krafteinleitungselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallteil (14D; 14E) mindestens einen Gewindebolzen (21) trägt (Fig. 5 - 7).
  16. 16. Krafteinleitungselement nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallteil (14F) mindestens einen Vierkantbolzen (24) trägt (Fig. 8).
DE19853518089 1984-05-21 1985-05-20 Verfahren zur herstellung eines krafteinleitungsformteiles, vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens und krafteinleitungselement Ceased DE3518089A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT166584A AT380657B (de) 1984-05-21 1984-05-21 Verfahren und vorrichtung zur herstellung eines krafteinleitungsteiles, und nach dem verfahren hergestellter krafteinleitungsteil

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3518089A1 true DE3518089A1 (de) 1985-11-21

Family

ID=3518338

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853518089 Ceased DE3518089A1 (de) 1984-05-21 1985-05-20 Verfahren zur herstellung eines krafteinleitungsformteiles, vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens und krafteinleitungselement

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT380657B (de)
DE (1) DE3518089A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3734343A1 (de) * 1987-10-10 1989-04-27 Bayer Ag Hohlprofil, insbesondere rohr, aus langfaserverstaerktem kunststoff und verfahren zur herstellung dieses hohlprofils
DE102006030894A1 (de) * 2006-07-01 2008-01-03 Beltec Industrietechnik Gmbh Verstärktes Kraftübertragungsteil

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2146783A1 (de) * 1971-09-18 1973-04-12 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Kraftuebertragendes, rohrfoermiges bauteil
GB2119472A (en) * 1982-04-23 1983-11-16 Btr Plc A joint assembly

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2146783A1 (de) * 1971-09-18 1973-04-12 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Kraftuebertragendes, rohrfoermiges bauteil
GB2119472A (en) * 1982-04-23 1983-11-16 Btr Plc A joint assembly

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3734343A1 (de) * 1987-10-10 1989-04-27 Bayer Ag Hohlprofil, insbesondere rohr, aus langfaserverstaerktem kunststoff und verfahren zur herstellung dieses hohlprofils
DE102006030894A1 (de) * 2006-07-01 2008-01-03 Beltec Industrietechnik Gmbh Verstärktes Kraftübertragungsteil
WO2008003426A1 (de) 2006-07-01 2008-01-10 Firep Rebar Technology Gmbh Verstärktes kraftübertragungsteil

Also Published As

Publication number Publication date
AT380657B (de) 1986-06-25
ATA166584A (de) 1985-11-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69407861T2 (de) Betonmast und Verfahren zu seiner Verstärkung
DE4135695C2 (de) Stab mit einer rohrförmigen Wandung aus Faserverbundwerkstoff und beidseitig angeordnetem Anschlußelement
DE3147939A1 (de) Form und verfahren zum herstellen von speichenraedern
DE2432439A1 (de) Elektrisch isolierende rohrkupplung
DE102014012531A1 (de) Verfahren zur Herstellung einer Spannbetonbahngleisschwelle
DE69513208T2 (de) Stoss- und schwingungsdämpfende Klemme
DE69902407T2 (de) Verfahren zur herstellung eines querträgers und fahrzeugrahmen mit einem solchen querträger
DE3640208C2 (de)
DE3504829A1 (de) Gewindeelement
EP3094868B1 (de) Kunststoffbauteil
EP3701157B1 (de) Halbzeug für das herstellen eines faserverstärkten, ein befestigungsloch oder einen befestigungsvorsprung aufweisenden verbundelements, verbundelement und verfahren zum herstellen eines verbundelements
DE10334898B4 (de) Halteelement zur Fixierung wenigstens eines Lagers
DE3145153A1 (de) Stranggezogner verankerungsstab aus aushaertbarem kunstharz
DE1295340B (de) Kunststofftrommelfell mit Halterring
DE1704925A1 (de) Kunststoffrohr mit Glasfaserverstaerkung und Verfahren zu dessen Herstellung
DE2248589B2 (de) Elektrisch isolierende Rohrkupplung
DE4029008C1 (de)
WO2015172994A1 (de) Verfahren zur herstellung eines dämpferrohres aus einem faserverbundwerkstoff für einen schwingungsdämpfer
DE3518089A1 (de) Verfahren zur herstellung eines krafteinleitungsformteiles, vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens und krafteinleitungselement
EP1494254B1 (de) Kraftübertragungselement, Verfahren zu dessen Herstellung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
EP0311837B1 (de) Hohlprofil, insbesondere Rohr, aus langfaserverstärktem Kunststoff und Verfahren zur Herstellung dieses Hohlprofils
EP1261511A1 (de) Scheibenwischanlage und verfahren zur herstellung einer solchen, insbesondere für ein kraftfahrzeug
DE2230324A1 (de) Rohrfoermiger schichtstoff und verfahren zu seiner herstellung
DE19805189A1 (de) Hebebühne, insbesondere für Kraftfahrzeuge und Verfahren zur Herstellung der Hebebühne
DE102018117472B4 (de) Faserverbundbauteil für den Einsatz im Kraftfahrzeugbereich sowie Verfahren zur Herstellung eines derartigen Faserverbundbauteils

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
8125 Change of the main classification

Ipc: F16S 3/00

8131 Rejection