DE3516190A1 - Elektronische Abtastvorrichtung mit aktiver Linse und integrierter Strahlungsquelle - Google Patents
Elektronische Abtastvorrichtung mit aktiver Linse und integrierter StrahlungsquelleInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine elektronische Abtastvorrichtung
mit integrierter aktiver Linse und integrierter Strahlungs
quelle zur Steuerung eines Ultrahochfrequenzbündels (Hyper
frequenzbündels).
Bei einer Antenne mit elektronischer Abtastung, die aus
einer Strahlungsquelle und einer aktiven Linse besteht,
können sich gewisse wohl bekannte Vielfachreflexions
phänomene einstellen.
Als Funktion der verwendeten Strahlungsquellen können diese
Reflexionen unterschiedliche Konsequenzen haben, wie bei
spielsweise:
- - eine Erhöhung der diffusen oder gestreuten Strahlung für eine Reflektorantenne,
- - das Auftreten einer Sekundärkeule für eine sog. Platten antenne (antenne dalle).
Die Amplitude dieser Störungen hängt hauptsächlich ab vom
Reflexionskoeffizienten der Strahlungsquelle für einfallende
Strahlung außerhalb der Hauptkeule. Selbst für eine sog.
"magische" Netzantenne (d. h. eine, die aus angepaßten Leistungs
teilern aufgebaut ist) hängt der Reflexionskoeffizient von
Kopplungen zwischen Strahlungselementen ab. Es ist also
nicht möglich, ihn für sämtliche einfallende Strahlung
zu null werden zu lassen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Stör
phänomene zu vermeiden, indem man die Kopplungskoeffizienten
der Strahlungsquelle und der Eingangsfläche der Linse
eliminiert, indem man Strahlungselemente für die Strahlungs
quelle in das Innere der Linse einführt.
Praktisch zeichnet sich die elektronische Abtasteinrichtung
mit integrierter aktiver Linse und integrierter Strahlungs
quelle nach der Erfindung aus durch
- - einen Stapel übereinander liegender Kanäle, die von einander durch dünne metallische Ebenen getrennt sind, die senkrecht zum elektrischen Feld des behandelten Bündels gerichtet sind,
- - eine metallische Kurzschlußebene, welche diese Kanäle auf der einen Seite, hinten, schließt und sämtliche dieser Trennebenen mit der Masse verbindet,
- - ein Strahlungsorgan oder einen Strahler, die in jedem Kanal nahe dieser metallischen Kurzschlußebene angeordnet sind,
- - in stufenphasenverschiebende Organe, die in diesen Kanälen hintereinander angeordnet sind,
- - radioelektrische Einrichtungen, die jedem Strahler für Senden und Empfang zugeordnet sind, und
- - elektronische Steuereinrichtungen, die jedem Phasenver schiebungsorgan zugeordnet sind, um jedes dieser Organe in dem einen oder anderen von zwei Zuständen, einem aktiven oder passiven Zustand, zu steuern.
Die verwendete aktive Linse ist vorteilhaft von dem in der
französischen Patentschrift 79 27873 vom 13. November 1979
beschriebenen Typ. Bei einem solchen Typ von Linse, wo die
Breite der Kanäle benachbart einer halben Wellenlänge ist,
ist ein besonders ausgelegter Strahler vom Typ "Schlangen
linie", wobei jeder Strahler praktisch von einer gedruckten
metallischen Schaltung auf einer Trägerleiste aus einem
dielektrischen Material gebildet ist, deren Breite im wesent
lichen gleich der der Kanäle, in welchen die Leiste einge
führt wird, ist.
Die Phasenverschiebungsorgane werden selbst vorteilhaft
durch Trägerleisten aus einem dielektrischen Material ge
bildet, deren Breite im wesentlichen gleich der der Kanäle,
in welchen die Leiste eingeführt wird, ist, wobei diese
Leisten (barrettes), ihnen aufgedruckt, Abschnitte me
tallischer leitender orientierter Drähte tragen, die,
wenn die Leisten an ihrem Ort sich befinden, senkrecht
zu diesen Trennebenen verlaufen. Diese Abschnitte (troncons)
sind miteinander in Reihe über metallische Bahnen verbunden,
die senkrecht zu diesen Abschnitten verlaufen und längs
zweier unter Abstand angeordneter paralleler Linien ver
teilt sind, die benachbart von Leistenkanten derart ver
laufen, daß man von einem Abschnitt zum nächsten übergeht,
indem man sich einer metallischen Bahn einer der Linien,
dann der anderen, bedient, wobei die Länge der Bahnen so
im wesentlichen gleich dem doppelten Abstand zwischen diesen
Abschnitten ist und jeder Abschnitt wenigstens eine Diode
trägt und sämtliche dieser Dioden in der gleichen Richtung
entsprechend dem kontinuierlichen elektrischen Weg ge
schaltet sind, der in Reihe die Bahnen und die Abschnitte
(troncons) einer Leiste beschreibt.
Auf diese Weise kann man elektronische Abtasteinrichtungen
mit aktiver Linse und Strahlungsquelle in integrierter Bau
weise realisieren, die, ausgehend von einer sehr geringen
Anzahl gleicher sich wiederholender Elemente aufgebaut sind,
deren Montage zu einer einzigen Gesamtanordnung sehr leicht
vorgenommen werden kann.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sollen nun
mit Bezug auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert
werden. Diese zeigen in
Fig. 1 schematisch und in der Perspektive, wobei Teile
fortgebrochen dargestellt sind, den Aufbau einer
elektronischen Abtasteinrichtung mit Linse und
Strahlungsquelle in integrierter Anordnung nach
der Erfindung;
Fig. 2 schematisch einen Kanal dieser Vorrichtung;
Fig. 3 in größerer Darstellung und perspektivisch sowie
schematisch die Ausbildung der elektrischen Ver
bindungen zur elektronischen Steuerung der Phasen
verschiebungsorgane; die
Fig. 4 und 5 zwei Schaltbilder der elektronischen
Elemente, die beim Aufbau der Phasenverschiebungs
organe zum Tragen kommen, und dies in zwei unter
schiedlichen Zuständen der gesteuerten Dioden;
Fig. 6 schematisch im Schnitt, wobei Teile fortgelassen
wurden, den Aufbau des Strahlungsquellenelements
vom Schlangenlinientyp am Boden jedes Kanals;
Fig. 7 eine Darstellung in Richtung des Pfeils VII in
Fig. 6;
Fig. 8 in größerer Darstellung das in Fig. 6 umrandete
Detail VIII; die
Fig. 9 und 10 schematisch und in der Perspektive
Strahlerorgane, die anstelle der Strahler vom
vorbeschriebenen Schlangenlinientyp verwendet
werden können;
Fig. 11 in der Ebene des Vektors ein Summendiagramm,
das für eine gesteuerte Auslenkung des Bündels
um etwa 10° erhalten wurde (pour un d´pointage
command´); und
Fig. 12 in der Ebene ein Summendiagramm und ein
Differenzdiagramm, die ausgehend von einer all
gemein in Fig. 1 gezeigten Vorrichtung erhalten
wurde und durch die Strahler vom Schlangen
linientyp angestrahlt wurde, wobei diese über die
Mitte gespeist wurden.
Zunächst soll nun der Aufbau einer Vorrichtung nach der
Erfindung beschrieben werden, wobei auf die Fig. 1 bis
3 besonders Bezug genommen wird. Die Vorrichtung nach der
Erfindung umfaßt zunächst eine Ultrahochfrequenzlinse, die
es ermöglicht, die Auslenkung (d´pointage) eines Ultra
hochfrequenzwellenbündels in einer Ebene parallel zum
elektrischen Feldvektor zu steuern, wobei die Linse
von einem allgemeinen Aufbau vom Typ wie in der oben
genannten französischen Patentschrift 79 27873 beschrieben
ist. Diese Linse umfaßt eine Vielzahl überlagerter Kanäle
C₁, C₂, C₃ . . . , die einen Stapel in der Ebene senkrecht
zum elektrischen Feldvektor bilden. Die Kanäle sind von
einander über dünne metallische Ebenen P₀, P₁, P₂, P₃ . . .
getrennt. Die Richtungssteuerung der Linse wird erhalten
mittels Phasenverschiebungsorganen, die in jedem Kanal durch
Anordnung der einen hinter den anderen parallel zur Richtung
des magnetischen Feldvektors von Leisten B gebildet sind,
deren Konstruktion und Steuerung weiter unten beschrieben
werden.
Die Vorrichtung umfaßt einerseits in ihrem hinteren AR ge
nannten Teil eine metallische Kurzschlußebene 10, welche
die Kanäle C auf dieser Seite schließt; die Kanäle ver
bleiben offensichtlich auf ihrer Vorderseite AV für das
Aussenden und Empfangen des Bündels offen.
Benachbart der Kurzschlußebene 10 und hinter diesen sämt
lichen Phasenverschiebungsorganen, die durch Leisten oder
Stäbe B gebildet sind, ist in jedem Kanal ein Strahlungs
organ oder ein Strahler S angeordnet, der es ermöglicht,
jeden Kanal über die Anordnung der verschiedenen Phasen
verschiebungsorganen anzustrahlen, die durch die hinter
einander angeordneten Leisten B gebildet sind.
In dem in Fig. 1 gezeigten Konstruktionsbeispiel umfaßt
die Vorrichtung 30 übereinander gestapelte Kanäle, von
denen ein einziger C₁ ganz dargestellt ist. Alle diese
Kanäle sind identisch.
Jeder Kanal wird gebildet (Fig. 1 und 2) durch die Anord
nung dieser aufeinander folgenden Elemente:
- - unter einem Abstand von einer viertel Wellenlänge von der Kurzschlußebene 10 einen Strahler S vom Schlangen linientyp:
- - vor diesem Strahler neun mit 1 bis 9 (Fig. 2) bezeichnete Phasenverschiebungsorgane, die jeweils durch zwei konju gierte Leisten B, B′ gebildet sind.
Die sieben ersten identischen Phasenverschiebungsorgane
ermöglichen Phasenverschiebungen von 45°. Die achten und
neunten Zellen ermöglichen Phasenverschiebungen von 22,5°
bzw. 11,25°. Es ist so möglich, unter Wahl des aktiven oder
passiven Zustands jeder Zelle und der Anzahl der in diesen
Zuständen gesteuerten Zellen Phasenverschiebungen zu er
halten, die zwischen 0 und 360° für Inkremente von 11,25°
schwanken. In Fig. 1 hat man, um das Lesen der Positionierung
der verschiedenen Leisten zu erleichtern, jede Leiste B
mit einer Anzahl von zwei Ziffern indexiert, von denen die
erste Ziffer der Ordnung der betrachteten Phasenverschie
bungszelle (1 bis 9) und die zweite Ziffer der Etage des
betrachteten Kanals (1 bis 30 im Falle einer Stapelung von
30 Kanälen) entspricht. Im übrigen hat man bei jedem eine
einzelne Zelle bildenden Leistenpaar diese beiden Leisten
unterschieden, indem man ihnen gegebenenfalls einen oberen
Index (′) verliehen hat.
In Fig. 3 nun ist angegeben, wie die Steuerung jeder Phasen
verschiebungszelle bestehend aus einem Paar von Leisten B,
B′ mittels Steuerdrähten 11, 12 durchgeführt werden konnte,
die beispielsweise auf eine Kante des Stapels parallel zur
Ebene P zurückgeführt wurden, und zwar aufgrund von An
schlüssen, die beispielsweise einsteckbar sind, wie 13, 13′
oder 14, 14′ in eine Kante der Leisten.
Mit Bezug auf die Fig. 3 bis 5 soll eine praktische
bevorzugte Ausführungsform der Ausführung von Phasenver
schiebungsleisten beschrieben werden.
Die Leiste besteht aus einem eigentlichen Träger 15 aus
einem dielektrischen Material mit geringem Verlustwinkel,
wie beispielsweise Glas-Teflon, beispielsweise von 0,4 mm
Dicke. Jede Leiste hat im wesentlichen die Breite des
Kanals, in welchen sie eingeführt wird, wobei sie nach Art
eines Schiebers in die Aufnehmernuten eingeführt werden
kann, wie bei 36 in den metallischen die Kanäle trennenden
Ebenen P gezeigt. Auf diesem Träger werden unter einem Ab
stand d, der vorzugsweise kleiner als die halbe Wellenlänge
ist, leitende Abschnitte aus metallischem Draht 16 ange
ordnet, die jeweils beispielsweise eine Diode vom Typ P I N
tragen. Die Drahtabschnitte 16 sind untereinander über me
tallische Bahnen 17, 18 vereinigt, die senkrecht zu diesen
Abschnitten gerichtet und entsprechend zweier paralleler
unter Abstand angeordneter Linien verteilt sind, die be
nachbart den Kanten der Träger 15 der Leisten B sind.
Wie klar aus Fig. 3 erkennbar, erfolgt die Montage derart,
daß man von einem Abschnitt 16₁ zum folgenden 16₂ über
geht, indem man eine metallische Bahn 17₁ einer der Linien,
dann 18₁ der anderen Linie benutzt, wobei die Länge der
Bahnen im wesentlichen gleich dem doppelten Abstand d zwischen
den Abschnitten ist und die Dioden D im gleichen Sinn
entsprechend dem durchgehenden elektrischen Verlauf mon
tiert sind, der in Reihe die Bahnen und die Abschnitte
einer Leiste beschreibt; anders ausgedrückt, auf ein und
der gleichen Leiste ist jede Diode nacheinander in ent
gegengesetztem Sinne angebracht.
Schließlich ist auf ein und der gleichen Linie von Bahnen
17 oder 18 jede Bahn mit der folgenden über einen Ausgleich
widerstand R vereinigt, der den Ausgleich der Spannungen
ermöglicht, wenn die Dioden gesperrt oder durchgeschaltet
sind.
Die Steuerung hinsichtlich Durchschaltung oder hinsichtlich
Sperrens der Dioden erfolgt über Steuerdrähte 11, 12,
die auf eine Kante der Leiste, wie oben angegeben, auf
gebracht sind und wie aus Fig. 3 klar hervorgeht.
Um Phasenverschiebungszellen, bestehend aus dem Paar von
Leisten B, B′ zu erhalten, wird die Berechnung der Ele
mente erleichtert, wenn man das äquivalente elektrische
Schaltbild zeichnet.
In Fig. 4 nun ist das einer Diode D äquivalente Schema
dargestellt, wobei diese auf einem Abschnitt 16 lagert,
der mit den beiden metallischen benachbarten Bahnen 17 und
18 vereinigt ist, wenn die Diode durchgeschaltet ist.
Im Ersatzschaubild ist
C₀ die Entkopplungskapazität der metallischen Bahnen mit den benachbarten metallischen Platten p,
C₁ die sog. Iris- oder Trennkapazität zwischen zwei metalli schen benachbarten Bahnen wie 17₁, 17₂,
L ist die Selbstinduktivität der durchgeschalteten Diode D.
C₀ die Entkopplungskapazität der metallischen Bahnen mit den benachbarten metallischen Platten p,
C₁ die sog. Iris- oder Trennkapazität zwischen zwei metalli schen benachbarten Bahnen wie 17₁, 17₂,
L ist die Selbstinduktivität der durchgeschalteten Diode D.
Die durchgeschalteten Dioden und die Iriskapazität C₁ bilden
einen Resonanzkreis, der gegenüber der Ultrahochfrequenz
welle eine Suszeptanz von null aufweist; anders ausge
drückt: Transparenz beim Durchgang der Ultrahochfrequenz
welle praktisch ohne Phasenverschiebung findet statt.
Fig. 5 zeigt das Ersatzschaubild im anderen Zustand der
Diode, wenn sie gesperrt ist. In diesem Fall überlagert
sich die Kapazität C₂ der Diode in Reihe mit der Selbst
induktivität L.
Das Ersatzschaubild hat einen Blindleitwert Y gegenüber der
Ultrahochfrequenzwelle.
Die differentielle Phasenverschiebung zwischen den beiden
Zuständen wird im wesentlichen zu:
Man kann so genau die Charakteristiken der Phasenver
schiebungszelle bestimmen, die durch zwei solcher einander
überlagernder Leisten gebildet wird, indem man im wesent
lichen auf die Breite der metallischen Bahnen, auf ihren
Abstand vom Innenrand der metallischen benachbarten Platten,
auf den Diodentyp und auf ihre Teilung und auch auf die
Iriskapazität, das ist die Breite der Trennstelle zwischen
zwei Bahnen, einwirkt.
Der Fabrikationsvorgang ist leicht; man nutzt im wesent
lichen die gedruckte Schaltungstechnik aus; die Dioden
werden auf die gedruckten Drahtabschnitte 16 geschweißt.
Nach einem Vorrichtungsausführungsbeispiel, bei dem in einem
Frequenzband benachbarten 9 300 MHz gearbeitet wird, sind
die Leisten unter Abstand von 6 mm zueinander angeordnet;
die erste Leiste trägt den Strahler S, der sich unter λ/4
(etwa 7,5 mm) vor der Kurzschlußebene 10 befindet. Die
Ebenen P werden durch metallische Platten von 2 mm Dicke
materialisiert, was die Steifigkeit der Anordnung sicher
stellt und eine Schiebermontage der verschiedenen Leisten
der Vorrichtung ermöglicht.
Ausführung und Speisung des Strahlers S sollen nun be
schrieben werden.
Vorzugsweise ist dieser wie die Leisten B gebildet durch
eine Substratträgerplatte aus einem dielektrischen Material,
wie Glas-Teflon, die beispielsweise gleich dem Träger 15
der Leisten B sein kann. Auf diesen Träger ist die Schlangen
linie aus metallischem leitenden Material mit einer Perio
dizität äquivalent zur Wellenlänge des behandelten Bündels
(siehe Fig. 7) gedruckt.
Die Speisung der Schlangenlinie kann,wie in Fig. 1 nahegelegt,
auf einer Kante erfolgen. In diesem Fall werden die Wellungen
derart berechnet, daß man eine zweckmäßige Verteilung über
die gesamte Tiefe der Vorrichtung (gemessen parallel zur
Richtung erhält. Am Ende der Schlangenlinie, d. h. gegen
über der Kante, über die die Speisung erfolgt, ordnet man
vorteilhaft ein Absorptionsendelement an, wodurch die
parasitären Reflexionsphänomene vermieden werden.
Eine bevorzugte Lösung gemäß den Fig. 6 bis 8 besteht
darin, die Schlangenlinie in der Mitte zu speisen. In die
sem Fall erfolgt die Speisung jeder Schlangenhalblinie über
eine koaxiale Leitung 20, deren mittiger Draht 21 mit dem
Schlangekreis 22 verbunden ist, der auf die Substratleiste 23
gedruckt ist und deren Hülle 24 an Masse bei Durchgang
unter Kontakt mit der Kurzschlußebene 10 gelegt ist.
In diesem Falle ist die Schlangenleitung symmetrisch. An
jedem seitlichen Ende des Strahlers ist ein Absorber
element 26, um Reflexionstörphänomene zu vermeiden, an
geordnet.
Der Vorteil einer zentralen Speisung des Strahlers besteht
darin, daß es möglich wird, einen unterschiedlichen Weg
in der Ebene zu erhalten, indem nur zwei zur Mitte jeder
Linie koaxiale Ausgänge vorgesehen werden, wobei der
Differenzweg dann dadurch erhalten wird, daß man jede
der beiden Halblinien oder Halbleitungen phasenentgegen
gesetzt speist.
Ein Vorteil des Strahlers vom Schlangenlinientyp ist darin
zu sehen, daß er vollkommen an die Breite der notwendiger
weise benachbart λ/2 reduzierten Breite der Kanäle der
hier beschriebenen Linse angepaßt ist, die vom allgemeinen
in der französischen Patentschrift 79 27873 beschriebenen
Typ ist.
Jedoch können andere Strahlerorgane ebenfalls verwendet
werden, selbst wenn deren Konstruktion und deren Adaptation
jedesmal festgelegt werden müssen.
Nach Fig. 9 beispielsweise kann man anstelle der Strahler S
einen Strahler, gebildet aus einem rechteckigen Wellenleiter
30 mit Längsschlitzen 31 verwenden, die parallel zum Vektor
orientiert sind und deren Breite kleiner als λ/2 sein
muß und der aus einem dielektrischen Material 32 geeigneter
Konstanten hergestellt oder mit diesem gefüllt ist, um
das Arbeiten unter solchen Bedingungen verminderter Breite
zu ermöglichen. Jedoch wird der Wellenleiter jedesmal als
Funktion der Charakteristiken und Abmessungen der Linse
berechnet.
Eine andere in Fig. 10 dargestellte Lösung besteht darin,
einen Wellenleiter 33 mit "Furche 34" und Schlitzen 35
zu realisieren, wobei die "Furche" es ermöglicht, die
Breite des Leiters zu vermindern, um dessen Einführen in
die Kanäle zu ermöglichen (siehe IRE Transactions on
antennas and propagation, volumne AP-9, January 1961,
number 1, Rectangular-Ridge Waveguide Slot Array, Seite
102-103). In beiden Fällen müssen Vorkehrungen zur Kontaktie
rung der seitlichen Wände der Leiter mit den metallischen
Trennebenen der Kanäle getroffen werden.
In Fig. 11 ist beispielsweise ein Diagramm dargestellt,
das erhalten wird aus einer Vorrichtung der mit Bezug
auf Fig. 1 beschriebenen Art, die am Kopf Strahlerorgane
vom Wellenleitertyp aufweist, die in ihrer Mitte über zwei
koaxiale Kabel gespeist werden. Das in der Abtastebene
(Ebene E) für eine Auslenkung von etwa 10° gegebene Diagramm
ist ein "Summen"-Diagramm; die beiden Speisungen der Leitung
werden in Phase vorgenommen.
Fig. 12 zeigt bei M das Summendiagramm, das in der Ebene
H erhalten wurde und bei N das Differenzdiagramm, das in
der gleichen Ebene erhalten wurde, wenn die beiden symmetri
schen Hälften der Strahler durch phasenentgegengesetzte
Ströme erregt wurden (nur die doppelte mittige Speisung
ermöglicht es, ein Diagramm in der Ebene H zu erhalten).
Claims (10)
1. Vorrichtung zur elektronischen Abtastung, mit aktiver
Linse und Strahlungsquelle, in integrierter Bauart,
zur Steuerung eines Ultrahochfrequenzbündels,
gekennzeichnet durch
- - einen Stapel einander überlagernder Kanäle (C), die voneinander durch dünne metallische Ebenen (P) getrennt sind, welche im wesentlichen senkrecht zum elektrischen Feld des behandelten Bündels gerichtet sind,
- - eine metallische Kurzschlußebene (10), welche diese Kanäle auf der einen Seite (AR) schließt und sämt liche dieser Trennebenen (P) an Masse legt,
- - ein Strahlungsorgan oder Strahler (S), der in jedem Kanal nahe dieser metallischen Kurzschlußebene (10) angeordnet ist,
- - stufenweise phasenverschiebende Organe (B, B′), die in diesen Kanälen (C) hintereinander angeordnet sind und
- - jedem Strahler (S) zugeordnete radioelektrische Ein richtungen, die senden und empfangen; und
- - elektronische jedem Phasenverschiebungsorgan (B) zu geordnete Einrichtungen, die jedes dieser Organe in dem einen oder anderen dieser beiden Zustände, dem aktiven oder passiven, steuern.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß diese Strahler (S) vom Schlangenlinientyp sind
und aus einem gedruckten Schaltungskreis auf einer
Trägerleiste (15) aus einem dielektrischen Material
einer Breite bestehen, die im wesentlichen gleich der
der Kanäle (C), in welchen die Leiste eingeführt ist,
ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß diese Strahler (S) an einem Ende gegen eine seit
liche Kante des Stapels gespeist sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß diese Strahler (S) gegen ihre Mitte hin über
eine oder zwei koaxiale Leitungen (20) gespeist sind,
deren mittige Leitung (21) mit einem Strahler (22)
verknüpft ist und daß die Außenhülle (24) an Masse
gelegt ist, und durch die hintere Kurzschlußebene (10)
geführt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß diese Strahler vom Wellenleitungstyp (30, 33) mit
Längsschlitzen (31, 35) einer Breite sind, die auf
die der Kanäle (C) durch Füllen mit Dielektrikum oder
Formgebung des Wellenleiterquerschnitts angepaßt ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenverschiebungsorgane
(B, B′) gebildet werden von Trägerleisten (15) aus einem
dielektrischen Material einer Breite, die im wesentlichen
gleich der der Kanäle (C) ist, in welchen die Leiste
eingeschoben ist, wobei die Leisten, auf sie aufgedruckt,
Drahtabschnitte (16) tragen, die bei eingeschobenen
Leisten senkrecht zu diesen Trennebenen orientiert sind;
daß die Abschnitte (16) miteinander in Reihe über
metallische Bahnen (17, 18) vereinigt sind, die senkrecht
zu diesen Abschnitten gerichtet und entsprechend zweier
unter Abstand angeordneter paralleler Linien benachbart
den Kanten der Leisten derart verteilt sind, daß man
von einem Abschnitt (16₁) zum folgenden (16₂) übergeht,
indem man eine metallische Bahn (17₁) einer der Linien
oder Leitungen, dann (18₁) der anderen benutzt, wobei
die Länge der Bahnen so im wesentlichen gleich dem doppel
ten Abstand (d) zwischen diesen Abschnitten ist, wobei
jeder Abschnitt wenigstens eine Diode (D) trägt und
sämtliche Dioden in der gleichen Richtung entsprechend
dem elektrischen fortlaufenden Weg montiert sind, welcher
in Reihe die Bahnen und die Abschnitte einer Leiste be
schreibt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß diese benachbarten Bahnen (17, 18) untereinander
über Ausgleichswiderstände (R) verbunden sind.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß diese Leisten (B, B′)
wie Schieber zwischen benachbarten Trennebenen (B) in
Nuten (16) gelagert sind, die hierin zweckmäßig vor
gesehen sind.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Kanäle (C)
im wesentlichen gleich λ/2 ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strahler (S) unter etwa
λ/4 vor der hinteren Kurzschlußebene (10) angeordnet
sind.
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3516190A1 true DE3516190A1 (de) | 1995-10-19 |
| DE3516190C2 DE3516190C2 (de) | 1999-06-10 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3516190A Expired - Fee Related DE3516190C2 (de) | 1984-07-12 | 1985-05-06 | Elektrisch phasengesteuerte Antennenanordnung |
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| DE (1) | DE3516190C2 (de) |
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| GB (1) | GB2291747B (de) |
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