[go: up one dir, main page]

DE3515776A1 - Vorrichtung zum anschliessen einer dachhaut an eine wand - Google Patents

Vorrichtung zum anschliessen einer dachhaut an eine wand

Info

Publication number
DE3515776A1
DE3515776A1 DE19853515776 DE3515776A DE3515776A1 DE 3515776 A1 DE3515776 A1 DE 3515776A1 DE 19853515776 DE19853515776 DE 19853515776 DE 3515776 A DE3515776 A DE 3515776A DE 3515776 A1 DE3515776 A1 DE 3515776A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seal
wall
section
channel
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853515776
Other languages
English (en)
Inventor
Ralf 7250 Leonberg Kirchhammer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19853515776 priority Critical patent/DE3515776A1/de
Publication of DE3515776A1 publication Critical patent/DE3515776A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/14Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof
    • E04D13/1407Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof for flat roofs
    • E04D13/1415Junctions to walls extending above the perimeter of the roof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Vorrichtung zum Anschließen einer Dachhaut an eine Wand
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anschließen einer Dachhaut an eine Wand, der ansonsten im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Art. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art (DE-OS 16 59 281) besteht die in einer nutförmigen Rinne des Kopfbereichs des Anpreßprofiles aufgenommene Dichtung aus einer Profilschnur, die im Querschnitt etwa T-förmig gestaltet ist, wobei der Mittelsteg des T in die Rinne eingreift, während die das Querhaupt des T bildenden Lippen der Dichtung an zugeordneten Flächen im Kopfbereich des Anpreßprofiles anliegen. Die Dichtung ist innerhalb der Rinne nicht gesichert. Dies birgt die Gefahr in sich, daß die Dichtung aus der Rinne herausfallen oder sich in sonstiger Weise selbsttätig daraus lösen kann. Ist die Dichtung z.B. an einem Ende nur geringfügig aus der Rinne herausgerutscht, so wird sie dann auf ihrem übrigen Längenbereich umso leichter und schneller vom Anpreßprofil ablösbar. Dieser Nachteil macht sich beim Anbringen der Anpreßprofile deutlich unangenehm bemerkbar,- denn die Anpreßprofile haben relativ große Längen, z.B. von 5 m und mehr. Wenn sich auf dieser Länge die in der Rinne aufgenommene Dichtung löst, macht allein das Wiedereinlegen der Dichtung in die Rinne erhebliche Schwierigkeiten. Ein weiterer wesentlicher Nachteil liegt
ORIGINAL INSPECTED
darin, daß die etwa rechtwinklig zu dem in der Rinne aufgenommenen Dichtungsteil verlaufenden oberen und unteren Längslippen der Dichtung beim Anschrauben der Anpreßprofile zwischen der Wand einerseits und der zugewandten Fläche des Kopfbereiches andererseits zusammengepreßt werden. Da diese längsverlaufenden Dichtungslippen.im Querschnitt sehr dünn bemessen sind, besteht die Gefahr, daß beim Anpressen die querschnittsdünnen Längslippen zerstört werden. Außerdem ist die Dichtung nicht in der Lage, beim unterschiedlich großen Querschnittsdicken abzudeckender Dachhäute im Kopfbereich eine zuverlässige Abdichtung vorzunehmen. Die Anpreßprofile eignen sich ausnahmslos zum Abdecken von vorgegebenen Dachhäuten, und zwar solchen vorgegebener Dicke. Angestrebt wird dagegen, Anpreßprofile für die verschieden dicken Dachhäute einsetzen zu können, also sowohl für Folien als auch für demgegenüber im Querschnitt dickere Schweißbahnen oder bituminöse Dacheindeckungen. Es ist üblich, vor oder nach der Montage der Anpreßprofile oberhalb dieser noch eine Abdichtung in Form einer aufzubringenden Kittschicht vorzusehen, die dann einerseits auf der Oberseite im Kopfbereich der Anpreßprofile und andererseits an der Wand haftet. Relativbewegungen zwischen der Wand einerseits und den Anpreßprofilen andererseits, bedingt durch unterschiedliche Dehnungen und dergleichen, führen dazu, daß der aufgebrachte Kitt an den Anpreßprofilen und/oder der Wand im jeweiligen Haftungsbereich abreißt. Dadurch wird die Wandabdeckung undicht mit allen sich dadurch ergebenden Nachteilen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Anschließen einer Dachhaut der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art zu schaffen, die eine Verwendung des Anpreßprofiles für unterschiedlich gestaltete, insbesondere im Querschnitt bemessene, Dachhäute möglich macht unter jeweiliger zuverlässiger
·*■ Abdichtung des oberen Kopfbereiches zwischen Wand und Anpreßprofil, und dies in einfacher und kostengünstiger Weise.
° Die Aufgabe ist bei einer Vorrichtung zum Anschließen einer Dachhaut der im Oberbegriff des Anspruchs 1 genannten Art erfindungsgemäß durch die Merkmale im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 gelöst.
Hierdurch ist erreicht, daß sich die Dichtung im Kopfbereich des Anpreßprofiles an verschiedene Querschnittsdicken der abzudeckenden Dachhaut selbsttätig anpassen kann, und zwar längs der einzelnen Anpreßprofile, wo man an verschiedenen Stellen unterschiedliche Dachhautdicken vorfindet. Bei allem.ist gleichwohl zwischen der'Wand einerseits und dem Kopfbereich der Anpreßprofile andererseits eine selbsttätige zuverlässige Abdichtung gewährleistet, die sogar das zusätzliche Aufbringen von Kitt im Kehlbereich zwischen der Oberseite der Anpreßprofile und der Wand entbehrlich macht. Bei allem ist die Vorrichtung außerordentlich einfach, kostengünstig und leicht anzubringen.
Durch die Merkmale in den Ansprüchen 2 und 3 sind vorteilhafte Weiterbildungen erreicht. Die Dichtung ist dadurch noch eher in der Lage, sich über große Abmessungen selbsttätig jeweils anzupassen.
Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den An-Sprüchen 4-6, wodurch eine leichte Verformbarkeit des frei abstehenden Dichtungsabschnittes gewährleistet ist, ohne daß dieser z.B. ähnlich einer Lippe nach oben oder nach unten abgeknickt wird und dadurch evtl. Schaden durch Reißen od.dergl. nehmen könnte. Statt dessen wird der Dichtungsabschnitt auf seinem Querschnittsbereich so im wesentlichen elastisch verformt, daß das Material
nach oben und unten im wesentlichen gleichmäßig ausweichen und aufgrund -des .elastischen Rückstellvermögens gleichmäßi ge Dichtkräfte erzeugen· kann.
Ein weiteres, wesentliches und eigenständiges Erfindungsmerkmal enthält Anspruch 7. Diese Gestaltung ist unabhängig von derjenigen des frei abstehenden Dichtungsabschnittes, wobei sich gleichwohl als besonders vorteilhaft erweist, wenn die Dichtung sowohl den frei abstehenden Dichtungsabschnitt und die sonstigen Erfindungsmerkmale gemäß den Ansprüchen 1 - 6 als auch zusätzlich die Merkmale im Anspruch 7 aufweist. Zwingend ist dies jedoch nicht. Durch den Deckabschnitt ist erreicht, daß die Dichtung die Oberseite des Längsrandes des Anpreßprofiles jeweils völlig überdeckt. Wird der Kehlbereich zwischen der Wand und dem Kopfbereich des Anpreßprofiles zusätzlich mit Kitt, z.B. -Silikonkitt, versehen, so haftet der Kitt dann nicht am Anpreßprofil sondern statt dessen auf dem Deckabschnitt der Dichtung.
Dies hat zur Folge, daß bei Relativbewegungen zwischen
Wand und Anpreßprofil der Gefahr des Abreißens des Kitts zumindest in weiten Grenzen entgegengewirkt ist, da die Dichtung, an der der Kitt haftet, diese Relativbewegungen ausgleicht. Selbst wenn der Kitt z.B. im Bereich der Dichtung abreißen sollte, so geschieht dies auf der Dichtungsoberseite, ohne daß dadurch die gesamte Abdichtung zwischen den Anpreßprofilen und der Wand derart gefährdet wäre, daß nun Feuchtigkeit hindurchgelangen kann. Zugleich ist diese Ausbildung besonders
einfach und kostengünstig.
30
Weitere vorteilhafte Merkmale ergeben sich aus den Ansprüchen 8 - 19. Die Dichtung ist zuverlässig fest am Anpreßprofil gehalten, ohne daß die Gefahr einer leichtgängigen Ablösung besteht. Die einzelnen so mit Dichtung montagefertig ausgerüsteten Anpreßprofile sind daher leicht und störungsfrei anzubringen.
Weitere Einzelheiten und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung.
Der vollständige Wortlaut der Ansprüche ist vorstehend allein zur Vermeidung unnötiger Wiederholungen nicht wiedergegeben, sondern statt dessen auf die Anspruchsnummer Bezug genommen, wordurch jedoch sämtliche Anspruchsmerkmale als an dieser Stelle ausdrücklich und erfindungswesentlich offenbart zu gelten haben. 10
Die Erfindung ist nachfolgend anhand eines in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispieles näher erläutert'. Es zeigen:
Fig. 1 einen senkrechten Schnitt eines Anpreßprofiles mit eingesetzter Dichtung,
Fig. 2 einen schematischen, senkrechten
Schnitt des Anpreßprofiles, befestigt
an einer Wand,
Fig. 3 einen Schnitt des Kopfbereiches des
Anpreßprofiles in Fig. 1, in demgegenüber vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 einen Schnitt der Dichtung in Fig. 1,
in demgegenüber vergrößertem Maßstab.
Die Zeichnung zeigt eine Vorrichtung zum Anschließen
einer nur schematisch angedeuteten, von einem Dach hochführenden Dachhaut 10 an eine Wand 11. Die Dachhaut 10
besteht aus einer Folie oder statt dessen aus einer
bituminösen Dacheindeckung od. dgl. und ist im gezeigten Bereich einlagig oder auch·mehrlagig . Die Dachhaut 10 ist herkömmlich und bedarf keiner weiteren Beschreibung.
Die Vorrichtung besteht aus einzelnen Anpreßprofilen 12, die mittels nicht weiter gezeigter Schrauben an der Wand
11 befestigbar sind. Die einzelnen Anpreßprofile 12 sind insbesondere stranggepreßte Aluminiumprofile, die längs
durchgehend verlaufen und im Stoßbereich erforderlichenfalls noch besonders abgedichtet sind. Die Anpreßprofile
12 decken den an der Wand 11 hochgezogenen freien Rand
der Dachhaut 10 außenseitig ab. Jedes Anpreßprofil 12
weist im oberen Kopfbereich 13 eine der Wand 11
zugewandte Rinne 14 und eine in der Rinne 14 aufgenommene Dichtung 15 auf.
Die Dichtung 15 weist einen vom Anpreßprofil 12 ausgehenden und in Richtung zur Wand 11 frei abstehenden Dichtungsabschnitt 16 auf, der eine in dieser Richtung gemessene wesentliche Breite hat. Diese Breite ist vorzugsweise größer als der breiteste Teil des Kopfbereiches 13. Ferner ist diese Breite zumindest so groß wie die Höhe des Kopfbereiches 13. Der Dichtungsabschnitt 16 vermag verschieden große Abstände zwischen der Wand 11 einerseits'und dem Anpreßprofil 12 andererseits zu überbrücken und ist in Abhängigkeit des Abstandes zwischen beiden erforderlichenfalls auf einen kleinen Bruchteil seiner ursprüngliehen Breite zusammenpreßbar. So ist der verformbare Teil dieses Dichtungsabschnittes 16 z.B. 15 mm oder noch größer bemessen, so daß über diesen Dichtungsabschnitt 16 beim Anbringen von mit solchen Dichtungen 15 ausgerüsteten Anpreßprofilen 12 selbst entsprechend große, durch großen Querschnitt der Dachhaut 10 vorgegebene Abstände zwischen Anpreßprofil 12 und Wand 11 noch dicht überbrückt werden können, da selbst dann der Dichtungsabschnitt 16 mit seinem in Fig. 1 nach rechts und zur Wand 11 hinweisenden Teil ausreichend an die Wand 11 angepreßt wird und durch diese elastische Anpreßkräft und Verformung eine Dichtwirkung gewährleistet. Besteht die Dachhaut 10 z.B. aus einer Schweißbahn, die im in Fig. 2 gezeigten Schnittbereich doppelt verläuft, so ergibt sich für diese Dachhaut 10 ein Querschnitt von 10 mm. Bei den genannten Abmessungen und dem Verformungsvermögen des Dichtungsabschnittes 16 kann dieser auch solche Abstände mühelos unter zuverlässiger Abdichtung im oberen Bereich überbrücken. Besteht die Dachhaut 10 statt dessen aus wesentlich dünnerer Folie, die selbst bei im Schnittbereich gemäß Fig. 2 doppelter Lage nur einige Millimeter im Querschnitt ausmacht, so wird beim Anpressen des
Anpreßprofiles 12 der Dichtungsabschnitt 16 entsprechend' stärker verformt'und gewährleistet auch dann ebenso eine Abdichtung. Der Dichtungsabschnitt 16 ist also in der Lage, je nach Querschnitt der Dachhaut 10 große Breiten zu überbrücken und gleichwohl immer einen zuverlässigen Abschluß im oberen Bereich zwischen der Wand 11 und dem · Anpreßprofil 12 zu gewährleisten.
Der frei abstehende Dichtungsabschnitt 16 kann sich über eine Breite von wenigen Millimetern bis zu 15 mm und mehr elastisch verformend anpassen. Die Dichtung 15, zumindest ihr frei abstehender Dichtungsabschnitt 16, weist eine geringe Härte auf, vorzugsweise eine Härte etwa in der Größenordnung höchstens bis zu 50 Shore. Die Härte kann deutlich - darunter liege-i. Dadurch ist es möglich, erforderlichenfalls den Dichtungsabschnitt 16 nahezu bis auf eine Breite von 0 zusammenzudrücken, wobei sich das Material des Dichtungsabschnittes 16 dann nach oben und unten elastisch ausweichend verteilt. Wie erkennbar ist, weist der frei abstehende Dichtungsabschnitt 16. eine in Höhenrichtung gemessene Querschnittsdicke auf, die mindestens dem sich in Höhenrichtung erstreckenden Maß der Rinne 14 entspricht. Der Endbereich 17 des Dichtungsabschnittes 16 ist gegenüber dem restlichen Teil des Dichtungsabschnittes 16 verdickt. Dieser verdickte Endbereich 17 ist im Querschnitt etwa dreiviertelkreisförmig ausgebildet, wobei der Radius größer ist als das halbe Höhenmaß des sich in Fig. 1 und 4 nach links hin daran anschließenden Teiles des Dichtungsabschnittes 16.
Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel hat der verdickte Endbereich 17 eine andere Querschnittsform, die auch etwa lippenartig sein kann.
Eine weitere, ebenso wesentliche Besonderheit liegt darin, daß die Dichtung 15 zusätzlich zum erläuterten frei abstehenden Dichtungsabschnitt 16 noch einen Deckabschnitt 18 aufweist, der von der Oberseite der Dichtung 15 abgeht. Der Deckabschnitt 18 überdeckt den quer und oberhalb der Rinne 14 verlaufenden Längsrand 19 des Anpreßprofiles 12 auf der in Fig. 3 nach rechts weisenden Vorderseite und auf der in Fig. 3 nach oben weisenden Oberseite. Somit ist der die Rinne 14 oben bildende und nach oben hin begrenzende Längsrand 19 völlig vom Deckabschnitt 18 der Dichtung 15 überdeckt. Der Deckabschnitt 18 ist im Querschnitt etwa hakenförmig. Er besteht aus einem etwa vertikalen Schenkel 20 und einer davon unter einem Winkel, der kleiner als ein rechter Winkel ist, in Fig. 4 nach links hin abstrebenden etwa horizontalen Decklippe 21. Der Deckabschnitt TB strebt beginnend mit dem Schenkel 20 von der Oberseite des frei abstehenden Dichtungsabschnittes 16 ab. Die Decklippe 21 greift gänzlich über den Längsrand 19 hinweg.
Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, bildet die Dichtung 15, insbesondere der Dichtungsabschnitt 16 und/oder der Deckabschnitt 18, auf der Oberseite die Kontaktfläche für einen bedarfsweise darauf aufzubringenden Kitt 22, der z.B. aus einem Silikonkitt besteht. Die Kittschicht 22 haftet somit zum einen an der Dichtung 15 und zum anderen an der Wand 11. Bei der unvermeidlichen, vor allem durch unterschiedliche Dehnung bedingten Relativbewegung zwischen der Wand 11 einerseits un.d dem Anpreßprofil 12 andererseits ist somit ein Abreißen des sonst zwischen beiden Elementen befindlichen und daran haftenden Kittes verhindert; denn da der Kitt 22 nun an der elastischen Dichtung 15 einerseits und an der Wand 11 andererseits haftet, ist ein Abreißen des Kittes 22 bei der relativen Dehnung zwischen Wand 11 und Anpreßprofil 12 wesentlich erschwert, weil diese Relativbewegung zumindest in Grenzen
im Bereich des Kittes 22 von der Dichtung 15 noch ausgeglichen werden kann. Sollte der Kitt 22 dennoch abreißen, und zwar entweder von der Wand 11 oder von der Dichtung 15, wäre dadurch die Dichtwirkung dennoch nicht beeinträchtigt, weil die Dichtung 15 nach wie vor für eine zuverlässige Abdichtung sorgt.
Die Dichtung 15, zumindest der frei abstehende Dichtungsabschnitt 16, weist beim gezeigten Ausführungsbeispiel einen massiven Querschnitt auf. Bei einem anderen, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel dagegen ist die Dichtung 15, zumindest deren Dichtungsabschnitt 16, im Inneren völlig oder zumindest teilweise hohl. Ferner kann die Dichtung 15 auf ihrer Außenseite offenzellig oder, statt dessen geschlossenzellig ausgebildet sein.
Die Dichtung 15 ist aus Gummi oder aus einem Gummiersatzwerkstoff gebildet, z.B. aus Kunstgummi, synthetischem Kautschuk, Kunststoff od. dgl. Das Dichtungsmaterial ist bitumenverträglich, UV-verträglich, Silikonkitt-verträglich und im übrigen witterungsbeständig.
Die Dichtung 15 ist in der Rinne 14 unverlierbar gehalten, so daß das mit Dichtung 15 versehene Anpreßprofil 12 als montagefertige Einheit so zur Verfugung steht. Die Unverlierbarkeit ist dadurch gewährleistet, daß die Dichtung z.B. in der Rinne 14 eingeklebt ist, wozu die Rinne im Querschnitt etwa U-förmig, halbkreisförmig oder ähnlich gestaltet sein kann. Beim gezeigten Ausfuhrungsbeispiel ist die Dichtung 15 in der Rinne 14 formschlüssig gehalten. Sie weist einen in die Rinne 14 formschlüssig eingreifenden Halterungsabschnitt 23 auf. Die Rinne 14 ist im Querschnitt etwa C -förmig ausgebildet. Der Halterungsabschnitt 23 ist hinsichtlich seiner Querschnittsform an das C angepaßt, so daß er in die Q -förmige Rinne 14 hineinpaßt. Hierzu weist der Halterungsabschnitt 23 eine
oberseitige Nut 24 und eine unterseitige Nut 25 auf, in die der oberseitige Vorderschenkel 26 bzw. unterseitige Vorderschenkel 27 des J^ sichernd eingreif en. Die dichtung 15 ist z.B. als einstückige Profilschnur ausgebildet, die entweder in Profillängsrichtung in die Rinne 14 eingezogen oder quer dazu eingedrückt ist.
Der Längsrand 19 des Anpreßprofiles 12 weist auf seiner Oberseite aus Erhöhungen und Vertiefungen bestehende Rauhigkeiten 2Θ auf. Durch diese wird bei eingesetzter Dichtung 15 deren Decklippe 21 aufgrund erhöhter Haftung besser gehalten. Wird das Anpreßprofil 12 ohne eingesetzte Dichtung 15 benutzt und verarbeitet, so wird aufgrund der Rauhigkeiten 28 die Haftung des dann direkt auf der Oberseite des Längsrandes 19 haftenden Kitts 22 verbessert.
Beim Montieren der einzelnen Anpreßprofile 12, bereits montagefertig mit unverlierbarer Dichtung 15 versehen, verformt sich beim Anpressen zumindest der frei abstehende Dichtungsabschnitt 16 der Dichtung 15 im jeweils erforderlichen Ausmaß und so, daß eine selbsttätige Anpassung an die jeweilige Querschnittsdicke der längs der Wand 11 hochgezogenen jeweiligen Dachhaut 10 erfolgt, unter Sicherstellung einer zuverlässigen Abdichtung im Kopfbereich 13 gegen Feuchtigkeit von oben wie auch gegen Hintertrieb oder Hineinkriechen von Feuchtigkeit im Kontaktbereich zwischen Wand 11 und Dichtung 15 sowie zwischen Dichtung 15 und Kopfbereich 13 des Anpreßprofiles 12. Bei allem ist die beschriebene Vorrichtung außerordentlieh einfach im Aufbau, kostengünstig und leicht montierbar.

Claims (19)

: IWülbsfgerptr. H5 - :Zugelassener Vertreter beimPatentanwalt- D-?20a Esslfnger« "Europäischen PatentamtDipl.-Ing. Volkhard KratzschEuropean Patent AttorneyTelefon Stuttgart (0711) 317000Deutsche Bank Esslingen 210906cable «krapatent» esslingenneckarPostscheckamt Stuttgart 10004-70135Ϊ5776 25. April 1985 Anwaltsakte 3921Ralf Kirchhammer 7250 Leonberg 1 Patentansprüche
1. Vorrichtung zum Anschließen einer Dachhaut (10) an eine Wand (11), bestehend aus an der Wand (11) befestigbaren Anpreßprofilen (12), die jeweils den an der Wand (11) hochgezogenen freien Rand der Dachhaut (10) außenseitig abdecken und im oberen Kopfbereich (13) eine der Wand (11) zugewandte Rinne (14) und eine in der Rinne (14) aufgenommene Dichtung (15) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (15) einen vom Anpreßprofil (12) in Richtung zur Wand (11) frei abstehenden Dichtungsabschnitt (16) aufweist, der eine in dieser Richtung gemessene wesentliche Breite hat, verschieden große Abstände zwischen Anpreßpr.of il (12) und Wand (11) jeweils dichtend zu überbrücken vermag und der in Abhängigkeit des Abstandes zwischen Anpreßprofil (12) und Wand (11) erforderlichenfalls auf einen kleinen Bruchteil seiner ursprünglichen Breite zusammenpreßbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der frei abstehende Dichtungsabschnitt
(16) sich über eine Breite von einigen Millimetern bis zu 15 mm und mehr elastisch verformend anpassen kann.
BAD ORIGINAL
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d. a durch gekennzeichnet, daß die Dichtung ·(15), zumindest der frei abstehende Dichtungsabschni'tt (16), eine geringe Härte aufweist, vorzugsweise eine Härte etwa in der Größenordnung höchstens bis zu 50 Shore.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 3, d a durch gekennzeichnet, daß der frei abstehende Dichtungsabschnitt (16) eine in Höhenrichtung gemessene Querschnittsdicke aufweist, die mindestens dem sich in Höhenrichtung erstreckenden Maß der Rinne (14) entspricht.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 4, d a durch gekennzeichnet, daß der frei abstehende Dichtungsabschnitt (16) einen verdickten Endbereich (17) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der verdickte Endbereich (17) im Querschnitt etwa dreiviertelkreisförmig ausgebildet ist, wobei der Radius größer als das halbe Höhenmaß des daran anschließenden Teiles ist.
7. Vorrichtung, insbesondere nach einem der Ansprüche 1-6, d adurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (15) einen Deckabschnitt (18) aufweist, der den oberen Längswand (19) des Anpreßpro-QQ files (12) übergreift.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, d adurch gekennzeichnet, daß der Deckabschnitt (.18) im Querschnitt etwa hakenförmig ist und von der ' Oberseite der Dichtung (15), und hierbei insbesondere des frei abstehenden Dichtungsabschnittes (16), abstrebt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder B, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckabschnitt (18) eine zumindest in etwa waagerecht verlaufende obere Decklippe (21) aufweist, die über den Längsrand (19) greift.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7-9,
*° dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (15), insbesondere der Dichtungsabschnitt (16) und/oder der Deckabschnitt (18), auf der Oberseite die Kontaktfläche für einen bedarfsweise aufzubringenden Kitt (22) bildet.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Dich tung (15), zumindest der frei abstehende Dichtungsabschnitt (16), im Inneren völlig oder zumindest
' teilweise hohl ausgebildet ist oder einen massiven Querschnitt aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (15) auf ihrer Außenseite offenzellig oder insbesondere geschlossenzellig ausgebildet ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Dich tung (15) aus Gummi oder einem Gummiersatzwerkstoff, wie Kunstgummi, synthetischem Kautschuk, Kunststoff od.dgl., gebildet ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtungsmaterial bitumenverträglich, UV-verträglich, Silikonkitt-verträglich und witterungsbeständig ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 *- 14, d a durc'h gekennzeichnet, daß die Dichtung (15) in der Rinne (14] unverlierbar eingeklebt oder formschlüssig gehalten ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch .15, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (15) einen in die Rinne (14) formschlüssig eingreifenden Halterungsabschnitt (23) aufweist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (14) im Querschnitt etwa C -förmig ausgebildet ist und der Halterungsabschnitt (23) in das {j hineinpaßt.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Halterungsabschnitt (23) eine oberseitige und eine unterseitige Nut ■ (24,25) aufweist, in die der oberseitige bzw. unterseitige Vorderschenkel (26,27) des [j sichernd eingreift.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 - 18, d a durch gekennzeichnet, daß die Dichtung (15) als einstückige Profilschnur ausgebildet ist.
DE19853515776 1985-05-02 1985-05-02 Vorrichtung zum anschliessen einer dachhaut an eine wand Withdrawn DE3515776A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853515776 DE3515776A1 (de) 1985-05-02 1985-05-02 Vorrichtung zum anschliessen einer dachhaut an eine wand

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853515776 DE3515776A1 (de) 1985-05-02 1985-05-02 Vorrichtung zum anschliessen einer dachhaut an eine wand

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3515776A1 true DE3515776A1 (de) 1986-11-06

Family

ID=6269645

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853515776 Withdrawn DE3515776A1 (de) 1985-05-02 1985-05-02 Vorrichtung zum anschliessen einer dachhaut an eine wand

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3515776A1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29804406U1 (de) 1998-03-12 1998-08-13 JOBA Bausysteme Bockenem GmbH, 31167 Bockenem Wandanschlußkombination für wasserdichte Beläge auf Dach-, Terrassen- und Balkonflächen
DE10012633A1 (de) * 2000-03-15 2001-09-27 Johannes Piringer Vorrichtung zur Befestigung von bahnförmigem Material

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE6908373U (de) * 1969-02-26 1969-11-20 Gerhard Rothe Bauing Htl H Fachabschlussprofile
DE7235842U (de) * 1973-01-04 Harzmann R Vorgefertigte Kappleiste zur Verwahrung von Anschlüssen der Dachhaut od. dgl
CH535342A (de) * 1971-03-09 1973-03-31 Bruderer Hans Deckstreifen für den dichten Abschluss von Abdeckelementen an Wänden, z. B. Aussenwände
DE3201233A1 (de) * 1982-01-16 1983-07-28 Günter Dipl.-Ing. 3220 Alfeld Dräger Vorrichtung zum abschluss von bauwerksabdichtungen an bauwerksteilen

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE7235842U (de) * 1973-01-04 Harzmann R Vorgefertigte Kappleiste zur Verwahrung von Anschlüssen der Dachhaut od. dgl
DE6908373U (de) * 1969-02-26 1969-11-20 Gerhard Rothe Bauing Htl H Fachabschlussprofile
CH535342A (de) * 1971-03-09 1973-03-31 Bruderer Hans Deckstreifen für den dichten Abschluss von Abdeckelementen an Wänden, z. B. Aussenwände
DE3201233A1 (de) * 1982-01-16 1983-07-28 Günter Dipl.-Ing. 3220 Alfeld Dräger Vorrichtung zum abschluss von bauwerksabdichtungen an bauwerksteilen

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE-Z: Das Dachdecker-Handwerk, 1983, H.17, S.48 *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29804406U1 (de) 1998-03-12 1998-08-13 JOBA Bausysteme Bockenem GmbH, 31167 Bockenem Wandanschlußkombination für wasserdichte Beläge auf Dach-, Terrassen- und Balkonflächen
DE10012633A1 (de) * 2000-03-15 2001-09-27 Johannes Piringer Vorrichtung zur Befestigung von bahnförmigem Material

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3134283B1 (de) Fahrzeugkarosseriedichtung mit zierleiste
DE3318122A1 (de) Dachfensterdichtung
DE69129757T2 (de) Zusammengesetzte dichtung
DE60005170T2 (de) Entwässerungs- und abdichtsystem und paneel mit einem solchen system
DE4309088A1 (de) Ortsfest einbaubare Scheibe für Kraftfahrzeuge
DE20111998U1 (de) Fensterdichtungsprofil für ein Kabriolett
DE102016014606A1 (de) Dichtprofil, damit ausgestattete Fahrzeugkarosserie und Verfahren zu seiner Verarbeitung
DE2844015C2 (de) Dichtungsprofil für Rolladenkästen
DE3801073A1 (de) Dichtungsprofil
EP1985485A2 (de) Flexibles Dichtungsprofil, insbesondere für Portale von Nutzfahrzeugen
AT396265B (de) Vorrichtung zur ueberbrueckung von dehnungsfugen insbesondere in betonbruecken
DE68902754T2 (de) Dichtleiste fuer den unteren teil einer beweglichen fensterscheibe.
DE3201083C2 (de) Abdeckvorrichtung, insbesondere für eine Sockelfuge
DE3515776A1 (de) Vorrichtung zum anschliessen einer dachhaut an eine wand
EP0757152B1 (de) Strangförmiges Dichtungsprofil
EP0038398B1 (de) Dachelement in Tonnengewölbeform
DE8711126U1 (de) Schalldämmende und dichtende Vorrichtung für Wannenränder
DE3317548A1 (de) Abschluss- und dichtungsrahmen fuer die innenkanten von oeffnungen in karosserien
DE60224709T2 (de) Element zur bereitstellung eines dichtungsübergangs in verbindung mit gebäudeteilen
EP0654567A2 (de) Dachverglasungssystem
DE2634717C2 (de) Halterung für Windschutzfenster in Kraftfahrzeugen
EP1072751A2 (de) Tür mit Bodendichtung
DE102011057028A1 (de) Aufständerung für ein Solarmodul und Verfahren zur Montage eines Solarmoduls auf einem Dach
EP2292864B1 (de) Dacheindeckung mit Kunststoffziegeln
DE9202319U1 (de) Fugendichtungsband

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8139 Disposal/non-payment of the annual fee