DE3515030A1 - Atemschutzgeraet mit kreislauf der atemluft - Google Patents
Atemschutzgeraet mit kreislauf der atemluftInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung betrifft ein Atemschutzgerät mit Kreislauf der Atemluft und Zugabe von Sauerstoff allein über
ein lungengesteuertes Ventil.
Ein derartiges Atemschutzgerät ist in der DE-PS 19 628 beschrieben.
Bei dem bekannten Atemschutzgerät wird vor Anlegen des Mundstückes der Atembeutel, die atemgasführenden
Leitungen und die Regenerationseinheit mit reinem Sauerstoff gespült, so daß der Geräteträger aus
einem vollen, mit Sauerstoff gespülten Atembeutel einatmen und seine Ausatemluft in diesen wieder abgeben
kann. Bei einer größeren Entnahme von Atemluft wird durch den zusammenfallenden Atembeutel ein Hebelmechanismus
betätigt, welcher ein Ventil zur Zuführung von Sauerstoff in die Einatemleitung öffnet. Durch den
zuströmenden Sauerstoff wird der Atembeutel auf einem Mindestvolumen gehalten. Legt der Geräteträger
das bekannte Atemschutzgerät an und atmet, wenn der ungünstigste Fall angenommen wird, seinen ersten vollen
Atemzug in das Atemschutzgerät aus, so vermischt sich der Stickstoffanteil aus seiner Lunge mit dem im
Atemschutzgerät befindlichen Sauerstoff. Ein Teil dieses Gemisches verläßt zwar, weil der Atembeutel schon
durch die Sauerstoffspülung gefüllt war, über ein Überdruckventil den Atemkreislauf, jedoch wird bei den
nachfolgenden Einatmungsphasen ständig Sauerstoff aus dem im Atembeutel befindlichen Vorrat von dem
Geräteträger verbrauchend es tritt mit den nachfolgenden Atemzyklen eine ständige Sauerstoffverarmung
im Kreislauf des Atemschutzgerätes auf. Besonders bei Einatmungsphasen mit geringem Atemzugvolumen
kann es mehrere Atemzyklen dauern, bis der Atembeutel so weit entleert ist, daß das lungengesteuerte Ventil
anspricht und reinen Sauerstoff in den Atembeutel zuführt. In der Zwischenzeit kann aber die Sauerstoffverarmung
so weit fortgeschritten sein, daß die letzten Einatemzüge für den Geräteträger nicht mehr den notwendigen
Sauerstoffgehalt aufweisen. Durch diese Sauerstoffverarmung, welche gleichbedeutend ist mit einer
Stickstoffanreicherung, kann es zu für den Geräteträger unerwünschten Situationen kommen.
Darüberhinaus sind die zur Spülung des Atemkreislaufes mit Sauerstoff notwendigen Dosierteile und Zuleitungen
aufwendig, benötigen weiteren Platz im Gerätegehäuse und erhöhen das Gewicht des Atemschutzgerätes.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Atemschutzgerät der genannten Art so zu verbessern, daß bei
einfacher, auch für Fluchtgeräte anwendbarer Bauweise eine Sauerstoffverarmung der Atemluft im Kreislauf
auch bei kleinen Atemzugvolumina nicht auftritt und eine Vorspülung des Kreislaufes mit Sauerstoff vor dem
Anlegen des Atemschutzgerätes nicht erforderlich ist.
Die Lösung der Aufgabe erfolgt dadurch, daß im Kreislauf zusätzlich zum Atembeutel ein während der
Ausatemphase entfaltbarer und während der Einatemphase unveränderbarer Speicherraum vorgesehen ist.
Der Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß der Geräteträger unmittelbar nach dem Anlegen des Atemschutzgerätes,
indem er das Mundstück aufnimmt, mit dem ersten Ausatemzug sein ausgeatmetes Volumen,
von CO2 befreit, in den Speicherraum abatmet und diesen
in einem ersten Schritt entfaltet, ohne daß der Atembeutel selbst gefüllt wird. Da bei der nachfolgenden
Einatmungsphase wegen des noch leeren Atembeutels sofort das lungengesteuerte Ventil anspricht und
dem Geräteträger reinen Sauerstoff zur Einatmung zur Verfügung stellt, gibt dieser bei dem nachfolgenden
Ausatemzug ein mit Sauerstoff angereichertes Ausatemvolumen in den Speicherraum ab und füllt diesen
damit weiter. Der Atemzyklus wiederholt sich auf diese Weise so lange, bis der Speicherraum gefüllt ist. In ihm
befindet sich nun Atemluft mit einem über der Konzentration der Umgebungsluft liegenden Sauerstoffgehalt.
Erst wenn der Speicherraum nach mehreren Ausatemzügen gefüllt ist, tritt dieses mit Sauerstoff angereicherte
Atemgas in den Atembeutel über. Das im Atembeutel befindliche, mit Sauerstoff angereicherte Atemgas steht
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dem Geräteträger nunmehr zur Verfügung, so daß der nach Erreichen eines vorgebbaren Volumens des Spei-Atembeutel
bei einem nachfolgenden Einatemzug ent- cherraumes durch ein geeignetes Betätigungsstück geleert
wird. Reicht der Inhalt des Atembeutels für einen öffnet werden, so daß bei einem nachfolgenden AusAtemzug
aus, spricht das lungengesteuerte Ventil nicht atemzug in den Speicherraum aus diesem mit Sauerstoff
an. Wird jedoch bei der Einatmung mehr Gasvolumen 5 angereicherte Atemluft in den Atembeutel übertreten
benötigt, als im Atembeutel vorhanden ist, wird dieser kann.
Mehrbedarf über das jetzt ansprechende lungengesteu- Als Überleitelement können bekannte Ventile ver-
erte Ventil aus der Sauerstoffflasche bereitgestellt, aber schiedener Ausführungsformen oder auch Schieber vor-
nicht aus dem Atemgas des Speicherraumes geliefert. gesehen sein, welche mit den bewegbaren Wandteilen
Der Atemkreislauf wird somit nach Anlegen des 10 beispielsweise über Zugketten verbunden sind.
Atemschutzgerätes zunächst von dem Geräteträger Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des Überselbst mit seiner mit Sauerstoff angereicherten Aus- leitelementes wird darin gesehen, daß es als ein auf den atemluft gefüllt, bevor eine Einatmung aus dem Atem- Differenzdruck zwischen Speicherraum und Atembeubeutel erfolgen kann. tel ansprechendes Ventil ausgebildet ist. Dabei ist der
Atemschutzgerätes zunächst von dem Geräteträger Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des Überselbst mit seiner mit Sauerstoff angereicherten Aus- leitelementes wird darin gesehen, daß es als ein auf den atemluft gefüllt, bevor eine Einatmung aus dem Atem- Differenzdruck zwischen Speicherraum und Atembeubeutel erfolgen kann. tel ansprechendes Ventil ausgebildet ist. Dabei ist der
Der in der Lunge des Geräteträgers ursprünglich vor- 15 für das öffnen des Ventils maßgebliche Differenzdruckhandene
Stickstoffanteil gelangt teilweise in den Spei- wert dadurch festgelegt, daß er sich aus dem um den
cherraum. Da der Speicherraum durch die Einatmung * Betrag des Ansprechdrucks des lungengesteuerten Vennicht
wieder entleert werden kann, kann auch nicht der tils erhöhten Grenzwert für den Speicherraumdruck zugesamte
ursprüngliche Stickstoffanteil wieder in die sammensetzt. Somit wird sichergestellt, daß bei einem
Lunge gelangen. Somit bleibt in der Lunge stets Raum 20 Einatemzug aus dem Atembeutel bei zu geringer Fülfür
die Aufnahme zusätzlichen Sauerstoffs. Durch die lung des Atembeutels durch den im Einatemzweig herranfängliche
Entfaltung des Speicherraumes mit der sehenden Unterdruck der Lungenautomat geöffnet
Ausatemluft des Geräteträgers unter entsprechender wird, und nicht das in der Trennwand befindliche Ventil.
Zuführung von Sauerstoff über das lungengesteuerte Damit wird verhindert, daß durch das Entstehen eines
Ventil wird der Sauerstoffanteil der im Kreislauf befind- 25 Unterdruckes im Einatemzweig Atemluft aus dem Speilichen
Atemluft erhöht. cherraum in den Atembeutel angesaugt wird.
Auch bei nachfolgender flacher Einatmung, bei wel- Ein solches Ventil eignet sich in vorteilhafter Weise
eher der Atembeutel nicht vollständig entleert wird, auch dazu, als zusätzliches Sicherheitsventil zu dem
wird mit dem anschließenden Ausatemvolumen der Überleitelement in der Trennwand angeordnet zu wer-
Atembeutel mit an Sauerstoff angereichertem Atemgas 30 den.
aus dem Speicherraum wieder aufgefüllt. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand
Da die Ausatmung in den zusätzlichen Speicherraum der Zeichnung schematisch dargestellt und im folgenerfolgt,
verlängert sich die Verweilzeit der gereinigten den näher erläutert. Es zeigen
Ausatemluft bis zum nächsten Einatemzug beträchtlich, Fig. 1 das Atemschutzgerät mit einer ersten Ausfüh-
so daß eine wirksame Abkühlung erfolgt. 35 rungsform von Speicherraum und Atembeutel,
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, den Inhalt des Fig. 2 eine weitere Ausführungsform von Speicher-Speicherraumes
an dem Inhalt des Atembeutels zu be- raum und Atembeutel.
messen. Typischerweise betragen diese jeweils 3,51, wo- Das in der Fig. 1 dargestellte Atemschutzgerät be-
bei der Inhalt des Speicherraumes auch größer als der steht aus einem Mundstück 1, welches über einen Ver-
Inhalt des Atembeutels sein kann. 40 bindungsschlauch 2 sowohl mit der Ausatemleitung 3 als
Wenn auch der Speicherraum grundsätzlich an jeder auch mit der Einatemleitung 4 verbunden ist. In der
Stelle im Atemkreislauf angeordnet sein kann, ist eine Ausatemleitung 3 und der Einatemleitung 4 sind jeweils
besonders günstige Anordnung darin zu sehen, wenn ein Rückschlagventil 5,6 angeordnet, welche die mit den
Speicherraum und Atembeutel zu einer Einheit verbun- Pfeilen angedeutete Atemströmrichtung während eines
den sind. Somit kann in einfacher Weise ein gemeinsa- 45 Atemzyklus sicherstellen. In der Ausatemleitung 3 be-
mes Gehäuse für den Speicherraum und den Atembeu- findet sich eine Regenerationspatrone 7, welche das im
tel vorgesehen sein, so daß der einmal entfaltete Spei- Ausatemgas befindliche CO2 bindet. Vor der Regenera-
cherraum um das Volumen des Atembeutels erweiter- tionspatrone 7 ist ein Überdruckventil 27 angebracht,
bar ist. Die Ausatemleitung 3 mündet in das Innere eines Spei-
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der 50 cherraumes 8, und die Einatemleitung 4 setzt an einem
Speicherraum dadurch gebildet sein, daß an den verän- Atembeutel 9 an. Speicherraum 8 und Atembeutel 9 sind
derbaren Atembeutel eine Begrenzungseinrichtung an- zu einer Einheit 26 verbunden und über eine Trennwand
greift, so daß sich dieser nicht unterhalb eines vorgebba- 10 voneinander abgeteilt. In der Trennwand 10 ist ein als
ren Restvolumens zusammenziehen kann. Eine solche Tellerventil ausgebildetes Überleitelement 11 sowie ein
Begrenzungseinrichtung kann beispielsweise ein ver- 55 federbelastetes Sicherheitsventil 12 angeordnet. Der
schiebbarer Rastmechanismus oder ein durch die Aus- Ventilteller 13 des Überleitelementes 11 ist an einer
dehnung der Einheit betätigbares Ventil sein. Verbindungsschnur 14 mit dem bewegbaren Wandteil
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfin- 15 verbunden. Die übrigen Wandteile des Speicherraudung wird dadurch erreicht, daß der Speicherraum und mes 8 und des Atembeutels 9 sind als Faltenbalgwände
der Atembeutel durch eine Trennwand voneinander ab- 60 16 ausgebildet. In der Einatemleitung 4 ist über eine
geteilt sind, wobei sich in dieser ein Überleitelement Anschlußleitung 17 eine Sauerstoffflasche 18 angebefindet,
durch welches während der Dauer der Über- schlossen, welche ein Flaschenventil 19 enthält. In der
schreitung eines vorgegebenen Grenzwertes für den Anschlußleitung 17 ist ein Druckminderer 20 und ein
Gasinhalt des Speicherraumes die mit Sauerstoff ange- lungengesteuertes Ventil 21 angeordnet,
reicherte Atemluft aus dem Speicherraum in den Atem- 65 Zum Betrieb des Atemschutzgerätes legt der Gerätebeutel übertreten kann, träger das Mundstück 1 an und atmet beispielsweise
reicherte Atemluft aus dem Speicherraum in den Atem- 65 Zum Betrieb des Atemschutzgerätes legt der Gerätebeutel übertreten kann, träger das Mundstück 1 an und atmet beispielsweise
Ist der Speicherraum mit bewegbaren Wänden verse- einen kräftigen Einatemzug aus der Einatemleitung 4
hen. kann das Überleitelement zweckmäßigerweise ein. Bei nicht ausreichendem Volumen des Atembeutels
5
9 wird durch den Unterdruck in der Einatemleitung 4 begrenzten Innenraum des Gehäuses 22 ab.
das lungengesteuerte Ventil 21 betätigt, und Sauerstoff Entsprechend dem ausgeatmeten Volumen ver-
aus der Flasche 18 strömt in die Einatemleitung 4 über schiebt sich der Kolben 15,und die Zahnstange 24 wird
die Anschlußleitung 17. Die so mit Sauerstoff angerei- um einen entsprechenden Betrag an der Sperrklinke
cherte Einatemluft dringt über den Verbindunsgs- 5 vorbeigeschoben. Diese rastet wiederum ein und hält
schlauch 2 und das Mundstück 1 in die Lunge des Gera- den Kolben 15 während des nachfolgenden Einatemzuteträgers.
Dort wird Sauerstoff verbraucht und CO2 an ges aus der Einatemleitung 4 fest, so daß der Geräteträdie
Ausatemluft die CO2 bindende Regenerationspatro- ger zwangsläufig reinen Sauerstoff einatmen muß. Diene
7 und das Rückschlagventil 5 in das anfänglich leere ser Vorgang wiederholt sich so lange, bis der Kolben
Volumen des Speicherraumes 8 eingefüllt. Da sich das 10 so weit aus dem Gehäuse 22 geschoben ist, daß die
bewegbare Wandteil 15 des Speicherraumes 8 in der Zahnstange 24 vollständig an der Sperrklinke 25 vorbeigestrichelt
dargestellten Anfangsposition befindet, wird geglitten ist. Dieser so gebildete Innenraumteil stellt den
dieses um einen dem Ausatemvolumen entsprechenden unveränderbaren Speicherraum 8 dar. Durch weitere
Betrag angehoben. Der nachfolgende Einatemzug des Ausatemzüge kann der Kolben 15 bis an die die Sperr-Geräteträgers
erzeugt, da der Atembeutel 9 durch den 15 klinke 25 enthaltende Stirnwand des Gehäuses 22 hervorangegangenen
Einatemzug leergeatmet ist, in der - angeschoben werden. Dieser so gebildete weitere, va-Einatemleitung
4 einen Unterdruck, so daß das lungen- riable Zusatzraum ist als Atembeutel 9 anzusehen,
gesteuerte Ventil 21 unmittelbar anspricht und der Geräteträger reinen Sauerstoff über das Mundstück 1 einatmet.
In der Lunge des Geräteträgers wird eine geringe Menge Sauerstoff abgegeben, und der restliche eingeatmete
Sauerstoff vermischt sich mit dem noch in der Lunge befindlichen Stickstoff. Die jetzt ausgeatmete
Atemluft ist mit Sauerstoff hoch angereichert und wird über die Ausatemleitung 3 in der Regenerationspatrone
von CO2 befreit und in den Speicherraum 8 geleitet. Dessen bewegbares Wandteil 15 verschiebt sich nunmehr
um einen weiteren Betrag. Dieser geschilderte Ablauf wiederholt sich so lange, bis das bewegbare
Wandteil 15 in der in der Flg. 1 dargestellten ausgezogenen Endstellung stehenbleibt. Eine weitere Zuführung
von mit Sauerstoff angereicherter Ausatemluft durch die Ausatemleitung 3 hebt die Tellermembran 13 infolge
des Zuges an der Verbindungsschnur 14. Somit wird bei jedem nachfolgenden Ausatemzug ein dem in das Innere
des Speicherraumes 8 einströmenden Ausatemvolumen entsprechendes Volumen aus dem Speicherraum 8
in den Atembeutel 9 übergeleitet. Der über das im Atembeutel 9 befindlichen Einatemvolumen hinausgehende
Atemgasbedarf wird über das lungengesteuerte Ventil 21 aus der Sauerstoffflasche 18 nachgeliefert. Ist
der Atemgasbedarf des Geräteträgers geringer als das im Atembeutel 9 befindliche Volumen, wird der Atembeutel
9 teilweise leergeatmet, wobei jedoch bei dem nachfolgenden Ausatemzug ein, um den Sauerstoffverzehr
geringeres. Volumen aus dem mit Sauerstoff angereicherten Speicherraum 8 in den Atembeutel 9 übergeleitet
wird. Es erfolgt eine selbsttätige Anpassung des Kreislaufvolumens an die jeweiligen Atembedingungen.
Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführungsform von Speicherraum und Atembeutel. Diese besteht aus einem beispielsweise
zylinderförmigen Gehäuse 22, in dem ein Kolben 15 als bewegbares Wandteil an der Kolbenstange
23 geführt ist. Auf der Kolbenstange 23 ist eine Zahnstange 24 befestigt, zwischen deren Zähnen eine Rastklinke
25 eingreift. Die Ausatemleitung 3 und die Einatemleitung 4 sind lediglich als Ansatzstücke dargestellt.
Sie setzen sich zu den vollständigen Leitungen nach Fig. 1 fort.
Bei dieser weiteren Ausführungsform ist der Kolben 15 in seiner bei Anlegen des Atemschutzgerätes vorgesehenen
Grundstellung dargestellt. Ein erster Einatemzug des Geräteträgers aus der Einatemleitung 4 wird
den Kolben 15 wegen der eingerasteten Sperrklinke 25 in seiner Grundstellung belassen. Der Geräteträger atmet
über das lungengesteuerte Ventil 21 reinen Sauerstoff ein und gibt über die Ausatemleitung 3 mit O2
angereicherte Ausatemluft in den durch den Kolben 15
Claims (8)
1. Atemschutzgerät mit Kreislauf der Atemluft und Zugabe von Sauerstoff allein über ein lungengesteuertes
Ventil, dadurch gekennzeichnet, daß im Kreislauf zusätzlich zum Atembeutel (9) ein während
der Ausatemphase entfaltbarer und während der Einatemphase unveränderbarer Speicherraum
(8) vorgesehen ist.
2. Atemschutzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Inhalt des Speicherraumes
(8) in Anlehnung an das größtmögliche Volumen des Atembeutels (9) bemessen ist.
3. Atemschutzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherraum (8) und der
Atembeutel (9) zu einer Einheit (22,26) verbunden sind.
4. Atemschutzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherraum (8) von einer
am Atembeutel (9) angreifenden Begrenzungseinrichtung (23, 24,25) bestimmt ist, die die Volumenverringerung
der Einheit (22) begrenzt.
5. Atemschutzgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherraum (8) und der
Atembeutel (9) der Einheit (26) durch eine Trennwand (10) abgeteilt sind, die ein für die Dauer der
Überschreitung eines für den Gasinhalt des Speicherraumes (8) vorgegebenen Grenzwertes geöffnetes
Überleitelement (11) enthält.
6. Atemschutzgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Speicherraum (8) mit bewegbaren
Wandteilen (15) versehen und das Betätigungsstück (14) des Überleitelementes (11) an eines
der beweglichen Wandteile (15) angeschlossen und das Überleitelement (11) bei Überschreiten eines
vorgegebenen Volumens geöffnet ist.
7. Atemschutzgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Überleitelement (11) als ein
auf den Differenzdruck zwischen Speicherraum (8) und Atembeutel (9) ansprechendes, in Kreislaufrichtung
öffnendes Ventil ausgebildet ist, welches bei einer Druckdifferenz geöffnet ist, die um den
Betrag des Ansprechdruckes des lungengesteuerten Ventils (21) größer ist als der Grenzwert des
Speicherraumdruckes.
8. Atemschutzgerät nach einem der Ansprüche 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Trennwand
(10) ein zusätzliches Überleitelement (12) angeordnet ist, welches als ein auf den Differenzdruck
zwischen Speicherraum (8) und Atembeutel (9) ansprechendes, in Kreislaufrichtung öffnendes Ventil
ausgebildet und welches bei einer Druckdifferenz geöffnet ist, die um den Betrag des Ansprechdrukkes
des lungengesteuerten Ventils (21) größer ist als der Grenzwert des Speicherraumdruckes.
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ID=6269141
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| PL (1) | PL256743A1 (de) |
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