DE3512385A1 - Lawinenfotodetektor - Google Patents
LawinenfotodetektorInfo
- Publication number
- DE3512385A1 DE3512385A1 DE19853512385 DE3512385A DE3512385A1 DE 3512385 A1 DE3512385 A1 DE 3512385A1 DE 19853512385 DE19853512385 DE 19853512385 DE 3512385 A DE3512385 A DE 3512385A DE 3512385 A1 DE3512385 A1 DE 3512385A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- zone
- thickness
- central
- conductivity type
- absorption
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10F—INORGANIC SEMICONDUCTOR DEVICES SENSITIVE TO INFRARED RADIATION, LIGHT, ELECTROMAGNETIC RADIATION OF SHORTER WAVELENGTH OR CORPUSCULAR RADIATION
- H10F77/00—Constructional details of devices covered by this subclass
- H10F77/10—Semiconductor bodies
- H10F77/12—Active materials
- H10F77/124—Active materials comprising only Group III-V materials, e.g. GaAs
- H10F77/1243—Active materials comprising only Group III-V materials, e.g. GaAs characterised by the dopants
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10F—INORGANIC SEMICONDUCTOR DEVICES SENSITIVE TO INFRARED RADIATION, LIGHT, ELECTROMAGNETIC RADIATION OF SHORTER WAVELENGTH OR CORPUSCULAR RADIATION
- H10F30/00—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors
- H10F30/20—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors
- H10F30/21—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation
- H10F30/22—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation the devices having only one potential barrier, e.g. photodiodes
- H10F30/225—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation the devices having only one potential barrier, e.g. photodiodes the potential barrier working in avalanche mode, e.g. avalanche photodiodes
- H10F30/2255—Individual radiation-sensitive semiconductor devices in which radiation controls the flow of current through the devices, e.g. photodetectors the devices having potential barriers, e.g. phototransistors the devices being sensitive to infrared, visible or ultraviolet radiation the devices having only one potential barrier, e.g. photodiodes the potential barrier working in avalanche mode, e.g. avalanche photodiodes in which the active layers form heterostructures, e.g. SAM structures
-
- H—ELECTRICITY
- H10—SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H10F—INORGANIC SEMICONDUCTOR DEVICES SENSITIVE TO INFRARED RADIATION, LIGHT, ELECTROMAGNETIC RADIATION OF SHORTER WAVELENGTH OR CORPUSCULAR RADIATION
- H10F77/00—Constructional details of devices covered by this subclass
- H10F77/10—Semiconductor bodies
- H10F77/12—Active materials
- H10F77/124—Active materials comprising only Group III-V materials, e.g. GaAs
- H10F77/1248—Active materials comprising only Group III-V materials, e.g. GaAs having three or more elements, e.g. GaAlAs, InGaAs or InGaAsP
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
- Y02E10/00—Energy generation through renewable energy sources
- Y02E10/50—Photovoltaic [PV] energy
- Y02E10/544—Solar cells from Group III-V materials
Landscapes
- Light Receiving Elements (AREA)
Description
351238
Die Erfindung betrifft einen Lawinenfotodetektor, insbesondere
Doppelmesa-Lawinenfotodetektor, mit einem eine erste
Hauptfläche aufweisenden Substrat des ersten Leitungstyps sowie mit auf der ersten Hauptfläche liegender Lichtabsorptionszone
des ersten Leitungstyps, mit einer ersten Zone, einer zweiten Zone, einem ersten elektrischen Kontakt an
der zweiten Zone und mit einem zweiten elektrischen Kontakt am Substrat.
Im Wellenlängenbereich von 1100 bis 1700 Nanometer (nm)
arbeitende Nachrichten- bzw. Übertragungssysteme besitzen eine große Bedeutung, weil die Dispersion und die Verluste
in einer optischen Faser in diesem Wellenlängenbereich sehr
gering sind. Bauelemente mit HeteroÜbergängen aus binären III-V-Legierungen und festen Lösung dieser Legierungen haben
sich für derlei Anwendungen als besonders brauchbar erwiesen, weil ihre elektronischen Bandlücken in den genannten
Wellenlängenbereich fallen und gitterangepaßte HeteroÜbergänge
durch Mischungsvariationen zu erhalten sind. Namentlich ternäre und quaternäre Legierungen von Indium,
Gallium, Arsen und Phosphor auf einem InP-Substrat haben
sich als besonders brauchbare Materialien sowohl für die Lichtgeber als auch für die Lichtdetektoren erwiesen.
Zu den Problemen, die die Leistung von mit den vorgenannten
Materialien hergestellten Lawinenfotodetektoren beeinträchtigt haben, gehören Volumentunnelströme, die bei elektrischen
Feldern in der Größenordnung von 1,5 . 10 V/cm in für die Lichtabsorptionszone verwendeten ternären und quaternären
Verbindungen auftreten, ferner Randdurchbrüche und eine Vervielfachung von Oberflächenleckströmen an der
Peripherie des Übergangs. Das Tunneln konnte vermindert werden, indem der PN-Übergang mit seinem hohen elektrischen
-A-
FeId in dem Material mit großer Bandlücke getrennt von der
im Material mit schmaler Bandlücke vorgesehenen Lichtabsorptionszone angeordnet wurde. Es handelt sich hierbei um die
sogenannte SAM Fotodetektorstruktur (SAM = Separated Absorbing and Multiplying).
Bei einem SAM-Lawinenfotodetektor, der ein P+-leitendes
Substrat, eine N-leitende Zone mit breiter Bandlücke, eine N-leitende Absorptionszone und eine N -leitende Kontaktzone
besitzt, können Randdurchbrüche und Oberflächenströme beträchtlich vermindert werden, indem ein Mesa-Aufbau mit
geneigten Seitenflächen oder Oberflächenkonturen vorgesehen wird. Diese Struktur besitzt mehrere Nachteile. Die Zone
unter dem Kontakt ist verstärkend bzw. vervielfachend. Eine
Beleuchtung durch die Kontaktschicht setzt voraus, daß sich die Verarmungszone durch die Absorptionszone hindurch erstreckt
mit dem Ergebnis eines hohen Dunkelstroms von Zwischenflächenzuständen. Bei Beleuchtung durch das Substrat
wird die Quantenausbeute durch Absorption freier Träger vermindert. Aus diesen Gründen ist eine Mesa-Struktur mit
einem N -leitenden Substrat, einer N-leitenden Zone mit breiter Bandlücke, einer N-leitenden Absorptionszone und
einer P -leitenden Deckschicht wünschenswerter. Die Oberflächenkonturierung erhöht dann jedoch das elektrische Feld
an der Peripherie.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Lawinenfotodetektor
durch weitere Maßnahmen so auszubilden, daß das elektrische Feld an der Oberfläche im Hinblick darauf vermindert
wird, daß nur eine Lawinenvervielfachung von durch Fotoeffekt erzeugten Ladungsträgern stattfindet. Die erfin-
351238
dungsgemäße Lösung besteht für den Lawinenfotodetektor eingangs
genannter Art mit auf einem Substrat liegender Zonenfolge von Lichtabsorptionszone, erster Zone und zweiter
Zone darin, daß die den ersten Leitungstyp aufweisende und auf der Lichtabsorptionszone liegende, erste Zone eine Zentralzone
mit die Dicke einer sie umgebenden Randzone übersteigender Dicke enthält und daß die zweite Zone den entgegengesetzten
Leitungstyp besitzt und auf der ersten Zone liegt.
Der erfindungsgemäße Lawinenfotodetektor enthält also eine Absorptionszone des ersten Leitungstyps, eine erste Zone
des ersten Leitungstyps auf der Absorptionszone und eine zweite Zone des zweiten Leitungstyps auf der ersten Zone.
Darin besteht die erste Zone aus einer Zentralzone einer vorgegebenen Schichtdicke und einer die Zentralzone umgegebenden
Randzone mit geringerer Schichtdicke. Bei angelegter Sperrvorspannung ist das maximale elektrische Feld in
der Zentralzone größer als in der Randzone, so daß eine
nennenswerte Vervielfachung von durch Fotoeffekt erzeugten
Ladungsträgern nur in dieser Zone auftritt.
Anhand der schematischen Darstellung von Ausführungsbeispielen werden Einzelheiten der Erfindung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 und 2 Schnitte durch zwei Ausführungsbeispiele von Lawinenfotodetektoren; und
Fig. 3 ein Diagramm der elektrischen Feldverteilungen
längs der Linien A-A und B-B des Fotodetektors nach Fig. 1.
In den Fig. 1 und 2 werden dieselben Bezugsziffern verwendet.
Der Fotodetektor 10 nach Fig. 1 enthält ein Substrat 12 mit ersten und zweiten Hauptflächen 14 bzw. 16 und eine Lichtabsorptionszone
18 auf der ersten Hauptfläche 14. Auf der Lichtabsorptionszone 18 liegt eine Pufferzone 19 mit einer
Oberfläche 20. Auf der Oberfläche 20 liegt eine erste Zone 22 mit einer relativ dicken Zentralzone 22a und einer
demgegenüber relativ dünnen Randzone 22b. Die erste Zone 22 besitzt eine Oberfläche 24 mit einem Zentralbereich 24a
oberhalb der Zentralzone 22a und einem Randbereich 24b oberhalb der Randzone 22b. Auf der Oberfläche 24 liegt eine
eine Oberfläche 28 aufweisende zweite Zone 26. Auf der Oberfläche
28 liegt ein erster elektrischer Kontakt 30. Ein zweiter elektrischer Kontakt 32 befindet sich auf der zweiten
Hauptfläche 16. Der Fotodetektor 10 besitzt auch eine konturierte Seitenwand 34.
Der Fotodetektor 50 nach Fig. 2 unterscheidet sich vom Fotodetektor
10 darin, daß die zweite Zone 26 oberhalb der dünnen Randzone 22b dicker ist als oberhalb der dickeren Zentralzone
22a und daß sie eine ebene Oberfläche 54 besitzt.
Das Substrat 12, die Absorptionszone 18, die Pufferzone 19
und die erste Zone 22 besitzen denselben Leitungstyp, während die zweite Zone 26 den entgegengesetzten Leitungstyp hat, so daß ein PN-Übergang an der Oberfläche 24 gebildet
wird.
Die Materialien, die die Absorptionszone 18, die Pufferzone 19 sowie die erste und zweite Zone 22 und 26 bilden, werden
3512583
vorzugsweise derart ausgewählt, daß ihre Gitterkonstanten an diejenige des Substrats 12 mit einer Genauigkeit von
besser als etwa 0,5% angepaßt werden.
Das Substrat 12 wird aus einem Halbleitermaterial aufgebaut,
z.B. aus mit Schwefel bis zu einer Konzentration von
1 ft "3
etwa 5 . 10 /cm dotiertem, N-leitendem InP, und soll eine
ausreichende Dicke, typisch zwischen etwa 0,03 und 0,04 cmt
zum Tragen der Gesamtstruktur besitzen. Die erste Hauptfläche 14 wird typisch mit Caro'scher Säure (Peroxomonoschwefeisäure)
und mit einer l%igen Brom-in-Methanol-Lösung
behandelt, um vor dem Niederschlagen der verschiedenen Zonen Oberflächenverunreinigungen und Beschädigungen zu beseitigen.
Die Absorptionszone wird aus einem Halbleitermaterial aufgebaut, das Licht aus dem interessierenden Wellenlängenbereich
zwischen 1100 und 1700 nm absorbiert. Zu den hierfür geeigneten Materialien gehören Inn ,-QGan /I7As, das
bei Wellenlängen von weniger als 1600 nm absorbiert, und In Ga1- As P1- mit O <£t χ ^ 1 und 0£ y ^- 1, das Licht mit
Wellenlängen unterhalb einer maximalen Wellenlänge absorbiert, die durch Wahl von χ und y z.B. nach den Angaben von
Olsen et al in der Zeitschrift "Journal of Electronic Materials" 9_, 977 (1980) zu bestimmen ist. Diese Zone wird
vorzugsweise leicht ^ -leitend gemacht; sie wird als undo-
1 ζ tiertes Material typisch mit weniger als etwa 3 . 10 Dona-
ο -ι c ο
toren/cm , vorzugsweise weniger als 10 Donatoren/cm ,
niedergeschlagen. Das Dotierniveau wird so gewählt, daß für
die typisch an den Fotodetektor angelegten Spannungen das elektrische Feld unterhalb von etwa 1,5 . 10 V/cm liegt.
Die Schichtdicke der Absorptionszone wird zwischen etwa 5
und 15 Mikrometer, vorzugsweise zwischen etwa 8 und 12
Mikrometer, gewählt.
Die Pufferzone 19 wird aus einem Material zusammengesetzt, typisch aus In Ga1- As, P , mit 0 £^ a ^ 1 und 0 ^
bSl, welches eine konstante oder von einem zum anderen Wert stetig oder stufenweise übergehende Bandlückenenergie zwischen derjenigen der Absorptionszone 18 und der ersten Zone 22 besitzt und typisch etwa 0,5 Mikrometer dick ist. Die Pufferzone wird vorgesehen, um das langsame Ansprechen des Detektors verbunden mit der Ansammlung von Ladungsträgern nahe der Valenzband-Diskontinuität an dem HeteroÜbergang zu vermeiden. Die Pufferzone kann auch weggelassen werden.
bSl, welches eine konstante oder von einem zum anderen Wert stetig oder stufenweise übergehende Bandlückenenergie zwischen derjenigen der Absorptionszone 18 und der ersten Zone 22 besitzt und typisch etwa 0,5 Mikrometer dick ist. Die Pufferzone wird vorgesehen, um das langsame Ansprechen des Detektors verbunden mit der Ansammlung von Ladungsträgern nahe der Valenzband-Diskontinuität an dem HeteroÜbergang zu vermeiden. Die Pufferzone kann auch weggelassen werden.
Die erste Zone wird aus einem Halbleitermaterial aufgebaut,
z.B. aus N-leitendem InP, mit einer ausreichenden Schichtdicke in ihrer Zentralzone 22a und einer Leitfähigkeitsmodifizierer-Konzentration
zum Erzeugen einer Lawinenvervielfachung von durch Fotoeffekt in der Lichtabsorptionszone
18 gebildeten Ladungsträgern, wenn eine Sperrvorspannung ausreichender Größe an den elektrischen Kontakten 30 und
32 angelegt wird.
Die Flächenüberschußkonzentration von Leitfähigkeitsmodifizierern
in der Zentralzone 22a soll zwischen etwa 2,5
12 2
und 4 . 10 /cm liegen. Die Dicke x~ der Zentralzone 22a wird zwischen etwa 0,6 und 4 Mikrometern und die Konzentration der Leitfähigkeitsmodifizierer wird typisch zwischen etwa 1 und 8 . 10 /cm gewählt. Die Überschußkonzentration der Leitfähigkeitsmodifizierer in der ersten Zone 22 wird typisch mehr als 10 mal, vorzugsweise mehr als 20 mal so groß wie die Konzentration in der Absorptions- und Pufferzone 18 und 19 eingestellt. Die Dicke χ der Randzone 22b ist vorzugsweise kleiner als etwa 0,6 . Xp.
und 4 . 10 /cm liegen. Die Dicke x~ der Zentralzone 22a wird zwischen etwa 0,6 und 4 Mikrometern und die Konzentration der Leitfähigkeitsmodifizierer wird typisch zwischen etwa 1 und 8 . 10 /cm gewählt. Die Überschußkonzentration der Leitfähigkeitsmodifizierer in der ersten Zone 22 wird typisch mehr als 10 mal, vorzugsweise mehr als 20 mal so groß wie die Konzentration in der Absorptions- und Pufferzone 18 und 19 eingestellt. Die Dicke χ der Randzone 22b ist vorzugsweise kleiner als etwa 0,6 . Xp.
Die zweite Zone 26 wird aus einem Halbleitermaterial aufgebaut, z.B. aus P-leitendem InP mit einem Überschuß von etwa
-j Q O
10 Akzeptoren/cm . Die Schichtdicke der zweiten Zone 26
soll zwischen etwa 1 und 2 Mikrometer liegen.
Wenn die zweite Zone 26 P-leitend ist, wird der erste elektrische
Kontakt 30 durch Vakuumaufdampfen einer Gold/Zink-Legierung vorzugsweise so geformt, daß das zu erfassende
Licht durch den Teil der zweiten Zone oberhalb der Zentralzone 22 in den Detektor eintritt und daß der Kontakt selbst
oberhalb der Randzone 22b liegt, so daß vom Kontakt in den
Detektor injizierte Ladungsträger nicht vervielfacht werden. Wenn das Substrat 12 N-leitend ist, wird der zweite
elektrische Kontakt 32 durch Vakuumaufdampfen einer Gold/ Zinn-Legierung gebildet.
Das Substrat 12 sowie die erste und zweite Zone 22 und 26
werden vorzugsweise aus einem bei der zu erfassenden Wellenlänge im wesentlichen lichtdurchlässigen Material hergestellt.
Bei Betrieb des erfindungsgemäßen Fotodetektors wird eine
Sperrvorspannung zwischen die elektrischen Kontakte gelegt,
so daß sich die Breite der Verarmungszone in der ersten
Zone vergrößert. Die Breite der Verarmungszone in der Zentralzone
22 längs der Linie A-A von Fig. 1 steigt mit zunehmender Spannung, wobei das elektrische Feld einen Wert
von etwa 4 bis 4,5 . 10 V/cm erreicht, wenn die Zentralzone 22 ganz verarmt ist. Eine weitere Vergrößerung der
angelegten Spannung führt dazu, daß sich die Verarmungszone
in die Absorptionszone 18 hineinerstreckt. Dort steigt das
elektrische Feld nicht über etwa 1,0 . 10 V/cm, weil dann
in der Zentralzone 22a ein für einen Lawinendurchbruch ausreichendes elektrisches Feld EMA erreicht wird.
Das elektrische Feld ist abhängig von den verschiedenen Verunreinigungskonzentrationen und Dickenvariationen der
ersten Zone 22. Unter der Voraussetzung eines steilen PN-Übergangs und unter Einschluß einer Pufferzone 19 in die
Absorptionszone 18 beträgt das maximale elektrische Feld E .längs der Linie A-A von Fig. 1 - wenn die Verarmungszone
in die Absorptionszone 18 hineinreicht -
EMA =f (N1 XC + N2 V
Darin bedeuten q die elektrische Ladung, £ die Dielektrizitätskonstante,
N1 die Leitfähigkeitsmodifizierer-Konzentration
in der Zentralzone, N„ die Leitfähigkeitsmodifizierer-Konzentration
in der Zentralzone und w die Breite der Verarmungszone in der Absorptionszone 18. Der erste Faktor
repräsentiert das zum Verarmen der Zentralzone 22a notwendige Feld. Wenn das elektrische Feld zur Lawinenvervielfachung etwa 5 . 10 Volt/cm beträgt, dann muß das durch den
ersten Faktor gegebene Feld größer als etwa 3,5 . 10 Volt/
cm und kleiner als etwa 4,7 . 10 Volt/cm sein, insbesondere etwa 4,5 . 10 Volt/cm, betragen. Diese Feldverteilung
wird als ausgezogene Kurve in Fig. 3, in der die Markierungen der Abzisse den verschiedenen Oberflächen von Fig. 1
entsprechen, dargestellt.
Bei Anlegen der Sperrvorspannung wird die Randzone 22b ebenfalls vollständig verarmt. Da jedoch diese Zone dünner ist,
bleibt das maximale elektrische Feld EMR längs der Linie
B-B von Fig. 1 kleiner als in der Zentralzone 22a und auch kleiner als das zum Erzeugen einer Lawinenvervielfachung
erforderliche Feld. Das elektrische Feld EMß in der Randzone
22b beträgt - wenn sich die Verarmungszone in die Absorptionszone
18 hineinerstreekt -
E = Λ (N χ +Ν W)
^MB £ UN1 ρ 2 p;
^MB £ UN1 ρ 2 p;
Darin bedeuten χ die Dicke der Randzone 22b und w die
Tiefe der Verarmungszone in der Absorptionszone 18 an der Peripherie. Da χ £. χ und w
> w gilt, wird das elektri-
p c pe
sehe Feld am HeteroÜbergang an der Peripherie größer als im
mittleren Bereich des Detektors. Diese elektrische Feldverteilung wird als gestrichelte Kurve in Fig. 3 dargestellt.
Die Halbleiterzonen des Fotodetektors 10 können nacheinander durch Flüssigphasenepitaxie oder vorzugsweise durch
Dampfphasenepitaxie gemäß US-PS 41 16 733 auf die Substratoberfläche niedergeschlagen werden. Eine γ -leitende Absorptionssehicht,
eine erste N-leitende InP-Schicht und eine zweite P-leitende InP-Schicht mit der gewünschten Konzentration
der Leitfähigkeitsmodifizierer werden nacheinander auf eine Hauptfläche eines N-leitenden InP-Scheibchens
durch Dampfphasenepitaxie aufgebracht. Teile der Oberfläche der zweiten Schicht werden mit einer gegenüber Ätzmitteln
resistenten SiO?-Maske bedeckt. Der umgebende Rand der zweiten
Schicht und ein Teil der darunterliegenden ersten Schicht werden durch chemisches Ätzen in einer l%igen Bromin-Methanol-Lösung
abgetragen. Daraufhin wird die Maske entfernt und eine zusätzliche P-leitende InP-Schicht auf
die zweite Schicht und auf die freigelegten Teile der ersten Schicht aufgebracht. Die elektrischen Kontakte werden
auf die dritte Schicht niedergeschlagen und unter Verwendung fotolithographischer Techniken begrenzt. In die Schichten
werden dann Mesas geätzt, und die Detektoren werden unter Verwendung üblicher Techniken voneinander getrennt.
Alternativ können P-leitende Zonen auf der freigelegten Oberfläche der ersten Schicht unter Verwendung von Ionen-Implantati.ons-
und/oder Diffusionstechniken gebildet werden.
Der Fotodetektor 50 nach Fig. 2 kann durch aufeinanderfolgendes Niederschlagen von Schichten auf ein Scheibchen ähnlich
wie beim Fotodetektor 10 hergestellt werden. Die Teile der Oberfläche werden mit einer Diffusions- oder Ionen-Implantationsmaske
aus SiO2 bedeckt. Die Randzonen der zweiten
Zone 26 werden dann durch Diffusion oder Ionen-Implantation zusätzlicher Akzeptoren und nachfolgendes Eindiffundieren
oder Wärmebehandeln nach Standardverfahren hergestellt. Dann werden die elektrischen Kontakte und Mesas
gebildet und die Detektoren voneinander getrennt. Bei dieser
Abwandlung entfällt die Verfahrensstufe des Wiederaufwachsens.
Claims (5)
- Dr.-lng. Reiman König - Diph-ing! Klaus Bergen
- Wilhelm-Tell-Str. 14 4OOO Düsseldorf Λ Telefon 397O SB Patentanwälte
- 3. April 1985
35 992 BRCA Corporation201 Washington Road, Princeton, N.J. (US)"Lawinenfotodetektor"Patentansprüche;(Il Lawinenfotodetektor (10) mit einem eine erste Hauptfläche (14) aufweisenden Substrat (12) des ersten Leitungstyps sowie mit auf der ersten Hauptfläche (14) liegender Lichtabsorptionszone (18) des ersten Leitungstyps, mit einer ersten Zone (22), einer zweiten Zone (26), einem ersten elektrischen Kontakt (30) an der zweiten Zone (26) und mit einem zweiten elektrischen Kontakt (32) an dem Substrat (12), dadurch gekennzeichnet, daß die den ersten Leitungstyp aufweisende und auf der Absorptionszone (18) liegende erste Zone (22) eine Zentralzone (22a) mit die Dicke einer sie umgebenden Randzone (22b) übersteigender Dicke enthält und daß die zweite Zone (26) den entgegengesetzten Leitungstyp wie die erste Zone (22) besitzt und auf der ersten Zone (22) liegt.2. Fotodetektor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Flächenkonzentration von Leitfähigkeitsmodifizierern in der Zentralzone (22a) zwischen etwa 2,512 2
und 4 . 10 /cm beträgt.351238a_ O —3. Fotodetektor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke der Zentralzone (22a) zwischen etwa 0,6 und 4 Mikrometern liegt und daß die Dicke der Randzone (22b) weniger als etwa 0,6 mal der Dicke der Zentralzone (22a) mißt. - 4. Fotodetektor nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Pufferzone (19) zwischen der Absorptionszone (18) und der ersten Zone (22).
- 5. Fotodetektor nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Zone (22) aus N-leitendem InP und die zweite Zone (26) aus P-leitendem InP besteht und daß die Lichtabsorptionszone (18) p -leitend sowie aus einer der Legierungen In_ cr7Gan/.cAs mit O^ χ ·£ 1 und 0 ί£. χ £: 1 oderU , b / (J4oIn Ga, As P1 aufgebaut ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CA451681 | 1984-04-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3512385A1 true DE3512385A1 (de) | 1985-10-17 |
Family
ID=4127622
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853512385 Withdrawn DE3512385A1 (de) | 1984-04-10 | 1985-04-04 | Lawinenfotodetektor |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4586066A (de) |
| JP (1) | JPS60234383A (de) |
| DE (1) | DE3512385A1 (de) |
| FR (1) | FR2562715A1 (de) |
| GB (1) | GB2157490B (de) |
Families Citing this family (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2581482B1 (fr) * | 1985-05-03 | 1987-07-10 | Labo Electronique Physique | Photodiode pin a faible courant de fuite |
| US4654678A (en) * | 1985-08-30 | 1987-03-31 | Rca, Inc. | Avalanche photodiode |
| US4700209A (en) * | 1985-10-30 | 1987-10-13 | Rca Inc. | Avalanche photodiode and a method of making same |
| CA1280196C (en) * | 1987-07-17 | 1991-02-12 | Paul Perry Webb | Avanlanche photodiode |
| AU3652597A (en) * | 1996-07-03 | 1998-01-21 | Advanced Photonix Inc. | Avalanching semiconductor device having an epitaxially grown layer |
| TW480727B (en) * | 2000-01-11 | 2002-03-21 | Semiconductor Energy Laboratro | Semiconductor display device |
| JP4755854B2 (ja) * | 2005-06-02 | 2011-08-24 | 富士通株式会社 | 半導体受光装置及びその製造方法 |
Family Cites Families (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4110778A (en) * | 1977-06-21 | 1978-08-29 | The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Air Force | Narrow-band inverted homo-heterojunction avalanche photodiode |
| US4116733A (en) * | 1977-10-06 | 1978-09-26 | Rca Corporation | Vapor phase growth technique of III-V compounds utilizing a preheating step |
| DE3172668D1 (en) * | 1980-07-08 | 1985-11-21 | Fujitsu Ltd | Avalanche photodiodes |
| JPS5793585A (en) * | 1980-12-02 | 1982-06-10 | Fujitsu Ltd | Semiconductor photoreceiving element |
| US4471370A (en) * | 1981-04-24 | 1984-09-11 | At&T Bell Laboratories | Majority carrier photodetector |
| US4473835A (en) * | 1981-06-19 | 1984-09-25 | At&T Bell Laboratories | Long wavelength avalanche photodetector |
-
1984
- 1984-09-14 US US06/650,681 patent/US4586066A/en not_active Expired - Fee Related
-
1985
- 1985-04-04 DE DE19853512385 patent/DE3512385A1/de not_active Withdrawn
- 1985-04-05 FR FR8505228A patent/FR2562715A1/fr active Pending
- 1985-04-09 GB GB08509109A patent/GB2157490B/en not_active Expired
- 1985-04-10 JP JP60077532A patent/JPS60234383A/ja active Pending
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS60234383A (ja) | 1985-11-21 |
| GB8509109D0 (en) | 1985-05-15 |
| GB2157490A (en) | 1985-10-23 |
| GB2157490B (en) | 1987-12-02 |
| FR2562715A1 (fr) | 1985-10-11 |
| US4586066A (en) | 1986-04-29 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2723414C2 (de) | Optisches Halbleiter-Wellenleiterbauelement | |
| DE69108605T2 (de) | Herstellungsverfahren einer integrierten Halbleiter-Lichtleiter-Lichtdetektor-Struktur. | |
| DE3650287T2 (de) | Halbleiter-Photodetektor mit einem zweistufigen Verunreinigungsprofil. | |
| DE2711562B2 (de) | Halbleiterbauelement und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2165006A1 (de) | Halbleiterkörper mit aktivem Bereich | |
| DE69802739T2 (de) | Avalanche-Photodiode und Methode zu deren Herstellung | |
| DE3784191T2 (de) | Halbleiterphotodetektor mit schottky-uebergang. | |
| DE2455730B2 (de) | Feldeffekt-Transistor | |
| DE3246948C2 (de) | ||
| DE2624348A1 (de) | Heterouebergang-pn-diodenphotodetektor | |
| DE1806624C3 (de) | Photodiode | |
| DE3687102T2 (de) | Halbleiterlaser. | |
| DE2607005C2 (de) | Integrierte Tandem-Solarzelle | |
| DE3700620A1 (de) | Halbleiterkoerper und verfahren zum herstellen desselben | |
| DE3139351C2 (de) | ||
| DE3751892T2 (de) | Halbleiteranordnung mit zwei Verbindungshalbleitern und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE3222848C2 (de) | ||
| DE68911453T2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Halbleitervorrichtung mit Wellenleiterstruktur. | |
| EP0416477A2 (de) | Halbleiterlaser | |
| DE3512384A1 (de) | Lawinenfotodetektor | |
| DE3686047T2 (de) | Monolithische halbleiterstruktur bestehend aus einem laser und einem feldeffekttransistor und deren herstellungsverfahren. | |
| DE3512385A1 (de) | Lawinenfotodetektor | |
| DE69116595T2 (de) | Steuerbarer Halbleitermodulator mit gestaffelten Kontakten | |
| DE2848925A1 (de) | Lawinen-photodiode mit heterouebergang | |
| DE69514204T2 (de) | Elektronentransfereffektanordnung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |