DE3512219C2 - Kopiergerät mit einem Vollbild-Blitzbeleuchtungssystem - Google Patents
Kopiergerät mit einem Vollbild-BlitzbeleuchtungssystemInfo
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Description
Da die Nachfrage nach schnellerem Kopieren und Vervielfältigen
zugenommen hat, haben sich herkömmliche
Geräte, bei denen Vorlage schrittweise abgetastet werden,
um ein Fließbild auf einer elektrofotografischen
Trommel zu erzeugen, als nichtzureichend erwiesen.
Neue Hochgeschwindigkeitstechniken haben sich entwickelt,
bei denen eine Blitzbelichtung einer gesamten
Vorlage (Vollbild) und die Anordnung eines sich zum
Zeitpunkt der Belichtung in einem flachen Zustand bewegenden,
fotoleitfähigen Aufzeichungsmaterial verwendet
wird. Die volle Wirksamkeit eines solchen Systems
wurde dadurch erreicht, daß das Beleuchtungssystem innerhalb
eines Beleuchtungsgehäuses eingeschlossen wurde.
Die Innenwände eines solchen Gehäuses können diffus oder
spiegelnd reflektierend sein, um Mehrfachreflexionen
von dem von der Beleuchtungsquelle, die in dem Gehäuse
enthalten ist, ausgehenden Licht zu erzeugen. Eine
gleichförmige Beleuchtungsstärke wird auf der Gegenstandsebene
erzielt, im allgemeinen eine transparente
Platte, auf der die zu kopierende Vorlage angeordnet
wird. Die US-PS 4,250,538 ist beispielhaft für solche
Systeme.
Bei diesen Systemen nach dem Stand der Technik ist das
Abbildungsobjektiv im Boden des Beleuchtungsgehäuses
angeordnet und wird bei einer Ausbildung mit unterschiedlicher
Vergrößerung seitlich und senkrecht in
Stellung bewegt, die von den Vergrößerungsänderungen
verlangt werden. Eine Schwierigkeit bei diesen Abbildungssystemen
nach dem Stand der Technik besteht darin,
daß ein Bild der Objektivseite von der Unterfläche der
transparenten Platte reflektiert und zurück durch das
Objektiv auf die fotoleitfähige Oberfläche projiziert
wird. Dieses Negativscheibenbild wird anschließend als
Teil des Vorlagenbildes entwickelt und erscheint bei
der Übertragung auf ein Bildempfangsblattmaterial als
ein relativ dunkler Fleck auf der Endkopie. Verschiedene
Auswege sind unternommen worden, um diese Schwierigkeit
zu verringern. Beispielsweise wird, wie es in
der US-PS 4,250,538 offenbar ist, das Linsengehäuse
weiß angemalt, um die Größe des reflektierten Linsenbildes
zu verringern.
Ein Blitzbeleuchtungssystem und optisches Abbildungssystem zur
Wiedergabe von sich in einer Gegenstandsebene befindenden Vorlagen
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 bzw. des Anspruches 4 ist mit der DE-OS 19 26 117
bekanntgeworden. Dieses bekannte System ist darauf gerichtet, eine
schnelle Entwicklung von Strichzeichnungen und durchgetönten Flächen
bei minimalem Entwicklerverbrauch zu ermöglichen. Hierzu wird
vorgeschlagen, das Vorhandensein geladener Bereiche auf dem
fotoleitfähigen Bandelement, auf welches die Vorlagen projiziert
werden, festzustellen, und nur diese Bereiche zu entwickeln. Zur
Herstellung mehrerer Kopien von einem einzigen Originalbild wird
ferner vorgeschlagen, eine Entladungslampe zur Entladung des
fotoleitfähigen Bandes in den Zeiten einzuschalten, in denen ein
latentes Bild nicht an der Lampe vorbeiläuft. Diese Zeiträume
entsprechen z. B. den zeitlichen Abständen zwischen den einzelnen
Kopien.
Die US-4 334 767 zeigt ein Kopiergerät mit einem Vollbild-Blitzbleuchtungssystem,
bei welchem ein Sensor zur Erfassung der
Lichtintensität vorgesehen ist, der die vom kopierten Dokument
reflektierte Lichtmenge erfaßt. Das Signal dieses Sensors wird
einer Steuereinrichtung zugeführt, welches die Blitzlampe
abschaltet, sobald ein vorgegebener Vergleichswert für die
Lichtintensität erreicht ist.
Ausgehend vom vorgenannten Stand der Technik liegt der vorliegenden
Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Blitzbeleuchtungssystem und
optisches Abbildungssystem zur Wiedergabe von sich in einer
Gegenstandsebene befindlichen Vorlagen zu schaffen, mit dem dunkle
Flecken verringert oder vermieden werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des
Anspruches 1 bzw. des Anspruches 4 gelöst.
Zu bevorzugende Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht eines
Vollbild-Beleuchtungs- und Abbildungssystems,
die eine erste Ausführungsform einer Ausgleichseinrichtung,
die nahe der fotoleitfähigen
Oberfläche angeordnet ist, für einen
dunklen Fleck darstellt,
Fig. 2 eine zweite Ausführungsform einer Ausgleichseinrichtung,
Fig. 3 eine dritte Ausführungsform einer Ausgleichseinrichtung.
Es wird auf die Zeichnungen Bezug genommen, von denen
Fig. 1 ein Vorlagenabbildungssystem 10 zeigt, welches
einen optischen Hohlraum 12 und ein
fotoleitfähiges Band 14, von dem nur ein Abschnitt dargestellt
ist, aufweist. Der Hohlraum 12 ist ein vollständig
umschlossenes Gehäuse von allgemein rechteckförmiger
Form mit einem ersten Paar gegenüberliegender
Seitenwände 15, 16 und einem zweiten Paar gegenüberliegender
Seitenwände 18, 20. Eine obere Wand wird von einer
in eine Öffnung 24 eingesetzten Glasplatte 22 gebildet.
Die untere Wand oder Bodenwand 28 weist eine Öffnung
30 auf, die ein kreisförmiges Objektiv 32 aufnimmt.
An der unteren Hälfte der Seitenwand 22 ist eine
Blitzbeleuchtungslampe 34 befestigt, welche beispielsweise
eine Xenon-Gaslampe sein kann. Die Lampe ist mit
einem nicht dargestellten Impulsschaltkreis verbunden,
welcher, wenn er angesteuert wird, die Lampe pulst,
wodurch sich eine Blitzbeleuchtung geeigneter Länge ergibt.
Die Innenwände des Hohlraumes weisen im wesentlichen
diffus reflektierende Oberflächen auf, die bewirken,
daß das Blitzlicht Vielfachreflektionen von den
Wänden erfährt, wodurch sich eine gleichförmige Beleuchtung
auf der Unterseite der Platte 22 ergibt.
Abschirmelemente 36 und 38 hindern, daß direktes Licht
die Platte 22 bzw. das Objektiv 32 erreicht.
Beim Betrieb wird eine zu kopierende Vorlage, die nicht
dargestellt ist, auf die Platte 22 gelegt. Beim Auslösen
eines Beleuchtungsblitzes wird die Vorlage gleichförmig
durch das Licht beleuchtet, welches von den Hohlraumwänden
diffus reflektiert wird. Die Lichtstrahlen werden
von der Vorlagenplatte reflektiert und als Lichtbild
der Vorlage durch das Objektiv 32 auf das fotoleitfähige
Band 14 projiziert. Die Oberfläche des Bandes
14 ist an einer Stelle vor der Belichtungsstation
auf eine gleichförmige Ladungshöhe durch eine Koronaaufladeeinrichtung
42 aufgeladen worden. Wenn das Lichtbild
der Vorlage auf die Oberfläche auftritt, werden
Bereiche entladen, um ein latentes Ladungsbild 44 zu
bilden, welches mit dem Vorlagenbild übereinstimmt.
Das Band wird in der angegebenen Richtung bewegt und
gelangt an einem Element für eine geringe Beleuchtungsstärke
vorbei, welches bei dieser Ausführungsform eine
Leuchtdiodenreihe 50 ist, die eine Reihe von lichtaussendenden
Dioden umfaßt, die für den noch näher weiter
unten erörterten Zweck verwendet wird. Wenn sich das
Band weiterbewegt, gelangt es durch eine Entwicklungsstation,
die nicht dargestellt ist, wo das latente
Bild dadurch entwickelt wird, daß es mit einem feinstverteilten,
elektrostatisch anziehbaren Pulver beschichtet
wird, welches als Toner bezeichnet wird. Somit
wird ein Tonerbild in Übereinstimmung mit einem Lichtbild
der zu kopierenden Vorlage erzeugt. Im allgemeinen
wird das entwickelte Bild auf ein geeignetes Übertragungselement,
wie z. B. Papier übertragen und das
Bild wird eingeschmolzen. Die besonderen Vorrichtungen
für das Entwickeln, die Übertragung und das Einschmelzen
sind nicht dargestellt, jedoch auf diesem Gebiet
der Technik gut bekannt, wie z. B. aus der US-PS 4,318,610.
Es wird weiter auf die Fig. 1 Bezug genommen. Nachdem
die Lampe 34 geblitzt hat, wirkt der Hohlraum 10 wirkungsvoll
als die Lichtquelle. Zusätzlich zur Erzeugung
des Beleuchtungspegels der Vorlage auf der Vorlagenoberfläche
erzeugt der Hohlraum auch einen Streulichtanteil,
welcher von der Unterseite und der Oberseite
der Platte reflektiert und durch die Linse auf
die Entladungsbereiche des fotoleitfähigen Aufzeichnungsmaterials
projiziert wird. Bei manchen Systemen
kann dieses Streulicht dadurch ausgeglichen werden,
daß die auf dem Band 12 durch die Koronaaufladeeinrichtung
42 aufgebrachte Ladungsmenge erhöht wird oder daß
eine Antireflexionsschicht auf der Unterseite und
Oberseite der Platte 22 aufgebracht wird. Jedoch besteht
eine verbleibende Schwierigkeit darin, daß die
Vorderseite des Objektivs 32 als eine schwarze Scheibe
in dem von der Unterseite der Platte reflektierten
Bild sichtbar ist. Das heißt, wenn man durch das Objektiv
von einer Stelle der fotoleitfähigen Oberfläche
aus betrachtet, ein umgekehrt angeordneter Hohlraum
mit einer schwarzen Scheibe an der oberen "Oberfläche"
sichtbar wäre, der der Objektivposition entspricht.
Diese schwarze Scheibe wird auf die Oberfläche des
Bandes 14 projiziert und bildet einen allgemein kreisförmigen
Bildbereich 66 ungefähr der halben Größe des
tatsächlichen Objektivs (bei einer Vergrößerung 1:1)
und weist einen höheren als den erwünschten Ladungspegel
auf. Die Bildränder sind etwas unscharf. Der
Bildbereich 66 würde als ein Informationsbereich entwickelt,
der entweder einem tatsächlichen Bildbereich
oder einen sonst weißen Bereich (einem informationsfreien
Bereich) überlagert wäre. Der entwickelte
schwarze Bildfleck würde dann auf das Bildempfangsmaterial
übertragen und eine zu beanstandende Endkopie
ergeben. Dies ist besonders dann auffallend, wenn er
in einen großen, hellgrauen Bildbereich fällt.
Der Bereich
auf dem Band, auf den das schwarze Scheibenbild
des Objektivs projiziert wird, wird für eine besondere
Vergrößerung vorbestimmt. Ein programmierbares Löschbauteil,
wie die Leuchtdiodenanordnung 50 wird dann
an einer geeigneten Stelle oberhalb des Bandes angeordnet
und so erregt, daß die Ladungshöhe dieses
Bandbereiches verringert wird. Fig. 1 zeigt einen
Abschnitt des Bandes 14, wobei die Leuchtdiodenanordnung
50 oberhalb des Bandes an einer stromabwärts
folgenden Stelle von der Belichtungszone angeordnet
ist. Die Leuchtdiodenanordnung 50, die aus einer Vielzahl
von getrennt adressierbaren Leuchtdioden 50₁,
50₂, 50 N besteht, wird durch Anlegen eines geeigneten
Steuerpotentials von einem Steuerschaltkreis 64 aus
betätigt. Der allgemeine Betrieb und die allgemeine
Ausgestaltung diese Anordnungen ist gut bekannt und
beispielsweise in "Electronic Design" vom 27. September
1966 auf der Seite 67ff und in der US-PS 3,967,893
beschrieben. Es sei angenommen, daß eine Vergrößerung
1:1 ausgewählt worden ist, die genaue Lage des Bildes
66 vorbestimmt worden ist und der Steuerschaltkreis
64 programmiert wurde, unabhängig die Leuchtdioden anzusteuern,
die benötigt werden, Strahlung auf den
Scheibenbereich 66 zu richten, wenn sich dieser unter
der Leuchtdiodenanordnung in der angezeigten Richtung
bewegt. Somit werden, wobei auf Fig. 1 Bezug genommen
wird, die mittleren Leuchtdioden anfangs erregt, wenn
sich der rechte Rand unter die Anordnung 49 zu bewegen
beginnt. Weitere Leuchtdioden werden erregt, bis
sich die maximale Abmessung der Scheibe (grob gesprochen
der Durchmesser) unter die Leuchtdiodenanordnung
bewegt hat. Die Leuchtdioden werden aufeinanderfolgend
und der Reihe nach enterregt, wenn sich die linke
Seite der Scheibe unter der Leuchtdiodenanordnung 50
hindurch bewegt. Somit erfährt der Oberflächenbereich
der Scheibe 66 eine Ladungsverringerung, die ausreicht,
die schwarze Scheibenabbildung auszugleichen. Wie gezeigt,
erstreckt sich die Leuchtdiodenanordnung 50
über einen wesentlichen Abschnitt der Bandbreite und
kann adressiert werden, um einen Scheibenbereich zu
entladen, der auf einen unterschiedlichen Bereich des
Bandes (bei einer Vergrößerungsänderung) projiziert
worden ist oder eine Scheibe mit unterschiedlichen
Abmessungen (wiederum in Abhängigkeit von der Vergrößerung).
Das negative Bild der Scheibe kann auch durch andere
Einrichtungen als die Leuchtdiodenanordnung gelöscht
werden. Beispielsweise kann, wie es Fig. 2 zeigt, eine
Maske 70 oder eine Reihe von Masken, die eine Öffnung
72 aufweist, welche allgemein mit dem Scheibenbild 66
übereinstimmen, zwischen eine Lichtquelle 74 und das
Band 14 an der gleichen Stelle eingeführt werden, an
der sich die Leuchtdiodenanordnung 50 in Fig. 1 befindet.
In diesem Fall wird die dargestellte Lichtquelle genau
dann gepulst, wenn sich das negative Scheibenbild unter
der Maskenöffnung befindet.
Andererseits kann die Maske 70 angepaßt werden, indem
sie eine Öffnung aufweist, deren Abmessungen sich ändern
können. Bei dieser Ausgestaltung wäre die Maskenöffnung
anfangs vollständig geschlossen bis das negative Scheibenbild
beginnt, sich unter der Maske hindruch zu bewegen.
Die Maskenöffnung würde sich dann fortschreitend
von einem mittleren Punkt nach außen öffnen und sich
dann wieder fortschreitend schließen, wobei die Wirkung
der programmierbaren Leuchtdiodenanordnung der Fig. 1
nachgebildet würde. Bei dieser Ausführungsform kann die
Lichtquelle 74 im angeschalteten Zustand bleiben.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann
ein projiziertes Bild der schwarzen Scheibe auf das
fotoleitfähige Aufzeichnungsmaterial während der tatsächlichen
Bildbelichtung projiziert werden. Diese Ausführungsform
ist dann möglich, wenn ein transparentes,
fotoleitfähiges Aufzeichnungsband 80 verwendet wird,
wie es in Fig. 3 dargestellt ist. Fig. 3 zeigt eine perspektivische
Darstellung des Bandes an der Belichtungsstation.
Eine Maske 80 mit einer Scheibenöffnung 84
darin ist unter dem transparenten, fotoleitfähigen
Band 80 angeordnet. Die Lampe 86 kann zur gleichen
Zeit und während der gleichen Dauer wie die Beleuchtungslampe
34 für die Vorlage erregt werden. Diese Ausführungsform
erlaubt wie die Ausführungsform gemäß Fig. 2 die
Beleuchtungsquelle stromab der Belichtungszone
zu positionieren. Änderungen der Größe und der Lage
des Scheibenbildes können in gleicher Weise ausgeglichen
werden. Für diese Ausführungsform mag zusätzliches Licht
von der Lampe 34 benötigt werden, um die optische Dichte
des Trägers auszugleichen.
Claims (5)
1. Kopiergerät mit einem Vollbild-Blitzbeleuchtungssystem und
einem optischen Abbildungssystem zur Wiedergabe von sich in einer
Gegenstandsebene befindenden Vorlagen auf einem bewegbaren, bandförmigen,
fotoleitfähigen Element, mit:
einer transparenten Vorlageplatte in der Gegenstandsebene (22) zum Abstützen von wiederzugebenden Vorlagen,
einem Vorlagenbeleuchtungsgehäuse (12), welches benachbart zur Gegenstandsebene (22) angeordnet ist,
einer Blitzlampe (34) als erste Beleuchtungseinrichtung, die im Inneren des Gehäuses (12) angeordnet und periodisch pulsbar ist, um einen gleichförmigen Beleuchtungspegel auf der Gegenstandsebene (22) zu liefern,
einem in der Bodenfläche (28) des Gehäuses (12) der Gegenstandsebene (22) gegenüber angeordneten Projektionsobjektiv (32), mit dem ein Bild der Vorlage auf das fotoleitfähige Bandelement (14) projizierbar ist,
einer zweiten Beleuchtungseinrichtung (50; 70, 72,74), welche über dem Bandelemente (14) an einer Stelle angeordnet ist, die in Bewegungsrichtung des Bandes gesehen nach der Stelle liegt, an der ein Bild der Vorlage auf das fotoleitfähige Bandelement (14) projiziert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Beleuchtungseinrichtung (50; 70, 72, 74) eine derart geringe Beleuchtungsstärke aufweist und einen Bereich des Bandelementes (14) bestrahlt, der mit dem Bereich einer Eigenabbildung (66) des Projektionsobjektives (32) übereinstimmt, welches sich dem projizierten Bild der Vorlage überlagert, daß sich die Ladungshöhe in dem bestrahlten Bandbereich so verringert, daß der Einfluß der Eigenabbildung des Projektionsobjektives verringert oder behoben ist.
einer transparenten Vorlageplatte in der Gegenstandsebene (22) zum Abstützen von wiederzugebenden Vorlagen,
einem Vorlagenbeleuchtungsgehäuse (12), welches benachbart zur Gegenstandsebene (22) angeordnet ist,
einer Blitzlampe (34) als erste Beleuchtungseinrichtung, die im Inneren des Gehäuses (12) angeordnet und periodisch pulsbar ist, um einen gleichförmigen Beleuchtungspegel auf der Gegenstandsebene (22) zu liefern,
einem in der Bodenfläche (28) des Gehäuses (12) der Gegenstandsebene (22) gegenüber angeordneten Projektionsobjektiv (32), mit dem ein Bild der Vorlage auf das fotoleitfähige Bandelement (14) projizierbar ist,
einer zweiten Beleuchtungseinrichtung (50; 70, 72,74), welche über dem Bandelemente (14) an einer Stelle angeordnet ist, die in Bewegungsrichtung des Bandes gesehen nach der Stelle liegt, an der ein Bild der Vorlage auf das fotoleitfähige Bandelement (14) projiziert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Beleuchtungseinrichtung (50; 70, 72, 74) eine derart geringe Beleuchtungsstärke aufweist und einen Bereich des Bandelementes (14) bestrahlt, der mit dem Bereich einer Eigenabbildung (66) des Projektionsobjektives (32) übereinstimmt, welches sich dem projizierten Bild der Vorlage überlagert, daß sich die Ladungshöhe in dem bestrahlten Bandbereich so verringert, daß der Einfluß der Eigenabbildung des Projektionsobjektives verringert oder behoben ist.
2. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Beleuchtungseinrichtung eine Leuchtdiodenanordnung (50)
ist, die eine Vielzahl von getrennt adressierbaren Leuchtdioden
enthält, und eine Steuereinrichtung (64) umfaßt, mit der die
Leuchtdioden erregbar und abschaltbar sind.
3. Kopiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Beleuchtungseinrichtung eine Lichtquelle (74) und eine
Maske (70) mit einer Öffnung (72) umfaßt, die mit der Form der
Eigenabbildung (66) des Projektionsobjektives (32) in Übereinstimmung
steht, und daß die Maske (70) zwischen der Lichtquelle
(74) und dem fotoempfindlichen Bandelement (14) angeordnet ist.
4. Kopiergerät mit einem Vollbild-Blitzbeleuchtungssystem und
einem optischen Abbildungssystem zur Wiedergabe von sich in
einer Gegenstandsebene befindenden Vorlagen auf einem bewegbaren,
bandförmigen, fotoleitfähigen Element, mit:
einer transparenten Vorlageplatte in der Gegenstandsebene (22) zum Abstützen von wiederzugebenden Vorlagen,
einem Vorlagenbeleuchtungsgehäuse (12), welches benachbart zur Gegenstandsebene (22) angeordnet ist,
einer Blitzlampe (34) als erste Beleuchtungseinrichtung, die im Inneren des Gehäuses (12) angeordnet und periodisch pulsbar ist, um einen gleichförmigen Beleuchtungspegel auf der Gegenstandsebene (22) zu liefern,
einem in der Bodenfläche (28) des Gehäuses (12) der Gegenstandsebene (22) gegenüber angeordneten Projektionsobjektiv (32), mit dem ein Bild der Vorlage auf das fotoleitfähige Bandelement (80) projizierbar ist,
einer zweiten Beleuchtungseinrichtung (86; 82, 84), dadurch gekennzeichnet, daß das Bandelement (80) transparent ist, daß die zweite Beleuchtungseinrichtung (86) auf der dem Vorlagenbeleuchtungsgehäuse (12) gegenüberliegenden Seite des Bandelementes angeordnet ist oder an einer Stelle angeordnet ist, die in Bewegungsrichtung des Bandes gesehen nach der Stelle liegt, an der ein Bild der Vorlage auf das fotoleitfähige Bandelement (80) projiziert wird, und daß die zweite Beleuchtungseinrichtung eine derart geringe Beleuchtungsstärke aufweist, und einen Bereich des Bandelementes bestrahlt, der mit dem Bereich einer Eigenabbildung (66) des Projektionsobjektives (32) übereinstimmt, welches sich dem projizierten Bild der Vorlage überlagert, daß sich die Ladungshöhe in dem bestrahlten Bandbereich so verringert, daß der Einfluß der Eigenabbildung des Projektionsobjektives verringert oder behoben ist.
einer transparenten Vorlageplatte in der Gegenstandsebene (22) zum Abstützen von wiederzugebenden Vorlagen,
einem Vorlagenbeleuchtungsgehäuse (12), welches benachbart zur Gegenstandsebene (22) angeordnet ist,
einer Blitzlampe (34) als erste Beleuchtungseinrichtung, die im Inneren des Gehäuses (12) angeordnet und periodisch pulsbar ist, um einen gleichförmigen Beleuchtungspegel auf der Gegenstandsebene (22) zu liefern,
einem in der Bodenfläche (28) des Gehäuses (12) der Gegenstandsebene (22) gegenüber angeordneten Projektionsobjektiv (32), mit dem ein Bild der Vorlage auf das fotoleitfähige Bandelement (80) projizierbar ist,
einer zweiten Beleuchtungseinrichtung (86; 82, 84), dadurch gekennzeichnet, daß das Bandelement (80) transparent ist, daß die zweite Beleuchtungseinrichtung (86) auf der dem Vorlagenbeleuchtungsgehäuse (12) gegenüberliegenden Seite des Bandelementes angeordnet ist oder an einer Stelle angeordnet ist, die in Bewegungsrichtung des Bandes gesehen nach der Stelle liegt, an der ein Bild der Vorlage auf das fotoleitfähige Bandelement (80) projiziert wird, und daß die zweite Beleuchtungseinrichtung eine derart geringe Beleuchtungsstärke aufweist, und einen Bereich des Bandelementes bestrahlt, der mit dem Bereich einer Eigenabbildung (66) des Projektionsobjektives (32) übereinstimmt, welches sich dem projizierten Bild der Vorlage überlagert, daß sich die Ladungshöhe in dem bestrahlten Bandbereich so verringert, daß der Einfluß der Eigenabbildung des Projektionsobjektives verringert oder behoben ist.
5. Kopiergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Beleuchtungseinrichtung eine Lichtquelle (86) und eine
Maske (82) mit einer Öffnung (84) umfaßt, die mit der Form der
Eigenabbildung des Projektionsobjektives (66) in Übereinstimmung
steht, und daß die Maske (82) zwischen der Lichtquelle (86) und
der Rückseite des fotoempfindlichen Bandelementes (80) angeordnet
ist.
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|---|---|---|---|
| DE19853512219 Expired - Fee Related DE3512219C2 (de) | 1984-05-08 | 1985-04-03 | Kopiergerät mit einem Vollbild-Blitzbeleuchtungssystem |
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1985
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