DE3511772A1 - Blaslanze - Google Patents
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Blaslanze
- Die Erfindung betrifft eine Blaslanze mit einem metallischen Rohr und mit einem mit diesem verbundenen Schutzmantel aus feuerfestem Material im Eintauchbereich, wobei der Schutzmantel durch ein in ihn eingebettetes rohrförmiges Gitterteil verstärkt ist.
- Eine derartige Blaslanze ist in der AT-Patentanmeldung 4837/80 beschrieben.
- Das Gitterteil besteht aus einem Drahtnetz. Der Schutzmantel ist über das metallische Rohr geschoben. Er schützt damit dieses nur außen, jedoch nicht innen. Innen ist das Rohr im Eintauchbereich ungeschützt. Der Schutzmantel ist unten im Eintauchbereich an dem Rohr befestigt. Die Befestigungsstelle ist damit zerstörungsanfällig.
- In der DE-OS 27 40 070 ist ein Gießrohr beschrieben, dessen Kernrohr innen und außen durch eine feuerfeste Schicht geschützt ist. Das Kernrohr ist zusätzlich durch eine Metallbewehrung verstärkt. Die Herstellung dieses Gießrohres ist aufwendig, da die äußere und die innere Schutzschicht durch das gasdichte Kernrohr getrennt sind.
- Aufgabe der Erfindung ist es, eine Blaslanze der eingangs genannten Art vorzuschlagen, die im Eintauchbereich innen und außen geschützt ist und die einfach herzustellen ist.
- Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe dadurch gelöst, daß das Gitterteil das Rohr im Eintauchbereich fortsetzt und der Schutzmantel im Eintauchbereich auch die Innenwandung der Blaslanze bildet. Der durch das Gitterteil verstärkte Schutzmantel bildet dabei allein den in den Eintauchbereich ragenden Teil der Blaslanze. Der Schutzmantel ist am Rohr gehalten. Da das Rohr selbst sich nicht durch den Schutzmantel erstreckt, ist es den Einflüssen der Schmelze nicht ausgesetzt, so daß der Abbrand der Blaslanze verzögert ist. Durch Einsetzen des Gitterteils in eine entsprechende Form läßt sich der Schutzmantel auf einfache Weise herstellen, da das feuerfestes Material in die Form gerüttelt, gleichzeitig die Innenbeschichtung und die Außenbeschichtung bildet.
- Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht in der leichten Auswechselbarkeit des rohres mit Schutzmantel bei Verschleiß; denn die Befestigungsstelle liegt nicht im Eintauchbereich. Das Rohr ist vorzugsweise an seinem dem Schutzmantel abgewandten Ende an der Blaslanze im übrigen befestigt.
- In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist am dem Gitterteil zugewandten Ende des Rohres ein Bund vorgesehen, an dessen Außenumfang das Gitterteil angesetzt ist. Dabei ist der Durchmesser des Gitterteils größer als der des Rohres, so daß die Innenbeschichtung den freien Querschnitt der Blaslanze nicht verengt.
- Vorzugsweise steht der Bund nach außen radial ab und ist von dem Schutzmantel übergriffen. Dadurch ist der Schutzmantel auf einfache Weise an dem Rohr befestigt. Diese Befestigung erfolgt gleichzeitig bei der Formung des Schutzmantel 5.
- Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung ergibt sich aus der folgenden Beschreibung. Die Zeichnung zeigt den Eintauchteil einer Sauerstoff-Blaslanze für Elektroöfen im Schnitt.
- Ein metallisches Rohr 1 weist an seinem einen Ende ein Gewinde 2 auf. An seinem anderen Ende ist ein radial nach außen stehender Bund 3 vorgesehen.
- An den Außenumfang des Bundes 3 ist ein rohrförmiges Gitterteil 4 angesetzt, das aus Streckmetall besteht.
- Das Gitterteil 4 ist in einen Schutzmantel 5 eingebettet, der eine Innenschicht 6 und eine Außenschicht 7 bildet. Die Außenschicht 7 übergreift in einer Zone 8 den Bund 3. Am dem Gewinde 2 abgewandten Eintauchende 9 des Schutzmantels 5 deckt dieser das Gitterteil 4 ab.
- Die Länge des Schutzmantels 5 von der Zone 8 bis zum Eintauchende 9 entspricht dem Eintauchbereich. Der Innendurchmesser der Innenschicht 6 ist geringfügig größer als der Innendurchmesser des Rohres 1.
- Als feuerfestes Material für den Schutzmantel 5 eignet sich besonders eine MgO-Sintermasse der Körnung 0 bis 1,6 mm aus Magnesiasinter, Magnesiumsulfat und 1 bis 2 Gew.-% Bentonit als Bindemittel, bezogen auf die trockene Mischung, und Wasser.
- Zur Herstellung des Eintauchteils wird das Gitterteil 4 mit dem Rohr 1 in eine Form der Kontur des Schutzmantels 5 eingesetzt. Die feuerfeste Masse wird unter Vibrieren aufgebracht. Sie fließt durch die Maschen des Gitterteils 4 und bildet dabei die Innenschicht 6, die Außenschicht 7 und die Zone 8.
- Muß der Eintauchteil ausgetauscht werden, dann wird das Gewinde 2 von der Blaslanze abgeschraubt. Da dieses außerhalb des Eintauchbereichs liegt, wird es durch die Schmelze nicht angegriffen.
Claims (8)
- Blaslanze P a t e n t a n s p r ti c h e: 1. Blaslanze mit einem metallischen Rohr und mit einem mit diesem verbundenen Schutzmantel aus feuerfestem Material im Eintauchbereich, wobei der Schutzmantel durch ein in ihn eingebettetes rohrförmiges Gitterteil verstärkt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitterteil (4) das Rohr (1) im Eintauchbereich fortsetzt und der Schutzmante (5) im Eintauchbereich auch die Innenwandung (6) der Blaslanze bildet.
- 2. Blaslanze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am dem Gitterteil (4) zugewandten Ende des Rohres (1) ein Bund (3) vorgesehen ist, an dessen Außenumfang das Gitterteil (4) angesetzt ist.
- 3. Blaslanze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bund (3) nach außen radial absteht und von dem Schutzmantel (5, 8) übergriffen ist.
- 4. Blaslanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (1) an seinem dem Schutzmantel (5) abgewandten Ende lösbar befestigbar ist.
- 5. Blaslanze nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß am dem Schutzmantel (5) abgewandten Ende des Rohres (1) ein Gewinde (2) vorgesehen ist.
- 6. Btaslanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser des Rohres (1) kleiner als der tnnendurchmesser der Innenwandung (6) ist.
- 7. Blaslanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitterteil (4) aus Streckmetall besteht.
- 8. Blaslanze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das feuerfeste Material eine Magnesia-Sintermasse aus Magnesiasinter, Magnesiumsulfat und 1 bis 2 Gew.-% Bentonit als Bindemittel, bezogen auf die trockene Mischung, und Wasser ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19853511772 DE3511772A1 (de) | 1985-03-30 | 1985-03-30 | Blaslanze |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3511772A1 true DE3511772A1 (de) | 1986-10-09 |
Family
ID=6266916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853511772 Withdrawn DE3511772A1 (de) | 1985-03-30 | 1985-03-30 | Blaslanze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3511772A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8622299U1 (de) * | 1986-08-20 | 1986-10-02 | Plibrico Co GmbH, 4000 Düsseldorf | Tauchlanze |
| DE3719862A1 (de) * | 1986-08-20 | 1988-02-25 | Plibrico Co Gmbh | Tauchlanze |
| DE3744715C2 (de) * | 1986-08-20 | 1989-06-29 | Plibrico Co Gmbh, 4000 Duesseldorf, De | |
| WO1990008611A1 (en) * | 1989-01-26 | 1990-08-09 | Thor Ceramics Limited | Rotor |
| EP0358535A3 (en) * | 1988-12-29 | 1990-08-22 | Vesuvius France S.A. | One piece stopper rod |
Citations (2)
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| DE2740070A1 (de) * | 1976-09-10 | 1978-03-16 | Produits Refractaires | Giessrohr |
| DE3322556A1 (de) * | 1983-06-23 | 1985-01-10 | Didier-Werke Ag, 6200 Wiesbaden | Lanze zum einblasen fluidisierter stoffe in eine metallschmelze |
-
1985
- 1985-03-30 DE DE19853511772 patent/DE3511772A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Legal Events
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| 8130 | Withdrawal |