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DE3511333A1 - Vereinheitlichte dichtungen und verfahren zu ihrem zusammensetzen - Google Patents

Vereinheitlichte dichtungen und verfahren zu ihrem zusammensetzen

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Publication number
DE3511333A1
DE3511333A1 DE19853511333 DE3511333A DE3511333A1 DE 3511333 A1 DE3511333 A1 DE 3511333A1 DE 19853511333 DE19853511333 DE 19853511333 DE 3511333 A DE3511333 A DE 3511333A DE 3511333 A1 DE3511333 A1 DE 3511333A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sealing
seal
flange
axially
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19853511333
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald Algonquin Ill. Jackowski
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chicago Rawhide Manufacturing Co Inc
Original Assignee
Chicago Rawhide Manufacturing Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Chicago Rawhide Manufacturing Co Inc filed Critical Chicago Rawhide Manufacturing Co Inc
Publication of DE3511333A1 publication Critical patent/DE3511333A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J15/00Sealings
    • F16J15/16Sealings between relatively-moving surfaces
    • F16J15/32Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings
    • F16J15/3248Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports
    • F16J15/3252Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports
    • F16J15/3256Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports comprising two casing or support elements, one attached to each surface, e.g. cartridge or cassette seals
    • F16J15/3264Sealings between relatively-moving surfaces with elastic sealings, e.g. O-rings provided with casings or supports with rigid casings or supports comprising two casing or support elements, one attached to each surface, e.g. cartridge or cassette seals the elements being separable from each other

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing With Elastic Sealing Lips (AREA)

Description

Vereinheitlichte Dichtungen und Verfahren zur ihrem Zusammensetzen
Die vorliegende Erfindung betrifft generell Fluiddichtungen und Verfahren, insbesondere zusammengesetzte oder vereinheitlichte Dichtungen und Verfahren zu ihrem Zusammensetzen durch Einsetzen, Formen und Verbinden, um sicherzustellen, daß sie nach der Herstellung und während der Verschiffung und Installation gegen Beschädigungen geschützt sind.
Historisch gesehen wurden Öldichtungen und andere Fluiddichtungen, beispielsweise jene, die zum Halten von Fett oder dgl. in abgedichteten Hohlräumen benutzt werden, aus primitiven Materialien, beispielsweise Leder oder dgl. gefertigt. Mit dem Aufkommen von synthetischem Gummi, insbesondere ölbeständigen Gummis oder dgl., wurden große Verbesserungen bei der Konstruktion von Dichtungen gemacht. Gummi wird als sehr vorteilhaft als ein primäres Dichtungsmaterial verwendet, weil es relativ unempfindlich ist, für einen Festsitz auf einer zugeordneten Welle oder Achse elastisch ist, und weil es seine Elastizität lange Zeit beibehält.
In jüngerer Zeit konnten andere synthetische Materialien, die für die Anwendung in Dichtungen selbst nicht ideal sind, in besonderen Formen gefertigt werden oder mit anderen Materialien kombiniert werden, so daß sie gute Dichtungseigenschaften liefern. In diesem sind Materialien enthalten, beispielweise Polymere von Tetrafluorethylen oder dgl., die durch eine sehr schlüpfrige Oberfläche gekennzeichnet sind und die eine Dicht-
funktion ausüben können, wenn sie richtig konstruiert und angeordnet sind. Ein Vorteil dieser synthetischen Materialien liegt darin, daß sie gegen schnellen Verschleiß beständig sind, daß sie in relativ trockenen Umgebungen sehr gut arbeiten, beispielsweise in solchen Umgebungen, in denen die ganze oder ein Teil der Dichtung nicht buchstäblich in Öl getaucht ist, daß sie in staubigen Umgebungen gut arbeiten, und daß sie auch dort vorteilhaft sind, wo das dichtende Medium selbst nicht besonders schlüpfrig, fettig oder schmierend ist.
Materialien aus Fluorkohlenstoff nützen sich jedoch nicht gut ab, wenn sie mit rauhen Oberflächen zusammengepaßt sind, und synthetische Gummi arbeiten nicht gut bei trockenen Dichtungsumgebungen. Materialien aus Fluorkohlenstoffen sind sehr empfindlich gegen Einkerbungen oder andere Oberflächenbeschädigungen, wodurch ihre Dichtfähigkeit effektiv herabgesetzt wird.
Der Ausfall einer Dichtung ist bei modernen abgedichteten Mechanismen sehr kritisch, bei denen die Dichtung selbst relativ wenig kosten kann, der Wert des abgedichteten Mechanismus und folglich das Beschädigungspotential im Fall eines Dichtungsausfalls jedoch sehr groß sein kann, oder bei denen die Dichtung unzugänglich angeordnet ist, wie es vielen der häutigen kompakten und komplexen Maschinen gemeinsam ist. Außerdem gibt es das Problem von Materialien, die gegen Verschleiß, Einkerbungen und Kratzern resistent sind, die jedoch selbst relativ hart sind und deshalb dazu tendieren, Nuten oder dgl. in zugeordnete Wellen oder Achsen zu schneiden, wodurch das Problem einer eventuellen Auswechslung verursacht wird.
Unter diesen Umständen ist ein erhöhter Bedarf an sog. vereinheitlichten Dichtungen entstanden, d.h. an Dich-
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tungen, bei denen das gegen etwas abgedichtete Element oder das Verschleißbuchsenelement oder beide mit dem Dichtungselement selbst zu einem einzigen Mechanismus kombiniert ist. Durch die "Vereinheitlichung" oder Vorauszusammensetzung dieser Elemente wird eine richtig dimensionierte Installation erreicht, ein Schutz gegen Einkerbungen oder einer Beschädigung während der Handhabung ist nicht erforderlich und kann daher vermieden werden, eine Vorschmierung kann, wenn sie erwünscht ist, sichergestellt werden und korrekte Abmessungs- oder Herstellungstoleranzen können zu dem Zeitpunkt, bei dem die Dichtung hergestellt wird, kontrolliert werden, in Gegenüberstellung zu dem Zeitpunkt, bei dem die anderen Teile hergestellt oder zusammengesetzt werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, verbesserte, relativ vereinfachte zusammengesetzte oder vereinheitlichte Dichtungen und Verfahren zum Zusammensetzen der Dichtung derart anzugeben, daß eine Beschädigung, die während der Installierung in des Kunden Fertigungseinrichtung vermieden werden sollte, bereits in des Dichtungsherstellers eigenen Fertigungseinrichtung vermieden werden kann.
Diese Aufgabe wird durch eine Dichtung gelöst, welche aufweist: Ein primäres Dichtungselement mit einem aus relativ festem Material gefertigten ringförmigen Gehäuseelement und einem damit verbundenen, wenigstens partiell elastomerischen Dichtungslippenkörper, einen einzigen oder einstückigen Verschleißbuchsen- und vereinheitlichenden Gehäuseabschnitt mit einem radialen Flansch, der als ein axial äußeres Schutzelement zum Verhindern einer relativen axialen Bewegung der zugeordneten primären Dichtung bzw. des zugeordneten pri-
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mären Dichtungselements in einer Richtung wirkt, einen axial sich erstreckenden Verschleißbuchsenabschnitt mit einer zylindrischen Außenfläche, die einem Dichtlinienabschnitt der primären Lippe bzw. des Dichtungslippenkörpers zugekehrt ist und dichtend in diesen eingreift, und einen zweiten vereinheitlichenden oder sperrenden Flansch reduzierter Dicke und reduzierten Durchmessers in Bezug auf den Schutzflansch, der eine axiale Bewegung der primären Dichtungseinheit in der anderen axialen Richtung verhindert.
Die Aufgabe wird auch durch ein Herstellungsverfahren gelöst, bei welchem an der primären Dichtung und dem Verschleißbuchsenelement ein Schutzflansch und ein saumartiger Randabschnitt ausgebildet werden, bei welchem an dem saumartigen Rand reduzierten Durchmessers der Verschleißbuchse ein in diesen saumartigen Rand eingreifender Abschnitt eines konischen Dorns angelegt wird, bei welchem der primäre Lippenabschnitt der primären Dichtungseinheit über die konische Fläche des Dorns in die gewünschte, den Verschleißbuchsenabschnitt des Gehäuses überlagernde Anwendungsposition gleitet, und bei welchem danach ein Rollwerkzeug verwendet wird, um den saumartigen Randabschnitt des vereinheitlichenden Gehäuses aufzuflanschen, so daß ein im Abstand von dem radial sich erstreckenden Schutzflansch des Verschleißbuchsenelements angeordneter, radial sich erstreckender vereinheitlichender Flansch erzeugt wird, um die Elemente zusammenzuhalten und zu versperren.
Im Hinblick auf den Bedarf an besonders zusammengesetzten Dichtungen ist ein Vorteil der Erfindung darin zu sehen, daß verbesserte Verfahren zur Herstellung von zusammengesetzten, vereinheitlichten Dichtungen mit zwei für die Verschiffung und Installierung geschützt zusammengehaltenen Komponenten geschaffen sind.
Auch ist ein Vorteil der Erfindung darin zu sehen, daß eine verbesserte Dichtungseinheit geschaffen ist, die eine Dichtung bereitstellt, welche ein vereinheitlichtes Element aufweist, das so ausgebildet ist, daß es über einem Teil eines abgedichteten Mechanismus sitzt, und eine primäre Dichtungseinheit, die so ausgebildet ist, daß sie in oder in Bezug auf einen anderen abgedichteten Teil aufgenommmen ist, das sich relativ zum ersten abgedichteten Teil bewegt.
Ein weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß eine Dichtung geschaffen ist, die einen vereinheitlichenden oder sperrenden Flansch aufweist, der aus einem saumartigen Randabschnitt reduzierter Dicke am Ende der Verschleißbuchse auf dem vereinheitlichenden Element gemacht ist, wobei dieser Flansch gegen die Dichtkontaktlinie bzw. das Dichtkontaktband axial versetzt ist.
Darüberhinaus ist ein Vorteil der vorliegenden Erfindung darin zu sehen, daß eine zusammengesetzte Dichtung geschaffen ist, die aus einer Gehäuseeinheit, einem Elastomer, welches eine Befestigungsfläche und ein Elastizität verleihendes Element zusammen mit einem verbundenen fluorelastomerischen Ring gemacht ist, und die mit einem vereinheitlichenden Gehäuse geschützt zusammengesetzt ist, das einen Verschleißbuchsenabschnitt mit einem radialen Flansch aufweist, der ein schützendes Element bildet, wobei der andere ein vereinheitlichender Flansch ist, der aus einem Endabschnitt der Verschleißbuchse gemacht ist.
Des weiteren ist ein Vorteil der Erfindung darin zu sehen, daß ein Verfahren geschaffen ist, bei welchem ein Dorn oder dgl. verwendet wird, der einen konischen Kör-
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perabschnitt mit einem saumartigen Rand hat, der so ausgebildet ist, daß er in einen axial sich erstreckenden Teil der Verschleißfläche der Dichtungseinheit eingreift, und der einen konturierten Endflächenabschnitt zur Führung des Dichtungskörpers während des Zusammenbaus in eine die Verschleißfläche überlagernde Position hat, wobei der Dorn nach der Positionierung der Dichtung davon entfernt wird und dann ein vereinheitlichender Flansch aus einem axial sich erstreckenden saumartigen Rand an dem Gehäuse in einen radial angeordneten oder sperrenden Zusammensetzungsflansch gebildet wird.
Ein noch weiterer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist darin zu sehen, daß eine Dichtung geschaffen ist, bei welcher der sperrende oder vereinheitlichende Flansch so dimensioniert ist, daß Öl oder ein anderes Schmiermittel die auf der Dichtlinie der primären Dichtungslippe ausgebildete Dichtung berühren kann, und dennoch eine freie axiale Bewegung der Dichtungslippe von der Verschleißbuchse verhindert ist. Außerdem liegt ein Vorteil der Erfindung darin, daß eine vereinheitlichende Konstruktion und ein Verfahren geschaffen sind, das sowohl bei Dichtungen mit nur elastomerischen Dichtungskörpern als auch bei Dichtungen mit zusammengesetzten Dichtungskörpern aus Elastomer und Fluorkohlenstoff erfolgreich arbeitet.
Die Art und Weise, in der die vorangegangenen Merkmale, Eigenschaften und Vorteile der Erfindung in der Praxis erzielt werden, ergeben sich deutlicher aus der folgenden detaillierten Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen der Erfindung, die beispielhaft dargelegt und in den beigefügten Zeichnungen gezeigt sind, wobei ähnliche Bezugszeichen durchwegs einander entsprechende Teile bezeichnen. Von den Figuren zeigen:
Figur 1 einen vertikalen Schnitt mit weggebrochenen Teilen, der eine zusammengesetzte oder vereinheitlichte erfindungsgemäße Dichtung in einem Anwendungsort zeigt und der einen Teil eines abdichtenden Mechanismus bildet, welcher zwei relativ zueinander drehbare Elemente enthält;
Figur 2 einen vertikalen Schnitt durch eine modifizierte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen zusammengesetzten Dichtung, die ebenfalls in einer Anwendungsposition gezeigt ist;
Figur 3 eine teilweise schematisch dargestellte Explosionszeichnung, die in einem Vertikalschnitt genommen ist und die Art und Weise zeigt, in welcher ein Schritt des Zusammensetzungsprozesses, der bei der Erzeugung der Dichtung nach Figur 1 resultiert, ausgeführt wird; 20
Figur 4 eine der Figur 3 ähnelnde Ansicht, die einen
folgenden Schritt bei dem erfindungsgemäßen Zusammensetzungsverfahren zeigt;
Figur 5 eine den Figuren 3 und 4 ähnelnde Ansicht, welche den letzten Schritt beim Zusammensetzungsprozeß der Dichtungen nach den Figuren 1 und 3 bis 5 zeigt;
Figur 6 einen vertikalen Schnitt durch die Dichtung nach Figur 2, welcher den letzten Schritt bei deren Zusammensetzung zeigt;
Figur 7 einen vertikalen Schnitt durch eine andere, weiter modifizierte Ausführungsform einer er-
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findungsgemäß gefertigten Dichtung, der die Art und Weise der Installierung derselben bei einer Anwendung so zeigt, daß gewünschte Positionen der zusammenwirkenden Elemente der Dichtung erzielt werden;
Figur 8A einen vertikalen Schnitt mit weggebrochenen Teilen, der eine alternative Ausführungsform einer vereinheitlichenden Gehäusekonstruktion zeigt, wobei das Gehäuse vor dem letzten Zusammensetzen gezeigt ist; und
Figur 8B eine der Figur 8 ähnelnde Ansicht, die jedoch das vereinheitlichende Gehäuse in seiner zusammengesetzten Position zeigt.
Während die bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dichtung eine solche ist, bei welcher das Verschleißbuchsenelement auf einer Welle oder Drehachse oder dgl. angeordnet ist, die radial einwärts des Hauptdichtungselements angeordnet ist, ist die Erfindung in gleicher Weise auf Dichtungen anwendbar, bei welchen diese Teile umgekehrt sind, d.h. bei welchen die Dichtlinie der primären Dichteinheit bzw. Dichtungseinheit radial auswärts gegen einen Dichtungsgegenstückflansch oder ein vereinheitlichendes Element gedruckt ist, der bzw. das von ihr radial auswärts angeordnet ist.
Es sei auch darauf hingewiesen, daß verschiedene Elastomere bei der Herstellung der erfindungsgemäßen Dichtung gebräuchlich sind, beispielsweise Fluorkohlenstoff oder andere schlüpfrige oder schmierende Harzmaterialien, und folglich ist nicht beabsichtigt, daß die Erfindung auf die Anwendung irgendeines besonderen Materials begrenzt wird, höchstens insoweit als solche Materialien für die Anwendung in einer Fluiddichtung des durch die Erfindung umfaßten Typs nicht geeignet wäre.
Außerdem sollten, so wie sie in der vorliegenden Beschreibung benutzt werden, die Ausdrücke "zusammengesetzt" oder Wörter von ähnlicher Bedeutung synonym mit "vereinheitlicht" gebraucht werden, wobei gemeint ist, daß eine Dichtung gemeint ist, die zwei Elemente aufweist, welche nach dem Zusammensetzen zwecks kooperativer Dichtungswirkung zusammengehalten werden. Bei einer solchen Dichtung enthält die ganze Einheit zwei Hauptteile, die relativ zueinander rotieren, wobei ein primärer Dichtlinienbereich als eine Dichtlippe bzw. Dichtungslippe oder dgl. auf einem Teil ausgebildet ist und eine Verschleißbuchsenfläche bzw. Verschleißmanschettenfläche auf dem anderen Teil ausgebildet ist. Bei anderen Gelegenheiten oder Beispielen, die hier nicht behandelt werden, wird der Ausdruck "zusammengesetzt" manchmal so gebraucht, daß er Dichtungen meint, bei denen das primäre Dichtungselement selbst, d.h. ein sowohl ein Gehäuse als auch einen Körper mit einer primären Dichtlinie darauf, enthaltendes Element durch Klemmen, Vernieten oder dgl. zusammengesetzt werden und nicht durch Verbinden bzw. Verkitten oder Verkleben. In der vorliegenden Beschreibung ist der Ausdruck "zusammengesetzt" synonym mit "vereinheitlichen" zu gebrauchen und nicht so, daß er impliziert, daß das Anbringen des primären Dichtungskörpers an den ihm zugeordneten Dichtungsflansch durch Klemmen, Vernieten oder Bördeln gemacht wird.
Die Figuren 1 und 3 bis 5 zeigen eine bevorzugte Ausführungsform einer nach der vorliegenden Erfindung gefertigten vereinheitlichten Dichtung. Insbesondere ist in der Figur 1 eine generell mit 10 bezeichnete Dichtungseinheit gezeigt, die in einer generell mit 12 bezeichneten Maschineneinheit an Ort und Stelle installiert ist, welche ein Gußgehäuse 14 oder dgl. mit einer Öff-
nung 16 enthält, durch die sich eine sich drehende Achse oder Welle 18 mit einem Außenflächenabschnitt 20 erstreckt. Eine Bohrung 22 bildet die Innendurchmesseröffnung des Maschinenelements oder Gehäuses 14. 5
Die dichtung 10 weist zwei Hauptkomponenten auf, von denen die erste ein generell mit 24 bezeichnetes Dichtungselement und die zweite Komponente ein generell mit 26 bezeichnetes einstückiges, vereinheitlichtes Gehäuse ist. Nach den Figuren 3 bis 5 weist das primäre Dichtungselement 24 ein primäres Dichtungsgehäuse 27 mit einem axial sich erstreckenden zylindrischen Befestigungsflansch 28 und einem radial einwärts gebogenen Flansch 30 auf. Gemäß einer vertrauten Terminologie ist die in den dargestellten Figuren rechts liegende Seite der Dichtung als die "Ölseite" der Dichtung bekannt, während der links liegende Teil der Dichtung als die "Luftseite" bezeichnet wird. Demgemäß ist der in Figur mit 32 bezeichnete Bereich der eingeschlossene oder abgedichtete Bereich, während der mit 34 bezeichnete Bereich außerhalb des abgedichteten Bereichs liegt. Folglich bedeutet der hier und in den Ansprüchen benutzte Ausdruck "axial innerer" soviel wie in Richtung Ölseite der Dichtung oder in Richtung des Inneren des abgedichteten Bereichs, während "axial äußerer" sich auf den Teil der Dichtung bezieht, der auf das äußere des abgedichteten Bereichs gerichtet ist oder in Richtung dieses Bereichs liegt.
Nach Figur 3 enthält das erste Dichtungselement 24 beispielsweise zusätzlich zu dem Gehäuse einen generell mit 36 bezeichneten elastomerischen Dichtungskörper, der einen auf der Innenseite des Gehäuses 27 liegenden Verbindungsabschnitt 38 und einen äußeren Befestigungsbuchsenabschnitt 40 sowie einen radialen, kraftaus-
übenden Hauptdichtungskörper 42 mit einem zwischen ihnen liegenden Zwischen- oder Verbindungskörperabschnitt aufweist. Die Dichtungseinheit enthält auch, was wichtig ist, einen primären Dichtungsring 46, der aus einem schmier- oder gleitfähigen Material, beispielsweise einem Fluorkohlenstoff, wie beispielsweise Teflon oder einem ähnlichen polymerischen Harz gefertigt ist. Der so ausgebildete Ring 46 hat eine axial auswärts gerichtete Fläche 48, die auf ihrem radial innersten Abschnitt ein Dichtungsband bzw. einen Dichtungsring 50 bildet, und eine umgekehrte Fläche 52, die auf bekannte Weise mit dem elastomerischen Körper 42 chemisch verbunden ist. Folglich hat die Dichtung nach den Figuren 1 und 2 bis einen zusammengesetzten Körper 49, der aus einem Fluorkohlenstoffharzelement und einem elastomerischen kraftausübenden Element gebildet ist. Erfindungsgemäß enthält in dem so gebildeten oder so verschmolzenen Zustand die primäre Lippe der Dichtung den elastomerischen Ringabschnitt 42 und den Ringabschnitt 46 aus Fluorkohlenstoff, die durch eine Spindel oder Dorn oder dgl. in die in Figur 1 gezeigte Position geformt werden können. Die Elemente 42, 46 sind zur Bildung eines zusammengesetzten Körpers 49 miteinander verbunden und weisen in dem so gebildeten Zustand eine gemeinsame zylindrische Innendurchmesserfläche 52 auf. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist auch ein generell mit 54 bezeichneter Vorsprung- oder Rippenabschnitt vorgesehen, der eine von dem Gehäuse 26 radial auswärts sich erstreckende äußere Fluorkohlenstoff-Formung 56 aufweist und unter seiner Oberfläche durch eine elastomerische Rippe 56 gestützt ist.
Bei der bevorzugten Ausführungsform enthält das primäre Dichtungselement 24 mehrere ringförmige Befestigungsrippen 58, die sich um den Umfang der elastomerischen
Befestigungsbuchse 40 erstrecken und das Zusammensetzen erleichtern. In der dargestellten Ausbildung der Dichtung umgibt der Verbindungsabschnitt 38 des elastomerischen Dichtungskörpers in Kooperation mit der Buchse 40 und der Rippe 56 das Gehäuse 26 vollständig und schließt es ein, obwohl dies kein notwendiges Merkmal der Erfindung ist. Aus der Figur 1 ist zu entnehmen, daß die zweite Komponente, das vereinheitlichende Gehäuse, ganz aus einem festen Material, beispielsweise Stahl oder dgl. gefertigt ist und einen zentralen, generell zylindrischen, axial sich erstreckenden Verschleißbuchsenabschnitt 60 mit einer präzise geschliffenen oder sauber endgefertigten radial einwärts gerichteten Befestigungsfläche 62 und einer radial auswärts gerichteten primären Dichtungsfläche 64 aufweist. Das axial innere Ende des Gehäuses 26 enthält einen Randabschnitt 66 reduzierten Durchmessers, der in einem radial auswärts ragenden vereinheitlichenden oder sperrenden Zusammensetzungsflansch 68 endet.
Der axial äußerste Abschnitt des Gehäuses 26 enthält einen radial auswärts ragenden vorspringenden Flansch 70 mit einem Endabschnitt 72, der im Außendurchmesser gerade etwas kleiner ist als der elastomerische Befestigungskörper 40 des primären Dichtungselements 24. Ein axial einwärts gerichteter äußerer Rand 74 an dem Flansch 70 ist so ausgebildet, daß er gegen die Fläche der elastomerischen Rippe 56 stößt oder beim Gebrauch der Dichtung im engen Abstand davon angeordnet ist. Im Gebrauch sitzt das Gehäuse 26 im Preßsitz auf dem Außendurchmesser der Achse oder Welle 18, und die Buchse 40 und die Rippen 58 sitzen fest in der Bohrung 22. Die primäre Dichtung ist zwischen der Gehäusefläche 64 und der äußeren Fläche 50 des zusammengesetzten Dichtungskörpers 49 ausgebildet.
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Beim Zusammensetzung der Dichtung sei angenommen, daS die Dichtungseinheit so wie in Figur 3 dargestellt ausgebildet ist, und daß der Ring 46 aus einem deformierbaren TFE oder einem ähnlichen Polymertyp besteht und an den elastomerischen Körper 42 geklebt oder anderweitig mit ihm verbunden ist. Für das Zusammensetzen der Dichtungseinheit ist ein generell mit 76 bezeichneter Dorn vorgesehen, der einen Körperabschnitt 78 mit einem körperlich angepaßten äußeren Ende 80, einer konischen Außenfläche 82 und einem axial äußeren Ende 84 aufweist, das in einem Dornrand bzw. -saum 86 endet, der eine reduzierte Dicke aufweist und durch eine innere und äußere Fläche 88 bzw. 90 definiert ist, die durch eine kleine Dicke, beispielsweise von 0,02 χ 2,54 cm bis 0,04 χ 2,54 cm (0,020-0,040 inches) im Abstand voneinander gehalten sind.
Wenn nach Figur 4 die Einheiten einmal in der in Figur 3 gezeigten Relation ausgerichtet worden sind, wird der Dorn 78 axial in der durch den Pfeil gezeigten Richtung axial soweit gedruckt, daß der Rand 86 über dem Gehäuserand 66 zu liegen kommt. Danach oder zur gleichen Zeit wird bei sowohl axial als auch radial ausgerichteten Positionen des Dorns 78 und des Gehäuses 60 die primäre Dichtung in Richtung der zusammengesetzten Position gedrückt bzw. gezwungen. Dies veranlaßt den zusammengesetzten Lippenabschnitt 49 dazu, die gezeigte konturierte oder glockenmundartige Form einzunehmen. Die axiale Bewegungsoperation wird fortgesetzt bis der Dorn 74 auf dem Flansch 72 die Rippe 56 aus Fluorkohlenstoff auf dem primären Dichtungsring berührt. Weil die Fläche 82 des Dorns glatt und frei von Sprüngen, Rissen, Fehlern oder Defekten ist, und weil die Arbeits- oder Dichtungsfläche 64 des vereinheitlichenden Gehäuses in gleieher Weise auf eine gewünschte Glätte geschliffen ist,
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bleibt der die Arbeitsfläche oder primäre Dichtung bildende Abschnitt 50 des Rings aus Fluorkohlenwasserstoff frei von Beschädigung.
Nachdem die Dichtung in der in Figur 5 gezeigten Position voll ausgerichtet ist, wird in Richtung der Dichtung ein Rollwerkzeug 90 gedrückt, so wie es in der Figur 6 gezeigt ist. Dabei greift die ringförmige gekrümmte Fläche 92 in den Randteil 94 des saumartigen Randgebietes 66 reduzierter Dicke ein, wobei der gerollte Teil 68 in dem Randgebiet erzeugt wird. Dieser einfache Schritt vollendet den Zusammenbau und die Dichtung befindet sich dann in der in Figur 1 gezeigten Endform.
In der figur 2 ist eine andere Ausführunsform einer Dichtungseinheit gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist das generell mit 27A bezeichnete einstückige, vereinheitlichende Gehäuse das gleiche wie sein Gegenstück in Figur 1, und enthält den zylindrischen Verschleißbuchsenabschnitt 6OA mit der inneren Dichtungsfläche 64A und dem radial vorstehenden Flansch 7OA. In gleicher Weise ist auch ein radial auswärts sich erstreckender Flansch 68A mir reduzierter Dicke in dem saumartigen Randgebiet 66A ausgebildet. Die Dichtung nach Figur 2 enthält eine primäre Dichtungseinheit 16A, die in Bezug auf den radialen Flansch 28A, den axialen Flansch 3OA und der auf der Außenseite gerippten elastomerischen Befestigungsbuchse 4OA ähnlich seinem Gegenstück ist. Die einzige Hauptdifferenz liegt darin, daß der Flansch 3OA sich um eine etwas größere Distanz radial erstrecken kann und der elastomerische Dichtungskörper 42A von einer konventionelleren Konstruktion ist. Demgemäß enthält der Körper 42A eine Federnut 100, in der eine umgebende Feder 102 aufgenommen ist. Er erhält auch eine genauer lokali-
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sierte, ein primäres Dichtband bzw. eine primäre Dichtlinie bildende Fläche 104, die an der Verbindung einer axial inneren kegelstumpfförmigen Fläche 106 und einer axial äußeren kegelstumpfförmigen Fläche 108 ausgebildet ist. Der Verbindungsabschnitt 44A weist eine reduzierte Dicke auf und erstreckt sich zwischen dem Körper 42A und dem Verbindungs- bzw. Bindungsabschnitt 38A der Dichtung. Ähnlich ist der Rippenteil 56A ganz aus einem Elastomer zusammengesetzt und nicht mit einem Fluorkohlenstoff überzogen.
In anderer Hinsicht ist die Dichtung nach Figur 2 ähnlich ihrem Gegenstück in Figur 1. Bei der Dichtung nach Figur 2 mit der traditionelleren elastomerischen Dichtungskörperform könnte der Dichtungslippen- oder Dichtungsbandabschnitt ebenfalls mit einem sehr dünnen Überzug aus Fluorkohlenstoff überzogen und nicht nur aus Gummi allein gefertigt sein.
Die Figur 6 zeigt, daß der Umbiegungsschritt bei der Operation durch die Verwendung des gleichen oder eines ähnlichen Werkzeugs 9OA ausgeführt wird, wobei ein umgebogener oder sperrender Flansch 68A mit im Hinblick auf den Haupttteil 6OA des Gehäusekörpers reduzierter Dicke gebildet wird.
Die Figur 2 zeigt, daß der radial äußerste Rand- oder Kantenabschnitt 110 des Flansches 68A so wie es durch die gestrichelten Linien gezeigt ist, in den generell mit "R" bezeichneten Bereich fallen sollte, d.h.
zwischen radialen Abmessungen, die es ihm erlauben, in eine relativ flache, abgekehrte Fläche 112 auf dem elastomerischen Körper 42A einzugreifen. Wenn folglich eine Tendenz besteht, daß die beiden Dichtungselemente bei der Anwendung sich axial fortzubewegen, greift der
Flansch 58Α nicht in die kegelstumpfförmige Fläche 106 ein und versucht nicht, sie von der mit ihr zusammenwirkenden Dichtungsfläche abzuheben, was der Fall wäre, wenn der Rand 110 oder die Kante 110 im Durchmesser zu klein wären. Wenn ähnlich der Durchmesser zu groß wäre, würde er möglicherweise einen Schmiermittelstrom zum Dichtungsband- bzw. Dichtungslinienbereich verhindern.
In der Figur 7 ist eine Dichtung gezeigt, die jenen in den Figuren 1 bis 6 gezeigten generell ähnlich ist, mit der Ausnahme, daß das Gehäuse 26A einen ungebördelten Abschnitt 200 doppelter Dicke aufweist, der zwischen dem axialen Flansch 28B und dem radialen Flansch 3OB liegt. Ein anderer wichtiger Unterschied ist darin zu sehen, daß das vereinheitlichende Gehäuse 26B eine zylindrische elastomerische innere Befestigungsbuchse 202 mit in Umfangsrichtung verlaufenden Rippen 208 auf ihrem Innendurchmesser aufweist, wodurch eine Dichtung geschaffen ist, die bei manchen Anwendungen leichter zusammensetzbar ist. Die Dichtung enthält auch einen seinen Gegenstücken 56, 56A in den anderen Ausführungsformen ähnlichen Vorsprung 56B bzw. eine ähnliche Rippe, weist aber außerdem eine Hilfslippe bzw. sekundäre Lippe 206 mit einem Dichtungslinienabschnitt 208 auf, die gegen die Innenfläche 210 des Flansches 7OB wirkt, um in bekannter Weise eine Hilfssperrlippe zu bilden.
Auch ist ein generell mit 220 bezeichnetes Werkzeug vorgesehen, das eine erste und zweite Zusammensetzungsreferenzfläche 220 bzw. 224 aufweist, die in einem kleinen axialen Abstand "D" voneinander angeordnet sind. Der Abstand "D" wird einerseits durch den Eingriff zwischen den gebördelten oder gefalteten Abschnitt 200 des Gehäuses 26B und der Fläche 222 und andererseits durch die Außenfläche 226 des Flansches 26B und seiner Gegenstückfläche 224 auf dem Werkzeug 220 erhalten.
Wenn folglich die Dichtung an Ort und Stelle eingesetzt wird, stellt der Abstand D sicher, daß die zwei Elemente in einem genauen Abstand voneinander angeordnet sind, der vorzugsweise ausreicht, den Vorsprung etwas vorzubelasten und sicherstellt, daß die sekundäre Lippe oder Hilfslippe 206 ohne Verursachung eines unnötigen Verschleißes eine ausreichende Dichtungskraft erzeugt.
Die Vereinheitlichung der Dichtung in der Ausführungsform nach Figur 7 wird in der gleichen Weise ausgeführt, wie bei den Dichtungen nach den Figuren 1 bis 6.
Es ist einzusehen, daß, wie gezeigt, das primäre Dichtungselemenet oder das vereinheitlichende Gehäuse oder beide eine Befestigungsflächenbuchse aufweisen können, die aus einem Elastomer gefertigt ist, und daß auf einem solchen Elastomer eine oder mehrere Befestigungsrippen ausgebildet sein können.
In den Figuren 8A und 8B ist eine alternative Ausführungsform eines vereinheitlichenden Gehäuses gezeigt, das zur Verwendung bei der Ausübung der Erfindung geeignet ist. Hier ist ein generell mit 26b bezeichnetes vereinheitlichendes Gehäuse mit weggebrochenen Teilen gezeigt und ist so dargestellt, daß es einen axial sich erstreckenden Flansch oder Verschleißbuchsenflansch 60 und einen radial sich erstreckenden Flansch 70b aufweist. Anstelle eines saumartigen Randabschnitts 66, 66b reduzierten Durchmessers enthält die Ausführungsform nach den Figuren 8A und 8B einen saumartigen Rand 68b, der im Querschnitt die gleiche Dicke aufweist, wie der übrige Teil 60b, der jedoch davon durch eine ringförmige Schwächungslinie 61b in Form einer in Umfangsrichtung verlaufenden Nut oder dgl. abgesetzt ist. Folglich dient die zur Bildung des sperren-
den Flansches verwendete Biegeoperation zur Biegung des Gehäuses um diese Schwächungslinie. Nachdem unter Bezugnahme auf die Figur 8B die Operation vollendet ist, haben sich die Teile des Gehäuses, die auf jeder Seite der Nut 61b liegen, selbst aufgefaltet, und das Element 68b ist in einen radialen Flansch übergegangen, wobei er dem gleichen vereinheitlichenden Zweck dient, wie beispielsweise seine Gegenstücke 68, 68a in den Figuren 1 und 2. Demgemäß sind der saumartige Rand reduzierter Dicke oder in manchen Fällen auch die Nut nicht unbedingt notwendig, jedoch wird er bzw. sie bevorzugt als ein bequemes Mittel zur exakten Lokalisierung und zur Herstellung des Flansches sowie zum leichteren Zusammensetzen und Bearbeiten bei der Herstellung der Dichtungen verwendet.
Erfindungsgemäß ist zur verbesserten Qualitätskontrolle ein einfaches Verfahren zur geschützten Vereinheitlichung oder Zusammensetzung der Dichtungselemente vorgesehen. Außerdem ist die Vereinheitlichungsoperation in der Praxis einfach auszuführen, weil die letzte Flanschbildung auf einem saumartigen Randabschnitt reduzierter Dicke des Gehäuses und erst dann ausgeführt wird, nachdem die Dichtungsflächen während der Installation und, falls notwendig, einer Vorschmierung geschützt sind. Dies reduziert das Auftreten von Garantieansprüchen.
Dichtungen des gezeigten Typs sind vorteilhaft in Bezug auf jene, bei denen vereinheitlichende Gehäuse große axial von der primären Lippe einwärts ragende Flansche haben, was den ölkontakt für Schmierungs- und Kühlzwecke reduziert. Die vorliegenden Dichtungen sind viel einfacher herzustellen, als jene, die zwei oder drei Gehäuse aufweisen, die sukzessive zusammengesetzt und
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verbunden werden müssen. Es gibt kein Problem mit einem sekundären Dichtungslecken, wie es bei zusammengesetzten Fällen existiert. Ein wichtiger Vorteil der Erfindung ist in der Fähigkeit oder Möglichkeit zu sehen, daß ein feiner Überzug und ein Sitz vorgesehen werden können.
Es ist folglich einzusehen, daß die vorliegende Erfindung verbesserte Fluiddichtungen und Verfahren zur Herstellung solcher Dichtungen bereitstellt, wobei solche Dichtungen und Verfahren eine Anzahl von Vorteilen und Eigenschaften aufweisen, einschließlich den hier aufgezeigten und anderen, die der Erfindung innewohnen. Verschiedene bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung sind beispielhaft gezeigt worden und es ist vorwegzunehmen, daß gewisse Änderungen und Modifikationen an dne beschriebenen Ausführungsformen von Dichtungen und Verfahren gemacht werden können, ohne daß vom Geist der Erfindung abgewichen wird ode der Schutzumfang der beigefügten Ansprüche verlassen wird.
Es wurde eine Fluiddichtung 10 beschrieben, bestehend aus einem primären Dichtungselement 24 mit einem aus relativ festem Material gefertigten ringförmigen Gehäuseelement 28, 30 und einem damit verbundenen, wenigstens partiell elastomerischen Dichtungslippenkörper 36, und aus einem einstückigen Gehäuseabschnitt 26 mit einem radialen Flansch 70, der als ein axial äußeres Schutzelement zum Verhindern einer relativen axialen Bewegung des zugeordneten primären Dichtungselements 24 in einer Richtung wirkt, mit einem axial sich erstreckenden Verschleißbuchsenabschnitt 60 mit einer zylindrischen Außenfläche 64, die einem Dichtlinienabschnitt des Dichtungslippenkörpers 36 zugekehrt ist und mit diesem in fluiddichtem Kontakt steht, und mit einem sperrenden Flansch 68 reduzierter Dicke
- -2Ό -
und reduzierten Durchmessers in Bezug auf den Schutzflansch 70, der eine axiale Bewegung des primären Dichtungselements 24 in der anderen axialen Richtung verhindert. Es wurde auch ein Herstellungsverfahren einer solchen Dichtung beschrieben.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Vereinheitlichte Fluiddichtung, insbesondere Öldichtung,
    gekennzeichnet durch
    - zwei derart vereinheitlichte Komponenten (24, 26), daß sie relativ zueinander verdrehbar, gegen eine unbeabsichtigte Zerlegung jedoch fixiert sind,
    - wobei jede Komponente (24, 26) eine mit einer kooperierenden Fläche (22 bzw. 20) eines zugeordneten Maschinenteils (14 bzw. 18) in fluiddichtem Kontakt stehende Fläche (58 bzw. 62) aufweist,
    - wobei die beiden Komponenten (24, 26) im Gebrauch auch zur Bildung einer primären fluiddichten Dichtung zusammenwirken,
    - wobei eine Komponente (24) ein Dichtungselement ist, das ein festes Dichtungsgehäuse (27) mit einem Befestigungsflanschabschnitt (28) und einem körperverbindenden und lokalisierenden Flanschabschnitt (30) aufweist,
    original :>:srzcTH
    - wobei das Dichtungselement (24) auch eine wenigstens teilweise aus einem elastomerischen Material gefertigte und einen an dem verbindenden und lokalisierenden Flanschabschnitt (30) des Dichtungsgehäuses (27) angebrachten Verbindungsabschnitt (38), einen primären Dichtungsflächenabschnitt (42) und einen zwischen dem Dichtungsflächenabschnitt (42) und dem Verbindungsabschnitt (38) liegenden flexiblen Zwischenabschnitt (44) aufweisende Dichtungskörpereinheit (36) umfaßt, - wobei die andere Komponente (26) aus einem vereinheitlichenden Gehäuse besteht, das einen generell zylindrischen Verschleißbuchsenabschnitt (60) mit einer in Kontakt mit dem gegenüberliegenden primären Dichtungsflächenabschnitt (42) der Dichtungskörpereinheit (36) stehenden Verschleißfläche (64) umfaßt, wobei diese Flächen (42, 64) eine fluiddichte drehbare Dichtung bilden,
    - wobei das vereinheitlichende Gehäuse (26) auch einen axial äußeren, radial sich erstreckenden Schutzflansch (70), dessen äußerer Rand (72) radial außerhalb wenigstens eines Teils des verbindenden Flanschabschnitts (30) der einen Komponente (24) liegt, und einen axial inneren, radial auswärts sich erstreckenden sperrenden Flansch (66) aufweist, dessen radial äußerer Rand (68) sich radial über den Dichtungsflächenabschnitt (42) der Dichtungskörpereinheit (36) hinaus erstreckt, und
    - wobei der Dichtungsflächenabschnitt (42) der Dichtungskörpereinheit (36) durch die inhärente Elastizität der Dichtungskörpereinheit (36) in den fluiddichten Kontakt mit der Verschleißfläche (64) des Verschleißbuchsenabschnitts (60) gezwungen wird.
    2. Dichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß eine radial außerhalb des Befestigungsflanschabschnitts (28) auf dem Dichtungsele-
    ment (24) liegende, generell zylindrische Gummimanschette (40) vorgesehen ist, die eine äußere Befestigungsfläche (58) aufweist, welche die mit der kooperierenden Fläche (22) des zugeordneten Maschinenelements (14) in Kontakt zu bringende Fläche bildet.
    3. Dichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß die andere Komponente (26) einen generell zylindrischen elastomerischen Manschettenabschnitt (202, 204) aufweist, der mit einem Teil einer inneren Umfangsfläche des Verschleißbuchsenabschnitts (60) der anderen Komponente (26) verbunden ist und in fluiddichten Kontakt mit einem zugeordneten Maschinenelement (18) bringbar ist.
    4. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet , daß die Dichtungskörpereinheit (36) aus einem zusammengesetzten Körper besteht, bei dem ein Teil aus dem elastomerischen Material besteht und der andere Teil einen Ring (46) aus harzigem Fluorkohlenstoffmaterial enthält, wobei eine Fläche (50) des Rings (46) eine Abdichtfläche des Dichtungsflächenabschnitts (49) der Dichtungskörpereinheit (36) bildet, und wobei eine von der Abdichtfläche abgekehrte Fläche (52) des Rings (46) mit dem elastomerischen anderen Teil der Dichtungskörpereinheit (36) verbunden ist.
    5. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Teil des Dichtungselements eine am axial äußeren Ende des Befestigungsflanschabschnitts (28) des Dichtungsgehäuses (27) ausgebildete ringförmige Rippe (56) vorgesehen ist, die sich von dem Befestigungsflanschabschnitt (28) axial auswärts erstreckt und in Kontakt mit
    einer radial sich erstreckenden, axial einwärts gekehrten Randfläche (74) des Schutzflanschabschnitts (70) des vereinheitlichenden Gehäuses (26) steht.
    6. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die wenigstens teilweise aus elastomerischem Material bestehende Dichtungskörpereinheit (36) einen ganz aus elastomerischem Material gebildeten Körper aufweist, und daß die inhärente Elastizität dieses Körpers durch eine einen Teil dieses Körpers in Umfangsrichtung umgebende Umschließungsfeder (102) ergänzt ist.
    7. Dichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
    sperrende Flansch (66) eine in Bezug auf die Querschnittsdicke des übrigen Teils des vereinheitlichenden Gehäuses (26) reduzierte Querschnittsdicke aufweist.
    20
    8. Fluiddichtungseinheit, gekennzeichnet durch
    - eine Komponente (26) in Form einer Kombination aus einer Verschleißbuchse und einem vereinheitlichenden Element, die
    - einen generell zylindrisch sich erstreckenden Verschleißbuchsenabschnitt (60) mit einer radial inneren Fläche (62) und einer radial äußeren Fläche (64), von denen eine (64) eine Verschleißfläche eines vorgegebenen Durchmessers ist,
    - einen radial sich erstreckenden Schutzflansch (70), der an einem Ende des Verschleißbuchsenabschnitts (60) angeordnet und mit diesem verbunden ist, und
    - einen von dem anderen Ende des Verschleißbuchsenab-Schnitts (60) radial auswärts sich erstreckenden ver-
    heitlichenden Flansch (66) aufweist, und durch
    - eine während des Gebrauchs damit verbundene weitere Komponente (24) in Form einer zusammengesetzten Dichtung, mit
    - einem ringförmigen festen Gehäuse mit einem axial und einem radial sich erstreckenden Flansch (28 bzw. 30), einem elastomerischen Dichtungskörper-Ringabschnitt (42) dünnen Querschnitts, der an seinem Außendurchmesser an dem Innendurchmesser des radialen Flansches (30) des Gehäuses verbunden ist und an einem inneren Randabschnitt endet, wobei der Dichtungskörper-Ringabschnitt (42) eine axial innere und eine axial äußere Endfläche aufweist, und mit einem Ring (46) aus einem dünnen flexiblen harzartigen Fluorkohlenstoffmaterial, der ebenfalls eine axial innere Endfläche (52) und eine axial äußere Endfläche (50) aufweist, wobei die innere Endfläche (52) des dünnen Rings (46) aus harzartigem Material mit der äußeren Endfläche des Dichtungskörper-Ringabschnitts
    (42) verbunden und von dieser abgedeckt wird, um dadurch einen zusammengesetzten Dichtungslippenkörper (49) zu bilden,
    - der beim Einbau so angeordnet wird, daß ein neben dem inneren Rand des dünnen Rings (46) aus harzartigem Material liegender Abschnitt (50) der Fläche (48) dieses Rings derart kegelstumpfförmig ausgebildet wird, daß er längs eines Abschnitts der Verschleißfläche (64) des zylindrischen Verschleißbuchsenabschnitts (60) liegt, und mit dieser in fluiddichtem Kontakt steht, - wobei der Dichtungslippenkörpe (49) in den fluiddichten Kontakt mit dem Verschleißbuchsenabschnitt (60) durch die inhärente Elastizität des elastomerischen Dichtungskörper-Ringabschnitts (42) und durch die Verformungsreaktionskräfte des dünnen Rings (46) aus harzartigem Material gezwungen wird, wobei der zusammenge-
    setzte Dichtungslippenkörper (49) dadurch zwischen dem Schutzflansch (70) und den vereinheitlichenden Flansch {66) angeordnet und gegen eine nicht zerstörende Zerlegung gehalten ist.
    5
    9. Dichtungseinheit nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet , daß ein das Gehäuse (28, 30) ganz umgebender elastomerischer äußerer Dichtungskörperabschnitt (40) vorgesehen ist, der einen über den äußeren Umfang sich erstreckenden und einen Teil dieses Abschnitts bildenden äußeren Befestigungs- bzw. Montageflächenabschnitt (58) aufweist.
    10. Dichtungseinheit nach Anspruch 8 oder 9, d a -
    durch gekennzeichnet , daß ein axial äußerer Endflächenabschnitt des Dichtungskörper-Ringabschnitts (42) aus einem Elastomer gebildet und sich von dem axial sich erstreckenden Flansch (28) des Gehäuses radial einwärts derart erstreckt, daß der radiale Flansch (30) des Gehäuses abgedeckt ist.
    11. Dichtungseinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet , daß die äußere Endfläche des Dichtungskörperendabschnitts (42) auf ihrer axial äußersten Fläche mit einem harzartigen Fluorkohlenstoffmaterial abgedeckt ist.
    12. Dichtung nach Anspruch 7 oder einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet , daß ein elastomerischer Dichtungskörper vorgesehen ist, der mit dem Dichtungskörper-Endabschnitt ein Stück bildet und der die einwärts gerichteten Flächen des radialen und axialen Flansches (30 bzw. 28) des Gehäuses abdeckt.
    13. Verfahren zum Herstellen einer Fluiddichtungseanheit aus einem Paar Fluiddichtungskomponenten (24, 26), dadurch gekennzeichnet, :
    - daß eine- erste Dichtungskomponente (24) gebildet wird, die ein Gehäuseteil (28, 30) mit einem einen Teil davon bildenden Befestigungsflansch (28) und ein Dichtungskörperteil (36) aufweist, der eine zusammengesetzte Dichtungslippe (41) mit einer generell radial sich erstreckenden elastomerischen Dichtungslippenkompanente in Form eines eine axial innere und axial äußere Fläche aufweisenden, an einem äußeren Rand mit einem Teil (30) des Gehäuseteils (28, 30) verbundenen Rings mit einem inneren Randabschnitt, und mit einer radial sich erstreckenden, eine axial innere und axial äußere Endfläche und einen radial inneren Randabschnitt aufweisende Ringkomponente (46) aus einem Fluorkohlenstoffharz aufweist, der zum radial inneren Randabschnitt des elastomerischen Rings (42) zur Bildung einer zentralen Öffnung (52) ausgerichtet ist bzw. mit diesem abschließt, wobei die einander gegenüberliegenden Endflächen des elastomerischen Rings (42) und der harzenen Ringkomponente (46) zur Bildung einer einheitlichen zusammengesetzten Lippe (49) miteinander verbunden sind,
    - daß ein generell ringförmiges und im Schnitt generell L-förmiges, vereinheitlichendes Gehäuse (26) mit einem axial sich erstreckenden Verschleißbuchsenabschnitt (60) mit einem im Vergleich zur zentralen Öffnung (52) im zusammengesetzten Dichtungskörperteil (36) größeren Durchmesser und einen radial sich erstreckenden, an seinem Innendurchmesser mit dem Verschleißbuchsenabschnitt (60) verbundenen Schutzflansch (70) gebildet wird,
    - daß auf einem Teil des Verschleißbuchsenabschnitts (60) im Abstand von dessen axial inneren Rand eine ringförmige Schwächungslinie (bei 66, 61b) ausgebildet wird, welche die erste und zweite Dichtungskomponente (24, 26) axial im Abstand voneinander hält,
    35it333
    - daß ein konischer Dorn (76) derart positioniert wird, daß ein axial äußerer Abschnitt (90) dieses Dorns einen axial inneren Abschnitt eines solchen Verschleißbuchsenabschnitts (60) überlagert, und
    - daß das Dichtungselement (24) längs des Dorns (76) in Richtung des Gehäuseelements (26) bewegt wird, wobei die haizene Ringkomponente durch die konische Dornfläche
    (82) und dann auf der Oberfläche des Verschleißbuchsenabschnitts (60) entlang bewegt und in eine konische Konfiguration umgeformt wird, bis der Rand (52) der zusammengesetzten Lippe (49) axial auswärts der Schwächungslinie (bei 66, 61b) angeordnet ist, und
    - daß danach der Verschleißbuchsenabschnitt (60) um die Schwächungslinie (bei 66, 61b) umgebogen wird, zur BiI-dung eines axial sich erstreckenden sperrenden Flansches (68), um dadurch den Verschleißbuchsenabschnitt (60) und das Dichtungselement (26) miteinander zu vereinheitlichen, wobei ein Abschnitt der harzenen Ringkomponente
    (46) in fluiddichtem Kontakt mit einer Verschleißfläche
    (64) des Verschleißbuchsenabschnitts (60) steht.
    14, Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet , daß ein axial äußerer Abschnitt (54) des ersten Elements (24) mit einer axial
    einwärts gerichteten Fläche des radialen Flansches (70) in Kontakt steht, um die Dichtungselemente (24, 26)
    miteinander zu positionieren, bevor der Verschleißbuchsenabschnitt (60) umgebogen wird.
    15. Verfahren nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet , daß die ringförmige
    Schwächungslinie der axial äußerste Bereich eines saumartigen Randabschnitts {66) mit im Vergleich zur Dicke
    des übrigen Teils des vereinheitlichenden Gehäuses (60,
    70) reduzierter Querschnittsdicke ist.
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