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DE351105C - Selbsttaetige Kontrollwaage zum Einbau zwischen Kesselhausbunker und Kesselfeuerungstrichter - Google Patents

Selbsttaetige Kontrollwaage zum Einbau zwischen Kesselhausbunker und Kesselfeuerungstrichter

Info

Publication number
DE351105C
DE351105C DE1920351105D DE351105DD DE351105C DE 351105 C DE351105 C DE 351105C DE 1920351105 D DE1920351105 D DE 1920351105D DE 351105D D DE351105D D DE 351105DD DE 351105 C DE351105 C DE 351105C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boiler
flap
slide
weighing
bunker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920351105D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Carl Schenk Maschinenf GmbH
EISENGIESSEREI
ERNST WOEBKE
Original Assignee
Carl Schenk Maschinenf GmbH
EISENGIESSEREI
ERNST WOEBKE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Carl Schenk Maschinenf GmbH, EISENGIESSEREI, ERNST WOEBKE filed Critical Carl Schenk Maschinenf GmbH
Application granted granted Critical
Publication of DE351105C publication Critical patent/DE351105C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G13/00Weighing apparatus with automatic feed or discharge for weighing-out batches of material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

  • Selbsttätige Kontrollwaage zum Einbau zwischen Kesselhausbunker und Kesselfeuerungstrichter: Es sind Waagen zum Einbau zwischen Kesselhausbunker und Kesselfeuerungstrichter bekannt, die entweder zur Einleitung jeder Wägung der menschlichen Bedienung bedürfen oder aber die als Ausschüttwaagen mit Kippgefäß ganz selbsttätig arbeiten, dann aber eine elektrischodermechanischangetriebene, alsoenergieverbrauchende Aufgebevorrichtung für den Brennstoff erfordern.
  • Vorliegende Erfindung, deren eine Ausführungsmöglichkeit in der Zeichnung veranschaulicht wird, betrifft eine Wiegevorrichtung zur Gewichtsermittlung der von einem oder mehreren Kesseln verbrannten Brennstoffmengen, die, zwischen Kesselhausbunker und Kesselfeuerungstrichter eingebaut, ohne jeden Kraftverbrauch vollkommen selbsttätig arbeitet und ihre Leistung dem Brennstoffverbrauch des Kessels anpaßt. Die Wiegevorrichtung kann, ohne ihre eigentliche Arbeitsweise zu ändern, bei Wegfall der die Wägungen selbsttätig einleitenden Vorrichtung auch für halbselbsttätigen Betrieb, bei dem jede Wägung von Hand eingeleitet wird, verwendet werden.
  • Die als gleich- oder ungleicharmige Balkenwaage ausgebildete Wiegevorrichtung besteht aus einem am Kohlenbunker o. dgl. befestigten, mit einem Schieberverschluß versehenen Zulaufstutzen S, dem am Wiegebalken TV aufgehängten Wiegegefäß F und einer am Brennstoffzuleitungskanal Z drehbar gelagerten, mit einem Gegengewicht versehenen Klappe K. Sinkt infolge des Brennstoffverbrauches des Kessels die im Zuleitungskanal Z über dem Feuerungstrichter stehende Brennstoffmenge unter eine durch die Länge der Klappe K gegebene Mindestmenge, so macht diese infolge der Wirkung des Gegengewichtes G eine Drehbewegung und gibt hierdurch mittels der Verbindungsstange V and des Rollenhebels R, welcher gegen den Stützhebel H drückt, denGegengewichtshebelGx zum Fallen frei. Dieser schlägt mit seiner Nase N gegen den am Schieber j des Zulaufstutzens S befestigten Anschlagwinkel A und reißt dadurch den sich lose auf der Welle L drehenden Schieber j auf. Gleichzeitig wird aber, bevor die Nase N den Anschlagwinkel A erreicht, durch Senken der Schlitzlasche T die Wirkung des Gegengewichtes G2 ausgelöst und die Rolle X unter den Sperrbügel B gedreht. Die Abschlußklappe P des Wiegegefäßes F, die vorher nur vom Gegengewicht G3 gehalten wurde, ist nunmehr verriegelt.
  • Ist die durch das verstellbare Gegengewicht G4 regulierbare und durch das Lastschalengewicht G5 ausgeglichene Füllung des Wiegegefäßes F erreicht, so senkt sich der -auf der Mittelschneide Q gelagerte Waagebalken IV nach der Seite des Wiegegefäßes F. Dieser Bewegung folgt die Druckstange D und der Gegengewichtshebel G 4 derart, daß in der Gleichgewichtslage des Waagebalkens TI die Nase NI des im Drehpunkt I_1 gelagerten Gegengewichtshebels G 4 gegen die Nase des Hakens 0 stößt. Der lose auf der Welle I_ sitzende mehrarmige Hebel mit dem Gegengewicht GO wird hierdurch zum Fallen frei gegeben und schlägt mit seiner Nase N2 gegen den am Schieber J befestigten zweiten Anschlagwinkel Al, dreht den Schieber J in die Verschlußstellung und sperrt dadurch den Brennstoffzustrom ab. Im gleichen Augenblick hat durch das Senken des Wiegegefäßes der Bolzen U des Gegengewichtshebels G2 das Ende der Schlitzlasche T erreicht; durch eine weitere Senkung des Wiegegefäßes F wird die Rolle X so weit zurückgedreht, daß der Sperrbügel B frei und die Verriegelung der Verschlußklappe P aufgehoben wird. Die verwogene und durch einen Hubzähler bekannter Konstrucktion registrierte -Brennstoffmenge ergießt sich jetzt aus dem Wiegegefäß F in den Zuleitungskanal Z, wodurch die Klappe K und das Gegengewicht G in ihre Anfangsstellung gedrückt werden. Nach erfolgter Entleerung des Wiegegefäßes F wird die Klappe P desselben durch das Gegengewicht G3 in die Verschlußstellung gebracht; das Lastschalengewicht G5 bewirkt jetzt ein Anheben des Wiegegefäßes bis zur Anfangsstellung, drückt gleichzeitig mittels der Druckstange D des mit dem Gegengewichtshebel G4 verbundenen Hebels E und der Schlitzlasche TI -den Gegengewichtshebel G s in seine Ausgangsstellung zurück, in der er dann vom Haken 0 gehalten wird. Der beim Schließen des Schiebers J schon teilweise zurückgebrachte Gegengewichtshebel G 1 wird gleichfalls durch das Obergewicht des Lastschalengewichtes G5 mittels der Druckstange D und des am GegengewichtshebelG4 gelagerten Stützhebels H vollends in seine Anfangsstellung gebracht. Der gesamt( Hebel- und Wiegemechanismus hat jetzt dic vor der Wägung innegehabte Ausgangsstellung erreicht, so daß beim Fallen der Kohle im Zuleitungskanal Z durch die Klappe K eine neu( Wägung eingeleitet werden kann.
  • Durch Abschaltung der die Wägungen selbsttätig einleitenden Klappenvorrichtung an der Verbindungsstelle C ist es möglich, die Waage für halbselbsttätigen Betrieb, bei dem jede Wägung durch Ziehen am Handgriff 1'@T f'lngeleitet werden muß, zu verwenden. Die Wirkungsweise der Waage ist auch in diesem Falle die vorher beschriebene.
  • Um ein Versagen der selbsttätigen Waage bzw. die erfolgte Entleerung der Kesselhausbunker anzuzeigen, ist im Zuleitungskanal Z, unterhalb der Klappe K, eine zweite Klappe Kl angeordnet. Sinkt infolge des Brennstoffverbrauches des Kessels die im-Zuleitungskanal Z stehende Kohlenmenge unter eine durch die Länge der' Klappe KI gegebene 1lindestmenge, so fällt das als Signalscheibe ausgebildete Gegengewicht G bis in die -wagerechte Lage auf einen Anschlag und löst dadurch ein Signal der Glocke I' aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: . z. Selbsttätige Kontrollwaage zum Einbau zwischen Kesselhausbunker und Kesselfeuerungstrichter o. dgl. mit von Brennstoffverbrauch des Kessels abhängiger Leistung, dadurch gekennzeichnet, daß die Einleitung der Wägung dureh eine am Brennstoffzuleitungskanal (Z) unterhalb der Waage angeordnete und mit dem Hebelmechanismus der Waage in zwangläufiger Verbindung stehende Klappe (K), Schieber o. dgl. erfolgt, derart, daß durch die infolge Nachrutschens des Brennstoffs im Zuleitungskanal (Z) hervorgerufene Bewegung der Klappe (K), Schieber o. dgl. der Abschlußschieber (J) des Zulaufstutzens (F) der Waage geöffnet und dadurch der Brennstoffzustrom zum Wiegegefäß freigegeben wird. z. Selbsttätige Kontrollwaage nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die das Öffnen und Schließen des Einlaufschiebers bewirkenden, sich lose auf-der Schieberwelle (L) drehenden Fallgewichte (GI und G s) vom Wiegebalken (LV) durch eine mit demselben in zwangläufiger Verbindung stehende Druckstange (D) in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht werden. -3. Selbsttätige Kontrollwaage nach Anspruch r und 2 mit unabhängig von der Waage angeordneter Signaleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß im Brennstoffzuleitungskanal (Z) unterhalb der Klappe (K) eine zweite Klappe (KI), Schieber o. dgl. angeordnet ist, welche beim Versiegen der Brennstoffzufuhr durch die hierdurch hervorgerufene Bewegung eine Signalscheibe, Glockensignal o. dgl. auslöst und hierdurch das Versagen der Waage bzw. die erfolgte Entleerung der Kesselhausbunker anzeigt.
DE1920351105D 1920-12-05 1920-12-05 Selbsttaetige Kontrollwaage zum Einbau zwischen Kesselhausbunker und Kesselfeuerungstrichter Expired DE351105C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE351105T 1920-12-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE351105C true DE351105C (de) 1922-03-31

Family

ID=6266442

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1920351105D Expired DE351105C (de) 1920-12-05 1920-12-05 Selbsttaetige Kontrollwaage zum Einbau zwischen Kesselhausbunker und Kesselfeuerungstrichter

Country Status (1)

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DE (1) DE351105C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960132C (de) * 1952-01-07 1957-04-11 Simon Ltd Henry Wiegevorrichtung zum Messen des Gewichts eines durch eine Leitung in einem bestimmten Zeitintervall hindurchfliessenden Gutes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960132C (de) * 1952-01-07 1957-04-11 Simon Ltd Henry Wiegevorrichtung zum Messen des Gewichts eines durch eine Leitung in einem bestimmten Zeitintervall hindurchfliessenden Gutes

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