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DE3510669A1 - Vorrichtung zum beseitigen von schadstoffen aus rauchgasstroemen sowie verfahren zum betrieb der vorrichtung - Google Patents

Vorrichtung zum beseitigen von schadstoffen aus rauchgasstroemen sowie verfahren zum betrieb der vorrichtung

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DE3510669A1
DE3510669A1 DE19853510669 DE3510669A DE3510669A1 DE 3510669 A1 DE3510669 A1 DE 3510669A1 DE 19853510669 DE19853510669 DE 19853510669 DE 3510669 A DE3510669 A DE 3510669A DE 3510669 A1 DE3510669 A1 DE 3510669A1
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additive
reactor
flue gas
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venturi
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Walter 2848 Vechta Kärcher
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    • B01D53/34Chemical or biological purification of waste gases
    • B01D53/46Removing components of defined structure
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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung nach dem Oberbe-
  • griff des Patentanspruches 1 sowie ein Verfahren zum Betrieb einer solchen Vorrichtung.
  • Zur Reinigung von Rauchgasen aus Feuerungs- und Müllverbrennungsanlagen sind mehrere unterschiedliche Verfahren bekannt, nämlich Naßverfahren, Quasi-Trocken-Verfahren (QTV), Trocken-Additiv-Verfahren (TAV) und feuerungstechnische Modifikationen. Die Reinigung nach dem Naßverfahren erfordert einen hohen Investitionsaufwand und hohe laufende Betriebskosten. Das QT-Verfahren vermeidet den hohen Aufwand bezüglich der Wasseraufbereitung und den hieraus resultierenden Kosten zur Abwasserreinigung, wobei der apparative Aufwand jedoch noch erheblich ist. Die beiden übrigen Verfahren stellen Primär-Modifikationen im Feuerungsbereich dar.
  • Die Erfindung betrifft ein Trocken-Additiv-Verfahren. Eine Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens ist beispielsweise aus der DE-OS 33 38 716 bekannt. Die dieser und ähnlichen Vorrichtungen zugrundeliegenden Verfahren bestehen im wesentlichen darin, die Rauchgase unter Zugabe eines festen Additivs, insbesondere von Kalkhydrat, Ca(OH)2 mittels eines dem Abscheider nachgeschalteten Saug zuges eine Adsorptionsstrecke durchlaufen zu lassen, innerhalb derer das Additiv, im wesentlichen Kalkhydrat, die aus dem Rauchgas zu entfernenden Verunreinigungen wie Schwefeldioxid, Schwefeltrioxid, Fluorionen, Chlorionen und/oder Schwermetalle durch Adsorption oder chemische Reaktion zu binden, um sie so zusammen mit den Additivpartikeln in dem der Adsorptionsstrecke nachgeschalteten Staubabscheider aus dem Rauchgas auszuscheiden.
  • Bei solchen Verfahren ist es auch bereits bekannt, einen wesentlichen Teil des Additivs, welches die Adsorptionsstrecke bereits mit dem Rauchgas durchlaufen hat, wieder vor die Adsorptionsstrecke zurückzuführen, da seine Adsorptions- und/oder chemischen Bindeeigenschaften bei einem Durchgang nur zum Teil ausgeschöpft werden. Da die einmal verwendeten Additivpartikel im wesentlichen im Bereich ihrer Oberfläche mit Fremdstoffen reagiert haben oder dort Fremdstoffe adsorbiert haben, ist es geboten, das Altadditiv einer Zerkleinerung der Additivpartikel zu unterwerfen, um noch nicht verbrauchte Oberflächen des Stoffes freizulegen. Auch bezüglich des Frischadditives ist man bemüht, diesem eine möglichst große spezifische Oberfläche zu verleihen, weswegen es zweckmäßig ist, Altadditiv und Frischadditiv gemeinsam einer entsprechenden Zerkleinerungsbehandlung auszusetzen, um sie gemeinsam dem Verfahren zuzuführen.
  • Obwohl das endgültig verbrauchte Kalkhydrat eventuell anderen Verwendungszwecken, wie beispielsweise der Kalksandsteinerzeugung, zugeführt werden kann, erzeugen der Einsatz und die Handhabung des Additives Kosten, weswegen man bemüht ist, das Additiv-möglichst weitgehend auszunutzen und den Einsatz an Neuadditiv zu reduzieren.
  • Verbesserungen in dieser Hinsicht sind im wesentlichen vorrichtungstechnisch bedingt, weswegen es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 derart zu verbessern, daß eine höhere Ausnutzung des Frischadditivs und damit eine Reduzierung von dessen Einsatzmenge erreicht werden können.
  • Darauf gerichtete anlagentechnische Verbesserungen können natürlich nur dann von Nutzen sein, wenn gleichzeitig auch Vorkehrungen getroffen werden, die einen störungsfreien Betrieb der Vorrichtung gewährleisten. Die Aufgabe einer wirksameren Additivausnutzung wird unter der Voraussetzung angestrebt, daß die Vorrichtung einfach aufgebaut ist und ihre Anschaffungs- und Betriebskosten niedrig gehalten werden können.
  • Diese Aufgabe wird in einem ersten verbesserten Schritt durch eine Vorrichtung gelöst, wie sie durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 charakterisiert ist. Das Vorsehen unmittelbar vor der Venturi-Einrichtung der ersten Reaktionsstufe von einer zylindrischen Eintrittskammer, in die das Rauchgas tangential eingeleitet wird, führt zu einer hohen Turbulenz in der Kehle der Venturi-Einrichtung und auch in deren Diffusor, so daß ein verbesserter Kontakt zwischen den Rauchgasen und dem hier zugegebenen Additiv erreicht werden kann.
  • In Weiterbildung des Erfindungsgedankens ist eine spezielle Additiv-Zugabeeinrichtung vorgesehen, mit der das Additiv an der engsten Stelle der Venturi-Einrichtung und zwar ebenfalls tangential und quer zum Rauchgasstrom zugegeben werden kann. Hierdurch werden die Vermischung und der Kontakt besonders vorteilhaft beeinflußt.
  • Die Ausbildung des Reaktors als eine Einheit mit mehreren Reaktionsstufen, welche nicht durch verengende Rohrleitungen sondern durch verbindende Krümmer und Fallstrecken aneinander angeschlossen sind, deren Durchmesser im wesentlichen den Reaktorteilen der Adsorptionsstufen entspricht, wirkt sich für die Strömungs- und Adsorptionsverhältnisse besonders günstig aus.
  • Besonders zweckmäßig ist es, zwischen den beiden Reaktorstufen einer im allgemeinen zweistufigen Vorrichtung unmittelbar vor dem Eintritt des Rauchgas-Additiv-Gemisches in die Verengung der Venturi-Einrichtung der zweiten Reaktorstufe einen Beschleunigungsrotor für das Gemisch vorzusehen, der gleichzeitig das teilweise oberflächenreagierte Additiv nochmals zerkleinert.
  • Spezielle zweckmäßige Ausgestaltungen der Additiv-Zgabe- einrichtung sowie dieses Beschleunigungsrotors sind in weiteren Unteransprüchen beansprucht.
  • Die mit der beanspruchten Vorrichtung erreichbare hohe Ausnutzung des Additivs führt auch zu einer erhöhten Verfügbarkeit der Vorrichtung in dem Sinne, daß beispielsweise bei Ausfall der Frischadditivversorgung die Vorrichtung ohne weiteres noch eine Zeit lang ausschließlich mit rückgeführtem Altadditiv betrieben werden kann.
  • Dies ist insbesondere dann möglich, wenn eine bestimmte Menge des Altadditivs vor seiner Wiederverwendung zwischenbevorratet wird.
  • Im folgenden wird die erfindungsgemäße Vorrichtung unter Hinweis auf eine in den beigefügten Zeichnungen dargestellte bevorzugte Ausführungsform im einzelnen erläutert. In den Zeichnungen stellen dar: Fig. 1 eine schematische Seitenansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine schematische Seitenansicht im Ausschnitt des Bereiches der Additivzugabeeinrichtung, Fig. 3 eine schematische Draufsicht auf die Additivzugabeeinrichtung, Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie A-B in Fig. 3, Fig. 5 im Ausschnitt eine schematische Seitenansicht des unteren Verbindungsbogens zwischen der ersten und zweiten Reaktionsstufe mit dem darin enthaltenen Beschleunigungsrotor und Fig. 6 eine Seitenansicht des Beschleunigungsrotors.
  • In Fig. 1 ist durch einen mit Rauchgaseintritt bezeich- neten Kasten die Stelle der Rauchgaszuführung in die Vorrichtung angedeutet. Die Vorrichtung verfügt hier über eine zylindrische Eintrittskammer 1, die mit einem tangential in die Kammer mündenden Eintrittsstutzen 2 für den Eintritt des Rauchgases versehen ist. Die Eintrittskammer 1 weist im unteren Bereich einen durch ein Ventil verschließbaren konischen Teil 3 auf, der der Sammlung und Abführung von sich ablagernden Feststoffpartikeln dient. Das Rauchgas tritt mit einer Temperatur von ca. 120 bis 1500C in die Eintrittskammer 1 ein. Oberhalb der Eintrittskammer ist in senkrechter Ausrichtung für aufsteigenden Gasstrom eine Venturi-Einrichtung 4 für die erste Reaktorstufe I angeordnet. Der Konfusor 5 der Venturi-Einrichtung 4 ist unmittelbar mit der Eintrittskammer 1 verbunden. In diesen Konfusor 5 werden die Rauchgase bis in die Kehle 6 der Venturi-Einrichtung hinein beschleunigt, in der die Rauchgase mit einer Geschwindigkeit in einem definierten Bereich von etwa 32 bis 44 m/sec strömen sollen. An dieser Stelle höchster Gasgeschwindigkeit erfolgt mittels einer Additiv-Zuführeinrichtung 7, die weiter unten noch näher beschrieben wird, die Einführung des Additivs in den Rauchgasstrom quer zur Rauchgasströmung und im wesentlichen tangential zur Kehle 6 der Venturi-Einrichtung. An die Kehle 6 der Venturi-Einrichtung 4 schließt sich in senkrechter Ausrichtung deren Diffusor 8 an. Auf diesen Diffusor 8 folgt ein senkrechter Reaktorabschnitt 9, dessen Durchmesser dem Austrittsquerschnitt des Diffusors 8 entspricht. Venturi-Einrichtung 4 und Reaktorabschnitt 9 bilden zusammen die erste Reaktorstufe I.
  • Durch die am Anfang in der Eintrittskammer erzeugte Rotationsbewegung der Rauchgase um die eigene Achse werden eine gute Einmischung des Additivs und eine hohe Turbulenz in der sich anschließenden Adsorptionszone in dem Reaktorabschnitt 9 erzeugt. Gleichzeitig werden die Innenwände der Venturi-Einrichtung 4 und des Reaktorabschnittes 9 aufgrund der schraubenartigen Bewegung des nach oben gerichteten Gas- stromes von anhaftenden größeren Additionspartikeln gereinigt.
  • Von wesentlicher Bedeutung ist der in dem Reaktorabschnitt 9 nach oben gerichtete Gasstrom. Aufgrund der gleichmäßigen Geschwindigkeitsverzögerung im Diffusor 8 der Venturi-Einrichtung 4 wird eine Wirbelschicht erzeugt, die zu einer Agglomeration des Additivs mit den Schadstoffen im heißen Trägergas und somit zu einer optimalen Reaktion führt.
  • An den Reaktorabschnitt 9 der ersten Reaktorstufe I folgt ein einen Winkel von 180° durchlaufender Krümmer 10, an den sich eine Fallstrecke 11 mit nach unten gerichteter Gasströmung anschließt. Krümmer 10 und Fallstrecke 11 haben im wesentlichen den gleichen Querschnitt wie der Reaktorabschnitt 9. An ihrem unteren Ende geht die Fallstrecke 11 in einen Krümmer 12 mit einem Bogen von etwa 45° über, an dessen tiefster Stelle sich unter nunmehr wieder aufsteigender Krümmung eine Venturi-Einrichtung 13 für die Reaktionsstufe II anschließt. Der Konfusor 14 dieser Venturi-Einrichtung liegt an der tiefsten Stelle des Krümmungsbereiches zwischen der Fallstrecke 11 und der zweiten Reaktorstufe II. Die Kehle 15 der Venturi-Einrichtung 13 wird durch einen einen Winkel von 900 durchlaufenden, aufsteigenden Rohrbogen gebildet, an den sich schließlich wie bei der Reaktorstufe I in senkrechter Ausrichtung der Diffusor 16 der Venturi-Einrichtung anschließt. Auf ihn folgt wiederum ein senkrechter Reaktorabschnitt 17, dessen Querschnitt dem Austrittsquerschnitt des Diffusors 16 entspricht. Venturi-Einrichtung 13 und Reaktorabschnitt 17 bilden die zweite Reaktorstufe II. Auf den Reaktorabschnitt 17 folgt schließlich wieder ein einen Winkel von 1800 durchlaufender Krümmer 18 mit einer sich daran anschließenden Fallstrecke 19, die jedoch kürzer ausgeführt ist als die Fallstrecke 11 hinter der ersten Reaktorstufe I. Krümmer 18 und Fallstrecke 19 weisen auch hier wieder den gleichen Durchmesser auf wie der Reaktorabschnitt 17. Die Fallstrecke 19 mündet in eine an sich bekannte Staubabscheideeinrichtung 20. An den durch einen beschrifteten Kasten gekennzeichneten Rauchgasaustritt der Staubabscheidereinrichtung 20 wird im allgemeinen ein (nicht dargestelltes) Saugzuggebläse angeschlossen, welches die Strömung der Rauchgase durch die dargestellte Vorrichtung bewirkt.
  • Nach Durchströmen der ersten Reaktorstufe I erfolgt eine nochmalige Beschleunigung des Feststoff-Rauchgasgemisches durch einen Beschleunigungsrotor 21, der innerhalb des Krümmers 12 am unteren Ende der Fallstrecke 12 unmittelbar vor dem Konfusor 14 der Venturi-Einrichtung 13 angeordnet ist. Der Beschleunigungsrotor 21 wird weiter unten noch näher beschrieben.
  • Die gesamte Adsorptionsstrecke, die im wesentlichen aus den Reaktorstufen I und II besteht, entspricht nach Maßgabe der vorstehenden Beschreibung, und wie sich auch aus der Darstellung der Fig. 1 ergibt, in etwa einem doppelt gebogenen U-Rohr.
  • In der Staubabscheideeinrichtung 20 erfolgt die Abscheidung des Additivs als Altadditiv aus dem Feststoff-Gasgemisch. Die Abscheideeinrichtung 20 ist von an sich bekannter Bauart, vorzugsweise enthält sie ein Gewebefilter mit einer Nadelfilzausrüstung. Der auf dem Gewebe abgelagerte Staubkuchen bewirkt noch eine Nachreaktion mit den Rauchgasen. Mittels an sich bekannter, unterhalb der Staubabscheideeinrichtung angeordneter Fördereinrichtungen 22, 23 und 24 läßt sich eine bestimmte Menge des rückzuführenden Altadditivs einer Gebläsemühle 25 zuführen. Mit 26 ist eine Ausschleuseinrichtung angedeutet, über die eine bestimmte Menge von Altadditiv jeweils aus der Vorrichtung entfernt werden kann.
  • In die Gebläsemühle 25 mündet auch gleichzeitig ein Zuführförderer 26 für Neuadditiv.
  • Die Gebläsemühle 25 oder eine in ihrer Wirkung entsprechende Einrichtung als zentraler Teil der Additivaufbereitungseinrichtungen ist von wesentlicher Bedeutung. In dieser Gebläsemühle erfolgt ein Aufbrechen der Additivpartikel und ein Vermischenhdes Neuadditivs mit dem rezirkulierten Altadditiv. Die Additivpartikel werden in einer sehr feinen Korngröße für die Reaktion aufbereitet und durch den erzeugten Gebläseluftstrom in einen Zyklonabscheider 27 überführt, der unmittelbar mit der Additiv-Zuführeinrichtung 7 verbunden ist. Die Zugabe von Neuadditiv in die Gebläsemühle 25 erfolgt zweckmäßigerweise mittels einer (nicht dargestellten) Zuteilregelung.
  • Die Additiv-Zuführeinrichtung 7 ist im einzelnen sowie in ihrer Einbauanordnung in die Vorrichtung in den Fig. 2 bis 4 dargestellt. Die Zuführeinrichtung 7 besteht aus einem um eine Achse mittels eines Motorantriebes 28 rotierbaren Teller 29. Fest mit der Antriebsachse des Tellers 29 sind ferner oberhalb von diesem angeordnete, mitrotierende Reinigungsflügel 30 vorgesehen, die zu mehreren im Abstand übereinander angeordnet sein können. Zur Reinigung des Tellers 29 von anhaftenden Partikeln ist ferner ein feststehender Abstreifer 31 vorgesehen, der außerdem die Mündung 32 der Additiv-Zuführeinrichtung in die Venturi-Einrichtung 4 hinein in Drehrichtung des Tellers 29 hin begrenzt. Für die Sauberhaltung der Reinigungsflügel 30 ihrerseits ist ein Abstreifkamm 33 vorgesehen, durch den die Reinigungsflügel 30 bei ihrer Rotation hindurchbewegbar sind. Der Antriebsmotor 28 ist derart ausgelegt, daß er dem Teller 29 eine Drehzahl zwischen 2000 und 5000 min 1 erteilt.
  • Wie bereits weiter oben erwähnt, gelangt das durch die Gebläsemühle 25 geförderte Additiv in den Zyklonabscheider 27, der fest mit dem Gehäuse 34 der Additiv-Zuführeinrichtung 7 verbunden ist. Aus dem Zyklonabscheider 27 gelangt das Additiv durch Schwerkraft auf den Teller 29.
  • Dem Bereich des Tellers 29 ist im Gehäuse 34 der Additiv-Zuführeinrichtung 7 noch eine kombinierte Luft-Wasser-Düse 35 vorgesehen, mit der das Additiv zur besseren Reaktion zusätzlich befeuchtet werden kann. Der Anordnungsort der Düse 35 ist nicht kritisch, solange die gewünschte Befeuchtung des Additivs erreicht werden kann. Die Additiv-Zuführeinrichtung 7 ist bei 36 unmittelbar an die Kehle 6 der Venturi-Einrichtung 4 angeflanscht.
  • Der gesamte Adsorptionsvorgang läßt sich zusätzlich dadurch optimieren, daß mittels der Düse 35 eine dosierte Wassermenge im Verhältnis von 1:4 bis 1:15 zur umlaufenden Additivmenge in der Additiv-Zuführeinrichtung 7 zugegeben wird. Die eingedüste Wassermenge erhöht die Reaktionsbereitschaft des Additivs, vornehmlich, wenn dieses aus Kalkhydraten besteht, und bewirkt ferner eine Temperaturabsenkung der heißen Rauchgase auf die erforderliche Eintrittstemperatur für den Filter der Abscheideeinrichtung.
  • Die Fig. 5 und 6 zeigen im einzelnen Ausführung und Einbau des Beschleunigungsrotors 21. Der Beschleunigungsrotor dient zur Beschleunigung des Feststoff-Gasgemisches vor Eintritt in die zweite Reaktionsstufe. Der Beschleunigungsrotor besteht aus einem Gehäuse 37, das in den Krümmer 12 hinter der Fallstrecke 11 hinter der ersten Reaktorstufe I integriert ist. Der Beschleunigungsrotor ist in die Rohrführung des Reaktors eingeflanscht.
  • Im Inneren des Gehäuses 37 befindet sich der eigentliche Rotor mit einer in Wälzlagern gelagerten Welle, die mit Drehflügeln 38 in Mehrfachanordnung bestückt ist. Der Abstand der kreuzartig ausgebildeten Drehflügel 38 zueinander rich- tet sich nach dem Rauchgasvolumenstrom. Der komplette Rotor ist horizontal und quer zum Gasstrom angeordnet.
  • Die Reinigung der Drehflügel 38 von anhaftenden Partikeln erfolgt durch einen Abstreifkamm 39, welcher fest mit dem Gehäuse 37 verbunden ist. Der Antrieb des Beschleunigungsrotors erfolgt durch einen Drehstrommotor 40, der elastisch mit der Rotorwelle gekuppelt ist. Die Drehzahl beträgt zwischen 2000 und 5000 min Die beschriebene Vorrichtung läßt sich mit einem sehr geringen Anteil an Frischadditiv betreiben. So besteht ein wesentliches Verfahrensmerkmal zum Betrieb der Anlage darin, daß Frischadditiv nur im Verhältnis von 1:20 bis 1:40 zum rezirkulierten Altadditiv zugeführt zu werden braucht.
  • Eine kompakt ausgeführte Vorrichtung in der vorstehend beschriebenen Art ist zweckmäßigerweise für einen Rauchgasstrom von maximal 150 000 m3/Stunde ausgelegt, wobei ein Druckverlust von höchstens 35 mbar zu verzeichnen ist. Zur Bewältigung größerer Rauchgasströme ist es zweckmäßig, mehrere der beschriebenen Vorrichtungen parallel zu schalten. Für den Betrieb der Vorrichtung kann es von Vorteil sein, wenn Rauchgase aus Feuerungen mit fossilen Brennstoffen vor Eintritt in die Vorrichtung mittels eines Elektrofilters von Flugasche befreit werden.

Claims (23)

  1. Vorrichtung zum Beseitigen von Schadstoffen aus Rauchgasströmen sowie Verfahren zum Betrieb der Vorrichtung Patentansprüche 1. Vorrichtung zum Beseitigen von festen und gasförmigen Schadstoffen, insbesondere von SO S03, Fluorionen, Chlor ionen und/oder Schwermetallen im Wege der Trockensorption aus Rauchgasströmen, beispielsweise von Feuerunys- oder Verbrennungsanlagen mittels eines in den Rauchgasstrom eingeführten, feinverteilten festen Additivs, mit einem Reaktor mit Venturi-Einrichtung und mit im aufsteigenden Gasstrom arbeitende Adsorptionsstrecke, einer Zuführeinrichtung für das Rauchgas in den Reaktor, einer Zuführeinrichtung für das Additiv in den Reaktor, einer dem Reaktor nachgeschalteten Staubabscheideeinrichtung zum Abscheiden des die Schadstoffe enthaltenden Additivs, sowie Aufbereitungseiflrichtungen für die teilweise Wiederverwendung des Altadditivs und Beimischung von Frischadd itiv, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktor mindestens zwei Reaktorstufen (I, II) mit jeweils einem vertikalen Reaktorabschnitt (9, 17) mit aufsteigender Gasströmung aufweist, der sich an den Diffusor (8, 16) einer Venturi-Einrichtung (4, 13) anschließt und einen Querschnitt aufweist, der dem Austrittsquerschnitt des Venturi-Diffusors (8, 16) im wesentlichen entspricht, wobei aufeinanderfolgende Reaktorstufen (I, rI) durch bogenförmig angeschlossene (10) Fallstrecken (11) mit Abwärtsströmung miteinander verbunden sind, deren Durchmesser im wesentlichen demjenig-en des vorangehenden Reaktorabschnittes (9) entspricht, und daß die Zuführeinrichtung für-das Rauchgas aus einer unterhalb der Venturi-Einrichtung (4) der ersten Reaktorstufe (I) angeordneten zylindrischen Eintrittskammer (1) mit tangentialem Eintrittsstutzen (2) besteht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugabeeinrichtung (7) für das Additiv in die Kehle (6) der Venturi-Einrichtung (4) für die erste Reaktorstufe (1) mündet.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung (32) der Additivzugabeeinrichtung (7) in die Kehle (6) der Venturi-Einrichtung (4) der ersten Reaktorstufe (I) im wesentlichen tangential und quer zum aufsteigenden Rauchgasstrom eingeführt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugabeeinrichtung (7) für das Addi- tiv als ein Telleraufgeber mit im wesentlichen horizontal rotierendem Teller (29) ausgebildet ist, von dem das durch Schwerkraft aufgegebene Additiv mittels Fliehkraft horizontal in die Mündung (32) geschleudert wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß über dem rotierebaren Teller (29) ein die Austrittsmündung (32) der Additiv-Zuführeinrichtung (7) in Drehrichtung des Tellers (29) begrenzender Abstreifer (31) vorgesehen ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des in einem Gehäuse (34) rotierbaren Tellers (29) und oberhalb des Abstreifers (31) mitrotierende Reinigungsflügel (30) vorgesehen sind, die zwischen einem in das Gehäuse (34) hineinragenden Abstreifkamm (33) hindurchbewegbar sind.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß für-die Aufgabe des Additivs auf den rotierenden Teller (29) der Additivzuführeinrichtung (7) ein Zyklonabscheider (27) vorgesehen ist, dem das Additiv mittels eines Trägergases zuführbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß in der Additivzuführeinrichtung (7) eine Wasserzerstäubungsdüse (35) für die Additivkonditionierung vorgesehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (28) für den rotierenden Teller (29) für eine Tellerdrehzahl von 2000 bis 5000 minze ausgelegt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß vor der Venturi-Einrichtung (13) der zweiten Reaktorstufe ein in die Fallstrecke (11, 12) hinter der ersten Reaktorstufe (I) integrierter Beschleunigungsrotor (21) zum Beschleunigen des Rauchgas-Additivgemisches vorgesehen ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschleunigungsrotor (21) sich in einem Krümmer (12) am unteren Ende der Fallstrecke (11) befindet.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschleunigungsrotor (21) unmittelbar vor dem Konfusor (14) der Venturi-Einrichtung (13) der zweiten Reaktorstufe (II) angeordnet ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Konfusor (14) der Venturi-Einrichtung (13) der zweiten Reaktorstufe (II) etwa am tiefsten Punkt des Krümmers (12) zwischen der Fallstrecke (11) hinter der ersten Reaktorstufe (I) und dem aufsteigenden Abschnitt (16, 17) der zweiten Reaktorstufe (II) angeordnet ist, daß die Kehle (15) der Venturi-Einrichtung (13) der zweiten Reaktorstufe (II) ein Teil dieses Krümmers ist, an den sich der Diffusor (16) der zweiten Reaktorstufe (II) in senkrechter Ausrichtung anschließt.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschleunigungsrotor (21) als ein Zerkleinerungsaggregat für die Additivpartikel ausgebildet ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Beschleunigungsrotor (21) eine Anzahl im Abstand zueinander auf einer rotierbaren, sich quer durch den Reaktorkanal erstreckenden Antriebswelle angeordnete Drehflügel (38) aufweist.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehflügel (38) als Drehkreuze ausgebildet sind.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, daß ein Abstreifkamm (39) vorgesehen ist, durch den die Drehflügel (38) hindurchbewegbar sind.
  18. 18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (40) für den Beschleunigungsrotor (21) für Rotordrehzahlen von 2000 bis 5000 min 1 ausgelegt ist.
  19. 19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Staubabscheideeinrichtung (20) einen Trockenfilter, insbesondere einen mittels Druckluft reinigbaren Gewebefilter, und einen Elektrofilter aufweist.
  20. 20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbereitungseinrichtungen für das Additiv eine Gebläsemühle (25) für die pneumatische Förderung und gleichzeitige Zerkleinerung der Additivpartikel aufweisen.
  21. 21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Austrittsstutzen der Gebläsemühle (25) an den der Additiv-Zuführeinrichtung (7) vorgelagerten Zyklonabscheider (27) angeschlossen ist.
  22. 22. Verfahren zum Betreiben einer Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß als Additiv eine Mischung aus Frischadditiv und Altadditiv im Verhältnis von 1:20 bis 1:40 verwendet wird.
  23. 23. Verfahren nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Additiv Calciumhydroxid ist.
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