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DE3510392C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3510392C2
DE3510392C2 DE19853510392 DE3510392A DE3510392C2 DE 3510392 C2 DE3510392 C2 DE 3510392C2 DE 19853510392 DE19853510392 DE 19853510392 DE 3510392 A DE3510392 A DE 3510392A DE 3510392 C2 DE3510392 C2 DE 3510392C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
crank pin
guide part
longitudinal axis
dead center
crankshaft
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19853510392
Other languages
English (en)
Other versions
DE3510392A1 (de
Inventor
Andreas Dipl.-Ing. 7056 Weinstadt De Liebers
Emil 7300 Esslingen De Baeuerle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE19853510392 priority Critical patent/DE3510392A1/de
Publication of DE3510392A1 publication Critical patent/DE3510392A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3510392C2 publication Critical patent/DE3510392C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01MTESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01M15/00Testing of engines
    • G01M15/04Testing internal-combustion engines
    • G01M15/06Testing internal-combustion engines by monitoring positions of pistons or cranks

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automatic Assembly (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Fixierung eines Hubzapfens einer im Kurbelgehäuse einer Hubkolbenmaschine vormontierten Kurbelwelle in einer Totpunktlage gemäß Ober­ begriff des Hauptanspruches.
Aus der DE-PS 31 46 185 ist es bekannt, die Totpunktstellung einer in einem Kurbelgehäuse vormontierten Kurbelwelle, mit­ tels einer auswertenden Elektronik zu bestimmen. Dabei wird ausgenützt, daß einer Kolbenstellung zwei verschiedene Kur­ belwinkel zugeordnet werden können, wobei die Schnittpunkte von Kurbel und Pleuel bei diesen beiden Winkeln bezüglich der Längsachse des Zylinders symmetrisch zueinander liegen.
Von Nachteil ist jedoch, daß die Vorrichtung sehr aufwendig und teuer ist, da Bauelemente wie Getriebemotor, Winkelge­ ber, Prozeßrechner und Impulsgeber zur Ermittlung gleicher Kolbenstellungen erforderlich sind. Des Weiteren muß der Ge­ triebemotor bei jeder Totpunkteinstellung an die Kurbel­ welle angekuppelt werden, wozu jedes Kurbelgehäuse in eine ganz bestimmte Lage zum Getriebemotor gebracht und in die­ ser Lage gehalten werden muß. Die Vorrichtung ist deshalb für einen Einsatz in der Serienfertigung ungeeignet.
Die DE-PS 6 72 459 beschreibt eine Lehre zur Einstellung des Zündzeitpunktes an einer Brennkraftmaschine. Diese wird mit ihrem Gehäuse in das Zündkerzengewinde im Zylinderkopf einge­ schraubt. Ein am Kolbenboden anliegender Taster folgt in­ folge der auf ihn wirkenden Kraft (Schwer- oder Federkraft) bei langsamer Drehung der Kurbelwelle permanent der Bewe­ gung des Kolbens. Der obere Totpunkt wird dabei über einen vom Taster nur in Richtung des oberen Totpunktes mitgenommenen Maßstabträger, der dann aufgrund auftretender Reibung in der der oberen Totpunktstellung entsprechenden Lage stehen bleibt, ermittelt.
Wie jedoch die Kurbelwelle in eine Totpunktlage gebracht und dort auch fixiert, d. h. festgehalten werden kann, darüber sagt die DE-PS 6 72 459 nichts aus.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine im Aufbau ein­ fache und billige Vorrichtung zu schaffen, mittels der mit wenigen Handgriffen der Hubzapfen einer im Kurbelgehäuse vormontierten Kurbelwelle in einer Totpunktlage fixiert wer­ den kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnen­ den Teil des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Die Vorrichtung ist sehr einfach und damit auch billig her­ zustellen. Ebenfalls eignet sie sich gut für den Einsatz in der Serienfertigung, da die Ermittlung einer Totpunktstel­ lung ohne vorherige Fixierung des gesamten Kurbelgehäuses manuell vorgenommen werden kann. Die Ausgestaltung der Vorrichtung mit einem Handgriff ist besonders vorteilhaft für deren Handhabung beim Einführen in den und beim Heraus­ ziehen aus dem Zylinder. Durch eine trapezförmige Ausbil­ dung der kurbelwellenseitigen Ausnehmung im Hubzapfenfi­ xierungskörper ist eine gute Beweglichkeit des sich drehen­ den Hubzapfens während des Fixierungsvorgangs gewährleistet, und die zur Längsachse des Führungsteils außermittige An­ ordnung des Hubzapfenfixierungskörpers ermöglicht einen Ein­ satz der Vorrichtung bei Kurbelgehäusen der V-Bauart, bei denen gegenüberliegende Zylinder längs der Kurbelwelle zu­ einander versetzt sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungs­ gemäßen Vorrichtung zur Fixierung eines Hubzapfens einer im Kurbelgehäuse einer Hubkolbenmaschine vormontierten Kurbel­ welle in einer TotpunktIage in einer längsgeschnittenen Dar­ stellung.
Die Vorrichtung 1 besteht aus einem zylinderförmigen Führungs­ teil 2, welches abgesehen von einem geringfügigen Spiel den gleichen Durchmesser hat wie eine Bohrung 3 einer Zylinder­ laufbuchse 4. An dieses Führungsteil 2 schließt sich ein Hub­ zapfenfixierungskörper 5 mit rechteckigem Querschnitt an, dessen kurbelwellenseitiges Ende mit einer trapezförmigen Ausnehmung 6 versehen ist, die zwei Führungsflächen 7 auf­ weist und bezüglich der Längsachse 8 des Führungsteiles 2 symmetrisch angeordnet ist. Die Ausnehmung 6 kann auch drei­ ecksförmig ausgebildet sein.
Die Breite des Hubzapfenfixierungskörpers 5 in Richtung der Längsachse 9 eines Hubzapfens 10 ist kleiner als die Länge des Hubzapfens 10.
Zur besseren Handhabung der Vorrichtung 1 ist an dem zylin­ derkopfseitigen Ende des Führungsteiles 2 ein Handgriff 11 angebracht.
Die Vorrichtung 1 wird in die Bohrung 3 der Zylinderlaufbuchse 4 eines Kurbelgehäuses eingeführt. Dabei Iegt sich die Aus­ nehmung 6 um den Hubzapfen 10, wobei durch deren längsachsen­ symmetrische Anordnung gewährleistet ist, daß der Hubzapfen 10 in einer Totpunktstellung gezwungen wird. In dieser Lage liegen die beiden Führungsflächen 7 tangential am Hubzapfen 10 an. Ob der Hubzapfen 10 im oberen oder unteren Totpunkt fixiert wird, kann durch eine manuelle grobe Voreinstellung der Kurbelwelle 12 auf den gewünschten Totpunkt, noch vor Einbringen der Vorrichtung 1 in die Bohrung 3 der Zylinder­ laufbuchse 4, festgelegt werden.
Nach einer entsprechenden Markierung der Totpunktstellung der Kurbelwelle 12, wird die Vorrichtung 1 mit Hilfe des Handgriffs 11 wieder aus dem Kurbelgehäuse herausgezogen.

Claims (6)

1. Vorrichtung zur mechanischen Fixierung eines Hubzapfens einer im Kurbelgehäuse einer Hubkolbenmaschine vormontierten Kur­ belwelle in einer Totpunktlage mit einem von der Zylinder­ kopfauflagefläche her in eine Zylinderlaufbüchse eingebrach­ ten Element, über welches die Totpunktlage bestimmt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Element als ein in der Zylinderlaufbüchse (4) mit geringem Spiel geführtes zylinderförmiges Führungsteil (2) ausgebildet ist, an dessen kurbelwellenseitigem Ende sich ein Hubzapfenfixierungskörper (S) mit einer Ausnehmung (6) anschließt, die zur Längsachse (8) des Führungsteiles (2) bezüglich der Querschnittsfläche des Hubzapfens symmetrisch angeordnet ist und welche zwei Führungsflächen (7) zur tangen­ tialen Anlage an den Hubzapfen (10) aufweist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an Ihrem zylinderkopfseitigen Ende ein Handgriff (11) an­ gebracht ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an das Führungsteil (2) anschließende Hubzapfenfixie­ rungskörper (5) senkrecht zur Längsachse (8) des Führungstei­ les (2) geschnitten einen rechteckigen Querschnitt aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die der Kurbelwelle (12) zugewandte Ausnehmung trapez­ förmig ausgebildet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Hubzapfenfixierungskörpers (5) in Rich­ tung der Längsachse (9) des Hubzapfens (10) kleiner ist als die Länge des Hubzapfens (10).
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubzapfenfixierungskörper (5) außermittig zur Längs­ achse (8) des Führungsteils (2) angeordnet ist.
DE19853510392 1985-03-22 1985-03-22 Vorrichtung zur fixierung eines hubzapfens einer im kurbelgehaeuse einer hubkolbenmaschine vormontierten kurbelwelle in einer totpunktlage Granted DE3510392A1 (de)

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3510392A1 DE3510392A1 (de) 1986-10-02
DE3510392C2 true DE3510392C2 (de) 1987-02-19

Family

ID=6266017

Family Applications (1)

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DE19853510392 Granted DE3510392A1 (de) 1985-03-22 1985-03-22 Vorrichtung zur fixierung eines hubzapfens einer im kurbelgehaeuse einer hubkolbenmaschine vormontierten kurbelwelle in einer totpunktlage

Country Status (1)

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DE (1) DE3510392A1 (de)

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE672459C (de) * 1937-03-06 1939-03-03 Auto Union A G An einer Brennkraftmaschine anbringbare Zuendzeitpunkteinstellehre
DE2539141A1 (de) * 1975-09-03 1977-03-10 Bayerische Motoren Werke Ag Befestigungsanordnung eines elektrischen messgebers
DE3146185C2 (de) * 1981-11-21 1987-08-20 Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart Verfahren zur Einstellung einer bestimmten Winkellage der Kurbelwelle einer Brennkraftmaschine und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens

Also Published As

Publication number Publication date
DE3510392A1 (de) 1986-10-02

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