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DE350989C - Verfahren zum Verdampfen von Fluessigkeiten, beispielsweise von Kesselspeisewasser - Google Patents

Verfahren zum Verdampfen von Fluessigkeiten, beispielsweise von Kesselspeisewasser

Info

Publication number
DE350989C
DE350989C DE1920350989D DE350989DD DE350989C DE 350989 C DE350989 C DE 350989C DE 1920350989 D DE1920350989 D DE 1920350989D DE 350989D D DE350989D D DE 350989DD DE 350989 C DE350989 C DE 350989C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
feed water
boiler feed
vacuum
evaporating liquids
steam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1920350989D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUNO MEYER DIPL ING
Original Assignee
BRUNO MEYER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRUNO MEYER DIPL ING filed Critical BRUNO MEYER DIPL ING
Application granted granted Critical
Publication of DE350989C publication Critical patent/DE350989C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D1/00Evaporating
    • B01D1/06Evaporators with vertical tubes
    • B01D1/10Evaporators with vertical tubes with long tubes, e.g. Kestner evaporators

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

  • Verfahren zum Verdampfen von Flüssigkeiten, beispielsweise von Kesselspeisewasser.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Verdampfen von Flüssigkeiten, beispielsweise von Kesselspeisewasser, bei welchem die Verdämpfung durch den erzeugten, etwa mittels eines Dampfstrahlgebläses verdichteten Brüdendampf, der dabei niedergeschlagen wird, unter Unterdrucli (gegenüber dem Atmosphärendruck) erfolgt. Bei der Ausführung dieses Verfahrens besteht, wenngleich die der dampfung im Vakuum erfolgt, bisher der Nachteil, daß das Destillat eine hohe Temperatur, 1000 und mehr, besitzt. Es werden snmit große Wärmemengen aufgewendet, die in vielen Fällen nicht weiter nutzbar gemacht werden können ; aber auch wenn sie beispielsweise bei der Speisewasserbereitung dem Kessel zugeführt werden, so besteht hierbei der Nachteil, daß die Ausnutzung der Dampfkesselabgase zur Vorwärmung im wesentlichen fortfallen muß.
  • Die Erfindung betrifft ein Verdampfungsverfahren, bei welchem die Flüssigkeit keine erhebliche Temperaturerhöhung erfährt und daher Wärmeverluste vermieden werden.
  • Während nämlich bisher nur die Verdampfung im Vakuum erfolgt, wird nach der Erfindung auch im Niederschlagsraum ein Unterdruck (gegenüber dem Atmosphärendruck) aufrechterhalten, und zwar werden dementsprechend die Dampfzufuhr sowie die Flüssigkeitszufuhr und -abfuhr geregelt.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer zur Ausführung des Verfahrens geeigneten Vorrichtung im Höhenschnitt dargestellt.
  • Der Kessel a, dem die zu verdampfende Flüssigkeit durch den Stutzen b zugeführt wird, enthält das senkrecht angeordnete Röh renbündel c, welches sich oben an die Kammer d und unten an die Kammer e anschließt.
  • Die Kammer d steht durch die Öffnung f, in welche die Frischdampfdüse g eingebaut ist, mit dem Tnnenraum des Sessels a in Verbindung. An die Kammer e ist die zur Kondensatpumpe h führende Ableitung i angeschlossen.
  • Eine Umlaufspumpe k entnimmt durch das Rohr I ständig einen Teil der Flüssigkeit und fördert ihn in den Behälter, aus welchem die Flüssigkeit dem Kessel a zugeführt wird, zurück. Es wird dadurch verhindert, daß sich im Kessel Ablagerungen von fiedersclllagsrückständen bilden.
  • Der Flüssigkeitszulauf durch den Stutzen b wird durch ein Ventil so gedrosselt, daß durch die Wirkung des Dampfstrahlgebläses g und der Umlaufspumpe k im Kessel a in bekannter Weise ein Vakuum aufrechterhalten wird, so daß die Verdampfung der zu verdampfenden Flüssigkeit bei niedriger Temperatur erfolgt.
  • Nian kann z. B. das Vakuum so steigern, daß die Sättigungstemperatur gleich der Temperatur der zufließenden Flüssigkeit ist. Der erzeugte Dampf wird nun mittels des Dampfstrahlgebläses g um ein Geringes verdichtet und gibt seinen Wärmeüberschuß beim Durchgang durch das Röhrenbündel c an die dieses umspülende Flüssigkeit ab, so daß diese verdampft, er selbst aber niedergeschlagen wird Dieses Niederschlagen des Dampfes kann auch auf andere Weise, z. B. durch einen Verdichter, ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. Durch eine geringe Bemessung des Zusatzdampfes im Gebläse wird der Druck gemäß der Erfindung, nur so wenig gesteigert, daß auch ün Niederschlagsraum immer noch ein Vakuum vorhanden ist. Damit dies Vakuum aufrechterhalten wird, muß die Heizfläche der Röhren so bemessen sein, daß auch wirklich der ganze in die Röhren gedrückte Dampf niederschlagen kann. Desgleichen muß die Förderleistung der Destillatpumpe 11 so bemessen sein, daß sie das ganze Kondensat abführt, PATENT-ANSPRUCH: Verfahren zum Verdampfen von Flüssigkeiten, beispielsweise von Kesselspeisewasser, bei welchem die Verdampfung durch den verdichteten Brüdendampf, der dabei niedergeschlagen wird, unter Unterdruck (gegenüber dem Atniosphärendrucli) erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß auch im Niederschlagsraum ein Unterdruck auf rechterhalten wird.
DE1920350989D 1920-03-27 1920-03-27 Verfahren zum Verdampfen von Fluessigkeiten, beispielsweise von Kesselspeisewasser Expired DE350989C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE350989T 1920-03-27

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DE350989C true DE350989C (de) 1922-03-30

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DE1920350989D Expired DE350989C (de) 1920-03-27 1920-03-27 Verfahren zum Verdampfen von Fluessigkeiten, beispielsweise von Kesselspeisewasser

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