DE350872C - Schaltungsanordnung zum Erzeugen und zum Empfang elektrischer Schwingungen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Erzeugen und zum Empfang elektrischer SchwingungenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03F—AMPLIFIERS
- H03F3/00—Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
- H03F3/66—Amplifiers simultaneously generating oscillations of one frequency and amplifying signals of another frequency
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B5/00—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
- H03B5/08—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
- H03B5/10—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element in amplifier being vacuum tube
Landscapes
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- Power Engineering (AREA)
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- Particle Accelerators (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 27. MÄRZ 192$
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- JVr 350872 KLASSE 21 a GRUPPE 66
Dr. Erich F. Huth G. m. b. H. in Berlin.
Schaltungsanordnung zum Erzeugen und zum Empfang elektrischer Schwingungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Mai 1919 ab.
Zum Empfang und zur Erzeugung elektrischer Schwingungen werden vielfach elektrische
Entladungsgefäße benutzt, deren Widerstand durch Hilfselektroden, die in das Entladungsgefäß
eingeführt sind, geändert wird. Solche Entladungsgefäße können sowohl zum Anzeigen
und Verstärken als auch zum Erzeugen elektrischer Schwingungen benutzt werden, je nach
der äußeren Schaltung der Haupt- und Hilfselektroden. Die Anzeige- oder Verstärkerwirkung
wird dadurch erreicht, daß der zu verstärkende Strom- oder Spannungsimpuls an eine Hilfselektrode geführt wird; der verstärkte
Strom fließt dann in einem Kreise
zwischen den Hauptelektroden. Die Generatorwirkung kann nach einem besonderen Vorschlag
dadurch erzielt werden, daß einerseits die Kathode und eine Hilfselektrode und anderseits
die Kathode und die Anode je mit einem schwingungsfähigen Kreis verbunden werden. Die erzeugte Schwingung kann dann
dem Anodenkreis entnommen werden.
Es wurde auch vorgeschlagen, ein solches
ίο Entladungsgefäß gleichzeitig als Verstärker
und Sender zu benutzen, indem der Steuergitterkreis gleichzeitig als Eingangskreis für
die zu verstärkende Schwingung als auch als Schwingungskreis ausgebildet wurde, und der
15. Anodenkreis mit einem schwingungsfähigen Kreis und dem Telephon verbunden wurde.
Es hat sich gezeigt, daß mit dieser Schaltung die gewünschte Wirkung nur mit großen
Schwierigkeiten erreicht werden kann, da die Abstimmung der beiden Schwingungskreise
sehr genau vorgenommen werden muß.
Die Erfindung besteht nun darin, daß in
an sich bekannter Weise zwischen eine Hilfs-' elektrode und Kathode ein abstimmbarer
Schwingungskreis gelegt wird, daß aber der zur Erzielung der Generatorwirkung erforderliche
zweite Kreis nicht zwischen Kathode und Anode, sondern zwischen die erstere und eine weitere Hilfselektrode gelegt wird. Durch
Abstimmung dieser beiden Schwingungskreise auf die gleiche Schwingungszahl ist es dann
leicht möglich, die Röhre als Sender zu benutzen. Die Anode kann dann beliebig mit
anderen Apparaten verbunden werden, ohne daß zu befürchten ist, daß die Generatorwirkung
durch störende Schwingungen im Anodenkreis unterbrochen wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Dort ist e das Entladungsgefäß
mit der Kathode k, der Anode α und zwei Hilfselektroden h und f. 0 ist ein zwischen
den eine Hilfselektrode h und die Kathode k geschalteter Schwingungskreis, c ein
zwischen die andere Hilfselektrode f und die Kathode k geschalteter weiterer Schwingungskreis. Während diese beiden Schwingungskreise bei entsprechender Abstimmung die
Generatorwirkung des Entladungsgefäßes herbeiführen können, ist es möglich, den Kreis 0
gleichzeitig als Eingangskreis für eine zu verstärkende Schwingung zu benutzen. Die durch
beide Schwingungen erzeugte resultierende Schwingung kann dann von der Anode α über
einen beliebigen Apparat g geführt werden, der ein Telephon zum Abhören der erzeugten
Schwebung, ein Niederfrequenzverstärker oder sonstiger Apparat sein kann, η sind Leitungen,
in denen Hochfrequenzwiderstände 0. dgl. liegen, und die einerseits die Anode mit dem
Schwingungskreis 0 und anderseits den letzteren mit der Kathode verbinden.
Wird die Einrichtung nach der Erfindung demnach zum Schwebungsempfang benutzt,
so ist der Eingangskreis 0 der ersten Röhre um die Schwebungsfrequenz gegenüber der
ankommenden Energie verstimmt. Wird eine abstimmbare Antenne zum Empfang benutzt,
so wird demnach diese Antenne auch um die angegebene Frequenz gegenüber dem abgestimmten
Eingangskreis der gekoppelten Röhre verstimmt sein.
Eine Energiequelle kann im Ausführungsbeispiel der Zeichnung zwischen Anode α und
die Apparatur g oder zwischen die letztere und den Anschlußpunkt des Schwungradkreises c
geschaltet sein. Es kann ferner ein Teil dieser Energiequelle zwischen den Schwungradkreis c
und dessen Anschluß an eine Hauptelektrode geschaltet sein.
Mit der Röhre in der Schaltung nach der Erfindung ist es möglich, in einfachster Weise
durch Abstimmen der beiden Schwingungskreise Generatorwirkung zu erzielen, während
bereits eine geringe Verstimmung der beiden Kreise genügt, um die Generatorwirkung zu
unterbrechen. Die Röhre kann dann im letzteren Fall auch allein als Verstärker oder
Detektor benutzt werden, ohne daß Störungen zu befürchten sind oder einer der Schwingungskreise
abgetrennt werden müßte.
An Stelle der ■ gezeichneten beiden Schwingungskreise können auch mehr Schwingungskreise und Hilfselektroden verwendet werden.
Ebenso könnte die Zahl der Anoden vermehrt werden.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zum Erzeugen und zum Empfang elektrischer Schwingungen
mit Hilfe von Vakuumröhren mit zwei oder mehreren Hilfselektroden, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei
von diesen Hilfselektroden an verschiedene abstimmbare Schwingungskreise angeschlossen
sind.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens
ein mit einer Hilfselektrode verbundener abstimmbarer Schwingungskreis auch mit einer Hauptelektrode verbunden ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur
Erzielung einer Generatorwirkung die beiden mit den Hilfselektroden gekoppelten Schwingungskreise aufeinander abgestimmt
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE350872T | 1919-05-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE350872C true DE350872C (de) | 1922-03-27 |
Family
ID=6264909
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919350872D Expired DE350872C (de) | 1919-05-03 | 1919-05-03 | Schaltungsanordnung zum Erzeugen und zum Empfang elektrischer Schwingungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE350872C (de) |
| GB (1) | GB149014A (de) |
-
1919
- 1919-05-03 DE DE1919350872D patent/DE350872C/de not_active Expired
-
1920
- 1920-07-12 GB GB2092920A patent/GB149014A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB149014A (en) | 1922-01-12 |
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