DE3508688A1 - Holzregal - Google Patents
HolzregalInfo
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- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B87/00—Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units
- A47B87/02—Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units stackable ; stackable and linkable
- A47B87/0207—Stackable racks, trays or shelf units
Landscapes
- Assembled Shelves (AREA)
Description
PATENTANWALT D-4000 DÜSSELDORF 1 · SCHADOWPLATZ 9
VMTR: 109176
. 6-
Düsseldprf, 11. März 1985
Peter Lehnert
40l0 Hilden
40l0 Hilden
Patentanmeldung
Holzregal
Die Erfindung betrifft ein Holzregal mit Einlegeböden, bestehend aus zumindest zwei Seitenteilen, mit je zwei
miteinander starr verbundenen Vertikalstreben mit Rechteckprofil und einer in Richtung der gegenüberliegenden
Vertikalstrebe offenen Längsnut, wobei die beiden Vertikalstreben des Seitenteils durch Horizontalstreben miteinander
verbunden sind, die in der Längsnut der Vertikalstreben verankert sind, wobei zumindest ein Seitenteil aus
zumindest zwei übereinander angeordneten Rahmenelementen besteht, die im Bereich der beiden Vertikalstreben Stoßstellen
mit Nut-/Feder-Verriegelung aufweisen, die Nut der Nut-/Feder-Verriegelung von der in Richtung der gegenüberliegenden
Vertikalstrebe offenen Längsnut gebildet wird, und die Feder der Nut-Feder-Verriegelung von einer an
zumindest einem Ende des Rahmenelementes über die beiden Stirnenden der Vertikalstreben hinausragenden Horizontalstrebe
gebildet wird.
Ein derartiges Holzregal ist aus der europäischen Patentanmeldung 82110983,2 bereits bekannt. Das dort dargestellte
Holzregal arbeitet mit höhenverstellbaren Einlegeböden, wobei diese Böden mit Führungs- und Auflagezapfen versehen
sind, die in die Längsnut der Streben eingreifen können. Die höhenverstellbaren Einlegeböden liegen dabei mit ihren
Führungs- und Auflagezapfen auf Stiften auf, die an der gewünschten Höhe durch entsprechend in Stufen angeordnete
Bohrungen hindurchgesteckt sind.
Das bekannte Holzregal ist bereits gegenüber anderen Konstruktionen recht vorteilhaft, weil es eine sehr flexible
Anpassung an gegebene Raumverhältnisse ermöglicht. Auch die Stabilität ist bereits recht hoch, wenn auch in manchen
Fällen die Anordnung von zusätzlichen Versteifungsstreben auf der Rückseite des Holzregals erforderlich ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Holzregal der eingangs genannten
Art noch weiter zu verbessern, insbesondere hinsichtlich der Stabilität der Gesamtanordnung sowie insbesondere
auch der Tragfähigkeit der einzelnen Einlegeböden, aber auch hinsichtlich noch weiterer Vereinfachung des Auf-
und Umbaus des Holzregals sowie auch hinsichtlich eines noch verbesserten Aussehens und einer verbilligten Herstellung.
Aufgabe der Erfindung ist es also, das Holzregal der eingangs genannten Art so abzuwandeln, daß die von in dem
Einlegeboden aufnehmbare Belastung wesentlich erhöht wird, wobei gleichzeitig der Aufbau wie auch der Umbau vereinfacht
und auch die Herstellungskosten des Holzregals bzw. dessen Einzelelemente dadurch verbilligt wird, daß die Anzahl der
erforderlichen Fräsprofile und damit die Anzahl der notwendigen Holzbearbeitungsmaschinen verringert wird.
Gelöst wird die Aufgabe dadurch, daß jedes Rahmenelement eine obere, eine mittlere und eine untere Horizontalstrebe
aufweist, wobei die eine Horizontalstrebe das gleiche Querschnittsprofil wie die Vertikalstrebe aufweist, während
die beiden anderen Horizontalstreben Querschnittsprofile
aufweisen, die durch Längsteilung einer Vertikalstrebe in
einer zur Längsnutbodenebene prallelen, einen Abstand dazu aufweisenden Schnittebene sich bilden.
Durch diese Maßnahmen wird zum einen erreicht, daß als Auflageflächen
für die Einlegeböden ausreichend viele Horizontalstreben zwischen den Vertikalstreben zur Verfügung
stehen, wobei diese eine wesentlich höhere Belastung erlauben, als es beim Stand der Technik der Fall ist,
gleichzeitig ist für den Aufbau der Seitenteile nur noch ein Bearbeitungsprofil notwendig, das zudem noch in sehr
materialsparender Weise eingesetzt wird, wodurch die Herstellungskosten drastisch verringert werden.
Günstig ist es gemäß einer Weiterbildung der Erfindung, wenn die Horizontalstrebe mit vollständigem Vertikalstrebenprofil
die obere Horizontalstrebe bildet. Dies verbessert insbesondere die Verbindung der einzelnen Rahmenelemente und
erhöht die Stabilität von aus mehreren Einzelelementen aufgebauten Seitenteilen.
Aus dem gleichen Grunde ist es günstig, wenn gemäß einer noch anderen Weiterbildung das geteilte Vertikalstrebenprofil
mit seinem die Nut aufweisenden Teil die mittlere Horizontalstrebe bildet und entsprechend das geteilte
Vertikalstrebenprofil ohne Nut die untere Horizontalstrebe ausmacht, wobei sich die erhöhte Stabilität dadurch ergibt,
daß dieses untere, keine Nut aufweisende Teil beim Stapeln von einzelnen Rahmenelementen zum Aufbau eines Seitenteils
als Verbindungselement zum benachbarten Rahmen dient und daher möglichst durch Nutanordnungen nicht geschwächt sein
sollte.
Es ist auch günstig, die Nut des die mittlere Horizontalstrebe bildenden Vertikalstrebenteils nach oben und damit
die Trenn- bzw. Sägefläche nach unten anzuordnen, weil dies
zum einen verbessertes Aussehen ergibt, zum anderen aber auch insofern von Vorteil ist, als durch die Belastung mit
dem Einlegeboden der untere Teil des Strebenquerschnitts einer der stärkeren (nämlich Zug-) Belastung ausgesetzt ist,
als der obere Teil des Querschnitts, so daß es günstig ist, den durch die Nut geschwächten Teil des Querschnitts auch
nach oben zu nehmen, zumal auf diese Weise der Einlegeboden die möglicherweise optisch störende Nut abdeckt. Hinzu kommt
auch, daß bei einer Verschraubung des Einlegebodens mit der Horizontalstrebe die Nut eine bessere Einschraubführung beim
Festschrauben ergibt.
Günstig ist es auch, wenn die Trenn- bzw. Sägefläche des keine Nut aufweisenden Vertikalstrebenteils, das die untere
Horizontalstrebe bildet, nach oben weist. Die Sägefläche ist nämlich bei Profilanfasung größer als die Außenfläche des
Profils, welche Außenfläche durch die abgefasten Ecken etwas
verringert ist. Auch dies erhöht die Stabilität infolge der größeren Druckfläche, die der Auflageboden auf die Horizontalstrebe
bekommt und erhöht nicht nur die Tragfähigkeit dieses einzelnen Einlegebodens, sondern verbessert auch die
Stabilität des Holzregals gegenüber parallelogrammartiger Verkippung, und zwar wegen der durch die größere Fläche sich
ergebenen größeren, stabilisierenden Hebelwirkung infolge der größeren Auflagefläche.
Außerdem ermöglicht diese Anordnung die Bildung einer V-Nut zwischen aufeinanderliegenden Horizontalstreben zweier übereinandergesetzter
Rahmenelemente, was ein besonders ansprechendes Aussehen ergibt, sofern das (vollständige)
Vertikalstrebenprofil an seinen vier Außenecken abgerundet oder angefast ist.
Aus Stabilitätsgründen ist es auch günstig, wenn bei zwei übereinander angeordneten Rahmenelementen die untere
Horizontalstrebe des oberen Rahmenelements und die obere
Horizontalstrebe des unteren Rahmenelements ohne oder mit nur geringem Abstand zueinander liegen. Dies hat nämlich den
Vorteil, daß die beiden Streben, ggf. durch gegenseitige Verschraubung, eine zusätzliche Haltekraft aufeinander
ausüben und damit die beiden übereinander angeordneten Rahmenelemente zusätzlich gegeneinander versteifen.
Aus dem gleichen Grunde ist es günstig, zumindest eine Holzschraube
durch die keine Nut aufweisende, Teilprofil aufweisende untere Horizontalstrebe des oberen Rahmenelements
hindurchreichen zu lassen und in die Ganzprofil aufweisende obere Horizontalstrebe des unteren Rahmenelements
einzuschrauben. Dies ist insofern günstig, als für den Gewindeteil der Schraube, in welchem Bereich das Holz auf
Zug belastet wird, daß größere Erstreckung aufweisende Ganzprofil· zur Verfügung steht, während im auf Druck
belasteten Bereich der Schraube das verringerte Abmessungen aufweisende Teilprofil vorhanden ist.
Aus Stabilitätsgründen ist es bereits beim Stand der Technik vorgesehen, den Einiegeböden an ihren Ecken Aussparungen
zuzuweisen, zur Aufnahme annähernd des haiben Vertikalstrebenprofiis,
wodurch sich auf der einen Längshälfte der Horizontalstrebe eine Auflagefläche für das infolge der
Aussparung vorspringende Stirnende der Einlegeböden ergibt. Die Stabilität läßt sich noch drastisch dadurch weiter
erhöhen, daß zumindest eine, meist zwei Holzschrauben durch die Auflageflache des Stirnendes des Einlegebodens hindurchgeführt
und in die Auflagefläche der Horizontalstrebe eingeschraubt ist. Die Stabilität wird noch vergrößert, wenn
gemäß einer noch anderen Ausbildung der Erfindung die Holzschraube in der zur Seitenteilebene senkrechten vertikalen
Ebene einen Winkel von 10 bis 40° bezüglich der Vertikalstrebenrichtung bildet, wobei das untere, spitze
Fußende der Schraube von der Stirnkante des Einlegebodens weggerichtet ist und dadurch den Einlegeboden mit seinen
Aussparungen gegen die Vertikalstrebe zieht. Auf diese Weise wird ggf. noch vorhandenes Spiel beim Festziehen der
Schraube beseitigt und dadurch der Einlegeboden fest gegen die Vertikalstreben gepresst.
Für zum Aufeinandersetzen von Rahmenelementen zu bildende
Seitenteile ist es günstig, wenn die Horizontalstrebe am unteren Ende des Rahmenelementes so angeordnet ist, daß ihre
untere Fläche bezüglich der unteren Stirnenden der Vertikalstreben um ein Maß zurückspringt, das gleich oder vorzugsweise
geringfügig größer als die halbe Profillänge des Vertikalstrebenquerschnitts ist, und daß die Horizontalstrebe
am oberen Ende des Rahmenelementes über die oberen Stirnenden um ein Maß hinausragen, das dem Rücksprungmaß
angepaßt ist. Derartig ausgebildete Rahmenelemente, die auch als Rahmenstapelelemente bezeichnet werden können, können
zwar auch als oberste Rahmenelemente eingesetzt werden, da auch bei ihnen die Auflage von zwei Einlegeböden möglich ist
und auch ein dritter, oberster Einlegeboden mit Hilfe der
Verschraubung durchaus anbringbar ist. Als oberstes Rahmenelement oder Rahmenabschlußelement ist aber eine etwas
abgewandelte Konstruktion günstiger, gemäß der für das oberste Rahmenelement eines Regalseitenteils die Vertikalstreben
über die obere Auflagefläche der oberen Horizontalstrebe
hinausragen und dadurch einen aufgelegten Einlegeboden halten.
Von Vorteil bei dieser Konstruktion eines Rahmenabschlußelementes ist zudem, daß sich auf dieses ein anderes Rahmenelement
aufsetzen läßt, sofern man dieses gegenüber der üblichen Ausrichtung umgekehrt anordnet, also mit der
üblicherweise oben liegenden Horizontalstrebe nach unten. Insbesondere ist es auch möglich, auf diese Weise die
neuartige Rahmenkonstruktion mit der aus der europäischen Patentanmeldung 82110983.2 bekannten Konstruktion, die sich
am Markt stark durchgesetzt hat, zu kombinieren, oder auch
mit Elementen des Holzregals gemäß der deutschen Gebrauchsmusterschrift
G 79 30 222.0. Auf diese Weise ist es möglich, bereits vorhandene Holzregale gemäß der älteren Konstruktionen
des erwähnten Gebrauchsmusters und der erwähnten europäischen Patentanmeldung in außerordentlich flexibler
Weise durch Bauelemente des hier neu beschriebenen Holzregals zu erweitern (sofern man die gleichen Maße verwendet
und sich an die Lochabstände der bekannten Holzregalkonstruktion anpaßt).
Es ist somit möglich, ein Seitenteil aus Rahmenelementen zu bilden, während ein anderes Seitenteil einstückig ist.
Meist wird ös günstig sein, die Horizontalstreben so
anzuordnen, daß die Einlegebödenauflageflächen bei aufeinandergesetzten
Rahmenelementen annähernd gleiche Abstände bilden. Soll eine Anpassung an ein einstückiges Seitenteil
für in Stufen höhenverstellbare Anordnung von Einlegeböden vorgenommen werden, ist es günstig, wenn die Auflageflächen
der Horizontalstreben an die Höhenstufung des einstückigen Seitenteils angepaßt sind, so daß die Einlegeböden genau
horizontal liegen und ggf. auch in gleichen Abständen angeordnet sind. Ein derartiges einstückiges Seitenteil wird
man vorzugsweise mit solchen Maßen versehen, daß das einstückige Seitenteil die Maße von einem Rahmenabschlußelement
in Verbindung mit einem, zwei, drei oder auch mehr miteinander verbundenen Rahmenstapelelementen besitzt.
Es wurde bereits erwähnt, daß es aus Gründen der Optik, aber auch zum Schutz gegen Splitter günstig ist, das (vollstände)
Vertikalstrebenprofil an den Ecken anzufasen oder abzurunden. Das gilt auch für die an den Vertikalstrebenaußenflachen
anliegenden Stirnflächen der Horizontalstreben, die an den Ecken angefast oder abgerundet sein können und
dadurch eine ein verbessertes Aussehen ergebende V-Nut an der Stoßstelle zwischen Horizontal- und Vertikalstrebe
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ergeben.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, die in den Zeichnungen dargestellt
sind.
Es zeigt:
Fig. 1 zwei zum Zwecke des Aufbaus eines Holzregals gemäß
der Erfindung ineinandersteckbare Rahmenelemente in einer Aufsicht, sowie eine Teilschnittansicht
(a) sowie Teilseitenansichten (b) und (c);
Fig. 2 eine im vergrößertem Maßstab dargestellte Ansicht des Rahmenelementes der Fig. 1 von oben, zusammen
mit einer Teilansicht einer optionalen Stabilisierungsleiste ;
Fig. 3, 4 eine Seitenansicht bzw. Ansicht von vorn auf ein Holzregal mit jeweils aus zwei Rahmenelementen
aufgebauten Seitenteilen;
Fig. 5, 6 die Darstellung eines sogenannten Rahmenstapelelementes bzw. eines Rahmenabschlußelementes;
Fig. 7 ein Beispiel für die Anwendung des erfindungsgemäßen
Holzregals;
Fig. 8 eine Detaildarstellung in vergrößertem Maßstab zur Veranschaulichung, wie Holzeinlegeböden in den
Seitenteilen gehalten werden können.
Fig. 1 zeigt in einer Draufsicht zwei zum Aufbau des Seitenteils eines erfindungsgemäßen Holzregals vorgesehene
Rahmenelemente 10, die jeweils aus zwei im Abstand parallel zueinander angeordneten Vertikalstrebelementen 12 bestehen,
die an ihrem einen Ende durch ein erstes (oberes) Horizontalstrebelement
14, an ihrem unteren Ende durch ein zweites (unteres) Horizontalstrebelement 15 sowie durch ein drittes
(mittleres) Horizontalstrebelement 16 starr miteinander verbunden sind.
Wie die Detailansichten (a), (b), (c) sowie die Fig. 2 und
die Fig. 8 erkennen lassen, besitzt das Vertikalstrebelement 12 ein Rechteckprofil sowie eine in Richtung des gegenüberliegenden
Vertikalstrebelementes offene Längsnut 18, in die Führungs- und Auflagezapfen von an sich herkömmlichen
Einlegeböden, die derartige, beispielsweise aus Metall bestehende Zapfen besitzen, eingreifen können, welche
Längsnut 18 hier aber eine andere Funktion besitzt, wie noch erläutert wird.
Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, sind die obere bzw. untere Stirnfläche der beiden Rahmenelemente 10 so ausgestaltet,
daß beim Aufeinandersetzen der Rahmenelemente 10 im Bereich
der beiden Vertikalstreben 12 Stoßstellen mit Nut-/Feder-Verriegelungen
entstehen, wobei die Nut der Nut-/Feder-Verriegelung von der in Richtung des gegenüberliegenden
Vertikalstrebelementes 12 offenen Längsnut 18 gebildet wird, während die Feder der Nut-/Feder-Verriegelung von einem an
zumindest einem Ende des Rahmenelementes 10 (gemäß der Fig. 1 ist es das obere Ende) angeordneten, über die Stirnenden
28 der Vertikalstrebelemente 12 hinausragenden Horizontalstrebelementes 14 gebildet wird. Entsprechend ist das
Rahmenelement 10 an seinem anderen Ende (gemäß Fig. 1 ist es das untere Ende) mit einem Horizontalstrebelement 15
versehen, das bezüglich der Stirnenden 30 der Vertikalstrebelemente 12 um ein Maß 32 zurückspringt, das gleich oder
vorzugsweise geringfügig größer als das Maß 34 ist, um das das Horizontalstrebelement 14 am anderen Ende des Rahmenelementes
10 über die entsprechenden Stirnenden 28 der Vertikalstrebelemente 12 hinausragt.
Das bedeutet, daß die beiden in Fig. 1 dargestellten Rahmenelemente
10 derartig aufeinandergesteckt werden können, daß sich eine Verriegelung in beiden Horizontalrichtungen
ergibt, wobei die aneinanderstoßenden Horizontalstrebelemente 14, 15 der beiden Rahmenelemente 10 entweder genau
aneinanderstoßen oder aber einen nur geringen Abstand zueinander aufweisen, so daß sie beispielsweise mittels
einer oder auch zweier Holzschrauben 36 bzw. 37 miteinander verbunden werden können.
Die Anordnung der Nut in den Vertikalstreben 12 dient also als einfaches Mittel zur Verankerung der Horizontalstreben
14, 15 und 16 wie auch der Arretierung von Rahmenelementen 12 gegeneinander, wenn sie aufeinandergesetzt werden.
Von besonderem erfindungsgemäßen Vorteil ist dabei, daß das
Profil der oberen Horizontalstrebe 14 völlig identisch ist zu dem Profil der Vertikalstrebe 12, so daß mit nur einer
Fräsmaschine bzw. einer Fräsmesserausbildung sowohl die Herstellung der Vertikalstreben möglich wird, wie auch der
oberen Horizontalstrebe 14. Die obere Horizontalstrebe 14 mit ihrer verhältnismäßig großen Querschnittslänge ist
besonders gut geeignet, sowohl das Rahmenelement 12 zu versteifen, dessen Teil sie ist, als auch eines ggf.
aufgesetzten Rahmenelementes, das sie nur verriegelt. Bei den beiden anderen Streben, nämlich der unteren Horizontalstrebe
15 bzw. der mittleren Horizontalstrebe 16 könnten gleichfalls volles Profil aufweisende Streben eingesetzt
werden. Da hier eine so große Längserstreckung für das Profil jedoch nicht erforderlich ist, da diese Horizontalstreben
lediglich für die Eigenversteifung des zugehörigen Rahmens 12 sowie als Auflagefläche für Einlegeböden dienen
sollen, sind die untere und mittlere Strebe 15 bzw. 16 dadurch gebildet, daß ein Vollprofil gemäß dem Profil der
Vertikalstrebe 12 durch einen axialen sägeschnitt in zwei Teilprofile aufgetrennt ist, wobei das die Nut 18 aufwei-
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sende Teilprofil als mittlere Horizontalstrebe 16 benutzt wird, wobei diese Strebe, die durch die Nut 18 geschwächt ist,
praktisch nur den Einlegeboden 22 zu halten hat, und dadurch noch am wenigsten belastet ist. Da der Einlegeboden auf die
Horizontalstrebe 16 aufgelegt wird, wird der untere Profilteil auf Zug und der obere Profilteil auf Druck beansprucht.
Es ist daher günstig, den die Nut aufweisenden Teil des Profils an die geringer belastete Stelle zu legen, also die
Nut 18 nach oben gerichtet anzuordnen.
Für die untere Horizontalstrebe 15, die als Endstrebe und Haltestrebe für das anschließende Rahmenelement sowie
außerdem als Auflage für einen Einlegeboden dient und damit wesentlich stärker belastet ist, wird dagegen das ohne Nut
18 vorliegende Profilteil des Vertikalstrebenprofils verwendet. Je nach Tiefe der Nut 18 wird man das Vollprofil
in die beiden Teilprofile aufteilen. Beträgt die Nuttiefe
26, siehe Fig. 8, weniger als 1/4 der Profillängserstreckung
27, ist eine Halbierung des Vollprofils sinnvoll. Bei größerer Nuttiefe wird man die Schnittlinie, siehe Bezugszahl
25 in Fig. 8, etwas weiter von dem Nutboden 2 3 entfernt anordnen, um so eine größere Stabilität zu erhalten.
Die Trennfläche bzw. Sägefläche 2 4 des keine Nut aufweisenden
Vertikalstrebenprofilteils, das die untere Horizontalstrebe 15 bildet, weist zweckmäßigerweise nach oben. Dies
ergibt eine größere Auflagefläche für das Ende des Einlegebodens
22, in Fig. 1 nur gestrichelt dargestellt, wenn, wie zweckmäßig, das Vertikalstrebenprofil an den vier Ecken
angefast ist, siehe die Bezugszahl 128 in Fig. 2. Die Sägefläche besitzt diese Anfasung nämlich nicht und die
dadurch vergrößerte Auflagefläche, insbesondere die in
Richtung der Brettachse liegende Auflagelänge 17, siehe Fig. 8, ergibt eine größere Hebelkraft zwischen dem inneren bzw.
äußeren Auflagebereichen a) und b) und damit auch eine
höhere Rückhaltekraft gegenüber parallelogrammartiger
Verwerfung des aus Seitenteilen 12 und Regalbrettern 2 2 bestehenden Holzregals. Diese versteifende Wirkung wird noch
dadurch verstärkt, daß zumindest eine Holzschraube 81 durch die Auflagefläche des Stirnendes des Einlegebodens 22
hindurchgeführt ist (siehe in Fig. 8 die entsprechende Bohrung 19) und in die Auflagefläche der Horizontalstrebe 24
eingeschraubt ist. Dabei ist es günstig, wenn die Holzschraube 21 einen Winkel 29 von 10...40° bezüglich der
Vertikalstrebenrichtung bildet, wobei das untere, spitze Fußende der Schraube von der Stirnkante 31 des Einlegebodens
weggerichtet ist und dadurch den Einlegeboden 22 mit seinen für die Vertikalstreben angebrachten Aussparungen 33 gegen
die Vertikalstrebenseitenflache 35 gezogen wird, was eine
zusätzliche Versteifung gegenüber parallelogrammartiger Holzregalverwerfung darstellt.
Es wird meist günstig sein, die Einlegeböden 22 mit entsprechenden
schräg verlaufenden Bohrungen 19 zu versehen, die so gelegt sind, daß sie nicht auf die ggf. vorhandenen anderen
Verschraubungen (siehe Bezugszahl 37 in Fig. 1) treffen. Es
ist auch denkbar, die Schrauben 36 bzw. 37, die zur Verbindung von Rahmenelementen dienen, wegzulassen und stattdessen
entsprechend längere Holzschrauben 21 für den in diesem Bereich aufzulegenden Einlegeboden zu verwenden,
welche Holzschrauben 21 dann allerdings in einem etwas kleineren Winkel 29 anzuordnen wären, um sicherzustellen,
daß die Spitze der Holzschraube 21 aus den Streben, die sie zusammenhalten soll, nicht seitlich austritt.
In. Fig. 5 ist das Rahmenelement 12 gemäß Fig. 1 nochmals herausgezeichnet.
Es wird deutlich, daß bei der in Fig. 5 dargestellten Ausführungsform die Horizontalstrebe 15 am
unteren Ende des Rahmenelements 10 so angeordnet ist, daß die untere Fläche der Horizontalstrebe 15 bezüglich der
unteren Stinenden 30 der Vertikalstreben 12 um ein Maß 32
zurückspringt, das gleich oder vorzugsweise geringfügig größer als das Maß 34 ist, um das die Horizontalstrebe 14 am
oberen Ende des Rahmenelementes 10 über die oberen Stirnenden 28 der Vertikalstreben 12 hinausragt. Bei dem in Fig.
6 dargestellten abgewandelten Rahmenelement 110 ragen demgegenüber die Vertikalstreben 112 über die obere Auflagefläche
113 der oberen Horizontalstrebe 114 um ein Maß 132 hinaus, um dadurch ein auf dieses Element 112 aufgelegtes
Einlegebrett 22 besser zu halten. Das Rahmenelement 112 dient somit als oberstes Rahmenelement und wird daher
auch als Rahmenabschlußelement bezeichnet. Das Maß 132 kann der Stärke der Einlegeböden entsprechen, oder aber die
Vertikalstreben 112 überragen die Strebenauflagefläche um
annähernd die halbe Profillänge des Vertikalstrebenprofils,
oder entsprechend um das Maß 34 gemäß Fig. 5. Letzteres hätte den Vorteil, daß das Element 12 der Fig. 5 auf das
Element der Fig. 6 aufgesetzt werden kann, wenn auch in umgekehrter Richtung. Das aufgesetzte Element 12 weist dann
mit seinen Vertikalstrebenstirnflachen 30 nach oben und es ergibt sich wiederum ein für das Einlegen eines Bodens 22
günstiges Rückspringen der Horizontalstrebe (in diesem Falle der Horizontalstrebe 15) gegenüber den Vertikalstrebenstirnf
lachen 30.
Durch das Element gemäß Fig. 6 wird also die Vielseitigkeit des Regalaufbaus noch wesentlich vergrößert.
Im allgemeinen dürfte es günstig sein, die Horizontalstreben 14, 15 und 16 an den Vertikalstreben 12 derart zu verankern,
daß auf die Horizontalstreben 14, 15 und 16 aufgelegte Einlegeböden 22 bei aufeinandergesetzten Rahmenelementen
gemäß Fig. 3 annähernd gleiche Abstände 35 bilden, wie in Fig. 4 zu erkennen ist. Das bedeutet, daß auch die Auflageflächen
der Horizontalstreben 15 und 16 gemäß Fig. 5 gleiche Entfernung besitzen, wie sie auch die Auflageflächen
der Horizontalstrebe 16 sowie der Horizontalstrebe 15 eines
aufgesetzten weiteren Rahmenelementes, beispielsweise des Rahmenelementes 112 gemäß Fig. 6, aufweisen. Ebenso ist dann
der Abstand wieder gleich dem der Auflagefläche der Horizontalstrebe
15 gemäß Fig. 6 von der der Horizontalstrebe 16 gemäß Fig. 6. Naturgemäß wird man dann auch den Abstand
zwischen der Auflagefläche der Horizontalstrebe 16 gemäß Fig. 6 von der der Auflagefläche 113 der Horizontalstrebe
114 gemäß Fig. 6 in gleich wählen. Dabei ist zu bemerken, daß bei dem in Fig. 6 dargestellten Abschlußelement ein
Ganzprofil mit einem Teilprofil kombiniert die Horizontalstrebe 114 bilden, um eine optische Anpassung an-die aus den
Horizontalstreben 14 und 15 gebildete Kombination am Stoßpunkt zwischen den Rahmenelementen der Fig. 5 und 6 zu
erhalten. Aus statischen Gründen würde allerdings auch ein Ganzprofil oder gar nur ein Teilprofil genügen, um die obere
Horizontalstrebe 114 gemäß Fig. 6 zu bilden.
Die Kombination aus einem Rahmenstapelelement gemäß Fig. 5 und einem Rahmenabschlußelement gemäß Fig. 6 ist in Fig. 3
zu erkennen. Gestrichelt dargestellt ist ein darunter angeordnetes weiteres Rahmenstapelelement. Einlegeböden sind
in Fig. 3 weggelassen.
In Fig. 4 sind die beiden Rahmenelemente 10 bzw. 110 auf der linken Seite nochmals in einer Seitenansicht dargestellt,
nunmehr mit eingelegten Einlegeböden 22, während rechts ein einstückiges Seitenteil oder Rahmenelement 210 mit größerer
Anzahl von Horizontalstreben dargestellt ist. Ein derartiges Seitenteil 210 kann die Maße eines Abschlußelementes 112 in
Verbindung mit einem, zwei oder (wie hier) drei (oder auch mehr) verbundenen Rahmenstapelelementen 10 besitzen.
Derartige Elemente 210 sind besonders geeignet, wenn Regale großer Höhe aufgebaut werden sollen, ohne daß die Flexibilität
des erfindungsgemäßen Systems verloren geht. Derartige einstückige Seitenteile 210 können aber auch aus
Seitenteilen herkömmlicher Regalserien gebildet werden,
sofern entsprechenden die Maße identisch gewählt werden und die von den vorhandenen Seitenteilen ermöglichte Höhenabstufung
zu der von den Horizontalstreben 14, 15, 16, 114 gebildeten Höhenstufung der neuartigen Regalbaureihe paßt.
Diese Möglichkeit der Kombination mit bereits vorhandenen Regalbaureihen erhöht noch weiter die Flexibilität der
erfindungsgemäßen Anordnung.
Es ergibt sich, daß sich das vorstehend beschriebene Holzregal aus nur einem einzigen Profilholz sowie zugehörigen
verhältnismäßig einfach ausgestalteten Einlegeböden aufbauen läßt, wobei das Profilholz, das beispielsweise die
Maße 27 χ 45 mm aufweist und insoweit mit bereits vorhandenen Regalserien kompatibel ist, mit nur einem einzigen
Hobelmesser herstellbar ist. Die Anfertigung von Löchern für das Hindurchschieben von Auflagestiften, wie es beim Stand
der Technik der Fall ist, entfällt und vereinfacht somit die Herstellung des Profils. Als weiterer Arbeitsgang ist dann
nur noch das Auf-Länge-Schneiden der Profilhölzer und die Bildung der Zapfen, die an den Stirnenden der Horizontalstreben
vorzusehen sind, um eine Nut-/Feder-Verbindung mit den Vertikalstreben zu bewirken. Unter Umständen kann bei dieser
Gelegenheit auch eine Anfasung oder Abrundung 129 (Fig. 2) der Stirnflächen der Horizontalstreben erfolgen, so daß sich
später beim Zusammensetzen von Vertikal- und Horizontalstreben an der Stoßstelle eine optisch ansprechende V-Nut 130 ergibt. Bei
der geschilderten materialsparenden Aufteilung von Vollprofilen in Teilprofile kommt ein dritter Arbeitsgang hinzu,
der aber die gleichzeitige Bearbeitung von einer großen Anzahl von Profilstücken erlaubt und daher wenig arbeitsaufwendig
ist. Schließlich sind die Teile anhand einer Schablone entweder zu einem Stapelelement oder zu einem
Abschlußelement zu verleimen. Alles dies läßt sich in Serienproduktion verwirklichen und ermöglicht eine außerordentlich
preisgünstige Herstellung der Bauteile, zumal Metallteile, die wesentlich kostenintensiver als Holzteile
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sind, nicht benötigt werden, abgesehen von den in großen Stückzahlen und damit billig zur Verfügung stehenden
Ho 1ζ sehr auben.
Es sei noch erwähnt, daß, wie beim Stand der Technik, die Vertikalstrebelemente 12 mittels der Horizontalstrebelemente
14 verbunden sind, indem das jeweilige Ende 48 des Horizontalstrebelementes 14 in der Längsnut 18 des zugehörigen
Vertikalstrebelementes 12 aufgenommen und dort verleimt und/oder mittels eines Drahtstiftes oder auch auf andere
bekannte Weise verankert ist.
Zusätzliche Stabilisierungsleisten, wie sie mit der Bezugszahl 56 angedeutet sind und beim Stand der Technik
notwendig sind, können auch im vorliegenden Falle angewendet werden, sind aber nur bei sehr hohen Regalen erforderlich.
Eine derartige Stabilisierungsleiste 56 wäre mit einer Schraube 58 anzubringen und ergäbe ihre Stabilisierungswirkung insbesondere durch eine durch Rücksprung gebildete
Schulter 6 4.
Hinsichtlich der Abmessungen der Rahmenelemente haben sich
eine Breite von 30 bis 40 cm und eine Höhe von ca. 45 cm als besonders günstige, sich auch an herkömmliche Regalsysteme
anlehnende Maße erwiesen. Beispielsweise könnte das Stapelelement eine Länge von 44 cm und das Abschlußelement eine
Länge (hinsichtlich der Vertikalstreben) von 50 cm aufweisen. Der Abstand der Regalauflageflächen wäre dann 22 cm,
was ein günstiges, für die meisten Zwecke ausreichendes Abstandsmaß für Regalböden darstellt.
In Fig. 7 ist ein Holzregal 42 zu erkennen, bei dem gemäß der dargestellten Ausführungsform eine Tür sowie ein
Bildbereich umbaut sind, wobei ein aus nur einem Rahmenelement (Abschlußelement) bestehendes Seitenteil 40, aus
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zwei Stapelelementen und zwei Abschlußelementen bestehende Seitenteile 38 und ein aus einem Stapelelement und einem
Abschlußelement bestehendes Seitenteil 39 Verwendung finden.
ES/wt 4
- Leerseite -
Claims (19)
1. Holzregal mit Einlegeböden (22), bestehend aus zu- |"
mindest zwei Seitenteilen (38, 39) mit je zwei miteinander starr verbundenen Vertikalstreben (12) mit
Rechteckprofil und einer in Richtung der gegenüberliegenden Vertikalstrebe (12) offenen Längsnut (18),
wobei die beiden Vertikalstreben (12) des Seitenteils (38, 39) durch Horizontalstreben (14, 15) miteinander
verbunden sind, die in der Längsnut (18) der Vertikalstreben (12) verankert sind, wobei zumindest ein
Seitenteil (38, 39) aus zumindest zwei übereinander angeordneten Rahmenelementen (10) besteht, die im
Bereich der beiden Vertikalstreben (12) Stoßstellen (28, 30) mit Nut-/Feder-Verriegelung aufweisen, die Nut
der Nut-/Feder-Verriegelung von der in Richtung der gegenüberliegenden Vertikalstrebe (12) offenen Längsnut
(18) gebildet wird, und die Feder der Nut-/Feder-Verriegelung
von einer an zumindest einem Ende des Rahmenelementes (10) über die beiden Stirnenden (28)
der Vertikalstreben (12) hinausragenden (34) Horizontalstrebe (14) gebildet wird, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Rahmenelement (10) eine obere (14), eine
mittlere (16) und eine untere (15) Horizontalstrebe aufweist, wobei die eine Horizontalstrebe (14) das
gleiche Querschnittsprofil wie die Vertikalstrebe (12) aufweist, während die beiden anderen Horizontalstreben
(15, 16) Querschnittsprofile aufweisen, die durch Längsteilung einer Vertikalstrebe (12) in einer zum
Längsnutboden (23) parallelen, einen Abstand dazu
aufweisenden Schnittebene (25) sich bilden.
2. Holzregal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalstrebe (14) mit vollständigem Vertikalstrebenprofil
die obere Horizontalstrebe bildet.
3. Holzregal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das geteilte Vertikalstrebenprofil mit seinem die Nut
aufweisenden Teil die mittlere Horizontalstrebe (16) bildet.
4. Holzregal nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut (18) des die mittlere Horizontalstrebe (16)
bildenden Vertikalstrebenteils nach oben und die Trennbzw. Sägefläche (24) nach unten weist.
5. Holzregal nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trenn- bzw. Sägefläche des keine Nut (18) aufweisenden Vertikalstrebenteils (15), das die
untere Horizontalstrebe (15) bildet, nach oben weist.
6. Holzregal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei bei zwei übereinander angeordneten Rahmenelementen (10) die
untere Horizontalstrebe (15) des oberen Rahmenelements (10) und die obere Horizontalstrebe (14) des unteren
Rahmenelements (10) ohne oder mit nur geringem Abstand zueinander liegen, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
eine Holzschraube (36) durch die keine Nut aufweisende, Teilprofil besitzende untere Horizontal-
strebe (15) des oberen Rahmenelernents hindurchreicht
und in die vollständiges Vertikalstrebenprofil aufweisende obere Horizontalsstrebe (14) des unteren
Rahmenelements (10) eingeschraubt ist.
7. Holzregal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei die Einlegeböden (22) an ihren Ecken Aussparungen (33) zur
Aufnahme annähernd des halben Vertikalsstrebenprofils besitzen, wodurch sich auf der einen Längshälfte (17)
der Horizontalstreben (14, 15, 16) eine Auflagefläche für das infolge der Aussparung vorspringende Stirnende
(31) der Einlegeböden (22) ergibt, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eine Holzschraube (21) durch
die Auflagefläche des Stirnendes des Einlegebodens (22) (siehe Bohrung 19) hindurchgeführt und in die Auflagefläche
(17) der Horizontalstrebe (14, 15, 16) eingeschraubt ist.
8. Holzregal nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzschraube (21) in der zur Seitenteilebene
senkrechten vertikalen Ebene einen Winkel (29) von 10...40° bezüglich der Vertikalstrebenrichtung bildet,
wobei das untere spitze Fußende der Schraube (21) von der Stirnkante (31) des Einlegebodens (22) weggerichtet
ist und dadurch den Einlegeboden (22) mit seinen Aussparungen (33) gegen die Vertikalstrebe (12, 35)
zieht.
9. Holzregal nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalstrebe (15) am
unteren Ende des Rahmenelements (10) so angeordnet ist, daß ihre untere Fläche (50) bezüglich der unteren
Stirnenden (30) der Vertikalstreben (12) um ein Maß
(32) zurückspringt, das gleich oder vorzugsweise geringfügig größer als die halbe Profillänge (34) des
Vertikalstrebenquerschnitts (27) ist, und daß die
-A-
Horizontalstrebe (14) am oberen Ende des Rahmenelements (10) über die oberen Stirnenden (28) der Vertikalstreben
(12) um ein Maß (34) hinausragt, das dem Rücksprungmaß (32) angepaßt ist (Rahmenstapelelement).
10. Holzregal nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß für das oberste Rahinenelement (110) eines Regalseitenteils
(38, 39) die Vertikalstreben (112) über die obere Auflagefläche (113) und der oberen Horizontalstrebe
(114) hinausragen und dadurch ein aufgelegter Einlegeboden (22) gehalten wird (Rahmenabschlußelement).
11. Holzregal nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Vertikalstreben (112) die Horizontalstrebenauflageflache
(113) um annähernd die halbe Profillänge (27) des Vertikalstrebenprofils überragen.
12. Holzregal nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein Seitenteil (38, 39) aus Rahmenelementen
(10, 110) gebildet und ein weiteres Seitenteil (40, Fig. 7; 210, Fig. 4) einstückig ist.
13. Holzregal nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Horizontalstreben (14, 15, 16)
so angeordnet sind, daß die Einlegebodenauflageflächen bei aufeinandergesetzten Rahmenelementen (10) annähernd
gleiche Abstände (35) bilden.
14. Holzregal nach Anspruch 13, wobei das einstückige Seitenteil (210) für in Stufen höhenverstellbare
Anordnung von Einlegeböden (22) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageflächen der
Horizontalstreben (14, 15, 16) an die Höhenstufung des einstückigen Seitenteils (210) angepaßt sind.
15. Holzregal nach Anspruch 12·, 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das einstückige Seitenteil (210) die Maße von einem Rahmenabschlußelement in Verbindung mit
einem, zwei, drei oder mehr verbundenen Rahmenstapelelementen *10) besitzt.
16. Holzregal nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rahmenstapelelement (10)
und/oder Rahmenabschlußelement (110) mit einem einstückigen Seitenteil (210) verbunden ist.
17. Holzregal nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß das vollständige Vertikalstrebenprofil
an den vier äußeren Ecken angefast oder abgerundet ist (128).
18. Holzregal nach einem der Ansprüche 1 - 16 in Verbindung mit Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die
Horizontalstreben (15, 16, 17) an ihren an den Vertikalstrebenaußenflächen anliegenden Stirnflächen an den
Ecken angefast oder abgerundet (129) sind und mit der Anfasung (128) oder Abrundung des Profils der Vertikalstrebe
eine V-Nut (130) bildet.
19. Holzregal nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderliegenden Horizontalstreben
(14,15) zweier übereinandergesetzter Rahmenelemente (10) so angeordnet sind, daß die Anfasungen
(128) bzw. Abrundungen der Kanten des (vollständigen) Vertikalstrebenprofils eine V-Nut (131) zwischen sich
bilden.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19858507109 DE8507109U1 (de) | 1985-03-12 | 1985-03-12 | Holzregal |
| DE19853508688 DE3508688A1 (de) | 1985-03-12 | 1985-03-12 | Holzregal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853508688 DE3508688A1 (de) | 1985-03-12 | 1985-03-12 | Holzregal |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3508688A1 true DE3508688A1 (de) | 1986-09-18 |
Family
ID=6264884
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19858507109 Expired DE8507109U1 (de) | 1985-03-12 | 1985-03-12 | Holzregal |
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19858507109 Expired DE8507109U1 (de) | 1985-03-12 | 1985-03-12 | Holzregal |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE8507109U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20120013230A1 (en) * | 2010-07-16 | 2012-01-19 | Purdue Research Foundation | Collapsible furniture jointing system |
-
1985
- 1985-03-12 DE DE19858507109 patent/DE8507109U1/de not_active Expired
- 1985-03-12 DE DE19853508688 patent/DE3508688A1/de not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20120013230A1 (en) * | 2010-07-16 | 2012-01-19 | Purdue Research Foundation | Collapsible furniture jointing system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE8507109U1 (de) | 1985-06-27 |
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|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |