DE3508122A1 - Vorrichtung zum verbinden elektrischer leiter - Google Patents
Vorrichtung zum verbinden elektrischer leiterInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Verbinden elektrischer Leiter, vorzugsweise in Form
von Litzen, umfassend eine Ultraschallschwingungen erzeugende Sonotrode und einen als Gegenwerkzeug
dienenden Amboß, der an der Sonotrode entlang eng benachbarter paralleler an Amboß und Sonotrode befindlicher
Flächen verschiebbar angeordnet ist und der zusammen mit der Sonotrode einen auf unterschiedliche
Abmessungen einstellbaren Verdichtungsraum für die Leiter begrenzt, dessen Begrenzungsflächen in der die
Leiter bei Ultraschalleinwirkung verbindenden Stellung von Sonotrode und Amboß etwa parallel zur Sonotrodenschwingungsachse
verlaufen und dessen Stirnseiten zum Durchführen der Leiter geöffnet sind. Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Gattung
(DE-PS 31 51 151) ist eine Anpassung an unterschiedliche Leiterstärken durch Anbringung mehrerer Ausnehmungen
unterschiedlicher Größe an den Randflächen der Sonotrode und entsprechender Vorsprünge am Amboß
möglich. Sonotrodenausnehmungen und Amboß
letzten Schallknotenpunkt vor dem Arbeitsende 35 vorsprünge bilden jeweils paarweise Verdichtungsräu-
(Sonotrodenkopf 5) der Sonotrode gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Amboßteil (18) horizontal
und parallel zu der Sonotrodenfläche (7) verschiebbar gelagert und mit seiner ersten Amboßfläehe
(33) vertikal zu der Sonotrodenfläche (7) ausgerichtet ist, wobei die der Sonotrodenfläche eng benachbarte
rechtwinklig an die erste Amboßfläche anschließende Fläche (36) in der Öffnungsstellung
des betreffenden Amboßteils (18) die Sonotrodenfläche (7) noch überlappt, daß das andere Amboßteil
(21) vertikal verschiebbar gelagert ist, seine zweite Amboßfläche (34) parallel zur Sonotrodenfläche
(7) ausgerichtet ist und seine rechtwinklig an die zweite Amboßfläche anschließende dritte Amboßfläche
(35) einer damit parallelen Sonotrodenfläche (39) eng benachbart ist, daß am vertikal verschiebbaren
Amboßteil (21) eine an die zweite Amboßfläche (34) rechtwinklig anschließende in der
Schließstellung des horizontal verschiebbaren Amboßteils (18) wirksame Anschlagfläche (41) für die
erste Amboßfläche (33) vorgesehen ist, und daß die Breite der zweiten Amboßfläche (34) geringer ist
als die Breite der Sonotrodenfläche (7).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der zweiten
Amboßfläche (34) einstellbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das die zweite und
dritte Amboßfläche (34,35) aufweisende Amboßteil (21) aus einer verschiebbar gelagerten Stange (20)
und einem damit lösbar und auswechselbar fest verbundenen Querhaupt (22) zusammengesetzt ist,
me unterschiedlicher Abmessungen, die jeweils von zwei Sonotrodenflächen und von zwei Amboßflächen
begrenzt sind. Sonotrode und Amboß sind daher nicht nur verschiebbar zueinander geführt, was für das Einlegen
der miteinander zu verbindenden Leiter erforderlich ist, sondern sind jeweils auch um ihre jeweiligen
Achsen drehbar, um die zugeordneten Ausnehmungen und Vorsprünge zur Erzielung unterschiedlich großer
Verdichtungsräume zueinander einzustellen.
Die bekannte Vorrichtung ist schon wegen der Drehverstellbarkeit von Amboß und Sonotrode von aufwendiger
Konstruktion, zumal an den benachbarten parallelen Flächen von Amboß und Sonotrode enge Spalträume
von wenigen Hundertstel Millimeter Weite genau eingehalten werden müssen. Amboß und Sonotrode bedürfen
daher in jeder der möglichen Relativstellungen genauer Justierung der Spaltmaße. Darüber hinaus stehen
bei der bekannten Vorrichtung für das Einlegen der miteinander zu verbindenden Leiter auch bei angehobenem
Amboß nur die Stirnseiten des Verdichtungsraumes zur Verfügung, weil die benachbarten parallelen
Flächen, d.h. die Randflächen der Sonotrode und die zugeordneten Flächen des Ambosses, nicht voneinander
entfernt werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Gattung bereitzustellen,
welche unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Vorrichtung von einfacher Konstruktion ist
und Verdichtungsräume unterschiedlicher Größe ohne aufwendige Einstellung von Amboß und Sonotrode ermöglicht.
Auch soll das Einlegen der zu verbindenden Leiter in den Verdichtungsraum erleichtert werden.
Die gestellte Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch
gelöst, daß zwei getrennte Amboßteile vorgesehen sind, von denen ein Amboßteil eine erste Amboßfläche besitzt,
während das andere Amboßteil eine zweite und dritte Amboßfläche aufweist, wobei die erste, zweite
und dritte Amboßfläche gemeinsam mit einer Sonotrodenfläche den Verdichtungsraum begrenzen, und daß
beide Amboßteile in unterschiedlichen Richtungen verschiebbar zueinander und zur feststehend angeordneten
Sonotrode gelagert sind, derart, daß die Abstände der ersten Amboßfläche von der ihr gegenüberliegenden
dritten Amboßfläche und der zweiten Amboßfläche von der ihr gegenüberliegenden Sonotrodenfläche stufenlos
veränderbar sind.
Wesentlich für die Erfindung ist es, daß der Verdichtungsraum von drei beweglich angeordneten Amboßflächen,
aber nur von einer feststehenden Sonotrodenfläche begrenzt ist. Die Sonotrode bedarf daher für unterschiedlich
große Verdichtungsräume keiner zusätzlichen Justierung. Aber auch die beiden die drei Amboßflächen
aufweisenden Amboßteile sind so verschiebbar gelagert, daß die zwischen den erwähnten eng benachbarten
parallelen Flächen an Amboß und Sonotrode eingestellten engen Spaltmaße beim Verschieben der
beiden Amboßteile erhalten bleiben. Nachträgliche Justierungen für unterschiedlich große Verdichtungsräume
entfallen daher. Die Größe der Verdichtungsräume wird stufenlos von der Querschnittssumme der miteinander
zu verbindenden Leiter und deren gewünschter Verdichtung bestimmt. Weiterhin erlaubt die Aufteilung
der wirksamen Amboßflächen auf zwei in unterschiedlicher Richtung verschiebbare Amboßteile die Bildung
eines Einlegespalts zwischen den Amboßteilen, so daß die miteinander zu verbindenden Leiter bequem zwischen
den beiden Amboßteilen hindurch in den Verdichtungsraum eingelegt und nach der Ultraschallverbindung
entsprechend entnommen werden können.
Vorteilhaft ist die Sonotrode an Festpunkten im letzten Schallknotenpunkt vor dem Arbeitsende der Sonotrode
gelagert. Auf diese Weise ergibt sich zwischen den Festpunkten, an welchen die Schwingungsamplituden
ihren letzten Nulldurchgang erfahren, und dem Arbeitsende, dem sog. Sonotrodenkopf, eine nur geringe Hebelarmlänge.
Durch diesen kurzen Hebelarm treten in Folge des Verdichtungs- bzw. Schweißdrucks nur sehr
geringe Biegungen des freien Sonotronendes auf, die auf das fest einjustierte Spaltmaß zwischen Sonotrode
und Amboß pracktisch ohne Einfluß sind.
Vorzugsweise ist die Vorrichtung so aufgebaut, daß das eine Amboßteil horizontal und parallel zu der Sonotrodenfläche
verschiebbar gelagert und mit seiner ersten Amboßfläche vertikal zu der Sonotrodenfläche
ausgerichtet ist, wobei die der Sonotrodenfläche eng benachbarte rechtwinklig an die erste Amboßfläche anschließende
Fläche in der Öffnungsstellung des betreffenden Amboßteils die Sonotrodenfläche noch überlappt,
daß das andere Amboßteil vertikal verschiebbar gelagert ist, seine zweite Amboßfläche parallel zur Sonotrodenfläche
ausgerichtet ist und seine rechtwinklig an die zweite Amboßfläche anschließende dritte Amboßfläche
einer damit parallelen Sonotrodenfläche eng benachbart ist, daß am vertikal verschiebbaren Amboßteil
eine an die zweite Amboßfläche rechtwinklig anschließende in der Schließstellung des horizontal verschiebbaren
Amboßteils wirksame Anschlagfläche für die erste Amboßfläche vorgesehen ist, und daß die Breite
der zweiten Amboßfläche geringer ist als die Breite der Sonotrodenfläche. Auf diese Weise ergibt sich ein
im Querschnitt rechtwinkliger Verdichtungsraum gleichbleibender Breite und nach Maßgabe des Volumens
der eingelegten elektrischen Leiter sowie ihrer gewünschten Verdichtung variabler Höhe, der in der
Öffnungsstellung des horizontal verschiebbar gelagerten Amboßteils bequem durch den dann zwischen der
ersten Amboßfläche und der erwähnten Anschlagfläche befindlichen Einlegespalt zugänglich ist.
Vorteilhaft ist die Anordnung so getroffen, daß die Breite der zweiten Amboßfläche einstellbar ist. Dadurch
ίο läßt sich auch die Breite des Verdichtungsraumes im
Interesse variabler Knotenbreiten einstellen.
Gemäß einer zweckmäßigen Ausführungsform ist vorgesehen, daß das die zweite und dritte Amboßfläche
aufweisende Amboßteil aus einer verschiebbar gelagerten Stange und einem damit lösbar und auswechselbar
fest verbundenen Querhaupt zusammengesetzt ist, wobei die zweite Amboßfläche am Querhaupt und die dritte
Amboßfläche an der Stange vorgesehen ist. Durch Auswechseln des Querhaupts lassen sich je nach Bemessung
des dann angebrachten Querhaupts unterschiedliche Breiten des Verdichtungsraums erzielen. An den
auswechselbaren Querhäuptern befindet sich nicht nur die zweite Amboßfläche, sondern auch die erwähnte
Anschlagfläche für die erste Amboßfläche.
Im Verfolg des Erfindungsgedankens stehen die beiden Amboßteile jeweils mit einer Antriebsvorrichtung
für die Schiebebewegungen in Verbindung. Zweckmäßig sind die Antriebsvorrichtungen doppeltwirkende
Pneumatikzylinder und -kolbenanordnungen.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist nicht nur zum Verbinden der Enden zweier oder mehrerer elektrischer
Leiter zur Bildung eines sog. Leiterknotens bestimmt, sondern auch für die Verdichtung und formgebende
Kompaktierung der Leiterenden durch Verschweißung der Einzeldrähte der Litze geeignet. Hierbei
erfolgt die Außenformgebung des Litzenendes nach Maßgabe der Gestalt des Verdichtungsraumes. Selbstverständlich
ist die Anbringung einer Kompaktierung an einer Litze mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung
nicht nur auf die Litzenenden beschränkt, es können praktisch an jeder beliebigen Stelle einer Litze
derartige Kompaktierungen vorgenommen werden, wenn zuvor dafür gesorgt wird, daß an den betreffenden
Stellen Isolierungen vorher entfernt worden sind.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend anhand der ein Ausführungsbeispiel schematisch
wiedergebenden Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigt
Fig. 1 die Stirnansicht der Vorrichtung in der Offenstellung der beiden Amboßteile,
Fig. 1 die Stirnansicht der Vorrichtung in der Offenstellung der beiden Amboßteile,
Fig. 2 die Stirnansicht der Vorrichtung in der Schließstellung
der beiden Amboßteile,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Sonotrode, Fig. 4 die Draufsicht der Sonotrode und Fig. 5 die Stirnansicht der in einem Sonotrodenhalter befestigten Sonotrode.
Fig. 3 eine Seitenansicht der Sonotrode, Fig. 4 die Draufsicht der Sonotrode und Fig. 5 die Stirnansicht der in einem Sonotrodenhalter befestigten Sonotrode.
Die aus den Fig. 3 bis 5 ersichtliche und allgemein mit der Bezugszahl 1 bezeichnete Sonotrode besteht aus
einem hinteren Basisteil 2, einem Lagerungsabschnitt 3, einem sich daran anschließenden verjüngten Teilbereich
4 und einem Sonotrodenkopf 5, der mit harmonischen Übergängen an den verjüngten Teilbereich angeschlossen
ist. Am Basisteil 2 befindet sich eine Befestigungsbohrung 6, mit deren Hilfe die Sonotrode 1 fest
mit dem nicht dargestellten Konverter verbunden ist. Der Konverter hat die Aufgabe der Umwandlung elektrischer
Schwingungen in Ultraschallschwingungen bestimmter Frequenz und Amplitude. Der Amplitudenver-
lauf wird von der Formgebung der Sonotrode beeinflußt. Die Erzeugung von Ultraschallschwingungen und
deren Nutzbarmachung zur Verbindung von Werkstükken sind jedoch allgemein bekannt, so daß hierzu nähere
Erläuterungen nicht erforderlich sind.
Der Sonotrodenkopf 5, der bisher stellvertretend für die vollständige Sonotrode 1 als Sonotrode bezeichnet
wurde, besitzt im wesentlichen die Form eines langgestreckten Quaders, wobei lediglich seine obere Sonotrodenfläche
7 für den noch zu erläuternden Schweißvorgang nutzbar gemacht wird. Die Sonotrodenfläche 7
besitzt zur Erhöhung ihrer Rauhigkeit eine Strukturierung, beispielsweise in Form von Riefen, welche die
Verbindung der Leiterenden verbessern.
Die Ultraschallschwingungen erfolgen in Längsrichtung der Sonotrode. Zur Lagerung der Sonotrode 1 an
im letzten Schallknotenpunkt vor dem Sonotrodenkopf 5 befindlichen Festpunkten sind der Sonotrode in ihrem
Lagerungsabschnitt 3 eine Mehrzahl von senkrecht zur Sonotrodenachse ausgerichteten Stiftschrauben od. dgl.
8 angedrückt, die sich sämtlich in einer Ebene quer zur Sonotrodenachse befinden und deren Anordnung weiter
unten noch näher beschrieben wird. Im gezeichneten Beispiel sind zu beiden Seiten der Sonotrode jeweils
zwei Stiftschrauben 8 angeordnet, während die Stützung der Sonotrode von unten her eine Stiftschraube
übernimmt (Fig. 5). Auf die Stiftschrauben 8 sind Hülsenschrauben 9 aufgeschraubt, die in mit Gewinde versehenen
Stufenbohrungen 10 eines Sonotrodenhalters 12 eingeschraubt sind. Durch Anziehen der Hülsenschrauben
9 bis zur Anlage der Schraubenköpfe 11 an die Stufen der Stufenbohrungen 10 wird die Sonotrode
1 fest im Sonotrodenhalter 12 eingespannt, nachdem zuvor die Sonotrode 1 mittels der Stiftschrauben 8 justiert
wurde, die durch eine sich in jeder Hülsenschraube befindliche Zentralbohrung 43 hindurch für einen
Werkzeugangriff zugänglich sind. Durch unterschiedliches Einstellen der Stiftschrauben 8 läßt sich der Sonotrodenkopf
5 in einer bezüglich der noch zu beschreibenden Amboßteile justierten Lage befestigen. Auf die beschriebene
Weise wird die Sonotrode 1 praktisch starr am Sonotrodenhalter 12 befestigt, d. h. aufgrund der
kurzen Hebelarmlänge zwischen den Stiftschrauben 8 und dem Sonotrodenkopf 5 können auch größere Reaktionskräfte
senkrecht zur Längsachse der Sonotrode 1 am Sonotrodenkopf 5 aufgenommen werden, ohne daß
es zu nennenswerten Durchbiegungen des beschriebenen Hebelarms kommt.
Zur Erläuterung der Amboßteile der Vorrichtung und deren Zusammenspiel mit dem Sonotrodenkopf wird
nunmehr auf die Fig. 1 und 2 Bezug genommen. Der daraus ersichtliche Montageblock 13 ist starr mit dem
Sonotrodenhalter 12 verbunden (nicht dargestellt). Der Sonotrodenkopf 5 befindet sich in einer nach oben offenen
Ausnehmung 14 des Montageblocks 13. An einem Führungsbett 15 des Montageblocks 13 ist ein Querschlitten
16 horizontal verschiebbar geführt. Mit dem Querschlitten 16 durch Schrauben 17 fest verbunden ist
das horizontal verschiebbare Amboßteil 18. Auf der anderen Seite der Ausnehmung 14 befindet sich im Montageblock
13 eine vertikal angebrachte Führungsbohrung 19, in welcher eine Stange 20 vertikal verschiebbar, aber
unverdrehbar gelagert ist. Die Stange 20, welche Bestandteil des vertikal verschiebbaren Amboßteils 21 ist,
erstreckt sich nach oben aus der Führungsbohrung 19 heraus und trägt an ihrer oberen Fläche als weiteren
Bestandteil des Amboßteils 21 ein Querhaupt 22. Das Querhaupt 22 ist mit der Stange 20 durch Schrauben 23
fest verbunden und springt auf der einen Seite über die Stange 20 vor.
Den Verschiebeantrieb des Querschlittens 16 und damit des Amboßteils 18 sowie der Stange 20 und damit
des Amboßteils 21 besorgen doppeltwirkende pneumatische Antriebe. Zu diesem Zweck ist zum Schiebeantrieb
des Amboßteils 18 die Kolbenstange 24 eines in einem Zylinder 25 befindlichen Kolbens 26 fest mit dem
Querschlitten 16 verbunden. Druckluftleitungen 27 und 28 erlauben je nach Druckluftbeaufschlagung bzw. Entlüftung
das Hinundherfahren des Kolbens 26 im Zylinder 25. Der Zylinder 25 ist fest mit dem Montageblock
13 verbunden. Eine entsprechende Anordnung ist für den Schiebeantrieb der Stange 20 vorgesehen. Hier
greift die Kolbenstange 28 eines in einem Zylinder 29 befindlichen Kolbens 30 fest an das untere Ende der
Stange 20 an. Druckluftleitungen 31 und 32 sorgen je nach Druckluftbeaufschlagung oder Entlüftung für eine
Aufundabbewegung des Kolbens 30 und damit des Amboßteils 21.
Am horitzontal verschiebbaren Amboßteil 18 befindet sich vertikal zu der Sonotrodenfläche 7 die erste
Amboßfläche 33. Die zweite Amboßfläche 34, die parallel zur Sonotrodenfläche 7 ausgerichtet ist, befindet sich
am Querhaupt 22. Die dritte Amboßfläche 35, die sich parallel zu der ihr gegenüberliegenden ersten Amboßfläche
33 erstreckt, befindet sich an der Stange 20.
Zwischen einer rechtwinklig an die erste Amboßfläche 33 anschließenden Fläche 36 des Amboßteils 18 und
der Sonotrodenfläche 7 befindet sich ein enger justierter Luftspalt 37, der bei Verschiebungen des Amboßteils
18 und auch beim Verdichtungs- und Schweißvorgang konstant erhalten bleibt. Ein entsprechender Luftspalt
38 befindet sich zwischen der dritten Amboßfläche 35 und der ihr benachbarten parallelen Fläche 39 der Sonotrode
1. Die Luftspalte 37 und 38 besitzen ein einjustiertes Spaltmaß von etwa 0,01 bis 0,02 mm, so daß einerseits
Berührungsfreiheit zwischen Sonotrode 1 und den Amboßteilen 18 und 21 gewährleistet ist und andererseits
auch feine elektrische Leiter aus dem Verdichtungsraum 40. der von den Amboßflächen 33 bis 35 und
der Sonotrodenfläche 7 begrenzt ist, nicht in die Luftspalte 37, 38 verdrängt werden können. Die Justierung
der Luftspalte erfolgt durch entsprechende Einstellung der Sonotrode 1 mittels der Stiftschrauben 8 und der
zugeordneten Hülsenschrauben 9. Diese Einstellung ist nur einmal vorzunehmen, weil danach die Spaltmaße
praktisch konstant bleiben.
In der in Fig. 1 gezeigten Öffnungsstellung ist das Amboßteil 18 maximal nach links verschoben, während
das Amboßteil 21 maximal nach oben verschoben ist. Hierbei befindet sich zwischen der ersten Amboßfläche
33 und einer an die zweite Amboßfläche 34 rechtwinklig nach oben anschließenden Anschlagfläche 41 des Querhaupts
22 ein verhältnismäßig weiter Einlegespalt 42 für die zu kompaktierenden und durch Ultraschalleinwirkung
miteinander zu verschweißenden elektrischen Leiter einer oder mehrerer Litzen.
Bei der Darstellung gemäß Fig. 2 ist in der Schließstellung
der Vorrichtung das Amboßteil 18 maximal bis zum Anschlag der ersten Amboßfläche 33 an die Anschlagfläche
41 nach rechts verschoben, so daß der Einlegespalt 42 geschlossen ist. Das Amboßteil 21 ist dagegen
so weit nach unten verschoben, wie es der gewünschten Verdichtung der (nicht dargestellten) elektrischen
Leiter einer oder mehrerer Litzen im Verdichtungsraum 40 entspricht.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird ausgehend
Die Arbeitsweise der Vorrichtung wird ausgehend
von der in Fig. 1 gezeigten Lage der Teile nachfolgend beschrieben. Die durch Ultraschalleinwirkung zu verschweißenden
abisolierten Litzen werden durch den Einlegespalt 42 in den Verdichtungsraum 40 eingelegt.
Danach wird das horizontal verschiebbare Amboßteil 5 18 mit Hilfe seiner beschriebenen pneumatischen Antriebsvorrichtung
nach rechts bis zum Auftreffen der ersten Amboßfläche 33 auf die Anschlagfläche 41 verschoben.
Hierbei werden die Flächen 33 und 41 nicht fest zusammengedrückt, sondern nur zur Berührung gebracht,
um nachfolgende Relativverschiebungen zwischen diesen Flächen reibungsarm zu ermöglichen. Eine
Spaltbildung zwischen den Flächen 33,41 erfolgt jedoch nicht. Der Verdichtungsraum 40 ist nunmehr geschlossen
und besitzt zunächst noch eine gegenüber seiner Breite vergleichsweise große Höhe.
Durch entsprechende Wirkung seiner beschriebenen Antriebsmittel wird jetzt das Amboßteil 21 nach unten
verschoben, wobei die Anschlagfläche 41 an der ersten Amboßfläche 33 gleitet. Die Höhe des Verdichtungsraums
40 nimmt nun im Zuge der Abwärtsbewegung des Amboßteils 21 fortlaufend ab, bis der Verdichtungsraum
40 auf das gewünschte Verdichtungsvolumen verkleinert ist. In dieser Situation erfolgt die kurzzeitige
Ultraschalleinwirkung bis zum Verschweißen der elektrischen Leiter. Nach Beendigung des Schweißvorgangs
wird das Amboßteil 18 horizontal in seine in Fig. 1 dargestellte Ausgangslage zurückverschoben. Danach wird
das Amboßteil 21 ebenfalls in seine Ausgangsstellung gemäß Fig. 1 nach oben verschoben. Die verschweißte
Litze bzw. Litzen können jetzt durch den wieder entstandenen Einlegespalt 42 oder auch durch stirnseitiges
Herausziehen aus dem geöffneten Verdichtungsraum 40 entnommen werden. Die verdichteten und miteinander
verschweißten elektrischen Leiter besitzen nunmehr eine Außenquerschnittsform, die dem Querschnitt des
Verdichtungsraums in der Schweißstellung (Fig. 2) entspricht. Die Breite der verdichteten und verschweißten
elektrischen Leiter, beispielsweise des Knotens, ist durch die Breite der zweiten Amboßfläche 34 vorgegeben.
Diese Breite läßt sich durch Auswechseln des Querhaupts 22 ändern. Denkbar ist aber auch die Anbringung
von Langlöchern für die Schrauben 23 im Querhaupt 22, wodurch eine stufenlose Breitenverstellung
der zweiten Amboßfläche 34 ermöglicht wird.
Die Höhe des verdichteten und verschweißten Produkts, beispielsweise des Knotens, wird durch das Gesamtvolumen
der eingelegten elektrischen Leiter und durch den gewünschten Verdichtungsgrad bestimmt.
Die Länge der Verdichtungs- und Verschweißungsstel-Ie, beispielsweise des Knotens, richtet sich nach der aus
der Zeichnung nicht hervorgehenden Tiefe, d.h. der senkrecht zur Zeichenebene befindlichen Abmessung
der ersten bis dritten Amboßfläche 33 bis 35 und der zugeordneten Arbeitsfläche der Sonotrodenfläche 7.
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Claims (2)
1. Vorrichtung zum Verbinden elektrischer Leiter, vorzugsweise in Form von Litzen, umfassend eine
Ultraschallschwingungen erzeugende Sonotrode und einen als Gegenwerkzeug dienenden Amboß,
der an der Sonotrode entlang eng benachbarter paralleler an Amboß und Sonotrode befindlicher
Flächen verschiebbar angeordnet ist und der zusammen mit der Sonotrode einen auf unterschiedliche
Abmessungen einstellbaren Verdichtungsraum für die Leiter begrenzt, dessen Begrenzungsflächen
in der die Leiter bei Ultraschalleinwirkung verbindenden Stellung von Sonotrode und Amboß etwa
parallel zur Sonotrodenschwingungsachse verlaufen und dessen Stirnseiten zum Durchführen der
Leiter geöffnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwei getrennte Amboßteile (18, 21) vorgesehen
sind, von denen ein Amboßteil (18) eine erste Amboßfläche (33) besitzt, während das andere Amboßteil
(21) eine zweite und dritte Amboßfläche (34,35) aufweist, wobei die erste, zweite und dritte Amboßfläche
(33 bis 35) gemeinsam mit einer Sonotrodenfläche (7) den Verdichtungsraum (40) begrenzen,
und daß beide Amboßteile (18,21) in unterschiedlichen Richtungen verschiebbar zueinander und zur
feststehend angeordneten Sonotrode (1,5) gelagert sind, derart, daß die Abstände der ersten Amboßfläche
(33) von der ihr gegenüberliegenden dritten Amboßfläche (35) und der zweiten Amboßfläche
(34) von der ihr gegenüberliegenden Sonotrodenfläche (7) stufenlos veränderbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sonotrode (1) an Festpunkten im
wobei die zweite Amboßfläche (34) am Querhaupt (22) und die dritte Amboßfläche (35) an der Stange
(20) vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Amboßteile
(18,21) jeweils mit einer Antriebsvorrichtung für die Schiebebewegungen in Verbindung stehen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtungen doppeltwirkende
Pneumatikzylinder und -kolbenanordnungen (24 bis 26,28 bis 30) sind.
Priority Applications (5)
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