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DE350736C - Briefordner mit gekroepftem Verschlussbuegel und an dem schwingbaren Verschlusshebel angeordneter Rolle - Google Patents

Briefordner mit gekroepftem Verschlussbuegel und an dem schwingbaren Verschlusshebel angeordneter Rolle

Info

Publication number
DE350736C
DE350736C DE1921350736D DE350736DD DE350736C DE 350736 C DE350736 C DE 350736C DE 1921350736 D DE1921350736 D DE 1921350736D DE 350736D D DE350736D D DE 350736DD DE 350736 C DE350736 C DE 350736C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bracket
lever
cranked
swingable
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1921350736D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
F Soennecken KG
Original Assignee
F Soennecken KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by F Soennecken KG filed Critical F Soennecken KG
Application granted granted Critical
Publication of DE350736C publication Critical patent/DE350736C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F13/00Filing appliances with means for engaging perforations or slots
    • B42F13/16Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings
    • B42F13/20Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges
    • B42F13/22Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed
    • B42F13/24Filing appliances with means for engaging perforations or slots with claws or rings pivotable about an axis or axes parallel to binding edges in two sections engaging each other when closed wherein one section is in the form of fixed rods

Landscapes

  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

  • Briefordner mit gekröpftem Verschlußbügel und an dem schwingbaren Verschlußhebel angeordnQter Rolle. Die heute am meisten eingeführte Briefordnermechanik besteht im wesentlichen aus einem Bügel mii:t Feder und einem zweiarmigen, an einem Drehpunkt gelagerten Hebel, an dessen kurzem Ende ein Röllchen angebracht ist, gegen welches sich der Bügel durch den Druck: der Feder anlegt. Die beim De-«egen dieser Mechanik entstehende Verbindungskurve der Berührpunkte zwischen Rolle und Bügel ist die Schnittkurve zweier Zylinder. Ferner sind Mechaniken, .insbesondere ältere Ausführungen, bekannt, bei welchen die Relativverschiehung zwischen einem Stift (dem Vorgänger des heute angewandten Röllchens) und dem Bügel vermieden war und das Bügelstück seitlich des Berührpunktes zwischen Stift und Bügel beliebig gestaltet sein konnte, da es für die Bewegung unwesentlich war. Diese Mechanik wurde durch eine annähernd lotrechte Bewegung des am Ende eines zweiarmigen Hebels angebrachten Stiftes geöffnet und geschlossen. Auch sind Mechaniken bekannt, bei welchen das Öffnen und Schließen durch das Zusammenwirken eines Schiebers mit einem Bügel erfolgt. Während bei den .eingangs, erwähnten Mechaniken zwei Drehpaarungen angewandt sind, wirkt hier eine Drehpaarung und eine Richtpaarung zusaimmen. Letztere Mechaniken gehören daher, vom kinematischen Standpunkte aus betrachtet, einer andern Gruppe an: Sie haben sich deshalb wenig eingebürgert, weil zum Öffnen und Schließen der Bügel sehr starke Drücke in der Längsrichtung der Gradführung ausgeübt werden müssen und weil sie mehr Material erfordern.
  • Alle vorgenannten :Mechaniken haben den Nachteil, daß die sogenannte Maulweite, d. i. die bei offener Mechanik zum Einreihen der Schriftstücke verfügbare Öffnung, sehr -gering ist. Es .lassen sich daher nicht dicke Lagen von Schriftstücken bequem einreihen und Herausnehmen. Bei den :Mechaniken mit zwei Drehpaarungen oder den so genannten Hebelmechaniken hängt die Maulweite im wesentlichen nur vorn Hub des Röllchens ab, bei den Mechaniken mit Dreh- und Richtpaarung oder den sogenannten Schiebermechanilcen von der Neigung des von der am Schieber befestigten Rolle bestrichenen Bügelstückes. i Die Lösung der Aufgabe, eine große Maulweite in Verbindung mit der Hebelmechanik zu erreichen, wurde versucht durch die Einführung der s@ogenannten Mechaniken mit Doppelrolle. Hier wurden nicht nur die Bügel nach einer Seite, sondern auch noch die Aufreihstifte mit einer zweiten Ralle nach der andern Seite bewegt. Diese Ausführung erforderte mehr Teile als die alte Mechanik, und lturch die Bewegung der bisher festen Aufreihstifte wurde .der sichere Schluß der Mehanik gefährdet.
  • Die Erfindung löst die Aufgabe, unter Beibehaltung der bisher üblichen Hebelmechanik @'ennoch eine große Maulweite zu erreichen, indem der Bügelteil, an dem die Rolle entlanggleitet, eine Kröpfung erhält. Durch die Kröpfung wird erreicht, daß die Maulweite der Mechanik nicht wie bisher nur von dem Rollenhub abhängt, d. i. dem Unterschied der Abstände der Berührpunkte zwischen Bügel und Rodle von der Grundplatte, bei ge-;:chlos.sener und offener Mechanik oder wie 1,-ei den Schieberm@echani.ken nur von dem Bü-:;ell. Bei d!er Erfindung summiert sich der lollenhub zum Höhenunterschied der End-1-.unkte des dachförmig nach unten gerichteten, von der Rolle bestrichenen Bügelteils, bei c;ffener Mechanik gemessen. Der Erfolg ist eine große Maulweite ohne die Gefahr, daß <:er Hebel gegen den Bügel anschlägt.
  • Die Erfindung ist auf der Zeichnung in zwei Ausführungsformen dargestellt. Die Abb. z und 2 zeigen eine Ausführung, bei welcher die Gerade, welche durch die Endpunkte des von der Ralle bestrichenen Bügelstückes gelegt wird, die Bügelachse kreuzt. Die Abb.2 ad 1 zeigen eine Ausführung, bei welcher die Gerade die Achse schneidet. Bei beiden Ausführungsformen sind die Aufreihstifte a' und cz' fest auf der Grundplatte h angebracht, während der Bügel b in den Lagern g1 und g' auf der Grund@datte 1a schwingbar gelagert ist. Gegen den Bügel legt sich, wie üblich, eine Feder f. Der zweiarmige Hebel c ist im Punkte d drehbar an einem mit der Grundplatte fest' verbundenen Lappen gelagert. ,#' zeigt die Stellung der Rolle bei geschlossenem Bügel, e' bei offenem Bügel.
  • In der Ausführung nach Abb. t und 2 kreuzt die Verbindungslinie der Endpunkte e', e' des von der Rolle bestrichenen Bügelstückes die Bügelenden gl, g'. In der Ausführung nach den Abb. 3 und q. schneidet die Verbindungsgerade der bestrichenenBügelendpunkte die Achse g1, g'. Bei der Bewegung des Bügels um die Achse g', g= beschreibt somit die Verbindungsgerade der Endpunkte des von der Rolle bestrichenen Bügelstückes bei der ersten Ausführung ein Oberflächenstück eines einschaligen Hyperboloids, bei der zweiten Ausführung ein Stück eines Kegelmantels. Bei den Hebelmechaniken der bisher gebräuchlichen Ausführungen beschreibt die vorerwähnte Gerade einen Teil eines Zvlindermantel s.
  • Die Wirkung der Mechanik dst nun die folgende: Wird,der Hebel c durch den Druck der Hand aus der Stellung der Abb. r bzw. Abb. 3 in die Stellung Abb. 2 bzw. Abb. d übergeführt, so rollt das Röllchen aus der Lage cl, am Bügel entlanggleitend, in die Lage e'. Der Bügel b dreht sich hierbei unter dem Druck der Feder f, dem Hub des Röllchens folgend, uni die Lager g1, g' nach auswärts. Aus den Abbildungen ist ohne weiteres ersichtlich, daß bei geöffneten Bügel (Abb. 2 und q.) der in der Stellung e' berührte Bügelpunkt gegenüber dem in der Stellung e' berührten Bügelpunkte einen größeren Abstand von der . Grundplatte hat. Der Unterschied dieser Abstände addiert sich zum Rollhub, wodurch eine weit größere Maulweite als bisher erreicht wird, was: die Erfindung bezweckt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Briefordner mit gekröpftem Verschlußbügel und an dem schwingbaren Verschlußbebel angeordneter Rolle, dadurch gekennzeichnet, daß der Teil l,'des Verschlußbügels, auf dem die Rolle gleitet, eine nach außen gerichtete Kröpfung aufweist.
DE1921350736D 1921-02-20 1921-02-20 Briefordner mit gekroepftem Verschlussbuegel und an dem schwingbaren Verschlusshebel angeordneter Rolle Expired DE350736C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE350736T 1921-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE350736C true DE350736C (de) 1922-03-25

Family

ID=6263974

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1921350736D Expired DE350736C (de) 1921-02-20 1921-02-20 Briefordner mit gekroepftem Verschlussbuegel und an dem schwingbaren Verschlusshebel angeordneter Rolle

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE350736C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0207059A1 (de) * 1985-06-03 1986-12-30 Hans J. Horn Verschlussmechanik für Ordner
AT392916B (de) * 1984-07-25 1991-07-10 Thaelmann Schwermaschbau Veb Wirbelschichtgranuliertrockner mit mehrkammersystem
EP0520188A1 (de) * 1991-06-22 1992-12-30 Louis Leitz KG Ordnermechanik
WO1996005070A1 (de) * 1994-08-09 1996-02-22 Louis Leitz Kg Ordnermechanik
WO2009078821A1 (en) * 2007-12-18 2009-06-25 Niko, Kovinarsko Podjetje, D.D., Zelezniki File mechanism having a double lever

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