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Elektro-optische Maus
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Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Bewegungssteuerung
eines Cursors auf einer Kathodenstrahlröhre. Insbesondere betrifft sie eine solche
Steuerung unter Zuhilfenahme eines optischen Wandlers, um eine translatorische Bewegung
dieses Wandlers über eine Oberfläche in entsprechende X- und Y-Achsen-Signale umzuwandeln.
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Da wenig hochtrainierte und technisch kompetente Personen Computer
benutzen wurde es wünschenswerter, ihre Wirkungsweise zu vereinfachen, um so die
Computer benutzerfreundlich zu gestalten. Eine erfolgreiche Technik besteht darin,
dem Benutzer die Wahlmöglichkeiten auf der Kathodenstrahlröhre (CRT) zu geben und
die Möglichkeit zu geben, daß der Benutzer einen Cursor bedienen kann, um eine der
Wahlmöglichkeiten auszuwählen. Von den bekannten Techniken ist die beliebteste Technik
die Cursorsteuerung durch eine "Maus". Der Cursor ist ein Punkt oder eine Linie
auf dem CRT, den der Benutzer bewegen kann. Eine "Maus" ist ein kleiner Kasten oder
Gehäuse, welches der Benutzer frei über
eine horizontale Oberfläche
wie z.B. einem Pult oder Schreibtisch bewegen kann. Der Cursor folgt im allgemeinen
den Bewegungen der Maus. Das bedeutet, wenn die Maus horizontal bewegt wird, bewegt
sich der Cursor horizontal.
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Frühere Mäuse waren mechanisch ausgebildet. Kennzeichnend für diesen
Typ der Maus ist das, was im US-Patent 3,892,963 von Hawley gezeigt ist. Das bewegbare
Gehäuse trägt zwei Positionsräder, die um Achsen rotieren, die senkrecht sind.
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Die Achse des einen Rades ist mit der longitudinalen Achse des Gehäuses
ausgerichtet, während die Achse des anderen Rades längs der transversalen Achse
des Gehäuses ausgerichtet ist. Jede Achse ist mit einem optischen Kodierer verbunden,
welcher Signale an den Computer sendet, um die Cursorbewegung auf eine Achse des
CRT zu steuern. Der Cursor übersetzt bzw. überträgt auf die CRT längs eines Vektors,
welcher einen Winkel mit der vertikalen Aufwärtsrichtung auf dem CRT bildet, der
gleich dem Winkel zwischen dem Vektor, der mit der Bewegung der Maus ausgerichtet
ist und dem Vektor ist, der mit der longitudinalen Vorwärtsachse der Maus ausgerichtet
ist. Somit folgt der Cursor der Bewegung, welche die Maus im Hinblick auf sich selbst
ausführt und ist unabhängig von der Orientierung der Maus in bezug auf die Oberfläche,
auf der sie überträgt bzw. translatiert. Andere mechanische Mäuse sind entnehmbar
aus der US-PS 3,541,541 von Engelbart, aus der US-PS 3,541,521 von Koster und aus
der US-PS 4,303,914 von Page.
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Diese mechanischen Mäuse sind natürlich durch unterschiedliche mechanische
Grenzwertbedingungen begrenzt. So muß z.B. in zufriedenstellender Weise ein Reibkontakt
zwischen der horizontalen Oberfläche und den Positionsrädern beste-
hen.
Außerdem sind Herstellungsverfahren relativ teuer aufgrund der erforderlichen mechanischen
Toleranzen.
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Außerdem unterliegen mechanische Mäuse der mechanischen Abnutzung
und können durch Fallenlassen leicht beschädigt werden.
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Die US-PS 3,297,879 von Meyer offenbart einen Kodierer, der viele
dieser Nachteile beseitigt. In einem Ausführungsbeispiel von Meyer ist ein stationäres
Gitter auf einer reflektierenden Oberfläche ausgebildet, welches gegenseitige orthogonale
Sätze von parallelen nicht reflektierenden Bändern aufweist. Eine Lichtquellen und
vier Photozellen sind in einem bewegbaren Lesekopf untergebracht.
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Die Lichtquelle beleuchtet das Gitter und die Photozellen ermitteln
das von dem Gitter reflektierte Licht. Eine Platte weist vier Sätze von Übertragungsschlitzen
auf, von denen zwei mit jedem Satz der parallelen, nicht reflektierenden Bändern
ausgerichtet sind. Diese Platte ist vor den Photozellen positioniert, wobei jede
Photozelle mit einem Satz der Schlitze verbunden ist. Die Schlitze in jedem der
beiden Sätze der Schlitze, die mit jedem Satz der Bänder verbunden sind, sind außer
Phase ausgerichtet bzw. abgeglichen. Während der Bewegung des Lesekopfes oszilliert
der Betrag des Lichtes, welcher durch den reflektierenden Zwischenraum zwischen
den nicht reflektierenden Bändern reflektiert wird und welcher durch jede Photozelle
über die dazwischenliegenden Schlitze empfangen wird, zwischen dunkel und hell und
veranlaßt jede Photozelle ein pulsierendes Signal abzugeben. Die Anzahl der Pulsierungen
hängt von der Anzahl der Bänder ab, die gekreuzt wurden und ist somit kennzeichnend
für den zurückgelegten Abstand. Da darüber hinaus die Schlitze außer Phase sind,
verursacht die Bewegung des Lesekopfes in einer Richtung den Ausgang eines der
beiden
entsprechend ausgerichteten Photozellen, sich signalmäßig zuerst zu ändern. Die
Bewegung in die entgegengesetzte Richtung veranlaßt die andere Photozelle, sich
zuerst signalmäßig zu ändern. Meyer erzeugt auch zwei Signale, wobei jedes eine
orthogonale Richtung repräsentiert. Weil jedoch Meyer's Gehäuse eine gegebene Winkelbeziehung
mit der Oberfläche aufrechterhalten muß, muß das Gehäuse bei Meyer physikalisch
eingeschränkt sein. Daher ist bei Meyer das Gehäuse auf äner Vier-Stab-Parallelverbindung
oder auf einem X-Y-Satz von orthogonal Parallelen für Elemente befestigt. Außerdem
weist Meyer den Nachteil auf, daß sowohl eine Oberfläche als auch ein Bildschirm
lesbare Markierungen enthält.
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Die US-PS 4,390,873 von Kirsch (Kirsch 1) zeigt den Versuch der optischen
Nachbildung der bekannten mechanischen Mäuse. Kirsch I umfaßt ein Maus-Gehäuse mit
einer Lichtquelle und einem Vier-Quadrant-Photodetektor. Kirsch I enthält eine Oberfläche
mit einem optisch kontrastierten Schachbrettmuster, das unterschiedliche zugeteilte
oder zugewiesene Positibnszustände oder -lagen .aufwi'St.,..uber die das Mausqehäuse
translatiert bzw. bewegungsmäßig übertragen wird sowie eine logische Schaltung mit
einem nur Lese- bzw. Festwertspeicher. Jedes der Quadrate im Schachbrettmuster definiert
einen Positionszustand in zwei Richtungen an derselben Stelle. Da das Gehäuse über
die Oberfläche die logischen Auswertungen (Interprets) überträgt bezieht sich das
Ausgangssingal von allen vier Detektoren auf den Festwertspeicher, um die Positionsstelle
zu bestimmen, an der das Gehäuse sich befindet und erzeugt ein Ausgangssignal zur
Darstellung der Gehäuseposition in Beziehung zur Oberfläche.
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Obwohl das Kirsch I Gehäuse physikalisch nicht beschränkt
ist,
haften ihm jedoch viele der gleichen Nachtaile an, welche die anderen bekannten
optischen Mäuse aufweisen.
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Wegen seiner Oberflächenmuster und der Zuweisung der Positionsstellen
für die darauf befindlichen "Indicia" ist die Kirsch I Maus eingeschränkt für die
Bestimmung der Bewegung in nur zwei Richtungen und dann nur in bezug auf die Oberfläche,
d.h. der Cursor bewegt sich in bezug auf die Oberflächenindicia. Wenn z.B. die Longitudinalachse
des Gehäuses in bezug auf die Leitungen oder Linien, die das Schachbrettmuster definieren,
einen Winkel aufweist und das Gehäuse parallel zu diesen Linien bewegt wird, bewegt
sich der Cursor horizontal (oder vertikal).
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Somit ist die Kirsch I Maus ungleich zu den bekannten mechanischen
Mäusen hinsichtlich ihrer Orientierung empfindlich in bezug auf die Oberflächenstruktur
und -muster. Eine Drehung der Maus um mehr als 450 in jeder Richtung von der Nominal-Musterorientierung
beeinflußt oder beeinträchtigt das dekodierte Signal. Außerdem erfordert die Kirsch
I Maus das Kodieren des Ausgangssignales seines Quadratur-Detektors für einen konventionellen
Computer, um sein Ausgangssignal zu verwenden.
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Eine weitere optische Maus ist aus der US-PS 4,364,035 von Kirsch
(Kirsch II) bekannt. Sie offenbart einen Lesekopf unter Verwendung eines bewegbaren
Detektors, der über eine Oberfläche gleitet, welche zwei parallele Sätze von senkrechten
Leitungen oder Linien aufweist, wobei jeder Satz von unterschiedlicher Farbe ist.
Der Detektor umfaßt eine Lichtquelle, welche Licht jeder Farbe in einer abwechselnden
Folge aussendet. Vier Lichtdetektoren sind angeordnet, um Licht zu empfangen, welches
von der Oberfläche reflektiert wird. Durch Taktung der Abstrahlung des entsprechend
gefärbten
Lichtes und des Detektorausgangssignales werden elektrische Ausgangssignale erhalten,
die die Reflexion von den entsprechenden Sätzen der gefärbten Leitungen oder Linien
darstellen. Solche Signale werden verwendet, um Leitungs- oder Linienkreuzungen
zu erhalten, wodurch ein Positionssignal für den Cursor abgeleitet wird.
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Die Kirsch II Maus weist außerdem den Nachteil auf, daß das Ausgangssignal
die Mausgehäusebewegung in bezug auf das Oberflächemuster anzeigen kann. Somit ist
sie zu empfindlich für die Oberflächenorientierung. Außerdem resultiert die Verwendung
von zwei Farben in einem Maussystem darin, daß sie komplizierter ist als in dem
Falle des "Einfarben"-Systems. Unterschiedliche gefärbte Marken müssen auf der Oberfläche
zugeteilt sein. Zwei Lichtquellen müssen in das System miteinbezogen sein. Die Takteinrichtung
muß vorgesehen sein, um die entsprechenden Lichtquellen in alternierender Folge
in Übereinstimmung mit der Dekodiertechnik zu aktivieren. Da außerdem ein akzeptables
Zweifarbmuster die Verwendung von genau gesteuerten Beträgen oder Werten'von "exotischer"
Tinten erfordert, wird die Herstellung des Gitters schwierig und bedingt ein teures
Verfahren.
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Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine optische Maus
zu schaffen.
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Es ist außerdem Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine solche Maus
zu schaffen, welche eine einzige Lichtquelle verwendet.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine solche
Maus zu schaffen, in der der Mausausgang nur relativ
zur Mausbewegung
ist und unabhängig von der relativen Orientierung der Oberfläche,auf der die Maus
translatiert bzw. bewegungsmäßig übertragen wird.
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Es ist eine weitere Aufgabe eine solche Maus zu schaffen, die die
Bewegung in allen Richtungen bestimmen kann unabhängig von ihrer Orientierung in
bezug auf das Oberflächenmuster, über das sie translatiert.
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Eine weitere Aufgabe ist es eine solche Maus zu schaffen, welche eine
reflektierende Oberfläche aufweist, auf der ein Muster angebracht sein kann unter
Verwendung von normalen Tinten bzw. Farben oder Pigmenten.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Maus zu
schaffen, die keine Quadratur-Dekodiertechnik benützt.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine solche
Maus zu schaffen, die die Richtung ihrer Bewegung in bezug auf sich selbst und unabhängig
von ihrer Orientierung auf die Muster bestimmen kann, über die sie translatiert.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine solche
Maus zu schaffen, die redundante Richtungs-und Bewegungsinformation aufweist, durch
die Verwendung von einer Nichtquadratur-Dekodierung.
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Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Einrichtung
zur Steuerung der Position eines Cursors zu schaffen, welche preiswert in der Herstellung,
leicht in der Bedienung und mechanisch grob ist.
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Es ist auch Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Einrichtung zur
Steuerung der Position eines Cursors zu schaffen, die keine Schlitzplatte aufweist,
welche zwischen der photoempfindlichen Einrichtung und dem Gitter angeordnet ist.
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In der vorliegenden Erfindung sendet eine Lichtquelle Licht, das von
einer reflektierenden Oberfläche auf vier Photodetektoren reflektiert wird, welche
in einem Quadratmuster oder -anordnung angeordnet sind. Die Lichtquelle und Photodetektoren
sind fest innerhalb des Gehäuses angebracht, welches über die reflektierende Oberfläche
bewegbar ist. Das Muster auf der reflektierenden Oberfläche kann ein Gitter von
orthogonalen oder hexagonalen Leitungen oder gekrümmten Segmenten bzw. Abschnitten
sein (oder eine Matrix von jeweils Quadraten, Sechsecken oder Kreisen).
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Dieses Muster wird optisch abgebildet auf den vier Photodetektoren,
so daß die Breite eines Leitungssegmentes optisch vergrößert wird, um dem Abstand
zwischen den Mittelpunkten von benachbarten Photodetektoren zu entsprechen.
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Während der Bewegung des Gehäuses bewegt sich das vergrößerte Bild
des beleuchteten Musters über die vier Detektoren. Als Ergebnis dieser Bewegung
tasten bzw. fühlen die Photodetektoren Änderungen der Lichtintensität und erzeugen
elektrische Signale, die das Queren oder Kreuzen von Leitungen oder Zwischenräumen
repräsentieren bzw. kennzeichnen.
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Die elektrischen Signale, welche durch die Photodetektoren abgegeben
werden, werden in vier Verstärker eingegeben. Das Ausgangssignal jedes Verstärkers
ist "niedrig", wenn das Licht auf dem entsprechenden Photodektor reflektiert wird.
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Das Ausgangssignal jedes Verstärkers ist "hoch", wenn wenig oder kein
Licht reflektiert wird. Das Ausgangssignal jedes
Verstärkers wird
einem entsprechenden Komparator eingegeben, der schaltet, wenn die Verstärkerausgangsspannung
eine vorgegebene Schwellwertspannung kreuzt. Die Ausgangssignale der Komparatoren
werden in einem Mikrocomputer eingegeben.
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Die elektrischen Signale, die durch die Photodetektoren erzeugt werden,
werden in eine Richtungsinformation übersetzt durch in Beziehung setzen der Folge
der Änderung in den Signalen auf die relative Position der Photodetektoren im Gehäuse.
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Die Abstandsinformation wird durch Zählen der Signaländerungen als
eine Funktion der Richtung erhalten.
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Die vier Photodetektoren, die innerhalb des Mausgehäuses in einem.Quadratmuster
oder -form fest angeordnet sind, sind orthogonal in bezug auf das Gehäuse ausgerichtet.
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Somit kann die Bewegung des Gehäuses in einer horizontalen Richtung
ermittelt werden durch Merken der Folge der Signaländerungen in den beiden oberen
oder unteren Photodetektoren. Die Breite eines Musterstreifens.oder-Linie, wie sie
auf den Photodetektoren abgebildet ist, kann nicht allePhotodetektoren gleichzeitig
überdecken. Wenn ein Paar (z.B. die beiden oberen Elemente) durch ein horizontales
Leitungssegment bedeckt wird, kann das andere Paar (z.B.
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die beiden unteren Elemente) zum Abtasten der Horizontalbewegung verwendet
werden. In ähnlicher Weise kann die vertikale Bewegung von der Folge der Signaländerungen
in den beiden rechtsseitigen oder in den beiden linksseitigen Elementen übertragen
bzw. übersetzt werden. Dieses Verfahren der Übersetzung und tibertragung von Änderungen
im abgebildeten Muster in X-Y-Abstands- und Richtungsdaten mit Bezie-
hung
auf die Bewegung des Detektors, welcher fest mit dem Gehäuse befestigt ist, kann
angesehen werden als unbeeinflußt durch die Orientierung des Gehäuses auf dem Muster.
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Die X-Y-Abstands- und Richtungsinformation wird zum Antrieb eines
Cursors ausgegeben, wobei dessen Position in Abhängigkeit von der Ausgangsinformation
geändert wird.
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Die optische Maus der vorliegenden Erfindung wird nun im einzelnen
mit Bezug auf die folgenden Zeichnungen beschrieben. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenquerschnittsansicht
eines Ausführungsbeispieles einer elektro-optischen Maus nach der Erfindung, Fig.
2 eine Draufsicht einer Vier-Photodektoranordnung bzw. Array für die Verwendung
in der Maus gemäß Fig. 1, Fig. 3a und 3b Draufsichten von Teilen von möglichen Gittermustern
der vorliegenden Erfindung, die die Position der Fläche anzeigen, betrachtet durch
die Photodetektoranordnung von Fig. 1 in Beziehung zum Mustergitter, Fig. 4 eine
schematische Schaltung, die in dem Maussystem der vorliegenden Erfindung verwendet
wird, Fig. 5 eine schematische Darstellung des Detektorausgangssignalmusters für
den A- und B-Quadranten
des Photodetektor-Arrays für den Fall,
daß die durch das Photodetektor-Array betrachtet Fläche sich in Richtung längs der
Reihe I oder der Reihe II von Fig. 3a bewegt, und Fig. 6 eine Seitenquerschnittsansicht
einer anderen Ausführungsform der optischen Maus nach der vorliegenden Erfindung.
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Fig. 1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Positionssteuersystems
1, welches über die Oberfläche 3 bewegbar ist. Das System 1 umfaßt ein Gehäuse 5,
eine Lichtquelle 7 und eine Detektoreinrichtung 9. Die Lichtquelle 7 wird durch
Leiter 11 und 13 bestromt. Die Detektoreinrichtung 9 umfaßt eine Photodetektoranordnung
oder Array 15, welches Licht empfängt, das von der Oberfläche 3 reflektiert wird
und durch die Abbildungslinse 17 übertragen wird. Leiter 19 übertragen das Signal
von dem Array 15.
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Die Lichtquelle 7 und Detektoreinrichtung 9 sind jeweils fest in bezug
auf das Gehäuse 5 durch eine Befestigungseinrichtung befestigt, die an internen
Zwischenwänden 21 und 23 befestigt sind.
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Das Gehäuse 5 ist mit Niedrigreibungsabstandstücken 25 und 27 versehen,
die den Körper des Gehäuses anheben, welche eine Linse 17 und eine Detektoreinrichtung
9 umfaßt und zwar über die Oberfläche 3 um den Abstand, der zur Erfüllung der optischen
Vergrößerung erforderlich ist. Die Abstandsstücke 25 und 27 können aus einem Material
hergestellt sein, daß die Abnutzung der Oberfläche 3 minimiert und dem Gehäuse 5
ermöglicht, einfach über die Oberfläche zu gleiten.
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In der dargestellten Ausführungsform ist die Lichtquelle 7 eine Leuchtdiode
(LED). Die Lichtquelle 7 strahlt Licht ab, welches in bevorzugter Weise entweder
im roten oder im infraroten Bereich des Lichtspektrums liegt. Eine Lichtabschirmung
29 verhindert, daß die Lichtquelle 7 die Detektoreinrichtung 9 direkt beleuchtet.
In idealer Weise ist die Lichtquelle 7 so befestigt, daß sie dicht an der Oberfläche
3 positioniert ist. Dieses gewährleistet, daß das durch die Lichtquelle 7 abgestrahlte
Licht auf die Oberfläche 3 auftrifft, und zwar mit einem relativ geringen Fleck
mit einer höheren Lichtintensität als sie vorhanden wäre, wenn sie weiter weg angeordnet
wäre.
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Wie aus Fig. 2 gesehen werden kann, umfaßt das Photodetektor-Array
15 vier Photodetektoren, die im folgenden als Detektoren A bis D bezeichnet werden.
Die Photodektoranordnung oder -Array 15 kann eine Standard-Vier-Quadrat-Photodetektoreinrichtung
sein. Jeder Detektor spricht unabhängig an, wenn Strahlungsenergie auf seine Oberflächenfläche
trifft und hierbei einen elektrischen Strom erzeugt, der proportional der Intensität
der Strahlungsenergie ist.
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Fig. 3 zeigt zwei mögliche Ausführungsformen der optischen Kontrastflächen
der Oberfläche 3. Diese optischen Kontrastflächen können durch konventionelle Drucktechniken
aufgebracht werden. Die Flächen 33 und nicht reflektierende Streifensegmente 31
können aus normalen Materialien, jedoch aus Kontrastfarben, hergestellt werden.
Z.B. ist weiß oder leicht kolloriertes Papier mit schwarzen Liniensegmenten, die
darauf gedruckt sind, geeignet. Alternativ kann ein Bogen von transparentem photographischem
Film mit schwarzen Liniensegmenten verwendet werden, die darauf beabstandet angeordnet
sind und zwar auf einer reflektierenden Oberfläche.
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In Fig. 3a definieren die nicht reflektierenden Linien oder Leitungssegmente
31, welche auf der reflektierenden Oberfläche angebracht sind, reflektierende Quadratflächen
33. In einer alternativen Ausführungsform (nicht dargestellt) ist eine regelmäßige
Anordnung oder Array von nicht reflektierenden Flächen (entsprechend der Position
und Größen der Flächen 33) auf einer reflektierenden Oberfläche angebracht. In diesem
Falle definieren die nicht reflektierenden Flächen, welche auf der reflektierenden
Oberfläche angebracht sind, ein reflektierendes Gitter von Leitungs- oder Liniensegmenten
(die in Position und Größe den Liniensegmenten 31 entsprechen). In beiden Ausführungsbeispielen
hat jedes Liniensegment eine Breite, die gleich einer willkürlichen Einheit ist
und jede Quadratfläche weist Seiten mit einer Länge auf, die gleich zwei willkürlichen
Einheiten sind.
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Im Ausführungsbeispiel von Fig. 3b definieren Liniensegmente 31 Sechseckflächen
33. Wie dies für einen Durchschnittsfachmann augenscheinlich ist, sind viele sich
wiederholende Muster geeignet, wobei die beiden dargestellten Muster von Fig. 3
bloß zur Veranschaulichung dienen. Tatsächlich können die Leitungs- oder Liniensegmente
31 kreisförmig sein.
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Die Flächen 33 könnten nicht reflektierende Scheiben sein.
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Wenn das Licht durch die Quelle 7 abgestrahlt wird und durch die Oberfläche
3 reflektiert wird, wird das optische Kontrastmuster der Segmente 31 und Flächen
33 optisch abgebildet. auf den Detektoren A bis D des Photodetektors-Arrays 15.
Die Abbildungslinse 17 vergrößert das Bild der Oberfläche, so daß die Breite eines
Segmentes 31 vergrößert wird näherungsweise auf einen Wert, der gleich dem Abstand
zwischen den Mittelpunkten der Segmentdetektoren ist, wenn das
Bild
auf den Detektor-Array 15 auftrifft bzw. abgebildet wird. Wenn z.B. die Segmente
31 eine Breite von 0,01 Inch aufweist und der Detektorzwischenraum 0,05 Inch beträgt,
dann ist eine fünffache Vergrößerung erforderlich.
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Der Bereich der Oberfläche 3, der auf den vier Detektoren des Detektor-Arrays
15 abgebildet wird, ist in Fig. 3a für zwölf unterschiedliche Positionen des Gehäuses
5 bezeichnet. Das Abbilden der Oberfläche 3 auf den Photodetektoren 3 wird durch
überlagerte Detektoren A bis D auf dem abgebildeten Oberflächenbereich bezeichnet.
Wie gesehen werden kann, ist eine willkürliche Einheit der Oberflächenfläche auf
einem Detektor abgebildet.
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Als ein Beispiel bezeichnen Reihen I, II und II von Fig.
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3a eine Translation des Gehäuses 5 von links nach rechts in vier Stufen.
Spalten I'. II' und III' stellen jede eine Translation des Gehäuses 5 von oben nach
unten (Spitze zu Boden) in drei Stufen dar. Obwohl jede Position getrennt ist von
benachbarten Positionen durch einen Abstand von vier Durchschnittseinheiten, behandelt
gemäß Fig. 3a die folgende Diskussion die benachbarten Positionen als wenn sie aufeinanderfolgende
translatorische Stufen einer willkürlichen Einheit bezeichnen.
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Fig. 4 zeigt die Schaltung für das bevorzugte Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung. Widerstände 41, 43 und 45 sind in Serie quer zu den
Anschlüssen der Leistungsversorgung 46 geschaltet. Die gemeinsame Kathode 47 des
Photodetektor-Arrays 15 ist mit einem Anschluß verbunden, der zwischen den Widerständen
41 und 43 angeordnet ist.
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Anoden der Detektoren A bis D sind jeweils elektrisch mit
dem
negativen Eingangsanschluß des entsprechenden Verstärkers 57 bzw. 59 bzw. 61 bzw.
63 verbunden. Diese Verstärker können in der Form eines "quad" Verstärkers, z.B.
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eines quad" Verstärkers TL064, ausgebildet sein. Jeder Verstärker
weist zwei Eingangsanschlüsse und einen Ausgangsanschluß auf. Der Ausgangsanschluß
jedes Verstärkers ist elektrisch mit dem negativen Eingangsanschluß des gleichen
Verstärkers über jeweils einen Widerstand 65 bzw.
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-67 bzw. 69 bzw. 71 verbunden. Die positiven Eingangsanschlüsse der
Verstärker 57, 59, 61 und 63 sind elektrisch mit einem gemeinsamen Anschluß 73 verbunden,
der mit der gemeinsamen Kathode 47 verbunden ist. Die Referenzspannung, welche dem
zweiten positiven Eingangsanschluß jedes Verstärkers zugeführt wird sowie zur gemeinsamen
Photodetektor-Kathode, ist gleich einem ersten vorgegebenen Wert.
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Der Ausgangsanschluß jedes Verstärkers ist seinerseits elektrisch
mit dem positiven Eingangsanschluß eines entsprechenden Komparators 75 bzw. 77 bzw.
79 bzw. 81 verbunden. Die negativen Eingangsanschlüsse der Komparatoren 75, 77,
79 und 81 sind elektrisch gemeinsam mit einem Anschluß 83 verbunden, der zwischen
den Widerständen 43 und 45 vorgesehen ist. Die Schwellwertspannung, welche dem negativen
Eingangsanschluß jedes Komparators zugeführt wird, ist gleich einem zweiten vorgegebenen
Wert. Ein Durchschnittsfachmann erkennt ohne weiteres, daß ein Hoch-Verstärkungskomparator
an die Stelle jedes Verstärkers 57, 59, 61 und 63 und an die Stelle der Komparatoren
75, 77, 79 und 81 treten kann.
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Der Ausgangsanschluß jedes Komparators ist seinerseits elektrisch
mit einem Eingangsanschluß eines Mikrocomputers 85 verbunden. Außerdem sind mit
dem Mikrocomputer 85 Schal-
ter 87, 89 und 91 verbunden. Ein Kondensator
93 und ein Widerstand 95 sind in Serienverbindung quer zur Leistungsversorgung geschaltet.
Diese Schaltung ist elektrisch mit dem Rücksetzeingangsanschluß des Mikrocomputers
85 am Anschluß 97 verbunden, welcher zwischen dem Kondensator 93 und dem Widerstand
95 liegt. Der Host (nicht dargestelltes Wirtssystem) ist mit dem Mikrocomputer 85
über einen Inverter 99 und einen Inverter 101 verbunden. Ein Taktgeber oder -generator
103, welcher mit dem Mikrocomputer 85 verbunden ist, liefert ein Taktsignal.
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Der Mikrocomputer 85 ist elektrisch mit der Lichtquelle 7 durch einen
Inverter 105 und einen Widerstand 107 verbunden, welche in Serie geschaltet sind.
Schließlich ist der Mikrocomputer 85 elektrisch mit einer Leistungsquelle 109 und
einer Leistungsversorgungsabkopplung-Einrichtung 110 verbunden.
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Die Wirkungsweise ist wie folgt. Während des Betriebes wird das Gehäuse
5 durch die Hand der Bedienungsperson gegriffen und in eine beliebige Richtung durch
Gleiten über die Oberfläche 3 bewegt. Die Quelle 7 ist so positioniert, daß das
emittierte Licht auf die Oberfläche 3 trifft.
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Das Licht wird dann reflektiert, wenn es auf reflektierende Flächen
33 trifft oder es wird absorbiert, wenn es auf nicht reflektierende Segmente 31
trifft. Die Detektoreinrichtung 9 ist so positioniert, daß das durch die Quelle
7 abgestrahlte und durch die Flächen 33 reflektierte Licht durch die Photodetektoranprdnung
15 festgestellt wird.
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Jeder Detektor der Anordnung oder Arrays 15 ermittelt unabhängig Licht
und gibt ein Signal in Abhängigkeit von auf seine Oberfläche auftreffenden Lichtes
ab. Der Detektor A
gibt ein Signal an den Verstärker 57 ab, der
Detektor B an den Verstärker 59, der Detektor C an den Verstärker 63 und der Detektor
D an den Verstärker 61. Jeder Verstärker erzeugt eine Ausgangsspannung, die nach
negativ geht mit steigendem Eingangssignal in bezug auf die Referenzspannung. Wenn
so das Licht auf einem Photodetektor reflektiert wird, wird das Ausgangssignal des
entsprechenden Verstärkers "niedrig". Wenn der besagte Detektor nicht länger Licht
feststellt (d.h. ein nicht reflektierendes Segment auf der Oberfläche 3 "sieht"),
geht das Ausgangssignal des entsprechenden Verstärkers auf "hoch".
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Die Ausgangssignale der Verstärker 57, 59, 61 und 63 werden den Komparatoren
75, 77, 79 und 81 jeweils zugeführt.
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Jeder Komparator schaltet, wenn die Ausgangsspannung des entsprechenden
Verstärkers die Schwellwertspannung überkreuzt bzw. überschreitet. Die Ausgangsanschlüsse
der Komparatoren 75 und 77 und 81 sind mit dem Mikrocomputer 85 verbunden, der das
Ausgangsmuster bei einem regulären Wert liest.
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Das binäre Ausgangssignal, welches vom Mikrocomputer 85 für jede der
in Fig. 3a gezeigten Positionen liest, ist wie folgt: Reihe I Reihe II Reihe III
AECD AECD BCD 1010 1011 1110 0000 0011 1100 0101 0111 1101 1010 1011 1110
Spalte
I Spalte II Spalte III ABCD ABCD ABCD 1010 0000 0101 1011 0011 0111 1110 1100 1101
Die kodierten Ausgangssignale werden von den Komparatoren 75, 77, 79 und 81 dem
Mikrocomputer 85 zugeführt. Der Mikrocomputer 85 übersetzt bzw. überträgt die Ausgangssignale,
welche durch die Detektoren A und B (oder C und D) erzeugt wurden, in horizontale
Bewegungsdaten und die Ausgangssignale, welche durch die Detektoren A und C (oder
B und D) in vertikale Bewegungsdaten. Durch Lesen des kodierten Ausgangsmusters
ermittelt und bestimmt der Mikrocomputer 85 den Abstand und die Richtung der Mausbewegung.
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Fig. 5 zeigt das AB Ausgangssignalmuster für die Mausbewegung von
links nach rechts und von rechts nach links längs der Reihe I oder Reihe II gemäß
Fig. 3a. Für die Bewegung von links nach rechts ist die Folge der AB Zustände wie
folgt: 10 00 Ol 10 00 01 . . . .
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Für die Bewegung von rechts nach links ist die Folge der AB Zustände
bzw. Stellen wie folgt: 10 01 00 10 01 00 . .
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Wenn der Mikrocomputer 85 das kodierte Ausgangssignalmuster für die
A und B Detektoren verarbeitet, bestimmt er die Be-
wegungsrichtung
für jeden Augenblick, in dem sich eine Stelle oder Ziffer des binären Musters geändert
hat. In Abhängigkeit von der Richtung der Bewegung der Maus wie durch den Mikrocomputer
85 festgestellt wird die Horizontalbewegung des Cursors entsprechend gesteuert.
Der Cursor bewegt sich nach rechts oder links, um eine entsprechende Einheit für
jede willkürliche Einheit, welche von der Maus auf die Befehle vom Mikrocomputer
85 hin zurückgelegt wurde. Der Mikrocomputer 85 steuert die Vertikalbewegung des
Cursors durch Verarbeitung des AC (oder BD) Ausgangssignalmusters in ähnlicher Weise.
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Es ist jedoch festzustellen, daß das AB Ausgangssignalmuster für die
Mausbewegung längs der Reihe III sich nicht ändert. Die Folge der AB Zustände und
Stellen ist wie folgt: 11 11 11 11 .
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In ähnlicher Weise ändert sich das AC Ausgangssignalmuster für die
Mausbewegung längs der Spalte I' nicht. Das BD Ausgangssignalmuster für die Mausbewegung
längs der Spalte III' ändert sich nicht. Das CD Ausgangssignalmuster für die Mausbewegung
längs der Reihe III ändert sich nicht. Es ist ein wichtiges Merkmal der vorliegenden
Erfindung, daß der Mikrocomputer 85 den 11-Zustand ignoriert, wo immer er auftritt.
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Wenn z.B. das AB Ausgangssignal 11 ist, schaltet der Mikrocomputer
85 automatisch, um das CD Ausgangssignal zu übertragen. Der Mikrocomputer 85 fährt
fort, das empfangene CD Ausgangssignal zu übertragen, bis das CD Ausgangssignal
11 wird, an welchem Punkt der Mikrocomputer 85 schaltet, um das AB Ausgangssignal
zu übertragen. In dieser Weise überträgt und übersetzt der Mikrocomputer 85 abwechselnd
entweder das AB oder das CD Ausgangssignal, um fortlaufend Hori-
zontalpositionssignale
für die Steuerung des Cursors zu erhalten. Der Mikrocomputer 85 schaltet in ähnlicher
Weise zurück und vorwärts zwischen den AC und BD Ausgangssignalen, um fortwährend
vertikale Positionssignale zu erhalten.
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Ein Durchschnittsfachmann erkennt ohne weiteres, daß das Ausgangssignal
der Detektoren A bis D unabhängig ist von der Orientierung der Oberfläche 3. Das
bedeutet, daß die Änderung im Zustand der Detektoren A bis D nur abhängt von der
Bewegung der Maus in bezug sich selbst. Das bedeutet, daß bei der Maus nach der
vorliegenden Erfindung die horizontale Bewegung der Maus zu einer horizontalen Cursorbewegung
führt ungeachtet der Winkelorientierung der Maus relativ zum Gittermuster. Somit
hat die Drehung der Maus keinen signifikanten Einfluß auf ihr Ausgangs signal und
abweichend von vielen bekannten Mäusen ist sie nicht auf die Lieferung und Beibringung
von Information in nur zwei Richtungen begrenzt (d.h. solche, die durch das Oberflächengittermuster
oder den physikalischen Mechanismus, der die Maus einengt, definiert).
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Der Mikrocomputer 85 wird durch die Schaltung zurückgesetzt, die den
Kondensator 93 und Widerstand 95 umfaßt. Zusätzlich zur Abgabe von Befehlen zum
Host über den Inverter 101 empfängt der Mikrocomputer 85 Information von dem Host
über den Inverter 99. Leistung wird durch eine Leistungsversorgung709 geliefert.
Die Quelle 7 wird durch die Befehle gesteuert, die durch den Mikrocomputer 85 abgegeben
werden.
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In Übereinstimmung mit dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
kann die Position eines Cursors durch die Bewegung einer in der Hand gehaltenen
Maus gesteuert werden. Es soll
hier verstanden werden, daß die
oben genannte Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispieles nur für Darstellungszwecke
gebracht ist und nicht dazu gedacht ist, den Gegenstand der Erfindung, wie er sich
in den Ansprüchen zeigt, zu begrenzen. Modifikationen und Änderungen können ohne
Änderung des Gegenstandes der Erfindung durchgeführt werden, wie sie hier offenbart
ist. Z.B. können die optischen Kontrastoberflächen und die Lichtquelle ersetzt werden
durch eine Oberfläche mit magnetischen "Indicia" oder Kennungen. Die Detektoreinrichtung
kann ersetzt werden durch einen magnetischen Kopfwandler. Zusätzlich ist es ohne
weiteres möglich, daß die reflektierende Oberfläche ersetzt werden kann durch eine
lichtdurchlässige Oberfläche, wie dies zum Teil in Fig. 6 dargestellt und bezeichnet
ist. Eine solche Ausführungsform würde es erforderlich machen, daß die Lichtquelle
7 und die Lichtdetektoreinrichtung 9 jeweils auf entgegengesetzten Seiten der durchlässigen
Oberfläche 3' angeordnet sind. Die Lichtquelle 7 und die Detektoreinrichtung 9 sind
beide bewegbar und sind miteinander gekoppelt, so daß eine Tandembewegung erfolgt.
Geeignete Kopplungsmittel (in Fig. 6 nicht dargestellt) könnten ein Paar von gegenüberliegenden
Ringmagneten sein, wobei ein Magnet fest an der Quelle 7 angebracht ist, während
der andere Magnet fest an der Detektoreinrichtung 9 angebracht ist.
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Somit ist es ohne weiters möglich Änderungen durchzuführen, ohne daß
der Gegenstand der Erfindung, wie er in den Ansprüchen festgehalten ist, verlassen
wird.
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