DE3506369C2 - - Google Patents
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- interface
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- dialing
- generator
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/26—Devices for calling a subscriber
- H04M1/30—Devices which can set up and transmit only one digit at a time
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Telephonic Communication Services (AREA)
- Input From Keyboards Or The Like (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Wahlinterface für Endgeräte in Fern
meldevermittlungs-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen,
die auch für den Datenverkehr nutzbar sind.
Ein Wahlinterface dient zur Anpassung der möglichen Bedienungs-
und der Anschlußfunktionen eines Endgerätes in Fernmeldenetzen
während des Verbindungsaufbaus. Dabei werden in bekannten Geräten
Wahlinterfaces eingesetzt, die speziell auf die Leistungsmerkmale
des Endgerätes abgestimmt sind. So wird beispielsweise für eine
konventionelle Sprechschaltung ein anderes Interface verwendet
als für eine elektronische Sprechschaltung. Gegebenenfalls ange
schlossene externe Steuerrechner sind über eine zusätzliche Schnitt
stelleneinrichtung anzupassen, damit z. B. deren Tastaturen auch
als Wahltastaturen zum Aufbau einer Verbindung, beispielsweise
ausschließlich zum Datenaustausch, verwendbar sind.
So ist bekannt, bei einem Bildschirmtelefon eine weitere Tastatur
mit einem weiteren Rechner vorzusehen, die im normalen Betriebs
zustand auch zum Herstellen einer reinen Fernsprechverbindung
verwendet wird (telecom report 6, 1983, Heft 2, S. 143 bis 148).
Dabei wird die vorhandene Wähleinrichtung nur bei Netzspannungs
ausfall genutzt, wodurch ein zweiter Kontaktsatz erforderlich
ist. Die Wähleinrichtung verfügt über einen Wahlprozessor, der
Signale für die Impuls- oder Mehrfrequenzwahl abgibt.
Für solche elektronisch gesteuerten Wahlvorrichtungen ist zudem
bekannt, Verpolungs- und Überspannungs-Schutzeinrichtungen mit
Spannungsreglern vorzusehen (communications international,
february 1984, S. 52, 54). Diese Einrichtungen werden jeweils
auf bestimmte Einsatzfälle, z. B. für bestimmte Impulsgabe
verfahren und für bestimmte Rechner der peripheren Geräte, aus
gelegt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Wahlinterface zu
schaffen, das universell für verschiedene Fernsprech- und Daten
verkehrsanwendungen über das Fernsprechnetz einsetzbar ist.
Diese Aufgabe ist durch die Erfindung gelöst, wie sie im Kenn
zeichnungsteil des ersten Patentanspruches dargelegt ist.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Blockschaltbildes
näher erläutert.
Das Zentrum des Wahlinterfaces bildet ein Rechner MP. Dieser
Rechner MP ist über einen dynamisch hochohmigen Regler DR mit
den Anschlußadern a, b des Fernsprechnetzes verbunden, über die
er mit der Betriebsspannung versorgt wird, wodurch eine zusätz
liche Speisung entfällt. An den Rechner MP sind eine Tastatur T
mit z. B. 12 oder 16 Tasten und zusätzliche Kurzwahl, Wahlwieder
hol-, Flash- und Sondertasten anschließbar. Für diese Tastaturen
T übernimmt der Rechner MP die Abfrage und die Eliminierung der
Prellvorgänge und setzt jede Tastenbetätigung entweder in die
zugeordnete Zeichengabe bzw. Funktion um, oder übermittelt sie
über eine serielle Schnittstelle (SS) an ein externes Peripherie
gerät.
Durch den Rechner MP werden außerdem der Generator für die Mehr
frequenzwahl MFV, der Impulsgeber- bzw. Flashschalter NSI und der
Kontaktschalter NSA gesteuert. Der Kontaktschalter NSA ist nur im
Zusammenhang mit einer konventionellen Sprechschaltung KS erforder
lich und somit nicht Bestandteil des Interfaces. Über den Ausgang
nsa des Rechners MP wird entweder eine elektronische ES oder eine
konventionelle Sprechschaltung KS betrieben.
Demgegenüber ist der Impulsgeber-Schalter NSI Bestandteil der
Interface-Baugruppe, wie auch der Regler DR und der Mehrfrequenz
generator MFV sowie eine Verpolungs- und Überspanungsschutz VP.
Über eine serielle Schnittstelle SS sind beliebige externe Steuer
rechner anschließbar. Diese Steuerrechner sind galvanisch getrennt
von dem Interface. Die serielle Schnittstelle SS ist als 4-Draht-
Schnittstelle ausgeführt, wodurch einem externen Rechner über die
2-Draht-Sende-Schnittstelle jede Betätigung der Tastatur T sowie der
jeweiligen Status des Rechners MP übermittelt werden kann. In diesem
Fall wird die Wahl nicht über die Tastatur T sondern ausschließlich
vom externen Rechner über die 2-Draht-Empfangs-Schnittstelle des
Interface gesteuert. Da die Speisung des Interfaces über die An
schlußadern a, b des Fernsprechnetzes erfolgt, ist das Interface für
leitungsgespeiste Komfort- und/oder Sonderfernsprech-Endgeräten
verwendbar. Außerdem ist bei einer Steuerung der Wahl durch externe
Rechner über das Interface der Normal- bzw. Notbetrieb eines Fern
sprechendgerätes bei Ausfall des externen Rechners gewährleistet.
Die Funktionen von Einrichtungen zum Lauthören und Freisprechen, die
Bestandteile der Sprechschaltungen sein können, werden durch die
Baugruppe des Interfaces nicht eingeschränkt.
Da das Interface sowohl für das Impulswahlverfahren als auch für das
Mehrfrequenzwahlverfahren einsetzbar ist, ist die Art des Wahlver
fahrens umschaltbar. Diese Umschaltung sowie die Anpassung an ver
schiedene Forderungen seitens der Betreiber von Fernsprechvermitt
lungsanlagen wird durch Brücken oder Schalter zu logischen Pegel
änderung oder durch Prozeduren vorgenommen. Durch solche Maßnahmen
ist das Interface universell einsetzbar, wobei die Zeitkriterien für
das Impuls-Pausenverhältnis, die Wahlpausen, die Zeichenpausen bei
Mehrfrequenzwahl, das Flashzeichen etc. entsprechend den Systeman
forderungen über den Rechner MP einstellbar sind. Weiterhin können
alle Zeitkriterien auch durch einen externen Rechner eingestellt
werden.
Das Wahlinterface ist auch ohne Sprechschaltung ES, KS als Schnitt
stelle zwischen einem externen Steuerrechner und dem Fernsprechnetz
als Datenübertragungsnetz verwendbar.
Claims (6)
1. Wahlinterface für Endgeräte in Fernmeldevermittlungsanlagen,
die für einen Datenverkehr nutzbar sind, mit einem Rechner,
einem Generator für die Mehrfrequenzwahl und einem Impuls
geberschalter, dadurch gekennzeichnet, daß
- a) der Rechner (MP), ein ihm zugeordneter dynamisch hoch ohmiger Regler (DR) zur Spannungsversorgung des Rechners, der Generator für die Mehrfrequenzwahl (MFV), der Impulsgeberschalter (NSI) und ein Verpolungs- und Überspannungsschutz (VP) eine Baueinheit bilden,
- b) der Rechner (MP) ausschließlich über die Fernsprech- Anschlußadern (a, b) gespeist wird,
- c) der Rechner (MP) eine serielle Schnittstelle (SS) zum Anschluß beliebiger externer Steuerrechner auf weist und
- d) das Interface beliebig mit einer konventionellen (KS) oder einer elektronischen (ES) Sprechschaltung koppelbar ist.
2. Wahlinterface nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die serielle Schnittstelle (SS) als 4-Draht-Schnittstelle
ausgeführt ist.
3. Wahlinterface nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rechner (MP) für die angeschlossene Tastatur
(T) die Abfrage und die Eliminierung der Prellvorgänge
übernimmt.
4. Wahlinterface nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei einem angeschlossenen externen Steuer
rechner über die serielle Schnittstelle (SS) der Rechner
(MP) jede Betätigung der Tastatur (T) dem Steuerrechner
zur weiteren Verarbeitung übermittelt.
5. Wahlinterface nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Rechner (MP) zur Verwendung des Impuls- und des
Mehrfrequenz-Wahlverfahrens umsteuerbar ist und durch
entsprechende Logikpegel am Rechner (MP) die Zeitkriterien
der Wahlzeichengabe sowie anderer Steuerzeichen einstellbar
sind.
6. Wahlinterface nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zeitkriterien und Funktionen des Rechners
(MP) durch einen externen Steuerrechner einstellbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853506369 DE3506369A1 (de) | 1985-02-21 | 1985-02-21 | Wahlinterface |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853506369 DE3506369A1 (de) | 1985-02-21 | 1985-02-21 | Wahlinterface |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3506369A1 DE3506369A1 (de) | 1986-08-28 |
| DE3506369C2 true DE3506369C2 (de) | 1988-01-14 |
Family
ID=6263360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853506369 Granted DE3506369A1 (de) | 1985-02-21 | 1985-02-21 | Wahlinterface |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3506369A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4105466A1 (de) * | 1991-02-21 | 1992-08-27 | Siemens Ag | Verfahren zur uebertragung von in einem personalcomputer gespeicherten daten in eine fernsprecheinrichtung |
| DE4241679A1 (de) * | 1992-12-11 | 1994-06-16 | Deutsche Bundespost Telekom | Vorrichtung zur Umschaltung von Impulswahl auf Mehrfrequenzwahl |
-
1985
- 1985-02-21 DE DE19853506369 patent/DE3506369A1/de active Granted
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4105466A1 (de) * | 1991-02-21 | 1992-08-27 | Siemens Ag | Verfahren zur uebertragung von in einem personalcomputer gespeicherten daten in eine fernsprecheinrichtung |
| DE4241679A1 (de) * | 1992-12-11 | 1994-06-16 | Deutsche Bundespost Telekom | Vorrichtung zur Umschaltung von Impulswahl auf Mehrfrequenzwahl |
| DE4241679C2 (de) * | 1992-12-11 | 1998-05-14 | Deutsche Telekom Ag | Vorrichtung zur Umschaltung von Impulswahl auf Mehrfrequenzwahl |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3506369A1 (de) | 1986-08-28 |
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