[go: up one dir, main page]

DE3505618A1 - Verfahren zum beschichten von gegenstaenden mit hilfe eines spruehstrahls und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens - Google Patents

Verfahren zum beschichten von gegenstaenden mit hilfe eines spruehstrahls und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens

Info

Publication number
DE3505618A1
DE3505618A1 DE19853505618 DE3505618A DE3505618A1 DE 3505618 A1 DE3505618 A1 DE 3505618A1 DE 19853505618 DE19853505618 DE 19853505618 DE 3505618 A DE3505618 A DE 3505618A DE 3505618 A1 DE3505618 A1 DE 3505618A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
spray
atomizer
hydrostatic
air
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19853505618
Other languages
English (en)
Other versions
DE3505618C2 (de
Inventor
Jürgen Dipl.-Ing. 4800 Bielefeld Luttermöller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kopperschmidt-Muller GmbH and Co KG
Original Assignee
Kopperschmidt-Muller GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kopperschmidt-Muller GmbH and Co KG filed Critical Kopperschmidt-Muller GmbH and Co KG
Priority to DE19853505618 priority Critical patent/DE3505618A1/de
Priority to EP86101244A priority patent/EP0192097B1/de
Priority to AT86101244T priority patent/ATE47049T1/de
Priority to DE8686101244T priority patent/DE3666150D1/de
Priority to JP61029833A priority patent/JPH069664B2/ja
Priority to FI860692A priority patent/FI81976C/fi
Priority to BR8600674A priority patent/BR8600674A/pt
Priority to DK076586A priority patent/DK162582C/da
Priority to US06/830,972 priority patent/US4713257A/en
Publication of DE3505618A1 publication Critical patent/DE3505618A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3505618C2 publication Critical patent/DE3505618C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B5/00Electrostatic spraying apparatus; Spraying apparatus with means for charging the spray electrically; Apparatus for spraying liquids or other fluent materials by other electric means
    • B05B5/025Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns
    • B05B5/03Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns characterised by the use of gas, e.g. electrostatically assisted pneumatic spraying

Landscapes

  • Nozzles (AREA)
  • Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)
  • Electrostatic Spraying Apparatus (AREA)
  • Nitrogen And Oxygen Or Sulfur-Condensed Heterocyclic Ring Systems (AREA)
  • Heterocyclic Carbon Compounds Containing A Hetero Ring Having Oxygen Or Sulfur (AREA)
  • Medicines Containing Material From Animals Or Micro-Organisms (AREA)

Description

Kopperschmidt-Mueller GmbH & Co. KG, 4800 Bielefeld
Verfahren zum Beschichten von Gegenständen mit Hilfe eines Sprühstrahls und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Beschichten von Gegenständen mit Hilfe eines Sprühstrahls aus pneumatisch zerstäubtem Material, wobei Sprühstrahl und Gegenstand relativ zueinander bewegt werden, und auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Es sind Zerstäubungsvorrichtungen in der Form von Spritz- oder Sprühpistolen bekannt (DE-PS 647 713), mit der ein Sprühstrahl aus pneumatisch zerstäubtem Material abgegeben werden kann. Der Zerstäuberkopf dieser Vorrichtung besitzt eine pneumatische Zerstäuberanordnung mit einer Materialdüse, der Material mit geringem Druck zufUhrbar ist, und einer die Material düse umgebenden ZerstäuberluftdUse, der Luft mit zur Zerstäubung ausreichendem Druck zuführbar ist, sowie Austrittsöffnungen zur Abgabe von den Sprühstrahl zusätzlich beeinflussender Zusatzluft. Außerdem gibt es eine Steuervorrichtung mit einem Handbetätigungshebel, der Ventile für Material und Luft ansteuert.
Die Luft wird hierbei der Zerstäuberluftdüse und den
Zusatzluft-Austrittsöffnungen liber ein gemeinsames Luftventil zugeführt. Eine einstellbare Drossel erlaubt es, das Verhältnis von Zerstäubungsluft und Zusatzluft einzustellen. Diese pneumatische Zerstäubung führt zu einem Sprühstrahl mit feinen Tröpfchen, der nur eine begrenzte Filmdicke erlaubt. V/i 11 man die Filmdicke durch Erhöhung des Materialdurchsatzes verstärken, verschlechtert sich die Zerstäubung erheblich. Dies kann zwar durch einen etwa mit dem Luftdruck erhöhten Luftdurchsatz ausgeglichen werden; hierdurch werden aber Störungen durch starken Spritznebel verursacht.
Es sind ferner Zerstäubungsvorrichtungen bekannt (FR-PS 21 27 874), bei denen die Zerstäubung hydrostatisch erfolgt. Hierbei können zwar hohe Filmdicken in einem Arbeitsgang erzielt werden. Wegen des scharf abgegrenzten Spritzstrahls ergibt sich aber eine schlechte Überlappung. Da mit der Düsengeometrie sowohl die Einsatzbedingungen als auch das Beschichtungsmaterial im wesentliehen festgelegt sind, ergibt sich eine geringe Flexibilität bezüglich der Arbeitsverhältnisse. Eine fiengenregulierung während der Applikation ist nicht möglich. Will man den Materialdurchsatz durch Verwendung einer kleineren Düsengröße herabsetzen, führt dies zu Verstopfungen. Will man die Herabsetzung durch einen geringeren Materialdruck herbeiführen, ergibt sich eine gröbere Zerstäubung.
Man kann die hydrostatische Zerstäubung auch in Verbindung mit Zusatzluft vornehmen, die der Sprühstrahlformung oder einer geringfügigen Sekundärzerstäubung dient. Hierdurch kann zwar eine größere Tropfenfeinheit erreicht werden, jedoch bleiben die Nachteile der rein hydrostatischen Zerstäubung grundsätzlich bestehen. es Wird nicht ein gleichmäßig feiner Film wie bei der pneumatischen Zerstäubung erreicht.
BAD
7 -
Bei elektrostatisch unterstützten Zerstäubungseinrichtungen werden die durch eine Hochspannungs-Elektrode geladenen Tröpfchen zum geerdeten Werkstück hin gelenkt. Dies ergibt einen Umgriff, der die Beschichtungsausbeute, insbesondere bei filigranen Teilen, verbessert. Bei der pneumatisch-elektrostatischen Zerstäubung wird zur Erhöhung der elektrostatischen Wirkung die kinetische Energie der kleinen Tröpfchen reduziert. Dies führt zu einem weniger guten Eindringen in die Vertiefungen des Werkstücks, beispielsweise zwischen die Kühlrippen eines Motorgehäuses (Faraday-Effekt) und zur Überbeschichtung der Kanten. Bei hydrostatisch-elektrostatischen Zerstäubern werden Tröpfchen mit hoher kinetischer Energie erzeugt, welche auch in Hohlräume einzudringen vermögen. Die Reduzierung des Materialdrucks zur besseren Ausnutzung des elektrostatischen Effektes führt zu einer gröberen Zerstäubung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs beschriebenen Art anzugeben, mit dessen Hilfe es in höherem Maße als bisher möglich ist, die Strahlcharakterisltik der gewünschten Beschichtung und der jeweiligen Oberfläche des Gegenstandes anzupassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß während der Relativbewegung auch ein Sprühstrahl aus hydrostatisch zerstäubtem Material erzeugt wird.
Der zu beschichtende Gegenstand wird daher sowohl mit pneumatisch zerstäubtem Material als auch mit hydrostatisch zerstäubtem Material beaufschlagt. Dies ermöglicht es, eine gleichmäßige Beschichtung auch bei stark strukturierter Oberfläche zu erzielen. Es lassen sich auch mittlere Filmdicken erzielen. Hierbei ergibt sich nur eine geringe Spritznebelwirkung. Entsprechend gering sind auch die hierdurch bedingten Filmstörungen. An
den überlappungsstellen lassen sich weiche Übergänge erzielen. Im optimalen Fall kann eine Einstellung der jeweils erforderlichen Strahlcharakteristik und eine Mengenregulierung auch während der Applikation erfolgen. 5
Die beiden Sprühstrahlen können alternativ erzeugt werden. Das bedeutet, daß die hydrostatische Zerstäubung nur dort angewendet wird, wo das Beschichtungsmaterial in tiefere Hohlräume gelangen muß, während im übrigen die pneumatische Zerstäubung benutzt wird.
Besonders vorteilhaft ist es jedoch, wenn die beiden Sprühstrahlen gleichzeitig erzeugt werden. Man erhält ein neuartiges Teilchenspektrum, das sich aus dem gewählten Tiischungsverhältnis zwischen pneumatisch und hydrostatisch zerstäubtem Material ergibt. Man kann daher die Vorteile beider Zerstäubungsarten zur optimalen Beschichtung ausnutzen. Hierbei ergibt sich der synergetische Effekt, daß zur Beschichtung der Oberflächen von Vertiefungen ein sehr viel geringerer Anteil an hydrostatisch zerstäubtem Materiel erforderlich ist, beispielsweise statt 70% bei alleiniger Beschichtung lediglich 30%, weil die energiereichen Tröpfchen der hydrostatischen Zerstäubung einen erheblichen Teil der pneumatisch zerstäubten Tröpfchen in die Vertiefung mitreißen. Dies gilt insbesondere bei elektrostatischer Unterstützung.
Bei der gleichzeitigen Anwendung der Sprühstrahlen ergänzen sich die Zerstäubungsarten zu einer mittleren Filmdicke. Außerdem sind trotz der hydrostatischen Zerstäubung weiche Übergänge zur Überlappung vorhanden.
Besonders günstig ist es, wenn der Anteil des hydrostatisch zerstäubten Materials 20 bis 40 %, vorzugsweise 30 % des gesamten zerstäubten Materials beträgt. Dies
gibt im Durchschnitt eine optimale Zusammensetzung der Strahlcharakteristik, die zu einer gleichmäßigen Beschichtung über stark unterschiedlich strukturierte Oberflächen führt.
5
Die beiden Sprühstrahlen können aus dem gleichen Material bestehen. Häufig ist es jedoch vorteilhaft, wenn die zerstäubten Materialien in beiden Sprühstrahlen unterschiedlich sind. Beispielsweise haben die Materialien zur optimalen Zerstäubung unterschiedliche Viskosität. Sie können auch unterschiedliche Farben haben, um bestimmte Oberflächeneffekte hervorzurufen. Die beiden Materialien können auch so beschaffen sein, daß sie erst gemeinsam den gewünschten Beschichtungswerkstoff ergeben. Beispielsweise kann es sich um die beiden Komponenten eines Zwei-Komponenten-Lackes o.dgl. handeln.
In diesem Zusammenhang ist es günstig, wenn die beiden Sprühstrahlen sich vor dem Auftreffen auf dem Gegenstand zu einem wesentlichen Teil vermischen. Dies gibt noch bessere Mischerfolge als wenn die Teilchen nacheinander auf die Oberfläche des Gegenstandes auftreffen.
In manchen Fällen ist es auch vorteilhaft, wenn ein Kernstrahl aus hydrostatisch zerstäubtem Material mit kleinem Spritzwinkel und ein diesen umgebender Hohlkegelstrahl mit größerem Spritzwinkel verwendet werden. Es ergeben sich dann zwei getrennte Strahlbereiche, von denen der innere das Eindringen der Tröpfchen in Vertiefungen begünstigt und der äußere eine Beschichtung der übrigen Oberfläche hervorruft und bei elektrostatischer Aufladung der Tröpfchen einen guten Urngriff um das Werkstück ermöglicht.
Mit besonderem Vorteil werden die Teilchen der Sprüh-
strahlen elektrostatisch axaf geladen. Bekanntlich sorgt die Aufladung dafür, daß ein größerer Teil der Teilchen sich auf der Oberfläche des zu beschichtenden Gegenstandes absetzt. Da sich das elektrostatische Feld aber nur begrenzt in Vertiefungen hinein erstreckt, war es bisher praktisch ausgeschlossen, bei pneumatischer Zerstäubung und elektrostatischer Aufladung Vertiefungen überhaupt zu beschichten.
Eine Vorrichtung zum Beschichten von Gegenständen zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit einem Zerstäuberkopf, der eine pneumatische Zerstäuberanordnung mit eine Materialdüse, der Material mit geringem Druck zuführbar ist, und einer die Materialdüse umgebenden Zerstäuberluftdüse, der Luft mit zur Zerstäubung ausreichendem Druck zuführbar ist, sowie gegebenenfalls Luftaustrittsöffnungen zur Abgabe von den Sprühstrahl zusätzlich beeinflussender Zusatzluft aufweist, ist dadurch gekennzeichnet, daß mit der pneumatischen Zerstäuberanordnung eine hydrostatische Zerstäuberanordnung mit einer zweiten Materialdüse, der Material mit zur Zerstäubung ausreichendem Druck zuführbar ist, zu einer Baueinheit verbunden ist, und daß die Steuervorrichtung für eine gleichzeitige und/oder alternative Betätigung der beiden Zerstäuberanordnungen ausgelegt ist.
Wenn diese Vorrichtung relativ zum Gegenstand bewegt wird, sei es von Hand oder mittels eines Roboters, kann man sowohl eine pneumatische als auch eine hydrostatische Zerstäubung erzielen, wobei die Sprühstrahlen etwa die gleiche Beschichtungszone erreichen. Die Steuervorrichtung erlaubt es, die beiden Zerstäuberanordnungen bei dieser Relativbewegung gleichzeitig und/- oder alternativ zu betätigen.
350"5"6Ϊ8'
Bei einer ersten Ausführungsform ist im gleichen Zerstäuberkopf neben einer von ihrer Zerstäuberluftdüse umgebenen ersten Materialdüse mindestens eine zweite Materialdüse angeordnet. Die beiden Sprühstrahlen verlaufen daher nebeneinander.
Günstig ist es hierbei, daß zu beiden Seiten der ersten Materialdüse je eine zweite Materialdüse angeordnet ist, und daß die beiden zweiten Materialdüsen zur Abgabe paralleler Flachstrahlen ausgelegt sind. Der durch pneumatische Zerstäubung entstandene Sprühstrahl befindet sich daher sandwichartig zwischen zwei flachen, durch hydrostatische Zerstäubung entstandenen Sprühstrahlen. Dies ergibt bei gleichzeitiger Betätigung beider Zerstäuberanordnungen einen abgegrenzten Sprühbereich.
Bei einer bevorzugten zweiten Ausführungsform ist die erste Materialdüse eine die zweite Materialdüse umgebende Ringdüse und ihrerseits von einer ringförmigen Zerstäuberluftdüse umgeben. Die beiden Zerstäuberanordnungen sind daher etwa konzentrisch zueinander angeordnet. Sie ergeben bei der alternativen Betätigung recht ähnlich geformte Sprühstrahlen. Bei gleichzeitiger Betätigung ergibt sich eine gute Mischung zwischen beiden Sprühstrahlen.
Mit Vorteil ist die Steuervorrichtung so ausgelegt, daß bei Betätigung der hydrostatischen Zerstäuberanordnung das Ventil für die Zerstäuberluft und/oder die Zusatzluft geöffnet ist. Man kann daher die für die pneumatische Zerstäubung gebräuchlichen Luftaustrittsöffnungen auch bei der hydrostatischen Zerstäubung nutzen.
Für den Fall, daß über beide Zerstäuberanordnungen
das gleiche Material abgegeben werden soll, empfiehlt es sich, daß die Zuleitung zur ersten Materialdüse über eine Druckreduzierungsvorrichtung, wie eine einstellbare Drossel oder einen Druckregler, mit der Zuleitung zur zweiten Katerialdüse verbunden ist. Man benötigt dann nur eine einzige Druckquelle für das Material.
Die Zuleitung zur zweiten Materialdüse ist zweckmäßigerweise mit einer druckgeregelten Pumpe versorgbar. Man kann dann den hydrostatischen Druck auf einem konstanten Wert halten und bei Bedarf in der Höhe einstellen .
Mit besonderem Vorteil weist der Zerstäuberkopf eine Elektrode für die elektrostatische Aufladung des Materials auf. Diese Kombination führt zu einer sehr gleichmäßigen Beschichtung, weil diejenigen Stellen einer stark strukturierten Oberfläche, die gegenüber dem elektrostatischen Feld abgeschirmt sind, durch das hydrostatisch zerstäubte Material erreicht werden.
Die Ventile der Steuervorrichtung können von Hand oder durch eine Hilfskraft, also pneumatisch, hydraulisch, elektromagnetisch, u.dgl., betätigt werden. Sie können je für sich ansteuerbar sein. Vorzugsweise aber sind sie wenigstens teilweise miteinander gekuppelt.
Insbesondere kann die Steuervorrichtung ein Betätigungselement aufweisen, das in einer ersten Arbeitsstellung die eine Zerstäuberanordnung allein und in einer zweiten Arbeitsstellung die andere Zerstäuberanordnung allein betätigt.
Eine Alternative besteht darin, daß die Steuervorrichtung ein Betätigungselement aufweist, das in einer ersten Arbeitsstellung die eine Zerstäuberanordnung
allein und in einer zweiten Arbeitsstellung beide Zerstäuberanordnungen gemeinsam betätigt.
Die Erfindung wird nachstehend anhand in der Zeichnung dargestellter bevorzugter Ausfuhrungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Teillängsschnitt durch eine erfindungsgemäße Zerstäubungsvorrichtung,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Zerstäubungsvorrichtung,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch den Zerstäuberkopf der Vorrichtung der Fig. 1,
Fig. 4 eine Steuervorrichtung zur Betätigung der Zerstäubungsvorrichtung der Fig. 1 bis 3,
Fig. 5 eine abgewandelte Steuervorrichtung und
Fig. 6 in Stirnansicht eine abgewandelte Form der Düsen in einem Zerstäuberkopf.
Die Zerstäubungsvorrichtung der Fig. 1 bis 4 hat die Form einer Pistole 1 mit einem Zerstäuberkopf 2, der an einem Gehäuse 3 befestigt ist. Dieses ist mit einem Handgriff 4 zum Halten der Vorrichtung und einem Haken 5 zum Aufhängen versehen.
Der Zerstäuberkopf weist, wie Fig. 3 erkennen läßt, eine pneumatische Zerstäuberanordnung 6 mit einer ringförmigen ersten Materialdüse 7 und einer diese umgebenden ringförmigen Zerstäuberluftdüse 8 sowie eine hydrostatische Zerstäuberanordnung 9 mit einer zweiten Materialdüse 10 auf, die im Zentrum der ersten Materialdüse 7 angeordnet ist. Außerdem sind auf einander gegen-
- 14 -
ütaerliegenden Seiten in Hörnern 11 und 12 Zusatzluft-Austrittsöffnungen 13 vorgesehen. Zur Bildung dieser ! Zerstäuberanordnungen sitzt an der Stirnseite eines j zum Zerstäuberkopf 2 gehörenden Blocks 14 unter Zwi-5 schenschaltung einer Dichtscheibe 15 ein Verteilerkörper 16. Dieser wird zusammen mit einer die Hörner 11 : und 12 tragenden Stirnplatte 17 durch ein Überwurf— ; Schraubglied 18 am Block 14 festgehalten. In das Innere
ist ein Einsatz 19 eingeschraubt, der einen Düsenkörper ! ίο 20 trägt, welcher an seinem Umfang zusammen mit dem \ Verteilerkörper 16 die erste Materialdüse 7 begrenzt j und in der Mitte'die zweite Materialdüse 10 aufweist.
Eine erste äußere Materialzuleitung 21 steht über eine Axialbohrung 22 und ein Materialventil 23 sowie Axialbohrungen 24 im Verteilerkörper 16 mit der ersten Materialdüse 7 in Verbindung. Eine zweite äußere Materialzuleitung 25 steht über eine Axialbohrung 26 und ein Materialventil 27 mit der zweiten Materialdüse 10 in Verbindlang. Eine durch den Handgriff 4 gehende Luftzuleitung 28, die durch ein Schieberventil 29 beherrscht wird, steht über eine Axialbohrung 30 einerseits über Bohrungen 31 im Verteilerkörper 16 mit der Zerstäuberluftdüse 8, die zwischen dem Verteilerkörper und der Stirnplatte 17 gebildet wird, und andererseits über eine einstellbare Drossel 32 und weitere Bohrungen 33 im Verteilerkörper 16 mit der Zerstäuberluftdüse 8 in Verbindung.
Das Materialventil 23 ist mit Hilfe einer Betätigungsstange 34, die durch eine Dichtung 35 nach hinten geführt ist, und das Materialventil 27 mittels einer Betätigungsstange 36, die durch eine Dichtung 37 nach hinten geführt ist, betätigbar. Zur Steuervorrichtung S gehört ein von Hand betätigbares Element 38, das über einen Stößel 39 das Luftventil 29, über einen
35Ö56f8
Anschlag 40 das Materialventil 23 und über einen weiteren Anschlag 41 das Materialventil 27 betätigt. Das Betätigungselement 38 ist um eine Achse 42 schwenkbar.
'. Rückstellfedern 43, 44 und 45 sorgen für ständige Anlage des Stößels 39 bzw. der Anschläge 40 und 41 am Betäti-
; gungselement 38. Ein drehbarer Anschlag 46 erlaubt eine Verriegelung der Ventile.
; Fig. 4 zeigt den Zerstäuberkopf 2 in Verbindung mit
dem Schaltbild einer Steuervorrichtung S. Ein Kompressor
: 47 fördert Druckluft über einen Druckregler 48 zur
: Luftzuleitung 28 und über einen zweiten Druckregler
• 49 zu dem Motor einer Materialpumpe 50. Diese saugt
. das Material aus einem Behälter 51 an und fördert es
, 15 über eine Druckleitung 52 einerseits in die äußere
Materialzuleitung 25 und andererseits über eine einstellbare Drossel 53 in die äußere Materialzuleitung
Das Betätungselement 38 hat die Ruhestellung I. In der ersten Arbeitsstellung II ist lediglich das Materialventil 27 geöffnet; daher wird die zweite Materialdüse 10 zur hydrostatischen Zerstäubung beschickt. In der zweiten Arbeitsstellung III ist zusätzlich sowohl das Luftventil 29 als auch das Materialventil 23 geöffnet, so daß außer der hydrostatischen Zerstäubung auch noch eine pneumatische Zerstäubung erfolgt. Der sich ergebende Sprühstrahl hat daher ein Teilchensprektrum, das sich aus Tröpfchen zusammensetzt, die nach beiden Zerstäubungsarten erzeugt worden sind.
Die vorgehend beschriebene Vorrichtung kann so ausgelegt sein, daß zwei voneinander getrennte Strahlbereiche entstehen. Beispielsweise hat der innere Sprühstrahl, der aus der zweiten Materialdüse 10 austritt, einen Öffnungswinkel von 30°, während der äußere hohlkeglige Sprühstrahl, der mit Hilfe der ersten Materialdüse
7 und der Zerstäuberluftdüse 8 erzeugt wird, einen
Öffnungswinkel von 70° hat. Die beiden Sprühstrahlen I
können aber auch solche Winkel aufweisen, daß sie sich j miteinander vermischen.
5 ■ j
Bei der Ausführungsform nach Fig. 5 ist eine andere ■
Steuervorrichtung S veranschaulicht, bei der entspre- I
chende Teile um 100 gegenüber Fig. 4 erhöht sind. Bei j dieser Ausführungsform sind sämtliche Material- und
10 Luft-Zuleitungen je durch ein eigenes Ventil absperr- !
bar. Es gibt ein erstes Materialventil 154 für die !
erste Materialdüse 107, ein zweites Materialventil j
155 fur die zweite Materialdüse 110, ein erstes Luftven- j
! j
j til 156 für die Zerstäuberluftdüse 108 und ein zweites ;
; 15 Luftventil 157 für die Zusatzluft-Austrittsöffnungen ■
; 113. Alle Ventile sind über Steuerleitungen mit einem j
'. Schaltkasten 158 verbunden, der mit Hilfe eines Betäti-
i gungselements 138 ansteuerbar ist. In der Ruhestellung i
j I sind sämtliche Ventile geschlossen. In der ersten i
j 20 Arbeitsstellung II sind die Ventile 154, 156 und 157 I
: geöffnet. In der zweiten Arbeitsstellung III sind samt-
; liehe Ventile geöffnet. In der dritten Arbeitsstellung
j IV sind die Ventile 155 und 157 geöffnet. Man hat es \
', daher in der Hand, wahlweise die pneumatische oder j
j 25 die hydrostatische Zerstäubung je für sich oder beide !
j gleichzeitig anzuwenden. In allen Fällen wird Zusatz- j
! luft abgegeben, um die Sprühstrahlen zu formen. Gegebe- ;
I 1
f nenfalls kann hierbei die Drossel 132 ebenfalls eine
; automatische Umschaltvorrichtung aufweisen, damit zwei
30 verschiedene Drosselwiderstände eingeschaltet werden
j können.
j Während bei den bisherigen Ausführungsbeispielen die
! pneumatische Zerstäuberanordnung 6 und die hydrostati-
I 35 sehe Zerstäuberanordnung 9 konzentrisch zueinander
j angeordnet sind, zeigt Fig. 6 eine Ausführungsform
bei der eine pneumatische Zerstäuberanordnung 206 mit einer als Bohrung ausgebildeten Materialdüse ?O7 und einer diese ringförmig umgebende Zerstäuberluftdüse 208 : zwischen zwei schlitzförmigen zweiten Materialdüsen ' 210 und 210a angeordnet; ist, welche die hydrostatische Zerstäuberanordnung 209 bilden. Werden diese Anordnungen je für sich betrieben, ergibt sich ein im Querschnitt kreisförmiger pneumatischer Sprühstrahl 259 bzw. je ein hydrostatischer Fl&chstrahl 260 und 260a. Werden beide Anordnungen gleichzeitig betrieben, liegt der pneumatische Sprühstrahl 259 zwischen den beiden Flachstrahlen 260 und 260a, wobei sich eine zunehmende Vermischung zwischen den beiden Strahlarten ergibt.
Die Betriebsdrücke richten sich nach den Gegebenheiten, insbesondere nach dem zu zerstäubenden Material. Die pneumatische Zerstäubung kann bei Luftdrücken zwi- * sehen 20 und 40 bar erfolgen. Die hydrostatische Zer- ! stäubung bei Materialdrücken zwischen 30 und 300 bis *
500 bar. Bei geringeren Materialdrücken während der hydrostatischen Zerstäubung sollte eine ausreichende Menge an Zusatzluft mit Drücken von mehreren bar, beispielsweise 5 bar, zugeführt werden.
Anstelle der Drosseln 32, 132 und 53, 153, kann auch : ein entsprechender Druckregler angewendet werden.
BAD ORIGINAL
- Leerseite -

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Verfahren zum Beschichten von Gegenständen mit Hilfe eines Sprühstrahls aus pneumatisch zerstäubtem Material, wobei Sprühstrahl und Gegenstand relativ zueinander bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß während der Relativbewegung auch ein Sprühstrahl aus hydrostatisch zerstäubtem Material erzeugt wird.
    10
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sprühstrahlen alternativ erzeugt werden.
    20
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sprühstrahlen gleichzeitig erzeugt werden.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anteil des hydrostatisch zerstäubten Materials 20 bis 40%, vorzugsweise etwa 30%, des gesamten zerstäubten Materials beträgt.
    5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zerstäubten Materialien in beiden Sprühstrahlen unterschiedlich sind.
    ORIGINAL INSPECTED
    6. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Sprühstrahlen sich vor dem Auftreffen auf den Gegenstand zu einem wesentlichen Teil vermischen.
    7. Verfahren nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kernstrahl aus hydrostatisch zerstäubtem Material mit kleinern Spritzwinkel und ein diesen umgebender Hohlkegelstrahl mit größerem Spritzwinkel verv/endet werden.
    8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchen der Sprühstrahlen elektrostatisch aufgeladen werden.
    15
    9. Zerstäubungsvorrichtung zum Beschichten von Gegenständen zur Durchführung des Verfahrens nach einem
    / der Ansprüche 1 bis 8, mit einem Zerstäuberkopf,
    der eine pneumatische Zerstäuberanordnung mit einer
    % 20 Materialdüse, der Material mit geringem Druck zuführbar ist, und einer die Materialdüse umgehenden Zerstäuberluftdüse, der Luft mit zur Zerstäubung ausreichendem Druck zuführbar ist, sowie gegebenenfalls Luftaustrittsöffnungen zur Abgabe von den Sprühstrahl zusätzlich beeinflussender Zusatzluft aufweist,
    und mit einer Ventile für Material und Luft aufweisenden Steuervorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß mit der pneumatischen Zerstäuberanordnung (6; 206) eine hydrostatische Zerstäuberanordnung (9;
    209) mit einer zweiten Materialdüse (10; 210, 210a), der Material mit zur Zerstäubung ausreichendem Druck zuführbar ist, zu einer Baueinheit verbunden ist, und daß die Steuervorrichtung (S) für eine gleichzeitige und/oder alternative Betätigung der beiden Zerstäuberanordnungen ausgelegt ist.
    — ΒVorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß im gleichen Zerstäuberkopf neben einer von ihrer Zerstäuberluftdüse (208) umgebenen ersten Materialdüse (207) mindestens eine zweite Materialdüse (210, 210a) angeordnet ist.
    11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der ersten Materialdüse (207) je eine zweite Materialdüse (210; 210a) angeordnet ist, und daß die beiden zweiten Materialdüsen zur Abgabe paralleler Flachstrahlen ausgelegt sind.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Materialdüse (7) eine die zweite Materialdüse (10) umgebende Ringdüse und ihrerseits von*einer ringförmigen Zerstäuberluftdüse (8) umgeben ist.
    13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (S) so ausgelegt ist, daß bei Betätigung der hydrostatischen Zerstäuberanordnung (9) das Ventil (29; 156, 157) für die Zerstäuberluft und/oder die Zusatzluft geöffnet ist.
    14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dai3 die Zuleitung (21) zur ersten Materialdüse (7) über eine Druckreduziervorrichtung (53; 113) mit der Zuleitung (25) zur zweiten Materialdüse (10) verbunden ist.
    15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung (25) zur zweiten Materialdüse (10) mit einer druckgeregelten Pumpe (50) versorgbar ist.
    -A-
    16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Zerstäuberkopf eine Elektrode für die elektrostatische Aufladung des Materials aufweist.
    17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (S) ein Betätigungselement (138) aufweist, das in einer ersten Arbeitsstellung (II) die eine Zer-XQ Stäuberanordnung allein und in einer zweiten Arbeitsstellung (TV) die andere Zerstäuberanordnung allein betätigt.
    18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung (S) ein Betätigungselement (33; 138) aufweist, das in einer ersten Arbeitsstellung (II) die eine Zerstäuberanordnung allein und in einer zweiten Arbeitsstellung (III) beide Zerstauberanordnungen gemeinsam betätigt.
DE19853505618 1985-02-19 1985-02-19 Verfahren zum beschichten von gegenstaenden mit hilfe eines spruehstrahls und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens Granted DE3505618A1 (de)

Priority Applications (9)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853505618 DE3505618A1 (de) 1985-02-19 1985-02-19 Verfahren zum beschichten von gegenstaenden mit hilfe eines spruehstrahls und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
AT86101244T ATE47049T1 (de) 1985-02-19 1986-01-31 Verfahren zum beschichten von gegenstaenden mit hilfe eines spruehstrahls und zerstaeubungsvorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens.
DE8686101244T DE3666150D1 (en) 1985-02-19 1986-01-31 Method for spray coating objects, and spray gun for carrying out this method
EP86101244A EP0192097B1 (de) 1985-02-19 1986-01-31 Verfahren zum Beschichten von Gegenständen mit Hilfe eines Sprühstrahls und Zerstäubungsvorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
JP61029833A JPH069664B2 (ja) 1985-02-19 1986-02-12 噴霧流を用いて対象物に被膜を形成する方法およびこの方法を実施するための装置
FI860692A FI81976C (fi) 1985-02-19 1986-02-14 Foerfarande foer att belaegga foeremaol med hjaelp av en sprutstraole och sprutanordning foer att genomfoera foerfarandet.
BR8600674A BR8600674A (pt) 1985-02-19 1986-02-18 Processo para o revestimento de objetos com auxilio de um jato de pulverizacao e dispositivo de pulverizacao para a realizacao do processo
DK076586A DK162582C (da) 1985-02-19 1986-02-19 Fremgangsmaade og apparat til belaegning af emner med forstoevet materiale
US06/830,972 US4713257A (en) 1985-02-19 1986-02-19 Spraying method and device for applying a film to a workpiece

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19853505618 DE3505618A1 (de) 1985-02-19 1985-02-19 Verfahren zum beschichten von gegenstaenden mit hilfe eines spruehstrahls und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3505618A1 true DE3505618A1 (de) 1986-08-21
DE3505618C2 DE3505618C2 (de) 1987-10-01

Family

ID=6262873

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19853505618 Granted DE3505618A1 (de) 1985-02-19 1985-02-19 Verfahren zum beschichten von gegenstaenden mit hilfe eines spruehstrahls und vorrichtung zur durchfuehrung dieses verfahrens
DE8686101244T Expired DE3666150D1 (en) 1985-02-19 1986-01-31 Method for spray coating objects, and spray gun for carrying out this method

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8686101244T Expired DE3666150D1 (en) 1985-02-19 1986-01-31 Method for spray coating objects, and spray gun for carrying out this method

Country Status (8)

Country Link
US (1) US4713257A (de)
EP (1) EP0192097B1 (de)
JP (1) JPH069664B2 (de)
AT (1) ATE47049T1 (de)
BR (1) BR8600674A (de)
DE (2) DE3505618A1 (de)
DK (1) DK162582C (de)
FI (1) FI81976C (de)

Cited By (17)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4824017A (en) * 1986-07-14 1989-04-25 Glas-Craft, Inc. External mix spraying system
US4967956A (en) * 1987-07-31 1990-11-06 Glas-Craft, Inc. Multi-component spraying system
DE202010007355U1 (de) * 2010-05-28 2011-10-20 Sata Gmbh & Co. Kg Düsenkopf für eine Spritzvorrichtung
US9782785B2 (en) 2010-12-02 2017-10-10 Sata Gmbh & Co. Kg Spray gun and accessories
US9878336B2 (en) 2006-12-05 2018-01-30 Sata Gmbh & Co. Kg Fluid reservoir for a paint spray gun
USD835235S1 (en) 2014-07-31 2018-12-04 Sata Gmbh & Co. Kg Paint spray gun
US10189037B2 (en) 2011-06-30 2019-01-29 Sata Gmbh & Co. Kg Easy-to-clean spray gun, accessories therefor, and mounting and dismounting methods
US10464076B2 (en) 2015-12-21 2019-11-05 Sata Gmbh & Co. Kg Air cap and nozzle assembly for a spray gun, and spray gun
US10471449B2 (en) 2016-08-19 2019-11-12 Sata Gmbh & Co. Kg Air cap arrangement and spray gun
US10702879B2 (en) 2014-07-31 2020-07-07 Sata Gmbh & Co. Kg Spray gun manufacturing method, spray gun, spray gun body and cover
US10835911B2 (en) 2016-08-19 2020-11-17 Sata Gmbh & Co. Kg Trigger for a spray gun and spray gun having same
US11141747B2 (en) 2015-05-22 2021-10-12 Sata Gmbh & Co. Kg Nozzle arrangement for a spray gun
US11801521B2 (en) 2018-08-01 2023-10-31 Sata Gmbh & Co. Kg Main body for a spray gun, spray guns, spray gun set, method for producing a main body for a spray gun and method for converting a spray gun
US11826771B2 (en) 2018-08-01 2023-11-28 Sata Gmbh & Co. Kg Set of nozzles for a spray gun, spray gun system, method for embodying a nozzle module, method for selecting a nozzle module from a set of nozzles for a paint job, selection system and computer program product
US11865558B2 (en) 2018-08-01 2024-01-09 Sata Gmbh & Co. Kg Nozzle for a spray gun, nozzle set for a spray gun, spray guns and methods for producing a nozzle for a spray gun
US12097519B2 (en) 2020-09-11 2024-09-24 Sata Gmbh & Co. Kg Sealing element for sealing a transition between a spray gun body and an attachment of a spray gun, attachment, in particular a paint nozzle arrangement for a spray gun and a spray gun, in particular a paint spray gun
US12515230B2 (en) 2018-09-10 2026-01-06 Sata Gmbh & Co. Kg Paint gun, material application system, and method for operating same

Families Citing this family (37)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5294052A (en) * 1986-07-14 1994-03-15 Glas-Craft, Inc. Fluid dispensing system
US5178326A (en) * 1986-07-14 1993-01-12 Glas-Craft, Inc. Industrial spraying system
DE3705815A1 (de) * 1987-02-24 1988-09-01 Kopperschmidt Mueller & Co Elektrostatische spruehpistole
DE3709543C2 (de) * 1987-03-24 1996-06-05 Wagner Gmbh J Vorrichtung zum Zerstäuben einer Flüssigkeit
DE3721404A1 (de) * 1987-06-29 1989-01-12 Kopperschmidt Mueller & Co Vorrichtung zur elektrostatischen spruehbeschichtung von plattenfoermigen werkstuecken
US4871105A (en) * 1988-04-06 1989-10-03 American Telephone And Telegraph Company, At&T Bell Laboratories Method and apparatus for applying flux to a substrate
DE3834983A1 (de) * 1988-10-14 1990-04-19 Kopperschmidt Mueller & Co Spritzpistole
US5180104A (en) * 1991-02-20 1993-01-19 Binks Manufacturing Company Hydraulically assisted high volume low pressure air spray gun
DE4128590A1 (de) * 1991-08-28 1993-03-04 Kumag Ag Verfahren zum auftragen von druckfarbe und dafuer geeigneter druckkopf
JP3047656B2 (ja) * 1993-01-12 2000-05-29 株式会社村田製作所 InSb薄膜の製造方法
US5669557A (en) * 1994-12-14 1997-09-23 Tram-7 Precision, Inc. System and process for spraying air-dryable liquid materials
US5526963A (en) * 1995-02-02 1996-06-18 Smith; Gerald K. Hand-held gravity feed spray bottle
JPH08332416A (ja) * 1995-06-01 1996-12-17 Nordson Corp アンチ・バック・アイオナイゼーション用プローブを備えたスプレガンの取付けアッセンブリ
US5964257A (en) * 1997-09-30 1999-10-12 Taiwan Semiconductor Manufacturing Company, Ltd. Apparatus and method for cleaning a liquid dispensing nozzle
US5908162A (en) * 1998-02-25 1999-06-01 Nordson Corporation Spray gun having an anti-back-ionization probe with a control system therefor
US5938126A (en) * 1998-03-23 1999-08-17 Nordson Corporation Spray gun having a current monitored anti-back-ionization probe
US6089471A (en) * 1998-03-25 2000-07-18 Accuspray, Inc. Fluid spray gun
US6276616B1 (en) 2000-04-07 2001-08-21 Illinois Tool Works Inc. Fluid needle loading assembly for an airless spray paint gun
US6702197B2 (en) * 2002-07-03 2004-03-09 Taiwan Semiconductor Manufacturing Co., Ltd. Anti-electrostatic discharge spray gun apparatus and method
US20040040988A1 (en) * 2002-08-30 2004-03-04 Alexander Kevin L. High pressure ball and valve seat
AU2004313488A1 (en) * 2004-01-02 2005-07-28 Graco Minnesota Inc. Texture spray gun
US7697258B2 (en) * 2005-10-13 2010-04-13 Mks Instruments, Inc. Air assist for AC ionizers
EP2265387B1 (de) 2008-03-12 2015-05-06 Jeffrey D. Fox Wegwerf-spritzpistolenkartusche
DE102009032399A1 (de) 2009-07-08 2011-01-13 Sata Gmbh & Co. Kg Farbspritzpistole
US8413914B2 (en) * 2010-03-04 2013-04-09 Hanson Group, Llc Electrostatic fast-set sprayable polymer system and process
US20160303590A1 (en) * 2011-07-20 2016-10-20 Sealanttech Systems and Methods for Portable Multi-Component Mixing of Materials for Spray Application of Same
EP2559491A1 (de) 2011-08-17 2013-02-20 Alfa Klebstoffe AG Verfahren und Vorrichtung zum Aufsprühen von Klebstoffen
US9138760B2 (en) * 2012-10-22 2015-09-22 Steven C. Cooper Electrostatic liquid spray nozzle having an internal dielectric shroud
CA155474S (en) 2013-09-27 2015-08-27 Sata Gmbh & Co Kg Spray gun
DE202013105779U1 (de) 2013-12-18 2015-03-19 Sata Gmbh & Co. Kg Luftdüsenabschluss für eine Lackierpistole
USD758537S1 (en) 2014-07-31 2016-06-07 Sata Gmbh & Co. Kg Paint spray gun rear portion
USD768820S1 (en) 2014-09-03 2016-10-11 Sata Gmbh & Co. Kg Paint spray gun with pattern
DE102015112614A1 (de) * 2015-07-31 2017-02-02 Maria Elisabeth Holzweber Verfahren und Vorrichtung zum Auftragen einer Dämmung auf Bauwerken
US11911787B1 (en) 2019-08-16 2024-02-27 Gary Hammerlund Split manifold and method for multiple part fluid applications
CN114288185B (zh) * 2021-12-31 2023-04-18 宜春万申制药机械有限公司 一种内外掺混药粒的包衣机
CN114306075B (zh) * 2021-12-31 2023-04-18 宜春万申制药机械有限公司 一种药粒充分混合的包衣设备
DE102023114398A1 (de) * 2023-06-01 2024-12-05 Wiwa Wilhelm Wagner Gmbh & Co Kg Anschlusseinrichtung für eine Spritzpistole, Spritzpistole und Verfahren zum Betrieb einer Spritzpistole

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE647713C (de) * 1935-12-24 1937-07-10 Krautzberger & Co G M B H A Spritzapparat
FR2127874A5 (de) * 1971-03-03 1972-10-13 Electrogasdynamics
US3927833A (en) * 1974-04-29 1975-12-23 Ransburg Corp Apparatus for forming multiple-component composite structures

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2829006A (en) * 1954-06-10 1958-04-01 Binks Mfg Co Spray coating means
DE1034076B (de) * 1955-03-22 1958-07-10 Walther Fa Richard C Spritzpistole mit zwei konzentrischen Ringduesen und einer zurueckziehbaren absperrbaren Hohlnadel
AT247998B (de) * 1963-07-17 1966-07-11 Cassanmagnago Flli Spritzpistole, insbesondere für Zweikomponentenlacke od. dgl.
CH443981A (fr) * 1965-09-03 1967-09-15 Automation Industrielle Sa Pistolet de pulvérisation d'un liquide, notamment pour la pulvérisation de peinture ou vernis
US3599038A (en) * 1969-07-28 1971-08-10 Hipotronics Apparatus and systems for high-voltage electrostatic charging of particles
FR2158582A5 (de) * 1971-08-02 1973-06-15 Tunzini Sames
SE422427B (sv) * 1977-10-17 1982-03-08 Bertil Sandell Sett att tillverka fiberarmerade byggnadskonstruktioner, ytbeleggningar och dylikt samt anordning for genomforande av settet
EP0063707A1 (de) * 1981-04-29 1982-11-03 Binks Manufacturing Company Mehrkomponentenspritzpistole
US4392617A (en) * 1981-06-29 1983-07-12 International Business Machines Corporation Spray head apparatus
JPS5845780U (ja) * 1981-09-24 1983-03-28 ジヤニツクス株式会社 簡易水洗便器の洗浄水供給装置
JPS5914852Y2 (ja) * 1983-06-09 1984-05-01 富士通株式会社 取引操作装置

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE647713C (de) * 1935-12-24 1937-07-10 Krautzberger & Co G M B H A Spritzapparat
FR2127874A5 (de) * 1971-03-03 1972-10-13 Electrogasdynamics
US3927833A (en) * 1974-04-29 1975-12-23 Ransburg Corp Apparatus for forming multiple-component composite structures

Cited By (18)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4824017A (en) * 1986-07-14 1989-04-25 Glas-Craft, Inc. External mix spraying system
US4967956A (en) * 1987-07-31 1990-11-06 Glas-Craft, Inc. Multi-component spraying system
US9878336B2 (en) 2006-12-05 2018-01-30 Sata Gmbh & Co. Kg Fluid reservoir for a paint spray gun
DE202010007355U1 (de) * 2010-05-28 2011-10-20 Sata Gmbh & Co. Kg Düsenkopf für eine Spritzvorrichtung
US9782784B2 (en) 2010-05-28 2017-10-10 Sata Gmbh & Co. Kg Nozzle head for a spray device
US9782785B2 (en) 2010-12-02 2017-10-10 Sata Gmbh & Co. Kg Spray gun and accessories
US10189037B2 (en) 2011-06-30 2019-01-29 Sata Gmbh & Co. Kg Easy-to-clean spray gun, accessories therefor, and mounting and dismounting methods
US10702879B2 (en) 2014-07-31 2020-07-07 Sata Gmbh & Co. Kg Spray gun manufacturing method, spray gun, spray gun body and cover
USD835235S1 (en) 2014-07-31 2018-12-04 Sata Gmbh & Co. Kg Paint spray gun
US11141747B2 (en) 2015-05-22 2021-10-12 Sata Gmbh & Co. Kg Nozzle arrangement for a spray gun
US10464076B2 (en) 2015-12-21 2019-11-05 Sata Gmbh & Co. Kg Air cap and nozzle assembly for a spray gun, and spray gun
US10471449B2 (en) 2016-08-19 2019-11-12 Sata Gmbh & Co. Kg Air cap arrangement and spray gun
US10835911B2 (en) 2016-08-19 2020-11-17 Sata Gmbh & Co. Kg Trigger for a spray gun and spray gun having same
US11801521B2 (en) 2018-08-01 2023-10-31 Sata Gmbh & Co. Kg Main body for a spray gun, spray guns, spray gun set, method for producing a main body for a spray gun and method for converting a spray gun
US11826771B2 (en) 2018-08-01 2023-11-28 Sata Gmbh & Co. Kg Set of nozzles for a spray gun, spray gun system, method for embodying a nozzle module, method for selecting a nozzle module from a set of nozzles for a paint job, selection system and computer program product
US11865558B2 (en) 2018-08-01 2024-01-09 Sata Gmbh & Co. Kg Nozzle for a spray gun, nozzle set for a spray gun, spray guns and methods for producing a nozzle for a spray gun
US12515230B2 (en) 2018-09-10 2026-01-06 Sata Gmbh & Co. Kg Paint gun, material application system, and method for operating same
US12097519B2 (en) 2020-09-11 2024-09-24 Sata Gmbh & Co. Kg Sealing element for sealing a transition between a spray gun body and an attachment of a spray gun, attachment, in particular a paint nozzle arrangement for a spray gun and a spray gun, in particular a paint spray gun

Also Published As

Publication number Publication date
FI860692L (fi) 1986-08-20
FI860692A0 (fi) 1986-02-14
BR8600674A (pt) 1986-11-04
JPH069664B2 (ja) 1994-02-09
FI81976C (fi) 1991-01-10
DE3505618C2 (de) 1987-10-01
EP0192097A3 (en) 1987-08-05
JPS61192364A (ja) 1986-08-26
FI81976B (fi) 1990-09-28
EP0192097A2 (de) 1986-08-27
DK162582C (da) 1992-04-13
DE3666150D1 (en) 1989-11-16
EP0192097B1 (de) 1989-10-11
DK76586A (da) 1986-08-20
DK76586D0 (da) 1986-02-19
DK162582B (da) 1991-11-18
US4713257A (en) 1987-12-15
ATE47049T1 (de) 1989-10-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0192097B1 (de) Verfahren zum Beschichten von Gegenständen mit Hilfe eines Sprühstrahls und Zerstäubungsvorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
DE3882473T2 (de) Spritzpistole zur Verwendung mit einem Roboter.
DE69329539T2 (de) Spritzpistole für Substratbeschichtung
DE69211891T2 (de) Verteilerscheibe für Hochdurchfluss-Niederdruck-Sprühpistole
DE4230535C2 (de) Zweikomponenten-Spritzpistole
DE69122988T2 (de) Niederdruck-Spritzpistole
DE1577919C3 (de) Elektrostatisch arbeitende Farbspritzvorrichtung mit einstellbarem Öffnungswinkel des Farbnebelkegels
DE10059406B4 (de) Spritzvorrichtung
DE2422597B2 (de) Spritzvorrichtung zum hydrostatischen Zerstäuben von Farbe und anderen flüssigen Stoffen
DE2811436C2 (de) Verfahren zur pneumatischen Zerstäubung eines flüssigen Mediums, insbesondere Farbe oder Lack, und Spritzpistole
DE1777329A1 (de) Vorrichtung zum elektrostatischen UEberziehen von Gegenstaenden
EP0192854A1 (de) Spritzpistole für Beschichtungsmaterial
DE1009071B (de) Pistole zum Aufspritzen von mindestens zwei Spritzstoffen mit einem zusaetzlichen, auswechselbaren Spritzstoffbehaelter
DE102007012878B3 (de) Zerstäuber zum Zerstäuben eines Beschichtungsmittels
DE2541927A1 (de) Pulverzerstaeuberduese mit strahlverstellung
DE2819302B2 (de) Lackmengensteuersystem
DE4208500C2 (de) Spritzvorrichtung zum Aufbringen eines flüssigen Mediums wie Farbe
DE10202712A1 (de) Verfahren zum Steuern der Sprühstrahlbreite eines Zerstäubers und Zerstäuber für die Serienbeschichtung von Werkstücken
DE69023711T2 (de) Pneumatische Niederdruckspritzpistole.
DE2237717C3 (de) Mit Druckmittel betriebene Sprühpistole, z.B. Farbsprühpistole
DE3613348C2 (de)
DE4416311A1 (de) Sprühgerät-Befestigungsvorrichtung
DE202010015304U1 (de) Düse
DE2946217A1 (de) Spritzpistole
EP0192028B1 (de) Verfahren zum Auftragen von Sprühgut mittels einer Sprühvorrichtung und zugehörige Sprühvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
OP8 Request for examination as to paragraph 44 patent law
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee