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DE3503271A1 - Vorrichtung zum messen der zum anbringen von brillenglaesern in einem brillengestell erforderlichen parameter - Google Patents

Vorrichtung zum messen der zum anbringen von brillenglaesern in einem brillengestell erforderlichen parameter

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Publication number
DE3503271A1
DE3503271A1 DE19853503271 DE3503271A DE3503271A1 DE 3503271 A1 DE3503271 A1 DE 3503271A1 DE 19853503271 DE19853503271 DE 19853503271 DE 3503271 A DE3503271 A DE 3503271A DE 3503271 A1 DE3503271 A1 DE 3503271A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
distance
patient
eyepiece
optical axis
marking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853503271
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Paris Joncour
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EssilorLuxottica SA
Original Assignee
Essilor International Compagnie Generale dOptique SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR8401451A external-priority patent/FR2558714B1/fr
Priority claimed from FR8500137A external-priority patent/FR2575651B1/fr
Application filed by Essilor International Compagnie Generale dOptique SA filed Critical Essilor International Compagnie Generale dOptique SA
Publication of DE3503271A1 publication Critical patent/DE3503271A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C13/00Assembling; Repairing; Cleaning
    • G02C13/003Measuring during assembly or fitting of spectacles
    • G02C13/005Measuring geometric parameters required to locate ophtalmic lenses in spectacles frames
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/11Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for measuring interpupillary distance or diameter of pupils

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Description

Vorrichtung zum Messen der zum Anbringen von ßriiiengiäsern
in einem Brillengestell erforderlichen Parameter
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Messung der für die Befestigung von Brillengläsern in einem Brillengestell erforderlichen Parameter.
Der Optiker, der für das korrekte Einsetzen der Brillengläser, weiche vorher von einem Spezialisten verschrieben worden sind, in ein ausgewähltes Bril lengestell verantwortlich ist, muß mit Genauigkeit einige Befestigungspara meter bestimmen, damit die einmal in ihrer Position festgelegten Brillenglä ser ihren Korrekturzweck unter den optischen Bedingungen der Brillenglasstellung gegenüber dem entsprechenden Auge des Patienten erfüllen können, damit die Voraussetzungen für die Verschreibung gerade dieser Brillengläser erfüllt werden. Diese Parameter werden insbesondere einerseits von dem Abstand zwischen den Pupillen des Patienten und/oder deren "Halbabstände", d.i. der Abstand zwischen der entsprechenden Pupille und der vertikalen Mittelebene der Nase, und andererseits von dem Abstand zwischen jeder Pu pille und der unteren Kante des entsprechenden Brillenglases, der die Befe- stigungshöhe des Brillenglases anzeigt, und ferner von der Distanz zwischen dem Brillenglas und der Hornhaut des entsprechenden Auges bestimmt.
Eine Vorrichtung, die dem Optiker es eriaubt, diese Parameter zu bestimmen, existiert bereits und ist insgesamt in einem Gehäuse untergebracht, das einerseits an einem seiner Enden eine Zielstellenöffnung, die zur Auf nahme der von dem Patienten getragenen Brille und seines entsprechenden Gesichtsteiles ausgelegt ist, sowie andererseits an dem gegenüberliegenden Ende ein Okularöffnung aufweist, die mit einem mit der Zielstellenöffnung in einer Linie ausgerichtetes Okular versehen ist, das es dem Optiker ermög-
licht, die Brillengläser und die Augen des Patienten zu beobachten. In dem Gehäuse ist zwischen den beiden Öffnungen eine Linse angeordnet, deren op tische Achse mit der des Okulars zusammenfällt. Außerhalb der optischen Achse der besagten Linse ist eine Lichtquelle angeordnet, die ein Strahlen- bündel in Richtung zu der besagten Linse und der Zielstellenöffnung in Rich tung der optischen Achse ausstrahit. Optische iichtreflektierende Einrichtungen ermöglichen es dem Optiker, durch das Okular von den Brillen- gläsern Frontal- und Seitenbilder zu erhalten, weiche die Bilder der Patientenaugen überlagern. In dem Weg der Lichtstrahlern zwischen der Ziel-10. stei/eno'ffnung und dem Okular sind optische Mar/derungs- und Meßeinrichtungen derart zwischengeschaltet, daß ihre Bilder für den Optiker zur selben Zeit wie die vorbeschriebenen ßiider sichtbar sind.
Eine Vorrichtung dieses Typs ist insbesondere in dem deutschen Patent l 060 622 beschrieben. Diese bekannte Vorrichtung verwendet für jedes der Patientenaugen eine optische Reflektoreinrichtung, zwei Prismen, weiche das Seitenbild (d.i. das Bild des Profils) der Hornhaut, das dem Bild einer Einstellmarkierung zugeordnet ist, die auf dem einen der Prismen vorgesehen ist, in Richtung zu der Okufaröffnung, wo das Bild dem Frontalbild der Hornhaut überlagert wird, d.i. das Bild der Pupille, welches in Richtung zu der Okularöffnung ohne optische Reflexion, aber mit der Zwischenschaltung der Bezugsmarkierungen in den optischen Strahiengang, beispielsweise Linien oder Fäden, übertragen wird. Diese Anordnung soll es dem Optiker erlauben, durch die Seitenbilder von zwei Hornhäuten und den zugeordneten Bezugsmarkierungen irgendeine Winkeiversefczung der Vorrichtung in der horizonta len Ebene gegenüber der korrekten symmetrischen Lage in Bezug auf den Patienten zu verhindern, in welcher das Bild einer jeden der Einsteilmarkierungen eine Tangente an den Scheitel der betreffenden Hornhaut sein soll.
Die bekannte Einrichtung ist weder für die genaue, durch den Optiker vorzunehmenden Wahrnehmung der Distanz gestaltet, von der die Brillengläser von den entsprechenden Pupillen der Patienten getrennt wird, noch für eine Messung der Befestigungshöhe der Billengläser geeignet, d.i. der Abstand zwischen jeder Pupille und der unteren Kante des zugehörigen Brillenglases. Ohne Zweifel erlaubt es die Messung des Abstandes zwischen den Pupillen
1 oder deren "Halbabstände", wobei aufgrund einer Winkeiverschiebung der Vorrichtung gegenüber den Augen des Patienten eintretende Meßfehler ver mieden werden, aber dieses Ergebnis, das in sich selbst bereits begrenzt ist, erfordert eine relativ komplizierte Bedienung seitens des Optikers, dem es in der Tat durch die Grundkonzeption der Vorrichtung erschwert wird, diese stufenweise gegenüber dem Patienten einzustellen, was einen zeitraubenden Einstellvorgang fordert. Ferner tritt der Strahlengang der Seitenbilder der Hornhäute bei einer Einrichtung gem. der vorgenannten deutschen Patentschrift durch den mittleren Bereich der Linse und wird, bevor er diesen mattieren Bereich erreicht, reflektiert. Aufgrund dieser Tatsache muß die Linse in einem relativ großen Abstand von den Augen des Patienten angeordnet sein, wodurch wiederum ein Risiko von Paralaxen fehlern als Meßfeh ler in Kauf genommen werden muß. Ein anderer Nachteil der genannten Vorrichtung liegt in der "gekröpften" Darstellung des Strahlenweges der Seiten- bilder der Hornhäute vor der Linse, da diese Bilder in der Höhe der Oku- laröffnung liegen und dadurch für den Optiker nach hinten gegenüber den Frontbildern der Hornhäute und der Pupillen versetzt sind. Dies stellt den Optiker vor die Notwendigkeit, sich darauf einzustellen, die beiden Bilder zur gleichen Zeit in einer klaren Darstellungsweise zu sehen. Es ist jedoch bekannt, daß unter derartigen Bedingungen eine wesentliche und unerwünschte Ermüdung eintritt.
Bei einer anderen Vorrichtung, die in dem französischen Patent 1506352 be schrieben ist, sieht der Optiker durch die Linse das Bild der Augen des Patienten und durch Verschieben der Bezugsmarkierungen, wodurch erreicht werden soll, daß diese mit der Reflexion, die durch die Hornhäute oder durch die "Kornealreflexion" erzeugt wird, zusammenfallen, kann er den Pupil len-Halbabstand des Patienten messen. Durch Verwendung eines anderen Sets von ßezugsmarkierungen, die senkrecht zu den ersteren angeordnet sind, kann der Optiker eine Bezugslinie in einer Tangentialposition gegenüber der unteren Kante des Brillenglases oder der Brillenfassung setzen und daher die "Befestigungshöhe" bestimmen. Er kann ferner ebenso den Abstand zwischen dem Patientenauge und dem zugehörigen Brillenglas messen, indem er die Vorrichtung gegenüber dem zugeordneten Brillengestell seitlich verstellt.
Wenngleich mit dieser bekannten Vorrichtung alle erfordelichen Brillenglä serbefestigungsparameter gemessen werden können, sind für den Optiker eine Mehrzahl von Bedienungsschritten bei der Handhabung dieser Vorrichtung wie auch eine gewisse Meßgeschicklichkeit erforderlich, da diese Vorrichtung verschiedene Male gegenüber dem brillentragenden Patienten hin- und hergeschoben werden muß.
Die Aufgabe der Erfindung ist darin zu sehen, eine Vorrichtung der hier beschriebenen Art zu schaffen, weiche nicht die Nachteile der bekannten Vor- richtungen aufweist und die es ermöglicht, alle zum Anbringen von Brillengläsern in einem Brillengestell erforderlichen Parameter mittels einfacher Bedienungsvorgänge zu messen, ohne daß komplizierte Handhabungen der Vorrichtung erforderlich sind, welche auf ein Minimum die durch den Optiker erforderliche Akkomodation reduziert und genaue Meßergebnisse Hefert, weiche frei von Paralaxen- oder anderen Fehlern sind und deren Ab messung und Kosten gering sind.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird durch die Erfindung eine Vorrichtung zum Messen der okularen Parameter eines Patienten geschaffen, insbesondere der Parameter zum Anbringen von Brillengläsern in einem Brillengestell im Hin blick auf deren Anpassung an den Patienten, mit einem Gehäuse, an dessen einem Ende eine Zielstellenöffnung zur Aufnahme der von dem Patienten getragenen Brillenfassungen und Gläser ausgebildet ist und an dessen gegenüberliegendem Ende eine auf die Zielstellenöffnung ausgerichtete Okular- öffnung ausgebildet ist, die mit einem von dem Optiker zu beobachtenden Okular versehen ist, wobei das Gehäuse eine Lichtquelle zum Abstrahlen eines Beleuchtungsstrahls zu der Zielstellenöffnung, eine bikonvexe Linse oder eine Fresnellinse, die zwischen der Zielstellenöffnung und dem Okular angeordnet ist, so daß ihre optische Achse mit derjenigen des Okulars zu- sammenfällt und mit dem Okular Frontalbilder der Gläser und Brillenfas sungen und des Auges des Patienten abbildet, und eine Bezugsmarkierungs einrichtung zum Justieren gegenüber den Augen des Patienten enthält, wobei das Bild der Bezugsmarkierung durch das Okular gleichzeitig mit dem Frontalbild wahrnehmbar ist. Die Erfindung ist insbesondere dadurch gekenn- zeichnet, daß die Bezugsmarkierungseinrichtung zwei Pupillen-Bezugsab-
ι Standsmarkierungen aufweist, die jeweils auf einem transparenten Teil eines Bezugsabstandsmarkierungshaltecs angeordnet sind und die Bezugsabstands- markierungshalter voneinander unabhängig horizontal und senkrecht zu der optischen Achse mittels eines Kontrollmechanismus verstellbar sind, der ma~ nuell mittels eines Abstandseinstellteils betätigt wird, das von außerhalb des Gehäuses her zugänglich ist, daß die Bezugsmarkierungseinrichtung weiter zwei Paare von Bezugshöhenmarkierungen aufweist, die entsprechend den beiden Augen des Patienten zugeordnet sind, daß jede Bezugshöhenmarkierung auf einem tranparenten Teil eines Bezugshöhenmarkierungshalters ange-
-,Q ordnet ist, der unabhängig von den anderen vertikal verstellbar ist, daß die Bezugsmarkierungseinrichtung weiter zwei Bezugsdistanzmarkierungen aufweist, von denen jede einem seitlichen Spiegel zugeordnet ist, der seitlich eines der Augen des Patienten in einer Vertikalebene angeordnet ist, die gegenüber der optischen Achse um 45° geneigt ist, derart, daß der seit-
, p. liehe Spiegel das Bild des Profils dieses Auges, des zugeordneten Brillen glases und der Brillenfassung erhält und auf einen ersten Ablenkspiegel überträgt, der in einer Vertikaiebene angeordnet ist, die senkrecht zu derjenigen des seitlichen Spiegels ausgerichtet ist und das Profilbild zu der optischen Achse hin auf einen zweiten Ablenkspiegel überträgt, der nahe der
n optischen Achse in einer VertifcaJebene angeordnet ist, die zu derjenigen des ersten Ablenkspiegels um 4-5° geneigt ist, so daß das Profilbild zu dem Okular übertragen wird, und daß eine Meßeinrichtung zum Berechnen der Position der verschiedenen ßezugsmarkierungen reiafciv zu den Augen des Patienten, zu den Brillengläsern und zu der Fassung und zum Sichtbarma-
nc chen der Ergebnisse dieser Berechnung enthält.
In einer Ausführungsform enthält der Steuermechanismus jedes der beiden Bezugsabstandsmarkierungshalter eine geradlinige Zahnstange, die sich quer zu der optischen Achse erstreckt und mit einem Ritzel kämmt, das ein-
on stückig mit einem Abstandseinstellnkopf ist und koaxial zu diesem angeordnet ist, welcher um eine senkrecht zu der optischen Achse veriaufende Ver- tikalachse drehbar ist und an der optischen Achse verlaufende Vertikalachse drehbar ist und an der der Zeilstellenöffnung gegenüberliegenden Gehäuse wand angeordnet ist, wobei die Zahnstange mit einem der Enden einer
Q(- Kröpfstange einstückig ist, die an ihrem anderen Ende die betreffende Bezugsabstandsmarkierung trägt.
JI
Gemäß einem vorteilhaften Merkmal der Vorrichtung weht der Steuermechanismus jedes der beiden Bezugsmarkierungshalter jedes Paares der Bezugshöhenmarkierungshalter eine Steuerstange auf, die gelenkig an einer Stelle zwischen ihren beiden Enden an einer vertikalen und einer horizonta- len Innenwand des Gehäuses parallel zu der optischen Achse verstellbar angebracht ist und an dem einen ihrer Enden den betreffenden Bezugs- höhenmarkierungshalter trägt, daß das Gelenk einen Führungsst'ift, der seitlich auf der Steuerstange angeordnet ist und in eine gekrümmte Führungsnut an der Innenwand gleitend eingreift, und ein Zahnbogensegment enthält, das mit einem Ritzel kämmt, das einstückig mit einem Höheneinstellknopf ist und koaxial zu diesem angeordnet ist, derart, daß jeder ßezugsmarkierungshalter bei der Betätigung des zugeordneten Einstellknopfes entlang eines im wesentlichen geradlinigen vertikalen Weges verstellbar ist.
Gemäß einem anderen Merkmal der Vorrichtung sind die beiden Bezugsabstandsmarkierungen einer Abstands-Skala zugeordnet, welche das Messen des horizontalen Abstandes zwischen diesen Bezugsmarkierungen und des horizontalen Abstandes zwischen der vertikalen Nasenmittelebene des Patien ten und jeder der Bezugsabstandsmarkierungen erlaubt und auf einer festgelegten transparenten Scheibe angeordnet ist, die in dem Gehäuse zwischen der Zielstellenöffnung und den Bezugsabstands- und Bezugshöhenmarkierungshaltern angebracht ist, daß jedem Paar der Bezugshöhenmarkierungshal- ter eine Höhen-Skala zugeordnet ist, weiche das Messen des vertikalen Abstandes zwischen den beiden entsprechenden Bezugsmarkierungen jedes Paares der Bezugshöhenmarkierungshalter erlaubt und auf einem den zugeordneten oberen Bezugsmarkierungshalter wenigstens teilweise abdecken den Teil des unteren Bezugsmarkierungshalters jedes Paares angeordnet ist, und daß die Bezugsdistanzmarkierungen jeweils einer Distanz-Skala zugeordnet sind, die an dem betreffenden seitlichen Spiegel angeordnet ist und es erlaubt, in dem von der Zielstelle erhaltenen Bild die Distanz zwischen der Hornhaut des Patienten und der zugeordneten Bezugsdistandmarkierung zu messen.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist der Steuermechanismus des Bezugsabstandsmarkierungshalters und des Bezugshöhenmarkierungs-
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halters einer elektrischen und elektronischen Einrichtung zum Abtasten der Abstände zwischen den zugeordneten Bezugsmarkierungen zur Erzeugung elektrischer Signale, die kennzeichnend für diese Abstände sind, zum Umwandeln dieser elektrischen Signale in digitale Signale und zum Anzeigen dieser Abstände in digitaler Form mittels Anzeigefenstern zugeordnet, die auf einer der Wände des Gehäuses angeordnet sind.
Vorzugsweise sind die beiden Knöpfe zum Einstellen des Kontrollmechanis- mus jedes Paares der Bezugshöhenmarkierungshalter jeweils kinetisch mit dem Schieber und dem Widerstand eines Drehpotientiometers verbunden, dessen Anschlüsse an wenigstens einen Eingangsanschluß der elektronischen Einrichtung angeschlossen sind, die mit wenigstens einem Ausgangsanschluß an eines der Fenster angeschlossen ist, das den Wert des wirksamen Wider standes des Potentiometers entsprechend der relativen Winkelposition der beiden Knöpfe entsprechend des vertikalen Abstandes zwischen den beiden betreffenden Bezugshöhenmarkierungen digital anzeigt.
Nach einem anderen vorteilhaften Aspekt der Erfindung ist jeder Ab standseinstellknopf kinetisch mit dem Schieber eines Potentiometers verbunden, dessen Anschlüsse an Eingangsanschlüsse der elektronischen Einrich tung angeschlossen sind, die mit wenigstens einem Ausgangsanschluß an wenigstens eines der Fenster angeschlossen ist, welches den Wert des wirksamen Widerstandes des Potentiometers digital anzeigt, der von der Winkelposition des betreffenden Einstellknopfes bestimmt ist.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Lichtquelle eine Ringlichtquelle, die zu dem Okular koaxial an diesem angeordnet ist, so daß sie nicht direkt für das Auge der Bedienungsperson sichtbar ist, oder wird die Licht quelle von vier Punktdioden gebildet, die an den vier Ecken eines Quadrates angeordnet sind, so daß sie nicht direkt für das Auge der Bedienungsperson sichtbar sind, wobei der Mittelpunkt des Quadrates auf der optischen Achse des Okulars liegt.
Bei einer anderen Ausführungsform sind die seitlichen Spiegel halbdurchlässige Spiegel, die jeweils mit einer Einstellmarkierung versehen sind und hinter
hinter denen jeweils eine mit einer Distanz-Skala versehene Platte ange ordnet ist, so daß das Okular für jedes der Augen des Patienten gleichzeitig das Profilbild des Auges, das Profilbild der betreffenden Brillenfassung, das Bild der Bezugsmarkierungslinie und das Bild der Distanz-Skala erhält.
Sei dieser Ausführungsform ist bevorzugt wenigstens einer der halbtranspa renten Spiegel vorzugsweise um eine Achse, die senkrecht zu der optischen Achse verläuft, schwenkbar angebracht, so daß in dem im Okular erhaltenen Bild die geeignet ausgerichtete Bezugsmarkierung dieses halbtransparenten seitlichen Spiegels durch Verschwenken zur Überlagerung des Profils der Brillenfassung gebracht werden kann, wobei der Schwenk winkel der Neigung dieser Fassung entspricht.
Bei einer Variante ist die Lichtquelle gegenüber der optischen Achse versetzt und der Lichtstrahl wird zu der Zielstellenöffnung durch einen halb transparenten Spiegel hindurch abgestrahlt, der gegenüber der optischen Achse geneigt ist und an dieser zwischen der Zielstellenöffnung und dem Okular angeordnet ist, zu dem hin der Spiegel die reflektierten Bilder der Brille und des Auges des Patienten wie auch die Bilder der betreffenden Sezugsmarkierungen passieren läßt.
Die Erfindung wird im Folgenden näher im Detail insbesondere unter Bezug auf die zugehörigen Zeichnungen beschrieben, aus welchen - ohne auf die Darstellung beschränkt zu sein - verschiedenartige Ausführungsformen der Erfindung ersichtlich sind. In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 einen Horizontalschnitt einer Ausführungsform der Meßvorrichtung gem. der Erfindung,
^J^ die Meßvorrichtung in einer Seitenansicht,
Fig. 3 schematisch in einer Seitenansicht den Einstellmechanismus eines oberen Halters für eine Bezugsmarkierung, die für die Messung des Abstandes zwischen einer Pupille und der unteren Kante des zugehörigen Brillenglases benutzt wird,
■, Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie die in Fig. 3, wobei aber hier der Einstellmechanismus des entsprechenden unteren Halters für die Bezugsmarkierung gezeigt ist,
Fig. 5 schematisch in einer Draufsicht einen der Mechanismen für die Steuerung der Horizontalverschiebungen der Bezugsmarkierungen, die zum Messen des Abstandes zwischen den Pupillen verwendet werden,
■■ Q Fig. 6 schematisch im Querschnitt entlang der durch die Pfeile VI in Fig. 3 und 5 kennzeichneten Richtung die Anordnung der Steuerknöpfe des Mechanismus gem. den Fig. 3 und 4 sowie das zugehörige Potentiometer,
, p- Fig. 7 und 8 die verschiedenen Parameter, die mit der Einrichtung gem.
der Erfindung gemessen werden,
Fig. 9 ein weitgehend vereinfachtes Schaubild der elektronischen Schaltung der Vorrichtung gem. der Erfindung,
Fig. IO im Querschnitt eine andere Ausführungsform des aus Fig. 5 er-
sicht/ichen Mechanismus und
Fig. 11 stellt eine andere Ausführungsform der aus Fig. 1 ersichtlichen nc Vorrichtung gem. der Erfindung dar.
Die Vorrichtung, wie sie insbesondere aus den Fig. ί und 2 ersichtlich ist, weist ein Gehäuse 1 auf, das eine insgesamt langgestreckte geradlinige Form hat, die - von der Seite (Fig. 2) aus gesehen - an einem der beiden Stirnen den eine abgeschrägte Teilstirnwand 2 aufweist. An demselben Ende ist das Gehäuse 1 mit einer OkularöFfnung 3 versehen, vor der ein Okular 4 angeordnet ist, das es dem Opitker oder einem ähnlichen Fachmann, dessen Auge mit dem Bezugszeichen 5 in Fig. 1 gekennzeichnet ist, ermöglicht, die Beob achtung und die erforderlichen Meßvorgänge in Angriff zu nehmen. An dem dem Okular 4 gegenüberliegenden Ende des Gehäuses 1 ist eine Öffnung 6 ausgebildet, die als "Zielstelle" bezeichnet ist und für die Aufnahme des Vorderteils einer zu überprüfenden Brille geeignet ausgebildet ist, die von dem Patienten, dessen Auge mit dem Bezugszeichen 8 (Fig. 1) versehen sind, getragen wird.
Eine vorzugsweise bikonvexe Linse 9 ist zwischen den Öffnungen 3 und 6 derart in einer festgelegten Stellung angeordnet, daß ihre optische Achse 10 mit jener des Okulars 4 und mit den gemeinsamen Mittelachsen der Öffnun gen 3 und 6 zusammenfällt. Zwischen der Linse 9 und der Zielstellenöffnung 6 sind zwei Paare von transparenten für die Bezugshöhenmarkierung geeignete Halter 11 und 12 angeordnet, die im wesentlichen senkrecht (d.h. in einer zur Zeichnungsebene von Fig. 1 senkrechten Ebene) gegenüber der nor malen Arbeitsposition der Vorrichtung in einer Weise und durch Mittel ver schiebbar sind, die weiter unten beschrieben sind. Jedes der Paare 11 und 12 weist zwei vertikal übereinanderliegende Halter für die Bezugsmarkierung auf, die unabhängig voneinander verschiebbar sind. Zwischen der Zielstellenöffnung 6 und dem Halter 11, 12 für die Bezugshöhenmarkierung und unmit telbar benachbart zu diesem sind zwei transparente Halter 13 und 14 für den Bezugsabstand zwischengeschaltet, die unabhängig voneinander horizon tal für die vorgesehenen Anwendungen und durch die weiter unten beschriebenen Mittel verschiebbar sind. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, sind das Halterpaar 11 für die Bezugshöhenmarkierung und der Halter 13 für den Be zugsabstand dem einen der Augen δ des Patienten zugeordnet, während das andere Halterpaar 12 für die Bezugshöhenmarkierung wie auch der andere Halter 14 für den Bezugsabstand dem anderen Auge zugeordnet sind. Die Brillengläser 7b der von dem Patienten getragenen Brille 7 sind in der
Arbeitsste/iung der Vorr/chtung zwischen den Augen 8 des Patienten und den Haltern 13, 14 für den Bezugsabstand in Stellung gebracht.
Das Okular 4 ist einer Ring- oder Umfangslichtquelle 15 zugeordnet, die in einer an sich bekannten Weise angeordnet ist, so daß sie für das Auge 5 des Optikers unsichtbar ist, obgleich sie in Richtung zu der Zielsteüenöffnung 6 hin durch die Linse 9 und durch die Halter 11, 12, 13 und 14 für die Bezugsmarkierung ein Lichtstrahlbündel ausstrahlt. Die Lichtstrahlen werden in Höhe der Hornhaut, somit im wesentlichen an der Pupille eines jeden Auges 8 reflektiert und kehren zu dem Okular 4 und dem Auge 5 des Optikers ent lang eines Strahlenganges 16 zurück, der durch die Linse 9 festgelegt ist, durch welchen die Strahlen wieder hindurchtreten. Dadurch sieht der Optiker das Bild der Pupillen des Patienten und durch die Überlagerung das Bild der Bezugsmarkierung, die auf einem jeden der Halter 13, 14 für den Bezugsab stand bzw. auf jedem Halter der Halterpaare 11 und 12 für die Bezugs höhenmarkierung angeordnet sind, und durch die Verwendung von weiter unten beschriebenen Mitteln führt der Optiker die Einstellung der besagten Bezugsmarkierungen in Bezug auf die Pupillen des Patienten durch, um dadurch den oben erwähnten Abstand und die Höhenparameter der Pupillen abzulesen.
Die Lichtquelle 15 besteht vorzugsweise aus vier punktförmigen Dioden, welche an den vier Ecken eines Quadrates angeordnet sind, dessen Mittel punkt auf der Achse des Okulars 4 liegt.
Jeder der Halter 13, 14 für die Bezugsabstandsmarkierung wird von einer transparenten Scheibe gebildet, die mit einer dünnen vertikalen Bezugs- Hnie versehen ist, deren Verlauf in Fig. 7 mit dem Bezugszeichen 13a für den Halter 13 für die Bezugsmarkierung bzw. 14a für den Halter 14 für die Bezugsmakierung gekennzeichnet ist.
Die Halter 13, 14 für die Bezugsmarkierung sind jeweils horizontal in einer Ebene rechtwinklig zu der optischen Achse 10 mittels Mechanismen verstellbar, die schematisch durch die strichpunktierten Linien 16 bzw 17 gekennzeichnet sind, und die durch einen Knopf IS, 19 gesteuert sind, welcher
drehbar in einer Horizontalebene rings einer orthogonal zu der optischen Achse 10 verlaufenden Achse drehbar befestigt ist. Die Knöpfe 18, 19 haben vorzugsweise einen gerändelten Umfang und ragen über die Außenfläche der abgeschrägten Stirnwand 2 des Gehäuses, wie es im einzelnen aus Fig. 2 er- sichtücht ist, hinaus. Die Mechanismen 16, 17 sind von einem beliebigen geeigneten, an sich bekannten Typ, beispielsweise ein Zahnstangentriebe oder eine endlose Schraube oder Schnecke, die eine horizontale Verschiebung des jeweils zugeordneten Halters 13 oder 14 in zwei entgegengesetzte Richtungen in Reaktion auf eine Verdrehung des entsprechenden Steuerknopfes 18 oder 19 in der einen oder anderen Richtung ermöglicht.
Eine mögiiche Ausführungsform des Steuermechanismusses 16, der in der Lage ist, diese Funktion zu erfüllen, ist in einer weitgehend schematisierten Weise aus Fig. 5 ersichtlich, in welcher der besagte Mechanismus ein Zahnrad 16b aufweist, das einstückig mit dem drehbaren Steuerknopf 18 verbunden ist und mit einer Zahnstange 16a kämmt, die gleitend in einem Teil 16c beispielsweise an dem Boden des Gehäuses 1 derart geführt ist, daß eine horizontale Verschiebung in einer Richtung senkrecht zu der optischen Achse 10 gewährleistet ist. Die Zahnstange 16a ist über einen gekröpften Draht oder eine gekröpfte Stange 16d mit dem Halter 13 für die Bezugsmarkierung verbunden, der somit gemeinsam mit der Stange verschiebbar ist und dadurch im Bezug zu der Pupille des zugehörigen Auges 8 horizontal einstell bar ist. Es ist ersichtlich, daß der Mechanismus 17, welcher dem Halter 24 für die Bezugsmarkierung und dem Steuerknopf 19 zugeordnet und in der gleichen Weise ausgeführt ist, symmetrisch zu dem Mechanismus 16 angeordnet ist.
Eine andere Ausführungsform dieses Mechanismustyps ist aus Fig. 10 ersichtlich. Bei dem hier dargestellten Mechanismus steuert der Steuerknopf 19, dem ein Potentiometer zugeordnet ist, die Drehung eines Kegelrades 16e, das mit einem kreisbogenförmigen Zahnsegment 16f kämmt, welches drehbar auf einer Achse oder Spindel 16e gelagert ist. Das Zahnsegment 16f ist über einen gekröpften Draht oder Stange 16d mit dem Halter 13 für die Bezugsmarkierung verbunden, dem es zugeordnet ist und der somit um einen
f-9
Winke/ verstellbar ist.
Eine in geeigneter Weise eingeteilte Abstandsskala, deren Verlauf in Fig. 7 mit dem Bezugszeichen 21 gekennzeichnet ist, kann beispielsweise auf einer fest angeordneten, transparenten Plakette 20 eingraviert sein, die in dem Gehäuse 1 zwischen den Augen 8 des Patienten und den Haltern 13, 14 für die Bezugsmarkierung angeordnet ist. Der Optiker, dessen Auge 5 die übereinanderliegenden Bilder einer jeden Pupille des Patienten, die Bezugsmarkierungslinien 13a, 14a und die eingeteilte horizontale Skala 21 wahrnimmt, kann somit durch Betätigung der Steuerknöpfe 18, 19 bewirken, daß jede Bezugsmarkierungslinie 13a, 14a der Halter 13, 14 für die Bezugsmarkierung mit der vertikalen Achse der Pupille des zugeordneten Auges 8 zusammenfällt und somit auf der unterteilten Skala 21 visuell den gesamten Abstand zwischen den Pupillen und/oder die "Halbabstände" in Bezug zu der in der Mitte verlaufenden Nasenebene 22 des Patienten ablesen, deren Verlauf in Fig. 7 mit dem Bezugszeichen 22 versehen ist, in der ebenso die Pupil- len-Halbabstände e, und e, dargestellt sind, deren Summe e. + e- den gesamten Pupillenabstand darstellt.
Ferner ist jeder Halter 12i, 12s (vgl. Fig. 3 und 4) für die Bezugsmarkierung des vertikal übereinanderliegenden Paares der Halter 12 für die Bezugsmarkierung aus einer transparenten Plakette gebildet, die mit einer horizontal verlaufenden Bezugsmarkierungslinie versehen ist. Der Verlauf der Linie oder Markierung auf dem oberen Halter 12s für die Bezugsmarkierung des Paares 12 ist mit dem Bezugszeichen 12b versehen und der Verlauf der Linie oder Markierung des unteren Halters 12e für die Bezugsmarkierung dieses Paares ist mit dem Bezugszeichen 12a gekennzeichnet. Eine vertikal unterteilte Skala 24 (Fig. 7) kann beispielsweise auf einem transparenten Element ausgebildet sein, das gemeinsam mit dem unteren Halter 12i für die Bezugs markierung verstellbar ist, wie einer Verlängerung 12b des Halters 12i für die Bezugsmarkierung, wobei das Element sich in Horizontalrichtung mit dem oberen Halter 12s für die Bezugsmakierung überdeckt, so daß dem Optiker die visuelle Messung der Höhe der oberen Referenzmarkierung 12b im Bezug zu der unteren Bezugsmarkierung 12a ermöglicht ist.
Der untere Halter 12i für die Bezugsmarkierung ist an dem weiter entfernt liegenden Ende eines gekröpften Steuerdrahtes oder einer gekröpften Steuer stange 35 abgestützt, wobei das näherüegende Ende desselben mit einer kon vex ausgebildeten Zahnstange 37 versehen ist, die mit einem geradverzahnten Zahnrad 39 kämmt, das einstückig mit einem drehbaren Steuerknopf 27 ist und koaxial zu diesem angeordnet ist. Der Knopf 27 dreht sich um eine horizontal verlaufende geometrische Achse 52 (Fig. 1, 3, 40 ortho gonal zu der optischen Achse 10. Dieser Knopf erstreckt sich von der abgeschrägten Stirnwand 2 in Richtung zu der Außenseite (Fig. 2). In einem auf- klappbaren Bereich 32 (Fig. 1) ist eine innere Wand 30 mit einer Führungsnut 43 versehen, die in Form eines um einen Mittelpunkt 43a verlaufenden ßogens ausgebildet ist. Die Steuerstange 35 trägt einen Führungsstift 45 der in die Nut 43 eingreift. Daher ist es entsprechend dieser Anordnung möglich, durch Drehen des Knopfes 27 die Steuerstange 35 in einer vertikalen Ebene und entsprechend einer zusammengesetzten Verstellbewegung für ein Anhe ben oder Absenken ihres entfernt liegenden Endes und somit des Halters 12i für die Bezugsmarkierung zu verstellen, so daß der letztere eine Bewegungsbahn vollzieht, die geringfügig konkav, jedoch an einen im wesentlichen geraden Bewegungsweg angenähert ist.
Es ist natürlich möglich, die aufgrund der etwas konkaven Bewegungsbahn der ßezugsmarkierungen lla, 11b, 12a, 12b auftretenden Fehler durch Einbeziehung eines Korrekturprogramms, das den konkaven Bewegungsverlauf der Markierungen berücksichtigt, in das Displayprogramm der elektronischen Vorrichtung EL zu kompensieren, die weiter unten kurz beschrieben wird.
Der obere Halter 12s für die Bezugsmarkierung, welcher dem unteren Be zugsmarkierungshalter 12e des Paares 12 zugeordnet ist, wird durch einen Mechanismus beliebiger Art identisch zu jenem gesteuert, der unmittelbar vorher beschrieben worden ist. Tatsächlich ist dieser Halter 12s für die Bezugsmarkierung auf dem weiter entfernt iiegenden Ende einer gekröpften Steuerstange 36 befestigt, die in einer vertikalen Ebene parallel zu der optischen Achse 10 um ein Gelenk verschwenkbar ist, das ähnlich dem
der Stange 35 in Bezug zu der inneren Wand 30 angeordnet ist. Eine Führungsnut 44 ist in Form eines um einen Mittelpunkt 44a verlaufenden Kreisbogens in der inneren Wand 30 oberhalb Kreisbogennut 43 angeordnet und etwas gegenüber dieser horizontal versetzt ausgebildet, wobei die Führungsnut 44 einen einstückig mit der Stange 36 ausgebildeten Führungsstift 46 aufnimmt, wohingegen ein Zahnbogensegment 38 mit einem geradverzahnten Zahnrad 40 kämmt, das einstückig mit einem drehenden Steuerknopf 28 ist und koaxial zu diesem angeordnet ist. Die Achse 42 ist den Knöpfen 27 und 28 und den Ritzeln 39 bzw. 40 gemeinsam, die einstückig mit den Knöpfen verbunden sind. Der obere Halter 12s der Bezugsmarkierung ist so in dersel ben Weise wie der untere Halter 12Ί für die Bezugsmarkierung durch Betä tigung des Steuerknopfes 28 vertikal in einer Bewegungsbahn verstellbar, die derart geringfügig konkav ist, daß sie einer im wesentlichen gerade verlau fenden Bewegungsbahn angenähert ist, die im wesentiichen in derselben ver- tikalen Ebene (rechtwinklig zu der optischen Achse 10) wie die ßewegungsbahn des Halters 12i für die Bezugsmarkierung angeordnet ist.
Die strichpunktierten Linien in den Fig. 3 und 4 kennzeichnen die Hochlagen (12V und 12s") und die Tieflagen (12V und 12s') des unteren Halters 12i bzw. des oberen Halters 12s für die Bezugsmarkierung.
Für die Steuerknöpfe 27 und 28 ist jede beliebige klassische Befestigungsart, weiche es dem Optiker gestattet, die Steuerknöpfe unabhängig voneinander zu drehen, /n der dargestellten Ausführungsform weist der Steuerknopf 28 einen Teil auf, der als Tragzapfen oder Lagerzapfen 47 ausgebildet ist und drehbar in einem Lager 48 gelagert ist, das in der inneren Wand 30 vorgesehen ist. Der Steuerknopf 27 ist auf einer Achse 49 angebracht, die fest mit dem Steuerknopf verbunden ist und drehbar in einer Bohrung 50 gelagert ist, die koaxial in dem Steuerknopf 28 und dessen Lagerzapfen 47 ausgebildet ist.
Gemäß dem einen bevorzugten Merkmal der Vorrichtung gemäß der Erfin dung wird das durch den Optiker erfolgende visuelle Ablesen der Ergebnisse
des Pupillenabstandes und der Höhenmessung durch ein digitales Display wiedergegeben oder angezeigt. Die dafür erforderlichen Einrichtungen werden im folgenden näher beschrieben.
Der Steuerknopf 28, an dessen Ende ein Lagerzapfen 47 ausgebildet ist, trägt den Körper 52 eines Potentiometers 51. Der Widerstand 53 dieses Potentiometer 51 ist mit dem Körper 52 einstückig ausgebildet. Der Gleitschieber 54 des Potentiometers 51 ist an dem freien Ende der Achse 49 des Steuerknopfes 27 befestigt und elektrisch mit einer ersten An- schlußklemme 55 des Potentiometers verbunden, wohingegen das eine Ende des Widerstandes 53 mit der zweiten Anschlußklemme 56 des Potentiometers verbunden ist. Die Anschlußklemmen 55, 56 sind ihrerseits (s. Bezugszeichen B51 in Fig. 9) mit einer elektronischen Einrichtung EL verbunden, die in bekannter Weise die Ausgangssignale, die an den Anschlußklemmen 55, 56 des Potentiometers 51 erscheinen, in digitale Displaysignale wandelt, weJche in optischen Displayfenstern 58 sichtbar sind, von denen eine Mehrzahl in der abgeschrägten Stirnwand 2 des Gehäuses 1 vorgesehen sind, aber nur einige schematisch in den Fig. 2 und 9 wiedergegeben sind.
Es ist ersichtlich, daß aufgrund der Gestaltung des Potentionmeters 51 in Form eines "Differential-Potentiometers" der Optiker durch ein mittels des Kontrollknopfes 27 erfolgendes Einstellen der Bezugsmarkierung 12a (Fig. 7) so daß diese tangential zu der unteren Kante des zugeordneten Brillenglases 7b verläuft einen Bezugspegel für das Ausgangssignal des Potentiometers er- hält, gegenüber dem das resultierende Signal, das nach dem Einstellen des Steuerknopfes 28, bis die Bezugsmarkierung 12b durch den Mittelpunkt der Pupille des betreffenden Auges hindurchgeht, erhalten und im Display wiedergegeben wird, representativ ist für den Abstand zwischen dieser Bril- lenglaskante und der Pupille oder mit anderen Worten representativ ist für die "Befestigungshöhe" des betreffenden Brillenglases.
Die vorstehende Beschreibung der Gestaltung der Betätigungseinrichtungen des Halters 12 für die Bezugsmarkierung ist gleichermaßen für die entsprechenden Einrichtungen anwendbar, die dem Halter 11 für die Bezugsmarkierung zugeordnet sind und die symmetrisch zu den oben erwähnten Ein-
BAD
richtungen angeordnet sind und in gleicher Weise funktionieren. Dabei ist
der Steuerknopf 25 mit dem unteren Halter des Paares 11 für die Bezugs- i
markierung über einen Steuermechanismus 33 verbunden, der analog zu dem ·.
oben beschriebenen Mechanismus 35 gestaltet ist und an der Stelle 31 an der \
inneren Wand 29 wie im einzelnen in Bezug auf die Fig. 3 und 4 beschrieben ;
ist, angeienkt ist, während der obere Halter des Paares 11 für die Bezugs- \
markierung mit dem Steuerknopf 26 über einen Steuermechanismus 34 ver- ί
bunden ist, der analog dem Mechanismus 36 gestaltet ist, der dem Steuer- :
knopf 27 zugeordnet ist. Ferner sind die Steuerknöpfe 25 und 26 auch einem \
Potentiometer 57 in der vorstehend in Bezug auf die Steuerknöpfe 27, 28 ί
und das Potentiometer 51 beschriebenen Weise zugeordnet. Die Ausgangs- :
klemmen des Potentiometers 57 sind ebenso mit der elektronischen Einrich- j
tung EL verbunden, wie in Fig. 9 bei B57 ersichtlich, und eines der Fenster '
58 gibt das Äquivalent des in dieser Weise dem Eingang B57 der elektroni- i
sehen Einrichtung EL zugeführte Ausgangssignal des Potentiometers 57 in ;
digitalisierter Form sichtbar wieder. j
Der Steuerknopf 18 des Halters 13 für die Bezugsabstandsmarkierung ist '·
ebenfalls einem Potentiometer zugeordnet. Der letztere kann zu diesem i
Zweck derart angebracht sein, daß sein Gleitschieber koaxial umläuft und i
einstückig mit dem Steuerknopf 18 ausgebildet ist oder wie aus Fig. 5 er- j
sichtlich kann der Potentiometer 59 ein koaxiales Zahnrad 61 aufweisen, das \
mit der Zahnstange 16a kämmt und mit dem Gleitschieber des Potentiome- \
ters verbunden ist, dessen Körper gegenüber dem Geäuse 1 stationär ange- j
bracht ist.
Die Anschlußklemmen 60 des Potentiometers sind an der Stelle B59 an die elektronische Einheit EL (Fig. 9) angeschlossen. j
/η einer ähnlichen Weise ist der Steuerknopf des Halters 14 für die Bezugsabstandsmarkierung mit einem anderen Potentiometer (nicht dargestellt)
verbunden, dessen Ausgangsklemmen über Β59Ί mit der elektronischen Einrichtung verbunden sind. Die letztere wandelt die Ausgangssignale der bei den oben erwähnten Potentiometer in digitale Displaysignale. Die Anzeige,
die durch zugeordnete Fenster 58 erfolgt, kann die Anzeige
des Abstandes e., des Abstandes e, (oder "Halbabstand") wie auch der Summe der beiden Werte e. + e^d.h. den gesamten Pupillenabstand, in Form von Zahlen werten sein.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung umfaßt ferner zwei ebene Seitenspiegel 62, die an jeder Seite der Zielstellenöffnung 6 in vertikalen Ebenen jeweils gegenüber der optischen Achse JO in einem Winkel von 45° geneigt angeordnet sind. Diese Spiegel ermöglichen es - durch transparente Wände 73, die in der Öffnung 6 angeordnet sind, die entsprechenden Bilder des Pro- f'ils des Brillengestells 7 und insbesondere der ßriJienfassungen 7a und 7b dieses Gestells zu empfangen und entlang entsprechend abgelenkten optischen Strahlengängen 69 und 70, die durch entsprechende Ausnehmungen 29a und 30a hindurchtreten, weiche für diesen Zweck in den Innenwänden 29 und 30 vorgesehen sind, zu reflektieren. Diese Bilder werden von ersten Re- flexionsspiegeln 64, 65 empfangen und zu der optischen Achse 10 in Rich tung zu zweiten Reflexionsspiegeln 66, 67 reflektiert, weiche sie vorzugs weise durch eine konkave Linse 68 in Richtung zu dem Okular 4 hin übertragen. Aufgrund dieser Tatsache nimmt - wie aus Fig. 8 ersichtlich - der Optiker in seinem Auge 5 die auf jedem Auge 8 des Patienten aufeinan derliegenden Bilder des Profils der Brillenfassungen 7a, der Brillengläser 7b und der beiden geneigt verlaufenden Bezugsmarkierungen 71 wahr, die entsprechend auf den beiden Spiegeln 62 und 63 angeordnet sind. Da das Bild der beiden horizontal eingeteilten Skalen 72, die ebenfalls auf den beiden Seitenspiegeln entsprechend angeordnet sind, gleichzeitig von dem Optiker gesehen wird, kann er den Abstand zwischen jeder Pupille des Patienten und des zugehörigen Brillenglases b ablesen.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist ersichtlich, daß für die Bestimmung der Parameter, weiche für die Befestigung der Brillengläser in einem Brillengestell entscheidend sind, der Optiker die Vorrichtung vor den die Brille tragenden Patienten derart in Stellung bringt, daß die Brille und die Augen des Patienten in der Zielstellenöffnung 6 angeordnet sind, wobei die Nasenmittelebene 22 des Patienten rechtwinklig zu der optischen Achse JO verläuft und mindestens im wesentlichen im Zentrum zwischen den beiden Seitenenden der Zielstellenöffnung 6 angeordnet ist. Geeignete Nasen-,
BS
Gesichts- und/oder Kinnstützen können an der Vorrichtung zur Erieichterung der Positionierung und zur Einhaltung der Position des Patienten während der Meßvorgänge vorgesehen sein. Der Optiker liest somit die Distanz zwi schen dem Auge des Patienten und dem zugehörigen Brillengestell, wie aus Fig. 8 ersichtlich ist ab und durch Betätigen der Steuerknöpfe 18, 13, 25, 26, 27 und 28 wie vorstehend beschrieben stellt der Optiker die unter schiedliche Bezugsmarkierungslinie für die Messung des Abstandes und der Höhe ein, um die Halbabstände und Pupillenabstände sowie die Höhe der Fassung abzulesen, und zwar entweder durch unmittelbares Ablesen mit Hilfe der eingeteilten Skalen oder durch Beobachten der digitalen Displayfenster 58, was in einem einfachen und einzigen Vorgang, der nicht ermüdend ist, geschehen kann.
Aus Fig. 11 ist eine weitere Ausführungsform ersichtlich, die in ihrem Grundaufbau jener entspricht, die in Bezug auf die Zeichnungen vorstehend beschrieben worden ist. Die folgende Beschreibung beschränkt sich daher im wesentlichen auf die anderen Merkmale, durch welche die Vorrichtung gem.
der Fig. 11 von der Vorrichtung gem. den Fig. 1-10 verschieden ist. Es wird darauf hingewiesen, daß die Bestandteile der Vorrichtung nach Fig. 11, soweit diese denen der Vorrichtung nach der vorstehenden Ausführungsform entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen versehen sind wie die Bestandteile der Vorrichtungen 1-10.
Gem. Fig. 11 sind die der Ausführungsform nach Fig. 1 entsprechenden Sei- tenspiegel 62, 63 durch semi-transparente Spiegel 162, 163 ersetzt, welche optisch Platten 126, 127 zugeordnet sind, welche an der Rückseite der vorbeschriebenen semi-transparenten Spiegel angeordnet sind. Die Platten 126, 127 weisen eingeteilte Abstandsskalen 78 (vgl. Fig. 8) auf, wohingegen die semi-transparenten Spiegel 162, 163 Linien 71 (Fig. 8) für die Distanz betragen. Diese BezugsmarkierungsUnien sind geneigt und wenigstens einer der semi-transparenten Spiegel, beispielsweise der Spiegel 162, ist um eine Ach se 128, die orthogonal zu der optischen Achse 10 verläuft, derart schwenkbar gelagert, daß ein Schwenken des entsprechenden Seitenspiegels in angemessener Weise vorgenommen werden kann, um die Bezugsmarkierung 71 im wesentlichen mit dem Profil der zugehörigen Brillenfas-
sung 7a zusammenfallen zu lassen, um so durch die Größe des Schwenkbewegungsweges eine Messung der Neigung dec Brillenfassung gegenüber einer Bezugsvertika/en zu erhalten.
Ferner ist gem. Fig. 11 eine Lichtquelle 114-, die benachbart dem Okular der Vorrichtung angeordnet ist, gegenüber der optischen Achse versetzt und ein anderer annähernd geneigt angeordneter semi-transparenter Spiegel 133 empfängt die Strahlen 115 von dieser Lichtquelle, um sie in Richtung zu der Zielstellenöffnung 6 hin zu übertragen, wobei die abgelenkten Strahlen in Richtung zu der Okularöffnung 3, wie vorstehend beschrieben, hindurchtreten.
Die Bedienung der aus Fig. 11 ersichtlichen Vorrichtung ist im wesentlichen gleich zu der Bedienung der vorstehend beschriebenen Ausführungsform.
Sei jeder Ausführungsform der Erfindung können die Bezugsmarkierungen entweder in Form von Linien, Fäden oder auf andere Weise durch Verwenden von Flüssigkristallen gebildet sein, deren Verschiebung von elektrischen oder elektronischen, der Vorrichtung zugeordneten Einrichtungen gesteuert wird.
Aus der vorstehenden Beschreibung ist es ersichtlich, daß die Vorrichtung gem. der Erfindung sehr einfach aufgebaut sein kann und nur wenige optische Bestandteile aufweist. Sie ist außerdem nicht aufwendig. Ferner liegen die optischen, von der Vorrichtung begrenzten Strahlungswege im Raum re- lativ eng beieinander, so daß für den Optiker die Akkodomation auf ein Mi nimum reduziert, wenn nicht gar vollständig vermieden ist.
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Claims (12)

VIERING & JENTSCHURA zugelassen beim Europäischen Patentamt European Patent Attorneys — Mandataires en Brevets Europeens DipNng. Hans-Martin Viering ■ Dipl.-Ing. Rolf Jentschura · Steinsdorfstraße 6 · D-8000 München Anwaltsakte 4760 ESSIL OR IN TERNA TlONAL Cie Generale d'Optique 1, rue Thomas Edison ECHA T 902 94028 Creteil Cedex Vorrichtung zum Messen der zum Anbringen von Brillengläsern in einem Brillengestell erforderlichen Parameter Patentansprüche 20
1. Vorrichtung zum Messen der okularen Parameter eines Patienten, insbe sondere der Parameter zum Anbringen von ßri/iengiäsern in einem Bril- * lengesteil im Hinblick auf deren Anpassung an den Patienten, mit einem Gehäuse, an dessen einem Ende eine Zielstellenöffnung zur Aufnahme der von dem Patienten getragenen Brillenfassungen und Gläser ausgebil det ist und an dessen gegenüberliegendem Ende eine auf die Zielstellen öffnung ausgerichtete Okularöffnung ausgebildet ist, die mit einem von dem Optiker zu beobachtenden Okular versehen ist, wobei das Gehäuse eine Lichtquelle zum Abstrahlen eines Beleuchtungsstrahls zu der Zielstellenöffnung, eine bikonvexe Linse, die zwischen der Zielstellen öffnung und dem Okular angeordnet ist, so daß ihre optische Achse mit derjenigen des Okulars zusammenfällt und mit dem Okular Frontalbilder der Gläser und BriUenfassungen und des Auges des Patienten abbildet,
und eine Bezugsmarkierungseinrichtung zum Justieren gegenüber den >
Telefon (0 89) 29 3413 und 29 3414 · Telefax (0 89) 22 839 20 · Telex 17 898 454+ · Telegramm Steinpat München
Augen des Patienten enthält, wobei das Bild der Bezugsmarkierung durch das Okular gleichzeitig mit dem Frontalbild wahrnehmbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugsmarkierungseinrichtung zwei Be- zugsabstandsmarkierungen aufweist, die jeweils auf einem transparenten Teil eines Bezugsabstandsmarkierungshalters angeordnet sind und die Bezugsabstandsmarkierungshalter voneinander unabhängig horizontal und senkrecht zu der optischen Achse mittels eines Kontrollmechanismus verstellbar sind, der manuell mittels eines Abstandseinstellteils betätigt wird, das von außerhalb des Gehäuses her zugänglich ist, daß die Be-Zugsmarkierungseinrichtung weiter zwei Paare von Bezugshöhenmarkierungen aufweist, die entsprechend den beiden Augen des Patienten zugeordnet sind, daß jede Bezugshöhenmarkierung auf einem tranparen- ten Teil eines Bezugshöhenmarkierungshalters angeordnet ist, der unabhängig von den anderen vertikal verstellbar ist, daß die Bezugsmarkierungseinrichtung weiter zwei Bezugsdistanzmarkierungen aufweist, von denen jede einem seitlichen Spiegel zugeordnet ist, der seitlich eines der Augen des Patienten in einer Vertikalebene angeordnet ist, die gegenüber der optischen Achse um 45° geneigt ist, derart, daß der seitliche Spiegel das Bild des Profils dieses Auges, des zugeordneten Bril- lenglases und der Brillenfassung erhält und auf einen ersten Ablenkspiegel überträgt, der in einer Vertikalebene angeordnet ist, die senkrecht zu derjenigen des seitlichen Spiegels ausgerichtet ist und das Profilbild zu der optischen Achse hin auf einen zweiten Ablenkspiegel überträgt, der nahe der optischen Achse in einer Vertikalebene angeordnet ist, die zu derjenigen des ersten Abienkspiegeis um 4-5° geneigt ist, so daß das Profilbild zu dem Okular übertragen wird, und daß eine Meßeinrichtung zum Berechnen der Position der verschiedenen Bezugsmarkierungen reiativ zu den Augen des Patienten, zu den Brillengläsern und zu der Fassung und zum Sichtbarmachen der Ergebnisse dieser Berechnung enthält.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermechanismus jedes der beiden Bezugsabstandsmarkierungshalter eine ge- radlinige Zahnstange enthält, die sich quer zu der optischen Achse erstreckt und mit einem Ritzel kämmt, das einstückig mit einem Ab-
standseinstei/knopf ist und koaxial zu diesem angeordnet ist, welcher um eine senkrecht zu der optischen Achse verlaufende Vertikalachse drehbar ist und an der der Zielstellenöffnung gegenüberliegenden Cehä'u- sewand angeordnet ist, wobei die Zahnstange mit einem der Enden einer Kröpfstange einstückig ist, die an ihrem anderen Ende die betreffende Bezugsabstandsmarkierung trägt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermechanismus jedes der beiden Bezugsmarkierungshaiter jedes Paares der Bezugshöhenmarkierungshalter eine Steuerstange aufweist, die gelenkig an einer Stelle zwischen ihren beiden Enden an einer vertikaien und einer horizontalen innenwand des Gehäuses parallel zu der optischen Achse verstellbar angebracht ist und an dem einen ihrer Enden den betreffenden Bezugshöhenmarkierungshalter trägt, daß das Geienk einen Führungsstift, der seitlich auf der Steuerstange angeordnet ist und in eine gekrümmte Führungsnut an der Innenwand gleitend eingreift, und ein Zahnbogensegment enthält, das mit einem Ritzel kämmt, das einstückig mit einem Höheneinstellknopf ist und koaxial zu diesem angeordnet ist, derart, daß jeder Bezugsmarkierungshaiter bei der Betätigung des zugeordneten Einstellknopfes entlang eines im wesentlichen geradlinigen vertikalen Weges verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Bezugsabstandsmarkierungen einer Abstands-Skala zuge- ordnet sind, weiche das Messen des horizontalen Abstandes zwischen diesen Bezugsmarkierungen und des horizontalen Abstandes zwischen der vertikalen Nasenmittelebene des Patienten und jeder der Bezugsab standsmarkierungen erlaubt und auf einer festgelegten transparenten Scheibe angeordnet ist, die in dem Gehäuse zwischen der Zielstellenöffnung und den Bezugsabstands- und Bezugshöhenmarkierungshaltern angebracht ist, daß jedem Paar der Bezugshöhenmarkierungshalter eine Höhen-Skala zugeordnet ist, weiche das Messen des vertikalen Abstandes zwischen den beiden entsprechenden Bezugsmarkierungen jedes Paares der Bezugshöhenmarkierungshalter erlaubt und auf einem den zugeordneten oberen Bezugsmarkierungshaiter wenigstens teilweise ab-
deckenden Te// des unteren Bezugsmark/erungsha/ters jedes Paares angeordnet ist, und daß die Bezugsdistanzmarkiecungen jeweils einer Distanz-Skala zugeordnet sind, die an dem betreffenden seitlichen Spie gel angeordnet ist und es erlaubt, in dem von der Zielsteüe erhaltenen Bild die Distanz zwischen der Hornhaut des Patienten und der zugeordneten Bezugsdistanzmarkierung zu messen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuermechanismus des Bezugsabstandsmarkierungshalters und des Bezugshöhenmarkierungshalters einer elektrischen und elektronischen Einrichtung zum Abtasten der Abstände zwischen den zugeordneten ßezugsmarkierungen zur Erzeugung e/ektr/schern Signale, die kennzeichnend für diese Abstände sind, zum Umwandeln dieser elektrischen Signale in digitale Signale und zum Anzeigen dieser Abstände in digitaier Form mittels Anzeigefenstern zugeordnet ist, die auf einer der Wände des Gehäuses angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Knöpfe zum Einstellen des Kontrollmechanismus jedes Paares der Bezugshöhenmarkierungshaiter jeweils kinetisch mit dem Schieber und dem Widerstand eines Drehpot/entiometers verbunden sind, dessen Anschlüsse an wenigstens einen Eingangsansch/uß der e/ektron/schen Einrichtung an geschlossen sind, die mit wenigstens einem Ausgangsanschluß an eines der Fenster angeschlossen ist, das den Wert des wirksamen Widerstandes des Potentiometers entsprechend der relativen Winkelposition der beiden Knöpfe entsprechend des vertikalen Abstandes zwischen den beiden betreffenden Bezugshöhenmarkierungen digital anzeigt.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Ab-Standseinstellknopf kinetisch mit dem Schieber eines Potentiometers verbunden ist, dessen Anschlüsse an Eingangsanschlüsse der elektronischen Einrichtung angeschlossen sind, die mit wenigstens einem Ausgangsanschluß an wenigstens eines der Fenster angeschlossen ist, welches den Wert des wirksamen Widerstandes des Potentiometers digital anzeigt, der von der W/nke/position des betreffenden Einstellknopfes bestimmt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle eine Ringlichtquelle ist, die zu dem Okular koaxial an diesem angeordnet ist, so daß sie nicht direkt für das Auge der Bedienungsperson sichtbar ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lichtquelle von vier Punktdioden gebildet wird, die an den vier Ecken eines Quadrates angeordnet sind, so daß sie nicht direkt für das Auge der Bedienungsperson sichtbar sind, wobei der Mittelpunkt des Quadrates auf der optischen Achse des Okulars liegt.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Spiegel halbdurchlässige Spiegel sind, die jeweils mit einer Einstellmarkierung versehen sind und hinter denen jeweils eine mit einer Distanz-Skala versehene Platte angeordnet ist, so daß das Okular für jedes der Augen des Patienten gleichzeitig das Profilbild des Auges, das Profilbild der betreffenden Brillenfassung, das Bild der Bezugsmarkierungslinie und das Bild der Distanz-Skala erhält.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der halbtransparenten Spiegel vorzugsweise um eine Achse, die senkrecht zu der optischen Achse verläuft, schwenkbar angebracht ist, so daß in dem im Okular erhaltenen Bild die geeignet ausgerichtete Bezugsmarkierung dieses halbtransparenten seitlichen Spiegels durch Verschwenken zur Überlagerung des Profils der Brillenfassung gebracht werden kann, wobei der Schwenk winkel der Neigung dieser Fassung entspricht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Licht- quelle gegenüber der optischen Achse versetzt ist und der Lichtstrahl zu der Zielstellenöffnung durch einen halbtransparenten Spiegel hin durch abgestrahlt wird, der gegenüber der optischen Achse geneigt ist und an dieser zwischen der Zielstellenöffnung und dem Okular angeordnet ist, zu dem hin der Spiegel die reflektierten Bilder der Brille und des Auges des Patienten wie auch die Bilder der betreffenden Bezugsmarkierungen passieren läßt.
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GB8501842D0 (en) 1985-02-27
IT8567078A0 (it) 1985-01-29
GB2153550A (en) 1985-08-21
US4653881A (en) 1987-03-31
IT8567078A1 (it) 1986-07-29
GB2153550B (en) 1987-10-21

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