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DE3502569C2 - Anbaustreugerät - Google Patents

Anbaustreugerät

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DE3502569C2
DE3502569C2 DE19853502569 DE3502569A DE3502569C2 DE 3502569 C2 DE3502569 C2 DE 3502569C2 DE 19853502569 DE19853502569 DE 19853502569 DE 3502569 A DE3502569 A DE 3502569A DE 3502569 C2 DE3502569 C2 DE 3502569C2
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spreader
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screw
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DE19853502569
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Arne Andersen
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EPOKE MASCHINENBAU ALFRED THOMSEN GMBH & CO KG, 36
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EPOKE MASCHINENBAU ALFRED THOM
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    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/12Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
    • E01C19/20Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Anbaustreugerät, wel­ ches zum Anbau an ein Fahrzeug, insbesondere das rückwär­ tige, offene Ende einer Pritsche eines Lastkraftwagens ausgebildet ist und einen siloartigen, im Querschnitt rechteckigen Streubehälter mit einer Dosierwalze als Aus­ trag hat und bei dem unterhalb der Dosierwalze in einem Schneckentrog eine zu einem Tellerstreuer fördernde För­ derschnecke angeordnet ist und welches durch Entfernen von unterhalb der Dosierwalze angeordneter Bauteile von einem Tellerstreuer in einen Walzenstreuer umwandelbar ist.
Ein Anbaustreugerät der vorstehenden Art ist Gegenstand der AT 329 625. Das bekannte Anbaustreugerät kann dadurch von einem Tellerstreuer in einen Walzenstreuer umgewan­ delt werden, daß man einen Schneckentrog mit einer in ihm angeordneten Förderschnecke und einen Streuteller von dem Anbaustreugerät demontiert. Die zu demontierenden Teile sind relativ schwer, so daß für diese Arbeit eine Hebe­ einrichtung und geeignetes Werkzeug erforderlich ist. Die Festlegung, ob das Anbaustreugerät als Walzenstreuer oder Tellerstreuer benutzt werden soll, muß deshalb vor seinem Einsatz getroffen und der erforderliche Umbau dann in einer Werkstatt vorgenommen werden. Für ein optimales Streuen wäre es jedoch vorteilhaft, wenn ein Anbaustreu­ gerät in manchen Bereichen scharf seitenbegrenzt und in anderen Bereichen breitflächig streuen könnte. Scharf seitenbegrenztes Streuen ist beispielsweise bei Salz auf von einem Schneepflug geräumten Flächen sinnvoll, während in anderen Bereichen großflächig gestreut werden muß.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Anbaustreu­ gerät der genannten Art zu entwickeln, mittels dem zwi­ schen einem exakten, seitenbegrenzten Streuen und einem großflächigen Streuen sehr rasch gewechselt werden kann.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Schneckentrog ohne die Förderschnecke und der Teller­ streuer aus einer unterhalb der Dosierwalze befindlichen Position heraus beweglich angeordnet sind.
Im Gegensatz zu dem Anbaustreugerät nach der eingangs ge­ nannten AT 329 625 braucht bei dem erfindungsgemäßen An­ baustreugerät beim Umwandeln von einem Tellerstreuer in einen Walzenstreuer nicht mehr die schwere Förderschnecke und der mit ihr verbundene Antrieb demontiert zu werden. Deshalb ist ein Umbau ohne Hebeeinrichtungen möglich, so daß er rasch und am Einsatzort erfolgen kann. Nach der Demontage des Schneckentrogs und des Tellerstreuers ver­ mag das Streugut durch die Förderschnecke hindurch zum Boden zu rieseln.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Schneckentrog aus einem flexiblen Material besteht, welches an einer Seite der Förderschnecke dauer­ haft fest eingespannt, an der anderen Seite der Förder­ schnecke jedoch leicht lösbar befestigt ist. Ein solcher Schneckentrog ist auf ganz besonders einfache Weise aus dem Streubereich der Dosierwalze zu entfernen. Er hängt nach dem Lösen einer seitlichen Begrenzung als gerader Lappen an einer Seite der Förderschnecke herunter.
Der Tellerstreuer könnte abgebaut werden, wenn das An­ baustreugerät als Walzenstreuer benutzt wird. Einfacher ist es jedoch, wenn gemäß einer anderen Ausgestaltung der Erfindung der Tellerstreuer mittels eines Parallelogramm­ gestänges am Gehäuse des Anbaugerätes angelenkt ist. Diese Ausführungsform erlaubt es nicht nur, den Teller­ streuer aus dem Streubereich des Walzenstreuers zu ent­ fernen, vielmehr ist auch eine Veränderung des Streubil­ des dadurch möglich, daß der Tellerstreuer seine Position in Bezug auf den Auslaß des Streubehälters verändert.
Ein im Einsatz befindliches Streufahrzeug kann sogar un­ terwegs zwischen optimalem Ausstreuen von Salz und Splitt durch Wechsel zwischen Verwendung des Tellerstreuers und des Walzenstreuers wechseln, wenn es zwei voneinander ge­ trennte, einzeln versperrbare Einlässe für unterschiedli­ ches Streugut hat.
Die Erfindung läßt zahlreiche Ausführungsformen zu. Zur Verdeutlichung ihres Grundprinzips ist eine davon stark schematisch in der Zeichnung dargestellt und wird nach­ folgend beschrieben.
Die Zeichnung zeigt in
Fig. 1 eine Ansicht des rückwärtigen Teils einer Ladepritsche mit dem erfindungsgemäßen Anbau­ streugerät,
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teilbereich der Anordnung gemäß Fig. 1.
In der Fig. 1 ist der rückwärtige Teil eines Lastkraft­ wagens dargestellt. Zu erkennen ist ein Teil des Fahr­ gestells 1, ein Hinterrad 2 und der rückwärtige Bereich einer Pritsche 3. Diese Pritsche 3 ist nach hinten zu offen. In ihr ist ein erfindungsgemäßes Anbaustreugerät 4 eingesetzt. Zu diesem Zweck sitzt es von oben herauf der Pritsche 3, greift mit Pratzen 5 über die Seiten­ wände der Pritsche 3 und ist zusätzlich mittels einer Anhängerkupplung 6 gehalten.
Das Anbaustreugerät 4 erweckt zunächst den Eindruck eines üblichen Walzenstreuers. Es hat einen von oben her gesehen rechteckigen Streubehälter 7, in dem eine Dosier­ walze 8 und seitlich versetzt darüber eine Rührwelle 9 vorgesehen sind. Unterhalb der Dosierwalze 8 befindet sich eine Förderschnecke 10, welche Streugut aus dem Streubehälter 7 von beiden Seiten her zu einem in Fig. 2 gestrichelt dargestellten, mittigen Auslaß 11 fördert. Zu diesem Zweck ist die Förderschnecke 10 beidseitig des Auslasses 11 mit unterschiedlichem Drehsinn gewendelt.
Die Förderschnecke 10 befindet sich in einem Schnecken­ trog 12, der aus einem flexiblen Material besteht. An einer Seite der Förderschnecke 10 ist dieser Schnecken­ trog 12 fest mit dem Gehäuse 13 des Anbautreugerätes 4 verbunden. An der gegenüberliegenden, rückwärtigen Seite ist der Schneckentrog 12 lösbar am Gehäuse 13 angeschlos­ sen. Löst man diese Verbindung, dann hängt der Schnecken­ trog als Lappen senkrecht herunter, was in Fig. 1 ge­ strichelt dargestellt ist.
Unterhalb der Förderschnecke 10 und des Auslasses 11 ist ein Tellerstreuer 14 vorgesehen, welcher mittels eines Parallelogrammgestänges 15 am Gehäuse 13 verschiebbar gehalten ist.
Wenn das beschriebene Anbaustreugerät als Tellerstreuer benutzt werden soll, dann muß der Schneckentrog 12 die in Fig. 1 gezeigte, geschlossene Position einnehmen. Die Dosierwalze 8 läßt Streugut in die Förderschnecke 10 gelangen, die es zum Auslaß 11 im Schneckentrog 12 för­ dert. Das Streugut fällt anschließend durch den Auslaß 11 auf den Tellerstreuer 14 und wird fortgeschleudert.
Wird das Anbaustreugerät als Walzenstreuer benutzt, so ist der Tellerstreuer 14 nach hinten zu verschieben. Anschließend ist der Schneckentrog 12 zu öffnen, so daß er die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Position ein­ nimmt. Das von der Dosierwalze 8 aus dem Streubehälter 7 ausgetragene Streugut rieselt dann in einem genau seiten­ begrenzten Bereich durch die Förderschnecke 10 hindurch nach unten.
In Fig. 2 ist zusätzlich zu den bereits beschriebenen Bauteilen eine Einrichtung dargestellt, die es ermög­ licht, besonders rasch von einem Streugut zum anderen zu wechseln. Zu diesem Zweck ist auf der Pritsche 3 eine Trennwand 16 vorgesehen. Eine entsprechende Trennwand 17 befindet sich im Anbaustreugerät 4, welches durch diese Gestaltung zwei voneinander getrennte Einlässe 20, 21 erhält. Schieber 18, 19 im Anbaustreugerät 4 können wahl­ weise geöffnet werden. Ist der Schieber 18 geöffnet, dann kann beispielsweise Salz aus dem rechts von der Trennwand befindlichen Pritschenbereich in das Anbau­ streugerät 4 gelangen. Ist dieser Schieber 18 geschlos­ sen und dafür der Schieber 19 geöffnet, dann vermag bei­ spielsweise Splitt aus dem links von der Trennwand 16 befindlichen Pritschenbereich in das Anbaustreugerät zu rutschen.
Das beschriebene Anbaustreugerät muß nicht notwendiger­ weise zum Aufsetzen in eine Pritsche eines Lastkraft­ wagens ausgebildet sein. Man könnte beispielsweise auch seinen Streubehälter vorn schließen und das Anbaustreu­ gerät so abändern, daß es an einen Traktor montiert werden kann.
Bezugszeichenliste
1 Fahrgestell
2 Hinterrad
3 Pritsche
4 Anbaustreugerät
5 Pratze
6 Anhängerkupplung
7 Streubehälter
8 Dosierwalze
9 Rührwelle
10 Förderschnecke
11 Auslaß
12 Schneckentrog
13 Gehäuse
14 Tellerstreuer
15 Parallelogrammgestänge
16 Trennwand
17 Trennwand
18 Schieber
19 Schieber
20 Einlaß
21 Einlaß

Claims (4)

1. Anbaustreugerät, welches zum Anbau an ein Fahrzeug, insbesondere das rückwärtige, offene Ende einer Pritsche eines Lastkraftwagens ausgebildet ist und einen siloarti­ gen, im Querschnitt rechteckigen Streubehälter mit einer Dosierwalze als Austrag hat und bei dem unterhalb der Do­ sierwalze in einem Schneckentrog eine zu einem Teller­ streuer fördernde Förderschnecke angeordnet ist und wel­ ches durch Entfernen von unterhalb der Dosierwalze ange­ ordneter Bauteile von einem Tellerstreuer in einen Wal­ zenstreuer umwandelbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneckentrog (12) ohne die Förderschnecke (10) und der Tellerstreuer (14) aus einer unterhalb der Dosierwalze (8) befindlichen Position heraus beweglich angeordnet sind.
2. Anbaustreugerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß der Schneckentrog (12) aus einem flexiblen Mate­ rial besteht, welches an einer Seite der Förderschnecke (19) dauerhaft fest eingespannt, an der anderen Seite der Förderschnecke (10) jedoch leicht lösbar befestigt ist.
3. Anbaustreugerät nach einem der Ansprüche 1 oder 2, da­ durch gekennzeichnet, daß der Tellerstreuer (14) mittels eines Parallelogrammgestänges (15) am Gehäuse (13) des Anbaustreugerätes (4) angelenkt ist.
4. Anbaustreugerät nach einem der vorangehenden Ansprü­ che, dadurch gekennzeichnet, daß es zwei voneinander ge­ trennte, einzeln versperrbare Einlässe (20, 21) für un­ terschiedliches Streugut hat.
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