DE3502564C2 - Testkonfiguration zur Funktionsprüfung von aktivierten und nicht aktivierten Leistungsmerkmalen rechnergesteuerter Nachrichtenvermittlungsanlagen - Google Patents
Testkonfiguration zur Funktionsprüfung von aktivierten und nicht aktivierten Leistungsmerkmalen rechnergesteuerter NachrichtenvermittlungsanlagenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Prüfeinrichtung zur Funktionsprüfung aktivierter und nicht aktivierter Leistungsmerkmale von rechnergesteuerten Nachrichtenvermittlungsanlagen, insbesondere von Fernsprechnebenstellenanlagen, mit in Art und Umfang unterschiedlich vorhandenen Endgeräten (Fernsprechstationen, Vermittlungsplätze, Textendgeräte etc.). Die Prüfeinrichtung (PRE) enthält Endgeräte- und Platz-Simulationseinrichtungen (ST..., PS), die anstelle der entsprechenden Endgeräte an die Nachrichtenvermittlungsanlage (FVA) wahlweise an tatsächlich benutzte und/oder vorgeleistete Anschlüsse von Teilnehmerschaltungen (TSl, TSX) angeschaltet und durch eine Programmsteuereinrichtung (PST) in Abhängigkeit von der Zentralsteuerung (ZST) der Nachrichtenvermittlungsanlage (FVA) gesteuert werden.
Description
stückten Fernsprechanlagen bekannt, bei der Teilnehmer- und Leitungssimulationseinrichtungen bedarfsweise
an die Leitungseingänge der zu prüfenden Fernsprechanlage über eine Koppeleinrichtung angeschaltet
werden können. Dabei sind die Prüfeinrichtungen mit den Simulatoren und die zu prüfende Fernsprechanlage
über eine gemeinsame Datenleitung miteinander verbunden, die den Zugriff zu einem Rechenzentrum mit
den aktuellen Anlagedaten des Kunden ermöglicht. Auch hier sind jedoch bei der Prüfung nur Kriterien zu
erfassen, die den beim Kunden tatsächlich benutzten Leitungsmerkmalen entsprechen, während bereits vorgeleistete
vom Kunden nicht beanspruchte Leitungsmerkmale beim Prüfvorgang unberücksichtigt bleiben.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, das Konzept einer Prüfeinrichtung anzugeben,
die mit vertretbarem Aufwand unabhängig von der Größenordnung der jeweils zu prüfenden Nachrichtenvermittlungsanlage
außerdem die Variantenvielfalt der unterschiedlichen Endgeräte erfaßt und sowohl die aktivierten
bzw. die tatsächlich beim Kunden benutzten als auch die nicht aktivierten, von der Anlageakonfiguration
her aber bereits vorgeleisteten Leistungsmerkmaie beim Prüfvorgang mit einschließt
Erfindungsgemäß wird dies durch die Kombination der Merkmale 1.1 bis 13 erreicht.
Als wesentlich für die Erfindung ist das wahlweise Anschalten einiger weniger Endgeräte-Simulationseinrichtungen
an tatsächlich benutze und/oder vorgeleistete Anschlüsse anzusehen. Dabei richtet sich die Zahl der
Endgeräte-Simulationseinrichtungen ausschließlich nach funktionsbedingten Prüfvorgängen und nicht nach
der Größenordnung der zu prüfenden Nachrichtenvermittlungsanlagen. Daraus ergeben sich für die erfindungsgemäße
Prüfeinrichtung gegenüber bekannten Prüfeinrichtungen ähnlicher Leistungsmerkmale erhebliche
Einsparungen im Hardware-Bereich. Stattet man die Endgeräte-Simulationseinrichtungen so aus, daß
auch die verschiedenen Schaltvarianten der Endgeräte beliebig eingestellt und während des Prüf vorganges beibehalten
werden können, so lassen sich in einfacher Weise beliebige Leistungsmerkmale gleicher und/oder
unterschiedlicher Endgeräte im Betriebszustand kombinieren und gegebenenfalls vorhandene Unverträglichkeiten
leicht feststellen und beheben. Insbesondere bei automatisch gesteuerten Tcstabiflufen sind auch im
Software-Bereich erhebliche Einsparungen zu erzielen, da die Testvorgaben lediglich auf einige wenige Endgeräte-Simulationseinrichtungen
beschränkt sind.
Gemäß einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
ist vorgesehen, daß die Endgeräte-Simulationseinrichtungen mit einer vcn der Programmsteuereinrichtung
einstellbaren Anschalteeinrichtung derart in Verbindung stehen, daß zur Prüfung sämtlicher Leistungsmerkmale
der Nachrichtenvermittlungsanlage die Endgeräte-Simulationseinrichtungen jeweils mit beliebigen
Anschlüssen von entsprechenden Teilnehmerschaltungen verbindbar sind und die Programmsteuereinrichtung
und die Zentralsteuerung über normierte Schnittstellen miteinander verbunden sind. Durch die beliebig
einstellbare Anschalteeinrichtung sind zeitraubende manuelle Umschaltungen vermieden, so daß sich neben
der Verkürzung der eigentlichen Prüfzeit auch entsprechende Prüfvorbereitungszeiten verringern bzw. ganz
entfallen. Dies wirkt sich besonders bei vollautomatisch ablaufenden Prüfvorgängen positiv aus, da hier im Zusammenhang
mit ausd'uckbaren Prüfprotokollen jeder
manuelle Eingriff durch entsprechendes Umrüsten der Nachrichienvermittlungsanlage entfallen kann.
Die Erfindung wird in einem figürlich dargestellten Ausführi'ngsbeispiel näher erläutert, wobei in der Rg. 1
auszugsweise bekannte Prüfeinrichtungen und deren Prüfkonzept dargestellt sind, während die Fig. 2 nähere
Einzelheiten der erfindungsgemäßen Prüfeinrichtung erkennen läßt.
In der Fig. 1 ist auszugsweise eine Nachrichtenvermittlungsanlage FVA dargestellt die mittels der Prüfeinrichtung
PRE funktionsgeprüft werden solL Innerhalb der Nachrichtenvermittlungsanlage FVA sind an
dem Koppelnetz KN sowohl die Teilnehmerschaltungen TSI. TSXaIs auch die entsprechenden Leitungssätze
LSI. LSX und der Vermittlungssatz VS anschaltet. Die Zentralsteuerung ZST steuert in bekannter Weise das
Koppelnetz KN. so daß die Teilnehmerschaltungen TSI bis TSX. die mit den entsprechenden Endgeräten TLI.
TLX in Verbindung stehen, je nach Verbindungswunsch mit den entsprechenden Leitungssätzen LSI, LSX. die
ihrerseits mit den entsprechenden Leitungen Ll, LX in Verbindung stehen, verbunden wej^ien können. Weiterhin
ist der Vermittlungsplatz VPL andeutungsweise dargestellt, dessen Vermittlungsplatzschaltung VP. wie unter
anderem die Leitungssätze LSI. LSX und der Vermittlungssatz
VS. von der Zentralsteuerung ZST gesteuen
werden. Zur Überprüfung sowohl der teilnehmerseitigen als auch der verbindungseinrichtungsseitigen
Schalteinrichtungen (TS...; LS...) ist die Prüfeinrichtung PRE mit entsprechenden Teilnehmernachbildüngen
TNI. TNX und Leitungsnachbildungen LM, LNX ausgestattet die ihrerseits mit den envsprechenden
Schalteinrichtungen der Nachrichtenvermittlungsanlage FVA über Steuerleitungen direkt miteinander
verbunden sind. Außerdem weist die Prüfeinrichtung PRE den Prüfkoppler PK auf. mit dem die Verbindungen
zwischen den einzelnen Nachbildungen (Teilnehmernachbiidungen TN... und Lciiungsnachbiidungen
LN...) mittels der in der Prüfeinrichtung PRE vorhandenen Programmsteuereinrichtung PiT verbunden
werden können. Für die Vermittlungsplaizschaltung VP
der Nachrichtenvermittlungsanlage FVA ist in der Prüfeinrichtung
PRE ebenfalls eine Vermittlungsnachbildung VTV vorgesehen, die in gleicher Weise wie die anderen
Nachbildungen von der Programmsieuereinrichtung PSTbeeinflußt wird. Zur Eingabe der entsprechenden
Steuerdaten ist die Programmsteuereinrichtung PST mit dem Betriebssignal BT versehen, so daß die
Prüfvorgänge entweder manuell eingegeben werden können oder beim Vorhandensein entsprechender Speichereinrichtungen
innerhalb der Programmsteuereinrichtung PST zur vollautomatischen Prüfung eingegeben
werden können. Weiterhin sind die Zentralsteuerung ZSTder Nachrichtenvermittlungsanlage FVA und
die Programmsteuereinrichiung PST der Prüfeinrichtung PÄfüber nicht näher bezeichnete Steuerlekungen
miteinander verbunden.
Das Prüfkonzept dieser bekannten Prüfeinrichtung beruht auf der Erkenntnis, daß mit Nachbildungseinrichtungen,
die praktisch ein Abbild der zu prüfenden
bo Nachrichtenvermittlungsanlage FVA darstellen, in einfacher
Weise sämtliche teiinehmerseitigen und leitungsverbindungsseitigen Schalteinrichtungen in der zu prüfenden
Nachrichtenvermittlungsanlage FVA überwacht und mit den innerhalb der Prüfeinrichtung PRE analog
b5 ablaufenden Scha'ifolgen verglichen werden können.
Vor Beginn des eigentlichen Prüfvorganges, der sowohl manuell als cuich vollautomatisch ablaufen kann,
werden über das Betriebssignal 57" in Verbindung mit
OStBBB
der Programmsteuereinrichtung PST die Leistungsmerkmale der Teilnehmerschaltungen TSI, TSX der zu
prüfenden Nachrichtenvermittlungsanlage FVA eingegeben, so daß diese Leistungsmerkmale den entsprechenden
Teilnchmernachbildungen TNI, TNX der Prüf· einrichtung PRE entsprechen. In bekannter Weise können
nun in Verbindung mit gewünschten Programmabläufen, die innerhalb der Programmsteuereinrichtung
PST\n nicht dargestellten Speichern abgespeichert werden können, die zu überprüfenden Betriebszustände innerhalb
der Nachrichtenvermittlungsanlage FVA hergestellt und mit den analogen Schaltfolgen innerhalb
der Prüfeinrichtungen PRE verglichen werden.
Da hier die Nachbildungseinrichtungen ZN...; LN... entsprechend den vorhandenen Teilnehmerschaltungen
TS... und den Leitungsschaltungen LS... entsprechen, werden derartige Prüfeinrichtungen
PRE wegen des erforderlichen hohen Aufwandes im allgemeinen beirr. Hersteller der Nachrich'.envermit!-
lungsanlage eingesetzt.
Die Fig. 2 zeigt die Nachrichtenvermittlungsanlage FVA. die zum besseren Verständnis des erfindungsgemäßen
Prüfkonzeptes mit der in Fig. 1 dargestellten und beschriebenen Nachrichtenvermittlungsanlagc FVA
identisch ist. Des weiteren ist die erfindungsgemäße Prüfeinrichtung PRE dargestellt, die unter anderem die
von der Programmsteuereinrichtung PST gesteuerten Endgeräte-Simulationseinrichtungen 577, STX enthält.
Die Endgeräte-Simulationseinrichtungen STI. STX können mittels der einstellbaren Anschalteeinrichtung AN jo
an beliebige Anschlüsse von Teilnehmerschaltungen TSI. TSX — tatsächlich benutzte und/oder vorgeleistete
— der Nachrichtenvermittlungseinrichtung FVA angeschaltet werden. Die eigentliche Prüffolge wird in bekannter
Weise durch die Programmsteuereinrichtung PST der Prüfeinrichtung PRE vorgegeben, die zu diesem
Zweck direkt über eine normierte Schnittstelle — üblicherweise die V24-Schnittstelle — mit der Zentralsteuerung
ZST der Nachrichtenvermittlungsanlage FVA verbunden ist. Weiterhin enthält die Prüfeinrichtung
PRE die Platzsimulationseinrithtung PS, die mit der Vermittlungsplatzschaltung VP der Nachrichtenvermittlungsanlage
FVA korrespondiert. Sämtliche Prüfschritte können auch hier in bekannter Weise in
entsprechende, nicht dargesteüie Speicher der Programmsteuereinrichtung
PST eingegeben werden, so daß mit der einstellbaren Anschaheeinrichtung AN die
entsprechenden Endgeräte-Simulationseinrichtungen
STI. STX mit den unterschiedlichen Schaltvarianten in allen denkbaren Kombinationen untereinander mit den
frei wählbaren Anschlüssen der Teilnehmerschaltungen TSI. TSX verbunden werden können. Dies ermöglicht in
einfacher Weise die Erfassung sämtlicher in den Nachrichtenvermittlungsanlagen FVA unterschiedlicher
Ausbaustufen vorhandener Leistungsmerkmale sowie die Prüfung deren Verträglichkeit untereinander unabhängig
von dem tatsächlich vorgenommenen Anlagenausbau.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Prüfeinrichtung zur Funktionsprüfung aktivier- ort beim Kunden auf Funktionsfähigkeit zu prüfen. Die
ter und nicht aktivierter Leistungsmerkmale von dazu notwendigen Prüfeinrichtungen sind dabei appararechnergesteuerten
Nachrichtenvermittlungsanla- 5 tiv an die Funktionsweise derartiger Nachrichtenvergen,
insbesondere von Fernsprechnebenstellenan- mittlungsanlagen und an den erforderlichen Prüfumfang
lagen, mit in Art und Umfang unterschiedlich vor- angepaßt Im allgemeinen sind die Prüfvorgänge vor der
handenen Endgeräten (Fernsprechstationen. Ver- Inbetriebnahme im Vergleich zu den Prüfvorgängen am
mittlungsplätze, Textendgeräte etc.). gekennzeich- Einsatzort erheblich umfangreicher und konvexer, da
net durch die Kombination der Merkmale to nicht nur einzelne Schaltaggregate bzw. Funktionsbaugruppen
geprüft werden müssen, sondern die Nachrich-
1.1 die Prüfeinrichtung (PRE) weist zur Prü- tenvermittlungsanlage insgesamt, d.h. sämtliche kunfung
sämtlicher Leistungsmerkmale der Nach- denspezifische Anlageteile in Verbindung mit den entrichtenvermittlungsanlage
(FVA) eine Anzahl sprechenden zentralen Steuerteilen sowie allen Schaltvon
Endgeräte-Simulationseinrichtungen (S77. &igr; ? Varianten der peripheren Einrichtungen.
STX) auf, die programmgesteuert wahlweise Aus der DE-OS 33 30 889 ist in diesem Zusammenan
tatsächlich benutzte und/oder vorgeleistete hang eine Schaltungsanordnung zur Oberprüfung der
Anschlüsse von Teilnehmerschaltungen (TSI.
Funktionstüchtigkeit von rechnergesteuerten Fern-
TSX) der Nachrichtenvermittlungianlage sprechvermittlungsanlagen bekannt bei der die ver-
(Fi\\) anschaltbar sind. 20 schiedenartigen Endgeräte wie Teilnehmerstationen,
\2 die Anzahl der Endgeräte-Simulationsein- Vermittlungsplätze. Textendgeräte etc_ durch entsprerichtungen
(STl, STX) ist durch die unter- chende Nachbildungs-Baugruppen ersetzt werden. Die
schiedlichen in verschiedenen Kombinationen Nachbildungs- Baugruppen werden hier jeweils mit eimiteinander
zu prüfenden Leistungsmerkmale nem der dem nachzubildenden Endgerät zugeordneten
(Anrufumleitung, Rufweiterschaltung, Anruf- 25 Verbindungssatz entsprechend gekoppelt und zur Fernübernahme,
Konferenz etc.) unabhängig vom sprechvermittlungsanlage hin in die Einschubplätze freitatsächlichen
Umfang der untrschiedlich vor- er Verbindungssü tze eingeschoben, so daß sämtliche
handenen Endgeräte (TLI. TLX; Fig. 1) inner- elektrische Verbindungen zwischen der zentralen
halb der Nachrichtenvermittlungsanlage Steuerung und dem normalen Verbindungssatz der je-
(FVA) bestimmt JO weiligen Nachbildungseinrichtung zur Übertragung der 13 ri'e Prüfeinrichtung (PRE) weist mindestens Schalt- und Steuerbefehle zur Verfügung stehen,
eine (Vermittlungs-) Platzsimulationseinrich- Ein derartiges Prüfkonzept eignet sich in besonderer
tung (PS) auf, die wte tiie Endgeräte-Simula- Weise für den Einsatz einer Prüfeinrichtung am Aufsteltionseinrichtungen
(STI. STX) von einer Pro- lungsort der Anlagen, da der apparative Aufwand für
grammsteuereinrichtur.j (PST) der Prüfein- 35 die Prüfeinrichtung relativ gering gehalten werden
richtung (PRE) in Abhängigkeit von vorgege- kann. Allerdings sind hier die Prüfmöglichkeiten weibenen
Befehls- und Quittungssignalen durch testgehend auf die Funktionsweise der Endgeräte bedie
Zentralsteuerung (ZST) der Nachrichten- schränkt, da mit Verwendung der Steuerroutinen von
vermittlungsaniage (FVA) steuerbar ist. der zu prüfenden Fernsprechvemittlungsanlage, in der
40 eine solche Prüfanlage praktisch integriert ist, die zen-
2. Prüfeinrichtung nach Anspruch 1, gekennzeich- tralablaufenden Steuerungsvorgänge beim Prüfvorgang
net durch die Kombination der Merkmale nicht ohne weiteres erfaßbar sind. Außerdem können
nur die aktivierten, beim Kunden tatsächlich benutzten
2.1 die Endgeräte-Simulationseinrichtungen Leistungsmerkmale in Verbindung mit den Endgeräten
(STI, STX) stehen mit einer von der Pro- 45 überprüft werden, während die nicht aktivierten, jedoch
grammsteuereinrichtung (PST) einstellbaren durch die Anlagenkonfiguration bereits vorgeleisteten
Anschaltereinrichtung (A N) derart in Verbin- Merkmale nicht ohne größeren zusätzlichen Aufwand
dung, daß zur Prüfung sämtlicher Leistungs- zu erfassen sind.
merkmale der Nachrichtenvermittlungsanlage Ein weitergehendes Prüfkonzept ist aus der DE-PS
(FVA) die Endgeräte-Simulationseinrichtun- 50 32 15 663 bekannt, bei dem die Prüfeinrichtung durch
gen (STI, STX) jeweils mit beliebigen An- Nachbildungseinrichtungen annähernd ein Abbild der
Schlüssen von entsprechenden Teilnehmer- Konfiguration der zu prüfenden Fernsprechnebenstel-
schaltungen (TS...) verbindbar sind, lenanlage enthält, so daß über die entsprechend vorge-
2.2 die Programmsteuereinrichtung (PST) und leisteten Prüfpunkte der Fernsprechnebenstellenanlage
die Zentralsteuereinrichtung (ZST) sind über 55 auch sehr detaillierte Schaltvorgänge sowohl in den teileine
normierte Schnittstelle miteinander ver- nehmerseitigen als auch in den verbindungseinrichbunden.
tungsseitigen Nachbildungen mittels der Prüfeinrichtung überwacht und nachvollzogen werden können.
Beschreibung Mit diesem Prüfkonzept lassen sich zwar annähernd
60 sämtliche Schaltvorgänge auch in Fernsprechanlagen
Die Erfindung betrifft eine Prüfeinrichtung zur Funk- verschiedener Größenordnungen mit untersehiedli-
■tj tionsprüfung aktiver und nicht aktivierter Leistungs- ehern Aufbau und variantenreichen Funktionsmöglich-
|:i merkmale von rechnergesteuerten Nachrichtenvermitt- keilen prüfen, allerdings sind derartige Prüfeinrichtun-
I;"j lungsanlagen. insbesondere von Fernsprechnebenstel- gen schon im Hinblick auf den wirtschaftlichen Einsatz
W, lenanlagen, mit in Art und Umfang unterschiedlich vor- bi nur für kleinere Fernsprechanlagen sinnvoll zu verwen-
[I handenen Endgeräten (Fernsprechstationen, Vermin- den.
id lungsplätze. Textendgeräte etc.). Weiterhin ist aus der DE-OS 33 27 090 eine Anord- I
1; Nachrichtenvermittlungsanlagen sind wegen der er- nung zur routinemäßigen Prüfung von komplett be- £
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