DE3501503A1 - Elektronische waage mit zehner-tastenfeld - Google Patents
Elektronische waage mit zehner-tastenfeldInfo
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- G01G23/00—Auxiliary devices for weighing apparatus
- G01G23/18—Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
- G01G23/36—Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells
- G01G23/37—Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells involving digital counting
- G01G23/3707—Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells involving digital counting using a microprocessor
- G01G23/3721—Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells involving digital counting using a microprocessor with particular representation of the result, e.g. graphic
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Waage mit
einem Meßwertaufnehmer, mit einer digitalen Signaiverarbeitungseinheit,
mit einer Digitalanzeige, mit einer
Tarataste, mit einem Zehner-Tastenfeld (mit 10 Tasten) zur Eingabe von Daten und Befehlen und mit einem Zähler
innerhalb der digitalen Signalverarbeitungseinheit, der bei
Betätigen beispielsweise der Tarataste jeweils um e"ins
weitergeschaltet wird.
Bei vielen Anwendungsfällen einer elektronischen Waage
besteht das Bedürfnis, neben der Anzeige des Meßergebnisses
der Waage auch eine laufende Nummer anzuzeigen. 3eim Dosieren beispielsweise interessiert die Nummer der Komponente,
die gerade dosiert wird; oder bei der Konirolle von Fertigpackungen für statistische Zwecke interessiert die
Zahl der bereits gewogenen Packungen. Für diese laufende ν Nummer ist der im Oberbegriff angegebene Zähler in der
digitalen Signalverarbeitungseinhbit vorhanden. Um seinen ^
Stand anzuzeigen, ist es beispielsweise bekannt, die
digitale Anzeige in ihrer Stellenzahl zu vergrößern und links vor der Meßwertanzeige die laufende Nummer anzuzeigen.
Oder es wird in der digitalen Anzeige kurzzeitig statt des Wägeergebnisses die laufende Nummer angezeigt.
Beides führt jedoch leicht zu Verwechslungen, da die digitale Anzeige ja normalerweise Wägeergebnisse anzeigt.
Weiter ist es bekannt, eine zusätzliche Anzeige für diese laufende Nummer vorzusehen, beispielsweise in Form einer
2-zeiligen LCD-Anzeige, wie sie in der DE-OS 34 04 926 beschrieben ist. Dies führt jedoch zu einem deutlich
höheren Aufwand für die Anzeigeelemente.
BAD ORIGINAL
Daneben ist es aus der CH 422 367 bekannt, mehrere nebeneinander befindliche lineare Zehner-Tastaturen als Leuchttastaturen
auszubilden und zur Anzeige des Meßwertes heranzuziehen. Es handelt sich hierbei also nicht um die
Anzeige eines zusätzlichen Zahlenwertes, sondern um die Anzeige des Meßwertes; dementsprechend sind bei einer
Auflösung der Waage von 10.000 Sehritten dazu bereits vier Zehner-Leuchttastaturen mit einem entsprechenden
Piatzbedarf erforderlich.
10
Aufgabe der Erfindung ist es nun eine preiswerte, keine zusätzliche Fläche im Bedienungs- und Ablesebereich der
elektronischen Waage beanspruchende Anzeige der laufenden
Nummer zur Verfügung zu stellen.
15
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß mindestens
einigen Tasten des Zehner-Tastenfeldes je eine Lichtquelle
zugeordnet ist und daß der in der digitalen Signalverarbeitungseinheit
vorhandene Zähler die seinem Zählerstand entsprechende Lichtquelle des Zehner-Tastenfeldes
akt i ν iert.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen ergeben
sieh aus den Unteransprüchen.
5
5
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Figuren besehrieben.
Dabei zeigt:
Fig. 1 eine äußere Ansieht der elektronischen Waage,
30
Fig. 2 die Anzeige/Bedien-Konsole in etwas vergrößerter
Darstellung und
Fig. 3 ein Blockschaltbild der elektronischen Waage.
* ^Λ 8417
Die elektroni s'-Mr Waage in Fig. 1 besieht aas einem Unterteil
1, in dem das Meßsystem untergebracht ist, aus einer
Waagschale 3 zur Aufnahme des Wägegutes hier als Becherglas 2 gezeichnet - und einer Anzeige/"Bedi en-Kcnsole 5, die
über Stützen 4 mit Handgriffen 11 mit dem Unterteil der Waage verbunden ist. Die Anzeige/Bedien-Konsole 5 enthält
eine analoge Anzeige 6 in Form eines LCD-Displays, die
digitale Anzeige 10, die Tarataste 13 und die Zehner-Tastatur 12 (Zahlen von 0 bis 9) zur Eingabe von
Zahlenwerten, die durch mehrere Befehlstasten 14 ergänzt
sind. Diese Teile der elektronischen Waage sind allgemein
bekannt und brauchen daher in ihrer Funktion nicht näher erläutert zu werden.
Weiter weist die Anzeige/Bedien-Konsole 5 in Fig. 1 und in
etwas vergrößerter Darstellung in Fig. 2 Lichtquellen 16
auf, die jeweils einer Taste des Zehner-Tastenfeldes 12
zugeordnet sind. Diese Lichtquellen 16 werden vorteilhafterweise durch Leuchtdioden gebildet, die sich - wie
gezeichnet - in einer Ecke der jeweiligen Taste befinden.
Dadurch bleibt genügend Platz für das Aufdrucken der Ziffer und für den Schaltmechanismus der jeweiligen Taste und die
Tasten brauchen auch nicht auf der ganzen Fläche transparent zu sein. Weiter weist die Anzeige/Bedien-Konsole
5 weitere Leuchtdioden 15 neben der Tastatur auf, die mit "10", "20", "30" und M40" beschriftet sind. Während
mit den Leuchtdioden 16 nur die Zahlen 1 bis 9 dargestellt
werden können (eventuell noch die 10 durch die Leuchtdiode in der Taste "0"), können so Zahlen bis 49 dargestellt
werden. Falls dies nicht ausreichen sollte, kann der darstellbare Zahlenbereich durch weitere Leuehtdioden 15
mit höheren 10er Zahlen oder durch Codierung (beispielsweise 10,20,40,80) leicht erweitert werden.
SW 8417 BAD ORIGINAL
Die elektronische Ansteuerung der Leuchtdiode]. iG und
ist aus dem Blockschaltbild in Fig. 3 zu erkennen. Der
Meßwer tauf nehmer der elektronischen Waage ist iim durch--tlfii
Kasten 19 mit der Waagschale 3 angedeutet. Er liefert em digitales oder digitalisiertes Wägeergebnis an die digitale
Signalverarbeitungseinheit 20. Sie besteht aus einer
zentralen Steuereinheit 21, daneben ist noch ein Taraspeicher 23 und eine Subtrahiereinheit 22 zur Berechnung
des Nettoergebnisses getrennt herausgezeichnet. Die Steuerung der analogen Anzeige 6 und der digitalen Anzeige
10 sowie die weiteren, nicht dargestellten Funktionen
werden ebenfalls von der zentralen Steuereinheit erledigt. Weiter ist ein Zehner-Zähler 24 gezeichnet, der
bei jedem Betätigen der Tarataste um eins weitergeschaltet
wird. Der Stand des Zählers 24 wird auf einen Dekoder gegeben, der je nach Zählerstand einen seiner 10 Ausgänge
und damit die zugehörige Leuchtdiode 16 aktiviert. In Fig. 3 sind diese 10 Leitungen zu einem "Kabel" 28
zusammengefaßt. Der überlauf des Zählers 24 gelangt auf
einen zweiten Zähler 25, der also die Zehner zählt und sinngemäß über den Dekoder 27 die Leuchtdioden 15
ansteuert. Selbstverständlich kann diese gesamte digitale
Signalverarbeitungseinheit 20 durch einen Mikroprozessor
realisiert sein.
Die Benutzung der Zusatzzahl soll am Beispiel einer Dosierung erläutert werden:
Zuerst wird das leere Taragefäß auf die Waagschale gestellt und wregtariert. Der Zähler 24 springt auf '1I" und aktiviert
die der Taste "1" zugeordnete Leuchtdiode. Der Benutzer
SW 8417
ORIGINAL
dosiert die erste Komponente ein. tariert diese weg, der Zähler 24 springt auf "2" um und aktiviert die der Taste
"2" zugeordnete Leuchtdiode etc. Wlid der Benutzer nun uti
seiner Arbeit unterbrochen, so erkennt er beim Wiederbeginn
die Nummer der Komponente, die gerade an der Reihe ist, daran, welche der Leuchtdioden 16 und eventuell der Leuchtdioden
15 leuchtet.
Die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Anzeige/Eedien-Konsole 5
gestaltet den Dosiervorgang noch einfachers indem sie das
Eintippen des Sollwertes der jeweiligen Komponente erlaubt und die Dosierung mittels der Analoganzeige 6 bis 100 % und
mittels der Digitalanzeige 10 vom negativen Sollwert
beginnend bis 0 g durchzuführen gestattet. Nach dem Tarieren des leeren Gefäßes mittels der Tarataste 13
leuchetet wieder die der Taste "1" zugeordnete Leuchtdiode auf, der Benutzer gibt über die Zehner-Tastatur 12
den Sollwert der ersten Komponete ein (beispielsweise 500,0
g), die digitale Anzeige 10 zeigt den negativen Sollwert an
(minus 500,0 g), die Analoganzeige 6 zeigt 0 ?o an und
oberhalb des 100%-Punktes der Analoganzeige 6 erscheint in
einem Zusatzfeld 8 die digitale Anzeige des Sollwertes, weiter zeigt ein Pfeil 9 von diesem Sollwert auf den
100%-Punkt der Analoganzeige. Der Benutzer dosiert jetzt
die erste Komponente ein, die Analoganzeige 6 wandert von 0 % bis 100 % und die digitale Anzeige 10 läuft vom
negativen Sollwert bis 0,0 g. Der Benutzer muß sieh also das Sollgewieht nicht merken, Endpunkt der Dosierung ist
immer der 100%-Punkt der analogen Anzeige 6 und 0,0 g der digitalen Anzeige 10. Dieser Endpunkt der Dosierung ist in
Fig. 1 und 2 gezeichnet. Der Benutzer tariert anschließend
SK 8417 BAD
die erste Komponente durch Drücken der Tarataste, der Zähler 24 springt auf "2", die entsprechende Leuchtdiode
leuchtet auf, der Benutzer gibt das Sollgewieht der zweiten Komponente ein, umv. . . .
5
5
Selbstverständlich kann die Weiterschaltung des Zählers 24
auch durch eine andere Taste der Befehlstastatur 14 erfolgen; im Beispiel des letzten Absatzes könnte dies die
Taste ''SO" zur Eingabe des Sollwertes sein; bei der Kontrolle von Fertigpackungen könnte dies die Taste "EN"
zur Eingabe des Meßwertes in die statistischen Rechenregister
sein.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf Waagen mit
hochgestellter Anzeige/Bedien-Konsole beschränkt; auch bei
Waagen mit einem Anzeige/Bedien-Feld direkt vor der
Waagschale läßt sie sich einsetzen.
'■o ■
Selbstverständlich können die weiteren Lichtquellen 15 auch
vorhandenen Tasten der Befehlstastatur 14 zugeordnet sein,
beispielsweise der linken Spalte in Fig. 1 und 2. In diesem
Fall werden die Lichtquellen in den Ecken dieser Tasten angeordnet und nur die zugehörige Beschriftung "10", "20",
''3O" und ''4O" befände sieh neben den Tasten.
BAD ORJGiNAL
SW 8417
- Leerseite -
Claims (4)
1. Elektronische Waage mit einem Meßwertaufnehmer, mit
einer digitalen SignalverarbeitungseinheLt, mit einer
Digitalanzeige, mit einer Tarataste, mit einem
Zehner-Tastenfeld zur Eingabe von Daten und Befehlen und
mit einem Zähler innerhalb der digitalen Signalverarbeitungseinheit,
der bei Betätigen beispielsweise der
Tarataste jeweils um eins weitergeschaltet wird, dadurch
giÜiiLHHZJiichmiljL daß mindestens einigen Tasten des
Zehner-Tastenfeldes (12) je eine Lichtquelle (16)
zugeordnet ist und daß der in der digitalen Signalverarbeitungseinheit (20.ι vorhandene Zähler (24)
die seinem Zählerstand entsprechende Lichtquelle des Zehner-Tastenfeldes aktiviert.
<*AD ORIGINAL I
2. Elektronische Waage nach Anspruch 1, dadujrch_gekenn-5iLl£iinet^_
daß die Lichtquellen (16) durch Leuchtdioden gebildet werden.
δ
3. Elektronische Waage nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
j_ daß die Lichtquelle (16) in
einer Ecke der jeweiligen Taste angeordnet ist.
4. Elektronische Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
d^dur^e^g^k^nnz^^hne^^ daß weitere Lichtquellen (15) in
der Nähe des Zehner-Tastenfeldes vorhanden sind, die mit
"10", "20", etc. beschriftet sind.
S" ~" ' BAD ORIGINAL
Priority Applications (6)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19853501503 DE3501503A1 (de) | 1985-01-18 | 1985-01-18 | Elektronische waage mit zehner-tastenfeld |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853501503 DE3501503A1 (de) | 1985-01-18 | 1985-01-18 | Elektronische waage mit zehner-tastenfeld |
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| Publication Number | Publication Date |
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Family
ID=6260121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19853501503 Ceased DE3501503A1 (de) | 1985-01-18 | 1985-01-18 | Elektronische waage mit zehner-tastenfeld |
Country Status (6)
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| JP (1) | JPS61217724A (de) |
| CH (1) | CH669461A5 (de) |
| DE (1) | DE3501503A1 (de) |
| FR (1) | FR2576411B1 (de) |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: SARTORIUS AG, 3400 GOETTINGEN, DE |
|
| 8131 | Rejection |