DE3501099A1 - Einrichtungsgegenstand - Google Patents
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B47/00—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements
- A47B47/04—Cabinets, racks or shelf units, characterised by features related to dismountability or building-up from elements made mainly of wood or plastics
-
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- A47B87/00—Sectional furniture, i.e. combinations of complete furniture units, e.g. assemblies of furniture units of the same kind such as linkable cabinets, tables, racks or shelf units
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Description
RAU & SCHNECK:
DIPL.-ING. DR. MANFRED RAU DIPL.-PHYS. DR. HERBERT SCHNECK ZUGELASSENE VERTRETER BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMT
VNRlc-6984 Nürnberg, 14. öl. 1985
S/St
Roman Dietsche KG, 7868 Todtnau-Aftersteg Einrichtungsgegenstand
Die Erfindung richtet sich auf einen Einrichtungsgegenstand nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Derartige Einrichtungsgegenstände sind in unterschiedlichen Ausführungsformen bekannt und werden herkömmlicherweise
vornehmlich im Büro- und Werkstattbereich als Regal eingesetzt. Dementsprechend stehen bei den bekannten
derartigen Einrichtungsgegenständen funktioneile Merkmale im Vordergrund und es wird regelmäßig nicht
als störend empfunden, wenn z.B. die als Regalbretter dienenden Flächenelemente mittels sichtbarer Schrauben
mit den vertikal verlaufenden Streben, welche z.B. aus Metallprofilen hergestellt sind, verbunden werden.
Solche vorbekannte Regalsysteme lassen sich also zwar individuellen Bedürfnissen entsprechend leicht zusammenbauen
bzw. bei Umzügen wieder demontieren, jedoch werden sie gehobenen ästhetischen Bedürfnissen, wie
sie z.B. an im Wohnbereich zu verwendende Einrichtungsgegenstände gestellt werden, in keiner Weise gerecht.
BAD ORIGINAL *
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Einrichtungsgegenstand der in Betracht
stehenden Art so auszugestalten, daß ausgehend von einer Minimalzahl unterschiedlicher Grundelemente
die Dimensionierung und Raumaufteilung variabel gewählt werden kann, wobei es die konstruktive Ausgestaltung
ermöglichen soll, trotz eines stabilen Aufbaus ein ästhetisch besonders ansprechendes Produkt zu erzielen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch den kennzeichnenden Teil von Anspruch 1. Die Verwendung
von Kunststoffrohren der erfindungsgemäßen Art als
vertikal verlaufende Streben zur Verbindung der Flächenelemente schafft aufgrund der werkstofftypischen Eigenschaften
eine nicht nur tragfähige Konstruktion, sondern ermöglicht auch ein ansprechendes Design. Dies kann
durch die Farbgebung der Kunststoffrohre entsprechend dem speziellen Anwendungszweck wie auch durch die
ästhetische Gestaltung der Flächenelemente unterstrichen werden. So können die Flächenelemente z.B. aus Acrylglas
oder einem ähnlichen transparenten Material hergestellt sein, wie auch andererseits ein nichttransparenter
Kunststoff von gleicher oder kontrastierender Farbe wie die Rohre Verwendung finden kann. Darüber hinaus
können für die Flächenelemente alle in der Kunststofftechnik bekannten Strukturierungseffekte eingesetzt werden.
Grundsätzlich ist es auch möglich, für die Flächenelemente anderes Material als Kunststoff zu verwenden,
wobei dieser sich jedoch besonders anbietet.
Die angestrebte Stabilität wird dadurch erreicht, daß die Flächenelemente, soweit sie nicht im Randbereich
angeordnet sind, zwischen zwei Rohren fest eingespannt sind. Sie liegen dabei auf der Stirnseite des jeweils
unteren Rohres flächig auf und werden durch den Auflagekragen des jeweils oberen Rohres gegen diese gedrückt
und exakt fixiert. Da der Gewindeansatz des jeweils oberen Rohres die Bohrung des Flächenelementes durchsetzt,
wird hierdurch bereits in horizontaler Richtung eine Fixierung erzielt, welche durch das Anziehen
der Gewindeverbindung zwischen Innengewinde und Gewindeansatz zusätzlich stabilisiert wird, so daß eine insgesamt
verwindungssteife Konstruktion erreichbar ist.
Die Ausgestaltung nach Anspruch 2 ermöglicht es, einen ästhetisch befriedigenden und stabilen Abschluß für
einen erfindungsgemäßen Einrichtungsgegenstand zu schaffen. Die danach vorgesehenen Abschlußkappen können
als schlichte Rohrstutzen ausgebildet sein, wobei es andererseits aber natürlich auch möglich ist, diese
in ihrer Formgebung entsprechend einem gewünschten Einrichtungsstil zu gestalten.
Die gemäß Anspruch 3 vorgesehenen Wandhalter ermöglichen es, einen erfindungsgemäßen Einrichtungsgegenstand
auch als Hängeregal od.dgl. zu verwenden.
Die Dimensionierungen nach den Ansprüchen 4 und 5 stellen ästhetisch und funktional optimale Lösungen
dar, ohne daß der erfindungsgemäße Grundgedanke auf solche Dimensionierungen beschränkt wäre.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer
bevorzugten Ausführungsform anhand der Zeichnung. Dabei zeigen
Fig. 1 eine ausschnittsweise perspektivische Ansicht mit zwei Flächenelementen, zwei Rohren und
zwei Abdeckkappen,
BAD ORIGINAL
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht zur Illustration der Erweiterungsmöglichkeiten ausgehend von
einer Grundausführung bei der Verwendung des erfindungsgemäßen Einrichtungsgegenstandes
als Regal,
Fig. 3 eine Ausführungsform als Hänge-Eckregal, und
Fig. 4 einen Längsschnitt durch ein erfindungsgemäßes
Rohr-Element.
Ein erfindungsgemäßer Einrichtungsgegenstand umfaßt
als wesentliche Bauteile als horizontale Streben dienende Rohr-Elemente 1, welche einstückig aus Kunststoff
gespritzt sind, und mit einer Bohrung 2 versehene Flächenelemente 3, welche in den Ausführungsbeispielen
ebenfalls aus Kunststoff bestehen.
Jedes Rohrelement 1 weist an seinem einen Ende einen Gewindeansatz 4 mit einem Außengewinde 5 auf. Zwischen
dem Gewindeansatz 4 und dem Grundkörper 6 des Rohr-Elements 1 ist eine ringförmige Auflageschulter 7 ausgebildet.
An dem Ende 8 des Rohr-Elements 1, welches dem Ende 9
mit dem Gewindeansatz 4 gegenüberliegt, ist ein Innengewinde Io ausgebildet, welches zu dem Außengewinde
5 korrespondiert. Das Verhältnis von Außendurchmesser D
des Rohr-Elements 1 zur Wandstärke d beträgt etwa lo:l. Das Verhältnis der Länge L des Rohr-Elements 1
zum Außendurchmesser D beträgt etwa 4:1. Der Außendurchmesser DA des Gewindeansatzes 4 ist so dimensioniert,
daß er etwa dem Innendurchmesser der Bohrungen 2 entspricht.
In Fig. 1 ist veranschaulicht, wie ein im Baukastensystem aufgebauter erfindungsgemäßer Einrichtungsgegenstand
zusammengebaut werden kann. Hierzu wird der Gewindeansatz 5 des in der Zeichnung oberen Rohr-Elements
durch die Bohrung 2 des in der Zeichnung unteren Flächenelements 3 geschoben und das Innengewinde Io des in
der Zeichnung unteren Rohrelements auf das Außengewinde des Gewindeansatzes 4 des oberen Rohr-Elements 1 geschraubt.
Den unteren Abschluß bildet eine Abschlußkappe 11 mit einem Innengewinde 12, welches auf den
Gewindeansatz 4 des in der Zeichnung unteren Rohr-Elements 1 geschraubt wird.
Den oberen Abschluß bildet eine Abschlußkappe 12 mit einem Gewindeansatz 14 mit Außengewinde 15, wobei
dieser Gewindeansatz 14 entsprechend den Gewindeansätzen 4 der Rohr-Elemente 1 ausgebildet ist. Entsprechend
wird auch dieser Gewindeansatz 14 durch die Bohrung 2 des in der Zeichnung oberen Flächenelements
gesteckt und in das Innengewinde Io des in der Zeichnung oberen Rohr-Elements 1 eingeschraubt.
In gleicher Weise werden die Flächen-Elemente 3 an allen Eckpunkten, bei rechteckiger Grundform also
an allen vier Ecken, miteinander verbunden.
Fig. 2 zeigt die Grundausführung eines gemäß vorstehender Beschreibung aufgebauten Regals. Dieses Regal ist
in seiner Gesamtheit mit 16 bezeichnet. Auf der rechten Seite ist ein entsprechendes Regal 17 eingezeichnet.
Verwendet man anstelle der oberen Abschlußkappen weitere Rohr-Elemente 1, kann die Grundausführung
nach oben erweitert werden, wie anhand der Teil-Regale 18, 19 veranschaulicht.
BAD ORIGINAL
Im Rahmen des Systems können auch Rohr-Elemente 1■
mit halber Grundlänge vorgesehen sein, so daß eine Grundausführung in optisch ansprechender Weise auch
seitlich, wie anhand des Regals 2o beispielsweise veranschaulicht,ergänzt werden kann. Die Rohr-Elemente
sind dabei so dimensioniert, daß sie bei einem dazwischengefügten Flächenelement 3 insgesamt der Länge eines
Rohr-Elements 1 entsprechen.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform veranschaulicht, bei welcher der erfindungsgemäße Einrichtungsgegenstand
als Hänge-Eckregal 21 eingesetzt wird. Die Flächenelemente 3 weisen hierbei die Form eines Kreissektors auf,
wobei die Bohrungen 2 etwas axial versetzt zum korrespondierenden Kreismittelpunkt eingebracht sind. Auch
die Höhe und Ausdehnung eines derartigen Eck-Regals läßt sich erfindungsgemäß beliebig variieren. Zur
Anbringung an der Wand dient ein Wandhalter 22. Dieser Wandhalter weist eine L-förmige Grundform auf, wobei
in dem einen L-Schenkel 23 im einzeln nicht dargestellte Befestigungselemente zur Anbringung an der Wand ausgebildet
sind. Der andere L-Schenkel 24 weist eine Bohrung 25 auf, welche im Durchmesser den Bohrungen 2
in den Flächenelementen 3 entspricht.
Zur Montage des Eckregals 21 an der Wand wird einfach die obere Abschlußkappe 13 aufgeschraubt, nachdem
der L-Schenkel 24 des Wandhalters 22 mit der darunter liegenden Bohrung 2 des Flächenelements 3 zur Deckung
gebracht wurde.
Über die näher beschriebenen Ausführungsbeispiele hinaus können erfindungsgemäß Einrichtungsgegenstände
ganz unterschiedlicher Art hergestellt werden. So ist es ausgehend von den erfindungsgemäß vorgesehenen
ORl
Grundelementen z.B. möglich, ganze Kinderzimmerausstattungen einschließlich Hocker, Stuhl und Tisch zusammenzubauen.
Zu diesem zweck können in Vervollständigung des beschriebenen Systems auch noch Winkelstücke vorgesehen
werden. Weiterhin können Badezimmeraccessoires unterschiedlichster Art mit Hilfe des erfindungsgemäßen
Systems befestigt, positioniert und miteinander verbunden werden.
Aus dem Vorstehenden wird deutlich, daß die Erfindung nicht auf einige wenige konkrete Ausführungsformen
beschränkt ist, sondern daß sich ausgehend von den stets gleichen Grundelementen völlig unterschiedliche
Einrichtungsgegenstände schaffen lassen, welche sich aber alle übereinstimmend durch ein neuzeitliches
Design und konstruktive Stabilität auszeichnen.
BAD ORIGINAL
Claims (7)
- RAU & SCHNECI^:DIPL.-ING. DR. MANFRED RAU DIPL.-PHYS. DR. HERBERT SCHNECK ZUGELASSENE VERTRETER BEIM EUROPÄISCHEN PATENTAMTVNR 1O6984 - Nürnberg, 14.öl.1985S/StRoman Dietsche KG, 7868 Todtnau-AfterstegAnsprüchel.jAus einer Mehrzahl einzelner Elemente individuell Vüsammenbaubarer Einrichtungsgegenstand, insbesondere Regal od.dgl., wobei diese Elemente vertikal anzuordnen- 4g de Streben und mit diesen verbindbare horizontal anzuordnende Flächenelemente umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Streben als einstückig aus Kunststoff gespritzte Rohr-Elemente (1, 1') ausgebildet sind, welche an ihrem einen Ende (9) einen Auflagekragen (7) und einen sich über diesen hinaus erstreckenden Gewindeansatz (4) mit einem Außengewinde (5) und an ihrem anderen Ende (8) ein an ihrer Innenwand ausgebildetes, mit dem Außengewinde (5) korrespondierendes Innengewinde (lo) aufweisen, und daß die Flächenelemente (3) Bohrungen (2) aufweisen, deren Innendurchmesser etwa dem Außendurchmesser (DA) der Gewindeansätze (4) entspricht.BAD
- 2. Einrichtungsgegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er Abschlußkappen (11, 13) mit einem zum Außengewinde (5) der Gewindeansätze (4) korrespondierenden Innengewinde (12) bzw. einen zum Innengewinde (lo) der Rohr-Elemente (l) passenden Gewindeansatz (14) umfaßt.
- 3. Einrichtungsgegenstand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß er Wandhalter (22) mit einer im wesentlichen L-förmigen Grundform umfaßt, wobei in dem einen L-Schenkel (24) eine Bohrung (25) mit einem Innendurchmesser entsprechend dem Außendurchmesser (DA) der Gewindeansätze (4) vorgesehen ist.
- 4. Einrichtungsgegenstand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Rohr-Elementen (1, I1) das Verhältnis von Rohrdurchmesser zu Wandstärke etwa lo:l, insbesondere 38:3,5 beträgt.
- 5. Einrichtungsgegenstand nach einem der Ansprüche1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Rohr-Element (1) das Verhältnis von Rohrlänge (L) zu Rohrdurchmesser (D) etwa 4,5:1 beträgt.
- 6. Einrichtungsgegenstand nach einem der Ansprüche1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung von Elementen mit Innengewinden an beiden Enden mit einem Außengewinde versehene Gewindehülsen vorgesehen sind.
- 7. Einrichtungsgegenstand nach einem der Ansprüche1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Rohrelement (1, 1') als Stablampe ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853501099 DE3501099A1 (de) | 1985-01-15 | 1985-01-15 | Einrichtungsgegenstand |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19853501099 DE3501099A1 (de) | 1985-01-15 | 1985-01-15 | Einrichtungsgegenstand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3501099A1 true DE3501099A1 (de) | 1986-07-17 |
Family
ID=6259862
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19853501099 Withdrawn DE3501099A1 (de) | 1985-01-15 | 1985-01-15 | Einrichtungsgegenstand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3501099A1 (de) |
Cited By (9)
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| US20190100924A1 (en) * | 2015-05-17 | 2019-04-04 | Edward A. Knudson | Modular shelving and step assembly |
-
1985
- 1985-01-15 DE DE19853501099 patent/DE3501099A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |