DE3501051A1 - Verfahren und vorrichtung zur positionsbestimmung - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur positionsbestimmungInfo
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Description
.if, 35D1051
Verfahren_und_Vorrichtung_zur_Positionsbestimmung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung
zur Positionsbestimmung. Insbesondere betrifft die Erfindung ein Verfahren und eine Vorrichtung zur
Bestimmung der gegenseitigen Positionen eines ersten Objektes und eines zweiten Objektes.
Ein derartiges Verfahren wird häufig in der Robotertechnik angewendet, wo es beispielsweise erforderlich
5* ist, einen Manipulator neben einem zu handhabenden
f oder zu bearbeitenden Objekt zu plazieren, wobei die-
rs> ser Vorgang unter der Steuerung eines Computers stattfindet.
Damit der Computer Informationen über die gegenseitigen
Positionen des Manipulators und des Objektes erhält, ist es bisher üblich, zwei Kameras anzuordnen,
von denen eine jede die Szene mit dem Manipulator und dem Objekt aus unterschiedlichen Winkeln
aufnimmt, um räumliche Informationen für den Computer zu erhalten. Der Computer verwendet die Unterschiede
zwischen den von den beiden Kameras erzeugten Bildern, um die gegenseitigen Positionen des Manipulators und
des Objektes zu bestimmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
zur Bestimmung der gegenseitigen Positionen von zwei Objekten derart zu verbessern, daß nur eine
Sicht und damit nur eine Kamera erforderlich ist, wobei die Auswertung der von der Kamera für den Computer
gelieferten Informationen vereinfacht sein soll. Gleichzeitig soll eine Vorrichtung zur Verwendung in dem Verfahren
angegeben werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die in den Ansprüchen 1 und 6 angegebenen Merkmale gelöst.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Bestimmung der gegenseitigen
Positionen eines ersten Objektes und eines zweiten Objektes sieht vor, daß das erste Objekt so
beleuchtet wird, daß ein Schatten des ersten Objektes auf einer Fläche entsteht, wobei sich diese Fläche an
einer bekannten Position bezüglich des zweiten Objektes befindet, daß eine zweidimensionale Abbildung einer die
Fläche einschließenden Szene erzeugt wird, daß der Abstand zwischen den Positionen des Schattens und einer
Bezugsposition in der zweidimensionalen Abbildung überwacht bzw. kontrolliert wird und daß dieser Abstand
verwendet wird, um Informationen bezüglich der gegenseitigen Positionen des ersten Objektes und des
zweiten Objektes abzuleiten.
Weiter kann mit Vorteil vorgesehen sein, daß das erste Objekt so beleuchtet wird, daß ein zweiter Schatten
des ersten Objektes auf der Fläche entsteht, wobei die Bezugsposition durch die Position des zweiten
Schattens gegeben ist.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Verwendung in einem Verfahren zur Bestimmung der gegenseitigen Positionen eines ersten Objektes und eines zweiten Ob-
jektes sieht vor, daß eine Lichtquelle angeordnet ist,
um das erste Objekt so zu beleuchten, daß ein Schatten von dem ersten Objekt auf einer Fläche entsteht,
wobei sich die Fläche in einer bekannten Position bezüglich des zweiten Objektes befindet, daß eine
Kameraeinrichtung angeordnet ist, um eine zweidimensionale
Abbildung einer die Fläche einschließenden Szene zu erzeugen, und daß eine Einrichtung angeordnet
ist, die eine Angabe der gegenseitigen Positionen des ersten Objektes und des zweiten Objektes in Abhängigkeit
von dem Abstand zwischen den Positionen
des ersten Schattens und einer Bezugsposition in der Abbildung bereitstellt.
in einer bevorzugten Ausführungsform ist die erfindungsgemäße
Vorrichtung mit einer zweiten Lichtquelle versehen, die das erste Objekt so beleuchtet, daß ein
r zweiter Schatten des ersten Objektes auf der Fläche
ζ entsteht, wobei die Position des zweiten Schatten
die Bezugsposition bildet.
Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten des erfindungsgemäßen
Verfahrens und der erfindungsgemäßen '~ Vorrichtung ergeben sich aus der nachfolgenden Be-
Schreibung einer bevorzugten Ausführungsform sowie anhand der Zeichnung. Die Zeichnung zeigt in einer
schematischen Aufsicht eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Das nachfolgend beschriebene Verfahren ist zur Anwendung in einer Situation geeignet, in der ein Manipulator
1 ein entfernt befindliches Objekt 3 erfassen
soll. Der Manipulator 1 wird von einem flexiblen Arm 5 gehalten, der aus verschiedenen mitein-
ander verbundenen Abschnitten besteht, wobei sich der Arm ausdehnen kann, so daß der Manipulator unter der
Steuerung einer Steuereinheit 7 bewegbar ist. Mit der Steuereinheit 7 sind zwei Lichtquellen 9, 11 und eine
Fernsehkamera 13 verbunden, die auf eine vertikale Fläche 15 eingestellt ist, an der das Objekt 3 angebracht
ist.
Bei Verwendung der Vorrichtung werden die Lichtquellen
9, 11 abwechselnd eingeschaltet, um den Manipulator 1 so zu beleuchten, daß zwei Schatten 17, 19 des Manipulators
abwechselnd auf die Fläche 15 geworfen werden. Da die Form der Schatten 17, 19 von der Form des Manipulators
1 abhängt, sind diese in der von der Kamera 13 erzeugten Abbildung der Fläche 15 leicht zu erkennen,
wobei die von dieser Abbildung bezüglich der gegenseitigen Positionen der Schatten auf der Fläche
15 abgeleiteten Daten anschließend von einem nicht dargestellten Rechner innerhalb der Steuereinheit 7
verarbeitet werden. Da die gegenseitigen Positionen der Lichtquelle 9, 11 feststehen und bekannt sind,
kann das Verhältnis des Abstandes des Manipulators von der Fläche 15 zum Gesamtabstand zwischen der Kamera
13 und der Fläche 15 durch Anwendung der Regeln der Geometrie bestimmt werden. Da der Abstand des Manipulators
von der Steuereinheit 7 durch die Längenausdehnungen und die Winkel der verschiedenen Abschnitte
des Armes 5 geschätzt werden kann, kann auch der tatsächliche Abstand von der Fläche 15 und damit
von dem Objekt 3 geschätzt werden. Unter Verwendung dieser Informationen kann der Arm 5 ausgedehnt werden,
bis der Manipulator in der vertikalen Ebene liegt, die das Objekt 3 einschließt. Da die Schatten 17, 19 sich
bewegen, wenn der Manipulator sich in Richtung der Fläche 15 bewegt, sind ergänzende bzw. auf den jeweiligen
neuen Stand gebrachte Informationen über
die gegenseitigen Positionen des Objektes 3 und des
Manipulators 1 verfügbar. Wenn der Manipulator 1 in der vertikalen Ebene liegt, die das Objekt 3 enthält,
ist eine weitere Einstellung der Position des Manipulators durch Verwendung von Informationen möglich,
die aus der von der Kamera 13 erzeugten zweidimensionalen
Abbildung des Objektes 3 und des Manipulators 1
abgeleitet werden, bis der Manipulator sich dicht neben
dem Objekt 3 befindet.
Obwohl vorstehend ein bestimmtes Verfahren beschrieben ist, sind zahlreiche weitere Verfahren möglich, die im
Rahmen des Erfindungsgedankens liegen. Beispielsweise kann die Tatsache, daß die Schatten 17, 19 sich aufeinander
zu bewegen, wenn der Manipulator 1 in Richtung der Fläche 15 bewegt wird, anstelle der Berechnung
des Verhältnisses des Abstandes des Manipulators 1 von der Fläche 15 zu dem Abstand zwischen der Kamera
und der Fläche durch geometrische Betrachtungen verwendet
werden. Wenn der Manipulator die Fläche 15 erreicht, verschmelzen die Schatten 17, 19, wodurch an-25.
gezeigt wird, daß der Manipulator 1 in der Ebene des Objektes 3 liegt.
Ferner kann jede beliebige Anzahl von Lichtquellen verwendet
werden, um eine entsprechende Anzahl von Schatten
zu erzeugen, wobei allgemein gilt, daß die Genauigkeit umso größer wird, je mehr Lichtquellen verwendet
und Schatten erzeugt werden. Bei einer besonderen Ausführungsform des Verfahrens ist nur eine einzige
Lichtquelle erforderlich, wobei die Kamera so angeord-
net ist, daß die Verschiebung zwischen dem Manipulator
1 und dem einzigen auf die Fläche 15 geworfenen Schatten überwacht bzw. kontrolliert wird. Da sich der Manipulator
auf die Fläche 15 zu bewegt, neigen der Manipulator und sein eigener Schatten unter geeigneten
Umständen dazu, sich aufeinander zu zu bewegen.
Obwohl es besonders zweckmäßig ist, die Fläche 15 in der vertikalen Ebene anzuordnen, die das Objekt 3 enthält,
kann auch jede andere passende Fläche verwendet werden, solange der Abstand zwischen dem Objekt 3 und
der Fläche 15 bekannt ist.
■4f ·.
- Leerseite
Claims (9)
1. Verfahren zur Bestimmung der gegenseitigen Positionen
eines ersten Objektes und eines zweiten Objektes,
dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Objekt (1) so beleuchtet wird, daß ein Schatten (17) des ersten Objektes auf einer Fläche
(15) hervorgerufen wird, wobei sich die Fläche (15)
in einer bekannten Position zu dem zweiten Objekt (3) befindet, i
daß eine zweidimensionale Abbildung einer die Fläche
(15) einschließenden Szene gebildet wird, daß der Abstand zwischen der Position des Schattens
(17) und einer Bezugsposition in der zweidimensionalen
Abbildung überwacht wird und daß dieser Abstand verwendet wird, um Informationen
bezüglich der gegenseitigen Positionen des ersten Objektes (1) und des zweiten Objektes (3) abzuleiten.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Objekt (1) so beleuchtet wird, daß ein zweiter Schatten (19) des ersten Objektes auf der Fläche (15) erzeugt wird, und daß die Bezugsposition durch die Position des zweiten Schattens gebildetwird.
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Objekt (1) so beleuchtet wird, daß ein zweiter Schatten (19) des ersten Objektes auf der Fläche (15) erzeugt wird, und daß die Bezugsposition durch die Position des zweiten Schattens gebildetwird.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugsposition durch die Position des zweiten Objektes (3) in der zweidimensionalen Abbildung gebildet wird.
dadurch gekennzeichnet, daß die Bezugsposition durch die Position des zweiten Objektes (3) in der zweidimensionalen Abbildung gebildet wird.
k. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Information verwendet wird, um die Position des ersten Objektes (1) zu steuern.
5. Verfahren nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Objekt (.1) so gesteuert wird, daß die Verschmelzung des ersten Schattens (17) mit der Bezugsposition hervorgerufen wird.
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Objekt (.1) so gesteuert wird, daß die Verschmelzung des ersten Schattens (17) mit der Bezugsposition hervorgerufen wird.
6.' Vorrichtung zur Verwendung in einem Verfahren zur
" Bestimmung der gegenseitigen Positionen eines ersten
Objektes und eines zweiten Objektes, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Lichtquelle (9) so angeordnet ist, daß sie
ein erstes Objekt (1) so beleuchtet, daß ein Schatten (17) des ersten Objektes auf einer Fläche (15) hervorgerufen
wird, wobei sich die Fläche (15) in einer bekannten Position zu dem zweiten Objekt (3) befindet,
daß eine Kameraeinrichtung (13) angeordnet ist, die eine zweidimensionale Abbildung einer die Fläche (15)
anschließenden Szene erzeugt,
und daß eine Einrichtung (7) angeordnet ist zur Erzeugung'
einer Angabe der gegenseitigen Position des ersten Objekts und des zweiten Objekts in Abhängigkeit
von dem Abstand zwischen den Positionen des Schattens
(17) und einer Bezugsposition in der Abbildung.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Lichtquelle (19) angeordnet ist, um das erste Objekt (1) so zu beleuchten, daß ein zweiter Schatten (19) des ersten Objektes auf der Fläche (15) entsteht, wobei die Position des zweiten Schattens (19) die Bezugsposition darstellt.
dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Lichtquelle (19) angeordnet ist, um das erste Objekt (1) so zu beleuchten, daß ein zweiter Schatten (19) des ersten Objektes auf der Fläche (15) entsteht, wobei die Position des zweiten Schattens (19) die Bezugsposition darstellt.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, ferner gekennzeichnet durch
eine Steuereinrichtung (5, 7), die die Position des ersten Objektes (1) in Abhängigkeit von der Positionsangabe
steuert.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Objekt (1) ein Manipulator"ist.
dadurch gekennzeichnet, daß das erste Objekt (1) ein Manipulator"ist.
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| GB848401088A GB8401088D0 (en) | 1984-01-16 | 1984-01-16 | Position determination |
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| Publication Number | Publication Date |
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ID=10555054
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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