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DE3500574A1 - Mehrstufiges katalytisches verfahren zur umwandlung von schweren kohlenwasserstofffluessigkeitsbeschickungen - Google Patents

Mehrstufiges katalytisches verfahren zur umwandlung von schweren kohlenwasserstofffluessigkeitsbeschickungen

Info

Publication number
DE3500574A1
DE3500574A1 DE19853500574 DE3500574A DE3500574A1 DE 3500574 A1 DE3500574 A1 DE 3500574A1 DE 19853500574 DE19853500574 DE 19853500574 DE 3500574 A DE3500574 A DE 3500574A DE 3500574 A1 DE3500574 A1 DE 3500574A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
reactor
catalytic
hydrocarbon
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19853500574
Other languages
English (en)
Inventor
Gerald Mount Laurel N.J. Mandel
Govanon Newtown Pa. Nongbri
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HRI Inc
Hydrocarbon Research Inc
Original Assignee
HRI Inc
Hydrocarbon Research Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HRI Inc, Hydrocarbon Research Inc filed Critical HRI Inc
Publication of DE3500574A1 publication Critical patent/DE3500574A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G65/00Treatment of hydrocarbon oils by two or more hydrotreatment processes only
    • C10G65/02Treatment of hydrocarbon oils by two or more hydrotreatment processes only plural serial stages only

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)

Description

  • Beschreibung
  • Diese Erfindung betrifft ein Verfahren zur katalytischen Konversion von schweren Kohlenwasserstofflüssigkeitsbeschickungen in hoher Ausbeute unter Verwendung von katalytischen Reaktoren in mehreren Stufen, die in Serienflußanordnung geschaltet sind. Sie betrifft insbesondere ein solches mehrstufiges Hydrokonversionsverfahren für schwere Petroleumbeschickungen, die wenigstens etwa 25 Vol.-% an über 520 OC (975 OF) siedenden Material enthalten und in welchem eine Vakuumbodenmaterialfraktion zur letzten Stufe des katalytischen Reaktors rezyklisiert wird zum Erreichen einer erhöhten Hydrokonvertierung der Beschickung, um niedriger siedende Kohlenwasserstofflüssigkeits- und Gasprodukte herzustellen.
  • Die prozentuale Hydrokonvertierung einer Kohlenwasserstoffbeschickung bei Einmal-Durch-Betriebsweisen in einem einzigen katalytischen Reaktor zur Herstellung von niedriger siedenden Kohlenwasserstofflüssigkeiten und -gasen ist gewöhnlich auf nur etwa 75 Vol.-% begrenzt. Zum Erreichen einer höheren Konvertierung der Petroleumresidua wird eine schwere Residuumfraktion zum Reaktor rezyklisiert, und in zweistufigen Reaktorsystemen wurde die Residuumfraktion zum Reaktor der ersten Stufe rezyklisiert. Es wurde jedoch gefunden, daß bei einer derartigen zweistufigen katalytischen Betriebsweise, angewandt auf Kohlenwasserstofflüssigkeitsbeschickungen, die Umwandlung im Reaktor der ersten Stufe im allgemeinen nicht etwa 60 Vol.-% übersteigt und daß die Zugabe einer schweren Rezyklisierungsflüssigkeitsfraktion zu dem Reaktor der ersten Stufe nicht sehr wirkungsvoll ist wegen dem relativ geringen Wechsel der Residuumskonzentration, die darinnen eintritt, in Verbindung mit einer verminderten Gesamtverweilzeit der Residuumfraktion bei Reaktorbedingungen.
  • Die katalytische Hydrierung und Konversion von Petrolumresiduen in einem einstufigen katalytischen Fließbettreaktor unter Rezyklisierung der Vakuumbodenfraktion zum Reaktor ist gut bekannt, zum Beispiel aus der US-PS 2 987 465 (Johanson) und der US-PS 3 412 010 (Alpert). In der US-PS 3 184 402 (Kozlowski) wird ein zweistufiges katalytisches Hydrocrackverfahren mit dazwischenliegender Fraktionierung und einigem Rezyklisieren einer Destillationsbodenfraktion zu entweder einer ersten oder zweiten katalytischen Crackzone beschrieben. Auch in der US-PS 3 775 293 (Watkins) wird ein zweistufiges Entschwefelungsverfahren mit einer Rezyklisierung der gesamten Schwerölfraktion, die oberhalb des Dieselbrennstofföls siedet, zu einem Festbettreaktor einer zweiten Stufe beschrieben. Jedoch werden bei diesen Verfahren relativ niedrig-siedende Materialien rezyklisiert, und weitere Verfahrensverbesserungen werden gebraucht, um eine höhere Konvertierung von schweren, höher siedenden Kohlenwasserstofflüssigkeitsbeschickungen, wie zum Beispiel Petroleumresiduen mit einem nominalen Siedebereich von oberhalb etwa 430 0c (800 OF), zu erreichen. Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß der Effekt des Rezyklisierens einer schweren Flüssigkeitsfraktion auf die Gesamtkonvertierung einer schweren Kohlenwasserstoffbeschickung wirkungsvoller wird, wenn die schwere Flüssigkeitsfraktion zum Reaktor der letzten Stufe eines mehrstufigen katalytischen Reaktorsystems rezyklisiert wird.
  • Die vorliegende Erfindung stellt ein mehrstufiges katalytisches Verfahren bereit zur Hydrokonvertierung von schweren Kohlenwasserstofflüssigkeitsbeschickungen, die wenigstens 25 Vol.% eines normalerweise oberhalb etwa 520 OC (975 OF) siedenden Materials enthalten, zur Herstellung von niedriger siedenden Kohlenwasserstofflüssigkeits- und -gasprodukten in erhöhten Ausbeuten. Bei diesem Verfahren wird das flüssige Beschickungsmaterial katalytisch in der flüssigen Phase mit Wasserstoff bei erhöhten Temperaturen und Drücken in einem mehrstufigen katalytischen Reaktorsystem umgesetzt, in dem eine schwere Vakuumbodenfraktion mit einem nominalen Schnittpunkt von oberhalb etwa 430 OC (800 OF) und vorzugsweise oberhalb etwa 450 OC (850 OF) rezyklisiert wird zu einem katalytischen Fließbettreaktor einer letzten Stufe in einem mehrstufigen Reaktorsystem, um die Konvertierung der Beschickung und besonders der Fraktion des 520 OC+ (9750F + Materials zu verbessern und dadurch die Ausbeuten an C4 bis 5200e (975 OF)-Flüssigkeitsprodukten zu erhöhen.
  • Im einzelnen umfaßt das Verfahren der Erfindung das Einspeisen einer schweren Kohlenwasserstofflüssigkeitsbeschickung mit Wasserstoff in einen katalytischen Reaktor einer ersten Stufe, der einen teilchenförmigen Katalysator enthält, wobei der Reaktor bei einer Temperatur von 410 bis 450 OC (780 bis 850 OF), einem Wasserstoffpartialdruck von 70 bis 210 bar (1000 bis 3000 psi) und bei einer Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,20 bis 2,0 VFl/h/VRe (Volumen an frischer Beschickung pro Stunde pro Reaktorvolumen) gehalten wird, zum teilweisen Hydrokonvertieren der Beschickung unter Herstellung eines ausströmenden Materials; das Leiten des teilweise hydrokonvertierten ausströmenden Materials in alle nachfolgende Stufen an katalytischen Reaktoren einschließlich eines katalytischen Fließbettreaktora einer letzten Stufe, der bei einer Temperatur von 410 bis 450 OC (780 bis 850 OF), einem Wasserstoffpartialdruck von 70 bis 210 bar (1000 bis 3000 psi) und bei einer Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,20 bis 2,0 VF/h/VRe gehalten wird, und das weitere Hydrokonvertieren des Materials zur Herstellung von Kohlenwasserstoffgasen und niedriger siedenden Flüssigkeitsfraktionen; das Entfernen der Kohlenwasserstoffgase und Flüssigkeitsfraktionen von dem Reaktor der letzten Stufe und das Abtrennen der Kohlenwasserstoffgase von den Flüssigkeitsfraktionen und das Abziehen der Flüssigkeitsfraktionen; das Destillieren der Flüssigkeitsfraktionen zur Herstellung von im mittleren Bereich siedenden Kohlenwasserstofflüssigkeitsprodukten mit normalen Siedebereichen von etwa 200 bis 4000C (400 bis 750 OF), 400 bis 520 OC (750 bis 975 OF) und einem Vakuumbodenmaterial mit einem nominalen Schnittpunkt oberhalb etwa 520 OC (975 OF); und das Rezyklisieren von wenigstens einem Teil des Vakuumbodenmaterials zu dem katalytischen Fließbettreaktor der letzten Stufe zur Herstellung von im mittleren Bereich siedenden Kohlenwasserstoffflüssigkeitsprodukten in erhöhten Ausbeuten.
  • Die vorliegende Erfindung ist nützlich zur Hydrokonvertierung von Petroleumresiduen, Bitumen aus Teersänden und rohem Schieferöl. Bei dem Verfahren können drei katalytische Reaktoren in Serie geschaltet sein, jedoch werden vorzugsweise zwei in Serie geschaltete, katalytische Fließbettreaktoren verwendet mit einer Rezyklisierung der schweren Vakuumbodenfraktion in den Reaktor der zweiten Stufe. Obwohl dieses Verfahren in einem katalytischen Reaktorsystem von beliebigem Typ verwendet werden kann, werden gewöhnlich Reaktoren vom katalytischen Fließbettyp bevorzugt, insbesondere für Flüssigbeschickungen, die in merklichen Mengen Feststoffteilchen und/oder Metallverbindungen enthalten.
  • Vorteile der vorliegenden Erfindung, bei welche wenigstens ein Teil der schweren Kohlenwasserstofflüssigkeitsfraktion zum Reaktor der zweiten oder letzten Stufe rezyklisiert wird, schließen ein eine höhere Hydrokonvertierung der Beschickung, um Kohlenwasserstoffdestillatfraktionsprodukte in erhöhter Ausbeute herzustellen.
  • Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; es zeigt: Fig. 1 und 2 graphische Darstellungen der vergleichenden Wirkungen der Rezyklisierung einer Vakuumbodenfraktion zu entweder der ersten oder der Stufe eines katalytischen Reaktor in Prozent Hydrokonversion der Beschickung gegenüber den Ergebnissen von Einmal-Durch-Betriebsweisen, Fig. 3 ein Diagramm von drei katalytischen Hydrokonvertierungsverfahrensanordnungen das zeigt, wie sich die Reaktorverweilzeit für die Residuumfraktion auswirkt auf ähnliche zweistufige Operationsweisen v Einmal-Durch- Schwerflüssigkeitsrezkylisierung in den Reaktor der ersten Stufe, und Schwerflüssigkeitsrezyklisierung in den Reaktor der zweiten Stufe, Fig. 4 schematisches Diagramm eines zweistufigen katalytischen Hydrokonvertierungsverfahrens für schwere Kohlenwasserstofflüssigkeitsbeschickungen unter Verwendung einer Rezyklisierung einer Vakuumbodenfraktion zum Reaktor der letzten Stufe gemäß der Erfindung.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird eine schwere Kohlenwasserstofflüssigkeitsbeschickung, wie zum Beispiel Petroleumresiduen, unter Druck gesetzt, erhitzt und mit Wasserstoffgas eingeführt in einen katalytischen Reaktor einer ersten Stufe eines zweistufigen katalytischen Reaktorsystems. Der Reaktor der ersten Stufe kann entweder ein katalytischer Reaktor vom Festbettyp oder ein katalytischer Fließbettreaktor sein, wobei der Reaktor vom Fließbettyp bevorzugt ist besonders für Beschickungen, die mehr als etwa 300 ppm Gesamtmetalle enthalten, welche gewöhnlich hauptsächlich Vanadium- und Nickelverbindungen sind. Die Reaktionszonenbedingungen der ersten Stufe werden bei einer Temperatur von 410 bis 450 OC (780 bis 850 °F), einem Wasserstoffpartialdruck von 70 bis 210 bar (1000 bis 3000 psi) und bei einer Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,2 bis 2,0 VFl/hPVRe gehalten zum Erzielen einer teilweisen katalytischen Hydrokonvertierung der Beschickung. Bevorzugte Reaktionsbedingungen sind eine Temperatur von 420 bis 445 OC (790 bis 840 ob), ein Wasserstoffpartialdruck von 84 bis 200 bar (1200 bis 2800 psi) und eine Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,25 bis 1,8 VFl/h/ VRe .
  • Von dem Reaktor der ersten Stufe wird das resultierende Gas und das teilweise konvertierte Flüssigkeitsmaterial zusammen mit zusätzlichem Wasserstoff in einen katalytischen Fließbettreaktor einer zweiten Stufe geleitet für weitere Hydrokonvertierungsreaktionen. Der Reaktor der zweiten Stufe kann bei im wesentlichen den gleichen Bedingungen gehalten werden wie der Reaktor der ersten Stufe in Abhängigkeit von der Beschickung, die verarbeitet werden soll, und dem Prozentsatz der gewünschten Konvertierung. Wenn die Beschickung Gesamtmetalle, wie zum Beispiel Vanadium und Nickel, in einer Menge von mehr als etwa 300 ppm enthält, dann wird vorzugsweise ein Katalysator vom Entmetallisierungstyp, zum Beispiel ein billiges Katalysatormaterial zur Entfernung von Vanadium und Nickel vorzugsweise über Schwefel, in dem Fließbettreaktor der ersten Stufe wegen seiner geringeren Kosten eingesetzt, und ein Katalysator vom Hydrokonvertierungs- oder Entschwefelungstyp wird in dem Fließbettreaktor der zweiten Stufe eingesetzt. Der Katalysator vom Entmetallisierungstyp kann aus einem teilchenförmigen, natürlich vorkommenden Bauxit- oder Aluminiumoxidmaterial sein, das geringere Mengen an anderen Metalloxiden, wie zum Beispiel von Eisen oder Molybdän, enthalten kann, wie an sich bekannt ist. Der Katalysator vom Hydrokonvertierungs- oder Entschwefelungstyp enthält aktive Metalloxide von Metallen, die aus folgenden ausgewählt sind: Cadmium, Chrom, Kobalt, Eisen, Molybdän, Nickel, Zinn,,und/oder Wolfram, jeweils niedergeschlagen auf einem Trägermaterial aus Aluminiumoxid und/oder Siliciumdioxid.
  • Von dem Reaktor der zweiten Stufe wird das ausströmende Material phasensepariert, und die erhaltene Flüssigkeitsfraktion wird bei geringerem Druck zu einer Destillationsstufe geleitet. Die resultierende Vakuumbodenfraktion wird in den katalytischen Fließbettreaktor der zweiten Stufe rezyklisiert, wo die Konzentration des Residuums in dem Reaktor viel geringer ist als in der ersten Stufe, um auf diese Weise den Effekt der schweren Rezyklisierungsflüssigkeit auf die prozentuale Umwandlung der Beschickung zu maximieren.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wurde gefunden, daß, obwohl der Effekt der Rezyklisierung einer Vakuumbodenfraktion auf die Konvertierung der schweren Kohlenwasserstoffbeschickung bei Konvertierungsniveaus geringer als etwa 60 % Null ist, wie in der Fig. 1 angezeigt, bei Konvertierungen, die höher als etwa 60 Vol.-% sind, der Effekt der Vakuumbodenmaterialrezyklisierung auf die prozentuale Konvertierung nutzbringender ist, wenn die Rezyklisierungsfraktion in den Reaktor der letzten Stufe eines mehrstufigen katalytischen Reaktorsystems eingespeist wird, wie in der Fig. 2 gezeigt.
  • Der Effekt auf die prozentuale Konvertierung einer schweren Kohlenwasserstoffbeschickung, der durch die Rezyklisierung eines Vakuumbodenmaterials in den Reaktor einer ersten Stufe hervorgerufen wird, ist in Fig. 1 gezeigt, in welcher die prozentualen Konvertierungsergebnisse bei Rezyklisierung eines Vakuumbodenmaterials in den einzigstufigen Reaktor aufgetragen sind gegen die Einzigstufenkonvertierung, die ohne eine solche Rezyklisierung erreicht wird. Wie aus der graphischen Darstellung, Linie A, zu ersehen ist bei unterhalb etwa 60-%iger Konvertierung der Effekt einer Rezyklisierung von schwerer Flüssigkeit in den Reaktor auf die prozentuale Konvertierung Null, weil der relativ geringe Konzentrationswechsel an Residuum, der in dem Reaktor auftritt, die verminderte Verweilzeit des Residuums bei Reaktorbedingungen nicht ausgleichen kann. Jedoch, sobald die prozentuale Konvertierung erhöht wird, zum Beispiel durch Erhöhen der Strenge der Reaktionsbedingungen nimmt die:Konzentration der Residuumfraktion (gewöhnlich 520 OC+ (975 0F+) in der Reaktorflüssigkeit ab. Auf diese Weise ist der Konzentrationswechsel der Residuumfraktion in den Reaktor, der durch die Zugabe einer Vakuumbodenfraktion in den Reaktor bewirkt wird, größer als der, der bei Bedingungen einer geringen Konvertierung besteht. Sogar wenn es eine geringere Verweilzeit gibt als bei der Betriebsweise vom Einmal-Durch-Typ, resultiert diese Rezyklisierungsanordnung in einem erhöhten Konvertierungsprozentsatz der Beschickung. Dieses Ergebnis wird durch die Daten der Fig. 1 gezeigt, durch welche die Linie B gezogen worden ist.
  • Beim Betrieb eines zweistufigen katalytischen Reaktors ist die Umwandlung in dem Reaktor der ersten Stufe gewöhnlich weniger als etwa 60 Vol.-%. Daher ist die Rezyklisierung einer schweren Flüssigkeit zu dem Reaktor der ersten Stufe wirksam zum Verbessern der Residuumkonvertierung nur oberhalb etwa 60 % Umwandlung, wie in der Fig. 2, Linie B, gezeigt. Jedoch, wie oben erwähnt, wurde gefunden, daß die Umwandlung weit verbessert werden kann durch Rezyklisieren der schweren Flüssigkeit oder der Residuumfraktion zu dem Reaktor der zweiten Stufe anstelle des Reaktors zur ersten Stufe, wie in der Fig. 2, Linie C, gezeigt. Diese Konvertierungserhöhung tritt ein, sogar wenn die Residuumrezyklisierung in den Reaktor der ersten Stufe eine höhere Residuumkonzentration in beiden der ersten und zweiten Stufe hervorruft, wohingegen, wenn das Redisuum nur in den Reaktor der zweiten Stufe rezyklisiert wird, nur dieser Reaktor durch eine höhere Residuumkonzentration darinnen begünstigt wird.
  • Die Gesamtkonvertierung ist nichts destotrotz höher bei einer Rezyklisierung der Residuumfraktion nur in die zweite Stufe im Vergleich mit einer Rezyklisierung zu der ersten Stufe, weil die Erhöhung der Residuumverweilzeit die Vorteile einer verminderten Konzentration mehr als ausgleichen. Daher sieht das Nettoergebnis ein höheres Konvertierungsniveau vor, wenn die Residuumfraktion in den Reaktor der zweiten oder letzten Stufe rezyklisiert wird als wenn er in den Reaktor der ersten Stufe rezyklisiert wird.
  • Nach einem Erklärungsversuch für diese Rezyklisierungszusammenhänge wird die prozentuale Hydrokonvertierung der schweren Flüssigkeitsfraktion in der Beschickung hauptsächlich durch drei Faktoren beeinflußt,das sind die Reaktortemperatur, die Konzentration der schweren Flüssigkeit oder der Residuumfraktion in dem Reaktor und der Verweilzeit des Residuums in dem Reaktor. Eine Anhebung des Niveaus einer jeden dieser Faktoren wird die Konvertierung des Residuums in verschiedenem Maße erhöhen. Wenn ein konzentrierter Teil an nichtkonvertierter schwerer Flüssigkeit zu einem katalytischen Reaktor rezyklisiert wird, wird die Konzentration dieses Residuummaterials in dem Reaktor angehoben.
  • Jedoch wird die Verweilzeit des Residuums tatsächlich abnehmen, wo die Verweilzeit definiert ist als die volumetrische Fraktion des Residuums in der Flüssigkeitsbeschickung des Gesamtreaktors multipliziert mit dem Reaktorvolumen dividiert durch die gesamte flüssige volumetrische Beschikkungsrate in dem Reaktor. Diese Abnahme der Verweilzeit ergibt sich aus dem Beschicken von mehr Residuum pro Zeiteinheit durch dasselbe Reaktorvolumen.
  • Um diese Wechsel in den Verweilzeiten zu demonstrieren, werden drei Fließanordnungen für Hydrokonvertierungsbetriebsweisen bei zweistufigen katalytischen Reaktoren in Fig. 3 präsentiert, die diese drei Typen der Betriebsweisen zeigen.
  • In jeder Anordnung wird eine übereinstimmende Basis verwendet, d. h. beide Reaktoren haben dieselbe Temperatur und dasselbe Volumen und die Frischeinspeisungsrate in das Reaktorystem ist auch dieselbe für jede. Es wurde gefunden, daß für die zwei Rezyklisierungsanordnungen B und C die Verweilzeiten beide geringer sind als die für die Einmal-Durch-Betriebsweise nach Anordnung A. Jedoch ist im Falle der Rezyklisierung zur zweiten Stufe nach Anordnung C die Verweilzeit höher als bei einer Rezyklisierung zu der ersten Stufe nach Anordnung B.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung wird in der Fig. 4 gezeigt. Bezugnehmend jetzt auf das Diagramm der Fig. 4 wird eine schwere Petroleumbeschickung, wie zum Beispiel Kuwait-Vakuumresiduum oder Safaniya-Vakuumbodenmaterial, bei 10 vorgesehen, durch die Pumpe 12 unter Druck gesetzt und durch den Vorerhitzer 14 geleitet zum Erhitzen der Beschickung auf wenigstens etwa 260 OC (500 OF), aber nicht auf eine genügend hohe Temperatur, um irgendein Verkoken des Beschickungsstroms in dem Vorerhitzer zu verursachen. Der erhitzte Beschickungsstrom bei 15 wird dann in einen katalytischen Aufstromfließbettreaktor 20 der ersten Stufe hinein eingespeist. Erhitzter Wasserstoff wird bei 16 vorgesehen und auch in den Reaktor 20 hinein eingespeist.
  • Der Reaktor 20 enthält einen Einlaßflußverteiler und einen Katalysatorträgerrost 21, so daß die Beschickungsflüssigkeit und -gas gleichförmig nach oben durch den Reaktor 20 geleitet werden und das Katalysatorbett 22 expandiert werden, um wenigstens etwa 10 % und gewöhnlich nicht mehr als etwa 50 % über seine abgesetzte Höhe, und den Katalysator in eine statistische Bewegung in der Flüssigkeit versetzt. Dieser Reaktor ist typisch für den in dem US-Patent Nr.
  • Re. 25 770 beschriebenen, in dem eine Flüssigphasenreaktion eintritt in Gegenwart eines Reaktantgases und eines teilchenförmigen Katalysators in einer Weise, daß das Katalysatorbett expandiert wird.
  • Die Katalysatorpartikel im Bett 22 haben gewöhnlich einen relativ engen Größenbereich für eine gleichförmige Bettexpansion unter kontrollierten Aufwärtsflüssigkeits- und Gasflußbedingungen. Während eine geeignete Katalysatorpartikelgröße eine Größe ist entsprechend einer lichten Siebmaschenweite von 3,36 bis 0,15 mm (6 und 100 mesh US-Sieve Series), hat der Katalysator vorzugsweise eine Partikelgröße entsprechend einer lichten Siebmaschenweite von 3,36 bis 0,30 mm (6 und 50 mesh) einschließlich Extrudaten von annähernd 0,25 bis 2,5 mm Durchmesser. In dem Reaktor sind die Dichte der Katalysatorpartikel, die Flüssigkeitsaufwärtsgeschwindigkeit und das Anheben der aufwärtsströmenden Flüssigkeit und des Wasserstoffgases wichtige Faktoren bei der Expansion und dem Betrieb des Katalysatorbetts.
  • Durch Kontrolle der Katalysatorpartikelgröße und -dichte und der Geschwindigkeit der nach oben strömenden Flüssigkeit und Gas und Berücksichtigen der Viskosität der Flüssigkeit bei den Reaktorbetriebsbedingungen wird das Katalysatorbett 22 in einem erwünschten Ausmaß expandiert zu einem cberen Niveau oder Grenzfläche in der Flüssigkeit, wie bei 22a gezeigt.
  • Die Hydrokonvertierungsreaktion im Bett 22 wird durch die Verwendung eines wirksamen Katalysators stark erleichtert.
  • Der verwendete Katalysator ist ein typischer Hydrierungskatalysator, der aktivierte Metalloxide enthält, welche auf einem Trägermaterial aus Aluminiumoxid und/oder Siliciumdioxid niedergeschlagen sind. Frischer Katalysator wird periodisch zugefügt direkt in den Reaktor 20 hinein durch geeignete Einlaßverbindungseinrichtungen 25 mit einer Geschwindigkeit zwischen etwa 0,28 bis 5,6 g Katalysator pro Q Petroleumbeschickung (0,10 bis 2,0 lbs ca'balyst/barrel petroleum feed), und gebrauchter Katalysator wird durch geeignete Abzugseinrichtungen 26 abgezogen, um die gewünschte Katalysatormenge und -aktivität in dem Reaktor aufrechtzuerhalten. Bei Kohlenwasserstoffbeschickungen, die mehr als etwa 300 ppm insgesamt an Vanadium und Nickel enthalten, sollte in dem Reaktor der ersten Stufe ein Katalysator vom Entmetallisierungstyp verwendet werden.
  • Eine Rezyklisierung der Reaktorflüssigkeit von oberhalb der Feststoffegrenzfläche 22a nach unterhalb einem Flußverteiler 21 ist gewöhnlich notwendig zum Aufbauen einer genügenden Aufstromflüssigkeitsgeschwindigkeit, um den Katalysator in der gewünschten expandierten statistischen Verteilung in der Flüssigkeit zu halten und um die wirksamen Reaktionen zu erleichtern. Solch eine Flüssigkeitsrezyklisierung wird vorzugsweise vollzogen durch die Verwendung einer zentralen Fallrohrleitung 18, welche sich zu einer Rezyklisierungspumpe 19 unterhalb des Flußverteilers 21 erstreckt, um einen positiven und kontrollierten Aufwärtsstrom der Flüssigkeit durch das Katalysatorbett 22 sicherzustellen.
  • Die Rezyklisierung der Reaktorflüssigkeit durch die interne Leitung 18 hat einige mechanische Vorteile und ermöglicht eine Verminderung der Anzahl von externen Hochdruckverbindungen, die bei einem Hydrierungsreaktor gebraucht werden, jedoch kann die Flüssigkeitsrezyklisierung nach oben durch das Katalysatorbett alternativ hergestellt werden durch eine Rezyklisierungsleitung und -pumpe, die sich außerhalb des Reaktors befinden. Bei einem Fließbettreaktorsystem existiert ein Dampfraum 23 oberhalb des Flüssigkeitsniveaus 23a.
  • Die Betreibbarkeit von katalytischen Fließbettreaktorsystemen zur Sicherstellung eines guten Kontakts und einer gleichförmigen (isothermen) Temperatur darinnen, um die gewünschten Hydrokonvertierungsergebnisse zu erzielen, hängt nicht nur von der statistischen Verteilung der Katalysatorpartikel in der flüssigen Umgebung, die sich aus dem Auftriebseffekt der nach oben strömenden Flüssigkeit und Gas resultieren, ab, sondern erfordert auch geeignete Reaktionsbedingungen. Bei ungeeigneten Reaktionsbedingungen wird nur eine ungenügende Hydrokonvertierung erreicht, was in einer ungleichförmigen Verteilung des Flüssigkeitsstroms und gewöhnlich in exzessiven Koksniederschlägen auf dem Katalysator resultiert.
  • Für die Hydrokonvertierung von Petroleumbeschickungen unter Verwendung dieser Erfindung liegen die Betriebsbedingungen im Bereich einer Temperatur von 410 bis 450 OC (780 bis 850 OF), eines Wasserstoffpartialdrucks von 70 bis 210 bar (1000 bis 3000 psi) und einer Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,2 bis 2,0 VFl/h/VRe (Volumen frischer Beschickung pro Stunde pro Volumen des Reaktors). Bevorzugte Reaktorbedingungen sind eine Temperatur von 420 bis 445 OC (790 bis 840 OF), ein Wasserstoffpartialdruck von 84 bis 200 bar (1200 bis 2800 psi) und eine Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,25 bis 1,8 VFl/h/VRe. Die erreichte Beschickungshydrokonvertierung ist wenigstens etwa 60 Vol.-% für Betriebsweisen vom Einmal-Durch-Typ.
  • Vom Reaktor 20 der ersten Stufe wird ein Uberkopfstrom, der ein Gemisch aus beiden Gas- und Flüssigkeitsfraktionen enthält, bei 27 abgezogen und geleitet in das untere Ende des Reaktors 30 der zweiten Stufe, der ein Fließbett 32 eines teilchenförmigen Katalysators enthält. Dieser Katalysator 32 hat gewöhnlich dieselbe Größe als der im Reaktor 20 verwendete, kan aber auch etwas größer sein und hat vorzugsweise eine Partikelgröße entsprechend einem effektiven Durchmesser von 0,75 bis 1,75 mm (0,030 bis 0,070 inch).
  • Der Betrieb dieses Fließbettreaktor 30 der zweiten Stufe ist ganz ähnlich zu dem des Reaktors 20, wobei die Reaktorflüssigkeit rezyklisiert wird durch die Fallrohrleitung 34 und Pumpe 35 und dann nach oben durch den Flußverteiler 31 zur Sicherstellung einer gleichförmigen und kontrollierten Expansion und Aufwallung des Katalysatorbetts 32. Geeignete Reaktionsbedingungen, die in dem Reaktor 30 verwendet werden, sind eine Temperatur von 410 bis 450 OC (780 bis 850 OF), ein Wasserstoffpartialdruck von 70 bis 210 bar (1000 bis 3000 psi) und eine Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,2 bis 2,0 VFe/h/VRe.
  • Bevorzugte Reaktionsbedingungen sind eine Temperatur von 420 bis 445 OC (790 bis 840 OF), ein Wasserstoffpartialdruck von 8 bis 20 bar (1200 bis 2800 psi) und eine Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,25 bis 1,8 VFl/h/VRe . Frischer Katalysator wird hinzugefügt und gebrauchter Katalysator wird aus dem Reaktor 30 nach Bedarf abgezogen, um die gewünschte Katalysatoraktivität darinnen ähnlich wie im Reaktor 20 aufrechtzuerhalten.
  • Vom Reaktor 30 wird ein ausströmender Strom 39, der Gas und niedriger siedende Kohlenwasserstofflüssigkeitsfraktionen enthält, abgezogen und zu dem Hochdruckphasenseparator 40 geleitet. Die resultierende Gasfraktion 41 enthält hauptsächlich Wasserstoff, der in der Gasreinigungsstufe 42 wiedergewonnen wird. Ein Abzugsgas, das hauptsächlich H2, CO2, H2S, leichte Kohlenwasserstoffgase und Wasser enthält, wird bei 43 entfernt.
  • DerSewo"ete Wasserstoff bei 44 wird gewöhnlich rezyklisiert durch den Kompressor 44a durch die Leitung 45 und erhitzt beim Erhitzer 46, je nach Bedarf, dann wird er am Boden des Reaktors 20 eingespeist zusammen mit zusätzlichem Wasserstoff bei 45a, je nach Bedarf. Auch wird ein Teil des Wasserstoffstroms 45 beim Erhitzer 47 je nach Bedarf wiedererhitzt und eingespeist mit dem ausströmenden Strom 27 in dem Reaktor 30.
  • Vom Separator 40 wird die verbleibende Flüssigkeitsfraktion 48 druckreduziert bei 49 auf einen Druck unterhalb etwa 14 bar (200 psig) und geleitet zur Fraktionierungsstufe 50, von welcher ein Niederdruckkohlenwasserstoffdampfstrom 51 abgezogen wird. Dieser Dampfstrom wird phasensepariert bei 52 zum Vorsehen eines Niederdruckproduktgases 53 und eines Flüssigkeitsstroms 54, um eine Rückflußflüssigkeit zum Fraktionierer 50 und einen Naphthaproduktstrom 55 vor-zusehen. Ein im mittleren Bereich siedender Destillatflüssigkeitsproduktstrom wird bei 56 abgezogen, und ein schwerer Brennstoffölflüssigkeitsstrom wird bei 58 abgezogen.
  • Vom Fraktionierer 50 wird der schwere Bodenölstrom 58, der gewöhnlich einen normalen Siedetemperaturbereich von 340 bis 520 OC (650 bis 975 OF) hat, je nach Bedarf erhitzt im Erhitzer 59 und geleitet zur Vakuumdestillationsstufe 60. Ein Vakuumgasölproduktstrom wird bei 62 abgezogen, und ein Vakuumbodenstrom wird bei 64 abgezogen. Ein Teil 65 des Vakuumbodenmaterials, das einen nominalen Siede- oder Schnittpunkt oberhalb etwa 430 OC (800 OF) hat und vorzugsweise oberhalb etwa 450 OC (850 OF) r wird bei 66 unter Druck gesetzt, im Erhitzer 67 je nach Bedarf erhitzt und zum Reaktor 30 rezyklisiert für weitere Hydrokonvertierungsreaktionen darinnen, um so eine 75 bis 95 vol.-%ige Umwandlung der Beschickung in niedriger siedende Kohlenwasserstoffmaterialien zu erreichen.
  • In Abhängigkeit von der prozentualen Konvertierung und den erwünschten Verfahrensprodukten werden wenigstens etwa 50 Vol.% und vorzugsweise das gesamte Vakuumbodenmaterial bei 64 rezyklisiert bei 65 zum Reaktor 30. Das Volumenverhältnis des rezyklisierten 520 0c+ (975 OF+)-Materials zu frischer Beschikkung sollte innerhalb eines Bereichs von etwa 0,2 bis 1,5 sein.
  • Ein schweres Vakuumpechmaterial wird bei 68 abgezogen zur weiteren Verarbeitung oder Verwendung, je nach Bedarf.
  • Die Beispiele erläutern die Erfindung.
  • BeisPiel 1 Der Nutzen der Gesamtkonvertierung der Beschickung und der erzielten Ausbeuten durch die Schwerflüssigkeitsrezyklisierungsanordnung der vorliegenden Erfindung wird in der nachstehenden Tabelle I zusammengefaßt. In diesem Beispiel wird die Vakuumbodenfraktion, die oberhalb 430 OC (800 OF) siedet, rezyklisiert zu dem Reaktor der ersten Stufe eines Zwei-Reaktorsystems im Fall 1 und zum Reaktor der zweiten Stufe im Fall 2.
  • Tabelle I Vergleich von 2-stufigen Hydrokonversionsbetriebsweisen Eingesetzte Beschickung Safaniya-Vakuumbodenmaterial spez. Gew. . OAPI 4,5 Schwefel, Gew.% 5,6 Kohlenstoff, Gew.% 83,9 Wasserstoff, Gew.% 10,0 Vanadium, ppm 157 Nickel, ppm 49 Ramsbodenkohlenstoffresiduum, Gew. % 22 5200C (9750F) Fraktion, Vol.-% der Beschickung 95 Fall Nr. 1 2 Reaktortemperatur, OC (OF) 4400C (8250F) 4400C (8250F) Eingesetzter Katalysator Co-Moly auf Al203 Gesamtflüssigkeitsraumgeschwindigkeit, WFl/h/VRe 0,37 0,37 Anzahl der Stufen 2 2 Vakuumbodenfraktionsrezyklisierung zu Stufe 1. 2.
  • Rezyklisierungsverhältnis VvB/V frische Beschickung 0,5 0,5 + 5200C+ (975 F)-Konversion des Flüssigkeitsvolumens 82 88 Destillationsausbeute, Vol.-% der Beschickung c4-2000C (4000F)-Naphtha 22,0 25,0 200 bis 3400C (400 bis 6500F)-Destillat 27,5 30,0 340 bis 5200C (650 bis 9750F)-schweres Brennstofföl 41,3 41,7 Insgesamt 90,8 96,7 Wie aus den Ergebnissen der Tabelle I zu ersehen, ist bei denselben Betriebsbedingungen die Umwandlung der Beschickung, die durch Rezyklisieren der Vakuumbodenfraktion zu dem Reaktor der zweiten Stufe erreicht wird, etwa 6 % höher als die bei einer Rezyklisierung zum Reaktor der ersten Stufe. Eine vergleichbare Verbesserung wird auch für die Destillatausbeuten gezeigt, wo die Gesamtausbeute an C4-5200C (9750F)-Material auch etwa 5,9 Vol.-% größer ist, wenn man die vorliegende Erfindung verwendet.
  • Beispiel 2 Die Schwerflüssigkeitsrezyklisierungsanordnung der vorliegenden Erfindung kann auch mit Vorteil auf ein dreistufiges Reaktorsystem und einen dementsprechenden Betrieb erweitert werden mit derselben schweren Petroleumbeschickung wie in Beispiel 1 unter Verwendung eines dreistufigen katalytischen Reaktionsverfahrens, das bei denselben Reaktionsbedingungen in jeder Stufe betrieben wird. Das Vakuumbodenrezyklisierungsmaterial wird entweder zum Reaktor der ersten Stufe des dreistufigen Reaktorsystems, zum Reaktor der zweiten Stufe oder zum Reaktor der dritten Stufe hinzugefügt. Die erreichten vergleichbaren Konvertierungsergebnisse unter Verwendung einer Rezyklisierung der Vakuumbodenfraktion zu jeder Stufe des Reaktors sind in der nachstehenden Tabelle II gezeigt.
  • Tabelle II Vergleich von 3-stufigen Hydrokonversionsbetriebsweisen Fall Nr. 3 4 5 Beschickungseigenschaften wie in Tabelle I Reaktionsbedingungen wie in Tabelle I Anzahl der Stufen 3 3 3 Vakuumbodenmaterial -rezyklisierung zu Stufe 1. 2. 3.
  • 520°C (975°F )-Konversion, * des Flüssigkeitsvolumens 82 86 88 Alle anderen Betriebs bedingungen sind dieselben in allen drei Fällen.
  • Aus den obigen Ergebnissen ist zu ersehen, daß eine signifikant höhere prozentuale Umwandlung des 520 OC+ (975 0F+ )-Materials erreicht wird, zusammen mit höheren Ausbeuten an Produkten mit einem Siedebereich von 200 bis 520 CC (400 bis 9750F), wenn man gemäß dieser Erfindung eine Rezyklisierung der Vakuumbodenfraktion zu dem Reaktor der dritten Stufe vornimmt, und nicht zu einem üblichen einstufigen Reaktor oder zu einem katalytischen Reaktor der zweiten Stufe.
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Claims (16)

  1. Mehrstufiges katalytisches Verfahren zur Umwandlung von schweren Kohlenwasserstoffaüssigkeitsbeschickungen Patentansprüche 1. Verfahren zur mehrstufigen katalytischen Umwandlung von schweren Kohlenwasserstoffgüssigkeitsbewchickungen in niedriger siedende Kohlenwasserstof üssigkeiten und -gase in hoher Ausbeute, g e k e n n z e i c h n e t durch (a) Einspeisen einer Kohlenwasserstoffbeschickung zusammen mit Wasserstoff in einen katalytischen Reaktor einer ersten Stufe, die einen teilchenförmigen Katalysator enthält, wobei der Reaktor bei einer Temperatur von 410 bis 450 OC (780 bis 850 OF), einem Wasserstoffpartialdruck von 70 bis 210 bar (1000 bis 3000 psig) und bei einer Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,20 bis 2,0 VFl/h/VRe gehalten wird zum teilweisen Hydrokonvertieren der Beschickung zur Herstellung eines ausströmenden Materials, (b) Leiten des teilweise hydrokonvertierten, ausströmenden Materials in alle nachfolgenden katalytischen Reaktorstufen, einschließlich einer letzten Stufe mit einem katalytischen Fließbettreaktor, der bei einer Temperatur von 410 bis 450 OC (780 bis 850 °F), einem Wasserstoffpartialdruck von 70 bis 210 bar (1000 bis 3000 psi) und bei einer Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,20 bis 2,0 VFl/h/VRe gehalten wird, und weiteres Hydrokonvertieren des Materials zur Herstellung von Kohlenwasserstoffgasen und niedriger siedenden Flüssigkeitsfraktionen, (c) Entfernen der Kohlenwasserstoffgase und Flüssigkeitsfraktionen von dem Reaktor der letzten Stufe und Abtrennen der Kohlenwasserstoffgase von den flüssigen Fraktionen und Abziehen der Flüssigkeitsfraktionen, (d) Destillieren der Flüssigkeitsfraktionen zur Herstellung eines im mittleren Siedebereich siedenden Kohlenwasserstofflüssigkeitsprodukts mit einem normalen Siedebereich von 200 bis 430 OC (400 bis 800 OF) und eines Vakuumbodenmaterials mit einem nominalen Siedepunkt oberhalb etwa 430 OC (800 OF) und (e) Rezyklisieren wenigstens eines Teils des Vakuumbodenmaterials direkt in die letzte Stufe des katalytischen Fließbettreaktors zur Erzielung einer YoP- OC+ wenigstens etwa 75%igen Umwandlung der 520 °C (975 OF+)-Fraktion in niedriger siedendes Material und zur Herstellung von diesem im mittleren Bereich siedenden Kohlenwasserstofflüssigkeitsprodukt in erhöhen Ausbeuten.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktor der ersten Stufe ein Festbett eines teilchenförmigen Katalysators enthält.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktor der ersten Stufe ein Fließbett eines teilchenförmigen Hydrierungskatalysators enthält.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Reaktor der ersten Stufe eine Temperatur von 420 bis 445 OC (790 bis 840 °F), ein Wasserstoffpartialdruck von 84 bis 200 bar (1200 bis 2800 psig) und eine Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,25 bis 1,8 VFl/h/VRe aufrechterhalten wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der letzten Reaktionsstufe eine Temperatur von 420 bis 445 OC (790 bis 840 OF), ein Wasserstoffpartialdruck von 84 bis 200 bar (1200 bis 2800 psig) und eine Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,25 bis 1,8 VFl/h/VRe aufrechterhalten wird.
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das rezyklisierte Vakuumbodenmaterial einen nominalen Siedepunkt von oberhalb etwa 450 OC (850 OF) hat.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Volumenverhältnis des in die letzte Stufe rezyklisierten Vakuumbodenmaterials zur frischen Beschickung in die erste Stufe etwa 0,2 bis 1,5 beträgt.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator aktive Metalloxide von Cadmium, Chrom, Kobalt, Eisen, Molybdän, Nickel, Zinn und/oder Wolfram auf einem Trägermaterial von Aluminiumoxid und/oder Siliciumdioxid enthält.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator im Reaktor der ersten und der letzten katalytischen Stufe Kobalt/Molybdän auf einem Aluminiumoxidträger ist.
  10. 10. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Katalysator im katalytischen Reaktor der ersten und letzten Stufe Nickel/Molybdän auf einem Aluminiumoxidträger ist.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickung ein Petrokumresiduum ist.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickung von Teersänden stammende Bitumen ist.
  13. 13. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickung rohes Schieferöl ist.
  14. 14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Reaktionssystem zwei Reaktoren enthält.
  15. 15. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickung Gesamtmetalle in einer Menge von mehr als 300 ppm enthält und daß der Katalysator, der vom Demetallisierungstyp ist und im wesentlichen teilchenförmiges Aluminiumoxid umfaßt, im Reaktor der ersten Stufe eingesetzt wird.
  16. 16. Verfahren zur 2-stufigen, katalytischen Konversion von petroleumbeschickungen zur Herstellung von niedriger siedenden Kohlenwasserstofflüssigkeiten und Gasen in erhöhten Ausbeuten, g e k e n n z e i c h n e t durch (a) Einspeisen einer Kohlenwasserstoffbeschickung zusammen mit Wasserstoff in einen katalytischen Reaktor einer ersten Stufe, der ein Fließbett eines teilchenförmigen Katalysators enthält, wobei der Reaktor bei einer Temperatur von 420 bis 445 OC (790 bis 840 OF) und bei einer Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,25 bis 1,8 VFl/h/VRe gehalten wird, zum teilweisen Hydrokonvertieren der Beschickung unter Erhalt eines ausströmenden Materials, (b) Leiten des teilweise hydrokonvertierten, ausströmenden Materials in einen katalytischen Fließbettreaktor einer zweiten Stufe, der bei einer Temperatur von 410 bis 450 OC (780 bis 850 °F), einem Wasserstoffpartialdruck von 70 bis 210 bar (1000 bis 3000 psig) und bei einer Gesamtraumgeschwindigkeit von 0,20 bis 2,0 VFl/h/VRe gehalten wird, und weiteres Hydrokonvertieren des Materials zur Herstellung von Kohlenwasserstoffgasen und niedriger siedenden Flüssigkeitsfraktionen, (c) Entfernen des Kohlenwasserstoffgases und der Flüssigkeitsfraktionen aus dem Reaktor der zweiten Stufe und Abtrennen der Kohlenwasserstoffgase von den Flüssigkeitsfraktionen und Abziehen der Flüssigkeitsfraktionen, (d) Destillieren der Flüssigkeitsfraktionen zur Herstellung eines im mittleren Bereich siedenden Kohlenwasserstofflüssigkeitsprodukts mit einem normalen Siedebereich von 200 bis 450 OC (400 bis 850 OF) und auch eines Vakuumbodenmaterials mit einem nominalen Siedepunkt von oberhalb etwa 450 OC (850 OF) und (e) Rezyklisieren wenigstens eines Teils des Vakuumbodenmaterials direkt in den katalytischen Fließbettreaktor der zweiten Stufe unter Vorsehung eines Rezyklisierungsverhältnisses an rezyklisiertem Material zur frischer Beschickung von etwa 0,2 bis 1,5, um wenigstens eine etwa 75 Vol-%- Umwandlung der 520 OC+ (975 OF+)-Fraktion in niedriger siedendes Material zu erreichen und um das im mittleren Bereich siedende Kohlenwasserstofflüssigkeitsprodukt in erhöhten Ausbeuten herzustellen.
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