DE3500493A1 - Verfahren und vorrichtung zum automatischen befestigen einer dicht- oder abschlussleiste - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum automatischen befestigen einer dicht- oder abschlussleisteInfo
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Description
DRAPTEX INDUSTRIES LIMITED, 3 Glenfinlas Street, Edinburgh EH3 6YY5 Scotland
Verfahren und Vorrichtung zum automatischen Befestigen einer Dicht- oder Abschlußleiste
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum auotmatischen Befestigen
einer Dicht- oder Abschlußleiste auf einem eine öffnung umlaufenden Befestigungsflansch sowie eine Vorrichtung zur
Durchführung des Verfahrens.
Dicht- oder Abschlußleisten werden in Kraftfahrzeugkarosserien verwendet, wenn beispielsweise eine Windschutzscheibe in eine
öffnung der Fahrzeugkarosserie eingebaut werden soll. Dabei bilden die Dicht- oder Abschlußleisten die Stoßstelle und den
übergang zwischen der Fahrzeugkarosserie und der Windschutzscheibe,
wobei zum Befestigen ein Befestigungsflansch dient, der die öffnung umläuft.
Die bekannten Verfahren und Vorrichtungen zum automatischen
Befestigen der Dicht- oder Abschlußleiste haben den Nachteil, daß relativ viel Platz innerhalb der Fahrzeugkarosserie für
den BefestigungsVorgang benötigt wird. Insbesondere treten dann
Probleme auf, wenn nur ein geringer oder gar kein Zwischenraum zwischen dem Befestigungsflansch und den Teilen im Inneren des
Fahrzeugs besteht. Oft werden auch die Dicht- oder Abschlußleisten bei ihrem Befestigen auf dem Befestigungsflansch beschädigt
.
- 2
Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zum automatischen
Befestigen einer Dicht- oder Abschlußleiste zu schaffen, wobei nur ein geringer Platzbedarf beim Befestigungsvorgang
benötigt wird.
Als Lösung wird dafür ein Verfahren vorgeschlagen, das dadurch gekennzeichnet ist, daß eine der Leisten in Form
einer teilweise oder vollständig ausgebildeten Schlaufe oder eines teilweise oder vollständig ausgebildeten Ringes
aufgenommen wird, daß die Schlaufe oder der Ring teilweise
nach innen hin verformt und dabei die umschließende Fläche
vermindert wird, daß die teilweise nach innen hin verformte Leiste innerhalb der öffnung plaziert wird, daß sie in ihre
normale Gestalt zurückverformt wird und dabei ihre umschließende
Fläche vergrößert wird und daß sie in die Position auf dem Befestigungsflansch plaziert wird.
Vorteilhafterweise ist die Leiste in deren Längsrichtung elastisch, so daß das teilweise Verformen der Schlaufe
oder des Ringes der Leiste entgegen ihrer Elastizität erfolgt und daß die Elastizität das Zurückverformen in die
normale Gestalt der Leiste unterstützt.
Zur Durchführung des erfindungsgemäß ausgebildeten Verfahrens und zur maschinellen Befestigung einer länglichen
Abschluß- oder Dichtleiste auf einem Befestigungsflansch wird eine Vorrichtung vorgeschlagen, die gekennzeichnet
ist durch eine Befestigungsvorrichtung zum zeitweiligen Halten der Dichtleiste in einer ersten Konfiguration,
durch eine Vorrichtung zum Verschieben der Befestigungsvorrichtung von einer ersten, die Dichtleiste aufnehmenden
Position in eine zweite, den Befestigungsflansch benachbarte
Position sowie durch eine Vorrichtung, mit der die Befestigungsvorrichtung die Leiste aus der ersten Konfiguration
- 3
in eine zweite Konfiguration auf den Befestigungsflansch verschiebt.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Der erfindungsgemäße Vorschlag hat den Vorteil, daß nur
wenig Platz innerhalb der Pahrzeugkarosserie für die Ausführung des Befestigungsvorganges benötigt wird. Es ist
insbesondere möglich, Dicht- oder Abschlußleisten auf den Befestigungsflansch auch dann zu befestigen, wenn nur ein
geringer oder gar kein Zwischenraum zwischen dem Befestigungsflansch
und den Teilen im Inneren der Pahrzeugkarosserie besteht. Weiterhin ist die Gefahr herabgesetzt, daß die
Dicht- oder Abschlußleisten beim Befestigungsvorgang geschädigt werden.
Weitere Einzelheiten und Vorteile des erfindungsgemäßen
Verfahrens und der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen
Zeichnungen, in denen bevorzugte Ausfuhrungsformen einer
erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung zum automatischen
Befestigen einer Dicht- oder Abschlußleiste schematisch dargestellt worden sind. In den Zeichnungen zeigen:
Pig. I eine perspektivische Ansicht einer Dichtleiste,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Dichtleiste von Fig.
wenn diese in ihrer Position in der Fahrzeugkarosserie ist,
Fig. 3 einen horizontalen Schnitt durch ein Magazin, das eine Mehrzahl von Dichtstreifen enthält
und einen Teil der Vorrichtung bildet,
Pig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3j wobei eine der Dichtleisten
in ihrer Position in dem Magazin von Fig. 3 dargestellt ist,
Fig. 5 eine Seitenansicht einer Befestigungsvorrichtung,
die einen Teil der Vorrichtung bildet,
Fig. 6 eine Stirnansicht der Befestigungsvorrichtung
von Fig. 5 in Richtung des Pfeiles VI in Fig. 5>
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht der Befestigungsvorrichtung entsprechend der Darstellung in
Fig. 5, wobei jedoch eine Montageplatte entfernt
ist ,
Fig. 7A einen Teil des Mechanismus aus Fig. 7 in
vergrößertem Maßstabs wobei zusätzlich eine mögliche Abänderung dargestellt ist,
Fig. 8 eine Draufsicht auf das Magazin aus Fig. 3, wobei jedoch zusätzlich die Befestigungsvorrichtung
in einer Aufnehmeposition für die Leiste dargestellt ist,
Fig. 9 eine Seitenansicht der Befestigungsvorrichtung entsprechend der aus Fig. 5, wobei jedoch
ein Teil zur Darstellung einer darin angeordneten Dichtleiste weggelassen ist,
Fig. 10 eine schematische Draufsicht auf ein Montageband mit teilweise fertiggestellten Kraftfahrzeugkarosserien
darauf, wobei dargestellt ist, wie die Leiste automatisch an der Kraftfahrzeugkarosserie
befestigt wird,
- 5
Pig. 11 einen horizontalen Schnitt durch einen Teil der Tür der Kraftfahrzeugkarosserie, wobei
die Leiste beim Befestigen dargestellt ist,
Fig. 12 eine perspektivische Ansicht eines Trägers,
der für eine andere Ausführungsform der Vorrichtung Verwendung findet,
Fig. 13 eine schematische Ansicht eines Teils einer
Befestigungsvorrichtung, wie sie für den Träger aus Fig. 12 verwendet wird, wobei die Befestigungsvorrichtung
in ihrer zurückgezogenen Position dargestellt ist,
Fig. 14 einen Schnitt entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 13 und
Fig. 15 eine Darstellung entsprechend Fig. 13, wobei jedoch die Befestigungsvorrichtung in einer
Streckposition dargestellt ist.
In Fig. 1 ist eine Form einer Dichtleiste dargestellt, wie sie in einer Kraftfahrzeugkarosserie mit Hilfe des zu
beschreibenden Verfahrens und der zu beschreibenden Vorrichtung befestigt werden kann. Die Dichtleiste besteht aus
einem Klemmteil 4 und einem Dichtteil 5. Der Klemmteil 4 besitzt einen kanalförmigen Querschnitt und besteht aus einem
extrudierten Körper 6 aus Kunststoff oder Gummi, in den ein
flexibler Verstärkungsträger 8 aus Metall eingebettet ist. Dieser kann jede geeignete Form besitzen. Beispielsweise kann
er aus einer Mehrzahl von aneinandergereihten U-förmigen Elementen bestehen, die entweder miteinander verbunden oder
vollständig getrennt voneinander sind. Stattdessen kann er auch aus hin- und hergewundenem Draht geformt sein. Im
Kunststoff- oder Gummikörper 6 kann ein nichtdehnbares Band 9 eingebettet sein und es sind einstückig ausgebildete
- 6
Klemmlippen 10 angeformt. In diesem speziellen Ausführungsbeispiel ist der Klemmteil k mit einer hohlen, röhrenförmigen
Bohrung 18 versehen, durch die hindurch sich für zumindest einen Teil der Länge der Dichtleiste ein aussteifender
Stahldraht 20 erstreckt. Die Dichtleiste wird entlang einer öffnung, beispielsweise eine Türöffnung,
in einer Kraftfahrzeugkarosserie befestigt, so daß der Klemmteil 4 den Befestigungsflansch umgreift, der die Türöffnung
umläuft. Der Klemmteil 4 ist so angebracht, daß er den Dichtteil 5 um die Türöffnung herum in einer derartigen
Position hält, daß die Tür darauf dichtend schließt und den Dichtteil 5 teilweise zusammenpreßt. Zu diesem Zweck
besteht dieser vorteilhafterweise aus Schwammgummi oder ähnlichem.
Es ist jedoch hervorzuheben, daß das zu beschreibende Verfahren
und die zu beschreibende Vorrichtung nicht darauf beschränkt sind, daß die spezielle in den Pig. I und 2
dargestellte Dichtleiste verwendet wird.
Um eine spezielle öffnung einer Fahrzeugtür mit einer
passenden Dichtleiste zu versehen, wird ein Stück der in Fig. 1 dargestellten Dichtleiste derart zugeschnitten,
daß sie der Umfangslänge der Türöffnung angepaßt ist. Anschließend wird sie zur Bildung eines "Ringes" zusammengefügt.
Fig. 2 zeigt einen derartigen Dichtleistenring in seiner Position in einer Türöffnung einer Kraftfahrzeugkarosserie,
wobei der Klemmteil k auf dem Befestigungsflansch 14 befestigt ist. Fig. 2 zeigt auch, in gestrichelten
Linien, den aussteifenden Stahldraht 20 in der Bohrung 18 des Klemmteils 4. Normalerweise erstreckt sich der Stahldraht
20 zwischen benachbarten Krümmungen im Ring. Nicht immer erstreckt er sich jedoch entlang der Krümmung.
— 1
Für die Verwendung in der zu beschreibenden Befestigungsvorrichtung
wird eine Anzahl von vorgeformten Ringen in einem speziellen Kasten oder in einem Magazin 30 zusammengepackt.
Ein Schnitt durch das Magazin 30 ist in Fig. 3 dargestellt. Wie diese Figur ebenfalls zeigt, sind die
Dichtleisten 32 Seite an Seite angeordnet, so daß sie
entsprechend von Seite an Seite angeordneten vertikalen Ebenen ausgerichtet sind.
Jedoch ist die Größe des Magazins 30 vorteilhafterweise kleiner als die Größe des Ringes in seiner aufgeweiteten
Form, d.h. die Größe des Magazins ist kleiner als die Größe der Türöffnung der Fahrzeugkarosserie. Wie in Fig. 4
dargestellt ist, sind deshalb die Dichtleisten 32 jeweils
in einer zusammengezogenen oder in einer teilweise zusammengefalteten Form im Magazin 30 angeordnet, wobei die Längsseiten
des Ringes nach innen gebogen sind; die aussteifenden Stahldrähte 20 biegen sich unter Spannung und ermöglichen
ein derartiges Zusammenziehen oder ein teilweises Zusammenfalten. Diese Anordnung ermöglicht es, die Größe des
Magazins 30 zu vermindern und somit Platz zu sparen.
Fig. 10 zeigt schematisch ein Montageband 33, entlang dem
Kraftfahrzeugkarosserien 34 (von denen lediglich eine dargestellt
ist) während ihrer Montage vorwärts bewegt werden. Ein Magazin 30, das eine Anzahl von Türdichtungen enthält,
ist in einer festen Position neben dem Montageband 33 angeordnet. Auf eine Art und Weise, wie sie weiter unten näher
zu beschreiben sein wird, nimmt eine auf einem Träger 37 angeordnete Befestigungsvorrichtung 36 eine Dichtleiste 32
aus dem Magazin 30 auf. Dies ist durch die Position A dargestellt. Die Befestigungsvorrichtung 36 wird dann zusammen
mit der Dichtleiste 32 um 90° verschwenkt, was durch B
angedeutet ist, und längs einem Hilfsband 38 in Richtung
des Pfeiles C verschoben.
- 8
Wenn die Position D erreicht ist, wird die Befestigungsvorrichtung
3β in Richtung auf eine Türöffnung der Kraftfahrzeugkarosserie 34 bewegt. Die Fahrzeugtür 40
ist bereits an der Fahrzeugkarosserie 34 befestigt,
sie ist jedoch offen. Die Befestigungsvorrichtung 36
wird in ihre Position gebracht und festgeklemmt. Auf eine Art und Weise, die näher auszuführen sein wird,
befestigt dann die Befestigungsvorrichtung 36 die Dichtleiste
32 auf dem Befestigungsflansch 14 um die Türöffnung herum.
Die Befestigungsvorrichtung 36 ist zusammen mit ihrem
Hilfsband 38 auf einem nicht dargestellten bewegbaren Unterteil befestigt. Während des Befestigungsvorganges
durch die Befestigungsvorrichtung 36 kann die Kraftfahrzeugkarosserie
34 auf dem Montageband 33 angehalten werden oder sie kann sich weiterbewegen. Im letzteren Fall
bewegt sich das Unterteil längs des Montagebandes 33 3 wobei die Kraftfahrzeugkarosserie 34 die Befestigungsvorrichtung
36 und das Hilfsband 38 mitnimmt, so daß keine
relative Bewegung zwischen der Befestigungsvorrichtung und der Kraftfahrzeugkarosserie 34 besteht. Das Unterteil
kann derart ausgebildet sein, daß es zeitweilig an der Kraftfahrzeugkarosserie 34 befestigbar ist, so daß es
durch diese mitgezogen wird. Dies kann beispielsweise durch einen Arm erfolgen, der im Wagenheberstutzen der
Kraftfahrzeugkarosserie 34 angeordnet ist.
Nach dem Befestigen der Dichtleiste 32 in der Kraftfahrzeugkarosserie
34 wird die Befestigungsvorrichtung 36 ,
zum Hilfsband 38 zurückgeführt und längs diesem in entgegengesetzter Richtung zum Pfeil C zurückbewegt. Es folgt
eine Drehung um 90°. Eine andere Dichtleiste 32 wird aufgenommen
und der beschriebene Vorgang wiederholt sich dann
— 9
für die hintere Türöffnung der Fahrzeugkarosserie 34.
Der gleiche Vorgang erfolgt dann für die nächste Kraftfahrzeugkarosserie
34 auf dem Montageband 33·
Eine ähnliche Vorrichtung kann auf der gegenüberliegenden Seite des Montagebandes 33 angeordnet werden, um die
Dichtleisten 32 der linken Türöffnungen der Kraftfahrzeugkarosserien
J>k zu befestigen.
In den Fig. 5» 6 und 7 ist die Befestigungsvorrichtung 36
dargestellt. Sie weist zwei starre Montageplatten 5O5 52
auf (Fig. 5)3 die mit Hilfe einer Reihe von Befestigungsbolzen 59 im Abstand zueinander befestigt sind (Fig. 6
und 7)· Die beiden Montageplatten 50, 52 sind derart
gestaltet, daß sie der Gestalt der Türöffnung in der Kraftfahrzeugkarosserie
3^ entsprechen, obwohl die Montageplatte
52 etwas größer ist als die Türöffnung und obwohl die Montageplatte 50 etwas kleiner ist.
Um den Umfang der Montageplatte 52 sind Positionierelemente
53 angebracht, die vorzugsweise an den Krümmungen über
den Umfangsrand hinausragen, was in den Fig. 5, 6, 7 und dargestellt ist. Die Positionierelemente 53 münden in einem
Positionierende 54.
Fig. 7 zeigt die Befestigungsvorrichtung 36 mit abgenommener
Montageplatte 52, so daß die innere Mechanik sichtbar
wird. Diese besteht in dem Ausführungsbeispiel aus zehn
Dreharmen 55, die um Drehverbindungen 55A und 55B drehbar gelagert sind. Zwei dieser Drehverbindungen 55A, 55B sind
in Fig. 7A dargestellt. An jeder Drehverbindung 55A besitzen die Dreharme 55 Befestigungselemente 56 in Form
von gekrümmten Enden. An der Montageplatte 52 sind Zylinder-Kolben-Einheiten 57 angebracht (in Fig. 7 ist nur eine
einzige dargestellt). Diese können die Drehverbindungen 55B radial nach innen und nach außen verschieben, wobei
- 10
diese in Schlitzen 58 gleiten. Wenn die Drehverbindungen 55B nach innen bewegt werden, drehen sich die Dreharme
55 und erreichen die Positionen, die in Fig. 7 dargestellt
sind. Die gekrümmten Enden der Befestigungselemente
56 bewegen sich ebenfalls nach innen in Positionen, die
durch die Befestigungsbolzen 59 begrenzt sind. Werden die Drehverbindungen 55B nach außen bewegt, drehen sich die
Dreharme 55 wieder und entsprechende Dreharmpaare richten sich aus. Dies hat auch den Effekt, daß sich die Drehverbindungen
55A nach außen bewegen und die Befestigungselemente 56 der Dreharmenden mitnehmen.
Von den Drehverbindungen 55B gehen fünf Klemmfinger 62
aus, die gleicherweise mit der Zylinder-Kolben-Einheit 57 radial nach innen und nach außen bewegt werden können.
Die Klemmfinger 62 selbst können ebenfalls gesteuert und zwischen einer Klemmstellung und einer Freigabestellung
bewegt werden.
Die Zylinder-Kolben-Einheiten 57 und die Klemmfinger 62 werden durch ein nicht dargestelltes automatisches Kontrollsystem
gesteuert, um eine Folge von vorherbestimmten Operationen auszuführen.
Wenn das Magazin 30 in der Position A in Fig. 10 ist,
wird eines seiner Endwände 3OA entfernt. Fig. A zeigt das
Magazin 30 mit der entfernten Endwand 30A und zeigt außerdem
die Befestigungsvorrichtung in der Aufnehmeposition entsprechend der Position A in Fig. 10. In dieser Position
der Befestigungsvorrichtung 36 haben die Zylinder-Kolben-Einheiten 57 die Drehverbindungen 55B vollständig nach
außen geschoben. Die Klemmfinger 62 ragen über die Montageplatte 52 hinaus und greifen in nicht dargestellte Schlitze
in den Seitenwandungen des Magazins 30 ein. Die Klemmfinger
62 können so die äußerste Dichtleiste 32 im Magazin 30 festhaken und sie aus dem Magazin 30 auf die Befestigungsvorrichtung
36 herausziehen, was in Fig. 8 dargestellt ist.
- 11
Stattdessen kann auch das Ende des Magazins 30 mit einem Rahmen mit beweglichen Armen versehen sein, die die
äußerste Dichtleiste 32 aus dem Magazin 30 herausziehen
und sie auf der Befestigungsvorrichtung 36 plazieren.
Sobald die äußerste Dichtleiste 32 das Magazin 30 verläßt
, springt sie von ihrem zusammengezogenen oder teilweise zusammengefalteten Zustand· nach außen und nimmt im
wesentlichen ihre eigene und nicht zusammengezogene Gestalt an, d.h. eine Gestalt, die der Gestalt der Türöffnung entspricht.
Die aussteifenden Stahldrähte 20 liefern die notwendige Elastizität, um dies zu erreichen. Wie in Fig. 8
dargestellt ist, besitzt deshalb die aufgeweitete Dichtleiste 32 einen größeren Umfang als die Montageplatte 50
der Befestigungsvorrichtung 36 und gleitet auf diese Weise
über den Rand dieser Montageplatte 50, um so am äußeren Umfangsrand der Montageplatte 52 anzuliegen. Die Klemmfinger
62 werden dann mit Hilfe der Zylinder-Kolben-Einheiten 57 zurückgezogen, so daß die Dichtleiste 32 in den
Zwischenraum zwischen den Montageplatten 50, 52 gezogen wird. Die Dichtleiste 32 nimmt deshalb nunmehr die in
Fig. 9 dargestellte Position ein, die die Befestigungsvorrichtung 36 mit abgenommener Montageplatte 50 zeigt. Wie
hier dargestellt ist, haben die Klemmfinger 62 die Dichtleiste 32 zwischen die Montageplatten 50, 52 der Befestigungsvorrichtung
36 gezogen und haben in Kombination mit den Befestigungselementen 56 bewirkt, daß die Dichtleiste
eine teilweise nach innen hin verformte Gestalt ähnlich der einnimmt, die die Dichtleiste 32 im Inneren des Magazins
30 hat. Die Dichtleiste 32 wird in dieser Position gehalten,
während die Befestigungsvorrichtung 36 längs des Hilfsbandes
38 verschoben wird, wie bereits in "Verbindung mit
Fig. 10 ausgeführt wurde.
- 12
Wenn die Befestigungsvorrichtung 36 auf ihrem Träger 37
hin zur Fahrzeugtüröffnung verschoben wird (siehe Pig. 1O)3
kommen die Positionierenden 54 an der Befestigungsvorrichtung
36 in Kontakt mit der Fahrzeugkarosserie im
unmittelbaren Bereich des Befestigungsflansches Ik3
der die Türöffnung umläuft. Dies ist schematisch in Fig.11
dargestellt. Die Positionierenden 54 stellen eine Lagejustierung
der Befestigungsvorrichtung 36 dar, mit der für diesen Zweck eine geringfügige Verschiebung bezüglich
zum Träger 37 möglich ist, so daß eine zweidimensionale Lageverschiebung der Befestigungsvorrichtung 36 ermöglicht
wird. Wie in Fig. 11 dargestellt ist, stellt diese Positionierung der Befestigungsvorrichtung 36 sicher, daß die
Montageplatte 50 der Befestigungsvorrichtung 36 durch die
Türöffnung hindurchragt und daß die Dichtleiste 32 zwischen den Montageplatten 50, 52 in einer Ebene mit dem Befestigungsflansch
14 liegt, jedoch innerhalb von diesem gehalten
wird. Fig. 11 zeigt, wie die Montageplatten 50, 52 einen derartigen Abstand zueinander aufweisen, daß der Dichtteil 5
der Dichtleiste 32 leicht zusammengepreßt ist.
Die Montageplatte 50 ist vorteilhafterweise auf der gegenüberliegenden
Seite zur Montageplatte 52 mit zusätzlichen fingerartigen Positionierelementen 63 versehen, was in Fig.
11 dargestellt ist. Diese fingerartigen Positionierelemente 63 ragen in das Innere der Türöffnung und sind drehbar
gelagert, so daß sie an der Innenseite der Fahrzeugkarosserie angreifen. Auf diese Weise ist die Befestigungsvorrichtung
36 während des Befestigungsvorganges fest an der Kraftfahrzeugkarosserie fixiert.
Der Kontrollmechanismus gibt dann die Klemmfinger 62 der Befestigungsvorrichtung 36 frei und betätigt die Zylinder-Kolben-Einheiten
57, die die Dreharme 55 gegeneinander ausrichten und die Befestigungselemente 56 nach außen
drücken. Dies hat die Folge, daß die Dichtleiste 32 aus
- 13
den Montageplatten 5O5 52 heraus nach außen gedrückt
wird, so daß ihr Klemmteil 4 den Befestigungsflansch 14 umgreift. Dabei drücken die Dreharme 55 selbst
zwischen den endseitigen Befestigungselementen 56 die
Dichtleiste 32 nach außen und pressen ihren Klemmteil 4 auf den Befestigungsflansch 14. Die Elastizität des
aussteifenden Stahldrahtes 20 unterstützt dabei auch, daß die Dichtleiste 32 in ihre Position auf dem Befestigungsflansch
l4 einrastet.
Die Befestigungsvorrichtung 36 wird dann auf die bereits
beschriebene Art und Weise zurückgezogen und der Vorgang wiederholt sich von neuem. Die Montageplatte 52 muß
deshalb eine derartige Umfangsform haben, daß sie aus der Türöffnung herausgezogen werden kann, nachdem die
Dichtleiste 32 auf dem Befestigungsflansch 14 befestigt worden ist.
Obwohl in dem dargestellten Ausführungsbeispiel die Montageplatten 50, 52 flach sind, stellt dies nicht den
Normalfall dar. Der Befestigungsflansch 14 entlang der Türöffnung liegt normalerweise nicht in einer Ebene sondern
entspricht der Krümmung der Seite der Fahrzeugkarosserie. Die Montageplatten 50, 52 und die Dreharme 55 sind deshalb
normalerweise entsprechend gekrümmt. Außerdem sind die Dreharme 55 flexibel, so daß sie sich während ihrer
Bewegung der sich ändernden Krümmung anpassen können. Pig. 7A zeigt eine modifizierte Form des Dreharmes 55,
in der zur Erreichung der geforderten Flexibilität diese aus Einzelblöcken 64 aus geeignetem Material bestehen
und auf flexiblen Metallstreifen 65 montiert sind.
- 14
Insoweit sich die Türdichtungen zwischen Vorder- und Hintertüren oder zwischen nachfolgenden Fahrzeugkarosserien
auf dem Montageband 33 unterscheiden (z.B. Zwei- und Viertürmodelle), kann das Magazin 30 entsprechend bestückt
werden.
Obwohl die obige Beschreibung Dichtleisten 32 mit aussteifenden
Stahldrähten 20 voraussetzt, wie sie in Pig. I dargestellt sind, können andere Formen von Dichtleisten
mit der beschriebenen Vorrichtung verarbeitet werden. Obwohl die aussteifenden Stahldrähte 20 nützlich sind,
wenn die Dichtleiste 32 gestreckt und auf den Befestigungsflansch 14 aufgesteckt werden soll, sind sie nicht wesentlich.
Dichtleisten 32 ohne derartige Stahldrähte 20 können bloß mit den Dreharmen 55 auf den Befestigungsflansch 14
aufgesteckt werden.
Die Montageplatten 50, 52 können mit anderen Befestigungseinrichtungen ausgestattet sein als mit den Dreharmen 55·
Beispielsweise könnte ein Arm zwischen den Montageplatten 5O3 52 angeordnet werden, der um den Befestigungsflansch
14 herumgeführt wird und die Dichtleiste 32 aufstülpt.
Eine zweite Ausfuhrungsform der Vorrichtung ist in den
Fig. 12 bis 15 dargestellt. In dieser Ausführungsform
werden keine Montageplatten 50, 52 verwendet. Stattdessen
werden eine Anzahl von individuellen Befestigungsvorrichtungen, die weiter unten zu beschreiben sein werden, auf
einer Trägervorrichtung entsprechend den Positionen der Drehverbindungen 55A der bereits beschriebenen Vorrichtung
angeordnet, d.h. an Positionen, wo die aufgesetzte Dichtleiste Krümmungen oder Ecken aufweist. Die Dreharme 55
(siehe Fig. 7) erstrecken sich zwischen den Befestigungsvorrichtungen. Die Klemmfinger 62 (siehe Fig. 7) würden an
Positionen entsprechend denen in Fig. 7 angeordnet. Diese
- 15 -
zweite Ausfuhrungsform ist bezüglich gewisser Umstände
von Vorteil. So kann die gleiche Trägervorrichtung für eine große Anzahl von unterschiedlichen Größen der
Türöffnungen verwendet werden. Es ist lediglich notwendig,
die Position auf der Trägervorrichtung der Befestigungsvorrichtung zu ändern sowie die Klemmfinger 62 und unter
Umständen die Dreharme 55 zu ändern. Es ist nicht notwendig, Montageplatten 5O3 52 mit unterschiedlichen Größen
zu verwenden.
Fig. 12 ist in schematischer Darstellung eine perspektivische
Ansicht einer Ausführungsform einer Trägervorrichtung.
Sie besitzt einen Träger 10O3 von dem sich nach oben drei
vertikale Streben 1023 104 und 106 erstrecken. Diese sind
mit horizontalen Leisten 108 und 110 versehen. An zwei der Streben3 nämlich an den Streben 102 und 104, sind
geneigte Arme 112 und 114 angeordnets wobei senkrecht zu
diesen eine Leiste 116 angebracht ist. Die Verbindungen zwischen den Streben 1023 1043 10β3 den Armen 112, 114 und
den Leisten 1083 HO3 116 bilden nicht dargestellte verstellbare
Klammern. Diese sind derart angeordnet, daß die Leisten 1083 HO3 116 in horizontaler Richtung auf den
Streben 1023 1043 106 oder Armen 112, Il4 verstellt werden
können und daß die Arme 1123 114 sowohl in Längsrichtung
verschoben als auch bezüglich der Streben 102, 104 verschwenkt werden können. Die zu beschreibenden Befestigungsvorrichtungen
werden zumindest an einigen der Positionen A, B, C3 D, E und P an den Leisten 1083 HO3 116 angebracht.
Die Positionen entsprechen dann denen der Befestigungselemente 56 in Fig. 7·
Gleicherweise werden Klemmfinger auf den Leisten 108, 110,
II6 an Positionen angeordnet, die denen der Klemmfinger 62
in Fig. 9 entsprechen.
- 16
Die Befestigungsvorrichtungen und die Klemmfinger werden
auf den Leisten 108 3 110, Il6 auf eine Art und Weise
angeordnet, daß sie bezüglich der Leisten 108, 110, 116 verstellt werden können. Durch diese Verstellungen ist
es somit mit der Vorrichtung möglich, eine Dichtleiste aufzunehmen, die für eine Vielfalt von verschieden gestalteten
Türöffnungen bestimmt ist und die Dichtleiste dann in den Türöffnungen zu befestigen.
Die Fig. 13, 14 und 15 zeigen eine Befestigungsvorrichtung
119 in einer Stellung, die sie einnehmen würde, wenn sie an der Position C in Fig. 12 angebracht werden würde.
Fig. 14 ist ein Schnitt entlang der Linie XIV-XIV in Fig. 13-Die Befestigungsvorrichtung besitzt innere und äußere Platten
120, 122, wobei die Platte 122 etwas kleiner ist als die Platte 120. Zusammengehalten werden die Platten 120, 122
mittels Bolzen 124, 126, 128 und dazu entsprechenden Muttern 130. Auf den Bolzen 12 4 sind ein Paar drehbare Zwischenscheiben
132, 134 und eine drehbare Rolle 136 aufgesteckt.
Auf jeden der Bolzen 12 6, 12 8 ist ein Paar von drehbaren Zwischenscheiben 138, 140 und eine drehbare Rolle 142 aufgesteckt
.
Fig. 13, in der die innere Führungsplatte 122 entfernt ist, zeigt Dreharme 55 (entsprechend den Dreharmen 55 der ersten
Ausfuhrungsform), die drehbar mittels einer Drehverbindung
146 miteinander verbunden sind. Diese besteht aus einem Bolzen 148 (siehe Fig. 14), der durch einen Schieber 150
hindurchgeht und drehbar mit einem Dreharmende 152 am Ende des einen Dreharmes 55 des Dreharmpaares in Fig. 13 verbunden
ist sowie aus einem Dreharmende 154 am Ende des anderen Dreharmes 55 des Dreharmpaares. Die Dreharmenden
152, 154 sind auf diese Weise zwischen den Platten 120,
122 angeordnet.
- 17
Der Schieber 150 besitzt einen Schlitz 156, der in Eingriff mit der Rolle 136 steht. Die gegenüberliegenden Längskanten
158, 159 stehen in Eingriff mit den Rollen 142 auf
den Bolzen 126, 128.
Der Schieber 150 ist mit einer Zylinder-Kolben-Einheit
verbunden, die der der ersten Ausfuhrungsform entspricht.
Die Pig. 13 und 14 zeigen den Schieber 150 in vollständig zurückgezogener Stellung. Fig. 14 zeigt, daß die Dichtleiste
32 zwischen den inneren und äußeren Platten 120, 122 gehalten wird und zwar aufgrund der Elastizität des Klemmteils
4 und des Dichtteils 5· Der Schieber 150 ist an seinem Ende mit einer Passung l60 versehen, die sich zwischen den
Platten 120, 122 erstreckt und der Form der Dichtleiste 32 angepaßt ist.
In Fig. 13 ist dargestellt, daß ein Zurückziehen des
Schiebers 150 bewirkt, daß sich die Dreharme 55 relativ zueinander drehen. In dieser Stellung nimmt die Dichtleiste
(diese ist in Fig. 13 nicht dargestellt) die nach innen hin verformte Konfiguration entsprechend der in Fig. 9
dargestellten ein.
Wie bereits erwähnt, werden die in den Fig. 13 und 14 dargestellten Befestigungsvorrichtungen 119 an den erforderlichen
Positionen an der in Fig. 12 dargestellten Trägervorrichtung befestigt. Die Befestigungsvorrichtungen 119
können an den Leisten 108, 110, 116 mittels der Bolzen 124, 126, 128 befestigt werden. Sind die Befestigungsvorrichtungen
119 an ihren entsprechenden Positionen angebracht, ist die Vorrichtung zur Aufnahme einer Dichtleiste bereit.
Sie kann eine Dichtleiste aus einem Magazin in der gleichen Weise aufnehmen, wie bereits beschrieben worden ist. Die
Schieber 150 sämtlicher Befestigungsvorrichtungen 119
- 18
werden dann zurückgezogen und zwar in Positionen, die der in Fig. 13 dargestellten Position entsprechen. Die
Klemmfinger 62, die an Positionen zwischen den Befestigungsvorrichtungen
119 angeordnet sind, werden ebenfalls zurückgezogen, so daß die Dichtleiste in eine teilweise
zusammengefaltete Form gebracht wird, wie sie zuvor beschrieben worden ist. Dadurch werden die Längsseiten
der Ringform der Dichtleisten 32 nach innen gebogen. Die Dichtleiste 32 wird dann in einen festen Kontakt mit der
Fassung l60 und den Innenseiten der Platten 120, 122 gezogen, was in Fig. 14 dargestellt ist.
Die Vorrichtung mit der Dichtleiste 32 wird dann in eine
Position im Bereich der Türöffnung der Fahrzeugkarosserie verschoben und zwar auf eine Weise, wie sie bereits mit
Bezug auf Fig. 10 beschrieben worden ist. Die Klemmfinger 62 geben dann die Dichtleiste 32 auf die zuvor beschriebene
Weise frei und die Zylinder-Kolben-Einheiten 57 bewegen dann sämtliche Schieber 150 nach außen. Dies hat zur Folge,
daß die Dreharme 55 die in Fig. 15 dargestellte Position einnehmen, wobei sie relativ zueinander an ihren Drehverbindungen
ausgerichtet sind. Wenn sich jeder Schieber 150 zwischen den entsprechenden inneren und äußeren Platten
120, 122 nach außen bewegt, wird die Dichtleiste 32 auf den
Fassungen ΙβΟ nach außen und auf den Befestigungsflansch
14 gedrückt, der die Türöffnung der Fahrzeugkarosserie umläuft.
Die Dreharme 55 können in der Weise gebaut sein, wie sie in Fig. 7A dargestellt sind. Es kann auch von Vorteil sein,
sie etwas in Längsrichtung elastisch zu machen.
Wie bei der ersten Ausführungsform kann eine Einrichtung
vorgesehen sein, um die Position der Trägervorrichtung bezüglich zur Fahrzeugtüröffnung festzustellen, um so sicherzustellen,
daß sie in der richtigen Lage für den Klemmteil 4
- 19
der Dichtleiste 32 ist, um diese richtig auf den Befestigungsflansch
Ik aufzuschieben.
Die beschriebene Vorrichtung und das beschriebene Verfahren können angepaßt werden, um Fensterkanäle und Dichtungen für
andere Fahrzeugkarosserieöffnungen (beispielsweise Kofferraum und Motorraum) anzubringen. Die Pensterkanäle oder
Fensterdichtungen können vor den Türdichtungen oder vor den Kofferraum- oder Motorhaubendichtungen angebracht
werden. Die Reihenfolge kann aber auch umgekehrt sein.
Die beschriebene Vorrichtung und das beschriebene Verfahren sind besonders vorteilhaft, weil nur sehr wenig Platz innerhalb
der Fahrzeugkarosserie für die Durchführung des Befestigungsvorganges erforderlich ist. Insbesondere kann
die Vorrichtung und das Verfahren selbst dann sehr zufriedenstellend arbeiten, wenn nur ein geringer oder gar kein
Zwischenraum zwischen dem Befestigungsflansch und den Teilen im Inneren des Fahrzeugs (z.B. das Armaturenbrett) besteht.
Die beschriebene Vorrichtung und das beschriebene Verfahren haben weiterhin den Vorteil, daß nur eine geringe Gefahr
besteht, daß die Dichtleisten beschädigt werden. Dies gilt auch dann bei der manuellen Befestigung, wenn übermäßige
Kräfte aufgewendet werden müssen.
ST/GY/sz
| Klemmteil | |
| ■J | Dichtteiι |
| 6 | Körper |
| δ | Verstärkungsträger |
| 9 | Band |
| IC | Klernmlippe |
| lü | Befestigungsflansch |
| lc | Bohrung |
| 2G | Stahldraht |
| 30 | Magazin |
| 30A | Endwand |
| 32 | Dichtleiste |
| 33 | Montageband |
| 34 | Kraftfahrzeugkarosserie |
| 36 | Befestigungsvorrichtung |
| 37 | Träger |
| 38 | Hilfsband |
| 40 | Fahrzeugtür |
| 50 | Montageplatte |
| 52 | Montageplatte |
| 53 | Positionierelement |
| 54 | Positionierende |
| 55 | Dreharm |
| 55A | Drehverbindung |
| 55B | Drehverbindung |
| 56 | Befestigungselement |
| 57 | Zylinder-Kolben-Einheit |
| 58 | Schlitz |
| 59 | Befestigungsbolzen |
| 62 | Klemmfinger |
| 63 | Positionierelement |
| 64 | Einzelblock |
| 65 | Metallstreifen |
| 100 | Träger |
| 102 | Strebe |
| 104 | Strebe |
| 106 | Strebe |
| 108 | Leiste |
| 112 | Arm |
| 114 | Arm |
| 116 | Leiste |
| 119 | Befestigungsvorrichtung |
| 120 | Platte |
| 122 | Platte |
| 124 | Bolzen |
| 126 | Bolzen |
| 128 | Bolzen |
| 130 | Mutter |
| 132 | Zwischenscheibe |
| 134 | Zwischenscheibe |
| 136 | Rolle |
| 138 | Zwischenscheibe |
| 140 | Zwischenscheibe |
| 142 | Rolle |
| 146 | Drehverbindung |
| 148 | Bolzen |
| 150 | Schieber |
| 152 | Dreharmende |
| 154 | Dreharmende |
| 156 | Schlitz |
| 158 | Längskante |
| 159 | Längskante ;i |
| 160 | Passung |
BAD ORIGINAL
Claims (17)
1. Verfahren zum automatischen Befestigen einer Dicht- oder Abschlußleiste auf einem eine öffnung umlaufenden Befestigungsflansch,
dadurch gekennzeichnet, daß eine der Leisten in Form einer teilweise oder vollständig
ausgebildeten Schlaufe oder eines teilweise oder vollständig ausgebildeten Ringes aufgenommen wird, daß
die Schlaufe oder der Ring teilweise nach innen hin verformt und dabei die umschließende Fläche vermindert wird,
daß die teilweise nach innen hin verformte Leiste innerhalb der öffnung plaziert wird, daß sie in ihre normale
Gestalt zurückverformt wird und dabei ihre umschließende Fläche vergrößert wird und daß sie in die Position auf
dem Befestigungsflansch plaziert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste in deren Längsrichtung elastisch ist, so daß
das teilweise Verformen der Schlaufe oder des Ringes der Leiste entgegen ihrer Elastizität erfolgt und daß die '
Elastizität das Zurückverformen in die normale Gestalt
der Leiste unterstützt.
- 2
TVUfon Kram S7 21 31 · Telex: 85 88429 pate d · Telegrammadresse: Rheinpalent ■ Postsdiedckonto Köln (BLZ 370100SO) 227610-503
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 oder 2 und zur maschinellen Befestigung einer länglichen
Abschluß- oder Dichtleiste auf einem Befestigungsflansch, gekennzeichnet durch
eine Befestigungsvorrichtung (36, 55, 62; 100, 119) zum
zeitweiligen Halten der Dichtleiste (32) in einer ersten Konfiguration, durch eine Vorrichtung (38) zum Verschieben
der Befestigungsvorrichtung (36; 100) von einer ersten,
die Dichtleiste (32) aufnehmenden Position in eine zweite, den Befestigungsflansch (14) benachbarte Position sowie
durch eine Vorrichtung (57)» mit der die Befestigungsvorrichtung
(36, 55, 62; 100, 119) die Leiste (32) aus der ersten Konfiguration in eine zweite Konfiguration auf den
Befestigungsflansch (14) verschiebt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß
in der ersten Konfiguration die Leiste (32) wenigstens teilweise zusammengezogen oder zusammengefaltet ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4 zur Anwendung bei Leisten in Form einer vorgeformten, geschlossenen Schlaufe und zum
Befestigen entlang dem Umfang einer Öffnung, dadurch
gekennzeichnet, daß in der ersten Konfiguration Teile der Leiste (32) nach innen zur Mitte der Schlaufe hin
gezogen sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 5 zur Anwendung
bei Leisten, die in Längsrichtung elastisch sind, dadurch
gekennzeichnet , daß die Befestigungsvorrichtung (36; 100, 119) derart ausgebildet ist, daß sie die Leiste
(32) entgegen ihrer Elastizität in der ersten Konfiguration hält, wodurch, wenn die Befestigungsvorrichtung (36; 100, 119)
die Leiste (32) freigibt, die Elastizität die Bewegung der Leiste (32) in die zweite Konfiguration unterstützt.
- 3
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (36; 10O5 119) eine Mehrzahl
von Befestigungselementen (56; 150) aufweist, die für ein Verschieben entlang von Verschiebungsstrecken, die von
einer Ausgangsstellung aus nach außen gerichtet sind., entsprechend
angeordnet sind, und eine Mehrzahl von Klemmfingern (62) aufweist, die für ein Verschieben entlang von
anderen Verschiebungsstrecken, die von der Ausgangsstellung aus nach außen gerichtet sind, angeordnet sind, wodurch,
wenn die Leiste (32) so positioniert ist, daß deren Schlaufe außerhalb der Befestigungselemente (56; 150) liegt, die
Klemmfinger (62) entsprechende, verschiedene Umfangspunkte
der Leiste (32) lösbar festklemmen und diese Punkte hin zur Ausgangsstellung ziehen und so die Leiste (32) in Kontakt
mit den Befestigungselementen (56; 150) und auf diese Weise die Leiste (32) in der ersten Konfiguration halten, und daß
die Befestigungsvorrichtung (36; 100, 119) eine Vorrichtung (57) zum Lösen der Klemmfinger (62) aufweist, wenn die Befestigungsvorrichtung
(36; 150) in der zweiten Konfiguration ist, sowie zum Verschieben der Befestigungselemente (56;
150) weg von der Ausgangsstellung nach außen, um so die Leiste
(32) in die zweite Konfiguration zu verschieben.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungselemente (56) an Drehverbindungen (55A)
einer Mehrzahl von drehbar miteinander verbundenen Dreharmen (55) angebracht sind, die andere Drehverbindungen
(55B) zwischen den Befestigungselementen (56) besitzen, wobei die Dreharme (55) derart angebracht sind, daß sie
während des Betriebs im wesentlichen in der Ebene der Schlaufe liegen, wodurch ein Verschieben der anderen Drehverbindungen
(55B) hin zum Zentrum der Schlaufe die Befestigungselemente (56) nach innen entlang der Verschiebungsstrecken verschiebt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Klemmfinger (62) derart angebracht sind, daß sie entlang der Verschiebungsstrecken verschiebbar sind, wenn
sie mit den anderen Drehverbindungen (55B) verbunden sind.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsvorrichtung (36; 100, 119) eine Mehrzahl von Positionierelementen (533 63)
aufweist, die einen unmittelbaren Kontakt mit dem Befestigungsflansch
(14) herstellen, so daß die Befestigungsvorrichtung (36; 100, II9) bezüglich diesem in ihrer
Lage bestimmt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsvorrichtung (36) eine
Montageplatte (52) besitzt, die eine größere Fläche aufweist als die Öffnung, um die herum sich der Befestigungsflansch (l4) erstreckt, wobei die Befestigungselemente
(56) so angebracht sind, daß sie quer über die Oberfläche der Montageplatte (52) verschiebbar sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch eine zweite Montageplatte (50), die im wesentlichen parallel
zur ersten Montageplatte (52) angeordnet ist, wobei die Befestigungselemente (56) zwischen den beiden Montageplatten (50, 52) angeordnet sind und wobei die zweite
Montageplatte (50) eine Fläche aufweist, die kleiner ist als die der ersten Montageplatte (52).
13· Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (52) oder jede der Montageplatten (50, 52) einstückig ausgebildet sind.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Montageplatte (52) oder jede der Montageplatten
(50, 52) aus verschiedenen Teilen hergestellt sind, die miteinander verbunden sind.
15- Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungselemente (150) für eine relative Gleitbewegung in der Ebene der Schlaufe im Betrieb
angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Befestigungselement (150) für eine Gleitbewegung zwischen einem entsprechenden Paar von Platten
(120, 122) angeordnet ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet,
daß jedes Plattenpaar (120, 122) derart auf einem Träger (100) befestigt ist, daß der eine Rand der einen Platte.
(120) eines jeden Plattenpaares (120, 122) auf einer ersten imaginären Umfangslinie liegt und daß der eine
Rand der anderen Platte (122) eines jeden Plattenpaares (120, 122) auf einer zweiten imaginären Umfangslinie
liegt, wobei die Umfangslinien im wesentlichen der Gestalt der Öffnung entsprechen, wobei die eine Umfangslinie
eine Fläche definiert, die etwas größer als die Öffnung ist, und wobei die andere Umfangslinie eine
Fläche definiert, die etwas kleiner als die Öffnung ist, wobei die Platten (120, 122) auf dem Träger (100) so
befestigt sind, daß diejenigen Platten (120), die die zweite imaginäre Umfangslinie definieren, in die Öffnung
hinein verschoben werden können.
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