DE3500039C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 1, des Anspruchs 2 oder des
Anspruchs 3.
Derartige Anordnungen sind aus der DE-OS 32 43 467
bekannt. Diese Anordnungen erfordern die Verwendung
von Verstärkern, die mit einer Betriebsspannung
versorgt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Schaltungsanordnungen
der eingangs genannten Art anzugeben, die mit
einem möglichst geringen Energieaufwand betrieben werden
können.
Lösungen dieser Aufgabe sind im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1, des Anspruchs 2 bzw. des Anspruchs 3
angegeben.
Durch die vorgeschlagene Ausbildung wird erreicht, daß
die Schaltungsanordnung nur mit der Spannung betrieben
werden kann, die an dem die Last enthaltenden Ausgangskreis
zur Verfügung steht. Dadurch, daß auch eine Zeitverzögerungsschaltung
vorhanden ist, kann erreicht werden,
daß der zu schützende Transistor erst nach einer gewissen
Zeitverzögerung in den stromleitenden Zustand gelangt,
wodurch Einschaltprobleme vermieden werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Fig. 1 bis 4
beispielsweise erläutert. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltbild einer bekannten Schaltungsanordnung
und
Fig. 2 bis 4
Ausführungsformen der Schaltungsanordnung der
Erfindung.
Fig. 1 zeigt eine bekannte Schaltungsanordnung 10 mit
zwei Eingängen 12, 14 und zwei Ausgängen
16, 18. Zwischen den Anschlüssen 12 und 14 ist
ein Serienstromkreis aus zwei
Licht emittierende Dioden 20 und 22 sowie ein Strombegrenzungselement,
z. B. einen Widerstand 24 geschaltet.
Die LEDs 20 und 22 sind mit einer Photodiodenanordnung
26
gekoppelt, die positive und negative Ausgangsanschlüsse
30 und 32 hat. Die Anordnung 26 weist
Photodioden 28 auf, die in Serie geschaltet sind und eine
photovoltaische Spannungsquelle bilden.
Der positive Anschluß 30 der Anordnung 26 ist mit dem Gate
34 eines
MOSFET 38 verbunden. Der negative Anschluß 32 der Anordnung
26 ist über einen Widerstand 33 mit der Source 36
des MOSFET 38 verbunden, und die Source bzw. Drain
40 und 36 des MOSFET 38 sind an die
Ausgänge 16 und 18 angeschlossen.
Der MOSFET 38 wird durch
eine Spannung mit einem ersten Pegel
zwischen Gate und Source
34 und 36 in den leitenden Zustand vorgespannt.
Wenn
die Gater-Source-Spannung unter einem zweiten Spannungspegel
liegt, wird der MOSFET 38 in
einen nichtleitenden Zustand vorgespannt.
Die Arbeitsweise der Anordnung 10 ist folgende: Wenn von
einer Spannungsquelle 42 mit in
Reihe geschaltetem Schalter 44
ein Eingangssignal an die Eingänge 12 und 14
angelegt wird,
erzeugen die LEDs 20 und 22
Licht. Dadurch erzeugt die Diodenanordnung 26 eine Spannung zwischen
dem Gate 34 und der Source 36 des MOSFET 38.
Der MOSFET 38 wird in den leitenden Zustand
vorgespannt, wodurch ein Strompfad geringer Impedanz über den
Ausgängen 16 und 18 entsteht. Wenn der MOSFET 38
stromleitend ist, wird Energie an eine Last 46 aus einer
Energiequelle 48 eingespeist. Die Last 46 und die Quelle 48
sind parallel zu den Ausgängen 16 und 18 in Reihe geschaltet,
wie die Fig. 1 zeigt. Wird ein Schalter 44 geöffnet,
erzeugen die LEDs 20 und 22 kein Licht mehr. Infolgedessen
fällt die durch die Anordnung 26 erzeugte Spannung auf Null,
und der MOSFET 38 schaltet ab.
Ein Nachteil dieser Anordnung besteht darin,
daß sie leicht durch Stromüberlastungen im Ausgangskreis
beschädigt werden kann. Im Falle eines in der Last 46
auftretenden Fehlers kann der Pegel des Stromes, der durch
den MOSFET 38 fließt, den Nennstrom bei weitem übersteigen.
Normalerweise ergibt dies den Ausfall bzw. die Zerstörung des
MOSFET 38. Die Schaltung wird gegen solche Überlastungen in
folgender Weise geschützt.
Ein siliziumgesteuerter Gleichrichter 50 ist parallel
zur Diodenanordnung 26 geschaltet.
Der Gateanschluß des SCR 50 ist über einen
Strombegrenzungswiderstand 52 mit dem Gate 36 des
MOSFET 38 verbunden.
Da der Widerstand 33 in Serie mit der Last 46 geschaltet ist,
ist die am Widerstand 33 auftretende Spannung proportional
dem durch die Last 46 und damit durch den MOSFET 38 fließenden
Strom. Die am Widerstand 33 auftretende Spannung wird an
das Gate des SCR 50 angelegt. Wenn diese Spannung die
Einschaltspannung des SCR 50 übersteigt, wird letzterer
in den stromleitenden Zustand getriggert, wodurch die durch
die Diodenanordnung 26 erzeugte Spannung nebengeschlossen wird.
Wenn der Schalter 44 geschlossen ist, erzeugt die Anordnung
26 eine Vorspannung, die den MOSFET 38 in den stromleitenden
Zustand vorspannt, so daß Strom aus der Speisequelle 48 in
die Last 46 fließt. Unter normalen Bedingungen liegt
die Größe des durch die Last 46 fließenden Stromes innerhalb
des Stromnennwertes des MOSFET 38. Der Wert des Widerstandes
33 ist so gewählt, daß unter diesem normalen Zustand die an
dem Widerstand 33 anliegende Spannung kleiner ist als die
Einschaltspannung des SCR 50. Entsprechend bleibt der SCR 50
im nichtleitenden Zustand. Im Falle einer Stromüberlast,
wie sie beispielsweise durch einen Fehler oder einen
Kurzschluß in der Last 46 verursacht wird, nimmt der durch
den MOSFET 38 fließende Strom rasch zu, ebenso die an dem
Widerstand 33 auftretende Spannung. Wenn die Spannung die
Einschaltspannung des SCR 50 erreich hat, schaltet sie in
den stromleitenden Zustand.
Hierdurch wird
der MOSFET 38 unverzüglich in den nichtleitenden Zustand
geschaltet, wodurch der Laststromfluß beendet wird. Der Wert
des Widerstandes 33 ist so gewählt, daß der SCR 50 nicht
triggert, wenn Strom normalen Wertes durch den MOSFET 38
fließt, jedoch triggert, wenn die Größe des durch den MOSFET
38 fließenden Stromes zu hoch ist. Dieser zu hohe Stromwert
wird so gewählt, daß er den MOSFET 38 während des kurzen
Zeitintervalle,
das erforderlich ist, damit der SCR stromleitend wird und den
MOSFET 38 abschaltet, nicht zerstört.
Nachdem ein Überlastzustand aufgetreten ist, kann die Anordnung
10 durch Öffnen des
Schalters 44 in den normalen Betrieb rückgesetzt werden. Dieser Vorgang beendet den
Stromfluß aus der Diodenanordnung 26, und deshalb kann der
SCR 50 in den nichtleitenden Zustand zurückkehren. Der
Strom 10 ist nunmehr rückgesetzt und in der Lage, wieder auf
normale Überlaststrombedingungen anzusprechen, während der
MOSFET 38 gegen Beschädigung durch Stromüberlastung geschützt
ist.
Fig. 2 zeigt eine Schaltungsanordnung 60
nach der Erfindung, die nicht
den SCR 50 und die Widerstände 33 und 52 der Fig. 1 für den Überlastschutz
verwendet. Weitere Unterschiede
sind folgende. Zwischen dem Anschluß
30 der Anordnung 26 und dem Gate 34 des MOSFET 38
ist eine Diode 62 geschaltet, die so orientiert ist, daß
sie einen Stromfluß zum Gate 34 ermöglicht. Ein
bipolarer PNP-Transistor 64 ist mit seinem Emitter an
das Gate 34 gelegt, sein Kollektor ist mit
der Source 36 des MOSFET 38 verbunden, und seine
Basis liegt an dem Anschluß 30 der Anordnung 26. Ein
Widerstand 66 ist an die Anschlüsse 30 und 32 der Anordnung
26 gelegt.
Der PNP-Transistor 64 wird zwischen
Emitter und Kollektor in seinen stromleitenden
Zustand vorgespannt, wenn die Anordnung 26 keine
Spannung erzeugt. Umgekehrt wird der Transistor 64 in einen
nichtleitenden Zustand vorgespannt, wenn die Anordnung 26
Strom erzeugt. Der Transistor 64 wirkt in der Weise, daß er
die Abschaltzeit des MOSFET 38 dadurch beschleunigt, daß ein
Entladungspfad für einen Kondensator 74 geschaffen wird.
Die Schaltung 60 schützt gegen Stromüberlastung in
folgender Weise: Ein bipolarer NPN-Transistor 68 ist mit
seinem Kollektor an das Gate 34 des MOSFET
38 gelegt, und sein Emitter ist mit dem Gate
36 des MOSFET 38 verbunden. Ein
Sperrschicht-FET bzw. JFET 70 ist mit seiner
Drain an die Basis des Transistors 68
gelegt. Die Source des JFET 70 ist mit dem Gate
36 des MOSFET 38 verbunden. Ein Widerstand 72 ist
zwischen das Gate des JFET 70 und das des MOSFET 39
und der Kondensator 74 ist zwischen das Gate und die Source
des JFET 70 geschaltet. Ein Widerstand 76
ist zwischen die Source des MOSFET 38 und die des JFET
70 geschaltet.
Der Widerstand 76 liefert ein Vorspannsignal an die Basis des
Transistors 68, das proportional der Spannung ist, die an der Drain
und dem Gate 40 und 36 des MOSFET 38
auftritt. Diese Spannung ist ein Maß für den durch den MOSFET
38 fließenden Strom, weil der
MOSFET 38, wenn er seinen stromleitenden Zustand einnimmt,
als Widerstand mit sehr geringem Widerstandswert wirkt
und
deshalb der Spannungsabfall über Drain und Gate
proportional dem durch den MOSFET 38 fließenden Strom ist.
Fließt Strom normaler Größe durch den MOSFET 38, ist die
Spannung am MOSFET kleiner als die Basis-Emitter-Einschaltspannung
des Transistors 68. Es wird somit eine zu geringe
Vorspannung an die Basis des Transistors 68 über den
Widerstand 76 angelegt, um den Transistor 68 in den stromleitenden
Zustand zu bringen. Unter Stromüberlastbedingungen
jedoch nimmt die Spannung, die an der Source 40 im
Vergleich zum Quellenanschluß 36 auftritt, wesentlich zu.
Wenn die Spannung die Basis-Emitter-Einschaltspannung des
Transistors 68 überschreitet, wird der Transistor stromleitend.
Er shuntet dann die Spannung der Anordnung 26 und
bewirkt, daß der MOSFET 38 abgeschaltet wird. Dieser Abschaltvorgang
ist regenerativ, weil dann, wenn der Transistor
68 stromleitend zu werden beginnt, der MOSFET 38 abzuschalten
beginnt; damit steigt die Spannung am Anschluß 40
erheblich an. Dieser Spannungsanstieg führt der Basis des
Transistors 68 zusätzlichen Strom zu und bringt den Transistor
weiter in den stromleitenden Zustand. Das Resultat ist,
das der MOSFET 38 im Falle einer Stromüberlast rasch abschaltet.
Wenn der MOSFET 38 den nichtleitenden Zustand einnimmt,
entweder, weil der Schalter 44 offen ist, oder weil eine
Stromüberlastung aufgetreten ist, ist die Spannung an der
Drain 40 im wesentlichen die Spannung der Energiequelle
48. Diese Spannung reicht aus, um den Transistor 68 im
stromleitenden Zustand zu halten, wodurch die Anordnung 26
daran gehindert wird, eine Vorspannung zu erzeugen, um den
MOSFET 38 wieder einzuschalten.
Wie zuvor beschrieben, erzeugt die Anordnung 26 bei
offenem Schalter 44 keine Spannung, und der PNP-Transistor 64
ist stromleitend. Dieser stromleitende Zustand des Transistors
64 bewirkt eine Entladung des Kondensators 74 über den
Widerstand 72. Ist der Kondensator 74 vollständig entladen,
wird der JFET 70 stromleitend
und verhindert,
daß der Transistor stromleitend wird. Wird der Schalter 44
geschlossen, wirkt die Spannung der Anordnung 26
in der Weise, daß der Kondensator 74 über den Widerstand 72
geladen wird. Der Transistor 68 wird daran gehindert, in
den stromleitenden Zustand zu gelangen, bis der Kondensator
74 sich auf die Abschaltspannung des JFET 70 aufgeladen hat.
Der Widerstand 72 und der Kondensator 74 bilden eine Zeitverzögerungsschaltung,
die verhindert, daß der Transistor 68
stromleitend wird, bevor der MOSFET 38 in den stromleitenden
Zustand geschaltet hat. Unterstellt man, daß der Laststrom
zum MOSFET 38 innerhalb des normalen Bereiches liegt, wenn
der MOSFET 38 vollständig stromleitend ist, ist die Spannung
an ihm nicht ausreichend groß, um den Transistor 68 einzuschalten.
Wie vorstehend beschrieben, kann der Transistor 68
jedoch unter zu hohen Laststrombedingungen in den stromleitenden
Zustand gebracht werden.
Nachdem ein Überlastzustand eingetreten ist, wird der
Stromkreis durch Öffnen des Schalters 44 rückgesetzt, was
über den Transistor 64 bewirkt, daß sich der Kondensator 74
entlädt, wodurch die Zeitverzögerungsschaltung rückgesetzt wird
und die Anordnung 60 wieder normal auf das
nachfolgende Schließen des Schalters 44 anspricht.
Fig. 3 zeigt eine Schaltungsanordnung
80 nach einer weiteren Ausführungsform der
Erfindung.
Diese
hat einen zweiten MOSFET 82 und einen Widerstand 84 anstelle
des JFET 70. Der MOSFET 82 ist zwischen den Widerstand 76 und
die Basis des Transistors 68 geschaltet, wobei die Drain
des MOSFET 82 mit dem Widerstand 76 und das Gate
mit der Basis des Transistors 60
verbunden ist. Das Gate des MOSFET 82 ist mit der
Verbindungsstelle zwischen dem Widerstand 72 und dem Kondensator
74 verbunden. Der Widerstand 84 ist zwischen die Basis
und den Emitter des Transistors 68 geschaltet.
Durch Hinzufügen des MOSFET 82 wird ein Ableitstrompfad
zwischen den Ausgängen 16 und 18 beseitigt, der
durch den Widerstand 76 verursacht wird. Aus
Fig. 2 ergibt sich, daß dann, wenn der MOSFET 38 den nichtleitenden
Zustand einnimmt, der Ableitstrompfad über den
Widerstand 76 und die Basis-Emitter-Strecke des Transistors
68 besteht. Dieser Pfad bewirkt, daß ein geringer Strom
durch die Last 46 fließt, wenn der MOSFET 38 nicht stromleitend
ist. Bei bestimmten Anwendungsfällen ist dieser Ableitstrom
unerwünscht.
Bei der Anordnung nach Fig. 3 wird der MOSFET 82 in den
stromleitenden Zustand vorgespannt, wenn eine Spannung am
Kondensator 74 auftritt. Diese Kondensatorspannung wird durch
die Anordnung 26 über den Widerstand 72 erzielt. Ist der
Schalter 44 offen und der MOSFET 38 nicht stromleitend, steht
keine Spannung am Kondensator 74 an, und damit ist der MOSFET
82 nicht stromleitend. Unter dieser Bedingung fließt kein
Strom durch den Widerstand 76, so daß das Ableitstromproblem
verringert wird. Wenn der Schalter 44 geschlossen ist, lädt
die Spannung an der Anordnung 25 den Kondensator 74 auf, bis
der MOSFET 82 in den stromleitenden Zustand schaltet. Wie
vorstehend beschrieben, werden der Widerstand 72 und der
Kondensator 74 so gewählt, daß der MOSFET 82 nicht stromleitend
zu werden beginnt, bis der MOSFET 38 vollständig in den
stromleitenden Zustand geschaltet ist. Nimmt der MOSFET 82
den stromleitenden Zustand ein, wird die Spannung am MOSFET
38 auf die Basis des Transistors 68 über die Widerstände 76 und
84 gegeben. Der Wert des Widerstandes 84 kann so gewählt
werden, daß der Pegel der Stromüberlastung eingestellt werden
kann, bei der der Transistor 68 in den stromleitenden Zustand
schaltet.
Fig. 4 zeigt eine Schaltungsanordnung
90 nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, die
im wesentlichen ähnlich der Anordnung
80 ist, jedoch einen MOSFET 92 in Verbindung mit dem
MOSFET 38 verwendet, um eine in zwei Richtungen erfolgende Leitung des
Stromes durch die Ausgänge 16 und 18 zu erzielen.
Der MOSFET 92
ist mit seinem Gate
mit dem Gate 36 des MOSFET 38, und die Drain
des MOSFET 92 ist mit dem Ausgang
18 verbunden. Das Gate des MOSFET 92 ist mit
dem Gate 34 des MOSFET 38 verbunden. Es sind Dioden
94 und 96 vorgesehen; die Anode der Diode 94 ist mit dem
Ausgang 16 und die Anode der Diode 96 mit dem
Ausgang 18 verbunden. Die Kathoden der
Dioden 94 und 96 sind miteinander und mit dem Widerstand 76
verbunden.
Die MOSFETs 38 und 92 ergeben einen Zweirichtungs-Strompfad
zwischen den Ausgängen 16 und 18, so daß
die Last 46 von einer
Wechselstromquelle 97 betrieben werden kann. Die Spannung an
der Anordnung 26 dient dazu, die beiden MOSFETs
gleichzeitig zu steuern. Die Dioden 94 und 96 erfassen
über den Widerstand 76 den Strom, der entweder
durch den MOSFET 38 oder den MOSFET 92 fließt. Wenn ein
Stromüberlastzustand auftritt, wird dies
unabhängig von der Richtung des Stromflusses über die Dioden
94 und 96 sowie den Widerstand 76 festgestellt, und zwar
durch eine Erhöhung der Spannung, die entweder am
MOSFET 38 oder am MOSFET 92 ansteht, je nach der Richtung des
Überlaststromes, der durch die Ausgänge 16 und 18
fließt. In jedem Fall wird der Transistor 68 in den stromleitenden
Zustand geschaltet und schaltet beide MOSFETs 38 und
92 ab. Wie bei der Anordnung 80 wird der Anordnung 90 durch
Öffnen des Schalters 44 rückgesetzt.
Für bestimmte Anwendungsfälle der Anordnungen 80 und 90 ist
es erwünscht, einen Widerstand in die Leitung 100 zwischen
dem Gate 94 und dem Kollektor des Transistors
68 sowie einen Kondensator parallel zum Widerstand 72
zuschalten. Diese beiden zusätzlichen Bauteile stellen ein
Filter dar, das das Auftreten von parasitären Schwingungen
verhindert, insbes., wenn diese Anordnungen bei niedrigen
Temperaturen verwendet werden. Bei anderen Anwendungsfällen
kann der Widerstand 84 ganz oder teilweise durch einen
Thermistor ersetzt werden, der einen negativen Temperaturkoeffizienten
hat. Der Effekt dieses Austausches ist, Temperaturschwankungen
der Bauteile zu kompensieren, so daß die
Größe des Überlaststromes, bei der die Stromkreise abschalten,
über einen weiten Temperaturbereich relativ gut konstant
gehalten wird.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zum Schutz eines MOSFETs gegen
Stromüberlastung in einem Ausgangskreis, mit dem der MOSFET
über seine DRAIN- und SOURCE-Elektroden verbunden ist, mit
einer Vorspannungseinrichtung, die mit den GATE- und SOURCE-
Elektroden des MOSFET verbunden ist und diesen in Abhängigkeit
von einem Eingangssignal in den leitenden Zustand vorspannt,
mit einer Detektoreinrichtung, die den Pegel des durch den
MOSFET fließenden Stroms ermittelt, und mit einer Überbrückungseinrichtung,
die einen bipolaren Transistor aufweist, dessen
Kollektor mit der GATE-Elektrode des MOSFET verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Emitter
des bipolaren Transistors (68) der Überbrückungseinrichtung
mit der SOURCE-Elektrode (36) des MOSFET (38) verbunden ist,
daß die Detektoreinrichtung einen Widerstand (76) aufweist, der
zwischen die DRAIN-Elektrode (40) des MOSFET (38) und die
Basis des bipolaren Transistors (68) geschaltet ist, und daß der
Stromfluß durch diesen Widerstand (76) zur Basis des bipolaren
Transistors (68) durch eine Verzögerungseinrichtung verzögert
wird, die einen JFET (70) aufweist, dessen DRAIN-Elektrode
mit der Basis des bipolaren Transistors (68), dessen SOURCE-
Elektrode mit dem Emitter des bipolaren Transistors und dessen
GATE-Elektrode über einen Widerstand (72) mit der GATE-Elektrode
(34) des MOSFET (38) verbunden ist, sowie einen Kondensator (74),
der zwischen die GATE- und SOURCE-Elektroden des JFET (70)
geschaltet ist.
2. Schaltungsanordnung zum Schutz des MOSFETs gegen
Stromüberlastung in einem Ausgangskreis, mit dem der MOSFET
über seine DRAIN- und SOURCE-Elektroden verbunden ist, mit
einer Vorspannungseinrichtung, die mit den GATE- und SOURCE-Elektroden
des MOSFET verbunden ist und diesen in Abhängigkeit
von einem Eingangssignal in den leitenden Zustand vorspannt,
mit einer Detektoreinrichtung, die den Pegel des durch den
MOSFET fließenden Stroms ermittelt, und mit einer Überbrückungseinrichtung,
die einen bipolaren Transistor aufweist, dessen
Kollektor mit der GATE-Elektrode des MOSFET verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Emitter
des bipolaren Transistors (68) der Überbrückungseinrichtung
mit der SOURCE-Elektrode (36) des MOSFET (38) verbunden ist,
daß die Detektor-Einrichtung einen Widerstand (76) aufweist, der
zwischen die DRAIN-Elektrode (40) des MOSFET (38) und die
Basis des bipolaren Transistors (68) geschaltet ist, und daß der
Stromfluß durch diesen Widerstand (76) zur Basis des bipolaren
Transistors (68) durch eine Verzögerungseinrichtung verzögert wird,
die einen weiteren MOSFET (82) aufweist, der zwischen den ersten
Widerstand (76) und die Basis des bipolaren Transistors (68) geschaltet
ist, sowie einen dritten Widerstand (72) in Reihe mit einem
Kondensator (74), die zwischen die GATE-Elektrode (34) und die
SOURCE-Elektrode (36) des einen MOSFET (38) geschaltet sind
und deren Verbindungspunkt mit der GATE-Elektrode des zweiten
MOSFET (82) verbunden ist.
3. Schaltungsanordnung zum Schutz eines MOSFETs gegen
Stromüberlastung in einem Ausgangskreis, mit dem der MOSFET
über seine DRAIN- und SOURCE-Elektroden verbunden ist, mit
einer Vorspannungseinrichtung, die mit den GATE- und SOURCE-Elektroden
des MOSFET verbunden ist und diesen in Abhängigkeit
von einem Eingangssignal in den leitenden Zustand vorspannt,
mit einer Detektoreinrichtung, die den Pegel des durch den
MOSFET fließenden Stroms ermittelt, und mit einer Überbrückungseinrichtung,
die einen bipolaren Transistor aufweist, dessen
Kollektor mit der GATE-Elektrode des MOSFET verbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Emitter
des bipolaren Transistors (68) der Überbrückungseinrichtung
mit der SOURCE-Elektrode (36) des MOSFETs (38) verbunden, daß
die Detektoreinrichtung einen ersten Widerstand (76) aufweist,
bei der zwischen die Basis des bipolaren Transistors (68) und die
verbundenen Kathoden zweier gegensinnig in Reihe geschalteter
und parallel zum Ausgangskreis liegender Dioden (94, 96) geschaltet
ist, daß der Stromfluß durch den ersten Widerstand (76) zur Basis
des bipolaren Transistors (68) durch eine Verzögerungseinrichtung
verzögert wird, die einen weiteren MOSFET (82) aufweist, der
zwischen den ersten Widerstand (76) und die Basis des bipolaren
Transistors (68) geschaltet ist, sowie einen dritten Widerstand (72)
in Reihe mit einem Kondensator (74), die zwischen die GATE-Elektrode
(34) und die SOURCE-Elektrode (36) des einen MOSFETs (38) geschaltet
sind und deren Verbindungspunkt mit der GATE-Elektrode
des weiteren MOSFETs (82) verbunden ist, und daß mit der
SOURCE-Elektrode (36) und der GATE-Elektrode (34) die SOURCE-Elektrode
bzw. GATE-Elektrode eines zusätzlichen MOSFETs (92)
verbunden ist, dessen DRAIN-Elektrode mit dem Ausgangskreis
verbunden ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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